Willkommen bei SOTT.net
Fr, 12 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Nebula

Kursierende Gerüchte: Physikern soll der Nachweis von Gravitationswellen gelungen sein

Die Kurznachricht eines US-Wissenschaftlers sorgt derzeit für Aufsehen und Kontroversen, behauptet der Physiker doch, Kollegen hätten erstmals Beweise für die Existenz sogenannter Gravitationswellen erbracht. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang jedoch noch nicht vor und die an den Experimenten beteiligten Wissenschaftler bitten um Geduld.
© NASA
Visualisierte Umsetzung des Konzept von Gravitationswellen (Illu.)
New Orleans (USA) - Prof. Laurence Kraus ist ein besonders in den USA bekannter bis populärer theoretischer Teilchenphysiker an der University of Arizona, Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, Kommentator und wissenschaftlicher TV-Moderator. Mit einer Kurznachricht auf Twitter hat Kraus erst gestern weltweit für Aufsehen gesorgt, erklärte er hier doch, dass ihm gegenüber „Gerüchte über die Entdeckung von Gravitationswellen mit dem Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory (LIGO) an der Louisiana State University von unabhängigen Quellen bestätigt“ wurden.

Kommentar:


Rocket

Mögen Sie "längere Reisen"? NASA sucht neue Astronauten

© DPA
Astronautentraining im Gebirge: Bis zum 18. Februar ist noch Zeit, sich zu bewerben.
Grundschüler haben sich schon beworben, auch ein Förster: Die Nasa sucht wieder Astronauten. Die neuen Mitarbeiter sollen Pioniere werden.

Höhenangst sollten die Bewerber nicht haben. Auch "weitere und längere Reisen" gehören zur Jobbeschreibung. Die US-Weltraumbehörde Nasa sucht derzeit nach neuen Astronauten - zum ersten Mal wieder seit 2011.

Damals hatten sich mehr als 6100 Weltraumbegeisterte auf acht Kandidatenplätze beworben. Wie hoch die Nachfrage dieses Mal ist und wie viele Astronauten letztlich ausgebildet werden, ist unbekannt.

Wer den oft seit Kindertagen gehegten Wunsch verwirklichen will, muss ein vielstufiges, mehr als ein Jahr dauerndes Auswahlverfahren bestehen. Die Ausschreibung verbreitet sich unter dem Hashtag #BeAnAstronaut im Internet: Stolz posten sogar Grundschüler ihre Bewerbungsessays.

Cassiopaea

Spuren der ersten Sterne in uralter Gaswolke

Blick zurück in eine Zeit nur 1,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall
© Britton Smith, John Wise, Brian O'Shea, Michael Norman und Sadegh Khochfar
Anteil der schweren Elemente in der Gaswolke LLS1249 - je blauer und violetter, desto metallärmer.
Blick ins Urgas: Astronomen haben eine Gaswolke im fernen Kosmos aufgespürt, die noch Spuren der allerersten Sterne in sich trägt. Denn sie enthält nur sehr wenige schwere Elemente - und diese könnten erst durch die Supernovae dieser ersten Sternenpopulation in die Wolke gelangt sein. Spannend ist dies deshalb, weil diese sogenannten Population III-Sterne bisher nicht direkt beobachtbar sind und man daher kaum etwas über sie weiß.

Kommentar:


Bulb

Die Glühbirne könnte zurück kommen: Neu entwickelte Technik macht's möglich

Neue Technik könnte Lichtausbeute von Glühlampen auf rund 40 Prozent steigern
© abcdz2000/ freeimages
Eine klassiche Glühbirne erzeugt Licht und Wärme durch einen glühenden Wolframdraht.
Dank Nanotechnologie könnte die klassische Glühbirne ein Comeback erleben. Denn US-Forschern ist es gelungen, die unerwünschte Wärmestrahlung solcher Lampen gewissermaßen zu recyceln: Sie wird abgefangen, auf den Glühdraht zurückgeworfen und trägt zu seinem Glühen bei. Dadurch erhöht sich die Lichtausbeute solcher Glühbirnen auf bis zu 40 Prozent - das ist mehr als bei manchen LEDs oder Energiesparlampen, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Nanotechnology berichten.

Viele trauern der guten alten Glühlampe nach. Denn das von einem glühenden Wolframdraht erzeugte Licht hat eine besonders warme, volle Farbqualität, die Energiesparlampen Halogenleuchten und LEDs nicht erreichen. Doch die Glühbirne hat leider einen großen Haken: Sie ist extrem ineffektiv und strahlt mehr als 90 Prozent ihrer Energie als Wärme ab, statt als sichtbares Licht. Aus diesem Grund wurde 2009 der Verkauf von Glühbirnen in Deutschland schrittweise verboten.


Kommentar: Der wahre Grund, warum Glühbirnen nicht mehr verkauft werden dürfen liegt woanders: Glühbirnen sind an sich billig herzustellen. Da es bei unserem debitistischen System jedoch immer darum geht, mehr Geld in Umlauf zu bringen und zu verdienen, während die Herstellung von Energiesparlampen, LEDs usw. viel aufwändiger und teurer in der Herstellung sind, lässt sich damit natürlich mehr Gewinn machen - und dazu noch unter dem Deckmantel vom sogenannten "Umweltschutz":

Jet5

Verrückte Ideen - Flugzeug mit Atomantrieb: Die Superwaffe der Sowjetzeit

© Sputnik/ Ilya Pitalev
Mit einem Atomantrieb wäre ein Bomber zu sehr langen Flügen fähig - und es gelang sowjetischen Konstrukteuren, die Aufgabe technisch zu meistern. Auch heute wirken die Ausmaße jenes Projekts beeindruckend.

Da die Raketen in den 1950er Jahren noch nicht so fortgeschritten waren, wurde sowohl in Moskau als auch in Washington damals an anderen Optionen getüftelt, um nukleare Sprengsätze zu transportieren. In dieser Hinsicht kamen atomgetriebene Bomber in Betracht. Nun berichtet der russische Sender Swesda über einige Einzelheiten jenes sowjetischen Projekts.

Ein Regierungsdekret aus dem Jahr 1955 schrieb vor, mit den entsprechenden Entwicklungsarbeiten zu beginnen. Das erste technische Problem bestand darin, einen kleinen Reaktor zu bauen. Der Flugzeugkonstrukteur Tupolew sagte den zuständigen Atomforschern unzufrieden: „Euer Reaktor ist groß wie ein Haus. Ihr solltet aber wissen: Häuser fliegen nicht.“ Letztendlich gelang es doch, die Aufgabe zu meistern. Der konstruierte Reaktor war nicht größer als ein Schrank.

Kommentar: Man kann nur hoffen, dass niemand wirklich auf die Idee kommt, einen Atomreaktor in ein Flugzeug zu bauen um damit echte Kriegseinsätze zu fliegen. Nicht auszudenken was passiert, würde dieses Flugzeug abgeschossen. Fukushima lässt grüßen.


Satellite

Komet Tschuri - Lander Philae meldet sich nicht mehr

© Esa
Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko aus 100 Kilometern Entfernung aufgenommen
Für den Lander wird es eng - Komet entfernt sich mit jedem Tag weiter von der Sonne.

Das letzte eindeutige Lebenszeichen von Philae kam am 9. Juli vergan­genen Jahres - seitdem ist es still geblieben. Für den Lander wird es nun eng: Mit jedem weiteren Tag entfernt sich Komet Tschur­jumow-Geras­simenko - oft kurz „Tschuri“ genannt - weiter von der Sonne und die Tempera­turen auf der Kometen­ober­fläche fallen. Voraus­sicht­lich Ende Januar werden die Bedin­gungen auf Tschuri so unwirt­lich, dass die Philae-Mission ihr natür­liches Ende finden wird. Die Ingenieure und Wissen­schaftler des DLR horchen seit September vergeb­lich auf ein Zeichen von Philae. Am 10. Januar sendeten sie ein Kommando ins All, um das Drall­rad im Inneren des Landers in Bewegung zu versetzen. „Die Zeit wird knapp, deshalb wollen wir alle Möglich­keiten ausschöpfen", sagt Philae-Projekt­leiter Stephan Ulamec vom DLR.

Während der Landung am 12. November 2014 sorgte Philaes Drall­rad dafür, dass sich der Lander beim Abstieg stabi­li­sierte. Nun könnte es dem schweig­samen Lander einen Dreh­impuls verleihen. „Im besten Fall rüttelt Philae sich dadurch frei, Staub auf den Solar­paneelen fällt ab, und er steht besser zur Sonne ausge­richtet“, erläutert der tech­nische Projekt­leiter Koen Geurts. Im schlech­testen Fall empfängt der Lander die Kommandos des DLR-Teams nicht. Bislang haben die Forscher keine Antwort von Philae erhalten

Moon

Nordpolarmeer: Der Mond ist Taktgeber für die Bewegung und Wanderung von Meerestieren

Meerestiere im Nordpolarmeer bewegen sich ständig auf und ab
© Geir Johnson, NTNU/ University Centre in Svalbard
Vollmond über der Arktis - für das Zooplankton des Nordmeeres ist er ein wichtiger Taktgeber
Geheimnisvolle Wanderung: Selbst im stockdunklen Polarwinter vollführt das Zooplankton im Nordmeer tägliche Wanderungen - obwohl die Sonne als Taktgeber fehlt. Dennoch bewegen sich Milliarden von Krebsen, Einzellern und Fischen regelmäßig auf und ab. Wie Forscher jetzt herausgefunden haben, dient diesen Meerestieren dabei der Mond als Taktgeber. Wie sie das schwache Mondlicht im Wasser wahrnehmen, ist jedoch bisher unklar.

Kommentar: Der Mond: Verborgene Einflüsse und Zusammenhänge außerhalb des Mainstreams


Cassiopaea

Überraschender Fund: Riesige Galaxie entdeckt, die tausendfach größer als unsere Milchstraße ist

Ferner Gigant ist größter bekannter Galaxien-Cluster des frühen Universums
© NASA/CXC/Univ, of Missouri/ Brodwin et al, NASA/STScI, JPL/CalTech
Komposit-Aufnahme des Galaxienhaufens IDCS J1426.5+3508 im Röntgen-, Infrarot- und sichtaren Licht.
Astronomen haben einen wahren Giganten des jungen Universums identifiziert: Einen Galaxienhaufen, der tausendfach massereicher ist als die Milchstraße und der tausende von einzelnen Galaxien umfasst. Mit 280 Billionen Sonnenmassen ist dieser zehn Milliarden Lichtjahre entfernte Cluster die größte bisher bekannte Struktur im frühen Universum. Sie existierte zu einer Zeit, als es nach gängiger Theorie solche Giganten eigentlich noch nicht hätte geben dürfen.

Galaxienhaufen gehören zu den größten Strukturen im Kosmos. Sie sind so massereich, dass es wahrscheinlich nach dem Urknall mehrere Milliarden Jahre dauerte, bis ausreichend Sterne und Galaxien entstanden waren, um diese Giganten zu bilden. Zwar haben Astronomen vor ein paar Jahren einen bereits 13,1 Milliarden Jahre alten Galaxienhaufen entdeckt, er ist jedoch erst im Wachsen und umfasst nur fünf kleine Sternenansammlungen.

Kommentar: Im herkömmlichen Modell des Universums gibt es viele Ungereimtheiten. Erfahren Sie hier mehr über das viel plausiblere Modell des elektrischen Universums:

Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum

© Sott.net
Buch - „Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung. Die geheime Geschichte dieser Welt Bd. 3“

Earth Changes And The Human-Cosmic Connection



Magnify

Genetische Vermischung mit Neandertalern soll Immunsystem des modernen Menschen stärker gemacht aber auch höhere Neigung zu Allergien beschert haben

Die Fortpflanzung mit Neandertalern bescherte dem modernen Menschen Genvariationen zur Abwehr von Infektionen
© Wikipedia / FunkMonk
Leipzig - Die Neandertaler haben zwei aktuellen Studien zufolge das Immunsystem unserer Vorfahren gestärkt: Als moderne Menschen vor vielen Tausend Jahren in Europa auf Neandertaler trafen und sich mit ihnen fortpflanzten, erbten einige Nachkommen Genvariationen, deren Träger Infektionen besser abwehren konnten. Auf diese Weise wurde aber eventuell auch die Neigung zu Allergien erhöht. Das berichten Forscher des Instituts Pasteur in Paris und des Max-Planck-Instituts (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig in zwei voneinander unabhängige Arbeiten im American Journal of Human Genetics.

"Die Vermischung mit alten Menschenarten wie dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen hatte Auswirkungen auf die genetische Diversität einiger angeborener Immungene der Familie der Toll-Like Rezeptoren", sagt Janet Kelso vom MPI. Die Rezeptoren - TLR 1, TLR6 und TLR10 - wirken an der Immunabwehr mit. Diese TLR-Gene können Bestandteile von Bakterien, Pilzen und Parasiten aufspüren und bekämpfen. Welche Rolle dies konkret für unsere heutige Gesundheit spielt, sei noch nicht geklärt, so die Experten.

Kommentar:


Bug

Das Verhalten von Ameisen lässt sich epigenetisch steuern

Philadelphia - Sie sind genetisch nahezu identisch. Dennoch erfüllen die verschiedenen Kasten bei eusozialen Insektenarten wie Ameisen oder Bienen ganz unterschiedliche Aufgaben.
Bei vielen Ameisenarten etwa sind bestimmte Tiere für das Sammeln von Nahrung zuständig, andere erfüllen Aufgaben als Wächter. US-Forschern um Daniel Simola (University of Pennsylvania) ist es nun erstmals gelungen, dieses Verhalten epigenetisch zu verändern, wie sie in Science schreiben: Injizierten sie bei Jungtieren die Substanz Trichostatin A direkt ins Gehirn, so zeigten die Tiere nachhaltiges Sammler-Verhalten.

Kommentar: