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Richard Deakin, Chef der zivilen britischen Luftfahrtaufsicht NATS.
London (England) - Im britischen Radio hat sich am vergangenen Freitag der Chef der zivilen britischen Luftaufsicht zu einer Aussage zu UFO-Sichtungen durch die ihm unterstellten Operateure und Systeme hinreißen lassen. Was in lockerer Runde zunächst als humorvolle Frage gemeint war, ließ aufgrund der unerwarteten Antwort wohl nicht nur den Moderator der Sendung staunen.

Die Frage danach, wie oft die zivile britische Luftaufsicht (National Air Traffic Services, NATS) UFOs orten würde, entschuldigte der Moderator der BBC4-Sendung "Today", Simon Jack, sich zunächst damit, dass seine Kinder ihn um diese letzte Frage gegenüber Richard Deakin gebeten hätten. Was folgte war zunächst ein erheitertes Gelächter in der Gesprächsrunde, das jedoch schnell von Deakins Antwort unterbrochen wurde.

"Es gibt immer wieder Objekte, die wir orten, deren (Flug-)Verhalten nicht den normalen Fug- und Verkehrsmustern entsprechen und das nicht nur aus britischer Sicht sondern auch, (was die Eigenschaften von Fluggeräten) aus anderen Ländern anbetrifft. Allerdings muss ich sagen, dass ich darüber nicht oft spreche."

Auf die weitere Nachfrage des Moderators, ob diese Antwort die Ortung von UFOs bestätige und wie hoch die Anzahl entsprechender Objekte sei, wurde Deakin noch deutlicher: "Ja, für gewöhnlich (passiert dies) etwa einmal pro Monat - etwa in dieser Größenordnung." Eine Antwort, die nicht nur der Moderator offenkundig so nicht erwartet hätte.

- Den entsprechenden Ausschnitt des Interview finden Sie HIER

- Das vollständige Interview mit Richard Deakin ("The man in charge of UK air traffic control") finden Sie HIER

Quelle: bbc.co.uk, nats.co.uk