Puppenspieler
Karte


Vader

USA haben Ölraffinerien angegriffen anstatt Dschihadisten in Syrien

kriegsschiffe
Die Vereinigten Staaten und die GCC-Mitglieder haben Syrien seit 2 Tagen bombardiert, offiziell, um das islamische Emirat (IE) zu zerstören.

Die Bombardierungen haben hauptsächlich Raqqa getroffen, von dem sich das islamische Emirat bereits entfernt hatte [1], und 12 Raffinerien.

Laut der syrischen Informationsstelle der Menschenrechte (OSDH, ein von muslimischen Brüdern gehaltener Dienst des britischen MI6) hätten diese Bombardierungen nur 14 Dschihadisten getötet, wovon wahrscheinlich keiner vom islamischen Emirat war.

Übersetzung

Horst Frohlich

[1] „Die USA und der GCC bombardieren unbekannte Ziele in Syrien
War Whore

Erpressung Russlands? Anschlag an Kontrollposten in Tschetschenien

Ein Selbstmordattentäter hat sich in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny in die Luft gesprengt. Er riss fünf Polizisten mit in den Tod. Zwölf weitere Polizisten seien bei dem Anschlag nahe einer Konzerthalle schwer verletzt worden, teilte das russische Ermittlungskomitee, Russlands höchste Ermittlungsbehörde, mit. Der Täter sei vermutlich ein 19-jähriger Einwohner der russischen Teilrepublik gewesen, hieß es weiter.
© AP
Der Attentäter sprengte sich an einem Kontrollpunkt in die Luft.
Der Anschlag ereignete sich am Geburtstag des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow, der von der russischen Führung in Moskau unterstützt wird. In der Konzerthalle sollte ein Fest stattfinden.

Kadyrow führt die russische Teilrepublik auf brutale und autoritäre Weise. Nach den beiden Tschetschenien-Kriegen in den 1990er-Jahren ließ er die zerstörten Städte auch mit finanzieller Unterstützung Moskaus wieder aufbauen. So blieb es in den vergangenen Jahren in Tschetschenien recht ruhig, anders als zum Beispiel in Dagestan. Beim letzten Selbstmordanschlag 2012 in Grosny wurden vier Soldaten getötet. Doch sind im gesamten Nordkaukasus islamistische Rebellen aktiv, die dort ein "Emirat" errichten wollen.

Kommentar:

Der neue islamische Staat »Made-in-Washington«
Die geplante Spaltung des Irak und die Finanzierung aller Gruppen von westlicher Seite: ISIS, EIIL

Vader

Psychopathische Ignoranz: Der Westen und Kiew sind an keiner friedlichen Lösung interessiert

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Seiten des ukrainischen Konfliktes aufgerufen, sich strikt an ihre Verpflichtungen im Rahmen der Friedensvereinbarungen, die am 19. September im weißrussischen Minsk getroffen wurden, zu halten. In den letzten Tagen hat sich die Situation im Donezbecken drastisch zugespitzt. Am Donnerstag, dem 2. Oktober, nahmen die ukrainischen Streitkräfte das Zentrum des Donezbeckens unter Artilleriebeschuss. An der Feuerlinie befanden sich das Büro des Internationalen Roten Kreuzes, ein Geschäftszentrum und ein Krankenhaus.
© Reuters/David Mdzinarishvili
Elf friedliche Bürger und der Vertreter des Roten Kreuzes, Loran Etien, ein Staatsbürger der Schweiz, kamen ums Leben. Die Streitkräfte hatten am Tag zuvor eine Schule beschossen.


Die Angriffe auf Zivilobjekte und eine internationale humanitäre Mission, dabei während des erklärten Waffenstillstandes, zeugen davon, dass die Kiewer Behörden von ihrer eigenen Straflosigkeit überzeugt sind. Ja, sie haben das Friedensmemorandum unterzeichnet, das von der Uno, der OSZE und den Volkswehrleuten des Donezbeckens gebilligt wurde. Aber wer wird sie wegen der Weigerung, den Vereinbarungen zu folgen, zur Verantwortung ziehen? Bei den bilateralen Treffen des Präsidenten der Ukraine, Pjotr Poroschenko, mit führenden Repräsentanten westlicher Staaten werden globalere Fragen gelöst - die Finanzierung der Militärreform und die Integration der Wirtschaften. Kiew stellt die Arbeit dort, wo man über dringliche Fragen fragen kann, einfach ein.


Kommentar: Das ist psychopathische Ignoranz von der Ukraine und ebenso des Westens und zeigt deutlich, auf welcher Seite Europa steht.

Eye 1

Proteste in Katalonien: Noch ein Referendum verhindert

Sie wollen sich nicht damit abfinden: Zehntausende Katalanen protestieren gegen die Entscheidung des spanischen Verfassungsgerichts, die Volksbefragung zur Unabhängigkeit zu verbieten.

Zehntausende Katalanen protestieren gegen Referendum-Stopp
© Bildquelle: REUTERS
Trotz stürmischen Regenwetters gingen Zehntausende Katalanen auf die Straße, um für die Volksbefragung über die Unabhängigkeit von Spanien zu protestieren.
Barcelona/Madrid - Die Verfassungsrichter in Madrid hatten am Montag das geplante Unabhängigkeitsvotum in Katalonien untersagt. Nun hat das einstweilige Verbot scharfe Proteste in der autonomen Region ausgelöst. Zehntausende Demonstranten folgten einem Aufruf und zogen vor die Rathäuser zahlreicher Gemeinden und Städte.

Die Bewohner der wirtschaftsstärksten Region im Nordosten des Euro-Landes und riefen immer wieder: "Wir wollen abstimmen, wir wollen abstimmen!" In Barcelona kleideten sich einige Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung in Nationalfarben, sie schwangen gelbe-rote Flaggen und hielten Aufschriften wie "Serem Illiures" (Deutsch: Wir werden frei sein) in die Höhe. Schon vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung und trotz Regens war der Platz Sant Jaume im Zentrum der katalanischen Hauptstadt mit mindestens 5000 Menschen "total überfüllt", berichtete die Zeitung El País in der Onlineausgabe.

Am Montag hatte das spanische Verfassungsgericht das geplante Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens erwartungsgemäß gestoppt. Die Richter entschieden in Madrid einstimmig, die Verfassungsklage der spanischen Zentralregierung gegen die geplante Abstimmung in der autonomen Region zuzulassen.

Kommentar:
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Hier wurde noch ein Referendum verhindert, das potentiell den Status Quo der Eliten und die politische Landschaft in Europa gefährden könnte. Hier wird versucht eine Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens gleich gar nicht stattfinden zu lassen. Dies erspart es den lokalen Machthabern das Ergebnis zum gewünschten Ausgang hin manipulieren zu müssen wie in Schottland.

Hoffen wir, dass der berechtigte Wunsch nach Unabhängigkeit für die Menschen von Katalonien, Schottland, Flandern oder Südtirol und Europa unblutige Konsequenzen hat. Allein es fehlt der Glaube daran.

Erfahren Sie mehr über die Denk- und Vorgehensweise der psychopathischen Machteliten im Buch Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke. Das Buch können Sie hier erwerben.

War Whore

Achse des Bösen: Türkisches Parlament hat Militäreinsätze in Syrien und Irak erlaubt - Australien zieht nach

Die Türkei hat sich dem internationalen Kampf gegen die Islamisten in Syrien und Irak angeschlossen. Das Parlament in Ankara gab grünes Licht für Einsätze des türkischen Militärs in den beiden Nachbarländern. Die Regierung des NATO-Partners hat nun ein Jahr lang freie Hand, dort mit Bodentruppen oder anderen militärischen Mitteln gegen Terrororganisationen vorzugehen.

Psychopathen stimmen einem Einsatz zu.
Außerdem billigten die Abgeordneten, dass auch Soldaten anderer Länder im Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) vom türkischen Territorium aus zum Einsatz kommen dürfen. Die USA unterhalten in Incirlik im Süden der Türkei einen Luftwaffenstützpunkt.

Einsatzzeitpunkt unklar

Noch ist allerdings unklar, ob - und falls ja, wann - die Regierung von der Möglichkeit Gebrauch macht. Vor der Abstimmung sagte Verteidigungsminister Ismet Yilmaz nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu: "Rechnen Sie nicht mit einem Schritt direkt nach der Verabschiedung der Erlaubnis."

Kommentar: Was für eine "Überraschung": ISIS benutzt amerikanische Waffen und Muntion

Snakes in Suits

Nach der Nazi-Revolution in der Ukraine: Eine totalitäre Kloake

Mit den Revolutionen ist es so eine Sache: in der Regel werden sie mit wohlklingenden Parolen und hehren Zielen gemacht, die Realität sieht aber bald völlig anders aus. Unterdrückung, Terror und Blut waren in der Geschichte die unmittelbaren Folgen vieler Revolutionen und auch mit der jüngsten "demokratischen Revolution" in der Ukraine verhält es sich genauso.

Kämpfer des rechtsradikalen Bataillons Asow marschieren durch Kiew
Bereits auf dem Maidan musste einem neutralen Beobachter angesichts der maßgeblichen Beteiligung der rechtsradikalen Kräfte einerseits und der korrumpierten Oligarchenclique andererseits starke Zweifel an der demokratischen Motivation des Umsturzes aufkommen. Was seit dem verfassungswidrigen Umsturz in der Ukraine stattfindet, übertrifft jedoch an Verletzung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde so ziemlich alles, was unter Janukowitsch noch denkbar war. Im folgenden gibt es eine kleine Zusammenfassung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Kommentar:

Cult

Droht China eine Farbrevolution?

Unruhen in China sind von einer besonderen Qualität. Sie können mit einer solchen Wucht auf die oberste Staatsspitze durchschlagen, wie das für wenige andere Staaten gilt. Das muss niemand der chinesischen Staatsführung sagen. Das weiß sie. Spätestens seit den Ereignissen 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking ist klar, um was es in China dabei geht.

Manch einer aus der damaligen Staatsspitze ist für die schrecklichen Folgen anschließend verantwortlich gemacht worden. Auch bei uns wurden dazu Namen genannt. Tatsache ist aber, dass der damalige und unbestrittene Führer der Volksrepublik China, der Genosse Deng Xiao Ping, bis in die weit entfernten Regionen des Riesenreiches seine Emissäre auf der Suche nach noch loyalen Militäreinheiten aussenden musste, damit diese gegen Peking und die demonstrierenden Menschenmassen eingesetzt werden konnten.

Zu eng waren die demonstrierenden Studenten mit der in China damals herrschenden Elite verbunden. Die höchsten Funktionsträger in Peking und den wichtigsten Städten Chinas wussten ihre Kinder auf den Pekinger Straßen. Sie verweigerten sich der Staatsführung in dem Bemühen, die Entwicklung auf dem berühmten Platz in Peking in den Griff zu bekommen.

Die Armee und weite Teile des Sicherheitsapparates waren schlichtweg nicht gegen die Kinder der Amtsinhaber aus der Entscheidungsebene der Militärspitze und des Sicherheitsapparates einsetzbar.

Kommentar: Eine Farbrevolution in China, um die Entwicklung der BRICS-Partnerschaft zu bremsen?

USA

Die geheime Agenda der psychopathischen US-Führung

Ständig löst Washington falschen Alarm aus und versucht auf diese Weise, die Menschen für seine geheimen Agenden zu gewinnen. Dabei sollte man meinen, dass die Amerikaner ihrer Regierung inzwischen mal auf die Schliche gekommen sein sollten. So fiel die Öffentlichkeit auf die Lüge herein, dass die Taliban in Afghanistan Terroristen sind, die mit al-Qaida unter einer Decke stecken. 13 Jahre lang kämpften die Amerikaner daraufhin in einem Krieg, der Dick Cheneys Firma Halliburton und andere Privatinteressen reich machte. Und das Ergebnis? Washington ist wieder einmal gescheitert.

So fiel die Öffentlichkeit auf die Lüge herein, dass Saddam Hussein im Irak auf »Massenvernichtungswaffen« hocke und damit Amerika bedrohe. Marschiere man nicht im Irak ein, würden die Amerikaner Gefahr laufen, dass »ein Atompilz über einer amerikanischen Stadt aufsteigt«, hieß es. Der militärische Sicherheitskomplex der USA wird Milliarden verdienen, während Washington gegen jene kämpft, die die falschen Grenzen im Nahen Osten neu ziehen wollen - Grenzen, die die Briten und Franzosen nach dem Ersten Weltkrieg zogen, als sie sich Gebiete des ehemaligen Osmanischen Reichs unter den Nagel rissen.

Die amerikanische Öffentlichkeit fiel auf die Lügen herein, die ihnen über Muammar Al-Gaddafi aufgetischt wurden. Libyen war ein stabiles und wohlhabendes Land, jetzt herrscht dort das Chaos.


Die amerikanische Öffentlichkeit fiel auf die Lüge herein, dass der Iran über Atomwaffen verfügt oder daran arbeitet. Vom Westen mit Sanktionen belegt und verteufelt, hat sich der Iran ostwärts orientiert. Ein wichtiger Ölproduzent hat sich damit dem Einfluss des Westens entzogen.


Die Öffentlichkeit fiel auf die Lüge herein, dass Syriens Baschar Assad »Chemiewaffen gegen sein eigenes Volk« benutzt hat. Washington schickte Dschihadisten los, damit sie Assad stürzen. Jetzt stellt sich - laut Washingtons Propaganda - heraus, dass diese Dschihadisten eine Bedrohung für Amerika darstellen.


Kommentar: Erfahren Sie mehr über die Denk- und Vorgehensweise der psychopathischen Machteliten im Buch Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke. Das Buch können Sie hier erwerben.

© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


USA

„Hybrid Krieg“ gegen Russland: Der Informationskrieg der USA

Eine direkte militärische Konfrontation zwischen Russland und Amerika ist kaum wahrscheinlich - da stimmen russische Experten dem US-Präsidenten zu. Ein Analyst spricht aber von einem Krieg, der andere Mittel kombiniert. Russische Parlamentarier verzichten unterdessen auf einen geplanten Besuch in den USA.
© AP/Carolyn Kaster
„Wir stecken längst in einem Kalten Krieg“

Der auswärtige Ausschuss des russischen Föderationsrates (Oberhaus) hat den geplanten USA-Besuch seiner Mitglieder abgesagt, und zwar wegen der geltenden Sanktionen gegen Moskau. Das berichtete am Dienstag die russische Tageszeitung Iswestija. Andrej Klimow, Vizechef des Ausschusses, sagte, es sei nicht richtig, die „Amerikaner bei jeder Gelegenheit zu begrüßen“, während der US-Präsident Russland als Bedrohung für die Welt einstufe.
USA

Amerikas Aggressionen im Nahen Osten zerren die Welt in ein Zeitalter der globalen Anarchie

Washington tut sich mit barbarischen regionalen Regimen zusammen, die den »Islamischen Staat« erschufen, und greift Syrien an. So wird ein gefährlicher neuer Präzedenzfall erschaffen.

Die Vereinigten Staaten und ihre regionalen Verbündeten haben begonnen, einseitig Ziele in Syrien zu bombardieren - ohne entsprechendes Mandat der Vereinten Nationen oder auch nur eine schlüssige Erklärung.

Die USA haben einen neuen Abschnitt in der Geschichte der globalen Anarchie aufgeschlagen und dabei stehen ihnen die Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien und Katar zur Seite - also exakt jene Länder, die die in Syrien kämpfenden Extremistengruppen fördern, darunter den Islamischen Staat, dessen Ableger Al-Nusra-Front und andere Gruppen aus dem al-Qaida-Dunstkreis.

Anders als bei anderen Feldzügen, bei denen es einzig um militärische Eroberungen ging, bemühen sich die USA dieses Mal offenbar nicht einmal mehr, den Schein zu wahren und sich die Zustimmung der Uno einzuholen. Moralische und rechtliche Rechtfertigungen bleiben völlig außen vor. Stattdessen werden wie mit der Schrotflinte zahlreiche Vorwände für die Aggression gestreut. Alle Argumente sind gleichermaßen unglaubwürdig und viele widersprechen sich auch, aber vielleicht kommt man ja mit einem durch.


Viel wurde über das Vorgehen Russlands in der Ukraine geklagt und lamentiert. »Internationale Normen« und Völkerrecht würden verletzt, hieß es. Jetzt haben die USA ganz klar gegen alle Regeln verstoßen, zu deren Einhaltung sie den Rest der Welt zwingen, indem sie mit Sanktionen, Unterjochung und der Anwendung militärischer Gewalt drohen. Ohne auch nur das winzigste Feigenblatt der Legalität oder Legitimität, dafür mit verbrecherischen Regimen an ihrer Seite, haben die USA die sogenannte »internationale Ordnung« untergraben, die sie doch nach eigener Lesart erst erschaffen haben und über deren Einhaltung sie wachen.

Kommentar:

Top