Wissenschaft und Technologie
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Größter flugfähiger Vogel entdeckt: Mit 6,4 Metern Flügelspannweite war Pelagornis ein guter Gleiter

Urzeitlicher Überflieger: Paläontologen haben das Fossil des größten Vogels entdeckt, der sich jemals in die Lüfte erhob. Mit rund 6,4 Metern Flügelspannweite überschreitet er sogar das theoretische Maximum. Der Pelagornis sandersi getaufte Riesenvogel war dennoch ein herausragender Segler, hatte allerdings Probleme beim Start, wie die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten.
© Liz Bradford
So könnte der Riesenvogel Pelagornis sandersi ausgesehen haben
Vom winzigen Zaunkönig bis zum Albatros mit 3,5 Metern Flügelspannweite: Die Evolution hat im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Vogelformen hervorgebracht. Um sich in die Luft erheben zu können, bildeten die Vögel hohle, leichte Knochen, starke Flugmuskeln und aerodynamisch optimierte Flügelformen aus. Schon länger ist bekannt, dass es unter den ausgestorbenen Vögeln Arten gab, die weitaus größer wurden als heutige Vertreter. Ob und wie gut diese aber fliegen konnten, blieb unklar - auch, weil die Fossilien häufig zu unvollständig waren.
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Aufrüttelnde Studie: Die meisten Menschen bevorzugen den Schmerz eines Elektroschocks als 15 Minuten allein zu sitzen und nachzudenken

Und das Konzentrationsvermögen ist... hey, hast du das bei Facebook gesehen?
social media,facebook,ablenkung
© lassedesignen/Shutterstock
Diese neue Studie ist ein Schocker und liefert all jenen Munition, die den Menschen ein gegen null tendierendes Konzentrationsvermögen unterstellen. Das Ergebnis der Studie: Vor die Wahl gestellt, ob sie sich selbst Stromschläge verabreichen wollen oder lieber 15 Minuten völlig allein in einem leeren Raum hocken möchten, entschied sich die Mehrheit für die Stromschläge.

Es ist eine weit verbreitete These: Die Unterhaltungselektronik und solche Dinge wie Facebook und Twitter sorgen dafür, dass unser Konzentrationsvermögen nachlässt und wir uns immer leichter ablenken lassen.

Forscher von der Harvard University und von der University of Virginia haben dies nun in einer Studie mit dem Titel »Just Think: The challenges of the disengaged mind« untersucht, also etwa: »Einfach nur denken. Wie schwierig es ist, einfach mal den Kopf abzuschalten.« Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmer in einen völlig leeren Raum gesteckt. Dort sollten sie sechs bis 15 Minuten nichts anderes tun als nachzudenken.

Kommentar: Um mehr darüber zu lernen, wie das Gehirn arbeitet, und um sich der kognitiven Revolution anzuschließen, gibt es den Diskussionsraum über Kognitionswissenschaften in unserem (englischsprachigen) Forum.

Better Earth

Rätselhafte Erdwerke im Amazonas sind älter als der Regenwald

Weitflächige Rodungen haben es offen gelegt: quadratische, gerade Linien und ringförmige Gräben und Erdwerke prägen den bolivianischen und brasilianischen Amazonas und sind - das zeigt eine neue Untersuchung der künstlichen Strukturen - älter als der Regenwald selbst. Wozu die Anlagen einst errichtet wurden ist bis heute unbekannt. Die Erkenntnis wirft die Frage auf, wie stark die Ureinwohner die Amazonas-Landschaft schon vor der Ankunft der Europäer prägten und zeichnet ein neues Bild der frühen Amazonas-Kulturen und ihres Lebensraums.
© reading.ac.uk
Kreisförmiges Erdwerk nahe Laguna Granja im Amazonasgebiet des nordöstlichen Boliviens.
Reading (England) - Wie das Team um Dr. John Carson von der University of Reading aktuell im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet, ging man bislang davon aus, dass der heutige Regenwald urzeitlicher Herkunft und ungestörte Wildnis war. Doch durch unfangreiche Rodungen traten in den vergangenen Jahren hunderte von künstlichen Bodenstrukturen unter dem dichten Dschungel zutage.
Better Earth

Einzigartiger Fund: Tausende Dinosaurierspuren in Alaska entdeckt

Abdrücke belegen Verbreitung der Dinosaurier selbst im hohen Norden

Einzigartiger Fund: Im Denali-Nationalpark in Alaska haben Paläontologen tausende von Fußabdrücken von Entenschnabel-Dinosauriern entdeckt. Sie sind so gut erhalten, dass sogar die Hautstruktur der Füße noch erkennbar ist. Die Abdrücke sind nicht nur die nördlichsten ihrer Art, sie stammen zudem von Dinosauriern aller Altersstufen und geben damit einen einzigartigen Einblick in ihre Herdenstruktur, wie die Forscher im Fachmagazin "Geology" berichten.
Dino
© Heinrich Harder
Hadrosaurier an einem flachen Ufer
Während der späten Kreidezeit bildete Alaska eine wichtige Brücke zwischen dem nordamerikanischen und dem asiatischen Kontinent. Zahlreiche Fossilien zeugen von einer reichen urzeitlichen Tierwelt dieser Region. Im Gebiet des Denali-Nationalparks lag damals ein ausgedehntes Flussdelta mit vielen Wasserarmen und Sandbänken. Jetzt haben Paläontologen um Anthony Fiorillo vom Perot Museum of Nature and Science in Dallas in Ablagerungen aus dieser Zeit erstmals ein ganzes Feld aus Dinosaurier-Fußabdrücken entdeckt.
Sherlock

Die "Federhosen" des Archaeopteryx: Nur Schmuck oder doch zum Fliegen gedacht?

Neues Fossil zeigt zuvor unbekannte Gefiederdetails und bestätigt Funktion der Federn als Schmuck

Gefiederte Beine und Gabelschwanz: Ein in China entdecktes Fossil liefert neue Informationen zum Gefieder des Urvogels Archaeopteryx. Er trug demnach Federhosen ähnlich wie heutige Greifvögel und nutzte seinen Schwanz als Auftriebshilfe. Gleichzeitig aber bestätigt der Fund die Vermutung, dass die Federn der ersten Urvögel und gefiederten Dinosaurier eher dem Schmuck als dem Flug dienten, so die Forscher im Fachmagazin "Nature".
Archaeopteryx
© Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie
Lebendrekonstruktion des Urvogel Archaeopteryx im Flug
Wozu entwickelten die vogelähnlichen Dinosaurier und ersten Vögel ihre Federn? Dienten sie zunächst nur als wärmende Hülle, als Körperschmuck oder Laufhilfe - oder waren sie schon von Beginn an für das Fliegen gemacht? Diese Fragen beschäftigen Paläontologen schon seit Jahrzehnten, vor allem Funde fossiler Urvögel in China sorgen dabei immer wieder für Überraschungen. Auch vom Archaeopteryx sind Federabdrücke im Gestein erhalten, aus ihnen schließen viele Forscher, dass der ikonische Urvogel eher ein schlechter Flieger war.

Kommentar: Es gibt berechtigte Zweifel an der Evolutionstheorie, die im Mainstream propagiert wird und somit auch über die gemeinhin angenommene Evolution von Dinosauriern und sogenannten Urvögeln:

Ice Cube

Der Klimaschwindel kurz und knapp: Menschengemachte Erderwärmung gibt es nicht

Fernsehkritik.TV hat in seiner 38. Folge über Global Warming berichtet und hier sehr interessante Fakten gebracht, die dieses Thema hinterfragen.


Kommentar:

Music

Schimpansen bevorzugen afrikanische und indische Musik

Menschenaffen bevorzugen afrikanische Rhythmen gegenüber westlicher und japanischer Musik

Wechselnde Rhythmen statt stampfender Beats: Typisch westliche Musik verschreckt Schimpansen, für abwechslungsreiche afrikanische und indische Rhythmen haben sie jedoch eine Vorliebe. US-Forscher haben herausgefunden, dass die Affen solche Musik sogar lieber hören, als im Stillen zu hocken. Ein Sinn für Musik könnte damit ein weiteres Merkmal sein, dass Menschen und Primaten miteinander verbindet, schreiben die Wissenschaftler.
© Yerkes National Primate Research Center, Emory University
Schimpansen-Weibchen Tara bevorzugt afrikanische und indische Musik.
Musik ist etwas, das alle Menschen verbindet, auch wenn jede Kultur ihre eigenen unterschiedlichen Melodien und Rhythmen entwickelt hat.


Kommentar:
"Musik ist etwas, das alle Menschen verbindet..."
Dies scheint nicht den Tatsachen zu entsprechen:

Menschenaffen dagegen musizieren nicht selbst - sie haben aber sehr wohl einen gewissen Sinn für Musik, wie frühere Studien herausgefunden haben. Bestimmte Vorlieben ließen sich bei den Primaten bislang allerdings nicht zuverlässig erkennen, abgesehen davon, dass sie langsamere Rhythmen zu bevorzugen schienen. In allen bisherigen Studien vermieden die Affen die Musik jedoch gänzlich, wenn sie die Möglichkeit hatten.
Nebula

Entdeckung: Drei einander umkreisende supermassereiche Schwarze Löcher

Astronomen haben ein System von gleich drei einander umkreisenden supermassereichen Schwarzen Löcher in einer fernen Galaxie entdeckt. Es handelt sich dabei um das bisher kleinste gefundene Trio solcher Objekte. Die Entdeckung lässt vermuten, dass derartige Systeme weitaus häufiger vorkommen als bisher angenommen.
supermassereiche schwarze löcher
© Roger Deane (großes Bild); NASA Goddard (Inset unten links, gegenüber der Vorlage verändert)
Szenario mit drei supermassereichen Schwarzen Löchern, von denen sich zwei in extrem geringem Abstand voneinander umkreisen. Durch den Einfluss des nahen Begleiters wird dabei die Richtung, in die Materiejets abgestrahlt werden, verändert (helikale Kurve in Blau). Das dritte Schwarze Loch ist ebenfalls Teil des Systems, aber in wesentlich größerem Abstand. Die Richtung der dort abgestrahlten Jets (in Rot) wird daher nicht verändert.
- Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Presseinformation des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn, mpifr-bonn.mpg.de

Bonn (Deutschland) - Ein internationales Forscherteam, darunter Hans-Rainer Klöckner (MPIfR), hat VLBI-Beobachtungen bei mehreren Frequenzen durchgeführt, um die beiden eng benachbarten Schwarzen Löcher im Detail zu untersuchen. Bei diesen Beobachtungen war das Radioteleskop Effelsberg im Rahmen des Europäischen VLBI-Netzwerks (EVN) beteiligt.
Saturn

Mysteriöse "magische Insel" auf dem Saturnmond Titan entdeckt

Auf neuen Radar-Aufnahmen der NASA-Saturnsonde "Cassini" haben US-Astronomen im zweitgrößten Meer des Mondes Titan ein mysteriöses geologisches Objekt entdeckt, das zuvor an selbigem Ort noch nicht vorhanden war. Während es sich bei diesem Objekt wissenschaftlich gesprochen um ein "kurzlebiges Merkmal" zu handeln scheint, sprechen die Forscher scherzhaft von einer "magischen Insel" - obwohl noch nicht einmal bekannt ist, was diese "Insel" überhaupt ist.
© NASA/JPL-Caltech/Cornell
Vorher-Nacher-Vergleich: Die "magische Insel" wurde erst auf Aufnahmen vom 10. Juli 2013 (unten). Entdeckt.
Ithaca (USA) - Mit einer dichten Atmosphäre, Bergen, Dünen, Seen, Meeren, Flüssen und einen atmosphärischen Flüssigkeitskreislauf gleicht der größte der 62 bekannten Saturnmonde unserer Erde wie kein zweites Objekt im Sonnensystem. Allerdings ist es auf Titan nicht Wasser sondern flüssige Kohlenwasserstoffe wie Methan und Ethan, die die Gewässer füllen und vom Himmel regnen.
Galaxy

Mindestens zwei weitere große Planeten in unserem Sonnensystem? Existenz von Planet X immer wahrscheinlicher

Extrem exzentrische (elliptische) Umlaufbahnen von Zwergplaneten wie Sedna und "2012 VP113" deuten einige Astronomen als Beleg für die Existenz eines noch deutlichen größeren Himmelskörpers bzw. Planeten im äußeren Sonnensystem. Neue Berechnungen spanischer Astronomen gehen nun sogar noch einen Schritt weiter und sehen in den bisherigen Daten Belege für zwei noch unbekannte große Planeten.
© NASA
Symbolbild.
Madrid (Spanien) - Erst im vergangenen März hatten Astronomen um Scott Sheppard von der Carnegie Institution of Sciences zwei neue Zwergplaneten im äußeren Sonnensystem entdeckt, deren Umlaufbahnen zudem auf die Existenz eines bislang noch unbekannten großen Planeten hindeuten könnten.

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