Feuer am Himmel
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Comet

Sott-Exklusiv: Leuchtende Himmelsereignisse und sehr viele "unerklärliche" Donnerschläge im Januar

Es gibt gleich zwei Meteorströme im Januar - die Quadrantiden und die Virginiden. Die letzteren werden uns noch bis Mitte April begleiten.
Das neue Jahr beginnt genauso wie das alte Jahr geendet hat. Es gab viele Meteorite, Feuerbälle und laute donnerartige Geräusche, bei denen keiner sagen konnte was der Ursprung war. Besonders der Norden Amerikas war davon immer wieder betroffen.

"Experten" versuchen immer noch die Tatsache, dass immer mehr Feuerbälle gesichtet werden, entweder zu ignorieren oder wegzuargumentieren. Wenn dann ein Feuerball doch nicht mehr wegerklärt werden kann, weil sein Erscheinen zu öffentlich und offensichtlich ist, erklärt man die Sichtung zur seltenen Ausnahme, obwohl die Daten eine sehr klare und andere Sprache sprechen:
Auch auf unserer SOTT WorldView Plattform, lässt sich deutlich erkennen, dass solche Ereignisse in der Tat keine Seltenheit mehr sind:


Mittlerweile häufen sich sogar die Sichtungen am selben Tag. Sind es jedoch immer die gleichen Phänomene die beobachtet werden können?

Auf jeden Fall bleibt es spannend...

Drei Sonnen in den Alpen
Januar 2015 - Alpen (Quelle)

Auf einem Skihang in den Alpen zeigt sich ein sogenanntes "Antarktisches Eisnebelphänomen": Sonnenlicht wird dabei an den feinen Eiskristallen gefrorenen Nebels gebrochen und gespiegelt und dabei in seine Farbbestandteile zerlegt.
© dpa

Comet 2

Feuerball über Melle, Norddeutschland gesichtet und fotografiert

Leser und Photograph Oliver Schratz berichtete über folgenden Meteoriten, den er am 03.02.15 um 2:24 Uhr über Melle/Norddeutschland , Blickrichtung Süden, gesehen und fotografiert hat.

© Oliver Schratz/blendeneffekte.de
Foto von Oliver Schratz

Fireball 5

Meteorit über Heilbronn verunsichert Menschen

In der Nacht auf Mittwoch ist bei der Polizei in Heilbronn und Möckmühl ein Feuerball am Nachthimmel gemeldet worden. Bei dem "Ufo" habe es sich wahrscheinlich um einen verglühenden Meteoriten gehandelt, so die Polizei.


Heilbronn - Ein großer Feuerball am nächtlichen Himmel über Heilbronn hat in der Nacht zum Mittwoch Aufsehen erregt. Innerhalb weniger Minuten alarmierte erst ein Heilbronner die Polizei, dann rief ein Augenzeuge aus dem nahe gelegenen Möckmühl deswegen an. In beiden Fällen sei das „Ufo“ mehrere Sekunden zu sehen gewesen und dann in südöstliche Richtung verschwunden, teilten die Beamten mit.

Bei der Polizeihubschrauberstaffel und den Flugsicherungsstellen waren zu den angegebenen Zeiten keine Flugbewegungen gemeldet. Die Polizei geht daher davon aus, dass es sich um Meteoriten handelte, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühten. „Das war aufgrund des klaren Himmels deutlich zu sehen und wahrscheinlich sah es durch eine optische Täuschung so aus, als würden sie sich erdnah bewegen.“

SIR/dpa

Fireball 2

Feuerball? Salzburger staunen über grünen Streifen am Himmel

Ein lang gezogener grüner Streifen am Himmel hat im Salzburger Pinzgau für staunende Gesichter gesorgt. Fotograf Roland Hölzl fing das Phänomen von Zell am See aus in Blickrichtung Ferleiten ein. Doch worum handelte es sich da? Salzburger Experten versuchen das Phänomen zu erklären...
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© Unbekannt
Ein grüner Streif am Himmel über dem Pinzgau, diesen Anblick ist man nicht gewöhnt. Durch das farbige Band hindurch kann man die zahlreichen Sterne erkennen. Der Fotograf, der das Himmelsphänomen in der Nacht auf Donnerstag einfing, glaubt an ein Polarlicht, ausgelöst durch einen Sonnensturm.

Meteor

Sott-Exklusiv: Himmlische Feuerwerke vor und nach Weihnachten

Im Dezember sind die Geminiden, der stärkste Meteorstrom des Jahres mit einem Maximum um den 14. Dezember, zu sehen. Daneben wurde so einiges an Feuerbällen, Meteoriten und auch ein sonderbares Wolkengekritzel gesehen. Es wurden auch einige unerklärte Explosionen gehört - dabei könnte es sich um am Himmel explodierende Meteoriten gehandelt haben oder auch um etwas anderes. Und am Weihnachtsabend überraschte ein Nordlicht die Briten.

Die Show ging auch im Dezember weiter...

Aurora Borealis - Nordlichter - am Heiligen Abend über Nordengland gefilmt
24.12.2014 - Bamburgh Castle in Northumberland, Nordengland (Quelle, Video)

Das Video zeigt spektakuläre Nordlichter, die am Weihnachtsabend über Teilen der Skyline von Großbritannien gesichtet wurde. In den frühen Stunden erschienen pinkfarbene und grüne Lichter der Aurora Borealis über dem Strand nahe Bamburgh Castle in Northumberland. Gewöhnlich kann dies nur von Orten nahe des Nordpols beobachtet werden. Experten sagen, es ist ziemlich ungewöhnlich ein solches Schauspiel in solcher Deutlichkeit in Großbritannien zu sehen.


Fireball 2

Erwartet uns eine Apokalypse durch Kometenhagel?

Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass zwei sich nähernde Sterne in ferner Zukunft einen Kometenhagel auslösen könnten. Dass irgendwann ein größerer Asteroid oder Komet die Erde treffen wird, steht außer Diskussion. Nur wann, darauf weiß derzeit niemand eine Antwort. Wenn auch ganz andere Gefahren unsere heutige Welt bedrohen, bleiben kosmische Kollisionen ein ernst zu nehmender Faktor.
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Kosmische Kollisionen treten in regelmäßigen Abständen auf
Zum Glück sind sie extrem selten, die gewaltigen Bombardements aus dem All. Wenn große Himmelskörper unseren Planeten treffen, was über den Lauf der Erdgeschichte hinweg natürlich schon häufig geschah, kann das allerdings weltweit katastrophale Folgen haben.


Seit Wissenschaftler die ausgedehnten Krater auf Erde und Mond vorrangig als »Einschlagwunden« erkennen und die Folgen mächtiger Kollisionen auch besser nachvollziehen können, verstärken sie auch ihre Bemühungen, die noch im Sonnensystem herumschwirrenden bedrohlichen Brocken weitestgehend zu registrieren, um künftig eventuell drohende Zusammenstöße rechtzeitig voraussagen zu können.

Nur die großen Trümmer dürften sich dabei einigermaßen vollständig erfassen lassen, die kleineren, ebenfalls noch gefährlichen Asteroiden von einigen zig oder hundert Meter Durchmesser sind einfach zu schlecht auffindbar und viel zu zahlreich, um auch nur annähernd komplett verzeichnet zu werden. Gerade die Objekte im Bereich von einigen Kilometern Durchmesser könnten eine globale Apokalypse heraufbeschwören. Schon länger diskutieren manche Forscher, ob sich die Einschlaghäufigkeit solcher Objekte über lange Zeiträume hinweg ändert oder aber konstant ist. Könnte es kosmische Mechanismen geben, die zeitweilig für einen intensiveren Strom von Kometen ins innere Sonnensystem sorgen? Dann allerdings wäre auch die Erde zu bestimmten Zeiten stärker bedroht.

Kommentar: Menschen tendieren generell zum Wunschdenken und unterliegen oft dem Normalitätsbias:

Aus dem Buch von David McRaney Ich denke, also irre ich:
Der Normalitätsbias beinhaltet das Erstarren in Krisensituationen und die Selbsttäuschung, dass alles gut und vorhersagbar weiterläuft. Menschen, die sich dieser Tendenz widersetzen, handeln, alle anderen nicht. Sie setzen sich in Bewegung, während die anderen darüber nachdenken, ob sie aktiv werden sollen oder nicht. [...]

Der Normalitätsbias tritt unabhängig von der Tragweite des Problems auf. Er manifestiert sich, egal, ob Menschen lange vorgewarnt sind und Ihnen Tage zur Vorbereitung zur Verfügung stehen oder ob zwischen Leben und Tod nur Sekunden liegen. [...]

Der Normalitätsbias kommt aber auch in größeren Zusammenhängen zum Tragen. Der weltweite Klimawandel, die Verknappung der Erdölvorkommen, die zunehmende Anzahl übergewichtiger Menschen und die Einstürze an der Börse sind Beispiele für übergreifende, komplexere Ereignisse, auf die Menschen handlungsunfähig reagieren, da sie sich nicht vorstellen können, wie unnormal ihr Leben werden könnte, wenn die Vorhersagen eintreffen. Die regelmäßige übertriebene und Panik verbreitende Berichterstattung der Medien über Themen wie das Jahr-2000-Problem, die Schweinegrippe, SARS und Ähnliches trägt dazu bei, weltweit den Normalitätsbias zu fördern.
Lesen Sie mehr dazu:


Fireball 5

Video: Spektakulärer Feuerball explodiert im fernen Osten Russlands

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© Unbekannt
Nach Angaben von RT wurden Bewohner in Russlands Amur Region am Sonntag Morgen von einem hellen Feuerball geweckt, der einen weißen Schweif hinter sich herzog. In den sozialen Medien wurde der Schweif mit dem Nike Logo verglichen.

Nachdem der Feuerball am Himmel explodierte und wenig später Explosionsgeräusche hörbar waren, hinterließ er einen weißen Schweif am Himmel, der nach zwei Stunden noch deutlich sichtbar war.

Der Feuerball wurde auf Video festgehalten:


Kommentar: Der dramatische Anstieg an Meteor Feuerbällen im Jahr 2013: Was hält 2014 auf Lager?


Question

Mysteriöser Krater in der Antarktis entdeckt - Ein Meteoritenkrater?

Völlig unverhofft haben drei Forscher aus Bremerhaven bei einem Flug über die Antarktis einen Krater mit 100 Metern Durchmesser im Eis entdeckt. Sie vermuten, dass dieser Folge eines Meteoriteneinschlages sein könnte. Gesichert ist jedoch noch nichts.
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So etwas hatten die drei Geophysiker noch nie in der Antarktis gesehen: Als Graeme Eagles, Christian Müller und Tobias Binder mit dem Forschungsflugzeug "Polar 6" kurz vor Weihnachten über das König-Baudoin-Schelfeis flogen, erblickten sie einen riesigen Krater im Eisfeld. Der Ring hatte einen Durchmesser von rund zwei Kilometern.

Die drei Männer hatten denselben Gedanken: Die Form konnte nur durch den Einschlag eines riesigen Meteoriten verursacht worden sein. "Weil die Struktur so auffällig konzentrisch-kreisförmig ist", erklärt Expeditionsleiter Eagles vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.

Kommentar:




Comet 2

Seltsamer Feuerball zerbricht über Kalifornien - Eine mögliche Fälschung?

Am Himmel über Kalifornien taucht ein Objekt aus dem Weltraum in die Erdatmosphäre ein. Plötzlich löst sich ein Teil von ihm und fliegt in die entgegengesetzte Richtung. Eine kleine Kugel fliegt davon.
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© Inquisitr
Es ist der 5. Januar, Ken Roberts hat Feierabend und fährt gerade nach Hause, als ihm am Himmel über Südkalifornien etwas Ungewöhnliches auffällt. Er fährt rechts ran und beginnt ein Objekt zu filmen, das in die Erdatmosphäre eintaucht und entsprechend einen Rauchschweif zieht.

Plötzlich löst sich aus dem Objekt etwas Kugelförmiges, das sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen scheint. Roberts kann sich nicht entscheiden, welches Objekt er weiter filmen will. Die Kugel verschwindet aus dem Bild und schon bald versperren ihm die Häuser die Sicht, erklärt er im Youtube-Kommentar.

Kommentar: Bei diesem Video wird es sich wahrscheinlich um eine Fälschung handeln, denn es gibt momentan keine weiteren Zeugen, die diesen Fall bestätigen.


Meteor

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben

Heute, vor einhundert Jahren, in der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1908, ereignete sich eines der ungewöhnlichsten Dinge der modernen Geschichte.
Die ersten Nachrichten eines merkwürdigen Leuchtens im Himmel kamen von ganz Europa. Londoner waren kurz nach Mitternacht des 1. Juli 1908 verwundert, als sie ein rosa Leuchten am Nachthimmel der Hauptstadt sahen. Leute, die schon zu Bett waren, wachten auf, verwirrt von dem eigenartigen rosa Lichtschein, der in ihr Schlafzimmer eindrang. Der gleiche rötliche Schimmer wurde auch von Belgien berichtet. Der Himmel über Deutschland wurde merkwürdigerweise als leuchtendes Grün bezeichnet, während der Himmel über Schottland als unglaublich intensiv weiß leuchtend beschrieben wurde, was die Fauna glauben ließ, es sei schon Morgen. Die Vögel fingen zu singen an und die Hähne krähten - um zwei Uhr morgens. Der Himmel über Moskau war so hell, dass man auf der Straße ohne Blitzlicht fotographieren konnte. Ein Kapitän auf einem Schiff auf der Wolga sagte, er könnte in dieser fremdartigen himmlischen Beleuchtung andere Schiffe, die zwei Meilen entfernt waren, klar sehen. Ein Golfspiel in England ging in dieser nächtlichen Beleuchtung bis vier Uhr morgens, und in der folgenden Woche wurde die Times of London mit Leserbriefen von ganz England überflutet, die alle von dem ,falschen' Morgenrot berichteten. Eine Frau in Huntington schrieb, dass sie bei diesem rosigen Licht in ihrem Schlafzimmer ein Buch lesen konnte. Es gab hunderte von Briefen in den folgenden Wochen von Leuten, die identische Umstände dieser Lichterscheinung berichteten... [Tom Slemen, http://www.slemen.com/tunguska.html]
Keiner der Zeugen dieses merkwürdigen Phänomens hatte auch nur die geringste Ahnung, dass in dem zentralsibirischen Plateau kurz nach 7:15 Uhr Ortszeit die Erde von einem Kometen getroffen wurde, der über der Erdoberfläche in der Atmosphäre explodierte - was in den meisten Fällen eines Kometeneinschlages geschieht.