Nach heftigen Unwettern sind in der indonesischen Hauptstadt Jakarta mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 18.000 Menschen mussten wegen Überschwemmungen ihre Häuser verlassen.
© dpa, Bagus Indahono
In Indonesien kam es zu heftigen Regengüssen.
Jakarta - Das teilte die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Mindestens fünf Menschen wurden demnach seit Beginn der Unwetter am Dienstag durch Stromschläge getötet. Unter den Toten waren den Angaben zufolge auch zwei Kinder im Alter von zwei und 13 Jahren. Etwa acht Prozent der Fläche Jakartas waren demnach weiterhin überschwemmt. Obwohl weiterhin der Notstand gelte, sei "die Lage unter Kontrolle". In weiten Teilen des Stadtgebiets gab es jedoch Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen.

Indonesien wird während der knapp halbjährigen Regenzeit immer wieder von tödlichen Fluten und Erdrutschen heimgesucht. In Jakarta leben viele Menschen in der Nähe von Flüssen, die regelmäßig über die Ufer treten.

AFP/das