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Blue Planet

Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug

erde, strom, öl


Die Größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit
Sunzi (500 v. Chr.) "Die Kunst des Krieges"

Unwissenheit über das größere Gefüge der Welt und wie wir als Einzelne darin leben, kann Menschen dazu verleiten, an Dinge zu glauben, die im ersten Moment als etwas Gutes und Erstrebenswertes erscheinen, im größeren Kontext jedoch entweder völlig belanglos oder sogar zu dem genauen Gegenteil dessen werden, als was sie erscheinen.

In diesem Artikel will ich etwas aufgreifen, wofür uns die Welt scheinbar bewundert und als eine Art Pioniere feiert: Unser Bestreben, saubere Energie zu erzeugen, die Umwelt zu schützen und dem kalten Griff des Erdöls zu entkommen. Ja, das Erdöl, weg davon ist das oberste Ziel aller nachhaltig ausgerichteten Strategien...... oder etwa nicht? Erfolge gibt es bereits:

Helgoland wird unabhängig vom Erdöl

Mehr als zwei Millionen Liter Heizöl werden jedes Jahr auf die Nordsee-Insel Helgoland gebracht, damit die Insulaner mit Wärmeenergie versorgt werden können. Damit ist ab 2015 Schluß und Deutschlands einzige Hochseeinsel unabhängig vom Erdöl.

www.love-green.de

Energie, was ist das?


Im oben zitierten Fall ist Energie etwas, was Wärme erzeugt und in Heizöl steckt. Aber schon in diesen zwei kurzen Sätzen, die das grüne Herz gleich höher schlagen lassen, steckt eine Lüge. Denn keinesfalls wird man von Erdöl unabhängig, indem man Ersatz für lediglich einen Bestandteil verwendet. Mit 21% Anteil ist Heizöl zwar das zweitgrößte Produkt nach Benzin mit 24%, welches aus Rohöl gewonnen wird. Im Gesamtvolumen aber machen diese beiden Brennstoffe nicht einmal die Hälfte dessen aus, was aus dem "Schwarzen Gold" tatsächlich so alles hergestellt wird. Angefangen in der Erdölraffinerie, über die Petrochemie, bis auf unseren Teller ist nahezu unsere gesamte Zivilisation auf diesem schwarzen, klebrigen Zeug gegründet.

Warum aber weise ich auf etwas hin, was eigentlich Allgemeinwissen ist? Ich möchte an dieser Stelle eine Frage aufwerfen, die sich bei allen Diskussionen um die sog. "Alternativen Energien", scheinbar niemand stellt und doch steht sie wie ein Elefant im Wohnzimmer und damit jedermann auf den Füßen. Die Frage ist: Eine Alternative für WAS? Zu behaupten, man würde vom Erdöl unabhängig, indem man einfach mit Strom heizt anstatt mit Heizöl, ist in etwa so, als würde ich behaupten, mein Frühstück käme aus der Steckdose, nur weil mein Herd mit Elektrizität funktioniert.
Syringe

Forscher erzeugen Methusalem-Fliege: Mögliche Anwendung auch beim Menschen

Forscher sind dem Ziel einer signifikanten Verlängerung der menschlichen Lebensdauer einen großen Schritt näher gekommen. Durch die Aktivierung eines Gens ist es Schweizer Wissenschaftlern gelungen, die Lebensdauer von Fruchtfliegen deutlich zu erhöhen. Das Ergebnis der Experimente weist auch auf Möglichkeiten hin, wie auch das Altern beim Menschen verlangsamt werden könnte.
© Institut für Zellbiologie, Universität Bern
Ein totes Methusalem-Exemplar der Fruchtfliege Drosophila melanogaster.
Bern (Schweiz) - Wie das Team unter der Leitung von Eduardo Moreno vom Institut für Zellbiologie an der Universität Bern aktuell im Fachjournal Cell berichtet, basiert die neue Methode zur Lebensverlängerung der Fruchtfliegen auf der gezielten Selektion der am besten funktionierenden Zellen: "Unsere Körper bestehen aus mehreren Billionen Zellen. Während wir altern, sammeln sich in ihnen aufgrund von Überbelastungen oder äußerer Störfaktoren, wie der UV-Strahlung der Sonne, immer mehr zufällige Defekte an."

Diese Defekte treten jedoch nicht bei allen Zellen zur gleichen Zeit und mit der gleichen Intensität auf. Manche Zellen sind stärker davon betroffen als andere. Vor diesem Hintergrund wollten die Schweizer Forscher die Gesundheit des Zellgewebes und damit die Lebensdauer eines Organismus erhöhen, indem sie die gesunden Zellen auslesen und die beschädigten eliminieren.
Solar Flares

Riesiges koronales Loch in der Sonne entdeckt

Ein koronales Loch ist ein Bereich der Sonnenkorona, der eine niedrigere Temperatur und Dichte als seine Umgebung aufweist. Ein solches Loch wurde Anfang des Jahres vom Solar Dynamics Observatory (SDO) entdeckt.
koronales Loch Sonne
© NASA’S Solar Dynamics Observatory spacecraft Source: Supplied
Seine Gesamtfläche beträgt ungefähr das 410-fache der Erdgröße. Bei koronalen Löchern handelt es sich um kühlere Regionen der Sonne, deren Magnetfeld das Plasma erst in entfernteren Regionen wieder einfangen kann.

Ernste Folgen für die Erde seien dadurch nicht zu befürchten. Die Löcher könnten über einen Zeitraum von fünf Jahren oder sogar länger sichtbar bleiben, so die Experten der NASA.

Kommentar: Im letzten Jahr gab es bereits andere Phänomene in unserem Sonnensystem: Methangas trat auf dem Mars aus, zunehmende Stürme auf dem Uranus, eine verstärkte Vulkanaktivität auf dem Uranus Mond Io...

Die Frage ist, was ist für diese Veränderungen in unserem Sonnensystem verantwortlich? Könnte es sein, dass sich eine Zwillingssonne unserem System nähert?

Info

Kooperatives Verhalten ist evolutionär entstanden - Tiere können Fairness beurteilen

Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen, die das Konzept von Fairness verstehen. Das ergab eine Untersuchung, die kürzlich bei der 122. Jahreskonferenz des amerikanischen Psychologen-Verbands vorgestellt wurde. Fairness ist besonders interessant für Forscher, die die Evolution sozialen Verhaltens studieren und untersuchen, in welchem Ausmaß Kooperation in die Gene verschiedener Tiere, auch des Menschen, eingebaut ist.
Mutter mit Kind und Hund
© christingasner / Fotolia
Auch wenn es oft so aussieht, als gäbe Egoismus jemandem die besten Chancen, seine Gene im Vergleich zu anderen vollständiger an die nächste Generation weiterzugeben, haben Forscher gezeigt, dass Kooperation in vielen Fällen die evolutionäre Fitness eines Organismus eher stärkt als Egoismus.

Die Idee von Fairness zu verstehen, kann eine Vorbedingung für die Entwicklung komplexer kooperativer Beziehungen sein.
Fireball

Feuerball am Himmel zum Jahreswechsel: Komet Lovejoy im Anflug

Ein im August entdeckter Komet nähert sich und ist seit einigen Tagen mit bloßem Auge zu sehen. Der »Schweifstern« bewegt sich aus südlicher Richtung am Orion vorbei und dürfte im Januar von Deutschland aus gut beobachtbar sein. Hier eine aktuelle Astro-Information.
© »C2014Q2 Lovejoy by Paul Stewart« by Paul Stewart / Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
Kometen haben sich bekanntlich als ziemlich unzuverlässige Weltraumgäste erwiesen. Manche von ihnen sind buchstäblich unberechenbar - so konnte im vergangenen Winter niemand das Schicksal des Kometen ISON mit Sicherheit prognostizieren, auch wenn sein Zerfall vermutet wurde.

ISON kam der Sonne einfach zu nahe und war nicht stabil genug. Damit blieb das erhoffte Himmelsspektakel aus. Der Komet hätte so ungewöhnlich hell werden können wie der berühmte Jahrhundertkomet Kirch aus dem Jahr 1680, dessen Bahn ähnlich verlief. Nun, es sollte nicht sein. Aber besser so als ein Komet auf Kollisionskurs.
Ice Cube

Abrupte Eiszeit in der Vergangenheit ausgelöst durch Feuchtigkeitstransport über Mittelamerika und Salzgehalt der Meere

Schnelle Klimaänderungen können durch bislang unbekannte Rückkopplungseffekte ausgelöst werden. Diesen Schluss zieht -- zumindest für die letzte Eiszeit -- ein Team französischer Forscher aus Untersuchungen von Sedimentablagerungen der vergangenen 90.000 Jahre im ostäquatorialen Pazifik.

Aix-en-Provence (Frankreich) - "Wir folgern, dass Fluktuationen des Feuchtigkeitstransports über die mittelamerikanische Landbrücke auf einer Zeitskala von Jahrtausenden ein wichtiger Rückkopplungsmechanismus für abrupte Klimaänderungen sind", schreiben Guillaume Leduc und seine Kollegen von der Universitè Paul Cèzanne Aix-Marseille im Fachblatt Nature. "Denn sie modulieren das Frischwasserbudget des Nordatlantik und beeinflussen so die Neubildung des Nordatlantischen Tiefenwassers." Das Nordatlantische Tiefenwasser gilt als stärkste Komponente der globalen thermohalinen Zirkulation, der wiederum eine Schlüsselrolle im irdischen Klimageschehen zukommt.
Moon

Rätselhafte Landschaften: Vulkane auf dem Mond sind jünger als man dachte

Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass sich auf dem Mond schon seit ewigen Zeiten fast nichts verändert: Große Meteoriteneinschläge sind selten und Vulkanausbrüche dürfte es dort seit einer Milliarde Jahre nicht mehr geben, so die herrschende Meinung. Doch die muss jetzt klar revidiert werden.

Mondflecken
© NASA
Von allen Himmelskörpern erweckt der Mond den wohl vertrautesten Eindruck. Er leuchtet längst nicht so hell wie die Sonne und lässt schon mit bloßem Auge einige Einzelheiten erkennen. Bereits im Feldstecher sind große Einschlagkrater zu sehen, Teleskope zeigen faszinierende Details. Nur ändert sich dort oben offenbar nicht gerade viel, bis auf den Beleuchtungswinkel. Der Mond erscheint als kosmische »Konservendose«.

Uralte Krater sind dort perfekt erhalten geblieben, Erosion ist beinahe ein Fremdwort, auf dem Erdbegleiter läuft sie im Schneckentempo ab. Mondbeben fallen meist nur schwach aus, Wind und Wetter sind auch kein Thema, eher schon starke Temperaturwechsel. Die Wirkung von solarer und kosmischer Strahlung führt zu nachweisbarer Verwitterung, der Mondboden dunkelt mit der Zeit nach. Kleinere Meteoriten stürzen immer wieder mal ab, große Brocken nur sehr selten. Vulkane sind längst erloschen. So herrscht meist absolute Stille. Oder doch nicht?

Tatsächlich haben Astronomen über die Jahre so einige rätselhafte Erscheinungen auf der Mondoberfläche beobachtet, die zunächst für reine Täuschungen gehalten wurden. So vor allem auch die bis heute geheimnisvollen »Moonblinks«, etwas korrekter: »Transient Lunar Phenomena« (TLPs), vorübergehende Mondphänomene also. Mittlerweile sind sie als reale Erscheinung anerkannt, aber das hat ziemlich lange gedauert.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell kann einige der Phänomene, die wir beobachten können besser erklären. Vermutlich wissen wir von unserem Nachbarn dem Mond weniger als wir annehmen.

Galaxy

Wissenschaftler verwirrt über neu entdecktes Star Trek-ähnliches planetares Schutzschild Tausende Kilometer über der Erde

Wissenschaftler haben einen bislang unbekannten, natürlichen Schutzschild entdeckt, der die Erde in rund 11.500 Kilometern Höhe umgibt und sogenannte "Killer Elektronen" blockiert, die unseren Planeten mit annähernder Lichtgeschwindigkeit umkreisen und dafür bekannt sind, gerade während intensiver Sonnenstürme eine Gefahr für Astronauten und Satelliten darzustellen.
planetarer Schutzschild Erde
© Credit: Andy Kale, University of Alberta
Wissenschaftler haben einen unsichtbaren planetaren Schutzschild entdeckt, der die Erde in etwa 11.500 km Höhe umgibt.
Boulder (USA) - Wie die Forscher um Professor Daniel Baker vom Laboratory for Atmospheric and Space Physics (LASP) an der University of Colorado aktuell im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature13956) berichten, entdeckten sie die Teilchenbarriere innerhalb der sogenannten Van-Allen-Strahlungsgürtel und damit zweier donut-förmiger Ringe, die unsere Erde umgeben und angefüllt sind mit hoch-energetischen Elektronen und Protonen. Die Van-Allen-Srahlungsgürtel selbst werden vom Magnetfeld der Erde in Position gehalten, schwellen an und ab in Interaktion mit der Sonnenaktivität.

Mit Hilfe der 2012 gestarteten Satelliten der Van-Allen-Probes-Mission der NASA hatte Baker schon zuvor einen dritten Ring zwischen dem inneren und dem äußeren Gürtel des Van-Allen-Gürtelsystems entdeckt, der jeweils mit zunehmender Sonnenaktivität entsteht und damit einhergehend auch wieder verschwindet (...wir berichteten: 1, 2).

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben. Im Abschnitt "Kometen", auf Via Veto, können Sie mehr über die elektrischen Eigenschaften von Kometen erfahren.

Im Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die menschlich-kosmische Verbindung) finden Sie eine ausführliche und umfassende Erklärung über die sich bestätigende Theorie des elektrischen Universums, über Plasma (dessen eines Charakteristikum die Entstehung einer 'abschirmenden Blase' um geladene Körper ist), Entladungsarten und noch viel mehr.

Bulb

Sternennacht - Solarbetriebener van Gogh Fahrradweg

van Gogh Fahrradweg
© Unbekannt
Rund 600 Meter erstreckt sich das neueste Projekt des niederländischen Designers Daan Roosegaarde durch Nordbrabant, die Region in der Vincent van Gogh von 1883 bis 1885 lebte und arbeitete. Es handelt sich um einen solarbetriebenen Fahrradweg, der in Dämmerung und Nacht Licht für seine Nutzer spendet. Tausende luminiszente Steine hat der Designer auf dem Pfad so angeordnet, dass sie bei Nacht van Goghs “Sternennacht” nachempfinden. “Es ist das bekannteste Bild des Künstlers”, sagt Roosegaarde, “ich wollte etwas schaffen, das die Leute kennen und ihm einen besonderen Twist geben. Ein innovatives Verfahren erlaubt es, dass sich die Steine bei Sonnenlicht aufladen und bei Nacht Radfahrern Orientierung spenden - und ein besonderes, durch den berühmten ehemaligen Bewohner inspiriertes Erlebnis. Roosegaarde weiter: “Es ging bei dem Projekt vor allem um das Erlebnis. Den technischen Aspekt mit dem Erleben von Kunst zu vereinen.” Der Pfad verbindet spezielle Orte aus dem Leben des Künstlers, wird also auch oft von Van-Gogh-Touristen in der Region genutzt. Simt verbindet Roosegaarde auf einmalige Weise kulturelles Erbe mit modernem Design, nutzbar von jedermann.
Beaker

Immun gegenüber Ebola: Bestimmte Gene könnten beeinflussen, wer Ebola überlebt

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt: Ihr Erbgut könnte als natürliche Barriere gegen das tödliche Ebola-Virus dienen. Im Rahmen einer vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten neuen Studie infizierten Forscher speziell gezüchtete Mäuse mit dem Ebola-Virus. Sie beobachteten »unterschiedliche Reaktionen, von symptomfrei bis Tod durch hämorrhagisches Fieber«, wie die Washington Post meldet.
ebola
© niaid
Wandelbar und hoch ansteckend: der Ebola-Erreger mit einem Elektronen-Mikroskop aufgenommen.
Die Wissenschaftler studierten die unterschiedlichen Reaktionen auf die Krankheit, besonders untersuchten sie, wie verschiedene Gene der Mäuse den Verlauf der Infektion veränderten. Das verschaffte ihnen Einsichten darüber, welche Gene den Menschen anfälliger machen, dem Virus zu erliegen.

Die Studie ist die erste wirklich brauchbare Mäusestudie über das Ebola-Virus, das in Westafrika und anderen Ländern bereits rund 5000 Menschenleben gefordert hat - der schlimmste Ausbruch der Krankheit, seit das Virus 1976 entdeckt wurde. Die Studienergebnisse können die Grundlage für die Entwicklung lebensrettender Behandlungsmethoden oder eines wirksamen Impfstoffs liefern oder sie sind, wie die Post berichtet, wichtig »um zu verstehen, wie es funktioniert«.

Dafür müssen Forscher Tiere mit ähnlicher DNS und ähnlichem Erbgut infizieren, um deren Reaktion beobachten zu können.

Kommentar: Eines ist klar: Welche Gene bei einer Person an- oder ausgeschaltet sind, hängt zu einem großen Teil von ihrem Lebensstil ab (bspw. eine gesunde Ernährung, Schlafen in vollständiger Dunkelheit/ohne künstliches Licht, kaltes Duschen). Anders ausgedrückt, man kann seinen Lebensstil so verändern, dass man nicht nur besser vor einer Reihe von Krankheiten geschützt ist, sondern auch eine bessere Lebensqualität hat.

In diesem Sinne: Alles, was Sie über Ebola wissen müssen

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