Puppenspieler
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Mr. Potato

Propagandaversuch gescheitert: Bilder von russischen Panzern stammen aus dem Georgien-Krieg von 2008

Mit diesen Bildern wollte der US-Senator Jim Inhofe seinen Vorstoß für Waffenlieferungen an die Ukraine untermauern. Doch die Fotos, die die Präsenz russischer Truppen im Donezbecken belegen sollten, haben sich als pure Fälschung entpuppt.
© AP Photo/ Sue Ogrocki
The Washington Beacon veröffentlichte in dieser Woche mehrere Fotos, die Senator Jim Inhofe dem Blatt übergeben hatte. Die Bilder, die russische Panzer und Militärlaster zeigen, hätten eine Verwicklung Russlands in den Ukraine-Konflikt beweisen sollen. Senator Inhofe, Mitverfasser eines Gesetzes über Waffenlieferungen an die Ukraine, hatte das Fotomaterial bereits im Dezember von ukrainischen Parlamentsabgeordneten erhalten. Diese hatten behauptet, dass die Bilder zwischen dem 24. August und dem 5. September 2014 in der Ukraine aufgenommen worden seien.

Nach Angaben von The Washington Beacon hat der Senator die Bilder selber auf ihre Echtheit überprüft. Doch schon wenige Stunden nach ihrer Veröffentlichung enthüllten die Leser eine Fälschung: Mindestens ein Teil der präsentierten Bilder stammte noch aus dem Georgien-Krieg von 2008. Nach der Enthüllung geriet Jim Inhofe in Erklärungsnot.

Kommentar: Innerhalb einer Woche wurden mehrere dumme Versuche unternommen Russland etwas in die Schuhe zu schieben, während die USA selber Waffenlieferungen anstrebt:

Poroschenko der Lügner gefasst: Denn russische Soldaten haben während der Dienstzeit keine Zivilausweise
Fauxpas bei CNN, oder wie unbeabsichtigt die Wahrheit berichtet wird

Snakes in Suits

Waffenruhe in der Ukraine? Die Elite will das Gegenteil

An Stelle von Präsident Putin wäre ich gar nicht zu den Verhandlungen nach Minsk angereist. Wer sind denn seine Gegenüber? Alles nur machtlose Marionetten nach Washingtons Gnaden. Pornoschenko ist eine von der CIA eingesetzte faschistische und zionistische Puppe. Hollande ist ein Witz von einem französischen Präsidenten und das Merkel hat sowieso nichts zu sagen, steht an erster Stelle als US-Pudel. Alle drei werden von Washington ferngesteuert und die amerikanische Botschaft ist der wirkliche Regierungssitz in der Ukraine, Frankreich und Deutschland. Deshalb, warum hat Putin sich mit diesen Luschen überhaupt getroffen? Die Wahrheit ist, in der Ukraine wird doch derzeit ein Grossmacht-Duell ausgetragen, Amerika gegen Russland. Eine wirkliche Lösung können nur Obama und Putin zustande bringen.
© AFP
Obwohl, ich korrigiere mich, auch Obama ist nur Befehlsempfänger. Es ist die Finanzmafia der Wall Street und City of London die Befehle erteilt und nach dessen Pfeife alle im Westen tanzen. Es sind Rothschild und Co. wie immer und seit hunderten von Jahren. Diese äusserst kriminelle Kabale will einen Krieg mit Russland, haben sie schon immer gewollt und inszeniert. Deshalb kam es auch zum I. und II. Weltkrieg. Nicht weil der Kaiser oder Hitler ihn wollten, sondern weil die Finanzverbrecher alles machten damit es zu einem kommt. Japan und Deutschland wurden mit schärfsten Wirtschaftssanktionen für ihre Weigerung sich dem Diktat der Geldelite zu unterwerfen bestraft, genau wie Russland jetzt.
TV

Eckart Spoo über die Propagandamaschinerie und die historischen Lehren aus der Vergangenheit

Wie kommt es, dass sich ein ganz normaler Bürger, ein Mensch, der eigentlich nichts anderes möchte, als in Frieden und größtmöglicher Freiheit sein Leben zu leben, eines Tages mit blutüberströmten Händen in einem Schützengraben fern der Heimat wiederfindet und sich diese Frage stellt: Was habe ich hier eigentlich verloren?
Die Antwort auf diese Frage ist zugleich das Thema dieses Blogs. Es sind Propaganda, Hetze und Desinformation. DAS muss die Lehre aus der deutschen Geschichte sein: Propaganda, Hetze und Desinformation sind die Samen jeden Krieges.

70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges sehen wir erneut Hetzer in den deutschen Medien, die Feindbilder schüren, falsche Informationen verbreiten, Wahrheiten unterdrücken und aus machtpolitischen Interessen einer kleinen Elite Krieg und Vertreibung rechtfertigen - mitten in Europa.

Kommentar: Wie funktioniert Propaganda? Wie wird sie heutzutage ausgeführt und was genau steckt wirklich dahinter? Was ist die eigentliche Wurzel dieses Übels?

Better Earth

USA, oder China und Russland: Neue Partner für Griechenland?

Die Finanzminister der Eurozone haben am Mittwoch einen Schuldenschnitt für Griechenland erörtert. Sollte ein Teil der Schulden nicht erlassen werden, könnte Athen die USA, China oder Russland um Hilfe bitten, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.

© Sputnik/ Evgeny Biyatov
Während die Finanzminister am Mittwoch in Brüssel über Griechenland berieten, empfing der russische Außenminister Sergej Lawrow seinen griechischen Amtskollegen Nikos Kotzias in Moskau. Die beiden Außenminister besprachen nicht nur eine engere Kooperation im Energiebereich, sondern auch die Russland-Sanktionen der EU.

Kotzias betonte, dass in Europa die Unzufriedenheit mit den antirussischen Sanktionen zunimmt. „Anscheinend ist es eine Tendenz. Wir unterstützen diese Position. Eine ganze Gruppe von Ländern tritt für die Revision bzw. Milderung der Sanktionen auf“, zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS den griechischen Außenminister. Griechenland erwäge die Rolle eines Vermittlers zwischen Russland und der EU bei der Lösung dieser Frage, so Kotzias.
Eye 1

Schweizer Neo-Nazis unterstützen ihre Gesinnungsgenossen in der Ukraine

Nach Recherchen des Schweizer Journalisten Fabian Eberhard unterstützen Schweizer Neo-Nazi Gruppierungen aus den Kantonen Genf, Waadt, Wallis und St. Gallen mit großangelegten Spendensammlungen ihre Gesinnungsgenossen in der Ukraine, vornehmlich das für seine schweren Menschenrechtsverletzungen bekannte Asow-Bataillon. Dafür wurde extra ein Schweizer-Ableger der ukrainischen Neo-Nazi-Gruppierung “Misanthropic Division” gegründet. Die Spenden umfassen militärische Winterbekleidung, Lebensmittel, Medikamente und Geldmittel.
Zum Zweck der materiellen und ideologischen Unterstützung der Neonazi-Verbände wurde im vergangen Herbst ein Schweizer Ableger der „Misanthropic Division Ukraine“ gegründet. Die ukrainische Neonazi-Gruppierung “Misanthropic Division Ukraine” gehörte zu den ersten Einheiten, die sich schon zu Beginn des Maidan-Aufstandes mit Schusswaffen ausgestattet war. Laut den Recherchen des Schweizer-Journalisten Eberhard sollen die Hintermänner aus dem Umfeld des internationalen Neonazi-Netzwerks Hammerskins stammen.

Die „Misantrophic Division“ agiert als Teil des Asow-Bataillons, und war vor allem in die Kämpfe um Donezk und Mariupol involviert. Finanziert wird das Assow-Bataillon teilweise vom ukrainischen Oligarchen Igor Kolomojskis. Der Hauptwohnsitz des Oligarchens und ukrainischen Patriotens Kolomojskis liegt, wie die Zufälle im Leben so spielen, am Genfer See.


Kommentar:

Pyramid

Gemeinsame Freihandelszone und Abkehr vom US-Dollar: Staatsbesuch von Putin in Ägypten

Bei dem zweitägigem Staatsbesuch des russischen Wladimir Putin in Kairo standen die Wirtschaftsbeziehungen im Mittelpunkt der Gespräche. Vereinbart wurde ein Freihandelsabkommen mit der von Russland angeführten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) sowie eine mögliche Abkehr vom US-Dollar im gemeinsamen Handel.
© Ruptly
Hunderte Poster eines lächelnden russischen Präsidenten Wladimir Putin säumten die Straßen der ägyptischen Hauptstadt. Putin besuchte das arabische Land zum ersten Mal seit fast zehn Jahren. Allerdings hatte er sich schon zuvor zweimal mit Ägyptens neuem Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi getroffen.

Bulb

Fauxpas bei CNN, oder wie unbeabsichtigt die Wahrheit berichtet wird

Der US-Fernsehsender CNN hat die ukrainischen Truppen in der Südostukraine als „pro-amerikanische Truppen” bezeichnet. Zahlreiche Kommentare in den Sozialen-Medien nannten es einen Freudschen Versprecher und behaupten, es würde den wahren Plan hinter dem Konflikt aufzeigen.
cnn fauxpar, freudscher cnn
Die Überschrift während CNNs Montags-Sendung über die Gespräche zwischen US-Präsident Barack Obama und der Kanzlerin Angela Merkel über die Lösung der Ukraine Krise, lautete: “Krise in der Ukraine - Obama überlegt pro-US Truppen zu bewaffnen”.

Dies bezog sich auf die Bitte des Präsidenten an sein Team, die Möglichkeit der Lieferung tödlicher Verteidigungswaffen an die ukrainische Regierung in Betracht zu ziehen. Der Text blieb einige Minuten lang vor und während des Interviews von CNN-Moderatorin Carol Costello mit dem US-Oberstleutnant James Reese sichtbar.

Der Patzer wurde sofort von den Zuschauern bemerkt - vielen von ihnen teilten Fotos davon auf Twitter, mit den Betitelungen „Freudscher Versprecher“ und „die Maske ist verrutscht.“

Kommentar: Es kann davon ausgegangen werden, dass von Anfang an westliche Truppen dem ukrainischen Krieg Zündstoff gaben. Zumal ebenso der Putsch höchstwahrscheinlich von Außen kam, um die Ukraine zu destabilisieren.

Crusader

Außenminister Lawrows Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz

Die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der 51. Münchner Sicherheitskonferenz am 7. Februar 2015.
lavrov
Sehr geehrte Damen und Herren,

Herr Wolfgang Ischinger hat das Thema „Kollaps der Weltentwicklung“ auf die Tagesordnung gesetzt. Man muss zustimmen, dass die Ereignisse bei weitem nicht nach einem optimistischen Szenario verlaufen. Aber die Argumentation mancher unserer Kollegen, es sei zu einem plötzlichen und schnellen Zusammenbruch der seit Jahrzehnten herrschenden Weltordnung gekommen, können so nicht hingenommen werden.

Es ist eher umgekehrt - die Ereignisse des letzten Jahres haben gezeigt, dass unsere Warnungen hinsichtlich der Existenz von tiefen Systemproblemen bei der Organisation der europäischen Sicherheit und in den internationalen Beziehungen im Ganzen gerechtfertigt waren. Ich möchte an die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin erinnern, die er von dieser Tribüne vor acht Jahren gehalten hat.

Die Konstruktion der Stabilität, die sich auf die UN-Satzung und die Prinzipien von Helsinki gestützt hat, ist schon lange untergraben worden - durch die Handlungen der USA und ihrer Verbündeten in Jugoslawien (die Bombardements dort), im Irak, in Libyen, mit der Erweiterung der Nato nach Osten und der Schaffung von neuen Demarkationslinien. Das Projekt der Errichtung eines „europäischen Hauses“ ist gerade deshalb nicht umgesetzt worden, weil unsere Partner im Westen sich nicht von den Interessen der Schaffung einer offenen Sicherheitsarchitektur bei gegenseitiger Achtung der Interessen leiten ließen, sondern von den Illusionen und Überzeugungen der Sieger im Kalten Krieg. Die im Rahmen der OSZE und des Russland-Nato-Rates feierlich angenommenen Verpflichtungen, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit der anderen zu gewährleisten, wurden in der Praxis ignoriert.

Kommentar: Die Fragen, die Herrn Lawrow gestellt wurden, seine Antworten und ein englisch synchronisiertes Video finden Sie im englischsprachigen Sott Artikel und auf dieser englischsprachigen Seite des Russischen Außenministeriums. Das russische Transkript der Originalrede, Fragen und Antworten und ein russischsprachiges Video finden Sie hier. Und hier ein deutsch synchonisiertes Video:



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Putin rügt Anti-Terror-Koalition: Luftangriffe auf IS basieren auf Gewalt und Doppelstandards, sind illegitim, und stellen eine grobe und verantwortungslose Einmischung von außen dar

Die Luftangriffe auf die Stellungen der Dschihadisten im Irak und in Syrien sind wenig effizient und eigentlich rechtswidrig, weil sie ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrats erfolgen. Das sagte Wladimir Putin in einem Zeitungsinterview. Er kritisierte die Anti-Terror-Koalition auch wegen ihrer Weigerung, mit der syrischen Führung zu kooperieren.
© AFP
„Was derzeit in Syrien und im Irak geschieht, geht unter andrem auf die grobe und verantwortungslose Einmischung von außen in die Angelegenheiten der Region zurück, aber auch darauf, dass man eigenmächtig zu Gewalt und Doppelstandards greift und die Terroristen in ‚gut‘ und ‚böse‘ aufteilt“, sagte Putin im Interview mit der ägyptischen Zeitung „Al-Ahram“.

Kommentar:

TV

Dreiste Propaganda-Lüge: WDR erfindet einfach anti-russischen Kommentar von ex UN-Generalsekretär Kofi Annan

Der WDR hat am letzten Sonntag, in einem Bericht über die Münchner-Sicherheitskonferenz den ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, mit dem Satz zitiert, der Sicherheitsrat sei durch die derzeitige Konfrontation Russlands mit den westlichen Ländern blockiert. Tatsächlich hat Kofi Annan in seinem Beitrag Russland mit keinem Wort erwähnt und seine Rede begrenzte sich ausschließlich auf die Situation im Nahen Osten. Dies belegen Tonaufnahmen und Redeprotokolle.

© Screenshot MSC-Stream
Eva Corell vom Bayerischen Rundfunk berichtete für den WDR vom letzten Tag der Sicherheitskonferenz, den der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan mit einem Redebeitrag eröffnete.

Dazu Corell:
„Er [Kofi Annan] mahnte, dass die Rolle der Vereinten Nationen als zentraler Stützpfeiler und Garant der internationalen Sicherheit gefährdet sei. Auch, weil der Sicherheitsrat durch die derzeitige Konfrontation Russlands mit den westlichen Ländern, blockiert ist. Dies hatte auch der gestrige Auftritt des russischen Außenministers in München gezeigt. Mit heftigen Attacken gegen die USA und die Europäer hatte Sergej Lawrow die Angst vor einem neuen Kalten Krieg geschürt.“
Soweit die Darstellung durch die BR-Journalistin Corell.

Hört man sich aber dir Rede von Annan an, fällt auf, dass er Russland mit keinem Wort erwähnt, der von Corell völlig verfälscht wiedergegeben Beitrag des ehemaligen UN-Generalsekretärs zum UN-Sicherheitsrat lautet tatsächlich (im Original ab Minute 3:30):
„Ein dritter Faktor, der geholfen hat das Chaos [im Nahen Osten] zu perpetuieren, ist die Unfähigkeit des Sicherheitsrates seit 2011 sich auf eine gemeinsame Strategie für Syrien zu einigen. [...] Doch ist der Sicherheitsrat natürlich nicht alleine für diese derzeitige Situation verantwortlich zu machen.“

Kommentar:

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