Wissenschaft und Technologie
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Saturn

Mysteriöse "magische Insel" auf dem Saturnmond Titan entdeckt

Auf neuen Radar-Aufnahmen der NASA-Saturnsonde "Cassini" haben US-Astronomen im zweitgrößten Meer des Mondes Titan ein mysteriöses geologisches Objekt entdeckt, das zuvor an selbigem Ort noch nicht vorhanden war. Während es sich bei diesem Objekt wissenschaftlich gesprochen um ein "kurzlebiges Merkmal" zu handeln scheint, sprechen die Forscher scherzhaft von einer "magischen Insel" - obwohl noch nicht einmal bekannt ist, was diese "Insel" überhaupt ist.
© NASA/JPL-Caltech/Cornell
Vorher-Nacher-Vergleich: Die "magische Insel" wurde erst auf Aufnahmen vom 10. Juli 2013 (unten). Entdeckt.
Ithaca (USA) - Mit einer dichten Atmosphäre, Bergen, Dünen, Seen, Meeren, Flüssen und einen atmosphärischen Flüssigkeitskreislauf gleicht der größte der 62 bekannten Saturnmonde unserer Erde wie kein zweites Objekt im Sonnensystem. Allerdings ist es auf Titan nicht Wasser sondern flüssige Kohlenwasserstoffe wie Methan und Ethan, die die Gewässer füllen und vom Himmel regnen.
Galaxy

Mindestens zwei weitere große Planeten in unserem Sonnensystem? Existenz von Planet X immer wahrscheinlicher

Extrem exzentrische (elliptische) Umlaufbahnen von Zwergplaneten wie Sedna und "2012 VP113" deuten einige Astronomen als Beleg für die Existenz eines noch deutlichen größeren Himmelskörpers bzw. Planeten im äußeren Sonnensystem. Neue Berechnungen spanischer Astronomen gehen nun sogar noch einen Schritt weiter und sehen in den bisherigen Daten Belege für zwei noch unbekannte große Planeten.
© NASA
Symbolbild.
Madrid (Spanien) - Erst im vergangenen März hatten Astronomen um Scott Sheppard von der Carnegie Institution of Sciences zwei neue Zwergplaneten im äußeren Sonnensystem entdeckt, deren Umlaufbahnen zudem auf die Existenz eines bislang noch unbekannten großen Planeten hindeuten könnten.

Chalkboard

Berner Geologe bringt es auf den Punkt: Die Mainstream-Naturwissenschaft ist total korrumpiert!

Ein Stück Holz hat den Berner Geologen Christian Schlüchter in Konflikt mit der Klimaforschung gebracht.
© Adrian Moser
« Die Zeit, die wir betrachten, ist doch viel zu kurz »: Geologe Christian Schlüchter will den Klimawandel nicht dramatisieren.
Herr Schlüchter, Sie haben aufgrund der Analyse von Holzfunden im Vorfeld von Gletschern herausgefunden, dass Hannibal bei der Überquerung der Alpen meist durch den Wald, aber nie über Gletscher ging.
Das ist pointiert ausgedrückt. Mit Hannibal wurde ich im Laufe meiner Forschungen aber tatsächlich konfrontiert. Ein Freund sagte mir, dass ich die Öffentlichkeit darauf vorbereiten sollte, vom hehren Bild der Alpen mit Gletschern im Abendrot Abschied zu nehmen - zugunsten einer «hannibalistischen Welt».
Was meinen Sie mit «hannibalistischer Welt»?
Die Waldgrenze lag viel höher als heute, Gletscher gab es kaum. In keinem der detaillierten Reiseberichte aus der Römerzeit werden Gletscher erwähnt.
Beaker

Der wissenschaftliche Wahnsinn hat Methode: Forscher entwickeln Spanische Grippe im Labor

Anfang des letzten Jahrhunderts starben gegen 50 Millionen Menschen an der Spanischen Grippe. Nun haben Forscher zu Studienzwecken ein beinahe identisches Virus entwickelt.

© Photograph: AP/Centers for Disease Control/C Goldsmith
Der Vogelgrippe Virus H5N1, gold eingefärbt. Seit 2003 sind mindestens 386 Menschen daran gestorben.
Grippeviren gibt es viele. Die meisten zirkulieren in Wildvögelpopulationen - beispielsweise bei Hühnern oder Enten. Doch hin und wieder mutieren die Erreger, so dass sie auch dem Menschen gefährlich werden können. So wie das Vogelgrippe-Virus, das nach Angaben der WHO 2003 mindestens 386 Leben kostete.

Nun hat ein internationales Forscherteam um Yoshihiro Kawaoka von der Universität Wisconsin verschiedene Vogelgrippe-Viren analysiert. Dabei identifizierte es acht Gene, die denen der Spanische Grippe sehr ähnlich sind. Die Wissenschaftler kombinierten diese im Hochsicherheitslabor und erschufen so ein Virus, das nur 3 Prozent von dem abweicht, das 1918 für die Spanische Grippe verantwortlich war.

Kommentar: Offenbar ist dieses Forschungsexperiment mit gefährlichen Pathogenen kein Einzelfall. Mehr zum Thema auf de.sott:

  • USA und Russland halten Pocken-Viren am Leben
  • Pandemiegefahr: Supervirus im Labor entwickelt - Forschungsergebnisse sollen nicht veröffentlicht werden
  • Bio-Terrorismus: Abwehrzentrum gegen tödliche Krankheitserreger gegründet - was wird verschwiegen

Es stellt sich die Frage, ob hinter solchen Experimenten grenzenlose Dummheit oder sogar bösartige Absicht steckt. Eine mögliche Erklärung bietet die Wissenschaft der Ponerologie. Eine weitere Möglichkeit ist die der Ablenkung von der Gefahr durch die Pathogene, die von Kometen und Meteoriten auf die Erde gebracht werden:

Sott.net vermutet seit vielen Jahren und auf der Forschung von Mike Baillie basierend, dass es eine kosmische Verbindung gibt:
  1. Himmelskörper löschten zur Zeit der Pest den Großteil der Bevölkerung aus und
  2. Himmelskörper haben generell Krankheiten auf die Erde gebracht, gegen die die Menschen keine Immunität besitzen
Dies ist besonders interessant in Bezug auf den momentanen Ebola-Ausbruch in Guinea. Lesen Sie dazu besonders die folgenden Artikel:

Nebula

Schwingungen als Grundlage biologischen Lebens - Erwin Schrödingers Idee bestätigt

Schottische Forscher: Schwingungen könnten die Grundlage biologischer Reaktionen sein - Wiener Kollege zeigt sich skeptisch
Brain Waves
© Shutterstock
Wien/Glasgow - Kohärente Schwingungen könnten die Grundlage biologischer Reaktionen sein, postulierte der österreichische Physiker Erwin Schrödinger (1887-1961) in seinem Buch Was ist Leben, das auf 1943 in Dublin gehaltenen Vorlesungen basiert. Chemiker der Uni Glasgow wollen nun mit einer im Fachjournal Nature Communications publizierten Arbeit "bewiesen haben, dass er auf der richtigen Spur war".

Schrödingers Idee habe nie breite Akzeptanz gefunden, weil angenommen wurde, dass Schwingungen in Proteinen zu schnell gedämpft würden, heißt es in einer Aussendung der Uni Glasgow. Klaas Wynne und sein Team untersuchten dort mittels Laser-Spektroskopie das Schwingungsspektrum des Enzyms Lysozym. Dieser Eiweißstoff kommt unter anderem in der Tränenflüssigkeit vor und dient dazu, Bakterien abzuwehren.
Evil Rays

Freier Wille? Wissenschaftler belegen, dass sie das Gehirn umprogrammieren und Verhalten und Vorlieben verändern können!

Wenn Ihnen bei dem Gedanken, jemand könnte per Knopfdruck Ihre Vorlieben und Entscheidungen im Leben verändern, unbehaglich zumute wird, ist jetzt die Zeit, sich Sorgen zu machen.

© Quelle: Kopp Online
Forscher des Massachusetts General Hospital und der Universität Löwen in Belgien haben entdeckt, dass sich durch die Stimulation der Gehirnregion, die als wichtig für Motivation, Belohnung und Lernen gilt, bei Primaten Vorlieben verändern und das Verhalten vorhersagen und kontrollieren lässt. Die Studie wurde am 16. Juni in der Onlineausgabe der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht.

Erstmals konnte dabei bestätigt werden, dass eine Stimulation des im Mittelhirn gelegenen ventralen tegmentalen Areals (VTA) Vorlieben und Verhalten verändern kann. In früheren Studien brachten Forscher eine gesteigerte Aktivität im VTA mit positiven Erlebnissen eines Tiers in Verbindung, konnten aber nicht beweisen, dass die Aktivität des VTA Verhaltensveränderungen auslöste.

Kommentar: Eine Idee, wo dieses Experiment hinführen könnte, vermittelt der folgende Artikel:

Forschungsgelder für bessere Manipulation der Massen? Obama und EU investieren 80 Millionen Dollar für "Brain Activity Map"

Gem

Künstlicher Super-Diamant: Härter und hitzebeständiger als das natürliche Vorbild

Künstlich hergestellter Diamant ist härter und hitzebeständiger als natürliches Vorbild

Forscher haben erstmals künstliche Diamanten hergestellt, die ihre natürlichen Vorbilder in Härte und Hitzebeständigkeit deutlich übertreffen. Das Geheimnis dieser Super-Diamanten: Ihre Kristallstruktur weist kleine Einheiten auf, die an ihren Grenzflächen wie Bild und Spiegelbild gegeneinander stehen. Die Erzeugung solcher "Nanotwin"-Materialien ermöglicht die Produktion neuer ultraharter Materialien und Werkzeuge, so die Forscher im Fachmagazin "Nature".
© Rob Lavinsky (iRocks.com) / CC-by-sa 3.0
Diamant: Hart, aber nicht sehr hitzestabil
Werkzeuge mit Diamantspitzen sind unverzichtbar. Mit ihnen werden Glas, keramische Materialien und Steine gebohrt, geschnitten und geritzt, sie werden in so unterschiedlichen Branchen wie der Automobilindustrie und der Dentaltechnik oder Uhrenherstellung eingesetzt. Dabei gibt es jedoch bisher einen gravierenden Nachteil: Wird das Material zu heiß, zersetzt sich auch die Diamantspitze.
Blue Planet

Größtes Wasser-Reservoir der Erde im Mantelgestein unter der Erdoberfläche gefunden

Seismische Messungen bestätigen Existenz großer Mengen Wasser im Mantelgestein
Erde, blaue Kugel, Heimatplanet
© Reuters
Es ist flüssiges Wasser auf der Oberfläche unseres 'blauen Planeten', der ihn bewohnbar macht und schon lange haben Wissenschaftler versucht herauszufinden wie viel Wasser durch Plattentektonik zwischen der Erdoberfläche und inneren Reservoirs zirkuliert. Nun gauben sie, dass Wasserreservoirs 400 Meilen unter der Erdoberfläche den Schlüssel bergen.
Unterirdisches Reservoir: Im Erdmantel gibt es tatsächlich ein gewaltiges Wasservorkommen. Dies bestätigen nun Laborversuche und erstmals auch seismische Messungen. An einigen Stellen unter Nordamerika haben US-Forscher ein verräterisches Schmelzen des Mantelgesteins nachgewiesen - ein Hinweis auf Wasser im Gestein. Der irdische Wasserkreislauf reicht demnach bis tief in den Erdmantel hinein, so die Forscher im Fachmagazin Science.
Info

Neu entdeckt: Wie fließendes Wasser die elektrische Ladung der Umgebung verändert

Fließt Wasser über Glas oder Gestein, so passiert chemisch betrachtet mehr als bislang angenommen: Die elektrische Ladung mineralischer Oberflächen verändert sich unter einer Wasserströmung entscheidend, weil sich dabei manche Ionen bevorzugt aus dem Material lösen.
Mainz (Deutschland) - Wie Forscher um Mischa Bonn vom Max-Planck-Instituts für Polymerforschung und der belgischen Universität Namur im Fachjournal Science (DOI: 10.1126/science.1253793) berichten, entdeckten sie das die energetisierende Eigenschaft von fließendem Wasser Mit Hilfe eines ausgeklügelten spektroskopischen Verfahrens.

Ob und wie stark sich die Oberfläche dabei auf- oder entlädt, hängt demnach davon ab, um welches Mineral es sich handelt und wie sauer oder basisch das strömende Wasser ist." Die Ladungsänderung kann aber so stark sein, dass sie einer Erhöhung der Säurekonzentration um etwa das Hundertfache entspricht", erläutert die Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft. "Mit der Änderung der Oberflächenladung verrichtet man unausweichlich elektrische Arbeit und ändert somit die Energie der Oberfläche und ihre Reaktivität." Daher könnte die aktuelle Erkenntnis Konsequenzen für das Verständnis zahlreicher chemischer Prozesse in Natur und in Industrie haben.
Radar

Google übernimmt Satelliten-Hersteller Skybox

Google kauft das Satelliten-Startup Skybox für 500 Millionen Dollar in bar. Zwei Dutzend Satelliten sollen in den kommenden Jahren ins Weltall geschossen werden. Die Bilder sollen in Google Earth integriert werden.

© dpa
Google will künftig zahlreiche Satelliten ins Weltall schicken.
Der US-Internetkonzern Google stärkt sich mit einem weiteren Zukauf. Der Suchmaschinenbetreiber übernimmt das amerikanische Satellitenunternehmen Skybox Imaging für 500 Millionen Dollar in bar, wie Google am Dienstag mitteilte.

Kommentar: WiFi-Strahlen bald an jedem Punkt der Erde: Google will WiFi für den ganzen Planeten mit 180 Satelliten realisieren

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