© Großelohmann
Sieht nur auf den ersten Blick unspektakulär aus. In Windeseile wurde um halb zehn die Dieplohstraße gesperrt.
„Wer nimmt denn da mitten in der Nacht einen Pflasterstein heraus?“ Als sich Raumausstattermeister Thomas Oppmann am Freitagmorgen vor der Tür seinen Ladens bückte, um den Schaden mitten in der Dieplohstraße genauer anzuschauen, hatte er eine Schrecksekunde ¨ - und wurde dann ganz schnell...

Warstein - Unter dem fehlenden Stein klaffte ein tiefes Loch. Sein Griff ging zur Mülltonne - die Straße war gesperrt, dann zum Handy, um den Betriebshof anzurufen - und dann erst einmal Luft holen: ein großer Krater unterm Dieploh! Thomas Oppmann: „Da passt ein Kleinwagen rein“.

Als der Betriebshofmitarbeiter anrückte, dachte er zunächst an eine kleine Unebenheit in der Straße, die eine Reparatur notwendig machen würde. Doch ein Blick in Thomas Oppmanns Gesicht und dann durch die fehlenden drei Pflastersteine hindurch - Thomas Oppmann hatte inzwischen mit einem Hammer ganz vorsichtig zwei weitere Steine in die Tiefe befördert - ließ ihn ebenfalls schnell werden. „So ein Ding habe ich noch nicht gesehen, da passen ja drei bis vier Tonnen Schotter rein.“

Dass ohne Zweifel viel Glück im Spiel gewesen, dass kein größerer Schaden entstand, darin waren sich gestern nicht nur die vielen Schaulustigen einig, die das spektakuläre Ereignis vor Ort verfolgten. Kaum vorstellbar, was hätte passieren können, wenn ein schwerer Lkw eingebrochen wäre. Ohne Zweifel hat hier in den vergangenen Tagen eine extrem gefährliche Situation bestanden.

© Reinhold Großelohmann