Die Welle 3
Keine Panik! Nimm's leicht!
Filesharing, das Kopieren von Informationen, ist nun offenbar eine offizielle Religion. Laut der Presseaussendung der "Kopimism"-Kirche, wurde sie soeben von schwedischen Behörden anerkannt. Leicht sei dieser Akt nicht gewesen - dreimal habe man den Antrag stellen müssen, bis alle formalen Richtlinien der zuständigen Behörde Kammarkollegiet erfüllt waren. Nach einem Jahr war der Bescheid schließlich positiv.
Keine Angst vor Verfolgung mehr
Den Kopimisten ist Information heilig, ließt man auf deren Homepage. Und sie glauben an das Sakrament des Kopierens. Von der staatlichen Anerkennung erhoffen sie sich, nicht mehr in "Angst vor Verfolgung" leben zu müssen. Gemeint ist damit wohl die Strafverfolgung - da sich Filesharing oft im rechtlichen Graubereich bewegt bzw. mit Urheberrechtsverletzungen einhergeht.
Auf der Soziale-Netzwerk-Webseite Twitter (zu Deutsch: Gezwitscher) verbreiten seit ihrer Gründung im März 2006 Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen öffentlich einsehbare Nachrichten in Echtzeit.
Neben ernstzunehmenden Mitteilungen bringen vor allem Einzelpersonen witzige Meldungen in Umlauf. Socialfail.de , eine Fundgrube für Soziale-Netzwerk-Nachrichten im Internet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, zahlreiche skurrile Twitter-Postings zu sammeln. Während kontinuierlich neue Meldungen hinzukommen, haben wir für Sie die witzigsten aller Kommentare auf Twitter herausgesucht und in unserer Bildergalerie zusammengefasst. Hinweis: Einige der Postings können anzügliche oder abstoßende Kommentare enthalten. Die veröffentlichten Kommentare müssen nicht der Redaktionsmeinung entsprechen.
Es könnte ganz duster werden: Spalten in der Erde öffnen sich, Vulkane brechen aus, Tsunamis vernichten alles. Angeblich haben die Maya für den 21. Dezember 2012, am Ende ihres 5125 Jahre andauernden ewigen Kalender, den Weltuntergang prophezeiht. So sehen es zumindest einige Werke über den Kalender. Viele Experten halten das allerdings für groben Unsinn. Auch der Schweizer UFO-Forscher Erich von Däniken. "Im Maya-Kalender steht nichts Derartiges", sagt der Mystery-Experte in einem Interview, das auf 20minuten.ch veröffentlicht wurde.
Schon jetzt hat die Facebook-Initiative "Save the Uffington Unicorn" fast 1.000 Befürworter und behauptet zudem, von einem anonymen Spender bereits 50.000 Pfund für die Umsetzung des Vorhabens erhalten zu haben.
Initiiert wurde die nicht nur von Historikern und Denkmalpflegern kritisierte Initiative von der britischen Kinderbuchautorin Paula Broderick, deren Trilogie "Toby and Sox" unter anderem auf der Idee basiert, dass sich die Menschen einst in einer Schlacht mit Löwen, Drachen und Einhörnern gemessen hatten. Der Ort dieser Schlacht, die Hügel von Uffington, sei in Erinnerung an diese Schlacht mit der Darstellung eines Einhorns markiert worden. Diese, so die fiktive Theorie der Autorin, sei dann später von christianisierenden Mönchen im Geheimen umgestaltet worden, um die Erinnerung an die beschriebenen Ereignisse auszulöschen. In ihren Büchern könne man jedoch nun die "wahre Geschichte", auf die sie bei ihren Buchrecherchen gestoßen sei, nachlesen.
Nicht zuletzt wegen dieser offenkundigen Verknüpfung der Initiative mit den Inhalten ihrer Kinderbuchreihe, die sich nur allzu offenbar weltweit erfolgreichen Buchreihen anderer Autoren orientiert, kritisieren viele Beobachter die Aktion als nichts weiter, als eine werbewirksame Öffentlichkeitskampagne.
Weihnachtsbraten
In einem Vorort von Wien lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette, alte Damen. Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit auf dem Land - gegen allerlei Textilien - eine wohl noch magere, aber springlebendige Gans einzuhandeln. In einem Korb verpackt brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen Agathe und ihre Schwester Emma das Tier zu füttern und zu pflegen.
Die beiden Damen wohnten in einem Mietshaus im zweiten Stock und niemand im Haus wußte, dass in einem der Wohnräume der Schwestern ein Federvieh hauste, das verwöhnt, gefüttert und großgezogen wurde.
Agathe und Emma beschlossen feierlich, keinem einzigen Menschen jeweils davon zu sagen - aus zweierlei Gründen:
Erstens gab es Neider, das sind Leute, die sich keine Gans leisten können.
Zweitens wollten die beiden Damen nicht um die Welt mit irgendeinem der nahen oder weiteren Verwandtschaft die später möglicherweise nudelfett gewordenen und dann gebratene Gans teilen. Deshalb empfingen die beiden Damen auch sechs Wochen lang, bis zum 24. Dezember keinen einzigen Besuch. Sie lebten nur für die Gans.
Kein Wunder, dass die Beamten stutzig wurden. Wie die Passauer Polizei am Mittwoch berichtete, wurde der Frau Anfang Dezember das Portemonnaie samt Ausweis gestohlen. Da die Frau Anzeige erstattet hatte, war der Personalausweis bei der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Der 32-Jährige gab den Diebstahl zu.
dpa
Hinter der Anzeige bei der Stadt Freiburg stehe ein Mandant aus Dortmund, so die Kanzlei. Der biete nicht nur zwei eigene Zeugen auf, sondern verweise auch noch auf den Erzbischof von Freiburg, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). Sie könnten die Ordnungswidrigkeit sicher ebenfalls bezeugen, erklärte die Kanzlei Sundermann.
Jetzt müsse geklärt werden, ob der Papst einfach deutscher Bürger oder ein Staatsoberhaupt sei, das diplomatische Immunität genieße. Die Kanzlei hat das für sich noch nicht herausgefunden. In Freiburg müssen ebenfalls die Rechtsgelehrten ran. Die Stadt bestätigte aber zunächst einmal den Eingang der Anzeige.
Bei Einbruch der Dunkelheit liegt der Platz fast im Dunkeln. Das soll sich ändern. Die Stadt möchte den Platz mit einer Licht-Krone veredeln.
Stadtsprecher Andreas Möser: „Es ist ein prominenter Platz, der nach dem Umbau weiter aufgewertet werden soll. Lichteffekte sind besonders reizvoll. Zur Zeit laufen Planungen.“
Die genialste Idee: ein großes LED-“Ufo“ (fünf Meter Durchmesser), das an zwei Drahtseilen über dem Kröpcke schwebt!
Die 2,5 Millionen programmierbaren Lämpchen (jedes kann in 16 Millionen Farben leuchten) könnten Schattenflüge von Vögeln oder Flugzeugen simulieren. Vorsichtshalber wurde an der schmalen Center-Front schon ein großer Eisenhaken angebracht.
Problem des Projekts: der Preis. Rund 2 Mio. Euro soll die Light-Show der Hamburger Firma „Ulrike Brandi Licht“ kosten.

Das ist der US-Flugzeugträger George H. W. Bush. 423 Toiletten sind an Bord – doch manchmal funktioniert keine einzige
Auf dem Flugzeugträger George H. W. Bush, dem modernsten der USA, gibt es ein drängendes Problem: Zeitweise funktioniert keine einzige der 423 Toiletten an Bord. Das berichten die Zeitschrift Navy Times und FTD.de.
Die rund 5000 auf dem Flugzeugträger stationierten Personen pinkelten in ihrer Verzweiflung daher in Flaschen oder Duschen, einige tränken extra wenig. Manche Frauen hielten so lange ein, bis sie eine Harnwegsentzündung bekämen.
Viele leerten volle Flaschen dann an der Reling aus, was auch zu Geruchsbelästigung führe. Ein Matrose, der auf einen Geschützstand pinkelte, sei bereits bestraft worden.















Kommentar: Laura Knight-Jadczyk formuliert es in den folgenden Video sehr passend: "Wer benötigt Aliens, wenn es Psychopathen gibt?". Und unsere Meinung ist, dass ein Erich von Däniken bewusst oder unbewusst Fehlinformationen verbreitet und letzten Endes die ganze Thematik mit diesen Behauptungen ins lächerliche zieht.
Lesen Sie auch den folgenden Artikel über die angebliche Maya-Prophezeiung.