Feuer am Himmel
Karte

Meteor

Dritter Feuerball der über Norwegen explodiert

Dies ist die Aufnahme von dem dritten gesichteten Feuerball in Norwegen, in dem Zeitraum vom 1. bis 14. März.


Kommentar: Erst kürzlich wurden Gesteinsbrocken in Norwegen gefunden:

Meteorit kracht durch Dach von Gartenhäuschen in Norwegen
Another meteorite found in Oslo


Meteor

Komet 'Swan' taucht in die Sonne

Drei Monate nachdem ein Komet todesverachtend die Sonne passierte, wagt ein neuer eisiger Wanderer sein Glück mit einem Rendezvous der Sonne.
© NASA/SOHO

Der neue entdeckte Komet Swan (Schwan AdÜ) ist auf einem Kollisionskurs mit unserem Stern und sollte heute spät (14. März) sich in die Solarsphäre stürzen, berichten Wissenschaftler. Swans Tauchgang folgt kurz nach Komet Lovejoy, welcher Astronomen schockierte, als er am 15. Dezember 2011 hinter der Sonne ohne Schweif aber sonst intakt wieder auftauchte.

Sun

Riesige Sphäre vor der Sonne? Oder elektrisches Phänomen?

Unglaublich!! 11. März, 2012.

SDO-AIA 171

SOHO EIT 171


Kommentar: Sieht aus wie ein dramatischer Birkeland-Strom. Lesen Sie The Electric Sky von Donald E. Scott, Ph.D. und The Electric Universe von Wallace Thornhill und David Talbott. Dies sind zwei gute, grundlegende Bücher zum Thema.


Meteor

Meteorit kracht durch Dach von Gartenhäuschen in Norwegen

Oslo - Steiniger Besuch aus dem All: In Oslo ist anscheinend ein Meteorit auf ein Garten-Häuschen gefallen und hat ein Loch ins Dach gerissen.
© dpa
Anne Margrethe Thomassen mit dem mutmaßlichen Meteoriten, der in das Dach ihres Gartenhäuschens eingeschlagen ist

Eine astronomische Überraschung erwartete die Pächter einer Schrebergartenparzelle in Oslo, als sie dort nach längerer Zeit wieder ein Wochenende verbringen wollten. Zuerst entdeckten sie ein Loch im Dach ihrer Laube. Dann fanden sie in der Nähe etwas, das wie ein Stein aussah. Wie sich herausstellte, handelte es sich aber um einen Meteoriten. Das berichtet das Internetportal "Views and News from Norway".

Sun

Sonnensturm rast Richtung Erde

Ein weiterer Sonnensturm ist auf dem Weg zur Erde. Für das Wochenende sind daher wohl wieder geomagnetische Auswirkungen zu erwarten - darunter die Störung von Funkverbindungen und Navis.
© dpa

Auf der Sonne braut sich ein neuer geomagnetischer Sturm zusammen. Der letzte große Sonnensturm hatte weniger Auswirkungen als befürchtet.

Auf der Sonne braut sich wieder etwas zusammen, der nächste geomagnetische Sturm ist unterwegs. Das teilte die US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) mit. Die Intensität könnte wieder Rang G3 erreichen, das entspricht dem Mittelfeld auf der Skala von G1 bis G5 (am stärksten). Ursache sei ein Ausbruch im gleichen Gebiet der Sonne, vom dem bereits der starke Sonnensturm ausging, der am Donnerstag die Erde getroffen hatte.

Dieser zurückliegende Sonnensturm hatte zwar deutlich weniger Auswirkungen als befürchtet, es gab laut Experten lediglich einige Störungen des Funkverkehrs in der Nordpolarregion. Aber die Gefahr sei wegen der weiteren Stürme noch nicht gebannt: Schwere Sonnenstürme können Satelliten, elektrische Anlagen, Navigationssysteme wie GPS und Funkverbindungen stören. Die Sonnenaktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu.

Phoenix

Sonnensturm: Kaum Schäden aber wunderschöne Polarlichter

Der Sonnensturm am Donnerstag ist glimpflich verlaufen - und hat in nördlichen Gebieten wunderschöne Polarlichter verursacht. Aber Störungen auf der Erde durch künftige Sonnenstürme sind nicht auszuschliessen. Denn die Sonnenaktivität nimmt zu.
© Jónína Óskarsdóttir
Bild aufgenommen: 8. März 2012
Ort: Faskrudsfjordur, Island

Ganz gebannt ist die aktuelle Gefahr durch Sonnenstürme noch nicht. Es bestehe in den nächsten zwei bis drei Tagen noch eine hohe Wahrscheinlichkeit für weitere Sonnenstürme in Richtung Erde, sagte der Astrophysiker Volker Bothmer von der Universität Göttingen. Die entsprechende Region auf der Sonne sei noch immer aktiv.

Hübscher Nebeneffekt der Stürme aus dem All: Polarlichter sind in nördlichen Regionen gut zu beobachten. So konnte zum Beispiel über Island ein wunderbares Schauspiel am Himmel bestaunt werden. Auswirkungen hatte der Sonnensturm, der am Donnerstag die Erde traf, deutlich weniger als befürchtet.

Meteor

Neuer Komet 257P/SOHO (2012)

Steckbrief

Entdeckungsdatum: 13. Januar 2012
Magnitude: 6 mag
Entdecker: Alan Watson (STEREO-B spacecraft)

© Aerith Net
Die Umlaufbahndaten sind auf folgender Seite veröffentlicht: M.P.E.C. 2012-E18.

Meteor

Neuer Komet C/2012 BJ98

Steckbrief

Entdeckungsdatum: 26. Januar und 1. März, 2012
Magnitude: 19.2 mag, 19.1 mag
Entdecker: Rik Hill (Mount Lemmon Survey), Alex R. Gibbs and Eric J. Christensen (Mount Lemmon Survey)

© Aerith Net
Die Umlaufbahndaten sind auf folgender Seite veröffentlicht: M.P.E.C. 2012-E18.

Sun

Sonnenfleck 1429 feuert zwei gewaltige Flares der Kategorie X

Bild
Washington/ USA - In der Nacht auf den heutigen Mittwoch brach die auffallend große aktive Sonnenfleckenregion Nummer 1429 in einem gewaltigen Flare der Kategorie X5 aus. Ob sich die damit einhergehende koronale Materiewolke aus hochgeladenene Teichen direkt in Richtung Erde bewegt, können die Sonnenforscher indes noch nicht genau sagen. Wenige Stunden später folgte ein weiterer Ausbruch der Stärke X1,3. Bereits zuvor hatte 1429 starke Flares abgefeuert (...wir berichteten).

"Spaceweather.com" vermutet bislang, dass die Plasmafackel des X5-Ausbruchs nicht direkt auf die Erde gerichtet war. Der letzte Ausbruch der Stärke X5 wurde am 14. Juli 2000 gemessen und obwohl dessen koronaler Massenauswurf direkt auf die Erde gerichtet war, wurde zwar zwischen dem 15. und 17. Juli ein geomagnetischer Supersturm gemessen, davon ausgelöste technische Ausfälle wurden jedoch keine bekannt. Für den Fall, dass auch der aktuelle X5-Flare direkt Richtung Erde gefeuert hat, wäre das Eintreffen der Schockfront zwischen dem 8. und 9. März zu erwarten.

Meteor

Asteroid DA14 kommt der Erde nahe

Asteroid DA14 kommt auf die Erde zu - und dieser 2013 ziemlich nah. Steht eine Kollision bevor? Wissenschaftler glauben eher nicht daran.

"Asteroid kommt der Erde gefährlich nahe" titelte jetzt eine Boulevardzeitung und verwies darauf, dass der Himmelskörper mit dem Namen DA14 Mitte Februar 2013 der Erde näher als 27 000 Kilometer komme - "das ist unterhalb der geostationären Satellitenumlaufbahn", so das Blatt.

Aber heißt das auch, dass es für die Erde gefährlich werden könnte, dass der 44 Meter große Asteroid auf seinem Kurs mit unserem Planeten zusammenstößt?

Kommentar:
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
Feuer und Eis: The Day After Tomorrow