Feuer am Himmel
Karte

Saturn

Super-Mond und Aquariden-Meteorstrom an diesem Wochenende

© Yahoo! UK News
An diesem Wochenende erlebt die Erde zwei spektakuläre Naturphänomene. Erstens gibt es einen starken Meteorstrom und zweitens kommt der so genannte Super-Mond, der Naturkatastrophen mit verursachen könnte - das berichtete zumindest die russische Tageszeitung Konsomolskaja Prawda.

Die Erde wird derzeit mit den so genannten Mai-Aquariden konfrontiert. Das ist ein Meteorstrom, der vom Halleyschen Kometen stammt. Der Komet selbst befindet sich jetzt am Rande des Sonnensystems, Staub und kleine Steine von seinem Schweif sind aber regelmäßig zu beobachten. Der diesjährige Höhepunkt wird am 6. Mai erwartet. Wenn man in der Nacht nach Westen schaut, entsteht der Eindruck, dass die Meteore vom Wassermann-Sternzeichen (lateinisch: Aquarius) kommen - daher auch der Name.

Meteor

Asteroiden- oder Kometen-Bombardement größer als angenommen

Die ersten Lebensformen auf der Erde mussten vermutlich einen heftigeren Asteroidenbeschuss erdulden als bislang angenommen. 70 Asteroiden mindestens vom Format des Dinosaurier-Killers schlugen ein.
© dapd
Vor 3,8 bis 1,8 Milliarden Jahren wurde die Erde von mindestens 70 gewaltigen Asteroiden getroffen. Die Einschläge der bis zu 40 Kilometer großen Gesteinsbrocken lösten globale Katastrophen aus und könnten das Leben auf unserem Planeten entscheidend beeinflusst haben. Das berichten zwei Forschergruppen im Fachmagazin Nature.

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass die Phase der heftigen Einschläge - das sogenannte große Bombardement - bereits vor rund 3,8 Milliarden Jahren endete und damit vor der Entstehung des Lebens. Jetzt zeige sich, dass diese Phase vermehrter Einschläge auf Erde und Mond deutlich länger anhielt als bisher angenommen, sagen die Forscher.

Kommentar: Eventuell gehörten diese Einschläge auch schon zu einem Kometenschwarm. Oder von einem Asteroiden, der im Laufe der Zeit weiter desintegrierte und einen Schwarm bildete.

Feuer und Eis: The day after tomorrow
Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation
Kosmische Ballerei


Target

Schwarzes Loch verschlingt Stern

Ein letztes Aufflammen vor dem Tod. Dann verschluckt ein Schwarzes Loch einen Stern. Astronomen ist es gelungen, das Sterben und die „Verdauung“ im All in Echtzeit zu beobachten.
© dpa
Seltenes Schauspiel – die Computersimulation zeigt, wie ein Stern in ein Schwarzes Loch fällt
Kosmisches Drama: Astronomen haben beobachtet, wie ein gigantisches Schwarzes Loch einen Stern verschlingt. Vermutlich handelte es sich um eine Rote Riesensonne, die dem Schwarzen Loch zu nahe gekommen war und zerrissen wurde. Die Sternmaterie flammte ein letztes Mal hell auf, bevor sie vom Schwarzen Loch verschluckt wurde. Das berichten Forscher um Suvi Gezari von der Johns-Hopkins-Universität im US-amerikanischen Baltimore in der Fachzeitschrift Nature.

„Wir haben den Tod eines Sterns und seine Verdauung in Echtzeit beobachtet“, erläuterte Co-Autor Edo Berger vom Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik in einer Mitteilung.

Meteor

Gewaltige Asteroiden-Einschläge prägten das frühe Leben auf der Erde und lösten globale Katastrophen aus

Großes Bombardement hielt länger an als bisher angenommen

Vor 3,8 bis 1,8 Milliarden Jahren wurde die Erde von mindestens 70 gewaltigen Asteroiden getroffen. Die Einschläge der bis zu 40 Kilometer großen Gesteinsbrocken lösten globale Katastrophen aus und könnten das Leben auf unserem Planeten entscheidend beeinflusst haben. Das berichten zwei Forschergruppen im Fachmagazin "Nature". Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass die Phase der heftigen Einschläge - das sogenannte große Bombardement - bereits vor rund 3,8 Milliarden Jahren endete und damit vor der Entstehung des Lebens. Jetzt zeige sich, dass diese Phase vermehrter Einschläge auf Erde und Mond deutlich länger anhielt als bisher angenommen, sagen die Forscher.

© Don Davis
Diese Grafik zeigt den Einschlag eines rund zehn Kilometer großen Asteroiden auf die Erde; die Energie des Einschlags lässt Gestein verdampfen und katapultiert es über die Atmosphäre hinaus ins All.
"Einige dieser Einschläge waren mehrfach größer als der Chicxulub-Asteroid, der vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier ausrottete", sagt Brandon Johnson von der Purdue University, Erstautor einer der beiden Studien. Der Chicxulub-Asteroid hatte einen Durchmesser von 12 bis 15 Kilometern, er vernichtete damals alle größeren Landtiere und zahlreiche meeresbewohnende Tierarten.

Die jetzt identifizierten Einschläge stammten dagegen teilweise von bis zu 40 Kilometer großen Gesteinsbrocken. "Sie hätten alles Leben auf der Erdoberfläche ausgelöscht", sagt Johnson. Zu dieser Zeit existierten die ersten Lebensformen allerdings vorwiegend im Wasser und könnte deshalb diese Katastrophen überlebt haben. Dennoch sei es wahrscheinlich, dass diese Einschläge die Evolution des Lebens und der Biosphäre tiefgreifend veränderten.

Kommentar:

Auch dieser Artikel verschweigt die Tatsache, dass Einschläge durch Meteoriten und Asteroiden in der Menschheitsgeschichte sehr häufig sind. Werfen Sie einen Blick auf die englischsprachige Artikelsammlung, die aktuelle Vorfälle dieser Art aufzeichnet. Interessanterweise findet man in den Medien entweder kaum oder lediglich 'schadensbegrenzende' Berichterstattung.

Um einen objektiveren Einblick in die Thematik zu erhalten, sei an dieser Stelle unsere Artikelserie "Kometen und Katastrophen" empfohlen:

Feuer und Eis: The day after tomorrow

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben

Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung

Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation

Kosmische Ballerei


Meteor

Mögliche Kollision mit Asteroid Apophis könnte verheerender sein als Tunguska-Einschlag

© SXC.hu
In der russischen Raumagentur spricht man von einer möglichen Kollision mit dem Asteroid Apophis um das Jahr 2036, welche unserem Planeten mehr Schaden als der Tunguska-Meteorit-Sturz zufügen könnte.

Darüber informiert ein Bericht des stellvertretenden Roskosmos-Leiters Vitali Davydow, der am Donnerstag in Moskau bei der wissenschaftlichen Konferenz des russischen Sicherheitsrats „Nationalinteressen Russlands im Kontext globaler Sicherheit“ präsentiert wurde.

Der Asteroid Apophis war 2004 durch das US-Nationalobservatorium The Kitt Peak National Observatory im Bundesstaat Arizona entdeckt worden. Der Himmelskörper hat einen Durchmesser von knapp 300 m.

Meteor

Schadensbegrenzung und der Feuerball über Nevada

Augenzeugen berichten von schwankenden Häusern und von einem riesigen Feuerball: Eine gewaltige Explosion hat zahlreiche Menschen in Nevada und Kalifornien aufgeschreckt. Astronomen vermuten, dass ein Meteor den Knall verursacht hat.

Marcia Standifer und ihre Mann saßen gerade draußen, um Kaffee zu trinken, als sich am Himmel über Nevada ein seltsames Schauspiel ereignete. "Es war ein sehr heller Ball weißen Lichts, der Richtung Horizont zog und dabei dunkler wurde", erinnert sich die Bewohnerin aus Spring Creek.

Ganz anders erlebte Erin Girard-Hudson im benachbarten Kalifornien das Naturereignis. Sie hörte gegen acht Uhr eine laute Explosion, "die mich das Gleichgewicht verlieren und das Haus erzittern ließ", berichtete sie der Zeitung The Union Democrat. Die Explosion habe so nahe geklungen, als habe sie sich direkt nebenan ereignet.

Kommentar:
Und dass er so einen lauten Knall verursacht habe - das sei ziemlich selten.
[...] ein jährliches Phänomen, das von Trümmern des Kometen Thatcher verursacht wird.
Hier beginnt die Schadenskontrolle, dass auf einmal, wie aus heiterem Himmel, Meteore und Explosionen jährlich vorkommen und dann auch wieder sehr selten sind. Um bewusst die Meinungen zu zerstreuen, so dass am Ende niemand mehr weiß, was Tatsache ist.

Verfolgen sie die Artikel in der Kategorie Feuer am Himmel und in der Englischen Version, Fire in the Sky, dass wir es nicht mit einem seltenen und jährlichen Phänomen zu tun haben.


Bomb

Explosion über Nevada zu hören. Feuerball gesichtet

Bild
© dpa/Lisa Warren
Der leuchtende Feuerball und laute Explosionsgeräusche haben viele Menschen im Westen der USA aufgeschreckt.
Ein lauter Knall erschreckt viele Menschen in Teilen der US-Staaten Nevada und Kalifornien. Augenzeugen berichten von einem hellen Feuerball. Experten vermuten, dass es sich um einen Meteor handelt.

Eine lauter Knall hat am Sonntag viele Menschen in Teilen der US-Staaten Nevada und Kalifornien beunruhigt. Bisher haben zwanzig Augenzeugen der American Meteor Society von einem hellen Feuerball über Kalifornien und Nevada berichtet. Der Feuerball war bei Tageslicht zu sehen, kurz nach dem vorhergesagten Höhepunkt des Meteorschauers der Lyriden. Die meisten Augenzeugen berichteten der Meteor Society, der Feuerball sei heller als der Vollmond, aber nicht so hell wie die Sonne gewesen.

„Den Berichten nach zu urteilen habe ich keinen Zweifel, dass es sich um einen Feuerball gehandelt hat“, sagte Robert Lunsford von der in New York ansässigen American Meteor Society. „So etwas passiert jederzeit, meist tagsüber, weshalb es oft übersehen wird“, sagte Lunsford. Dieser Meteor sei allerdings außergewöhnlich hell gewesen. Zudem sei es „sehr selten“, dass Feuerbälle auch laute Explosionen verursachten. Damit dies geschähe, müsste der Meteor bis auf einer Höhe von acht Kilometern über der Erde intakt bleiben, bevor er auseinanderbreche. Die meisten Feuerbälle sieht man in rund 80 Kilometern Höhe.

Kommentar: Es geschieht nicht sehr oft, dass deutsche Medien solche Nachrichten mitteilen. Von daher ist der Zeitpunkt auch interessant, wo die NASA erstmals zugab, dass sich die Anzahl der Meteore/Meteoriten in den letzten Jahren erhöht hat, etwas was Victor Clube und Paul Napier und Sott.net seit langer Zeit berichten und Daten sammeln. Jedoch mit einem Problem, die NASA bessert ihr Argument sehr gut aus, so dass es nichts Besonderes mehr ist.


Sun

Große Sonnenexplosion

Wissenschaftler der US Raumfahrtbehörde Nasa haben in der Nacht auf Montag eine spektakuläre Sonneneruption registriert. Raumfahrtsonden liefern nun die Bilder zum Naturschauspiel im All. Diese zeigen eine gewaltige Explosion auf der Oberfläche der Sonne.
Bild
© NASA/SDO

Bei der Eruption wurde eine gewaltige Plasmawolke freigesetzt, Material von mehreren Million Grad ins All geschleudert. Experten stufen das Ereignis als mittelstarken koronalen Massenauswurf ein. Auf der Erde hatte die jüngste Sonneneruption keine Auswirkungen. Stärkere Eruptionen können für Navigations- und Kommunikationssysteme durchaus eine Gefahr darstellen.

Meteor

Meteorit in Sibirien abgestürzt

Im sibirischen Gebiet Irkutsk hat der Absturz eines unbekannten Flugobjekts für Aufsehen gesorgt. Eine Suchaktion wurde am Freitag gestartet.

Am späten Donnerstagabend hatten die Bewohner der Ortschaft Witim einen seltsamen Lichtschweif am Himmel beobachtet. Danach kam es zu einer Explosion.

Die Experten gehen von zwei Versionen aus: Entweder handle es sich um einen Meteorit oder um Satellitentrümmer. Ein Jetabsturz wurde ausgeschlossen, denn es gab zu jenem Zeitpunkt keine Flüge.

Meteor

Auto wurde von einem Meteoriten getroffen

Außerirdisch! Ein 12 Kilogramm schwerer Meteorit hat das Heck diesen roten Straßenkreuzer getroffen. Ein sphärischer Einschlag, der den Wagen weltweit zu einem absoluten Einzelstück gemacht hat.
© dpa
Dieser Chevrolet Malibu wurde von einem Meteoriten getroffen
Der Chevrolet Malibu von Michelle Knapp wurde 1992 bei New York von einem Meteoriten getroffen. Der etwa 12 Kilogramm schwere „Peekskill“ durchschlug das Heck des Wagens und kam selbst fast ohne Kratzer davon - nur ein roter Streifen auf dem Himmelsstein zeugte von seinem Zusammenprall. Auf YouTube sind Videos von dem Meteroit zu sehen.