Wissenschaft und Technologie
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Entdeckung widerspricht den Gesetzen der Physik: Helium bildet "unmögliches" Trio - "Unmögliche" Entdeckungen im Bereich der Physik und anderer Wissenschaften

Erster experimenteller Beleg für die Existenz des lange suchten Efimov-Trimers

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Efimov-Trimer: Die Heliumatome sind extrem weit voneinander entfernt und bilden ein gleichschenkliges Dreieck.
Nach der klassischen Physik dürfte es sie nicht geben: Zum ersten Mal haben Forscher sogenannte Efimov-Trimere experimentell nachgewiesen. In diesem exotischen Zustand bilden Atome im angeregten Zustand Dreierpaare, die ungewöhnlich weit voneinander entfernt liegen - und eigentlich nicht stabil gebunden sein dürften. Dieser durch Quanteneffekte erzeugte Zustand war schon lange theoretisch postuliert, ließ sich aber bis jetzt nicht direkt nachweisen, so die Forscher im Fachmagazin "Science".


Unter gleichen Atomen sind Zweierpaare keine Besonderheit, sie finden sich beispielsweise als Sauerstoffmoleküle (O2) in unserer Atemluft. Anders sieht dies mit Dreier-Verbindungen aus: Sie stellen ein Dreikörperproblem dar, für das es in der Quantenphysik lange Zeit keine Lösung gab. 1970 dann postulierte der theoretische Physiker Vitaly Efimov ein Modell, nachdem drei gleiche Elementarteilchen im angeregten Zustand sogar eine unendliche Anzahl von gebundenen Zuständen einnehmen können.

Kommentar: Dies ist nicht die einzige "unmögliche" Entdeckung im Bereich der Physik und anderer Wissenschaften: Was steckt dahinter:
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Fire

Himalaya inklusive Mount Everest abgesunken, Kathmandu drei Meter nach Süden verschoben, Untergrund rund ein Meter angehoben, auf einer Fläche von 120 Kilometern Länge und 50 Kilometern Breite: Nepal-Beben sichtbar gemacht

Ein Interferogramm von Radaraufnahmen Nepals zeigt die Veränderungen

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© ESA/ SEOM InSARap Study
Die bunten Muster verraten es: Dieses Interferogramm aus überlagerten Satellitenmessungen zeigt die vertikalen Verschiebungen des Untergrunds durch das Nepal-Beben vom 25. April 2015. Ein breites Krustenstück nahe Kathmandu wurde um rund einen Meter angehoben. Der Mount Everest dagegen sank um wenige Zentimeter ab.


Kommentar: Laut Geologen ist dies Erdbeben das schwerste in Südasien seit mehr als 80 Jahren. Es hat fast 100 Beben und Nachbeben teils mit einer über Magnitude 5 gegeben. Und 25 Stunden, nachdem das Hauptbeben Teile von Nepal in Schutt und Asche gelegt hat, wurde ein weiteres schweres Erdbeben registriert. Das deutsche Geoforschungszentrum gibt es mit Magnitude 6.5 an. USGS nennt Magnitude 6.7. Das Epizentrum lag demnach östlich von Kathmandu, eine Region, die bisher von starken Nachbeben verschont blieb.

Das Erdbeben im Himalaya ist nicht das einzige in in letzter Zeit. In der Gegend des "Ring of Fire" um den Pazifik herum gab es viele andere. Vulkane scheinen in letzter Zeit auch sehr aktiv zu sein. Es stellt sich die Frage ob der dramatische Anstieg an Feuerbällen im gleichen Zeitraum damit in Verbindung stehen könnte?


Um herauszufinden, wie sich der Untergrund nach einem Beben verändert hat, nutzen Forscher die Daten von Radarsatelliten, in diesem Falle vom Sentinel-1a-Satelliten der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Dieser nahm Radarbilder Nepals sowohl vor als auch direkt nach dem Erdbeben vom 25. April 2015 auf. Überlagert man die in diesen Bildern steckenden Höheninformationen, dann zeigt das resultierende Interferogramm die Veränderungen über Farbmuster.

Kommentar:


Satellite

Hat die NASA durch Zufall den Warp-Antrieb erfunden?

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Houston (USA) - Während Reisen durch den Weltraum mit Überlichtgeschwindigkeit den meisten nur durch Science-Fiction-Serien wie Star Trek & Co bekannt ist, gibt es für diese überlichtschnelle Fortbewegungsmethode - den sogenannten Warp-Flug - tatsächlich eine wissenschaftliche, wenn auch bislang lediglich in der Theorie existierende Grundlage. So könnte ein entsprechender Antrieb ein sogenanntes Warp-Feld erzeugen, dass den Raum (bzw. die sog. Raum-Zeit) vor dem Raumschiff zusammenzieht und dahinter wieder ausdehnt. Das Raumschiff selbst würde sich also gar nicht bewegen, sondern der Raum würde um es herum gelenkt werden. Derzeit sorgen nun Gerüchte für heftige Diskussionen darüber, ob NASA-Ingenieure ein solches Warp-Feld während aktueller Experimente mit einem unkonventionellen Antriebsverfahren sozusagen zufällig und unbeabsichtigt erzeugt haben könnten.

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© Harold White
Konzept eines Warp-Raumschiffs nach Miguel Alcubierre, das die Raum-Zeit um sich herum krümmt und damit zwar vielfache Lichtgeschwindigkeit erreichen könnte, zugleich jedoch das kosmische Tempolimit genau dieser Lichtgeschwindigkeit nicht verletzten würde (Illu.)
Grundlage des Warp-Fluges sind theoretische Überlegungen des Physikers Miguel Alcubierre. Allerdings hatte selbst Alcubierre errechnet, dass die zur Umsetzung eines derart angetriebenen Raumschiffes notwendige Energie unvorstellbar hoch sei. Neuste Berechnungen durch den Harold White vom Johnson Space Center der NASA haben mittlerweile jedoch gezeigt, dass eine Veränderung der Form des angedachten Warp-Raumschiffes dessen zum Überlichtflug benötigte Energiemengen massiv reduziert.

Neben dem Warp-Antrieb arbeiten andere NASA-Zukunftsforscher zugleich an der Entwicklung und Erprobung von Prototypen bislang unkonventioneller Antriebe, darunter dem sogenannte EmDrive, der von dem britischen Luftfahrtingenieur Roger J. Shawyer erdacht wurde.

Nebula

Unser rätselhaftes galaktisches Zentrum - Röntgenstrahlung mit unbekanntem Ursprung

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© ESO / M. Kornmesser
Die Zentralregion unserer Milchstraße sendet harte Röntgenstrahlung aus. Das zeigen Messungen eines internationalen Forscherteams mit dem NASA-Röntgenteleskop NuSTAR. Als Erklärung für die hochenergetische Strahlung kommen Weiße Zwerge, Pulsare, Teilchenströme oder Magnetfelder infrage. Doch alle diese Ansätze führen zu Problemen mit den bisherigen Modellen des galaktischen Zentrums, so die Wissenschaftler im Fachblatt Nature.

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Röntgenstrahlung aus dem galaktischen Zentrum
Die Beobachtung der diffusen harten Röntgenstrahlung aus den inneren 30 Lichtjahren um das galaktische Zentrum scheiterte bislang an der mangelnden räumlichen Auflösung der Instrumente“, erläutern Kerstin Perez von der Columbia University in New York und ihre Kollegen. Dank des 2012 gestarteten Satelliten-Observatoriums NuSTAR hat sich die Situation erheblich verbessert: Das Röntgen-Teleskop hat eine Auflösung von 18 Bogensekunden, was in der Entfernung des galaktischen Zentrums 2,3 Lichtjahren entspricht. Perez und ihr Team beobachteten die Zentralregion der Milchstraße im Jahr 2012 insgesamt 78 Stunden lang mit NuSTAR. „Unsere Messungen zeigen erstmals eine diffuse Emission im Bereich der harten Röntgenstrahlung, die ein Maximum im galaktischen Zentrum aufweist und sich in die Ebene der Milchstraße hinein erstreckt“, so die Forscher.

Pistol

Das biologische Maschinengewehr - wie der Bombardierkäfer sich wehrt

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© Charles Hedgcock/University of Arizona/charleshedgcock.photoshelter.com
Bombardierkäfer lässt's knallen.
Lass mich in Ruhe, sonst qualmt's! Mit dem Bombardierkäfer ist nicht zu spaßen: In seinem Hinterteil sitzt eine kleine Sprengstoffkammer, aus der er einen heißen Chemiecocktail schießen lassen kann - wie aus einem Maschinengewehr. Geheimnisse dieses Waffensystems haben US-Forscher nun detailliert ausspioniert. Eine flexible Membran in der Sprengstoffkammer ist demnach für die pulsierende Feuerkraft verantwortlich.

Der faszinierenden Käfer-Waffentechnik sind Forscher schon seit einiger Zeit auf der Spur und so sind auch bereits einige Grundmechanismen bekannt: Wenn sich das Insekt bedroht fühlt, bringt es schlagartig chemische Verbindungen in seiner Explosionskammer zur Reaktion. Das Gemisch verwandelt sich dabei in ein kochend heißes Ätz-Spray, das dampfend und knallend aus dem Hinterleib des Käfers schießt. Diesen Schlag können die Tiere gezielt auf Angreifer richten, um sie in die Flucht zu schlagen.

Pistol

USA: Selbstlenkende Gewehrkugel entwickelt

In den USA ist eine „smarte Gewehrkugel“ entwickelt worden, die bewegliche Ziele verfolgen und im Flug manövrieren kann, schreibt die Online-Zeitung „Gazeta.ru“ am Donnerstag.

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Es handelt sich um das Projekt Extreme Accuracy Tasked Ordnance (Exacto), in dessen Rahmen Geschosse mit veränderbarer Flugbahn entwickelt werden. Die im Februar getesteten Kugeln lenken sich selbst und können ihre Flugbahn verändern.

In einer DARPA-Mitteilung, die der neuen Entwicklung gewidmet ist, gibt es kaum Informationen über die neue Wunderwaffe. Es wurde lediglich behauptet, dass die Gewehrkugeln aus größerer Entfernung bewegliche Ziele mehrmals getroffen hätten.

Bug

Roboterchen ist viel stärker als eine Ameise

Mehrere Gruppen arbeiten seit langem an biologisch inspirierten Maschinen, die so gut klettern können wie ein Gecko. Die Stanford University hat jetzt einige besonders starke Beispiele für dieses Konzept entwickelt.
© Stanford.edu
Gemeinhin gelten Ameisen, gemessen an ihrem Körpergewicht, als außerordentlich stark: Manche Arten können das 60-Fache ihres eigenen Gewichts durch die Gegend tragen. Eine Gruppe von Forschern an der Stanford University stellt diese Leistung mit Minirobotern jetzt jedoch weit in den Schatten. Eine ihrer Maschinen kann das Zweitausendfache ihres eigenen Gewichts (das nur 12 Gramm beträgt) bewegen. Ein weiterer Roboter schafft bei einem Eigengewicht von 9 Gramm mehr als 1 Kilogramm Last - und zwar senkrecht eine Wand hoch.

Details über die starken Miniroboter sollen Ende Mai auf der International Conference on Robotics and Automation vorgestellt werden. Die Stanford-Gruppe machte bereits Ende 2014 auf sich aufmerksam, als eines ihrer Mitglieder mit speziellen Haftplatten an Händen und Füßen eine Fassade hochstieg.

Entscheidend für derartige Kunststücke ist eine sichere Haftung auf der Oberfläche. Die Inspiration dafür beziehen die Stanford-Forscher aus der Natur, nämlich von den Füßen von Geckos. Die Echsen, die auch kopfüber an Decken entlang laufen können, faszinieren Wissenschaftler seit langem mit ihrem enormen Klettergeschick. Die Grundlage dafür sind Millionen von extrem dünnen, als Setae bezeichneten Haaren an den Geckofüßen, die sich am Ende noch weiter verzweigen. Insgesamt entsteht so eine große Oberfläche, die dank elektrischer Anziehung ausreichend Haftung gewährleistet. Wenn ein Gecko sein Gewicht verlagert, haben die Setae weniger Kontaktfläche, so dass der Fuß problemlos angehoben werden kann.

Black Cat 2

Rätselhafte Anfälle bei Katzen: Bestimmte Geräusche lösen Krampfanfälle aus

Forscher gehen Berichten über von Geräuschen ausgelöste Krämpfe bei Katzen nach
© freeeimages
Es gibt Katzen, die auf bestimmte Geräusche mit Anfällen reagieren.
Rätselhafte Anfälle: Das Knistern von Alufolie oder Plastiktüten reicht, um einige Katzen stocksteif umfallen zu lassen. Denn sie reagieren auf bestimmte Geräusche mit Krampfanfällen. Nachdem sich Berichte über solche Vorfälle häuften, sind britische Forscher diesem rätselhaften Phänomen nachgegangen. Wie sich zeigte, können ältere Katzen tatsächlich eine sogenannte audiogene Epilepsie entwickeln - es gibt aber ein Mittel dagegen.

Man nennt es auch das "Tom und Jerry-Syndrom", nach der Cartoon-Katze Tom, die bei Geräuschen oft zusammenschreckt. Doch für viele Katzenbesitzer sind die Anfälle ihrer Lieblinge kein Grund zum Lachen. Denn sobald ihre Katze bestimmte Geräusche hört, verhält sie sich merkwürdig: Sie wirkt vorübergehend wie weggetreten oder bekommt sogar eine Art Krampfanfall. Ein Besuch beim Tierarzt ergibt dann aber nichts als die Information, dass die Katze völlig gesund ist.

Kommentar: Neben der Möglichkeit eines genetischen Anteils, könnte eine andere mögliche Ursache eine falsche Ernährung der Katzen sein:
Viele Katzen bekommen seit Generationen Billigfutter aus Supermärkten, das einerseits voll von Farb-, Konservierungs- und Suchtstoffen und Zucker ist, andererseits kaum Fleisch und einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten hat und bspw. Getreide enthält. Trockenfutter ist noch schlimmer. Katzen sind Fleischfresser und brauchen Fleisch. Wenn sie nicht artgerecht ernährt werden, kommt es - wie beim Menschen auch - zu Krankheiten und epigenetischen Veränderungen, die sich über Generationen vererben können.

Hier noch eine andere Variante des Wahnsinns, den manche ihren Tieren antun:


Laptop

Eine Computermaus wird zum PC-Gehäuse

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Ein polnisches Startup-Unternehmen baut derzeit einen kompletten Mini-PC, praktisch verbaut in einer fast herkömmlichen Computermaus: Der Mouse-Box.

(Polen). Unter einem Mini-PC stellt man sich eigentlich ein kleines Computergehäuse vor, in dem mehr oder weniger handelsübliche Komponenten, wie beispielsweise die Grafikkarte, der Prozessor und die Festplatte verbaut sind. Ein polnisches Startup-Unternehmen, an dem auch ein ehemaliger Nokia-Programmierer beteiligt ist, hatte aber eine ganz andere Vorstellung von einem Mini-PC: Sie wollen einen Computer in einer modifizierten Computermaus unterbringen.

Klein, praktisch und revolutionär

Der Mini-PC mit dem Namen Mouse-Box kann dank Micro-HDMI an nahezu jedem beliebigen Bildschirm angeschlossen werden. Im Inneren der Mouse-Box verbirgt sich ein ARM-Prozessor mit vier Cortex-Kernen, der mit bis zu 1,4 GHz taktet. Genaue Informationen zur Grafikeinheit und der Größe des verbauten Arbeitsspeichers liegen derzeit noch nicht vor. Derzeit ist auch noch unklar, ob auf der Mouse-Box Android oder eine angepasste Linux-Version als Betriebssystem laufen wird.

Fireball 2

Russischer Transporter "Progress 59" soll auf Erde abstürzen

Der unbemannte Transporter "Progress 59" taumelt ohne Funkkontakt durchs All. Das geplante Andocken an die Raumstation ISS ist ausgeschlossen - ein baldiger Absturz nicht mehr zu verhindern.
© NASA
Raumfrachter "Progress" (Archivbild): Ein Absturz droht Anfang Mai, falls es nicht gelingt, den Transporter unter Kontrolle zu bringen.

Der Transporter hat rund 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS an Bord. Doch er bewegt sich auf einer falschen Umlaufbahn. Das sagte ein Mitarbeiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos der Agentur Tass zufolge. Der Raumfrachter habe auf zahlreiche Funksignale der Flugleitzentrale bei Moskau nicht reagiert. Das Bodenpersonal hatte immer wieder versucht, Kontakt mit der Progress 59 aufzunehmen.

Die Bemühungen waren offenbar vergeblich. Der unbemannte Frachter habe damit begonnen, auf die Erde zu stürzen, sagte ein russischer Raumfahrtvertreter am Mittwoch. Progress sei endgültig außer Kontrolle. "Nur ein Wunder kann noch helfen", zitiert die Agentur Ria Nowosti einen Mitarbeiter der Flugleitzentrale. Sollten auch die letzten Versuche einer Kontaktaufnahme scheitern, stürze der unbemannte Frachter wohl zwischen dem 7. und 11. Mai unkontrolliert ab.

Kommentar: Was könnte hinter diesem Absturz stecken? Es ist eine sehr weithergeholte These: Bewegt sich ein größerer Himmelskörper in Richtung Erde? Und könnte dieses Objekt die Erde in dem Zeitraum zwischen 7.-11. Mai treffen und soll dabei die auf die Erde stürzende Progress-Kapsel als Ausrede dienen? Zumindest wurde damals eine Sojus-Rakete auch als "Weihnachtskomet" verkauft.