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So heiß war es in den USA noch nie - seit der ersten Wetteraufzeichnung vor 117 Jahren. 2012 gab es mit 12,94 Grad einen neuen Rekord. 1,83 Grad höher als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts lagen damit die Temperaturen. Für Klimaforscher ein klarer Nachweis für die Erderwärmung.

Washington - Das vergangene Jahr war in den USA das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Temperaturen in den Vereinigten Staaten hätten 1,83 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts gelegen, teilte die Behörde für Wetter und Ozeanographie NOAA am Dienstag in Washington mit. Alaska und Hawaii sind bei den Berechnungen ausgenommen.

Die Behörde errechnete für 2012 ein Jahresmittel von 12,94 Grad. Der Wert liegt deutlich über dem Durchschnittswert von 11,11 Grad für das 20. Jahrhundert. Die Klimaaufzeichnungen begannen im Jahr 1895.

Der drastische Anstieg ist laut NOAA-Klimaforscher Jake Crouch überraschend. Vor allem der Unterschied gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 1998 um 0,55 Grad sei ein deutliches Zeichen für eine anhaltende Klimaerwärmung in den USA. "Die Temperaturen steigen und sie werden in den nächsten Jahren weitersteigen", sagte Crouch.

mia/dpa