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Vermeintliche "Aufklärung" in der ARD: Sniper von Kiew

Am 10. 4. 2014 bestätigt die ARD in "Monitor" unsere Recherchen, die wir am 4. April veröffentlichten. Sechs Tage später, aber immerhin.
Die ARD versucht sich wegen des allgegenwärtigen Propaganda-Vorwurfes durch die Zuschauer als Aufklärer. "Monitor" als investigatives Magazin soll die Objektivität darstellen. Ob das mit einem Stephan Stuchlik gelingt?
Der Teufel steckt im Detail

St. Stuchlik, der schon mit dem Putin-Interview-Fälscher Th. Roth (jetzt bei tagesthemen) aus Georgien berichtete, fiel auch bei seinen kürzlichen Berichten von der Krim durch tendenziöse Reportagen auf*. Er bleibt laut Pressemittelung von "Monitor" - erwartungsgemäß - hinter dem Möglichen weit zurück und sich damit treu. Er zitiert Maidan-Leute, sie seien "...auch von hinten beschossen" worden. Das soll wohl implizieren, dass die Sniper auf beiden Seiten waren und Janukowitsch trotzdem verantwortlich gemacht werden kann.
Richtig ist aber: Die von der ultrarechten "Staatanwaltschaft" gezeigten Fotos zeigen einen Scharfschützen, der am Morgen des 20. Februar den Rückzug der letzten 300 Polizisten deckt, ergo von vorn zielt. Alle anderen Schützen bleiben im Dunkel.

Kommentar: In unserem Themenbereich Ukraine Krim-Krise, könnt ihr mehr über die eigentlichen Geschehnisse erfahren und über die Medien-Propaganda der wir ausgesetzt sind.

People 2

US-Studie: Deutsche zweifeln am Freihandelsabkommen

Obama Merkel
© REUTERS
Obama, Merkel in Berlin: Streitthema Datenschutz
Chlor-Hühnchen, NSA-Affäre, Genmais: Die Deutschen sehen das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA laut einer neuen Studie kritisch. Groß ist die Sorge vor dem Verlust europäischer Standards.

Beim Brüsseler Gipfeltreffen von EU und USA im März hatten beide Seiten noch einmal öffentlich für das beabsichtigte Freihandelsabkommen geworben. Die Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP, werde zu mehr Wachstum und Arbeitsplätzen im dann größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt führen, so das bekannte Mantra - trotz wachsender Spannungen der Beteiligten im Hintergrund.
Card - MC

Untersuchung: mindestens 1700 Finanz-Lobbyisten in Brüssel

Workshop Konferenz
© Vivian Hertz (ManagEnergy)
Energiepolitischer Workshop in Brüssel Energie
Corporate Europe Observatory: 1.700 Lobbyisten geben mindestens 120 Millionen Euro jährlich aus, um die EU-Gesetzgebung zu beinflussen

Banken lassen sich nicht in ihre Geschäfte hineinreden. Nun sei aber genug mit Reformen, zitieren die 14-Uhr-BR-Nachrichten einen Teilnehmer des Bankentages, der nur geladenen Gästen offenstand. Darunter Bundespräsident Gauck, der laut Spiegel in seiner Rede die "leidgeplagten Bankerseelen" streichelte.

Über mangelnde Unterstützung braucht sich das Gewerbe nicht zu beklagen, weder in der Politik noch in den wirtschaftsfreundlichen Medien, die wohl die Mehrheit stellen. So warnen konservative Leitmedien vor allzu strengen Regeln. Eine Überforderung der Banken wäre schädlich, beginnt ein aktueller Beitrag der FAZ zur Situation der Banken. Daran schließt der denkwürdige Satz an, dass Politiker in der Öffentlichkeit zwar die Nähe zu den Banken scheuen würden, doch seien die Bande weiterhin eng.
Magic Wand

Schlägerei im Kiewer Parlament

Prorussische Aktivisten sorgen im Osten der Ukraine für Unruhe. Die Zentralregierung antwortet mit einer „Anti-Terror-Operation“. Die USA und Russland setzen derweil auf neue Gespräche. Kommt Kiew mit ins Boot?
© EPA
Charkow - Angesichts immer neuer Gewaltexzesse im russischsprachigen Osten der Ukraine schlägt die proeuropäische Führung in Kiew eine härtere Gangart an. Truppen des Innenministeriums räumten in der Millionenstadt Charkow am Dienstag ein von prorussischen Aktivisten besetztes Verwaltungsgebäude. Dabei nahmen sie 70 Menschen fest. Die Sicherheitskräfte hätten die Kontrolle übernommen, sagte Verwaltungschef Igor Baluta.

Wenn die gespannte Lage nicht friedlich gelöst werden könne, würden Einheiten nun gewaltsam gegen „Terroristen“ vorgehen, kündigte der Chef der Präsidialverwaltung, Sergej Paschinski, an. Er forderte die prorussischen Aktivisten auf, die seit Sonntag in Donezk und Lugansk besetzten Gebäude zu räumen.

Kommentar: Moskau warnt die Putsch-Regierung in der Ukraine vor dem Einsatz von Militär und US-Söldnern im Südosten der Ukraine

Binoculars

ZDF in Kooperation mit PR-Netzwerk in Ukraine: Positives über Russland wird nicht gesendet

Das ZDF gibt zu, Pressematerial eines PR-Netzwerkes gegen "russische Propaganda" zu benutzen, das die Kiewer Regierung mittels einer Image-Kampagne unterstützen soll.

claus kleber, zdf

Das ZDF sieht schlecht auf dem Zweiten... Auge!
Das Ukrainian Crisis Media Center

Das ZDF arbeitet in seiner Berichterstattung über die Ukraine-Krise eng mit dem Ukrainian Crisis Media Center (UCMC) zusammen: einem internationalen PR-Netzwerk gegen "russische Propaganda".

Finanziert wird die PR-Kampagne u.a. von George Soros, der ukrainischen Übergangsregierung und einer ukrainischen Tochtergesellschaft von Weber Shandwick, dem weltweit führenden PR-Unternehmen.

Kommentar:
  • ZDF verbreitet Propaganda zum Yarmouk Palästinenser Camp in Syrien


Quenelle

Moskau warnt die Putsch-Regierung in der Ukraine vor dem Einsatz von Militär und US-Söldnern im Südosten der Ukraine

Das russische Außenministerium hat sich besorgt über den Aufmarsch ukrainischer Streitkräfte und amerikanischer Söldner im südöstlichen Teil des Landes geäußert und forderte Kiew auf, umgehend alle militärischen Vorbereitungen einzustellen, die zu einem Bürgerkrieg führen könnten.
© picture-alliance
Vor dem Hintergrund der Bestrebungen einiger Landesteile nach größerer Autonomie - so erklärten etwa Donezk und Charkiw am Montag ihre Unabhängigkeit - ist die selbst ernannte Regierung in Kiew Berichten zufolge dazu übergegangen, zusätzliche Sicherheitskräfte in die Unruheregionen zu entsenden, um einer möglichen Befehlsverweigerung durch lokale Strafverfolgungsbehörden entgegenzuwirken.

 »Uns bereitet insbesondere Sorge, dass an dieser Operation etwa 150 amerikanischer Söldner eines privaten Sicherheitsunternehmens namens Greystone beteiligt sind, die Uniformen der ukrainischen Polizeispezialeinheit Sokol trugen«, hieß es in einer Stellungnahme des russischen Außenministeriums, »Die Organisatoren und Teilnehmer solcher Provokationen tragen in hohem Maße die Verantwortung dafür, dass die Rechte, Freiheiten und das Leben ukrainischer Bürger sowie die Stabilität der Ukraine bedroht werden.« 
Snakes in Suits

Europa ist ein lange geplantes Machtprojekt der psychopathischen Weltregierung

Lissabon-Gipfel 2007
© Wikipedia
Europas Staats- und Regierungschefs beim Lissabon-Gipfel 2007
Wer die Handlungsmuster europäischer Politiker etwa in der europäischen Finanzkrise verstehen will, muss die Hintergründe der europäischen Integrationsbewegung kennen.

Am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung stehen zwei besonders einflussreiche Männer: Der Österreicher Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894 - 1972) und der Franzose Jean Monnet (1888-1979).

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi trat schon 1922 mit seiner Pan-Europa-Idee hervor, die er 1924 in einem Buch publizierte. Darin propagierte er die „Vereinigten Staaten von Europa“, einen zentralen Bundesstaat, der von einem neuen geistigen Adel geführt werden sollte. Im selben Jahr gründete er die Paneuropa-Union, um dieses Ziel organisatorisch zu verfolgen. Das traf offenbar in Amerika auf ähnliche Gedanken. So wurde er nach eigenen Angaben schon 1924 auf Anregung von Louis Rothschild von den Finanzmagnaten Max Warburg „mit 60.000 Goldmark zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre“ unterstützt. Durch dessen Vermittlung traf er sich in Amerika mit den Finanziers Paul Warburg und Bernhard Baruch. (Ein Leben für Europa, Seite 124 - 125)
Pistol

Bloß Kanonenfutter für die Psychopathen: Von der Leyen nimmt auch unsportliche Soldaten für die Bundeswehr

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
© Reuters
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich bei einem Kurzbesuch die Arbeit der Bundeswehr nahe der türkisch-syrischen Grenze angeschaut. Hier sind auch Patriot-Abwehrsysteme im Einsatz.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat eine Überprüfung der Eignungsmerkmale für die Bundeswehr angekündigt - als eine Möglichkeit, die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiver zu machen. "Beispiel körperliche Fitness", sagte sie der "Rheinischen Post". "Es stellt sich die Frage, ob jeder einzelne Soldat und jede einzelne Soldatin, gleich welche Aufgabe sie im Riesenkonzern Bundeswehr ausfüllt, tatsächlich einen langen Marsch mit schwerem Gepäck bewältigen können muss."


"Da müssen wir eher danach gehen, was eigentlich eine moderne, hoch technisierte Armee braucht", betonte die Ministerin. Fitness sei immer gut, eine moderne Armee brauche aber ebenso die Fähigkeit zum vernetzten Arbeiten, soziale Kompetenzen, eine moderne Unternehmenskultur und ein ausgeprägtes Technikverständnis. "Für Menschen, die das bei der Bundeswehr einbringen wollen, dürfen wir nicht unnötige Hürden aufbauen."

Kritik wegen Äußerung zur Nato-Präsenz

Ursula von der Leyen
© dpa
Fitness ist für Ursula von der Leyen nicht alles. Eine moderne Armee brauche mehr
Wegen ihrer Forderung nach einer stärkeren Rolle der Nato im Konflikt um die Ukraine, steht von der Leyen weiter in der Kritik - auch in der eigenen Partei.
Cult

Psychopath Netanjahu möchte (weitere) Sanktionen gegen Palästinenser verhängen

In der Debatte um die festgefahrenen Nahost-Friedensgespräche hat sich nun erstmals Israels Premier Netanjahu zu Wort gemeldet: Er droht den Palästinenser mit Sanktionen.
Netanyahu bomb

Netanjahu, wo ist die rote Linie für deine Apartheid?
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Gegenmaßnahmen angekündigt, sollten die Palästinenser ihre jüngste diplomatische Offensive zur internationalen Anerkennung eines Palästinenserstaates fortsetzen. "Auf einseitige Schritte der Palästinenser werden wir mit eigenen einseitigen Schritten reagieren", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros.

Netanjahu reagierte damit auf die Entscheidung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Beitrittsdokumente der Palästinenser zu 15 internationalen Vereinbarungen und Konventionen zu unterzeichnen. Abbas will damit die Schaffung eines unabhängigen Palästinenserstaates wieder auf die internationale Bühne bringen. Anlass für den Schritt war die Weigerung der israelischen Regierung, wie vereinbart Gefangene freizulassen. Der Nahost-Friedensprozess unter Vermittlung von US-Außenminister John Kerry ruht seither.

Kommentar:

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Französische Regierung droht Biowinzer mit Gefängnis, weil er sich weigert, Pestizide zu spritzen

Einem französischen Winzer, der versucht, seinen biodynamisch bewirtschafteten Weinberg zu erhalten, droht eine sechsmonatige Haftstrafe, nachdem er sich im vergangenen Monat der Anordnung eines Gerichts widersetzte, mit der er gezwungen werden sollte, auf seinem Bioweingut Pestizide einzusetzen.
Weinrebe, Weingut
© Deyan Georgiev/Shutterstock
Emmanuel Giboulot ist Eigentümer und Betreiber eines Bioweinguts in Ostfrankreich, auf dem er organische und biodynamische Weine produziert. Ein biodynamischer Betrieb funktioniert als Gesamtorganismus, er verlässt sich sowohl auf biologische als auch auf metaphysische Praktiken. Bauern, die nach dieser Methode arbeiten, sind überzeugt, dass ihr Hof seine eigene Lebenskraft besitzt, die von einem gedeihenden Ökosystem ohne chemische Düngemittel abhängt.

Entgegen Giboulots Praktiken verlangt die Stadt Dijon von ihren Winzern, ihre Weinstöcke mit Pestiziden, insbesondere Pyrevert, zu behandeln, um die Rebenkrankheit flavescence dorée (Goldgelbe Vergilbung) einzudämmen, die von der Kleinzikade Scaphoideus titanus übertragen wird.

Während französische Landwirtschaftsvertreter behaupten, Pestizide seien notwendig, um die Rebenkrankheit zu verhindern, hält Giboulot dagegen, diese Chemikalien zerstörten das Ökosystem, einschließlich Insekten, Tieren und anderen Pflanzen, die zur allgemeinen Lebenskraft des Weinbergs beitragen.
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