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Ice Cube

War wohl nichts mit der Erderwärmung: Mainstream rudert zurück und gibt zu, Eiszeit ist wahrscheinlich

Unser Tagesgestirn ist faul geworden. Auf seiner Oberfläche brodelt's kaum mehr. Forscher streiten, ob die stille Sonne sogar die Erderwärmung aufhält. Droht uns deshalb eine kleine Eiszeit?
Die Sonne scheint zu ruhen, auf ihrer Oberfläche ist kaum etwas los. Dabei sollte es auf unserem Zentralgestirn brodeln. Denn vor Kurzem hat sein aktueller Aktivitätszyklus ein Maximum erreicht. Doch es entstanden gerade halb so viele Sonnenflecken wie auf dem Höhepunkt des vorangegangenen Zyklus. Die dunklen Magnetwirbel sind ein Maß für die solare Aktivität.

Dabei war die Sonne in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts über mehrere Zyklen noch ungewöhnlich aktiv. Solarphysiker nennen solche Phasen „Große Maxima“.

Kommentar: Sott.net weist jetzt schon seit über 10 Jahren darauf hin, dass die menschengemachte Erderwärmung nicht existiert und wir uns wahrscheinlich schnell einer Eiszeit nähern:

Ice Cube

Die Klimaerwärmung macht offiziell eine Pause - Kommt eine Eiszeit?

Seit der Jahrtausendwende erwärmt sich die Erde langsamer - Ursache dafür könnte ein zyklisches Absinken von Wärme in die Tiefen des Atlantiks sein, so eine neue Theorie. Doch das ist kein Grund zur Entwarnung.
Winter, Eiszeit
© Dudarev Mikhail / Shutterstock
Ein Team um Ka-Kit Tung von der Universität Washington veröffentlichte die Studie im Wissenschaftsmagazin Science. Durch die Auswertung von Messdaten habe es eine schwankende „Wärmesenke“ in mittleren Ozeantiefen im Atlantik und im südlichen Ozean entdeckt, welche das Klima an der Oberfläche beeinflusse. Der Mechanismus, der durch wiederkehrende Salzgehaltsschwankungen im Nordatlantik ausgelöst werde, sei die Hauptursache für die beobachtete Verlangsamung der Erderwärmung seit Beginn des Jahrtausends. In der Vergangenheit hätten entsprechende Abkühlungsperioden 20 bis 35 Jahre angehalten, so die US-Forscher. Wenn der Zyklus wieder umschlage, könnte die Erwärmung sich deutlich verstärken.


Kommentar: Was passiert, wenn diese "Phase" ein paar tausend Jahre dauert und tatsächlich eine Eiszeit ist? Denn auf die propagierten Klimamodelle ist kein verlass, deshalb sind es Modelle.


Laut Weltklimarat IPCC ist die globale Oberflächentemperatur von 1998 bis 2012 nur um 0,05 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen. Im Zeitraum von 1951 bis 2012 verlief die Erwärmung mehr als doppelt so schnell, nämlich um 0,12 Grad pro Dekade. Während sich - meist fachfremde - Klimaskeptiker durch die „Pause“ darin bestätigt sehen, die Warnungen vor dem Klimawandel seien übertrieben, betonen Experten, die Schwankungen lägen innerhalb der natürlichen Klimavariabilität. Gleichzeitig suchen sie nach möglichen Erklärungen: Mehr als ein Dutzend Theorien wurden in den letzten Jahren publiziert.


Kommentar:

Sun

Völlig neues Verhalten von Licht: Forscher schaffen einen Kristall aus Licht

Experiment bringt Photonen zu einem gekoppelten Verhalten

Manipuliertes Licht: In einem raffinierten Experiment haben Physiker Lichtteilchen quasi eingefroren. Miteinander verkoppelt bewegen sich die Photonen nicht mehr unabhängig voneinander, sondern im Verbund - ähnlich wie Atome in einem Kristallgitter. Das ist ein völlig neues, noch nie bei Licht beobachtetes Verhalten, wie die Physiker im Fachmagazin "Physical Review X" berichten. Auf Basis solcher Manipulationen könnten Materialien mit ganz neuen Eigenschaften entwickelt werden, aber auch grundlegende Erkenntnisse über die Natur des Lichts und der Materie.
© Princeton University
Synchrone Wellen zeigen hier, dass sich die Photonen koordiniert wie ein einem Kristall verhalten.
Licht besitzt gleich einige ungewöhnliche Eigenschaften. Denn wie jede elektromagnetische Strahlung kann sie sich sowohl wie eine Welle als auch wie Teilchen verhalten. Die Lichtteilchen, Photonen, sind der gängigen Theorie nach absolute Einzelgänger: Wenn man zwei Laserstrahlen im rechten Winkel kreuzen lässt, scheinen sie dahinter genau hell weiter wie davor, sie passieren sich, ohne sich abzulenken oder anderweitig zu beeinflussen.
Sun

Neuer Sonnensturm könnte heute Erde treffen

Auf der Sonne hat sich am Dienstag eine Eruption der stärksten Kategorie ereignet. Die Partikel, die dabei ausgeworfen wurden, steuern nun als Sonnensturm auf die Erde zu. Laut US-Wetterbehörde soll der Sonnensturm diesen Freitag die Erde erreichen.
© Unknown
Eine Projektion, wo der Sonnenwind heute auftreffen könnte.
Eine starke Eruption der Sonne hat offenbar einen Sonnensturm ausgelöst und energiegeladene Teilchen in Richtung Erde geschickt. Nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA ereignete sich am Dienstagnachmittag amerikanischer Zeit eine sogenannte X-Class-Flare, die stärkste Kategorie von Sonneneruptionen, auf der erdzugewandten Seite.

Die elektromagnetische Strahlung, die dabei freigesetzt wurde, habe in einzelnen Regionen zu einem einstündigen Ausfall der Kurzwellen-Radiokommunikation geführt. Diesen Freitag soll der Sonnensturm mit der Stärke der Kategorie G3, die drittstärkste Stufe geomagnetischer Stürme, unseren Planeten erreichen.
Sun

Erneute Beweise: Sonne beeinflusst unser Klima - Geringe Sonnenaktivität führt zur Abkühlung der Erde

Wissenschaftlern ist es gelungen, das Verhältnis zwischen Sonnenaktivität und Klima während der letzten Eiszeit zu rekonstruieren. Sie erhielten so Hinweise darauf, wie die Aktivität unseres Zentralsterns das Klima auf der Erde regional beeinflussen kann. Schon damals scheint es zudem einen elfjährigen Aktivitätszyklus der Sonne gegeben zu haben.
sunspot
© Trace Project / NASA
Rarität heutzutage: Sonnenflecken
Der bekannteste Aktivitätszyklus der Sonne ist der elfjährige Sonnenfleckenzyklus, bei dem sich alle elf Jahre Sonnenfleckenmaxima und -minima abwechseln. Es sind aber auch Schwankungen auf anderen Zeitskalen bekannt. Sonnenflecken sind Stellen auf der Oberfläche der Sonne, die dunkler erscheinen, weil sie Sonnenstrahlen mit verminderter Leuchtkraft ins Universum abgeben. Gleichzeitig verlässt dort sehr energiereiche Strahlung, vor allem im UV-Bereich, die Sonne.

Während des Sonnenfleckenminimums gibt es weniger Sonnenflecken und es kommt daher weniger energiereiche Sonnenstrahlung auf der Erde an, bei einem Sonnenfleckenmaximum ist es genau umgekehrt. Mehr Sonnenstrahlung, insbesondere im UV-Bereich, führt im Sonnenfleckenmaximum zu einer Erwärmung der Stratosphäre (also in einer Höhe zwischen 15 und 50 Kilometern) in den Tropen und zu einer verstärkten Ozonproduktion. Dies führt wiederum über komplizierte Wechselwirkungsmechanismen zu Zirkulationsänderungen in der Atmosphäre, die bis zum Erdboden zu spüren sind.

Kommentar: Lesen Sie ebenso die folgenden Kapitel:

Kleine Eiszeit? Nächster Sonnenzyklus könnte ausbleiben
Was ist nur mit der Sonne los?
Sonnenaktivität beeinflußt Erdklima
Sonnenaktivität, Hochwasser und kleine Eiszeit - Eine Verbindung?

Fish

Fischer fängt "Monster-Garnele": Wissenschaftler ratlos, warum das Tier so groß ist

Einem amerikanischen Angler ist Mitte vergangener Woche ein ungewöhnlicher Fang an die Angel geraten: Mit einer Länge von annähernd einem halben Meter stellt die im wahrsten Sinne des Worten Riesen-Garnele örtliche Biologen vor ein Rätsel. Um welche Art es sich genau handelt ist ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, warum das Tier so groß ist.
© Steve Bargeron / facebook.com/MyFWC
Riesiges Krustentier am Angelhaken vor Fort Pierce.
Fort Pierce (USA) - Wie die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) auf ihrer Facebook-Seite berichtet, gelang der unerwartete Fang einem Angler an den Hafendockanlagen von Fort Pierce.
© Steve Bargeron / facebook.com/MyFW
Weitere Fotos des Riesenfangs.
Glücklicherweise wurde der ungewöhnliche Vorfall von einem weiteren anwesenden Angler, Steve Bargeron, fotografiert, bevor der Riesenschrimp wieder ins Wasser geworfen wurde.
Smoking

Gesundheitsexperten: WHO-finanzierter Report zu E-Zigaretten irreführend

E-Zigarette
© Gisela Peter / pixelio.de
E-Zigarette
Letzte Woche warnte die WHO vor E-Zigaretten und empfahl deren strenge Regulierung, offenbar gestützt auf ein von ihr selbst beauftragtes Hintergrundpapier. Dessen Aussagen verzerrten die Fakten und seien irreführend, kritisieren nun Schweizer und europäische Gesundheitsexperten im Fachjournal «Addiction».

In ihrem Report von letzter Woche bezeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Nutzen der Verdampfer beim Rauchstopp als fraglich, empfahl ein Verbot für Minderjährige und bis auf weiteres auch für den Gebrauch in öffentlichen Räumlichkeiten, da unklar sei, welche Giftstoffe die Verdampfer abgeben.

Ganz anders schätzen die Autoren des Fachartikels, darunter Jean-François Etter vom Institut für globale Gesundheit der Universität Genf, die Faktenlage ein. Junge Nichtraucher würden die Verdampfer äusserst selten verwenden und die Rate junger Raucher sinke.
Attention

Derzeitiger Ebola Virus verändert sich schnell: über 50 Mutationen!

Der derzeitige Ebola-Ausbruch ist bei weitem grösser als alle früheren. Nun haben Forscher Veränderungen des Virenerbguts nachgewiesen. Dabei entzifferten sie das Erbgut von 99 Ebola-Viren der derzeitigen Epidemie. Fazit: Der Krankheitserreger verändert sich schnell.

ebola
© niaid
Wandelbar und hoch ansteckend: der Ebola-Erreger mit einem Elektronen-Mikroskop aufgenommen.
Die in Westafrika grassierende Variante des Ebola-Virus' unterscheide sich an mehr als 300 Stellen von den Erregern früherer Ausbrüche, berichten die Forscher im Fachjournal Science. Zudem fanden sie über 50 Mutationen, die während der aktuellen Epidemie auftraten.

Kommentar: Ist Ebola vielleicht ein Warnzeichen von Mutter Natur, die unsere Aufmerksamkeit erlangen will, dass es mit unserer Zivilisation nicht so weitergehen kann? Kriege, Gerüchte von Kriegen, etc.? Ebola als hämorrhagisches Fieber passt ziemlich genau zum "Schwarzen Tod" im Mittelalter und anderen Seuchen und Plagen in der Menschheitsgeschichte. Während dieser Perioden kam ein Großteil der Menschen wegen diesen Krankheiten um. "Wenn man aus der Geschichte nicht lernt, muss man sie wiederholen."

Weitere Informationen:

Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
Kometen, Seuchen, Tabak und der Ursprung des Lebens

Laptop

Der Computer, der Ihre Gefühle liest

Software erkennt Emotionen von Nutzern durch Tastenanschläge und Texterkennung
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Erfreut oder verärgert? Die Tastenanschläge können dem Computer verraten, wie sich der Benutzer fühlt.
Einfühlsame Rechenmaschine: Computer könnten künftig unsere Gefühle erkennen - nicht nur daran, was wir schreiben, sondern auch wie wir dies tun. Denn auch die Tastaturanschläge verraten einiges über unseren Gefühlszustand. Dass dies funktioniert, zeigt ein Experiment von Forschern aus Bangladesch. Ihr Programm kombiniert Text- und Tastaturauswertung, um daran die Emotionen der Probanden abzulesen.

Ob man entspannt einen erfreuten Facebook-Kommentar verfasst oder rasend vor Wut über die langsame Internetverbindung die Tastatur malträtiert - den meisten Computern ist bislang egal, in welcher Stimmung sich sein Benutzer befindet. Zwar gibt es Ansätze, anhand der Anschlagsdynamik auf der Tastatur oder über die Wortwahl beim Schreiben auf die Emotionen des Nutzers zu schließen. Solche Techniken stecken aber bislang noch in den Kinderschuhen.

Kombinierte Ansätze erhöhen Genauigkeit

Durch die Arbeit von Nazmul Haque Nahin und seinen Kollegen von der Islamischen Universität für Technik in Bangladesch könnte sich das ändern: Die Wissenschaftler haben erstmals beide bisherigen Ansätze, Anschlagsdynamik und Textanalyse, miteinander kombiniert. Dazu sammelten sie zunächst Daten, indem sie Versuchspersonen ihren Gefühlszustand notieren ließen, während die Probanden entweder einen vorgegebenen Text abtippten oder frei am Computer schrieben. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf Freude, Furcht, Ärger, Traurigkeit, Abscheu, Scham und Schuld.
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Kanada: Arktis-Forscher werden zensiert und Messdaten unterdrückt

Eisscholle
© AKU RIIHELÄ, FMI
Eisscholle in der Arktis
In der Umweltszene schlagen die Wellen hoch: Nach der Veröffentlichung eines internen Berichts sieht sich Kanadas Regierung Manipulationsvorwürfen ausgesetzt. Werden Informationsinitiativen des nationalen Eisdienstes blockiert?

Die kanadische Regierung muss sich gegen massive Manipulationsvorwürfe von Klimaschützern wehren. Im Netz kurisert ein 449 Seiten starker Bericht, der die seit Jahren anschwellende Kritik über eine wissenschafts- und umweltfeindliche Haltung der konservativen Regierung von Premierminister Stephen Harper mit brisantem Material füttert. Es geht um einen der wichtigen Umweltdienste der kanadischen Regierung, dem Canadian Ice Sercive (CIS). Er überwacht die Arktis und hat in seinen Reihen eine Reihe von Wissenschaftlern, die rund um die Uhr Satellitendaten und Messungen aus dem Polarmeer auswerten.

Als sich im Sommer 2012 ein neues Rekordtief der Meereisbedeckung im Arktischen Ozean ankündigte, waren die CIS mit an der wissenschaftlichen Front und wollten die Mittelung veröffentlichen. Leah Braithwaite, die Chefin des Dienstes, spricht dazu mit einem der Kommunikationsfachleute im kanadischen Umweltministerium. „Weniger Eis bedeutet nicht weniger Gefahren. Im Gegenteil, und deshalb brauchen die Menschen mehr Informationen über die Entwicklung der Eisbedeckung“, so steht es in einer Notiz, die in dem Bericht zitiert wird. Das CIS wollte im August angeblich ein technisches, “streng faktisches“ Briefing für die Presse anbieten. Die Anfrage lief ins Leere. Wie jetzt in dem Bericht zu lesen ist, war die Informationsveranstaltung auf der sechsten von neun Genehmigungsebenen - der „ministeriellen Ebene“, ohne Angabe von Gründen abgelehnt worden.


Kommentar: Hier sehen wir, wie viele "Genehmigungs-Ebenen" überwunden werden müssen, bis die Menschen an Information kommen. Ist das wahre Wissenschaft? Warum die Heimlichtuerei "ohne Angabe von Gründen"? In Zeiten des Klimawandels sind Informationen über die Eisschmelze äußerst wichtig und sollten breit bekannt gemacht werden. Handelt es sich hier vielleicht um Informationen, die zu 'brisant' sind?

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