Betroffene fühlten sich an Hurrikan "Katrina" erinnert: Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Mississippi schwere Verwüstungen angerichtet. Hunderte Häuser wurden zerstört, Dutzende Menschen verletzt.

Hattiesburg - Umgestürzte Bäume, zerstörte Autos und Dächer, Stromausfälle: Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Mississippi erhebliche Schäden angerichtet. Gouverneur Phil Bryant teilte mit, es seien mehr als 60 Menschen verletzt und mindestens 200 Häuser zerstört worden. Dass der Sturm bislang keine Leben gekostet habe, sei vor allem dem Frühwarnsystem zu verdanken, sagte Bryant.
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Umgeknickte Bäume und Strommasten: Die Stadt Hattiesburg wurde von dem Tornado hart getroffen. Das Bild zeigt die Zerstörung in der Nähe der Universität von Mississippi.
Ein Sprecher des Notfall-Kommandos sagte, der genaue Schaden sei aufgrund des Ausmaßes des Sturms noch nicht genau zu beziffern. In viele Gegenden seien die Rettungskräfte noch gar nicht vorgedrungen.

Besonders hart traf es den Berichten zufolge die Universitätsstadt Hattiesburg, wo der Tornado unter anderem eine der Hauptstraßen verwüstete und mehrere Gebäude auf dem Campus der Universität beschädigte. Auch in der benachbarten Stadt Petal wurden mindestens hundert Häuser verwüstet. "Es hörte sich an wie Katrina", zitiert die Nachrichtenagentur Associated Press eine betroffene Anwohnerin, die 2005 bereits den verheerenden Hurrikan überlebte.

gam/Reuters/AP