Feuer am Himmel
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Fireball 4

Großer grüner Feuerball über Süddeutschland gesichtet

Am Donnerstag, den 27.08.2015 wurde in Hessigheim bei Neckarwestheim eine beeindruckend großer grüner Feuerball gesichtet und auf Video aufgenommen.
Zwar werden herabfallende Meteoriten in den Mainstream-Medien entweder gar nicht erwähnt oder als "Ausnahmen" erklärt, doch wenn man sich die Daten anschaut, wird offensichtlich, dass viel mehr hinter dem Phänomen steckt als der Öffentlichkeit erzählt wird. Denn würde der Öffentlichkeit bewusst werden, wie wenig Kontrolle die Kräfte an der Macht tatsächlich haben, könnten sich einige grundlegende Verhaltensweisen und Einstellungen der Menschen signifikant verändern.


Fireball 4

Forscher sicher: Teile des Feuerballs vom März landeten in der Schweiz

Eine grün-grelle Lichtkugel am Abendhimmel sorgte im März 2015 für Aufregung in Bayern. Jetzt ist klar: Teile des Meteoroiden schlugen auf der Erde ein. Man weiß sogar, wo.

© Melly Jack
Leserin Melly Jack gelang im März dieses Bild eines grell-grünen Meteoriten über Bayern. Teile des Himmelskörpers schlugen in der Schweiz ein.
Viele Menschen in Süddeutschland sahen Mitte März eine grell-grüne Lichtkugel am Nachthimmel und wunderten sich. Auch in der Region beschrieben Beobachter eine helle Kugel, die rasant nach unten stürzte. Auf der Facebook-Seite der Augsburger Allgemeinen kommentierten innerhalb kürzester Zeit hunderte Augenzeugen einen Artikel, der auf das Lichtspektakel am Himmel verwies. Viele hatten den "grünen Ball" mit eigenen Augen gesehen.

Gab das Ganze am Abend noch Rätsel auf, waren sich die Forscher am nächsten Tag sicher: Es war ein Meteor, der über Bayern hinweg gerast war.

Inzwischen haben die Experten die Bilder und Videos ausgewertet, die von dem grellen Himmelskörper gemacht wurden. Sie kommen demnach zum Schluss: Überreste des Körpers sind damals auch auf die Erde eingeschlagen. Und das ist bemerkenswert. Denn es komme nur sehr selten vor, dass ein solcher Felsblock nicht vollständig verglüht und Teile davon den Boden erreichen, teilt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit.

Kommentar: Weitere Berichte über Meteor, die etwa zu selben Zeit wie dieser Feuerball gesichtet wurden:


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Meteoritenstrom in Kalifornien - Wenn es plötzlich Sternschnuppen "regnet"

© Vimeo Screenshot
Es sollte ein Zeitraffer-Video der Milchstraße werden, das Filmemacher Marc Donahue am "Shark Fin Cove"-Strand in Kalifornien festhalten wollte. Doch plötzlich setze ein Meteorschauer ein. Mehr als 12 Minuten "regnete" es Sternschnuppen.

Fireball 4

Riesiger grüner Meteorit über Argentinien verglüht

Ein grüner Meteorit ist über Argentinien verglüht. Einige Zeugen filmten die Sichtung.

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Fireball 3

Sott Exklusiv: Meteoritenschauer und andere "himmlische Ereignisse" im Juni

Im Juni gab es wieder viele Sichtungen von Himmelsereignissen und Berichte von Donnergeräuschen. Es wurde so Einiges geboten. Die Tau-Aquariiden waren Mitte Juni bis in den Juli hinein sichtbar und die Arietiden sorgten für einen Meteorausbruch. Bei den Arietiden handelt es sich um einen vom 22. Mai bis zum 2. Juli aktiven Meteorstrom, der sein Maximum am 7. Juni erreicht. Die Arietiden sind der fünftstärkste Meteorstrom. Paradoxerweise nehmen ihn nur wenige Leute wahr, weil er seinen fast 5 Tage andauernden Höhepunkt bei hellem Tageslicht erreicht. Arietiden sind "Earthgrazers", d.h., die Meteore treten in einem sehr flachen Winkel in die Erdatmosphäre ein und sind dann als sehr lange Bögen am Himmel sichtbar.

In diesem Monat jährte sich wieder das Tunguska-Ereignis. Von Zeugen wurden noch in über 500 Kilometern Entfernung ein heller Feuerschein, eine starke Erschütterung, eine Druckwelle und ein Donnergeräusch wahrgenommen. Es wird geschätzt, dass dadurch auf einem Gebiet von über 2000 km² rund 60 Millionen Bäume umgeknickt wurden. Für die Gegend in der Nähe des Flusses Steinige Tunguska war dieses Ereignis wohl buchstäblich einschneidend.

Darüber hinaus hat uns der Asteroid Icarus besucht; glücklicherweise flog er an der Erde vorbei. In Amerika sind seltsame "Ufo"-Wolken aufgetaucht und in China ereignete sich ein faszinierendes Naturschauspiel. Eine Fata Morgana ließ Hochhäuser in den Wolken schweben - fast so, als eröffnete der Himmel seine Pforten.

Laute Knallgeräusche und Rumpeln verführten Leute in British Columbia und Neuseeland zu Spekulationen und Erklärungsversuchen. In Europa gab es einen Boliden über Italien, ein Feuerball erhellte den Himmel über Spanien, ein weiterer Feuerball zerbrach über Mondsee in Oberösterreich und in England wurde ein Meteorschauer aufgenommen. Am anderen Ende der Welt in Australien, Neuseeland und Japan wurden wieder einige Feuerbälle gesehen. Über Brasilien schienen die Feuerbälle nur so zu regnen - so viele Meteore und Feuerbälle wurden diesen Monat dort gesichtet. In vielen Nächten schien ein Meteor dem nächsten "die Klinke in die Hand" zu geben. Auch am nördlichen Ende von Amerika - in den USA und Kanada - war wieder so Einiges am Himmel zu sehen: "Weltraumschrott", Feuerbälle und andere UFOs. Ob die vielen beobachten Meteore und UFOs zusammenhängen? Wer weiß?

© Unbekannt
Komet McNaught über der südlichen Hemisphäre 2007
Ablenkung? NASA behauptet, dass Leuchtspur über Amerika Weltraumschrott ist
29.6.2015 ca. 1:30 Uhr EDT - Georgia, Tennessee, Alabama, North Carolina, Virginia, Florida, Louisiana, South Carolina, Kentucky, West Virginia, Mississippi, USA (Quelle, Video, Videos)

Eine Leuchtspur ist in der Nacht auf Dienstag in vier US-Bundesstaaten am Nachthimmel zu sehen. Während manche Nutzer der Plattform Reddit über Aliens nachdenken, dürfte es sich wohl eher um Weltraumschrott gehandelt haben, der in der Erdatmosphäre verglüht ist.

In der Nacht auf Dienstag konnten aufmerksame Himmelsbeobachter in vier US-Bundesstaaten im Südosten des Landes eine helle Leuchtspur am Nachthimmel sehen. Schnell und hell zieht das Objekt über den Himmel, zahlreiche Augenzeugen melden ihre Beobachtungen später der American Meteor Society (AMS). Eine Kamera der NASA konnte das Objekt aufzeichnen - und die Experten der US-Raumfahrtorganisation bleiben erst einmal vage: Es handele sich nicht um einen Meteor oder Feuerball, dafür habe sich das Objekt mit gut 23.300 Kilometern pro Stunde zu langsam bewegt. Die langsamsten Meteore sind mindestens 38.000 km/h schnell. Weiterlesen


Meteor

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben

Heute, vor einhundert und sieben Jahren, in der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1908, ereignete sich eines der ungewöhnlichsten Dinge der modernen Geschichte.
Die ersten Nachrichten eines merkwürdigen Leuchtens im Himmel kamen von ganz Europa. Londoner waren kurz nach Mitternacht des 1. Juli 1908 verwundert, als sie ein rosa Leuchten am Nachthimmel der Hauptstadt sahen. Leute, die schon zu Bett waren, wachten auf, verwirrt von dem eigenartigen rosa Lichtschein, der in ihr Schlafzimmer eindrang. Der gleiche rötliche Schimmer wurde auch von Belgien berichtet. Der Himmel über Deutschland wurde merkwürdigerweise als leuchtendes Grün bezeichnet, während der Himmel über Schottland als unglaublich intensiv weiß leuchtend beschrieben wurde, was die Fauna glauben ließ, es sei schon Morgen. Die Vögel fingen zu singen an und die Hähne krähten - um zwei Uhr morgens. Der Himmel über Moskau war so hell, dass man auf der Straße ohne Blitzlicht fotographieren konnte. Ein Kapitän auf einem Schiff auf der Wolga sagte, er könnte in dieser fremdartigen himmlischen Beleuchtung andere Schiffe, die zwei Meilen entfernt waren, klar sehen. Ein Golfspiel in England ging in dieser nächtlichen Beleuchtung bis vier Uhr morgens, und in der folgenden Woche wurde die Times of London mit Leserbriefen von ganz England überflutet, die alle von dem ,falschen' Morgenrot berichteten. Eine Frau in Huntington schrieb, dass sie bei diesem rosigen Licht in ihrem Schlafzimmer ein Buch lesen konnte. Es gab hunderte von Briefen in den folgenden Wochen von Leuten, die identische Umstände dieser Lichterscheinung berichteten... [Tom Slemen, http://www.slemen.com/tunguska.html]
Keiner der Zeugen dieses merkwürdigen Phänomens hatte auch nur die geringste Ahnung, dass in dem zentralsibirischen Plateau kurz nach 7:15 Uhr Ortszeit die Erde von einem Kometen getroffen wurde, der über der Erdoberfläche in der Atmosphäre explodierte - was in den meisten Fällen eines Kometeneinschlages geschieht.

Comet

Ablenkung: NASA behauptet, dass Leuchtspur über Amerika Weltraumschrott ist

Eine Leuchtspur ist in der Nacht auf Dienstag in vier US-Bundesstaaten am Nachthimmel zu sehen. Während manche Nutzer der Plattform Reddit über Aliens nachdenken, dürfte es sich wohl eher um Weltraumschrott gehandelt haben, der in der Erdatmosphäre verglüht ist.
In der Nacht auf Dienstag konnten aufmerksame Himmelsbeobachter in vier US-Bundesstaaten im Südosten des Landes eine helle Leuchtspur am Nachthimmel sehen. Schnell und hell zieht das Objekt über den Himmel, zahlreiche Augenzeugen melden ihre Beobachtungen später der American Meteor Society (AMS). Eine Kamera der Nasa konnte das Objekt aufzeichnen - und die Experten der US-Raumfahrtorganisation bleiben erst einmal vage: Es handele sich nicht um einen Meteor oder Feuerball, dafür habe sich das Objekt mit gut 23.300 Kilometern pro Stunde zu langsam bewegt. Die langsamsten Meteore sind mindestens 38.000 km/h schnell.


Kommentar: Auf die NASA ist nicht unbedingt verlass und schon gar nicht, wenn es um Informationen über Himmelskörper geht:


Auf der Plattform Reddit wird spekuliert: Worum handelt es sich wohl? "Bis es identifizier wurde ist es ein Ufo", erklärt ein Nutzer und hat damit sogar Recht: Die Abkürzung Ufo steht für "unidentifiziertes Flugobjekt". Ein anderer Nutzer antwortet: "Ich glaube, wir können mit Aliens umgehen. Öffnung der Ehe für Homosexuelle... Obamacare... Außerirdisches Leben wäre nur noch die Kirsche auf der Torte."


Kommentar: Das ist natürlich Blödsinn.


Kommentar:




Meteor

Neue Bilder von untypisch aussehenden Kratern verursacht durch Meteoriteneinschläge

Es gibt nicht nur die schönen, runden Klischeekrater. Neue Bilder von Radarsatelliten zeigen, dass Meteoriten auch noch andere Spuren auf der Erde hinterlassen haben.
© Unbekannt
Barringer Krater in den USA
Die Erde ist immer wieder unter Beschuss von Gesteinsbrocken aus dem All. In Erinnerung ist der Meteorit, der vor mehr als zwei Jahren über Tscheljabinsk, einer Stadt im Ural, explodierte. Forscher haben bisher auf der Erde rund 188 Meteoritenkrater gezählt. Die Grösse variiert von wenigen Metern bis zu über 150 Kilometer Durchmesser.

Einen guten Überblick verschafften sich nun Wissenschafter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie verarbeiteten die Daten der beiden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X erstmals zu einem einheitlichen, globalen Höhenmodell, das in der Vertikalen bis zu zwei Meter genau ist. Die Satelliten umkreisen die Erde in 500 Kilometer Höhe. Ihr Vorteil gegenüber Messsatelliten, die sichtbares Licht oder Wärmestrahlung messen: TerraSAR und TanDEM rastern die Erdoberfläche mit Radarstrahlen ab und sind dabei nicht auf einen wolkenlosen Himmel angewiesen

Rainbow

Sott Exklusiv: Moderne "Donnervögel" im Wonnemonat Mai - Am Himmel gab es Einiges zu sehen und zu hören!

Diesen Monat war am Himmel wieder so viel los wie in den vergangenen Monaten. Im Mai konnten die Eta-Aquariiden am Morgenhimmel beobachtet werden. Sie sind Überbleibsel des berühmten Halleyschen Kometen. Der Name „Aquariiden“ bezieht sich auf die lateinische Bezeichnung des Sternbilds Wassermann. Die Sagittariden begleiten uns seit Mitte April und die Tau-Aquariiden gibt es ab Mitte Juni bis in den Juli hinein.

In den letzten Wochen gab es viele Feuerbälle zu sehen und wieder hörte man von Explosionsgeräuschen. In Brasilien gaben sich die Meteore diesen Monat ein Stelldichein, 16 von ihnen wurden allein in einer Nacht gesehen und 7 weitere gaben ein Stell­dich­ein. Zwei sehr helle Feuerbälle donnerten diesen Monat über den Himmel von Puerto Rico und ein weiterer Meteor erschien über dem Himmel von Neuseeland. In Neuseeland und Indien wurden Explosionsgeräusche gehört, die manche Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Im Norden von Amerika gab es zwei Meteore und seltsam riechende Steine, von denen man sagte, dass sie von einem Steinbruch angeflogen gekommen wären. Auch im Himmel von Japan sind wieder einige Feuerbälle herumgeflogen. In Europa gab es diesen Monat weniger Berichte über Feuerbälle. Es gab zwei Meteorsichtungen in Teneriffa und Italien und ein seltsames Objekt stieg am Himmel über Perm auf. Es wird behauptet, dass es eine Rakete gewesen ist, aber wer weiß? Es wird ja viel behauptet, nur um die Menschen in ihrem ruhigen Trott zu halten.

Die ersten blauen Nachtwolken erschienen über der Arktis und ein Halo wurde über Großbritannien aufgenommen. Das war nicht der einzige Sonnenring diesen Monat. Es wurde ein weiterer in Mexiko beobachtet. Es schaut so aus, als wäre das Wetter in den höheren Lagen diesen Mai noch eher winterlich gewesen. Es gab anscheinend keine lauen Frühlingslüfte da oben. Der Winter hat dort oben anscheinend nicht aufhören wollen. Ob das schon ein Vorzeichen für eine neue Eiszeit war? Wir werden sehen.
© Unbekannt
Sehr heller Feuerball mit Knalleffekt über Puerto Rico
31.5.2015 23:15 Uhr lokale Zeit - Puerto Rico (Quelle mit Videos, Video)

Am Sonntag um 11:15 Uhr Nachts wurde über dem nordwestlichen Puerto Rico eine Explosion vernommen. Laut "Astronomical Society of the Caribbean (SAC)" konnte ein Meteor beobachtet werden, wie er in die Region eindrang.

© Dirk Ross / LunarMeteoriteHunter / Google Earth
Karte mit Berichten über Überschallknallgeräusche und ungefährer Flugroute

Comet 2

Schülerin nahm Meteorschauer über Gloucester, England auf

Schülerin Amber McKenzie aus Gloucester England, nahm am Freitag zwischen 19 und 20 Uhr Meteoren des Arietiden-Schauer auf:

© Amber McKenzie
Der Arietiden-Schauer zählt mit zu den stärksten Meteor-Schauern, wo sehr oft Meteore auch am Tag sichtbar sind.