Wissenschaft und Technologie
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Cheeseburger

Affen könnten kochen, wenn sie Feuer hätten

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© thinkstock
Futter nicht sofort zu fressen, sondern erst zu kochen - schon Schimpansen begreifen die Vorteile und Zusammenhänge.

Verblüffend schlau: Auch Schimpansen haben das mentale Rüstzeug, um kochen zu können. Sie verstehen das kausale Prinzip dahinter und besitzen sogar die Beherrschung, um sich Nahrung extra fürs Kochen aufzusparen. Das belegt nun ein Experiment mit Schimpansen im Kongo. Es widerlegt damit die lange gehegte Annahme, dass erst unsere Vorfahren schlau genug waren, um diese Kulturtechnik zu verstehen und anzuwenden.


Das Kochen gilt als wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Menschen. Denn es macht nicht nur viele Speisen schmackhafter, das Erhitzen schließt auch Nährstoffe besser auf und macht sie für den Körper verfügbar. Das energiehungrige Gehirn unserer Vorfahren profitierte davon: "Der Wechsel zu gekochter Nahrung könnte daher die Entstehung größerer Gehirne in der menschlichen Evolution begünstigt haben", erklären Felix Warneken von der Harvard University und Alexandra Rosati von der Yale University.

Nebula

Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum

© Sott.net
Buch - „Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung. Die geheime Geschichte dieser Welt Bd. 3“

Earth Changes And The Human-Cosmic Connection

Teil 1:
Elektrizität und Plasma


© Unbekannt
Abbildung 1: Die Himmelsbewegungen nach Newton. Eine mechanische Weltanschauung, in der das Leben ein lineares System ist und alle Ereignisse durch die Bewegung von Materie reproduzierbar und erklärbar sind.
Kapitel 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum

Gemäß der konventionellen astronomischen Wissenschaft wird die Bewegung der Körper im Sonnensystem einzig durch die Gesetzte der Gravitation bestimmt. Anfang des 17. Jahrhunderts, zu einer Zeit, in der Elektrizität noch vollkommen unbekannt war, begründete der deutsche Astronom Johannes Kepler seine drei nach ihm benannten "Keplerschen Gesetze" der Planetenbewegung5. Erst 150 Jahre später sollte Benjamin Franklin6 sein berühmtes Flugdrachen-Experiment durchführen.

Demnach soll also unser Sonnensystem, zumindest nach der gängigen Lehrmeinung, durch Gravitation beherrscht sein. Darüber hinaus strahlt nach der Lehrmeinung die Sonne hauptsächlich nur Lichtteilchen ab; der Weltraum ist ein perfektes Vakuum; Erdbeben entstehen nur durch die Plattentektonik; Wetterereignisse entstehen durch Lufttemperatur oder Druckunterschiede (oder beides); und menschliche Aktivitäten und kosmische Ereignisse haben nichts miteinander zu tun.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:




Radar

Drohnen - Bald auch neues Spielzeug für die NATO

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© US Navy
Global Hawk.
Ein milliardenschweres Drohnenprogramm wird zwar hauptsächlich von Deutschland, Italien und den USA finanziert. Beteiligt sind aber vor allem osteuropäische Staaten. Im Fokus steht wohl Russland. Nächste Woche will der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman seine für die NATO bestimmte Überwachungsdrohne "Global Hawk" vorstellen. Fünf dieser unbemannten Flugzeuge sollen ab 2016 auf der italienischen NATO-Basis Sigonella/ Sizilien stationiert werden. Dort werden bereits Drohnen des gleichen Typs von der US-Luftwaffe geflogen. Laut Berichten eines litauischen Fernsehsenders könnten die NATO-Drohnen bald über dem Baltikum kreisen und russische Truppenbewegungen aufklären. Die Überquerung europäischer Lufträume für derartige Einsätze haben NATO-Staaten letztes Jahr in einem Manöver geübt.

2009 vereinbarte die Hälfte der NATO-Mitglieder die Einrichtung die Einrichtung des Alliance Ground Surveillance (AGS) auf Sizilien, ein Vertrag folgte beim NATO-Gipfel in Chicago 2012. Das Programm basiert auf Drohnen und besteht aus einem Luft- und einem Bodensegment. Zunächst war geplant, acht Drohnen des Typs "Global Hawk" zu beschaffen, die Anzahl wurde nunmehr auf fünf reduziert. Die "Global Hawk" gehören zur Klasse der hoch fliegenden HALE-Drohnen und sind die größten die je gebaut wurden. Am Boden werden Anlagen zur Steuerung und Flugkontrolle errichtet. Hierzu gehören Relaisstationen für die Satellitenkommunikation. Zusammen mit den Drohnen bilden die Bodensysteme das sogenannte AGS Core.

Smoking

Raucher sind schwerer einzuschläfern: Mehr Betäubungs- und Schmerzmittel notwendig - Was bedeutet das für die schlafenden Massen?

Betäubungs- und Schmerzmittel wirken bei Rauchern und Passivrauchern schlechter
Schwerer zu betäuben: Raucher benötigen mehr Narkosemittel, um in Vollnarkose versetzt zu werden. Auch Schmerzmittel wirken bei ihnen schlechter, wie Anästhesisten festgestellt haben. Raucher benötigen demnach rund ein Drittel höhere Dosen von Narkosemitteln und ein Viertel mehr Schmerzmittel. Ähnliches gilt aber auch für Passivraucher: Wer regelmäßig "fremdraucht", braucht ebenfalls höhere Dosierungen, berichten die Forscher beim Euroanaesthesia Meeting in Berlin.

Kommentar: Interessanterweise fällt den Forschern die Implikation für die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Anti-Raucher-Kampagne und den schlafenden Massen nicht auf:


Wall Street

Ideologische Wirtschaftsdebatten sind überflüssig: Studie beweist die Geldschöpfung aus dem Nichts

Interview mit Prof. Dr. Richard Werner
© Pahl, Georg / Wikimedia Commons
Massenandrang bei der Berliner Sparkasse nach Schließung der Banken, 13. Juli 1931
Wissen Sie, wo das Giralgeld her kommt, und wer darüber bestimmt? Die Mehrheit der Teilnehmer in Wirtschaft und Politik weiß es nicht. Obwohl Giralgeld ungefähr 97% unseres Geldes ausmacht, weit mehr als das Bargeld.

Am 18.09.2014 wurde in der International Review of Financial Analysis (Elsevier Verlag) die Studie „Can banks individually create money out of nothing? - The theories and the empirical evidence“ von Prof. Dr. Richard Werner veröffentlicht.

Darin wird empirisch die Kreditgeldschöpfungstheorie zur Entstehung des Giralgeldes bewiesen, und werden die fraktionelle Reservetheorie und die finanzielle Intermediationstheorie widerlegt.


Camera

"Wie aus einem Märchenbuch" - Forscher haben erstaunliche Tierarten in Asien neu entdeckt

Harry-Potter-Wespen, vibrierende Schlangen, wechselfarbige Frösche - in der Mekong-Region in Südostasien haben Forscher erstaunliche Tiere entdeckt. "Einige könnten einem Märchenbuch entsprungen sein", sagt eine WWF-Expertin.
© Judith L. Eger
Hypsugo dolichodon: Die Fledermaus mit ihren langen, furchterregenden Fangzähnen mag an einen Vampir erinnern "Doch sie hat mehr Grund, den Menschen zu fürchten als umgekehrt", schreibt der WWF. Ihr Lebensraum in Laos sei durch Bauprojekte bedroht.
Die Tier- und Pflanzenvielfalt in Südostasien ist noch wundersamer als bekannt. Forscher haben dort im vergangenen Jahr 139 bislang unbekannte Arten entdeckt, berichtet die Umweltstiftung WWF.

"Einige könnten einem Märchenbuch entsprungen sein, sie zeigen, wie kreativ und magisch Evolution abläuft", sagt WWF-Referentin Kathrin Hebel. Darunter eine Motte "so hübsch wie ein Schmuckstück", ein Frosch, der nachts seine Farbe ändert, eine gefährliche zitternde Schlange und eine Wespe, die aufgrund ihrer Blutrünstigkeit nach Kreaturen der Harry-Potter-Filme benannt ist.

Family

Neuer Fund stellt wieder einmal menschlichen Stammbaum infrage: Mehrere Menschenarten lebten zur gleichen Zeit

Der moderne Mensch lebt ohne andersartige Mitmenschen. Früher war das offenbar anders: Im Pliozän existierten verschiedene Arten parallel. Ein neuer Fund in Äthiopien stellt das Bild des menschlichen Stammbaums infrage.
© DPA/ UC of the Witwatersrand/ Lee Berger
Größenvergleich von links nach rechts: Homo, Australopithecus, Pan (Schimpanse).
Wir stellen uns den menschlichen Stammbaum gemeinhin so vor: Ausgehend von einem Vorfahren vor mehr als drei Millionen Jahren fächerte sich die Familie der Menschen in verschiedene Arten auf, nur um ganz am Ende wieder bei nur einer Art zu landen - bei uns, dem Homo sapiens. Es ist eher ein Hinter- als ein Nebeneinander, bei dem im Laufe der Zeiten eine Art der anderen folgt.

Ganz so einfach, behauptet eine aktuelle, im Fachblatt Nature veröffentlichte Studie, war das aber wohl nicht. Bereits im Pliozän vor rund dreieinhalb Millionen Jahren sollen demnach mehrere verschiedene Menschenarten nicht nur gleichzeitig, sondern teils auch noch in der gleichen Region gelebt haben.

Sun

Die nackte Sonne: Sonne zeigt kaum Sonnenflecken - Zeichen einer weiteren Abkühlung?

Die Sonnenfleckenaktivität ist Ende Mai schwach wie selten in diesem Jahr. Nach dem Sonnenzyklusmaximum des aktuellen SC Nr. 24 im April 2014 und nach einer vorübergehend steigenden Aktivität im Mai 2015 muss man die winzigen Sonnenflecken auf der riesigen Sonnenscheibe heute, am 27. Mai 2015, mit der Lupe suchen:
© SOHO
Kaum erkennbare winzige Sonnenflecken (dunkle Punkte) am 27. Mai 2015 auf der erdzugewandten Seite der Sonne.
Kaum erkennbare winzige Sonnenflecken (dunkle Punkte) am 27. Mai 2015 auf der erdzugewandten Seite der Sonne. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/realtime-update.html

Im Magnetogram sind die kleinen und magnetisch wenig aktiven Sonnenflecken mit ihren weiß (Nord) und schwarz (Süd) gekennzeichneten Polaritäten etwas deutlicher zu sehen, und zwar mit gegensätzlicher Polarität auf der Nord-(oben) und der Südhalbkugel (unten) der Sonne:

Kommentar: Russische Wissenschaftler sprechen von einer Abkühlung seit mehreren Jahren und prognostizierten sie bereits für dieses Jahr.


Airplane Paper

Google-Drohne legte eine Bruchlandung hin

Mit Solar-Drohnen will Google das Internet auch in die entlegensten Orte bringen. Bei einem Testflug stürzte eines der 50 Meter breiten Fluggeräte jedoch ab.

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© Titan Aerospace/Google/Handout/dpa
Die unbemannte Drohne Solara 50 hat eine Flügel-Spannweite von 50 Metern
Internet aus der Luft: Mithilfe einer Drohne will Google auch in entlegenen Gebieten Internet-Zugänge ermöglichen. Bei einem Testflug im US-Bundesstaat New Mexico ist ein Prototyp der Google-Drohne abgestürzt. Die unbemannte Drohne Solara 50 sei bereits am 1. Mai kurz nach dem Start auf einem Testgelände im Bundesstaat New Mexico auf den Boden geprallt, heißt es in einem Bloomberg-Bericht. Insgesamt waren den Angaben zufolge drei Drohnen des Typs bei der US-Flugaufsicht FAA angemeldet.

Die solarbetriebenen Fluggeräte haben eine Flügel-Spannweite von 50 Metern und sollen bis zu fünf Jahre lang ohne Zwischenlandung in der Luft bleiben können. In einer Höhe von rund 20 Kilometern sollen sie Funksignale übermitteln. Die Tragflächen der Drohnen sind mit Solarzellen bedeckt, die auch Batterien für den Flug in der Dunkelheit aufladen.

Kommentar: Wer weiß mit was google diese Drohnen noch so alles ausstattet, da Google bekannt ist Daten zu sammeln.


Brick Wall

Selbstreparierend: Bakterien schließen Risse in Beton

Selbstheilender Beton sorgt für Revolution im Bauwesen: Niederländer für Entwicklung des Biobetons der Zukunft als Finalist für den Europäischen Erfinderpreis nominiert
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© Stephanie Pilick/ DPA
  • Hendrik Jonkers‘ Bio-Beton der Zukunft nimmt sich die Natur zum Vorbild
  • Spannungsbedingte Risse im Beton werden selbstständig geschlossen
  • Bahnbrechender Ansatz: Bakterien überleben bis zu 200 Jahre im Beton und aktivieren sich selbst bei auftretenden Schäden
  • EPA-Präsident Benoît Battistelli: „Zukunftsweisende Innovation eröffnet völlig neue Perspektiven für die Betonproduktion"
München/ Delft, 21. April 2015 - Gebäude und Bauwerke aus Beton, die selbst in der Lage sind, spannungsbedingte Risse im Material wie von Zauberhand zu schließen und sich selbst zu reparieren? Keine Utopie mehr, sondern dank der Erfindung des Mikrobiologen Hendrik „Henk" Marius Jonkers bald Realität. Seine Vision: die Zugfestigkeit und Umweltfreundlichkeit des Materials mithilfe der Natur zu verbessern. So entwickelte der Niederländer den Biobeton der Zukunft - mit Bakterien, die bis zu 200 Jahre in einer Betonstruktur überleben können, um bei auftretenden Schäden zu „erwachen" und sie durch die Produktion von Kalkstein zu heilen. In Hinblick auf die Infrastruktur der Gebäude in Europa, die zu 70 Prozent aus Beton besteht, ist Jonkers‘ bahnbrechende Innovation vielversprechend: Sie könnte sowohl die Kosten für die Betonherstellung und Instandhaltung verringern, als auch die daraus resultierenden CO2-Emmissionen eindämmen.


Kommentar: Das CO2-Märchen


Für seine Erfindung wurde der Niederländer jetzt als einer von drei Finalisten für den renommierten Europäischen Erfinderpreis 2015 in der Kategorie „Forschung" nominiert. Am 11. Juni wird in Paris die begehrte Auszeichnung im Rahmen eines Festakts zum zehnten Mal verliehen.

„Hendrik Jonkers‘ bakterienhaltiger Bio-Beton verlängert die Lebensdauer von Brücken, Straßen und anderen Bauwerken, und eröffnet damit völlig neue Perspektiven für die Betonproduktion", sagte EPA-Präsident Benoît Battistelli bei der Bekanntgabe der Finalisten. „Mit seiner zukunftsweisenden Innovation ist es ihm gelungen, die Mikrobiologie mit dem Bauingenieurwesen zu kombinieren - zwei Wissenschaften, die auf den ersten Blick keinen direkten Zusammenhang haben."


Kommentar: Baustoff der Zukunft: Plastikflaschen machen Wohnhäuser bombensicher