Wissenschaft und Technologie
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Meteor

WISE Teleskop: Strahlung verrät metallische Asteroiden

asteorid
© DLR
Fragment eines metallreichen Asteroiden, der in Südafrika gefunden wurde
Durch Auswertung von Datensätzen des NASA-Infrarot-Weltraumteleskops WISE haben Astronomen nun eine wichtige Entdeckung gemacht: Metallische Asteroiden geben weniger Wärmestrahlung ab als Gesteinsasteroiden. Die Forscher hoffen nun, dank dieser Erkenntnis deutlich mehr dieser Brocken zu identifizieren, die für die Erde besonders gefährlich sein können.

Tausende von Datensätzen des NASA-Infrarot-Weltraumteleskops Wide-field Infrared Survey Explorer (WISE) haben Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgewertet und sind so den metallischen Asteroiden auf die Spur gekommen: Die Schwergewichte unter den Asteroiden bleiben erstaunlich kühl und geben anscheinend weniger Wärmestrahlung als die Gesteinsasteroiden ab, wenn man sie mit einem Infrarot-Teleskop beobachtet.
Solar Flares

NASA: X-Klasse Sonneneruption erreicht heute die Erde

© Flickr.com/NASA Goddard Photo and Video/cc-by Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_04_02/NASA-starke-Sonneneruption-erreicht-am-Mittwoch-die-Erde-3476/
Fachleute haben einer Sonneneruption, die bereits am 29. März registriert worden war, die X-Klasse angeeignet. Nach der Stärke entspricht sie der Explosion von 1.000 Atombomben. Am Mittwoch wird sie die Erde erreichen.

Experten zufolge soll dies die Arbeit der GPS-Navigationssysteme und Telekommunikationssysteme beeinträchtigen. Im Herbst 2013 löste eine solche Eruption Funkstörungen aus.
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Klimawandel in Deutschland: Real sinken seit 25 Jahren die Temperaturen - Teil 2

Der großflächig zunehmende Wärmeinseleffekt (WI) verdeckt den natürlichen Temperaturverlauf

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Der "Wärmeinsel-Effekt": Wetterstationen werden zunehmend von der Wärme der Städte und Industrie beeinflusst, was zu falschen Temperatur-Trends führt
Schon seit über 100 Jahren, aber vor allem in den letzten 50 Jahren, hat sich die Oberfläche Deutschlands und der Welt zum Teil erheblich verändert. Überall greift der Mensch in die freie Fläche ein und gestaltet die Landschaft um. Täglich werden in Deutschland 108 ha der Natur entzogen, trockengelegt und überbaut. 1 Windrad benötigt etwa eine der Natur entzogenen Fläche von 5 ha. Weltweit werden täglich etwa 50 Quadratkilometer Regenwald gerodet. All diese Maßnahmen führen zu einer schleichenden Erwärmung vor Ort und das bleibt nicht ohne Temperatureinfluss auf die Messstationen. So liegt z.B. die Temperatur nach der vorgenannten Rodung um 16°C höher als vorher. Diese schleichende Erwärmung der Landschaft bewirkt nicht das Klima, und schon gar nicht Kohlendioxid, die Erwärmung ist vielmehr eine Folge durch die von Menschenhand vollzogenen Veränderungen und Umgestaltungen, die sich in Temperaturmessungen besonders bemerkbar macht, wenn immer mehr Messstationen in Gebiete, mit hohem WI, wie Flughäfen oder Städte verlegt werden. So entstammen die Messwerte für die mittleren global ermittelten Temperaturen, von mehr als 50% von Stationen, die sich auf Flughäfen befinden.
Sherlock

Säbelzahnkatze in Norddeutschland entdeckt

Bei Grabungen im niedersächsischen Schöningen haben Archäologen erstmals rund 300.000 Jahre alte Zähne und Knochen der europäischen Säbelzahnkatze in Norddeutschland gefunden. Offenbar teilte sich der gefährliche Räuber seinen Lebensraum mit den damals hier lebenden Menschen, denen die Raubkatze bis zur Schulter ging.
Tübingen (Deutschland) - Wie die Forscher der Universitäten Tübingen und Leiden im aktuellen Heft der Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen (1/2014) berichten, ist der Fundplatz Schöningen durch die Entdeckung der ältesten vollständigen Holzwaffen der Welt international bekannt geworden und die ca. 300.000 Jahre alten Speere gehören zum herausragenden Kulturerbe des Menschen. Auch die neuen Funde der Überreste der europäischen Säbelzahnkatze (Homotherium latidens) stammen aus der bekannten Fundstelle Schöningen 13 II-4 und aus demselben Horizont wie die Speere.
Fireball

Elektrisches Phänomen? Komet "Siding Spring" schießt Fontänen ins All

Neue Bilder des Hubble-Teleskops zeigen einen Kometen, aus dem Fontänen aus Staub und Gas schießen. Der Himmelskörper wird sich im Oktober dem Mars nähern. Die Einschlagsgefahr ist gering - aber gegeben.
© NASA, ESA, and J.-Y. Li
Der Komet "Siding Spring" spuckt Gas und Staub ins All.
Mancher versteckt seine Geheimnisse hinter Glanz. Komet "C/2013 A1", genannt "Siding Spring" zum Beispiel. Astronomen haben den Glanz nun aus einem Bild herausgerechnet und herausgefunden: Aus dem Kern schießen zwei Jets, Fontänen aus Staub und Gas. Die Weltraumorganisationen Nasa und Esa haben die Bilder des Weltraumteleskops Hubble in dieser Woche veröffentlicht.

Verantwortlich für die Jets ist das Licht der Sonne. Es erwärmt die Oberfläche des Kometen ungleichmäßig. Die warmen Stellen werden "aktiv", sie schießen Material ins All.


Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben. Im Abschnitt "Kometen", auf Via Veto, könnt ihr mehr über die elektrischen Eigenschaften von Kometen erfahren...


Kommentar: Der dramatische Anstieg an Meteor Feuerbällen im Jahr 2013: Was hält 2014 auf Lager?

Sherlock

Urerde: Leben schon vor drei Milliarden Jahren?

Erste Algen müssen schon 600 Millionen Jahre früher als gedacht Sauerstoff produziert haben

Das erste Leben könnte früher entstanden sein als gedacht. Denn Forscher haben jetzt festgestellt, dass die Uratmosphäre schon vor rund drei Milliarden Jahren Sauerstoff enthielt - und zwar so viel, dass dieser von lebenden Organismen erzeugt worden sein muss. Das aber bedeutet, dass es schon 600 Millionen Jahre früher als bisher angenommen erste Blaualgen in den Urozeanen gegeben haben muss, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten.

Uratmosphäre
© gemeinfrei
Die Ur-Atmosphäre enthielt deutlich weniger Sauerstoff als die heutige Lufthülle
Der gängigen Theorie nach war die Uratmosphäre der Erde zumindest in den ersten zwei Milliarden Jahren alles andere als bekömmlich für höheres Leben: Ihr fehlte die entscheidende Zutat, die wir und die meisten anderen Tiere zum Leben benötigen - Sauerstoff. Der Sauerstoffgehalt lag damals vermutlich bei weniger als einem Hunderttausendstel des heutigen Werts von rund 20 Prozent. Erst vor rund 2,3 Milliarden Jahren änderte sich dies im sogenannten Great Oxidation Event, einem plötzlich Schub von Sauerstoff, der wahrscheinlich durch die Photosynthese der ersten Blaualgen im Urozean verursacht wurde.
Chalkboard

Bohr hatte recht, Einstein lag falsch

Experiment belegt, dass Quantenteilchen an zwei Orten gleichzeitig sein können

Quantenphysikalische Teilchen können an mehreren Orten gleichzeitig sein und hinterlassen dabei sogar Spuren. Das haben Physiker nun in einem verblüffenden Experiment nachgewiesen, das bereits Albert Einstein vor mehr als 80 Jahren anregte. Damals konnte sein wichtigster Kontrahent, der Physiker Niels Bohr, ihm lediglich Argumente entgegensetzten. Jetzt geben die neuen Experimente dem Dänen Recht, wie die Forscher im Fachmagazin "Physical Review Letters" berichten.

Das Doppelspaltexperiment
© AK Dörner, Goethe-Universität
Das Doppelspaltexperiment an einem Wasserstoff-Deuterium-Molekül
Einstein hat Zeit seines Lebens die quantenphysikalische Aussage bekämpft, dass Teilchen - solange man sie nicht beobachtet - an mehreren Orten gleichzeitig sein können. Sein wichtigstes Gegenargument war: Die geisterhaften Teilchen müssten durch Zusammenstöße mit anderen Teilchen entlang ihrer Bahn eine sichtbare Spur hinterlassen. Eben diese Spur haben Physiker um Lothar Schmidt von der Goethe-Universität Frankfurt am Main nun gemessen. „Unseres Experiment ist ein später Triumph für Niels Bohr und damit eine weitere Bestätigung der Grundlagen unseres heutigen physikalischen Weltbildes“, so Schmidt.
Solar Flares

Klimawandel in Deutschland: Real sinken seit 25 Jahren die Temperaturen - Teil 1

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Teil 1: Der historische und aktuelle Temperaturverlauf und die Entwicklung der CO2- Konzentration

Entgegen den Verlautbarungen lautstarker Minderheiten, wie sie z.B. im PIK-Potsdam zusammengefasst sind, haben wir in Deutschland (und der Welt) keine steigenden, sondern sinkende Temperaturen. Verschleiert wird dies teilweise durch den Wärmeinseleffekt, der Temperaturvergleiche ohne entsprechende Korrektur, sinnlos macht. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen stellt sich dann die Frage, warum besonders in Deutschland seit über 20 Jahren über die drohenden Gefahren eines sich immer weiter verstärkenden Klimawandels berichtet wird und die Politik sich als Hauptmotor dieser Berichterstattung zu erkennen gibt. Hiobsbotschaften von selbst ernannten und teuer bezahlten Klimawissenschaftlern überschlagen sich von Jahr zu Jahr, von den Medien willfährig und kritiklos nachgebetet. Städte und Gemeinden werden aufgefordert und mit Geldern gelockt, gegen die bereits begonnene und sich angeblich von Jahr zu Jahr verstärkende Erderwärmung anzukämpfen.

„Kampf dem Klimawandel“ heißen die Parolen, unter denen dann gegen den vermeintlichen Feind, das vom Menschen erzeugte Kohlendioxid vorgegangen wird. Dieser vermeintliche Klimaschädling CO2 muss mit allen finanziellen Mitteln bekämpft werden. Wo die herkommen, ist auch klar, siehe nur die immer weiter steigenden Stromkosten. Viele Wissenschaftler und Heilsbringer, bis hinunter zu den Klimabeauftragten der Gemeinden, haben sich hier bequem eingerichtet und leben gut von unseren Steuermitteln und Abgaben, ohne jemals für die Gesellschaft auch nur den geringsten Mehrwert zu erbringen, im Gegenteil, unserem Land Schaden zufügen. Unser Bericht wird zeigen, dass sowohl der staatlich verordneten Abzocke (insbesondere der EU) und den IPCC-Behauptungen jedwede reale Grundlage fehlt und deren Klimawissenschaft, als Pseudowissenschaft zu bezeichnen ist, wie sich der Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever ausdrückte.

Kommentar: Weiter zu Teil 2.

Gear

Frankensteinforschung? Wissenschaftler erzeugten erstmals künstliches Leben anhand der Hefezelle

Leben am PC konstruiert und im Labor gezüchtet. Das ist keine Science-Fiction mehr. Biologen haben erstmals Chromosomen nachgebaut. Es ist ein Schritt hin zu künstlichen Lebewesen.
hefezelle
© DPA
Forscher haben Chromosomen der Bäckerhefe künstlich nachgebaut.
Chromosomen tragen die Erbinformationen von Lebewesen - Wissenschaftlern ist es nun gelungen, eine solche Struktur aus der Bäckerhefe künstlich nachzubauen. Das Designer-Chromosom sei voll funktionsfähig, Hefezellen mit ihm unterschieden sich nicht von natürlichen Hefezellen, berichten die Forscher im Fachblatt Science. Ziel der Methode sei es, künftig gezielt Lebewesen zu entwerfen, die bestimmte Kraftstoffe, Arzneimittel oder andere Substanzen herstellen.

Als Chromosomen werden die Strukturen in den Zellen bezeichnet, die die Gene - die Erbinformationen - des jeweiligen Lebewesens enthalten. Menschen haben 23 Chromosomen-Paare, die gewöhnliche Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) hat 16. Dank der raschen technologischen Fortschritte und der sinkenden Kosten bei der Synthese von DNA haben Wissenschaftler in den vergangenen Jahren bereits einige bakterielle Chromosomen und Erbgut von Viren im Labor nachgebaut.
Saturn

Zufallsfund: Asteorid Chariklo hat ein Ringsystem bestehend aus Eis

Chariklo ring
© ESO / Calçada / Risinger
Heller Streifen am Himmel: Chariklo ist von einem filigranen Ringsystem umgeben, das 2013 entdeckt wurde.
Der Asteroid Chariklo, der zwischen den Umlaufbahnen von Saturn und Uranus um die Sonne kreist, ist von zwei dünnen Ringen aus Eispartikeln umgeben. Er ist damit neben den Riesenplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun der fünfte bekannte Körper im Sonnensystem, der ein solches Ringsystem aufweist.

Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) angehörten.

Es war ein echter Zufallsfund. Das Team unter Leitung von Felipe Braga-Ribas vom Observatório Nacional in Rio de Janeiro (Brasilien) hatte die Sternbedeckung am 3. Juni 2013 nutzen wollen, um die Größe des Asteroiden Chariklo zu messen.
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