© RIA Novosti. Jakob Andreew
Moskau. In Russland setzt die klirrende Kälte den Menschen zu: Über 150 Menschen haben in den zurückliegenden 24 Stunden durch den Frost gesundheitliche Schäden davongetragen, verlautete am Freitag aus Medizinerkreisen.

58 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Menschen kostete die Kälte das Leben, hieß es.

Seit dem extremen Kälteeinbruch haben in Russland bereits 722 Menschen Erfrierungen erlitten. 371 davon wurden ins Krankenhaus zur stationären Behandlung eingewiesen, 56 sind an Unterkühlung gestorben.

Die eisige Kälte in Russland - von minus 18 Grad in Moskau bis minus 50 Grad in Sibirien - hält bereits seit einer Woche an. In vielen Regionen fiel der Schulunterricht aus, es kam zu zahlreichen Verkehrsstörungen und Bauverzögerungen.