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War Whore

Russlands Polizei legt Vorrat an Elektroschockpistolen an, "verspricht, die Taser nicht gegen Demonstranten einzusetzen"

Moskau. Das russische Innenministerium hat für dieses Jahr mehr als 6800 Elektroschockpistolen bestellt. Die erste Lieferung soll im Mai kommen. Die Behörde verspricht, die Taser nicht gegen Demonstranten einzusetzen.
Taser, Elektroschocker
© RIA Novosti. Alexej Filippov
No Entry

Russland verhängt Importsperre für Fleisch aus Deutschland und den USA

Moskau. Russland hat laut der russischen Veterinärbehörde Rosselchosnadsor ab dem heutigen Montag den Import von gekühltem Fleisch aus Deutschland und den USA verboten.
Fleisch
© RIA Novosti. Michail Mordasov
Die Importsperre für gekühltes Fleisch aus deutschen Betrieben wurde mit der Begründung beschlossen, die Sicherheitsmaßnahmen angesichts der Verbreitung der Schmallenberg-Virus-Infektion in diesem Land seien nach Ansicht der russischen Behörden unzureichend gewesen. Betroffen sind Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch.
Stock Up

Argentinien verzeichnet Hyperinflation, Regierung friert Preise ein, befürchtet Panikkäufe

Bei etwa 26 Prozent soll die inoffizielle Inflationsrate des Landes liegen. Um die Welle steigender Preise zu stoppen, sollen nun in den größten Supermarktketten des Landes die Preise bis zum 1. April eingefroren werden.

Argentinien steht vor einer Hyperinflation, die steigenden Preise sind für die Bevölkerung kaum mehr tragbar. Um der Entwicklung entgegen zu wirken, hat die argentinische Regierung am Dienstag angekündigt, die Preise für alle Produkte der größten Supermärkte des Landes bis zum 1. April einzufrieren, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Telam. Betroffen seien vor allem Supermarktketten wie Walmart, Carrefour und Jumbo. Das Wirtschaftsministerium bat alle Verbraucher, ihre Rechnungen zu behalten und sich bei einer Hotline zu beschweren, sollten sie Preissteigerungen vor dem 1. April bemerken, bestätigte auch die Nachrichtenagentur AP.
Bullseye

Wissenschaftsministerin Annete Schavan wird Doktortitel aberkannt

annete schavan
© dpa
Weitreichende Entscheidung der Universität Düsseldorf: Nach stundenlangen Beratungen hat der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Bundesbildungsministerin Annette Schavan den Doktorgrad aberkannt. Die CDU-Politikerin meldete sich umgehend über ihre Anwälte zu Wort - und kündigte an, zu klagen.

Die Universität Düsseldorf entzieht Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) den Doktortitel. Der zuständige Fakultätsrat habe im Plagiatsverfahren für die Aberkennung gestimmt, teilte der Ratsvorsitzende, Professor Bruno Bleckmann, mit.

Das Gremium mit 15 stimmberechtigten Mitgliedern entschied, Schavan aufgrund gravierender Mängel in ihrer Dissertation den vor 33 Jahren erworbenen Titel zu entziehen. Der Rat habe es als erwiesen angesehen, dass Schavan "systematisch und vorsätzlich über ihre Dissertation verteilt" gedankliche Leistungen vorgegeben habe, die sie nicht selbst erbracht habe. Allerdings war das Votum nicht einstimmig: Für die Aberkennung des Doktortitels plädierten zwölf Mitglieder, es gab zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung.

Schavan meldete sich umgehend über ihre Anwällte zu Wort - und zeigte, dass sie kämpfen will. Sie werde gegen den Entzug ihres Doktortitels klagen, teilten ihre Rechtsbeistände mit.
Stock Down

Steht das Globale Finanzsystem kurz vor dem Kollaps? Die Welt-Schuldenbombe erreicht 200 Billionen

Das Leben an den Finanzmärkten hat sich in letzter Zeit beruhigt. Doch die Schuldenbombe tickt unerbittlich weiter: Laut McKinsey stiegen die Weltschulden von 158 Bio. (2010) auf jetzt 200 Bio. Dollar. Tendenz: Explosionsartig weiter steigend. - Die Singularität naht.
© Unbekannt
Wer das Geldsystem kennt, für den ist es sicher keine Neuigkeit, dass die Schulden in der Spätphase eines solchen Systems in exponentielles Wachstum übergehen. Das ist sozusagen das eingebaute Suizidprogramm der schönen Schein-Welt. Ursache: Der Zinseszins-Effekt. Dieser wird den Sparern immer bildhaft vorgemalt, wenn's um die Altersvorsorge geht. Problem dabei: Das Guthaben des einen müssen in diesem System die Schulden eines anderen sein - denn Geld=Schuld.
Star of David

Jüngster Angriff, von Israel auf Gaza, hatte geopolitische Gründe

Die jüngsten Feindseligkeiten zwischen Gaza und Israel müssen im Zusammenhang einer umfassenderen geopolitischen Auseinandersetzung gesehen werden. Die Ereignisse in Gaza stehen im Zusammenhang mit Syrien und den regionalen Manövern der USA, die sich gegen den Iran und dessen Bündnissystem in der Region richten.
© ZouZou / Shutterstock
Syrien wurde beschuldigt, aufgrund seiner inneren Instabilität Waffen nach Gaza geliefert zu haben. Israel hat davon politisch und militärisch profitiert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versuchte nicht nur, mit dem Angriff auf Gaza seine Wiederwahl zu sichern, sondern benutzte die unsicheren Verhältnisse in Syrien, die von den USA herbeigeführt wurden, dazu, die Waffenlager der Palästinenser in Gaza zu testen und anzugreifen.
Extinguisher

"Pille danach" darf Vergewaltigungsopfern in katholischen Krankenhäusern jetzt doch verordnet werden - mit Einschränkungen

© dpa
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner lenkt bei der „Pille danach“ ein. Katholische Krankenhäuser dürfen sie vergewaltigten Frauen jetzt doch verordnen. Allerdings sollen für die Verabreichung spezielle Vorschriften gelten.

Katholische Krankenhäuser im Erzbistum Köln dürfen vergewaltigten Frauen in bestimmten Fällen jetzt doch die „Pille danach“ verordnen. Das hat Erzbischof Joachim Meisner klargestellt. Wenn das Medikament „mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar“, heißt es in einer in Köln veröffentlichten Erklärung Meisners. Wenn die „Pille danach“ die Einnistung bereits befruchteter Eizellen in der Gebärmutter verhindern solle, sei ihr Einsatz aber nicht hinnehmbar.
Light Saber

Syrien klagt nach den Luftangriffen bei der Uno gegen Israels Verbrechen

Moskau. Nach israelischen Luftangriffen hat Syrien bei der Uno gegen Israel geklagt. Das teilte der israelische Botschafter in Russland Riad Haddad am Freitag mit.

„Syrien hat bei der Uno eine Klage gegen Israel eingereicht und wir warten auf die Antwort der internationalen Organisation“, sagte der Botschafter in einem Gespräch mit RIA Novosti. Den israelischen Luftangriff bezeichnete er als „empörende Aggression gegen einen UN-Mitgliedstaat“ und als „Verbrechen gegen das Völkerrecht und die UN-Charta“. Syrien behalte sich das Recht vor, auf die israelische Aggression zu antworten.
Star of David

USA gibt Israel grünes Licht für weitere Angriffe auf Syrien

israelischer Kampfjet
© dpa/Jim Hollander/Archiv
War ein Waffenkonvoi oder ein Militärkomplex in Syrien Ziel israelischer Bomben? Nach US-Angaben griffen Kampfjets beides an. Weitere Attacken könnten folgen. Denn Israel hat hierfür die Rückendeckung der USA - und Washington schließt eigene Luftangriffe nicht aus.


Die USA haben nach einem Bericht der US-Zeitschrift Times Magazine Israel grünes Licht für weitere Luftangriffe in Syrien gegeben. Washington sei auch selbst zu solchen Einsätzen in Syrien in der Region von Aleppo bereit, sollten die gegen das Assad-Regime kämpfenden Rebellen versuchen, Massenvernichtungswaffen unter ihre Kontrolle zu bringen, berichteten israelische Medien am Samstag unter Berufung auf die Zeitung weiter. Das Times Magazine zitierte zwei ungenannte westliche Geheimdienstmitarbeiter. Offiziell bestätigt wurden die Angaben nicht.
Bad Guys

Angleichung an US-Pathokratie: USA und EU wollen Freihandelsabkommen durchsetzen

Joe Biden
© Reuters
US-Vizepräsident Joe Biden will ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA.
US-Vizepräsident Biden bekennt sich zu einer transatlantischen Freihandelszone. Die Deutschen sind begeistert. Doch können die Partner alle Differenzen über Vorschriften und Standards überwinden?


Die Idee ist alt. Seit Jahrzehnten wird die Idee einer transatlantischen Freihandelszone diskutiert, eines gemeinsamen Binnenmarktes zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union. Es gibt Entschließungen der EU dazu, beginnend 1990, erneuert 1998 und 2005. Wirklich passiert aber ist nichts.

Nun aber könnte das Projekt wieder Fahrt aufnehmen. Bereits Ende des vorigen Jahres setzten US-Präsident Barack Obama und EU-Präsident Herman van Rompuy eine Arbeitsgruppe ein, die diese Idee erneut prüfen soll. Die europäische und die amerikanische Handelskammer drücken aufs Tempo, ebenso die irische EU-Ratspräsidentschaft.
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