Wissenschaft und Technologie
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Frog

Raffinierter Mechanismus: Geckos können die Haftung an - und abschalten

Raffinierter Mechanismus ermöglicht das schnelle und energiesparende Loslassen

Patent der Natur: Wie schaffen es Geckos, dass ihre Haftfüße nur dann kleben, wenn sie es sollen? Das haben US-Forscher nun herausgefunden. Die Geckos schalten ihre Haftkraft gezielt an und aus, indem sie den Winkel und Flexibilität der winzigen Hafthärchen minimal verändern. Dadurch können die Tiere ihre Füße ohne Gezerre vom Untergrund lösen - und gewinnen dabei sogar noch einen Teil der Energie zurück, wie die Forscher im Fachmagazin "Journal of Applied Physics" berichten.
© Brian Gratwicke / CC-by-sa 2.0 gen
Der Fuß des Geckos trägt das Haftsytem: hierarchisch gegliederte Haare und Läppchen
Die Haftkraft der Gecko-Füße ist legendär. Sie ermöglicht es den flinken Echsen, problemlos an senkrechten Flächen und selbst an der Decke entlang zu laufen. Möglich wird dies durch ein System von hierarchisch gegliederten Hafthaaren an ihren Füßen. Die zwischen der Oberfläche und den Härchen wirkenden Van der Waals-Kräfte halten den Geckofuß fest. "Die Härchen deformieren sich und bilden Millionen von Kontaktpunkten, von denen jeder eine kleine Last trägt", erklärt Koautor Alex Greaney von der Oregon State University. Dadurch haftet der Gecko selbst an sehr rauen Oberflächen.
Question

NASA-Tests bestätigen: "Unmöglicher EM Antrieb" funktioniert

"EmDrive" steht für "electromagnetic drive" (elektromagnetischer Antrieb) und beschreibt das Konzept des britischen Wissenschaftlers Dr. Roger Shawyer, das elektrische Energie mittels Mikrowellen in Schubkraft umwandeln soll - ohne dabei ein Treibmittel zu benötigen. Trotz der Behauptungen chinesischer Forscher, das Konzept bereits erfolgreich getestet zu haben, verbannten die meisten westlichen Wissenschaftler den "EmDrive" ins Reich der Phantasie und Pseudowissenchaft. Schließlich widerspreche es physikalischen Impulserhaltungsgesetz. Jetzt hat jedoch auch die NASA das Konzept überprüft und in einem Fachartikel ebenfalls bestätigt, dass das Konzept prinzipiell tatsächlich funktioniert. Warum und wie, das wissen die Wissenschaftler jedoch noch nicht genau - vermuten aber, dass es auf quantenmechanischen Konzepten beruhen könne. Da der "EmDrive" ohne Treibstoff auskommt und die notwendigen Mikrowellen mittels Solarenenergie erzeugt werden können, könnte der Antrieb völlig neue Wege und Möglichkeiten der Raumfahrt aufzeigen.
© Roger Shawyer, emdrive.com
Prototyp des EmDrive von 2007.
Houston (USA) - Schon 2007 rief ein Artikel über den "EmDrive" im angesehenen New Scientist - eine Welle von empörten Reaktionen anderer Naturwissenschaftler hervor, die Shawyers Arbeit und Behauptungen als "offenkundig unmöglich und deshalb zwangsläufig fehlerhaft und falsch" bezeichneten:
Cow Skull

Monsantos erste Erben: Gentechnisch verändertes Saatgut hat zu resistenten, mutierten "Superunkräutern" und "Superschädlingen" geführt

Der Biotech-Riese Monsanto verspricht Bauern, wenn sie gentechnisch verändertes (GV) Saatgut kauften, seien ihre Feldfrüchte widerstandsfähig gegen Herbizide, Insektenschutzmittel und Dürren. Inzwischen entlarven Untersuchungen und Feldversuche dies als falsche Versprechungen. Überall auf der Welt werden Pflanzen und Insekten immun gegen starke Herbizide und Pestizide; die Folge ist das Auftauchen von »Superunkräutern« und »Superschädlingen«.
Baumwollkapselwurm, Superschädlinge
© Peggy Greb, USDA
Eines der jüngsten Beispiele zeigt sich in den Baumwollanbaugebieten des südlichen Punjab, wo der Baumwollkapselwurm - ein Schmetterling und gefürchteter Baumwollschädling - wie die Bauern befürchten, resistent gegen Monsantos Bt-Baumwolle geworden ist.

Monsanto liefert momentan drei Produkte an Baumwollfarmer, darunter Bollgard-II (Insektenschutz), Roundup Ready Flex (RRF) (Herbizid-Toleranz) und Bollgard-II mit RoundupReady Flex, das vor Insekten und Unkraut schützen soll.

Bt-Baumwolle bringt in Pakistan Superschädlinge hervor

Trotz des Einsatzes von RRF und Bollgard-II werden Baumwollpflanzen noch immer von verschiedenen Spezies des Baumwollkapselwurms attackiert, welcher die Pflanze während des Wachstums auffrisst, sodass die Entwicklung der Baumwolle beeinträchtigt und die produzierte Menge reduziert wird.
Comet 2

Kometen sind keine "schmutzigen Schneebälle": Oberfläche zu heiß für Eis!

67P Churyumov-Gerasimenko komet
© ESA
Der Kern des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko am 1. August 2014 aus einer Entfernung von 1.000 Kilometern. Der schwarze Fleck auf dem Kometen ist ein Bildfehler.
Wissenschaftler haben Ende vergangener Woche erste Temperaturmessungen des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko vorgestellt: Mit rund minus 70 Grad Celsius ist es dort vermutlich zu warm für eine vollständig mit Eis bedeckte Oberfläche. Auch ein neues Bild des Zielkometen der ESA-Mission Rosetta wurde am Wochenende veröffentlicht.

Was auf der Erde für Kälterekorde steht, ist für einen Kometen aus Staub und Eis noch längst nicht der Tiefpunkt: Gerade einmal minus 70 Grad Celsius haben die Wissenschaftler des Instruments VIRTIS als durchschnittliche Temperatur für den Kometen Churymov-Gerasimenko gemessen, auf dem im November 2014 das Landegerät Philae unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufsetzen soll.
Galaxy

"Was wir hier gefunden haben, kann auf den ersten Blick nicht mit bislang bekannter Physik erklärt werden": NASA-Weltraumteleskop ortet mysteriöses Röntgensignal

Mit dem NASA-Weltraum-Röntgenobservatorium "Chandra" haben Astronomen sowohl in zahlreichen Galaxienhaufen als auch in der Andromeda-Galaxie ein bislang unerklärbares Signal geortet und vermuten, dass es sich um ein Signal Dunkler Materie handeln könnte.
© Bulbul et al., NASA, Harvard Center for Astrophysics
Das mysteriöse Signal in den Chandra-Rötgendaten des Perseushaufens.
Cambridge (USA) - "Als ich dieses Signal in den Chandra-Daten sah, konnte ich meinen Augen kaum glauben", erinnert sich Dr. Esra Bulbul vom Harvard Center for Astrophysics an die Entdeckung des mysteriösen Signals. "Was wir hier gefunden haben, kann auf den ersten Blick nicht mit bislang bekannter Physik erklärt werden."

Das rätselhafte Signal entdeckte das Team um Bulbul bei der Beobachtung des sogenannten Perseushaufens, einem Galaxienhaufen rund 250 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, der 500 bis 1000 Galaxien beinhaltet. "Stellen Sie sich eine Gaswolke vor, in der jedes Atom einen eigenen Galaxie darstellt - das kommt dem nahe, was der Perseushaufen darstellt", so die Forscherin. "Er ist eines der massereichsten Objekte im uns bekannten Universum."

Kommentar: Vielleicht sind diese Daten doch nicht so rätselhaft, wenn man die Theorie des elektrischen Universums in Betracht zieht?

Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems nicht vollständig ist.. Das elektrische Modell kann einige der Phänomene, die wir beobachten können, besser erklären. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Sun

NASA sagt: Eine Sonneneruption hat vor zwei Jahren beinahe die gesamte menschliche Zivilisation ausgelöscht. Doch etwas anderes bedroht uns ebenfalls

Was Sie jetzt lesen, sollte eigentlich überall auf der Welt Schlagzeilen machen. Es gibt wahrscheinlich nichts Wichtigeres für das Überleben der Menschheit als die alarmierenden Fakten in diesem Bericht der NASA, und dennoch tut fast die ganze Welt so, als hätte es dieses Ereignis 2012 nicht gegeben, und gibt sich der Täuschung hin, dass es auch nie wieder passieren wird. Sie irren sich. Nach den schockierenden Ergebnissen neuer Forschung, die von der NASA veröffentlicht wurden, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die hochtechnisierte menschliche Zivilisation ausgelöscht wird, in jedem Jahrzehnt bei zwölf Prozent. Tatsächlich hätte im Sommer 2012 ein solches Ereignis die Technik auf der ganzen Erde beinahe stillgelegt.
© screenshot Youtube
 »Ein koronaler Massenauswurf (KMA oder englisch CME für ›coronal mass ejection‹) raste am 23. Juli 2012 durch die Umlaufbahn der Erde«, berichtet Nasa.gov. »Wäre die Eruption nur eine Woche früher aufgetreten, hätte die Erde in der Schusslinie gelegen.« Weiter meldet die NASA:


Kommentar: Nicht nur Sonneneruptionen können eine Gefahr für unsere Zivilisation darstellen. Über etwas anderes sollten wir uns auch dringend informieren, denn Feuerbälle bedrohen uns jetzt gerade:


In den letzten Jahren, verzeichnen wir einen geradezu dramatischen Anstieg von Feuerbällen:
Feuerball Anstieg 2013
© SOTT
Eine Auflistung, einiger dieser Feuerball-Ereignisse in den letzten Jahren, finden Sie hier:



Moon

Fossilien von urzeitlichem Leben auf dem Mond?

Noch heute, so die Schlussfolgerung einer aktuellen Studie britischer Wissenschaftler, könnten auf dem Mond Fossilien urzeitlichen irdischen Lebens zu finden sein, das einst im Innern irdischer Meteoriten auf die Oberfläche des Erdtrabanten gelangte.
© Frank Fox, CC-by-SA-3.0
Archiv: Mikroskopische Aufnahme von Diatomeen mit Rheinbergbeleuchung.
Kent (England) - Wie die Forscher um Professor Mark Murchell vom Centre for Astrophysics an der University of Kent aktuell im Fachjournal
Philosophical Transactions of the Royal Society A
berichten, haben sie simuliert, ob versteinerte mikroskopisch kleine Kieselalgen, sogenannte Diatomeen (Bacillariophyta), die mit Meteoriten von der Erde auf den Mond gelangt sein könnten, dort bis heute bewahrt werden konnten.
Better Earth

Mysteriöser Erdfall in Sibirien bleibt rätselhaft

Seit zwei Wochen sorgt ein gewaltiger Krater auf der nordsibirischen Jamal-Halbinseln für Rätselraten. Während die meisten Wissenschaftler einen natürlichen Ursprung vermuten, konnte eine Expedition bislang noch keine neuen Erkenntnisse über den Ursprung des ungewöhnlichen Lochs gewinnen.
© Marya Zulinova, Press Service of the Governor YaNAO
Der erste Krater auf der Halbinsel Jamal.
Jamal (Russland) - Wie die "Siberian Times" berichtet, konnten allerdings einige erste Vermutungen widerlegt und neue Erkenntnisse gewonnen werden: So ist der Durchmesser des gewaltigen Lochs mit etwa 30-60 Metern deutlich kleiner als erste Schätzungen, die von bis zu 100 Metern ausgingen.

Kommentar: Gigantischer Erdfall in Russland entdeckt: Zwei Helikopter können locker gleichzeitig hineinfliegen. Ein Meteoreinschlag?

Clipboard

Völlig neue Daseinsform entdeckt: Energiefressende Bakterien ernähren sich ausschliesslich von Elektronen

Kalifornische Mikrobiologen erklären, hoch ungewöhnliche Bakterien entdeckt zu haben, die sich von puren Elektronen ernähren. Sie sehen in diesem Fund völlig neue Perspektiven der Biologie, vielleicht auch für außerirdisches Leben.



Biologen der privaten Universität von Südkalifornien (USC) berichten von außergewöhnlichen Bakterien, die direkt von Elektronen leben - jenen elektrisch negativ geladenen Elementarteilchen, wie sie die Atomhüllen bilden. Kenneth Nealson, einer der Entdecker der Mikroorganismen, vergleicht deren Verhalten mit einem Menschen, der seinen Finger in die Steckdose steckt, um auf diesem Wege Nahrung aufzunehmen.

Der ziemlich drastische Vergleich soll das Ungewöhnliche verdeutlichen, dem Nealson und seine Kollegen begegnet sind. Sie sind überzeugt, eine völlig neue Daseinsform gefunden zu haben, die auch wesentliche Fragen zu bislang unbeachteten, potenziellen Formen außerirdischer Intelligenzen aufwirft. Die kalifornischen Biologen sprechen von »elektrischen« oder »elektrochemisch aktiven Bakterien«.
Ice Cube

Hat sich die IPCC verrechnet? Daten über die Eisbedeckung auf der Erde sind anscheinend falsch

Das Update eines Algorithmus hat die Datenreihen zur Eisbedeckung verändert - aber welche sind nun korrekt?

Wirrwarr ums antarktische Meereis: Das Update eines Algorithmus könnte die Klimaforscher des IPCC genarrt haben: Er gaukelte einen falschen Trend bei der Meereis-Entwicklung in der Antarktis vor, wie US-Forscher jetzt belegen. Das Problem dabei: Klar ist zwar, dass das Update die Zeitreihe veränderte, nicht aber, welche Variante die richtige ist. Und damit auch nicht, ob das antarktische Meereis nun zunimmt oder gleichbleibt. Diese Frage müssen Klimaforscher nun eilends zu beantworten versuchen.
© Eva Nowatzki/ imaggeo.egu.eu
Eisberg inmitten von antarktischem Meereis - ob es wächst oder gleichbleibt ist nun wieder völlig offen.
Während das Meereis in der Arktis im Rekordtempo schwindet, bleibt es in der Antarktis halbwegs stabil - so jedenfalls war es noch im IPCC-Weltklimabericht von 2007 zu lesen. Die Veränderungen seien nicht signifikant, hieß es. Für den aktuellen Weltklimabericht von 2013 kamen die Klimaforscher jedoch zu einem anderen Schluss: Demnach nimmt das antarktische Meereis nun sogar um rund 16.500 Quadratkilometer pro Jahr zu - das ist immerhin ein Drittel der Eisfläche, die jedes Jahr in der Arktis verloren geht.

Kommentar:

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