Wissenschaft und TechnologieS


Bell

IPCC räumt ein, dass apokalyptische Klimaszenarien „unplausibel“ sind

Das IPCC hat indirekt zugegeben, dass eines der meistgenutzten Klimaszenarien der letzten Jahre (RCP8.5) völlig überzogen war. Genau dieses Szenario diente aber jahrelang als Grundlage für apokalyptische Schlagzeilen, politische Maßnahmen und tausende Studien. Der Artikel ist eine kurze Zusammenfassung von The Daily Skeptic.
global warming
Laut Chris Morrison haben Medien, Aktivisten und Politiker dieses Worst-Case-Szenario behandelt, als wäre es die wahrscheinlichste Zukunft - obwohl es auf unrealistischen Annahmen basierte (z. B. absurd hoher Kohleverbrauch). Ergebnis: Dauerpanik in der Öffentlichkeit, wie wir sie fast täglich sehen. Oder wo früher Wetterkarten erst bei über 30 °C rot gefärbt waren, sind sie es jetzt bereits bei 20 °C.

Ein zitierter Forscher (Roger Pielke Jr.) bringt es auf den Punkt: Die dominierenden Klimaszenarien der letzten Jahre beschreiben im Grunde unmögliche Zukünfte. Trotzdem wurden sie massiv genutzt - in Wissenschaft, Medien und Politik. Und nicht zuletzt zahlen wir in Deutschland und Europa CO₂‑Abgaben.

Blackbox

Experten rätseln über Anstieg von Feuerbällen

Doppelt so viele Feuerbälle wie üblich, zwei seltene Meteoriten in neun Tagen - Forschende stehen vor einem Rätsel, das sie nicht ignorieren können.

Fireballs Reports
© NASA
Frankfurt - Ein lauter Knall, ein gleißendes Licht am Abendhimmel, dann ein Einschlag ins Hausdach: Der 8. März 2026 blieb den Bewohnern von Koblenz dank eines Feuerballs und anschließenden Meteoriteneinschlags in Erinnerung. Doch was wie ein seltenes Naturschauspiel wirkte, könnte Teil eines größeren, noch ungeklärten Phänomens sein.


Die American Meteor Society (AMS) hat die Daten gemeldeter Feuerbälle im ersten Quartal 2026 ausgewertet - und die Ergebnisse sind ungewöhnlich. Typischerweise verzeichnet die Organisation, bei der weltweite Feuerball-Sichtungen gemeldet werden können, rund 18 große Feuerkugeln im ersten Quartal, die von mindestens 50 Augenzeugen gemeldet werden. Im ersten Quartal 2026 lag diese Zahl jedoch bei 38 - mehr als doppelt so viele wie gewöhnlich. Und das Quartal ist noch nicht einmal ganz zu Ende.

Kommentar: Hilfe ist unterwegs: Kosmischer Reset‑Mechanismus


Battery

Weise Entscheidung: Ford beendet reine E-Auto-Strategie

Ford beendet E-Auto Strategie und zieht damit einen klaren Schlussstrich unter eine der teuersten Transformationen der eigenen Unternehmensgeschichte. Der US-Autokonzern verbucht Abschreibungen in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar und reagiert auf einen spürbaren Nachfrageeinbruch bei Elektrofahrzeugen sowie auf veränderte politische Rahmenbedingungen in den USA. Künftig stehen Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und robuste Margen wieder im Mittelpunkt der Modellpolitik (marktscreener: 15.12.25).

Ford Plant
© JIM YOUNG/AFP via Getty Images
Ford beendet E-Auto Strategie und stoppt Schlüsselprojekte

Ford beendet E-Auto Strategie nicht schrittweise, sondern mit einem harten Schnitt. Die Produktion des F-150 Lightning als reines Elektrofahrzeug läuft aus, obwohl das Modell einst als Symbol der elektrischen Zukunft galt. Auch der geplante Elektro-Pickup mit dem internen Namen T3 wird vollständig eingestellt, ebenso mehrere elektrische Nutzfahrzeugprojekte.

Damit verabschiedet sich Ford faktisch von seiner zweiten Generation großer Elektrofahrzeuge. Stattdessen setzt der Konzern auf neue Prioritäten, weil sich die ursprünglichen Absatzannahmen nicht bestätigt haben. Reichweitenstarke Hybride und konventionelle Antriebe gelten nun als wirtschaftlich tragfähiger.

Kommentar: Die deutschen Autobauer werden damit weiter den Anschluss verpassen.


Radar

Billigen Grünstrom gibt es nicht: Realität zeigt andere Daten

Seit Jahren dominiert ein Narrativ die Energiepolitik, das sinkende Strompreise in Aussicht stellt, sobald die Energiewende an Tempo gewinnt und Erneuerbare den Markt prägen. Doch globale Vergleichsdaten zeigen ein völlig anderes Bild. In Ländern, die ihr Umstiegsprojekt besonders aggressiv vorantreiben, steigen die Strompreise konsequent an und reißen Energiekosten in Höhen, die international kaum jemand zahlt. Selbst Regionen mit langer Erfahrung im Ausbau von Grünstrom erzielen keine Kostenvorteile. Das Narrativ hält der Realität nicht stand, obwohl es politisch weiter gepflegt wird und trotz harter Datenlage kaum korrigiert erscheint (agrarheute: 19.11.25).

Zonnepark zonne-energie
Europa als Beleg für ein brüchiges Narrativ

Deutschland liefert das schärfste Beispiel für steigende Strompreise trotz massivem Ausbau Erneuerbarer. Das Umstiegsprojekt produziert zwar beeindruckende Mengen Grünstrom, doch die Kosten steigen parallel zu jeder neuen Ausbaustufe. Rund 40 Cent pro Kilowattstunde markieren ein Preisniveau, das international nahezu unerreicht bleibt. Spanien folgt demselben Muster. Hohe Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen erzeugt dort ebenfalls ein Umfeld mit klar erhöhten Energiekosten. Auch Dänemark und die Niederlande zeigen, dass steigende grüne Produktionsanteile keine Entlastung schaffen. Der Zusammenhang zwischen Erneuerbaren und höheren Strompreisen zeigt sich in diesen Ländern besonders deutlich.

Im Gegensatz dazu positionieren sich Länder wie die USA, die mit moderateren Anteilen Erneuerbarer klar niedrigere Strompreise verlangen. China zeigt denselben Trend. Trotz steigender Grünstrom-Produktion hält das Land seine Energiekosten niedrig, weil die Struktur des Energiemarktes durch den kontinuierlichen Ausbau von Kohle- und Kernkraftwerken nicht vom Wetter abhängig ist. Russland liegt mit extrem niedrigen Tarifen ebenfalls weit unter dem europäischen Niveau. Diese Preisbereiche entstehen nicht aus Zufällen. Sie basieren auf einem Netz, das ohne große wetterabhängige Schwankungen auskommt und keine kostspielige Reserve für unregelmäßige Einspeisung vorhalten muss.

Kommentar:

Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug


Explosion

Wegen CO₂: Bavaer als Futterzusatz, um bei Kühen das Gas zu senken - Ohne Erfolg und verendeten Kühen

Norwegen stoppt den Einsatz von Bovaer, nachdem in Dänemark Kühe verendeten. Der staatlichen Futterzusatz, zur Methanreduzierung kann nach Meldungen aus Dänemark zur deutlichen Beeinträchtigungen des Tierwohls führen. Der umstrittene Futterzusatz steht damit im Zentrum einer europäischen Debatte. Gleichzeitig zeigen Berichte über betroffene Rinder, Zweifel am eingesetzten Zusatzstoff, fragile Effekte beim Emissionsabbau und neue Fragen zum Tierschutz, wie angespannt die Lage inzwischen ist (tkp: 17.11.25).

Kühe auf Weide
© freestockphotos.bizSymbolbild
Bovaer und die dänischen Tierverluste

In Dänemark führte der staatlich verordnete Futterzusatz zu einer kritischen Entwicklung in vielen Betrieben. Landwirte berichteten über Kühe, die im Stall verendeten. Andere Tiere fraßen kaum noch, verloren massiv Milchleistung oder litten unter Durchfall, Fieber und Verhaltensänderungen. Der zeitliche Zusammenhang mit dem Mittel legte nahe, dass der Emissionsabbau die Tiere überlastete. Besonders betroffen waren Herden, deren Stoffwechsel ohnehin empfindlich reagiert.

Auch Tierärzte meldeten Fälle, die auf schwere Störungen im Organismus der Rinder hindeuteten. Die strenge Futterpflicht erzeugte zusätzlichen Druck auf die Betriebe. Einige Landwirte stoppten den Einsatz des Zusatzstoffs aus eigener Entscheidung, obwohl dies Konflikte mit Behörden auslöste. Die Diskussion griff schnell auf die Frage über, ob Milch aus diesen Herden unbedenklich bleibt und wie stark das Tierwohl tatsächlich leidet.

Kommentar: Daran hat niemand vorher gedacht, dass das Mittel negative Wirkungen auf die Tiere haben könnte? Es ist eine Farce, wie Steuern auf ein natürliches Gas gezahlt werden.


Comet 2

Neues interstellares Objekt betritt unser Sonnensystem

Aus der galaktischen Scheibe ins Sonnensystem: Der interstellare Komet 3I/ATLAS nähert sich mit enormer Geschwindigkeit - und stellt Forscher vor Rätsel.
New Comet
© Taken by E. Guido, M. Rocchetto, J. Ferguson on July 2, 2025 @ remotely from AustraliaDie Aufnahme vom 2. Juni 2025 zeigt den interstellaren Kometen 3I/ATLAS.
München - Ein außergewöhnliches astronomisches Ereignis sorgt derzeit für Begeisterung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft: Ein interstellares Objekt namens 3I/ATLAS bewegt sich durch unser Sonnensystem. Diese kosmische Rarität wurde zunächst vom ATLAS-Teleskop der Nasa in Chile registriert, das primär zur Asteroiden-Überwachung konzipiert wurde.


3I/ATLAS ist erst der dritte interstellare Besucher im Sonnensystem

3I/ATLAS reiht sich als drittes bekanntes interstellares Objekt in eine sehr kurze Liste interstellarer Objekte ein, die bisher im Sonnensystem entdeckt wurden. Seine Vorgänger waren das Objekt 1I/ʻOumuamua (2017) und der interstellare Komet 2I/Borisov (2019). Die Bezeichnung "3I" im Namen weist auf seinen Status als drittes identifiziertes interstellares Objekt hin.

Battery

Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage als Ursache für Hausexplosion?

Nach der Explosion in einem Haus in Schönberg hat der Fertighausanbieter Viebrock nun reagiert: Batteriespeicher von LG aus derselben Produktionsreihe wurden in Standby gesetzt, alle anderen gedrosselt.
batteriespeicher
© privatn dem Haus in Schönberg war mutmaßlich der Batteriespeicher der PV-Anlage explodiert.
Am vergangenen Mittwoch (19.02) ist in Schönberg bei Sandesneben (Kreis Herzogtum Lauenburg) ein Einfamilienhaus explodiert. Experten vermuten einen Fehler im Batteriespeicher der Solaranlage. Der Fertighaushersteller Viebrock hat jetzt reagiert und erste Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Batteriespeicher, die aus derselben Produktionsreihe des Herstellers LG kommen, wurden in den Stand-by-Modus gesetzt. Auch alle anderen LG-Speicher hat Viebrock vorerst gedrosselt. Das bedeutet, dass diese weniger oder erstmal gar nicht speichern können.

Der Hausanbieter verspricht, dass er dafür finanziell aufkommen werde. Und eine Firmensprecherin sagt: Das seien Vorsichtsmaßnahmen. Solche Vorfälle mit Batteriespeichern wie in Schönberg seien die absolute Ausnahme. Für Viebrockhaus-Besitzer gebe es keinen Grund zur Besorgnis. Außerdem sagte die Sprecherin gegenüber NDR Schleswig-Holstein, dass noch nicht endgültig klar ist, ob ein defekter Speicher tatsächlich Grund für die Explosion war. Das Unternehmen versichert, dass daran gearbeitet werde, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.

Das Einfamilienhaus muss nach Angaben der Feuerwehr voraussichtlich abgerissen werden. Im hellroten Mauerwerk des Hauses klafft ein riesiges Loch. Eine gesamte Hauswand wurde bei der Explosion herausgerissen. Der Schaden: mehrere Hunderttausend Euro. Laut Polizeileitstelle wurde niemand verletzt. Die Bewohner waren nicht zuhause, sondern im Urlaub.

Comet

Asteroid 2024 YR4 hat angeblich nur 1%ige Einschlagchance für Erde

Die Wahrscheinlichkeit für einen Einschlag beträgt ein Prozent: Ein Gesteinsbrocken aus dem All kommt der Erde in acht Jahren wohl außergewöhnlich nahe. Fachleute sind dennoch zuversichtlich, dass unser Planet verschont bleibt.

asteroid
© Gettyimages.ru
Ein Asteroid könnte der Erde in knapp acht Jahren sehr nahe kommen. Einen Einschlag kann die europäische Raumfahrtbehörde Esa zwar noch nicht ganz ausschließen, er ist aber unwahrscheinlich. Der Asteroid mit dem Namen »2024 YR4« habe eine fast 99-prozentige Chance, die Erde am 22. Dezember 2032 sicher zu passieren, teilte die Esa mit.

Die berechnete Wahrscheinlichkeit von aktuell etwa 1,2 Prozent sei »eine der höchsten Wahrscheinlichkeiten für einen Einschlag eines Gesteinsbrockens von bedeutender Größe, die es je gab«, schrieb David Rankin vom Teleskopsystem Catalina Sky Survey im sozialen Netzwerk Bluesky. Die Daten umfassen allerdings nur einen winzigen Zeitraum der Erdgeschichte.

Kommentar: Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte der Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3.600 Jahre), und es handelt sich oftmals um Schwärme und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist, alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie in der Regel kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach „schwarze Klumpen“ sind.

Lesen Sie auch die folgenden Artikel:


Evil Rays

Zwei Windräder brennen ab: Bad Bentheim und Kirchheimbolanden

Zwei Windräder gingen Anfang Januar in Flammen auf. Eines in Bad Bentheim (Niedersachsen, 01.01.2025) und ein Weiteres in Kirchheimbolanden (Rheinlandpfalz, 02.01.2025).

windkraftanlage, feuer
© Marcel BrandtIn rund 100 Metern Höhe brannte die Anlage am Neujahrsabend.
Die Feuerwehr musste die Gebiete um die Windräder weiträumig absperren.

Design

Erneuter Schaden an Windkraftanlage - Kreis Paderborn legt baugleiche Anlagen still

Am 18. Dezember kam es an einer Windkraftanlage nahe der A33 in Borchen-Etteln im Kreis Paderborn erneut zu einem Zwischenfall: Die Spitze eines Rotorblattes brach ab und fiel auf einen angrenzenden Acker. Der Betreiber WestfalenWIND informierte zwei Tage später über den Vorfall. Verletzt wurde niemand, jedoch sind die Parallelen zu früheren Vorfällen alarmierend.

windturbine westfalenwind
Sicherheitsvorfall an Windkraftanlage nahe der A33 – Kreis Paderborn reagiert mit vorläufiger Stilllegung von baugleichen Anlagen
Wiederholte Vorfälle werfen Fragen auf

Bereits ein Jahr zuvor ereignete sich ein ähnlicher Schaden an einer benachbarten, baugleichen Windkraftanlage. Zudem gab es im März 2018 einen schweren Zwischenfall, bei dem zwei Rotorblätter während des Aufbaus erheblich beschädigt wurden. Bruchstücke flogen damals bis zu 800 Meter weit. Ein später vorgelegtes Gutachten stellte menschliches Versagen als Ursache für diesen Vorfall fest (westfalen-blatt: 20.12.24).

Kreis Paderborn reagiert mit Stilllegung

Nach dem erneuten Schaden hat der Kreis Paderborn sofort reagiert und fünf baugleiche Anlagen in der Region vorläufig stillgelegt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Umfangreiche Untersuchungen wurden angeordnet, um die Ursache des Vorfalls zu klären und mögliche weitere Risiken zu minimieren.

Kommentar: Anstatt ein Kraftwerk an einem festen Ort zu warten, wo täglich Techniker vor Ort sind und was mindestens 100tausende Haushalte versorgen kann, müssen jetzt Miniwindkraftwerke überprüft werden. Die Grünen-Ideologie hatte von Anfang an keine Chance, zumindest für den noch Industriestandort Deutschland.

Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug