Feuer am Himmel
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Question

Mysteriöses Himmelsschauspiel: Wissenschaftler rätseln über starke Polarlichter ganz ohne Sonneneruption

Polarlicht 14.Feb 2012
© AuroraMAX/CSA, asc-csa.gc.ca
Polarlicht am 14. Februar 2012 über Yellowknife im Norden Kanadas.
Quebec/ Kanada - Pünktlich zum Valentinstag am vergangenen Dienstag konnten Himmelsbeobachter und Astronomen erstaunliche Polarlichter über den nördlichen Teilen der Nordhalbkugel beobachten. Wie es zu diesem Himmelsschauspiel jedoch kommen konnte, diese Frage stellt Wissenschaftler derzeit vor ein Rätsel - hatte es doch zuvor keinerlei Sonneneruptionen gegeben, deren geladene Teilchen eigentlich beim Auftreffen auf die oberen Atmosphärenschichten der Erde das faszinierende Leuchten an die Himmel zaubern.

Laut "Spaceweather.com" wurde am 14. Februar 2012 ein Anstieg von Aktivität im irdischen Magnetfeld gemessen, die sich schnell zu einem geomagnetischen Sturm rund um den Polarkreis entwickelte und dabei "einige der erstaunlichsten Nordlichter der vergangenen Monate" entfachte.
Meteor

USA: Polizei-Blitzer macht Aufnahmen von fallendem Meteor

Einen ungewöhnlichen Temposünder hat Mittwochnacht ein Polizei-Blitzer im US-Bundesstaat Texas erwischt: Die Radarfalle schoss ein Foto von einem herab fallenden Meteor. Wie US-Medien berichten, bestätigte die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) später, dass es sich bei dem hellen, vorbei schnellenden Licht nicht um einen sehr schnellen Autofahrer, sondern um einen Meteor handelte, der vom Himmel fiel. Das Licht wurde sowohl von Menschen in Texas gesehen, als auch weiter im Norden, in Teilen der Bundesstaaten Oklahoma und Kansas.
meteor, texas, polizeiauto
© Little River-Academy Police Department
Aufnahme vom 1. Februar 2012 aus einem Polizeiauto heraus.

Bei einem Meteor handelt es sich um einen kleinen, abgebrochenen Teil eines Asteroiden oder Kometen, der die Sonne umkreist. Sobald er in die Erdatmosphäre eintritt, verbrennt er und fällt als helles Licht, als so genannte Sternschnuppe, Richtung Erde.

Kommentar: Für eine größere Aufnahme:



Telescope

Aufnahme eines explodierenden Feuerballs über Okayama, Japan

Video eines Feuerballs, der in die Erdatmosphäre eintritt und über Okayama in Japan, am 12. Februar 2012 explodiert.


Dank geht an die netten Leuten von Sonotaco.jp für ihre Videoaufnahmen und Bilder.

Japan fireball
© SonotaCo Network
Meteor

Neuer Komet: C/2012 CH17 (MOSS)

Datum der Entdeckung: 7. Februar 2012
Magnitude: 17.9 mag
Entdecker: Morocco Oukaimeden Sky Survey (MOSS)

Coemt Moss
© meineko.sakura.ne
Grundlagen der Umlaufbahn

T 2012 Sept. 28.07814 TT MPC
q 1.2957137 (2000.0) P Q
Peri. 138.01949 -0.04302480 +0.92540652
Node 125.94444 -0.99480698 -0.00488755
e 1.0 Incl. 27.71566 -0.09223850 -0.37894443
Von 29 Beobachtungen 2-13 Feb. 2012
Meteor

Kanada: Halifax 'Feuerball' möglicherweise ein Meteor

Ein Fachkundiger in Astronomie sagt, dass der leuchtende Feuerball, den einige Bewohner von Halifax Donnerstag am Himmel sahen, möglicherweise ein Meteor war.

Alan Strauss vom Mount Lemmon Sky Center in Arizona sagt, dass diese spektakulären Feuerbälle relativ häufig sind.

Strauss meinte jedoch, dass viele Leute solche Feuerbälle oft nicht sehen, weil sie nicht oft genug nach oben schauen.

Kommentar: Dies könnte der Fall sein, oder viele haben einfach ein schlechtes Gedächtnis. Das ist vom Januar 2009:

Canada: Halifax, Nova Scotia - Ball of Fire

Das feurige Objekt schien die Gegend von Halifax von West nach Ost gegen 21.30 zu überqueren.
Meteor

Riesiger Feuerball über Tokyo am 2. Februar 2012

Meteor

Russland: Etwas fiel vom Himmel über dem Dorf Novobureysk

Ein DVR eines Autos nahm ein UFO auf. Ein leuchtendes Objekt fiel vom Himmel am Randgebiet des Dorfes von Novobureysk. Die Aufnahme zeigt Datum und Zeit: 22. Januar, 2012, 09:10.

Radar

Massiver Sonnenausbruch der Kategorie X1,8

Sonnenausbruch am 27.01.2012
© NASA
Sonnenausbruch der Kategorie X1,8 am 27. Januar 2012
Washington/ USA - Es kommt nicht oft vor, dass die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA ihre Internetseite mit einer Einmeldung, einer "Breaking News" spontan aktualisiert. Gestern Abend, dem 27. Januar 2012, war dies jedoch der Fall, als die Sonnenobservatorien um 19:15 Uhr (MEZ) einen gewaltigen Ausbruch der Sonne, einen sogeannnten Flare, der höchsten Kategorie "X" registrierten. Auch wenn sich die von diesem Ausbruch ins All gestoßene Plasmawolke nicht in Richtung Erde bewegt, erwarten Sonnenforscher dennoch leichtere Auswirkungen energetischer Protonen im Zwischenspiel mit der Erdatmosphäre.

Erst am Montag ereignete sich bereits eine Sonneneruption der Kategorie M9 und schon diese wurde als stärkster Sonnenausbruch seit 2005 registriert (...wir berichteten). Der gestrige Ausbruch aus der aktiven Sonnenfleckenregion Nummer 1402 hatte nun die Intensität der Kategorie X1,8 (also nahezu X2) und führte aufgrund der von der Sonne ins All katapultierten Partikel schon wenige Zeit später laut NASA zu Störungen des irdischen Radioempfangs.
Meteor

Busgroßer Asteroid rast ganz knapp an Erde vorbei

Ein Forscher spricht von einem "Beinahezusammenstoß": Der Gesteinsbrocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde ziemlich nah.
asteroid
© DPA/DPA
Die Illustration zeigt, wie es gewesen sein könnte: Ein großer Gesteinsbrocken nimmt Kurs auf die Erde

Ein Asteroid von der Größe eines Busses ist am Freitag ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigerast. Der 19 Meter lange und sechs Meter breite Brocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde auf bis zu 60.000 Kilometer nah, wie das Zentrum für Kleinplaneten in den USA mitteilte.

Er kam unserem Planeten damit sechsmal näher als der Mond, der die Erde in 380.000 Kilometern Entfernung umkreist. Zentrumsleiter Gareth Williams sprach daher von einem „Beinahezusammenstoß“.

Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war. Der Gesteinsbrocken war wegen seiner geringen Größe auch erst am Mittwoch entdeckt worden, als ihn ein Teleskop in Arizona ins Visier nahm.
Palette

Sonnensturm löst spektakuläre Nordlichter aus

Der seit Dienstag auf die Erde treffende Sonnensturm hat am nördlichen Polarhimmel faszinierende Nordlichter erzeugt. Vor allem im Norden Skandinaviens war das spektakuläre Naturschauspiel zu beobachten, wie etwa das Bild aus der Nähe der norwegischen Stadt Tromsoe sowie das Video zeigen.


Die in der Wissenschaft als Aurora borealis bezeichnete Leuchterscheinung wird beim Auftreffen von elektrisch geladenen Teilchen des Sonnensturms auf die Erdatmosphäre hervorgerufen. Weil das Plasma von Sonnenwinden vom Magnetfeld der Erde entlang der Feldlinien zu den magnetischen Polen gelenkt wird, treten die Leuchterscheinungen hauptsächlich in den Polarregionen auf und werden deshalb auch Polarlichter genannt.

Beim Aufprall in der obersten Schicht der Atmosphäre regen die Teilchen aufgrund einer geänderten Elektronen- Konfiguration dort vorhandene Moleküle (Sauerstoff oder etwa Stickstoff) zum Leuchten an. Polarlichter können verschiedene Farben haben.
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