Keine Panik! Nimm's leicht!
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Oscar

Scheinheiliger Werbeclip von Nestlé provoziert öffentlichen Aufschrei

Mit seiner neuen Kampagne "Qualität nehmen wir persönlich" hat Nestlé einen Proteststurm im Netz losgetreten. Der Vorwurf: Der Konzern brüste sich mit der Entwicklung gesunder Nahrung, während er nachweislich Menschen und Umwelt gefährde. Berechtigte Kritik - aber am falschen Objekt.

"Als Heinrich Nestlé 1814 geboren wurde, lag die Lebenserwartung bei 37 Jahren. Sechs seiner Geschwister starben im Kindesalter...". So beginnt ein ungewöhnlicher Werbe-Clip des Lebensmittel-GigantenNestlé. In der Fachsprache nennt man so etwas eine "Corporate-Kampagne" - Werbung mit der eigenen Firmengeschichte und -philosophie.


Der historisierende Clip (man sieht auf alt getrimmte Doku-Fiktion-Bilder im Familienheim und dann im Labor) erzählt die Geschichte des Firmengründers nach und leitet damit direkt in die angeblich weltverbessernde Suche des Konzerns nach "besserer Nahrung" über: Man lernt, wie Firmengründer Heinrich Nestlé als Kind miterleben musste, wie Mangelernährung zum Tode vieler Neugeborener führt. Das habe er ändern wollen und so entwickelte er Nahrung für Säuglinge, deren Mütter nicht stillen konnten. Danach werden die heutigen Produkte des Konzerns gezeigt, quasi als Fortführung seines Kampfes für gesunde und ausgewogene Ernährung: "Wir finden heraus, wie man etwas besser machen kann. Und so machen wir es dann auch. Gestern. Heute. Und morgen."
Butterfly

Katze rettet vierjährigen Jungen in dem sie Hund attackiert

Eine Sicherheitskamera nahm auf, wie die Familienkatze einen 4 Jährigen Jungen schützte, der von einem Hund ins Bein gebissen wurde und über den Beton gezerrt wurde.

Evil Rays

WLAN für Kanadas Nationalparks?

natur nationalpark see boot berg
© Natalia Bratslavsky, iStock
Bald nicht mehr abgeschieden: Kanadas Nationalparks sollen mit WLAN ausgerüstet werden
Für die einen ist es eine gute Nachricht, Naturschützer schreien auf: Kanadas Regierung will seine Nationalparks großflächig mit WLAN ausstatten. Dann könnte es mit der viel gerühmten Einsamkeit bald vorbei sein. Das Ziel ist jedoch nicht der Erhalt von Stille und Abgeschiedenheit, sondern eine erhöhte Attraktivität für junge Leute. Denn die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken.

„Horch mal, ein seltener Vogel!“ - Weit gefehlt, das war nur der Handysound aus dem Nachbarzelt ... Ein solches Szenario könnte bald in Kanadas Nationalparks Wirklichkeit werden. Denn die Regierung von Kanada plant, 44 Nationalparks mit insgesamt 150 WLAN-Hotspots auszustatten. Hehres Ziel ist nicht etwa eine erhöhte Sicherheit, sondern das Anlocken von jungen Gästen. Diese würden sich immer seltener fürs Paddeln, Wandern oder Zelten begeistern. Demnach sind auch die Besucherzahlen deutlich gesunken: um knapp zehn Prozent in den letzten zehn Jahren. Mit der WLAN-Offensive will man die Attraktivität für die neue Generation nun steigern.
Music

So könnten sich Jahresringe als Schallplatte anhören...

jahresringe
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Sogenanntes "Kunstprojekt": Infotainment-Park zeigt inszenierte Ausstellung über angeblichen "DDR-Alien"

Vom 17. Mai 2014 bis zum 22. Februar 2015 zeigt der Galileo-Park im Sauerland die Ausstellung "Geheimsache Red Alien", die zunächst erläutert, "auf Hinweisen über einen angeblichen Alien-Fund in den 50er Jahren der damaligen DDR" zu beruhen. Merkwürdig nur, dass dieser vermeintlich spektakuläre Fall oder auch nur Gerüchte darum jedoch keinem UFO-Forscher bekannt sind. Eine Rückfrage unserer Redaktion beim Veranstalter brachte nun mehr Klarheit.

© ddr-alien.blogspot.de
Plakatentwurf zur Ausstellung.
Lennestadt (Deutschland) - "Seltsame Ereignisse in der Nähe eines mecklenburgischen Truppenübungsplatzes nähren den Verdacht, dass dort der Körper eines Außerirdischen entdeckt, in der Berliner Charité untersucht und später von sowjetischen Sicherheitsorganen konfisziert wurde", so die Ankündigung des Galileo-Parks. Fast alle Unterlagen zu dem Fund seien zwar vernichtet worden, doch nach der Wende sollen einige Hinweise dazu wieder aufgetaucht sein.
Smiley

Das Krümelmonster hat eine Gesundheitskarte

Dass auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte unter anderem das Gesicht der dazugehörigen Person zu sehen ist, stört viele Deutsche.
krümelmonster
Vielleicht auch diesen Mann hier, der ein etwas ausgefalleneres Motiv eingereicht hat. Vielleicht sollte es aber auch einfach nur ein Spaß sein.

Jedenfalls überprüft die Krankenkasse offenbar nicht so genau, ob Foto und Kartenbesitzer zueinander passen.
Syringe

Kuriose Wette über Existenz von Masernviren vor Gericht

Impfkarte Impfpass Masern
© dpa/Achim Scheidemann
Der kuriose Streit um die Existenz von Masernviren und einen hohen Geldbetrag beschäftigt die Justiz.
Der kuriose Streit um die Existenz von Masernviren und einen hohen Geldbetrag beschäftigt die Justiz: Das Landgericht Ravensburg soll klären, ob ein Mediziner aus dem saarländischen Homburg Anspruch auf 100 000 Euro hat, weil er die Existenz von Masernviren nachgewiesen hat.

Ein Biologe vom Bodensee hatte die Prämie im November 2011 demjenigen ausgelobt, der die Existenz der Viren beweisen kann. Weil der Biologe aber die Idee von krankmachenden Viren generell infrage stellt, hat er bis heute kein Geld überwiesen. Der Arzt hat dagegen geklagt.

Kläger und Beklagter hatten die Aufmerksamkeit der Medien vor der Verhandlung sichtlich genossen. Zahlreiche Pressevertreter waren in das beschauliche Städtchen Ravensburg unweit des Bodensees gekommen, um die ungewöhnliche Verhandlung zu beobachten. Schon anderthalb Stunden vor Verhandlungsbeginn gaben die Protagonisten bereitwillig Interviews und schilderten ihre Sicht der Dinge.
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Wegen US-Sanktionen: Toppflaumen-Auftritt von Miley Cyrus und Justin Timberlake in Helsinki gefährdet

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© Zaubermensch/joyreactor
In Helsinki sind zwei große US-Stars angekündigt: Miley Cyrus und Justin Timberlake sollen auftreten. Doch nun könnten die Shows abgesagt werden. Wegen der Krim-Krise haben die USA die russischen Besitzer der Konzerthalle auf dem Kieker.

Helsinki - Im Mai und im Juni wollen Justin Timberlake und Miley Cyrus in Helsinkis größter Halle spielen. Die beiden amerikanischen Popstars sind für die Hartwall Arena gebucht, Timberlakes Show ist bereits ausverkauft. Doch nun finden beide Auftritte vielleicht nicht statt, weil sie unter das Sanktions-Programm der USA gegen Russland fallen, wie der Konzertveranstalter Live Nation Finland mitteilte.

Die Besitzer der Hartwall Arena sind Gennadij Timtschenko, Mitbegründer des russischen Ölhandelsunternehmens Gunvor, sowie die Brüder Boris und Arkady Rotenberg. Alle drei werden der Nachrichtenagentur Reuters zufolge von den USA auf einer Liste mit Personen geführt, die zu den Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören. Gegen sie wurden demnach ein Einreiseverbote verhängt und ihre Vermögen eingefroren.

Kommentar: Um ehrlich zu sein, auf diese beiden Pflaumen kann verzichtet werden und könnte der finnischen Bevölkerung noch etwas Gutes tun, wenn sie nicht auftreten.

Butterfly

Duncan Lou Who: Glücklicher Hund mit nur zwei Beinen

Duncan Lou Who hat nur noch seine beiden Vorderbeine. Trotzdem hatte der Boxer eine Menge Spaß, als er kürzlich zum ersten Mal an einem Strand herumtollen durfte. Das Video von diesem Ausflug geht derzeit um die Welt.

Vader

"Republik Ukraine": Darth Vader wird als Präsident kandidieren

Star Wars Bösewicht "Darth Vader" von der Ukrainischen Internetpartei (UIP) als Kandidat nominiert.

darth vader
© AFP
Ein als "Darth Vader" verkleideter Aktivist hatte in den vergangenen Monaten in der Ukraine für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat ihn die Internetpartei UIP als ihren Präsidentschaftskandidat nominiert. Die Ansage: "Nur ich allein kann aus einer Republik ein Imperium machen und alten Ruhm wiederherstellen, um verlorene Gebiete zurückzuholen und den Stolz dieses Landes wiederherzustellen"


Darth Vader hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine angekündigt. Die Ukrainische Internetpartei (UIP) wählte den Sith-Lord am Samstag zu ihrem Spitzenkandidaten - oder zumindest einen als Bösewicht aus den "Star Wars"-Filmen kostümierten Demonstranten, der während der monatelangen Proteste in Kiew häufig flankiert von seinen treu ergebenen Stormtroopers aufgetreten war.
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