Jahrtausende schlummerte er unter der Erde, nun haben polnische Wissenschaftler den 300 Kilo schweren Meteoriten ausgegraben. Den Geologen zufolge könnte der Jahrtausende alte Koloss Geheimnisse über das Universum preisgeben.
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In Polen wurde ein 300 Kilo schwerer Meteorit ausgegraben
Der 300 Kilogramm schwere, vom Himmel gefallene stark eisenhaltige Brocken wurde zwei Meter unter der Erde nördlich von Posen entdeckt, wie der Wissenschaftler Andrzej Muszynski sagte. Der Fund könne „unser Wissen über den Ursprung unseres Universums erweitern“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur PAP. Er ist der bisher größte Fund in Osteuropa.

Zwei Geologen hatten den Meteoriten mithilfe eines Detektors für elektromagnetische Anomalien vor einem Monat aufgespürt. „Wir waren sehr aufgeregt“, berichtete Muszynski. „Wir dachten nicht mehr ans Essen - wir haben einfach immer weiter gegraben“, beschrieb er den Tag der Entdeckung. Forscher von der Universität Posen, die den Brocken untersuchen, schätzen, dass er vor rund 5000 Jahren auf der Erde aufschlug. Demnach besteht er vor allem aus Eisen mit Spuren von Nickel.

frz/AFP