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Ist der größte Krater des Mondes durch einen Vulkan entstanden?

Menschen erkennen ein Gesicht, wenn sie auf den Vollmond blicken. Die markante Kraterregion hat offenbar eine feurige Geschichte.
mond vulkan
London/Hamburg - Der Mann im Mond ist wahrscheinlich das Ergebnis von Vulkanausbrüchen auf dem Erdtrabanten. Davon zeugt eine gigantische rechteckige Struktur unter der Mondoberfläche.

Erkenntnisse aus der Mondmission Grail widerlegen demnach die weit verbreitete Vorstellung, dass der Oceanus Procellarum ("Ozean der Stürme") durch einen Asteroideneinschlag entstanden ist. Die Auswertung der Grail-Daten präsentiert das Forscherteam um Jeffrey Andrews-Hanna von der Colorado School of Mines in Golden im britischen Wissenschaftsblatt Nature.

Der Oceanus Procellarum ist das größte der sogenannten Maria auf dem Mond. Diese dunklen Becken, die von frühen Beobachtern für Meere (lateinisch maria) gehalten wurden, gelten als magmagefüllte Einschlagkrater.

Kommentar: Dass ein Vulkan den Krater verursacht haben soll, hört sich unglaubwürdig an. Eine wahrscheinlichere Erklärung könnte ein Meteoriteneinschlag sein. Die Informationen über Vulkanaktivitäten auf dem Mond, die diesen Krater verursacht haben könnten, scheint die Aktivitäten von Himmelskörpern und ihre Relevanz zu verwässern.



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Telepathie durch Technik: Forschern gelingt Gedankenübertragung von Gehirn zu Gehirn übers Internet

Es klingt nach Science-Fiction, nach einer fiktiven Realität, die technologisch so fortgeschritten ist, dass sie nicht wahr sein kann. Wissenschaftlern ist es gelungen, Gedanken, von einem menschlichen Gehirn auf ein viele tausend Kilometer entferntes anderes Gehirn über das Internet zu übermitteln.
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© freeimages
Direkte Kommunikation von Gehirn zu Gehirn
Straßburg (Frankreich). In den letzten Monaten haben internationale Forscherteams grandiose Fortschritte im Bereich der Gedankensteuerung gemacht. So ist es beispielsweise deutschen Forschern in der Vergangenheit gelungen, ein Flugzeug per Gedanken zu fliegen. Amerikanische Wissenschaftler haben im Jahr 2013 zudem erfolgreich Gedanken von einer Ratte zu einer anderen Ratte übermittelt. Nun ist der Mensch an der Reihe.

Wie viele frühere Experimente gezeigt haben, ist es heute kein Problem mehr die menschlichen Hirnströme so exakt auszuwerten, dass sich damit sogar Flugzeuge fliegen lassen. Bislang fehlte allerdings die Schnittstelle, die es ermöglicht diese Gedanken, zwecks direkter Kommunikation, in ein anderes menschliches Gehirn zu übertragen. Bis heute.

Carles Grau und seine Kollegen vom Starlab Barcelona haben jetzt den nächsten Schritt gewagt und in einem Experiment bewiesen, dass der Mensch in der Lage ist direkt von Gehirn zu Gehirn zu kommunizieren.
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Weitere Aspekte zum schwarzen Tod: Pest oder Ebola?

Gendefekt schützt vor Schwarzem Tod und Aids

Eine Genmutation, die sich vor allem bei Nordeuropäern findet, schützt vor einer Infektion mit dem Human Immunodeficiency Virus (HIV). Diese Veränderung im Erbmaterial erhöhte im Mittelalter die Chance, den Schwarzen Tod zu überleben, der bereits Mitte des 14. Jahrhunderts mindestens ein Drittel der Bevölkerung des Kontinents hinwegraffte. Ob der Schwarze Tod wirklich die von Bakterien verursachte Pest war, oder ob es sich um eine Virusinfektion handelte, darüber diskutieren die Wissenschaftler seit Jahren.

Black Death Danse Marcabre
© Unbekannt
Das Gen CCR5 spielt bei einer Infektion mit dem Virus, der AIDS (Acquired Immuno Deficiency Syndrome) verursacht, eine wesentliche Rolle (Erster Fall von Super-AIDS?). Dieser Abschnitt im Erbgut bestimmt, ob und wie der Erreger in die Zellen vordringen und sich dann vermehren kann.

Bereits 2001 stellten Forscher vom National Cancer Institute (NCI) beim Jahrestreffen der American Society of Human Genetics (ASHG) in San Diego ihre Entdeckung der Genmutation CCR5-delta 32 vor, die gegen HIV resistent macht und wahrscheinlich seine Träger bereits im Mittelalter vor dem Schwarzen Tod schützte (Der Gen-Therapie-Boom kommt erst). Es ist eine Veränderung auf dem Gen CCR5, das nach neuen Ergebnissen bei Vererbung von beiden Elternteilen vor einer HIV-Infektion schützt. Wenn es nur von einem Elternteil vererbt wird, verzögert es den Ausbruch von AIDS durchschnittlich um drei Jahre. Hochrechungen verdeutlichten, dass diese Genmutation für eine deutliche Verlangsamung der AIDS-Sterblichkeitsrate sorgen könnte.

In Skandinavien haben 15% der Bevölkerung diese Veränderung auf Gen CCR5, in Mitteleuropa etwa 10%, in Südeuropa 5%, in Afrika und Ost-Asien kommt sie gar nicht vor. Diese Unterschiede sind nicht zufällig, sondern Folge einer dramatischen genetischen Selektion. Das Team um Stephen O'Brien entdeckte, dass die Mutation vor ungefähr 700 Jahren stark selektiert wurde - und das war genau die Zeit, als der Schwarze Tod durch Europa zog und die Menschen wie die Fliegen sterben ließ. Wer über den Gen-Defekt verfügte, war besser geschützt und überlebte die Epidemie, um die Mutation an seine Erben weiterzugeben.

Kommentar: Was könnten Sie jetzt tun um Ihre Immunabwehr zu stärken? Was könnte Ihre Chancen bei der Abwehr gegen Krankheiten wie Ebola verbessern?

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Verbessern Sie Ihre Ernährung?
Ebola und Pest: Wir waren und bleiben verwundbar, Tabak schien zu helfen
Ebola: Etwas Sehr Wichtiges, das Ihnen über das Virus verschwiegen wird

Sind Krankheiten wie Ebola vielleicht ein Warnzeichen von Mutter Natur, die unsere Aufmerksamkeit erlangen sollen, dass es mit unserer Zivilisation nicht so weitergehen kann? Kriege, Gerüchte von Kriegen, etc.? Ebola als hämorrhagisches Fieber passt ziemlich genau zum "Schwarzen Tod" im Mittelalter und anderen Seuchen und Plagen in der Menschheitsgeschichte. Wie bereits im Artikel beschrieben, kam während dieser Perioden ein Großteil der Menschen wegen dieser Krankheiten um. "Wenn man aus der Geschichte nicht lernt, muss man sie wiederholen."

Neugierig auf weitere Informationen?

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Ice Cube

War wohl nichts mit der Erderwärmung: Mainstream rudert zurück und gibt zu, Eiszeit ist wahrscheinlich

Unser Tagesgestirn ist faul geworden. Auf seiner Oberfläche brodelt's kaum mehr. Forscher streiten, ob die stille Sonne sogar die Erderwärmung aufhält. Droht uns deshalb eine kleine Eiszeit?
Die Sonne scheint zu ruhen, auf ihrer Oberfläche ist kaum etwas los. Dabei sollte es auf unserem Zentralgestirn brodeln. Denn vor Kurzem hat sein aktueller Aktivitätszyklus ein Maximum erreicht. Doch es entstanden gerade halb so viele Sonnenflecken wie auf dem Höhepunkt des vorangegangenen Zyklus. Die dunklen Magnetwirbel sind ein Maß für die solare Aktivität.

Dabei war die Sonne in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts über mehrere Zyklen noch ungewöhnlich aktiv. Solarphysiker nennen solche Phasen „Große Maxima“.

Kommentar: Sott.net weist jetzt schon seit über 10 Jahren darauf hin, dass die menschengemachte Erderwärmung nicht existiert und wir uns wahrscheinlich schnell einer Eiszeit nähern:

Ice Cube

Die Klimaerwärmung macht offiziell eine Pause - Kommt eine Eiszeit?

Seit der Jahrtausendwende erwärmt sich die Erde langsamer - Ursache dafür könnte ein zyklisches Absinken von Wärme in die Tiefen des Atlantiks sein, so eine neue Theorie. Doch das ist kein Grund zur Entwarnung.
Winter, Eiszeit
© Dudarev Mikhail / Shutterstock
Ein Team um Ka-Kit Tung von der Universität Washington veröffentlichte die Studie im Wissenschaftsmagazin Science. Durch die Auswertung von Messdaten habe es eine schwankende „Wärmesenke“ in mittleren Ozeantiefen im Atlantik und im südlichen Ozean entdeckt, welche das Klima an der Oberfläche beeinflusse. Der Mechanismus, der durch wiederkehrende Salzgehaltsschwankungen im Nordatlantik ausgelöst werde, sei die Hauptursache für die beobachtete Verlangsamung der Erderwärmung seit Beginn des Jahrtausends. In der Vergangenheit hätten entsprechende Abkühlungsperioden 20 bis 35 Jahre angehalten, so die US-Forscher. Wenn der Zyklus wieder umschlage, könnte die Erwärmung sich deutlich verstärken.


Kommentar: Was passiert, wenn diese "Phase" ein paar tausend Jahre dauert und tatsächlich eine Eiszeit ist? Denn auf die propagierten Klimamodelle ist kein verlass, deshalb sind es Modelle.


Laut Weltklimarat IPCC ist die globale Oberflächentemperatur von 1998 bis 2012 nur um 0,05 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen. Im Zeitraum von 1951 bis 2012 verlief die Erwärmung mehr als doppelt so schnell, nämlich um 0,12 Grad pro Dekade. Während sich - meist fachfremde - Klimaskeptiker durch die „Pause“ darin bestätigt sehen, die Warnungen vor dem Klimawandel seien übertrieben, betonen Experten, die Schwankungen lägen innerhalb der natürlichen Klimavariabilität. Gleichzeitig suchen sie nach möglichen Erklärungen: Mehr als ein Dutzend Theorien wurden in den letzten Jahren publiziert.


Kommentar:

Sun

Völlig neues Verhalten von Licht: Forscher schaffen einen Kristall aus Licht

Experiment bringt Photonen zu einem gekoppelten Verhalten

Manipuliertes Licht: In einem raffinierten Experiment haben Physiker Lichtteilchen quasi eingefroren. Miteinander verkoppelt bewegen sich die Photonen nicht mehr unabhängig voneinander, sondern im Verbund - ähnlich wie Atome in einem Kristallgitter. Das ist ein völlig neues, noch nie bei Licht beobachtetes Verhalten, wie die Physiker im Fachmagazin "Physical Review X" berichten. Auf Basis solcher Manipulationen könnten Materialien mit ganz neuen Eigenschaften entwickelt werden, aber auch grundlegende Erkenntnisse über die Natur des Lichts und der Materie.
© Princeton University
Synchrone Wellen zeigen hier, dass sich die Photonen koordiniert wie ein einem Kristall verhalten.
Licht besitzt gleich einige ungewöhnliche Eigenschaften. Denn wie jede elektromagnetische Strahlung kann sie sich sowohl wie eine Welle als auch wie Teilchen verhalten. Die Lichtteilchen, Photonen, sind der gängigen Theorie nach absolute Einzelgänger: Wenn man zwei Laserstrahlen im rechten Winkel kreuzen lässt, scheinen sie dahinter genau hell weiter wie davor, sie passieren sich, ohne sich abzulenken oder anderweitig zu beeinflussen.
Sun

Neuer Sonnensturm könnte heute Erde treffen

Auf der Sonne hat sich am Dienstag eine Eruption der stärksten Kategorie ereignet. Die Partikel, die dabei ausgeworfen wurden, steuern nun als Sonnensturm auf die Erde zu. Laut US-Wetterbehörde soll der Sonnensturm diesen Freitag die Erde erreichen.
© Unknown
Eine Projektion, wo der Sonnenwind heute auftreffen könnte.
Eine starke Eruption der Sonne hat offenbar einen Sonnensturm ausgelöst und energiegeladene Teilchen in Richtung Erde geschickt. Nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA ereignete sich am Dienstagnachmittag amerikanischer Zeit eine sogenannte X-Class-Flare, die stärkste Kategorie von Sonneneruptionen, auf der erdzugewandten Seite.

Die elektromagnetische Strahlung, die dabei freigesetzt wurde, habe in einzelnen Regionen zu einem einstündigen Ausfall der Kurzwellen-Radiokommunikation geführt. Diesen Freitag soll der Sonnensturm mit der Stärke der Kategorie G3, die drittstärkste Stufe geomagnetischer Stürme, unseren Planeten erreichen.
Sun

Erneute Beweise: Sonne beeinflusst unser Klima - Geringe Sonnenaktivität führt zur Abkühlung der Erde

Wissenschaftlern ist es gelungen, das Verhältnis zwischen Sonnenaktivität und Klima während der letzten Eiszeit zu rekonstruieren. Sie erhielten so Hinweise darauf, wie die Aktivität unseres Zentralsterns das Klima auf der Erde regional beeinflussen kann. Schon damals scheint es zudem einen elfjährigen Aktivitätszyklus der Sonne gegeben zu haben.
sunspot
© Trace Project / NASA
Rarität heutzutage: Sonnenflecken
Der bekannteste Aktivitätszyklus der Sonne ist der elfjährige Sonnenfleckenzyklus, bei dem sich alle elf Jahre Sonnenfleckenmaxima und -minima abwechseln. Es sind aber auch Schwankungen auf anderen Zeitskalen bekannt. Sonnenflecken sind Stellen auf der Oberfläche der Sonne, die dunkler erscheinen, weil sie Sonnenstrahlen mit verminderter Leuchtkraft ins Universum abgeben. Gleichzeitig verlässt dort sehr energiereiche Strahlung, vor allem im UV-Bereich, die Sonne.

Während des Sonnenfleckenminimums gibt es weniger Sonnenflecken und es kommt daher weniger energiereiche Sonnenstrahlung auf der Erde an, bei einem Sonnenfleckenmaximum ist es genau umgekehrt. Mehr Sonnenstrahlung, insbesondere im UV-Bereich, führt im Sonnenfleckenmaximum zu einer Erwärmung der Stratosphäre (also in einer Höhe zwischen 15 und 50 Kilometern) in den Tropen und zu einer verstärkten Ozonproduktion. Dies führt wiederum über komplizierte Wechselwirkungsmechanismen zu Zirkulationsänderungen in der Atmosphäre, die bis zum Erdboden zu spüren sind.

Kommentar: Lesen Sie ebenso die folgenden Kapitel:

Kleine Eiszeit? Nächster Sonnenzyklus könnte ausbleiben
Was ist nur mit der Sonne los?
Sonnenaktivität beeinflußt Erdklima
Sonnenaktivität, Hochwasser und kleine Eiszeit - Eine Verbindung?

Fish

Fischer fängt "Monster-Garnele": Wissenschaftler ratlos, warum das Tier so groß ist

Einem amerikanischen Angler ist Mitte vergangener Woche ein ungewöhnlicher Fang an die Angel geraten: Mit einer Länge von annähernd einem halben Meter stellt die im wahrsten Sinne des Worten Riesen-Garnele örtliche Biologen vor ein Rätsel. Um welche Art es sich genau handelt ist ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, warum das Tier so groß ist.
© Steve Bargeron / facebook.com/MyFWC
Riesiges Krustentier am Angelhaken vor Fort Pierce.
Fort Pierce (USA) - Wie die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) auf ihrer Facebook-Seite berichtet, gelang der unerwartete Fang einem Angler an den Hafendockanlagen von Fort Pierce.
© Steve Bargeron / facebook.com/MyFW
Weitere Fotos des Riesenfangs.
Glücklicherweise wurde der ungewöhnliche Vorfall von einem weiteren anwesenden Angler, Steve Bargeron, fotografiert, bevor der Riesenschrimp wieder ins Wasser geworfen wurde.
Smoking

Gesundheitsexperten: WHO-finanzierter Report zu E-Zigaretten irreführend

E-Zigarette
© Gisela Peter / pixelio.de
E-Zigarette
Letzte Woche warnte die WHO vor E-Zigaretten und empfahl deren strenge Regulierung, offenbar gestützt auf ein von ihr selbst beauftragtes Hintergrundpapier. Dessen Aussagen verzerrten die Fakten und seien irreführend, kritisieren nun Schweizer und europäische Gesundheitsexperten im Fachjournal «Addiction».

In ihrem Report von letzter Woche bezeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Nutzen der Verdampfer beim Rauchstopp als fraglich, empfahl ein Verbot für Minderjährige und bis auf weiteres auch für den Gebrauch in öffentlichen Räumlichkeiten, da unklar sei, welche Giftstoffe die Verdampfer abgeben.

Ganz anders schätzen die Autoren des Fachartikels, darunter Jean-François Etter vom Institut für globale Gesundheit der Universität Genf, die Faktenlage ein. Junge Nichtraucher würden die Verdampfer äusserst selten verwenden und die Rate junger Raucher sinke.
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