Die Welle 3
Wissenschaft und Technologie
Cardiff (Wales) - Grundlage der aktuell im unter vielen Wissenschaftlern umstrittenen Fachmagazin Journal of Cosmology und vorab auf "arxiv.org" veröffentlichten Analyse sind erneut Fragmente des von den Forschern als "Polonnaruwa-Meteorit" bezeichneten Gesteins, das am 29. Dezember 2012 nach dem ein auseinanderbrechender Bolide am Himmel über der sri-lankischen Provinz Polonnaruwa beobachtet wurde, in Feldern in der Nähe des Dorfes Araganwila gefunden und den örtlichen Gesundheitsbehörden übergeben wurden. Insgesamt wurden den Wissenschaftlern 628 potentielle Fragmente des auf die Himmelserscheinung zurückgehenden Meteoriten übergeben, von welchen drei tatsächlich als mögliche Meteoriten identifiziert wurden.
Washington (USA) - Bärtierchen leben weltweit im Meer, Süßwasser oder in feuchten Lebensräumen an Land. Besonders häufig findet man sie dort in Mooskissen. Genau in dieser Umgebung haben Nicole Ottawa und Oliver Meckes auch jene Exemplare fotografiert und die Ergebnisse danach koloriert, die nun die tapsigen Winzlinge in bislang nicht gekannter Detailgenauigkeit zeigen
Das wäre dann um 2,5-mal mehr als der Abstand bis zu Mond, aber laut den Weltraumstandarten gesehen, wäre es relativ nah. Das schrecklichste daran wäre laut den Expertenmeinungen, dass wir nicht genau wissen, von wo genau die Asteroiden hierher fliegen. Soll ein solcher Asteroid gegen die Erde prallen, könnte er vielleicht eine ganze Stadt vernichten.
Um zu einem Weibchen zu kommen, fahren Motten-Männchen sogar mit dem Auto: Japanische Forscher haben ein Roboterfahrzeug entwickelt, das über eine Art Trackball von den Insekten gesteuert werden kann. Angelockt durch den Sexual-Lockstoff ihrer Weibchen lenkten die männlichen Seidenspinner den Roboter stets erfolgreich zum Ziel - und glichen selbst künstlich eingebaute Lenkhemmnisse dabei aus, wie die Forscher im Fachmagazin "Bioinspiration and Biomimetics" berichten.
Für ihr bizarres Konzept haben die Forscher um Noriyasu Ando von der Universität Tokyo ihre Versuchstiere am Rücken so fixiert, dass die Beinchen der Tiere auf einem beweglichen Styroporball standen. Dieser bildete die Steuereinheit des Robotergefährts. Durch ihre Laufbewegungen konnten die Motten den Ball drehen - und erzeugten so einen ähnlichen Effekt wie bei einem Trackball: Es entstanden Signale, die den Motoren der Räder als Information dienten. Naturgemäß laufen Mottenmännchen zielstrebig in die Richtung, aus der der Duft eines Weibchens zu ihnen dringt. Entsprechend drehten die Füßchen der Insekten nun den Steuerball.
Was vor einigen Jahren noch pure Fantasie - und Horrorvorstellung - war, ist jetzt Realität: US-Forscher haben Mäuse gezüchtet, die menschliche Zellen im Gehirn tragen und die deshalb tatsächlich schlauer sind als ihre normalen Artgenossen. Sie lernen schneller und finden problemlos den Weg durch Labyrinthe. Die humanen Zellen hätten die Hirnfunktionen der chimären Mäuse erweitert und die Tiere lernfähiger gemacht, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Cell Stem Cell". In ethischer Hinsicht allerdings ist dieses Experiment ein sehr zweifelhafter Erfolg.
Mäuse, Schafe oder Ratten mit menschlichen Zellen, Geweben und sogar ganzen Organen gibt es in den Labors der Forscher schon längst. Auch geringe Mengen von Gehirnzellen wurden Mäusen schon implantiert, beispielsweise im Rahmen der Parkinson- und Alzheimerforschung. Was aber die Forscher der Universitäten von Rochester und Kalifornien nun gemacht haben, ist Neuland - in neurobiologischer und auch in ethischer Hinsicht. Denn erstmals haben sie gezielt Chimären erzeugt, nicht um eine menschliche Krankheit zu erforschen, sondern um zu testen, ob die Zugabe menschlicher Zellen die Hirnfunktion und geistige Leistungsfähigkeit der Tiere verändert.
St. Petersburg (Russland) - Wie die Nachrichtenagentur "RIA Novosti" (ria.ru) am gestrigen Donnerstag meldete, habe Sergey Bulat vom Nuklearphysikalischen Institut in St. Petersburg erklärt, man habe sämtliche Möglichkeiten der Kontamination von der Oberfläche ausschließen können, und in einer probe von Wasser, das an der Bohrkrone nach deren Eindringen in den subglazialen See angefroren war, bakterielle DNA gefunden, die sich mit keiner bekannten Gensequenz decke.
Washington (USA) - Wie die Forscher verschiedener NASA-Institutionen um Gareth A. Morgan von der Smithsonian Institution aktuell im Fachmagazin Science berichten, erhoffen sie sich von dem Studium der geologisch noch relativ "jungen" Kanäle in den Ebenen der Marsregion Elysium Planitia neue Erkenntnisse über die jüngste hydrologische Aktivität auf dem Planeten.
Ameisen sind "redseliger" als bisher gedacht: Selbst die in ihren starren Hüllen eingeschlossenen Ameisenpuppen zirpen laut, um ihren Status zu verkünden und mit den erwachsenen Arbeiterinnen zu kommunizieren. Das haben britische und italienische Forscher festgestellt, als sie die Puppen mittels Mikrophon belauschten. Das Zirpen bringt die Arbeiterinnen unter anderem dazu, die Puppen im Falle einer Gefahr bevorzugt zu retten - noch vor den jüngeren Larven, wie die Forscher im Fachmagazin "Current Biology" berichten. Das zeige, dass akustische Signale im Ameisenstaat eine wichtigere Rolle spielen als bisher gedacht.
"Das Kommunikationsmittel, das Millionen von Einzeltiere im Ameisenstaat wie ein einziger Superorganismus funktionieren lässt, sind chemische Signale, meist noch ergänzt durch gegenseitiges Betasten", erklären Luca Casacci von der Universität Turin und seine Kollegen. Anhand der Gerüche erkennen sich die Nestgenossen, markieren Wege zu lohnenden Futterquellen und informieren sich über den Zustand des Nests. Die sich von der Larve zum erwachsenen Tier wandelnden Puppen aber sind in einer starren, nahezu undurchlässigen Hülle eingeschlossen. Duftsignale dringen dort kaum hindurch. Wie sie kommunizieren, war daher bisher rätselhaft.
Rennes (Frankreich) - Wie die Wikinger in der Lage waren, zwischen Norwegen, Island und Grönland tausende von Kilometern zurückzulegen und trotz meist widriger Sichtbedingungen zum Sternenhimmel stets sicher zu navigieren, galt lange Zeit als großes Rätsel. Schließlich war zur Zeit der Wikinger (750 und 1066 n. Chr.) der Kompass zum einen noch nicht bekannt - zum anderen wäre dieser teilweise derart nahe am Nordpol zur Navigation auch nur von begrenztem Nutzen gewesen.
Dieser Himmelskörper wurde am 3. März bei einer US-Suchaktion nach dem Catalina-Asteroiden entdeckt. Der Durchmesser des Asteroiden kann von 45 bis 140 Metern betragen. Er fliegt an der Erde in einer Entfernung von knapp 972.000 Kilometern vorbei, was den Abstand zum Mond ums 2,5-fache übersteigt.
















