Puppenspieler
Karte

Bulb

PR-Desaster für Merkel: Ehrlich oder gefühlvoll gibt es bei #merkelstreichelt nicht: Medien und die Bundesregierung versuchen Merkels Image wieder glatt zu streicheln

Angela Merkel brachte gestern bei einem Auftritt vor Schülern einer Rostocker Integrationsschule die junge Palästinenserin Reem Sahwil, die über den Libanon nach Deutschland geflüchtet ist, zum Weinen und sorgte damit für ein PR-Desaster. Nun üben sich die Spindoktoren in Kanzlerinnen-Klitterung. Angeblich stelle die ungekürzte Version des Videos die Situation ganz anders dar. Auch sei die Kanzlerin lediglich ehrlich gewesen. Doch ist das wirklich so?


Der kurze Videoclip, in dem Kanzlerin Angela Merkel bei ihrer groß angelegten PR-Kampagne „Bürgerdialog“ in kalter und hölzerner Manier die Hoffnungen der jungen Reem Sahwil zerstörte und anschließend versuchte, deren Tränen „wegzustreicheln“, erwischte die Schönredner von Merkels Kanzlerschaft unvorbereitet. Während die PR-Schreiber der Teflon-Kanzlerin gewohnt sind, dass alle Skandale an Merkel abgleiten, lässt sich nach ihrem Auftritt vor Schülern der Paul-Friedrich-Scheel-Schule in Rostock wenig richten. Denn letztendlich sind es auch keine politischen Argumente, mit denen hier irgend etwas gerade zu biegen ist, die große Empörung setzt vielmehr auf der emotionalen Ebene an.

Question

Bezahlte Brandstifter aller Maidan? Gewaltsame Ausschreitungen in Athen wurden von Ausländern durchgeführt

Am Mittwoch kam es in Athen zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Im Verlauf der Zusammenstöße nahmen die Beamten die Randalierer fest. Etwa die Hälfte der Festgenommenen sollen Ausländer sein. Wer die Agitatoren nach Griechenland geschickt hat, ist nicht bekannt.

Bild
© dpa
Am Mittwoch kam es in Athen zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten.
Etwa die Hälfte der Personen, die während Ausschreitungen auf dem Syntagma-Platz in Athen am Mittwoch festgenommen wurden, sollen Ausländer sein. Die Demonstranten hatten sich dort zusammengefunden, um gegen den parlamentarischen Beschluss zur Fortführung der Sparmaßnahmen zu protestieren, berichtet Kathimerini.

Zwölf Menschen wurden für Schäden an einer Metro-Station festgenommen und weitere 14 wurden vor dem Parlament verhaftet. Sie sollen unter anderem Molotow-Cocktails und Marmorstücke auf Polizeibeamte geworfen haben. Die Polizei setzte im Gegenzug Tränengas ein. Im Einzelnen wurden vier Deutsche, drei Polen, zwei Franzosen, ein Australier, ein Ukrainer, ein Holländer, ein Italiener und ein Albaner festgenommen.

Kommentar: Es ist eine altbekannte Taktik von unseren westlichen Führern, friedliche Proteste eskalieren zu lassen, indem man wenige Menschen dafür bezahlt, während dieser Proteste, Unruhe zu stiften. Das Ziel dabei ist meistens: Gegen die unerwünschte Regierung Stimmung zu machen und/oder alle Protestler als gewalttätig abzustempeln bzw. die Schuld einer anderen Partei in die Schuhe zu schieben.

Zuletzt ist das auch in der Ukraine auf dem Maidan geschehen:


Arrow Up

Putin beim BRICS Treffen: Die Welt der Zukunft ohne US-Herrschaft

Bild
10 Juli 2015. Ausschnitt der abschließenden Pressekonferenz des russischen Staatspräsidneten Wladimir Putin zum BRICS-Gipfel.


Kommentar: Mehr Informationen über Putin:
  • Warum haben die westlichen Eliten Angst vor Putin?
  • Die Trumpfkarte von Putin ist die Wahrheit: "US-Politik hat zu Ausbreitung des Terrors in der Welt geführt. ISIS ist ein weiteres Beispiel. Wir müssen uns gegen diese Politik vereinen"
  • Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt
  • Putin wird zum Symbol-Gesicht der neuen globalen Widerstandsbewegung



  • MIB

    NSA-Skandal: Wenn die Kanzlerin nicht will, muss es eben Assange richten. WikiLeaks will Abgeordneten ungeschwärzte Listen übergeben

    Bild
    © DPA
    Julian Assange in London: "Wir ertrinken im Material"
    Julian Assange will im NSA-Untersuchungsausschuss aussagen. Im SPIEGEL bietet der WikiLeaks-Chef den Abgeordneten ein Treffen an. Zudem kündigt er weitere Enthüllungen an.

    Julian Assange, Chef der Enthüllungsplattform WikiLeaks, hat sich den Bundestagsabgeordneten des NSA-Untersuchungsausschusses als Zeuge angeboten. "Ich würde mich freuen, wenn die Abgeordneten zu mir kämen, um ihre Fragen zu stellen", sagte Assange in einem Gespräch mit dem SPIEGEL.

    Er könne ihnen insbesondere über die US-Listen mit überwachten deutschen Politikern, inklusive Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Auskünfte erteilen. Ausschussmitgliedern würde er die unlängst von WikiLeaks veröffentlichten Listen auch ungeschwärzt übergeben.

    Die Entwicklung der 2006 von ihm und anderen Aktivisten begründeten Enthüllungsplattform WikiLeaks sieht der Australier positiv. "Wir ertrinken im Material", sagt Assange über den erheblichen Nachschub an Geheimdokumenten, den die Plattform in den vergangenen Monaten bekommen habe.

    Kommentar: Man kann nur hoffen, dass WikiLeaks diese Listen nicht nur den Bundestagsabgeordneten vorlegt, sondern sie vollständig offen legt.


    Snakes in Suits

    Merkels total echtes Mitgefühl: Einmal streicheln für die Kamera, dann abschieben - Merkel zu Flüchtlingsmädchen "Du bist ein abschreckendes Beispiel für viele andere"

    Im Internet kursiert im Moment Merkels Reaktion auf ein weinendes Flüchtlingsmädchen aus dem Libanon. Neben den gekürzten Videos haben wir ein Längeres entdeckt, in dem der Kontext klarer wird.

    RT Deutsch berichtet:


    Derzeit bemüht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, nach zehn Jahren in ihrem Amt, mit den Menschen in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Ihre groß angelegte Kampagne „Bürgerdialog“ soll den tiefen Graben zwischen der Bevölkerung und den Regierenden überwinden. Auf einer dieser Veranstaltungen beklagt ein von Abschiebung bedrohtes palästinensisches Flüchtlingsmädchen ihre Situation in Deutschland. Nach Angela Merkels Antwort bricht das junge Mädchen in Tränen aus. Merkels Reaktion: Schulterklopfen und „einmal streicheln“ für die „ganz tolle Darstellung“.

    Erstens kann man von Merkel wahrscheinlich auch nicht viel mehr "Mitgefühl" erwarten, wenn man ihre Taten über die Jahre genau beobachtet hat:

    TV

    ZDF-Nachrichtenchef: Mein Publikum ist total beschränkt - Zuschauer sind schuld an der Krise im ZDF und nicht unsere Berichterstattung: Hinterfragen nicht erwünscht

    Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Wochenzeitung „Die Zeit“ haben 60 Prozent der Deutschen kein Vertrauen mehr in die Medien. Dieses Ergebnis führte zu einer neuen Debatte der Nachrichtenmacher, in der sich viele Vertreter des journalistischen Mainstreams fragen, was sie denn bloß falsch machen. Ein aktuelles Interview mit Elmar Theveßen, dem Nachrichten-Chef des ZDF, zeigt auf bizarre Art und Weise auf, warum auch dieser Versuch der medialen Selbstkritik wieder in die Sackgasse führt.

    Bild
    Es gäbe so viel zu besprechen, wenn sich die Zeit-Redakteurin Jana Gioia Baurmann mit Elmar Theveßen, dem Nachrichtenchef des ZDF, zum Interview trifft: Die Tatsache, dass die Leitmedien in Deutschland fast immer einem transatlantischen Narrativ folgen, Fragen der inneren Pressefreiheit, wie sieht es mit der politischen Ausgewogenheit bei der Besetzung der Redaktionen aus? Und vor allem: Trauen sich deutsche Alpha-Journalisten überhaupt noch, offen die Regierenden zu kritisieren oder sind sie selbst längst Teil dieses Machtapparats geworden?

    Doch das gesamte Gespräch, das heute in der Print-Ausgabe der Zeit abgedruckt wurde, mäandert um eine einzige Frage, nämlich die, wie brutal Bilder sein dürfen, die in den Abendnachrichten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezeigt werden. Hier befindet sich Theveßen offenbar auf sicherem Terrain. Lang müssen die Debatten in deutschen Redaktionsstuben sein, ob eine vom Islamischen Staat geköpfte Geisel im Angesicht ihres Todes „würdevoll“ diesem entgegenblickt, oder ob das Zeigen solcher Bilder den Zuschauern vorenthalten werden sollte. Es folgt die Frage, ob Bilder verpixelt oder unverpixelt gezeigt werden sollen, als Stand- oder Bewegtbild - es nimmt einfach kein Ende.

    Kommentar: Mehr über "Journalisten" wie Elmar:


    Question

    MH17 Ermittlungen: Es war eine israelische Rakete

    Ein Jahr nach der Katastrophe der Boeing Flug MH17 über der Ost-Ukraine hat eine Gruppe von Luftfahrtexperten im Internet ihren eigenen Ermittlungsbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die malaysische Verkehrsmaschine mit 298 Insassen mit einer israelischen Luft-Luft-Rakete abgeschossen worden sein konnte.

    Bild
    © Sputnik/ Mikhail Voskresensky
    In dem 16 Seiten umfassenden Bericht werden die Schäden am Rumpf anhand der öffentlichen Bilder detailliert gemessen und analysiert. Anhand dieser Daten modellierten die Experten den Explosionsbereich der Rakete und berechneten die Masse von deren Gefechtskopf. Nach ihren Angaben explodierte der 10 bis 40 kg schwere Sprengkopf 0,8 bis 1,6 m von der Fensterscheibe des MH17-Flugkommandanten entfernt. Dabei wurden etwa 2000 bis 4000 Parallelepiped-förmige Splitter mit einem Durchschnittsgewicht von jeweils drei Gramm mit Abmessungen von 8х8х6 mm ausgestoßen.

    Ihre Erhebungen verglichen die Experten mit den technischen Daten der russischen Flugabwehrraketen und kamen zu dem Schluss, dass keine mit derartigen Splittern gespickt ist. So unterscheiden sich die Splitter der Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk sowohl in der Form (Doppel-T-Form statt Parallelepiped) als auch im Gewicht (8,1 statt drei Gramm) deutlich.

    Kommentar: Wir haben bereits kurz nach dem Absturz der MH17 auf eine mögliche israelische Verbindung bzw. Beteiligung hingewiesen:


    Snakes in Suits

    Schäuble will griechisches Volksvermögen enteignen und in ein Fond übertragen, von dem er selbst Chef ist: Stellvertreter ist SPD-Chef Sigmar Gabriel

    In diesen Tagen nehmen die Griechenland-Verhandlungen über neue Finanzhilfen immer neue Ausmaße an. Während das griechische Parlament faktisch die Budgethoheit entzogen wurde, der IWF einen eigenen Minister fordert und die Bundesregierung immer drastischere Maßnahmen aufzwingt, zeigt ein öffentlich gewordenes Positionspapier von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Kaltblütigkeit deutscher Politik. Er fordert die Übergabe von griechischem Staatseigentum in deutsche Fonds, dessen Chef er selbst ist.

    Bild

    Wolfgang Schäuble hat einen Treuhand-Fonds vorgeschlagen, in dem das griechische Volksvermögen übertragen werden soll. Damit sorgt er in ganz Europa für Aufsehen. Denn der Fonds ist zu 100% eine Tochter der deutschen Staatsbank KfW. Der Fonds besteht bereits seit 2014 war jedoch zu Investitionszwecken bestimmt. Nun soll seine Funktion vollkommen umgemünzt werden.

    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hält diesen Punkt für nicht verhandelbar. Schäuble hingegen sieht ihn als Bedingung für neue Kredite aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) an.

    Kommentar: Was Schäuble und Co. schon seit Jahren Fabrizieren kann man durchaus als unmoralisch bzw. als gewissenlos bezeichnen...


    Bulb

    Griechenland: Österreich distanziert sich: Schäuble hat „keine positive Rolle“ und stellt Dinge falsch dar

    Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann hat Wolfgang Schäuble massiv attackiert und ihm vorgeworfen, er habe die Konsequenzen einer Rauswurf Griechenlands falsch dargestellt. Deutschland habe in dem Fall eine negative Rolle gespielt.

    Bild
    © dpa
    Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann mit Alexis Tsipras in Athen.
    Nach Italien, Spanien und Frankreich geht auch Österreich auf Distanz zur harten Haltung Deutschlands im Streit um Griechenland. Bundeskanzler Werner Faymann sagte in einem Interview mit dem Standard:

    „Finanzminister Schäuble hat mit diesem sogenannten harten Kurs bewirkt, dass manche den Eindruck hatten, vielleicht nützt es uns, wenn Griechenland aus der Währungszone herausfällt, vielleicht zahlen wir dann weniger. Das halte ich für ganz verkehrt. Es ist moralisch nicht richtig, das wäre der Beginn eines Zerfalls. Und niemand kann wissen, was als Nächstes passieren würde.Deutschland hat hier eine führende Rolle übernommen in Europa - und in dem Fall keine positive. Außerdem hat Schäuble nicht dazugesagt, was die humanitäre Hilfe gekostet hätte, die man bei einem Grexit auch leisten hätte müssen.

    Kommentar: Österreich: Erfolgreiches Volksbegehren zum EU-Austritt


    Bulb

    Nach Atomdeal mit Iran: Lawrow fordert von USA Reaktion - "US-Raketenschild in Europa gegen "Iran" jetzt unnötig, wie es Obama 2009 versprochen hat"

    Nach der historischen Einigung mit dem Iran fällt der einzige Grund für den geplanten US-Raketenschild in Europa weg. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat nach den Atomverhandlungen in Wien von den USA eine Stellungnahme gefordert.

    Bild
    „Alle erinnern sich daran, dass (der amerikanische) Präsident Obama im April 2009 in Prag gesagt hat, dass der Aufbau des europäischen Segments der Raketenwehr nicht mehr nötig wäre, sollte das iranische Atomproblem gelöst werden“, sagte Lawrow nach dem Gesprächsmarathon in Wien. „Darauf machen wir jetzt unsere amerikanischen Kollegen aufmerksam. Wir erwarten von ihnen Reaktion.“

    Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die UN-Vetomächte und Deutschland mit Iran auf ein historisches Atomabkommen geeinigt. Demnach reduziert der Iran sein Atomprogramm. Im Gegenzug sollen die Sanktionen aufgehoben werden.

    Kommentar: Logische, wichtige und richtige Aussage von Lawrow...: