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Mi, 10 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

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Drohnenpiloten: "Kinder sind Mini-Terroristen und müssen getötet werden, solange sie noch klein sind"

Vier Ex-Angehörige der US Air Force wollen nach dem Terror in Paris nicht länger schweigen. In einem Brief an US-Präsident Obama erklären sie: Gerade der Drohnenkrieg führt zur Rekrutierung neuer IS-Terroristen und destabilisiert die Welt.
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"Hey Kinder, zwei Wörter für euch: Sensenmann-Drohnen"
Die vier Männer wissen, wovon sie reden: Jahrelang waren Cian Westmoreland, Michael Haas, Brandon Bryant und Stephen Lewis als Piloten und Techniker in der US Air Force Teil des US-Drohnenkriegs. Doch nun, nach den Terroranschlägen von Paris, appellieren sie in einem dramatischen Brief an US-Präsident Barack Obama, Verteidigungsminister Ashton Carter und CIA-Chef John Brennan, ihre militärische Taktik zu überdenken. Ihr Argument: Der Drohnenkrieg führt unmittelbar zur Rekrutierung neuer Kämpfer von Terrororganisation wie dem Islamischen Staat (IS).

"Wir haben erkannt, dass das Töten von unschuldigen Zivilisten nur das Gefühl von Hass verstärkt hat, das zu Terrorismus und Gruppen wie dem IS führt", schreiben die ehemaligen Angehörigen der Air Force. Dabei sei der Drohnenkrieg ein ähnliches Rekrutierungswerkzeug wie Guantanamo. "Diese Regierung und ihre Vorgänger haben ein Drohnenprogramm erschaffen, das eines der verheerendsten Triebkräfte für Terrorismus und die Destabilisierung in der Welt ist."


Kommentar: Und das wird mit Absicht geschehen sein: Die Welt zu destabilisieren und anstatt Terror zu bekämpfen, andere zu terrorisieren.


Kommentar: Die Entscheidung darüber zu sprechen, erzeugt hoffentlich einen Schmetterlingseffekt. Und die Wahrheit zu äußern ist niemals verkehrt.

In einem englischsprachigen Artikel äußert der ehemalige Drohnenpilot Michael Haas, dass Drohnenpiloten Kinder als Mini-Terroristen bezeichneten und sagten, dass man sie töten solle, solange sie noch klein sind.


Cut

US-Wissenschaftler: Die Anschläge in Paris wurden von Profis durchgeführt

Wer hat die Anschläge in Paris durchgeführt und wer sind die Drahtzieher? IS oder eine andere versteckte Organisation, die im Hintergrund die Fäden in der Hand hält? Ob die Öffentlichkeit jemals die Wahrheit erfährt, ist leider zu bezweifeln. Doch glücklicherweise melden sich häufig Experten zu Wort, die ein Gegengewicht schaffen zu den veröffentlichten Meinungen der herkömmlichen Medien.
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So zum Beispiel der Forscher und Historiker Randy Short, der der Meinung ist, dass die Anschläge von Profis durchgeführt wurden und nicht von einem bunt zusammengewürfelten Gesindel. Dr. Short im Zitat:
Das sieht wie eine Kommando-Operation von Profis aus. Wer kennt sich mit Hinrichtungskommandos aus, wenn nicht die Franzosen, Briten, Amerikaner und Israelis?

Bulb

Das mörderische Demokratieverständnis des Westens und die Hoffnung der Welt

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Jeder Tag, der vergeht, gibt einen weiteren Blick auf das betrügerische Bild dessen frei, was als westliche Demokratie bezeichnet wird.
Die gesamte westliche “Zivilisation” ist durch amerikanisches Geld inzwischen völlig korrumpiert. Rechtschaffenheit ist nirgends mehr zu finden. Ein Jahrzehnt lang hat Washington Frauen, Kinder, alte Menschen und Journalisten im Namen des Schwindels „Krieg gegen den Terror ermordet. Welchen Terror sieht die Welt eigentlich? Die Welt sieht den Terror, den Israel unter dem Schutz Washingtons gegen die Palästinenser ausübt. Die Welt sieht den Terror, den die Vereinigten Staaten von Amerika ausüben gegen Serbien, Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia, Libyen, Lateinamerika und jetzt Afrika, wobei Syrien, Libanon und Iran schon auf Abruf bereitstehen. Der „Krieg gegen den Terror“ war nichts weiter als ein konstruierter Vorwand. Denn damit ging eine weltweite geopolitische Neuordnung einher, die unzählige Milliarden in die Kassen amerikanischer und israelischer Rüstungskonzerne spülte.

Kommentar: Putin und seine Regierung wissen genau was hier geschieht und kämpfen strategisch dagegen: Der Westen wird von Psychopathen regiert:
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Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Question

Vor Paris Terror: Frankreichs Geheimdienstchef und CIA und NSA Chef treffen sich: Ehem. israelischer Sicherheitsberater und britischer Geheimdienstchef auch dabei

Zweieinhalb Wochen vor den Terroranschlägen in Paris trafen sich die obersten Spitzen der französischen, amerikanischen, israelischen und britischen Geheimdienste und Sicherheitsberater in der George Washington Universität in Washington, DC.
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Neben dem französischen Geheimdienstchef Bernard Bajolet war der Chef der CIA und der NSA auch dabei. Der ehemalige Sicherheitsberater Israels Yaakov Amirdror und der ehemalige MI6 (britischer Geheimdienst) Chef John Sawers namen auch am Treffen teil. Darüber hinaus waren auch andere ehemalige und amtierende Größen der Geheimdienste und Sicherheitspolitik des Westens anwesend.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Ethos und Profession der Geheimdienste.

Die 5 offiziellen Tagesordnungspunkte wurden in folgender Reihenfolge besprochen:
  • Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Verweigerte Bereiche, Digitale Domains, und entschlossene Gegner
  • Warnung des 21. Jahrhunderts: Was sollte Entscheidungsträger vernünftigerweise erwarten?
  • Verbinden der Rechte des 20. Jahrhunderts mit den Geheimdiensten des 21. Jahrhunderts
  • Geheimdienstoffiziere des 21. Jahrhunderts: Welche Fähigkeiten brauchen sie, um die Mission zu erfüllen?
  • Die gemeinsame internationale Mission des 21. Jahrhunderts - Partner der Sicherheit

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Helmut Schmidt: Was der Mainstream verheimlicht - Entspannungspolitik und Menschlichkeit

Weil wir gestern diesen Nachruf angekündigt hatten, kamen einige Mails von NDS- Lesern. Einer meinte, der Sozialdemokrat Helmut Schmidt sei eines Nachrufs nicht würdig. Da bin ich ganz anderer Meinung. Selbst wenn es von Helmut Schmidt als Leistung nur die Mahnungen der letzten Zeit gegeben hätte, doch bitte nicht wieder zur Konfrontation zwischen West und Ost zurückzukehren und damit alles aufs Spiel zu setzen, was mit der Entspannungs- und Ostpolitik erreicht worden ist, wäre er positiv zu würdigen. Die Idee, die gemeinsame Sicherheit zwischen dem Westen und Russland neu zu beleben, wäre alleine schon eine Nachruf wert. Es gab in Helmut Schmidts politischem Leben noch sehr viel mehr, was positiv zu würdigen ist. Darüber will ich skizzenhaft aus meiner persönlichen Sicht berichten, und dabei kritisches nicht verschweigen.


Von Mai 1974 bis zum 1. Oktober 1982 war ich Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. Helmut Schmidt war ein ausgesprochen angenehmer Chef; er war trotz erkennbarer Meinungsunterschiede tolerant und offen für kritische Einwände. - Helmut Schmidt war, was seine politischen Einstellungen betraf, eine ambivalente Persönlichkeit. Er hat sehr Vernünftiges, Gutes getan und Wegweisendes gesagt. Und er vertrat Entscheidungen und Meinungen, denen man als kritischer und vernunftbegabter Mensch nicht immer folgen konnte. Mein Eindruck: Helmut Schmidt war oft hin- und hergezerrt - von verschiedenen Einflüssen, Personen und Gruppen. Das geht uns übrigens allen so und ist schon deshalb kein Grund zur radikalen Klage.

An wenigen, aus meiner Sicht relevanten Beispielen will ich die Ambivalenz und guten Seiten sichtbar machen, auch mithilfe einiger teilweise amüsanten Details:

Kommentar: Leider wird in der dominanten medialen Erzählung wenig von den Worten und Taten Helmut Schmidts übrig bleiben, die nicht zu den aktuellen politischen Ziele des "Systems" passen. Siehe auch:


Bacon

WHO-Studie zur angeblichen Krebsgefahr durch "rotes Fleisch" ist ein schlechter Witz


Gerne Fleisch zu essen ist gesund!
Der Verzehr von Wurst und Schinken begünstigt die Entstehung von Darmkrebs, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Aber was taugt die Analyse? Nicht viel, meint Udo Pollmer.

"Rotes" Fleisch und Wurst sind also schuld am Krebs. So lautet angeblich das schreckliche Ergebnis einer Studie der WHO. In deren Metaanalyse seien die Daten aus über 800 Studien eingeflossen. Was will man mehr?

Das Medienecho ist gewaltig. Schließlich ist die WHO ja nicht irgendwer. Aber was taugt die Analyse? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn die vollständige Studie liegt bisher nicht vor. Hier wird nach der alten Masche gearbeitet: Erst eine PR-Welle lostreten, wenn sich die Wogen geglättet haben und jeder die Botschaft vernommen hat, wird ein paar Wochen später die Publikation nachgeschoben. Sollte sich dann herausstellen, dass das alles so nicht stimmt, interessiert es niemanden mehr. Allein dieser Umstand zeigt, dass es hier nicht so sehr um die wissenschaftliche Wahrheit geht.

Kommentar: Es widerspricht in der Tat dem gesunden Menschenverstand, Tierprodukte zu verteufeln, die seit Jahrtausenden die Ernährungsgrundlage des Menschen bilden, während die Häufigkeit von Zivilisationskrankheiten wie Krebs erst vor Kurzem rasant gestiegen ist - gleichzeitig mit der Umstellung der Ernährung auf fettarme, zucker- und kohlenhydratreiche "Nahrung". Siehe auch: Bei der Wissenschaft und ihren Ergebnissen kann man sich nicht immer darauf verlassen, dass sie neutral sind ("Wes Brot ich ess, des Lied ich sing").


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Russlands und Syrien: Aufbruch in ein neues Zeitalter - Das Ende der US Weltordnung

Seit rund einem Monat führt Russland Luftschläge gegen den IS in Syrien durch. Peter Haisenko analysiert in einem Gastbeitrag für RT Deutsch, was dies für die geopolitische Weltordnung bedeutet. Laut seiner Einschätzung bahnt sich der Aufbruch in ein neues Zeitalter an.


Hätte ich im September vorhergesagt, dass Ende Oktober 2015 in Wien eine Konferenz stattfindet, bei der nicht nur die USA und Saudi-Arabien, sondern auch Russland und der Iran an einem Tisch sitzen, dann hätte ich mich selbst einen Phantasten geschimpft. Nun ist es geschehen und insgesamt 19 Länder sind beteiligt. Nicht nur das. Man kann es als Wunder bezeichnen, dass nach nur acht Stunden Verhandlung sogar ein Abschlusspapier präsentiert worden ist, in dem man sich auf neun konkrete Punkte geeinigt hat. Was mag diesen revolutionären Vorgang ausgelöst haben?

Von den USA wird immer wieder behauptet, man müsse Stärke gegenüber Russland zeigen, um es an den Verhandlungstisch zu zwingen. Diese Behauptung reiht sich ein in die steten Lügen Washingtons, das nicht müde wird, Tatsachen in ihr Gegenteil zu verdrehen. Tatsache ist nämlich, dass Russland Stärke gezeigt und so Washington an den Verhandlungstisch gezwungen hat. Es ist das zweite Mal, dass Russland gemeinsam mit China, Syrien davor rettet, in demselben Chaos zu versinken, wie es die USA im Irak und in Libyen angerichtet haben.


Wir erinnern uns, dass die USA eine „Flugverbotszone“ über Syrien errichten wollten, um dann nach Schema Libyen das Land restlos zerstören zu können.


China und Russland haben das verhindert und damit wahrscheinlich hunderttausende Leben gerettet.

Das Völkerrecht ist auf der Seite Russlands

Seit einem Jahr fliegt die US-Air-Force angeblich Angriffe gegen den IS. Wirkung hat das bis jetzt nicht gezeigt. Vielmehr ist festzustellen, dass die USA - völkerrechtswidrig - Angriffe auf syrische Infrastruktur fliegen. Erst am 13. Oktober 2015 haben sie das lebenswichtige Kraftwerk von Aleppo zerstört und so die Stadt praktisch unbewohnbar gemacht. Ohne Strom kein Wasser - weitere Flüchtlingsströme sind programmiert. Das und der Angriff auf das Krankenhaus von MSF in Kundus sind eindeutige Kriegsverbrechen.


Kommentar:


Die Welt sieht zu und fordert nicht einmal ein Tribunal. Die ganze Welt? Nein, da gibt es noch diese kleine „Regionalmacht“ zwischen Europa und China, die sich seit 15 Jahren dem Treiben des Imperiums widersetzt. Sie hat zwar keinen Zaubertrank, aber als einziger Mitspieler das Völkerrecht auf seiner Seite.

Die Transatlantiker des Spiegel hatten direkt nach dem ersten Einsatz der russischen Luftwaffe gegen Terroristen in Syrien getitelt: „Putin greift an“. Richtiger wäre gewesen: „Russland greift ein!“ Und wie es das tut! Angefordert vom rechtmäßigen, weil demokratisch gewählten Staatsoberhaupt Syriens, unterstützt Russland den Kampf der syrischen Armee gegen Terroristen, die von Washington, Saudi-Arabien, Katar und der Türkei mit Waffen und Ausbildung unterstützt werden. Die spontanen Erfolge haben die USA geschockt. So sehr, dass sie ganz offen zugeben, die Terroristen in Syrien mit Waffen und Ausbildung zu unterstützen. Sie entblöden sich nicht einmal, plötzlich Terroristen der Al-Nusra und andere als „moderat“ zu bezeichnen. Wie Bitte? Al-Nusra, der Ableger von Al-Kaida, ist moderat? Wie moderat war dann die Geschichte mit dem World Trade Center in New York, die Al-Kaida zugerechnet wird? Kann überhaupt jemand „moderat“ genannt werden, der mit der Waffe in der Hand eine Regierung stürzen will? War dann die RAF der 1970er Jahre auch moderat?

Der, um den es geht, darf nicht mitreden

Mit seinem Eingreifen in den Syrien-Krieg hat Russland Washington unter enormen Druck gesetzt. Es ist allein Russlands Initiative zu verdanken, dass in Wien Saudi-Arabien und der Iran an einem Tisch sitzen und auch noch miteinander reden. Es ist Russland, das den amerikanischen Verbrecherblock zur Einsicht gezwungen hat, dass weiteres Blutvergießen in Syrien nur zu verhindern ist, wenn die Regierung Assad Ordnung im Land wiederherstellen kann.


Kommentar: Zur "Einsicht" sind die Psychopathen in Washington nicht fähig:


Putin, der Fuchs, schlägt die Amis mal wieder mit ihren eigenen Waffen. Wer, der sich „Demokrat“ nennen will, kann schon widersprechen, wenn Russland fordert, das syrische Volk selbst, und nur dieses, hat das Recht, darüber zu bestimmen, wie und von wem es regiert werden will. Genau das findet sich denn auch in dem Neun-Punkte-Programm, das in Wien verabschiedet worden ist. Die USA sind düpiert.


Zwei Dinge sind bemerkenswert bei der Wiener Konferenz. Zum einen, dass derjenige, um den es geht, nicht mit am Tisch sitzen durfte. Dies deswegen, weil die USA ansonsten die Konferenz verweigert hätten. Welche Arroganz! Da wird einfach über das Schicksal eines Staats befunden und dessen gewählter Präsident darf nicht einmal mitreden. Sieht so die vielbemühte Demokratie aus? Das andere ist, dass Washington zeitgleich bekanntgegeben hat, 50 Elitesoldaten nach Syrien entsenden zu wollen. Wie bitte? Da kündigt der „Weltpolizist“ ganz offen an, einen eklatanten Völkerrechtsbruch begehen zu wollen und der Rest der „Demokraten“ schweigt dazu? Was gibt den USA das Recht, einfach nach Gusto Soldaten in einem fremden souveränen Staat operieren zu lassen, ohne UN-Mandat und gegen jegliches Völkerrecht? Es ist wohl das „Recht der Gewohnheit“ und die Arroganz der Macht. Nicht nur das. Seit 100 Jahren begehen die USA Kriegsverbrechen en Masse und die westlichen „Demokraten“ sehen schweigend darüber hinweg. Wen wundert es also, dass Washington immer skrupelloser vorgeht?


Kommentar: In der Tat nicht verwunderlich:
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Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Was wollen 50 US-Elitesoldaten gegen den IS ausrichten?

Der Einsatz der US-Soldaten auf syrischem Territorium hat wahrscheinlich einen ganz spezifischen Grund. Es müssen so viele Beweise wie möglich vernichtet werden, die das schändliche und, ich wiederhole mich gern, völkerrechtswidrige Treiben der USA belegen könnten. Welchen Sinn könnte sonst der Einsatz von gerade mal 50 noch so großartiger US-Elitesoldaten in diesem Chaos haben?

Ulli Gack vom ZDF hat jüngst eine Reportage in Syrien gedreht. Die Essenz ist, dass Syrer wieder zurückkehren in die Städte, die mit Hilfe der russischen Luftwaffe von der syrischen Armee befreit worden sind von den Terroristen. In Homs sind Geschäfte wieder eröffnet worden und der örtliche Schreiner kann den Bedarf an Fenstern zur Reparatur der Häuser kaum befriedigen. Ein älterer Mann beklagt genau das, was ich bereits bezüglich der Flüchtlingsströme angemahnt habe. Es fehlen jetzt die jungen Männer, die zum Wiederaufbau benötigt werden. Erwartungsgemäß wurde von dieser Reportage nur ein kleiner Ausschnitt in den Abendnachrichten gezeigt. Das ganze Werk wurde in 3Sat versteckt. Es könnte ja sein, dass zu viele erkennen, wie wir belogen werden, was die positive Wirkung des Eingreifens Russlands anbelangt.

Die militärische Überlegenheit Russlands ist offensichtlich

Russland hat Washington noch etwas anderes gezeigt: Die Überlegenheit des amerikanischen Militärs existiert nicht mehr. Schon im Georgien-Krieg mussten die USA schmerzlich hinnehmen, dass sie ihre F 16-Kampfflugzeuge lieber am Boden lassen, wenn es gegen die russische Luftwaffe geht. Vor Jahresfrist haben die Russen im Schwarzen Meer demonstriert, dass sie mit einem einzigen Flugzeug die gesamte Elektronik eines amerikanischen Kriegsschiffs lahmlegen, das Schiff zum wehrlosen Opfer machen können. Jetzt in Syrien haben sie gezeigt, wie sie mit einer lastwagengroßen Einheit die gesamte Radarführung ihrer Feinde im Umkreis von bis zu 300 Kilometern ausschalten. In den USA, die nur dann Krieg führen, wenn der Gegner wehrlos ist, ist nackte Panik ausgebrochen. Dann der militärisch sinnlose Einsatz russischer Cruise Missiles aus dem Kaspischen Meer. Nichts anderes hat Russland damit zeigen wollen: Seht her, wir können auch aus dem hinteren Sibirien unsere Waffen zielgenau einsetzen, über tausende von Kilometern. An den Tiefen des russischen Hinterlandes sind schon mehrere Aggressoren gescheitert.

Die Syrienkonferenz in Wien ist zustande gekommen, weil Russland gegenüber den USA Stärke gezeigt hat. Drei Wochen russischen Eingreifens haben ausgereicht, unversöhnliche Staaten an einen Tisch zu bringen. Es passiert endlich das, was jeder vernünftige Mensch schon lange wusste: Frieden im Nahen und Mittleren Osten ist nur möglich, wenn alle Beteiligten das wollen. Nun, sie wollen es eigentlich nicht, aber die russische Demonstration der Stärke hat sie dazu gezwungen, ihre Machtspiele an der Realität zu prüfen. Allen voran die USA mit ihren Vasallen. Jetzt, wo auch Europa erkennen musste, aber noch nicht zugeben will, dass die amerikanische Karte alles andere als ein Ass ist, könnte die Hoffnung aufkommen, dass sich Europa endlich von der amerikanischen Hegemonie abwendet und eine Politik betreibt, die europäische Interessen in den Vordergrund stellt. Eine Politik, die TTIP als das erkennt was es ist: Ein weiterer Versuch der USA, Europa zu dominieren. Eine Politik, die erkennt, dass die Sanktionen gegen Russland vor allem Europa schaden und den USA nutzen.

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Video: Die Wahrheit über Sucht - Alles, was wir zu wissen glaubten, ist falsch!

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Was ist die Ursache für Suchtverhalten? Jeder wird automatisch sagen: "Na, die Droge selbst verursacht die Sucht!" Doch in Wahrheit ist es nicht so einfach. Es steckt etwas ganz Anderes und Unerwartetes dahinter und es ist die erste Erklärung, welche wirklich Sinn macht und aufzeigt, dass der Umgang mit Sucht und Süchtigen in unserer Gesellschaft vollkommen verquer ist.

Im folgenden Video erfahren Sie warum:

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UN Chef: "Syrisches Volk muss über Zukunft entscheiden, nicht äußere Kräfte. Einmischung [der USA] ist nicht akzeptabel und nicht fair."

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bekräftigt, dass es nur dem syrische Volk erlaubt sein darf, über die Zukunft seines Präsidenten Bashar al-Assad zu entscheiden. "Die Zukunft von Assad muss durch das syrische Volk entschieden werden", sagte Ban in einem Interview mit einer spanischen Zeitung.


Kommentar: Dem kann man nur zustimmen...


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Diese Erklärung erfolgte einen Tag nach den Wiener Verhandlungen zur Lösung der Krise. Nachdem bereits soviel Schaden angerichtet sei, fordert er größere Anstrengungen zur Beilegung der Unruhen. Ban sagte weiter, dass die syrische Regierung auf einer [Übergangs-]Regierung mit Assad bestehe.

Die westlichen Länder dagegen forderten seinen Rücktritt. Aber nach mehr als 250.000 Toten, 13 Mio. Binnenflüchtlingen und 50 % zerstörten Krankenhäusern, Schulen und zerstörter Infrastruktur, gelte es, keine Zeit mehr zu verlieren. Sich an der Zukunft Assads festzubeißen, sei unfair und es gäbe Wichtigeres.

Kommentar: Die volle Aussage von Bank ki-moon auf Englisch:
"The future of President Assad must be decided by the Syrian people. Now, I do not want to interfere in the process of Vienna, but I think it is totally unfair and unreasonable that the fate of a person [diplomatese here for: U.S. President Barack Obama's demand that Assad be removed from the Presidency of Syria] to paralyze all this political negotiation.

This is not acceptable. It's not fair. The Syrian government insists that Assad should be part of the transition. Many Western countries oppose the Syrian government's position. Meanwhile, we lost years.

250,000 people have been killed. There are 13 million refugees or internally displaced. Over 50% of hospitals, schools and infrastructure has been destroyed in Syria.

You must not lose more time. This crisis goes beyond Syria, beyond the region. It affects Europe. It is a global crisis."



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Die größten Ernährungsmythen: Ignoranz gefährdet, Wissen schützt

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Mit dem Aufkommen des Internets erschien eine Überfülle an abrufbaren Informationen zu persönlicher Gesundheit. Doch mit der Flut an zugänglicher Information kam es auch zu einem heftiger Sturz - in Form einer gewaltigen Menge an irreführenden und unzuverlässigen Informationen.

Man kann mit Sicherheit sagen, dass von allen Diskussionsbereichen keine anderen Themen so sehr in der Gefahr der Verbreitung von Fehlinformation stehen wie Diät und Ernährung. Wenn ein Ernährungsmythos kontinuierlich wiederholt wird, kann er bald zu einer kulturell akzeptierten Wahrheit werden - etwas, das für die allgemeine Öffentlichkeit gefährlich ist. Was das angeht, soll dieser Artikel einige der gängigsten und irreführendsten Ernährungs-'Fakten' ansprechen, die gegenwärtig im Umlauf sind.

Kommentar: Der Grund für diese hartnäckigen Mythen: