Nach der Explosion in einem Haus in Schönberg hat der Fertighausanbieter Viebrock nun reagiert: Batteriespeicher von LG aus derselben Produktionsreihe wurden in Standby gesetzt, alle anderen gedrosselt.

© privatn dem Haus in Schönberg war mutmaßlich der Batteriespeicher der PV-Anlage explodiert.
Am vergangenen Mittwoch (19.02) ist in Schönberg bei Sandesneben (
Kreis Herzogtum Lauenburg) ein Einfamilienhaus explodiert. Experten vermuten einen Fehler im Batteriespeicher der Solaranlage. Der Fertighaushersteller Viebrock hat jetzt reagiert und erste Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Batteriespeicher, die aus derselben Produktionsreihe des Herstellers LG kommen, wurden in den Stand-by-Modus gesetzt. Auch alle anderen LG-Speicher hat Viebrock vorerst gedrosselt. Das bedeutet, dass diese weniger oder erstmal gar nicht speichern können.
Der Hausanbieter verspricht, dass er dafür finanziell aufkommen werde. Und eine Firmensprecherin sagt: Das seien Vorsichtsmaßnahmen. Solche Vorfälle mit Batteriespeichern wie in Schönberg seien die absolute Ausnahme. Für Viebrockhaus-Besitzer gebe es keinen Grund zur Besorgnis. Außerdem sagte die Sprecherin gegenüber NDR Schleswig-Holstein, dass noch nicht endgültig klar ist, ob ein defekter Speicher tatsächlich Grund für die Explosion war. Das Unternehmen versichert, dass daran gearbeitet werde, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.
Das Einfamilienhaus muss nach Angaben der Feuerwehr voraussichtlich abgerissen werden. Im hellroten Mauerwerk des Hauses klafft ein riesiges Loch. Eine gesamte Hauswand wurde bei der Explosion herausgerissen. Der Schaden: mehrere Hunderttausend Euro. Laut Polizeileitstelle wurde niemand verletzt. Die Bewohner waren nicht zuhause, sondern im Urlaub.
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