Feuer am Himmel
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Massiver Sonnenausbruch der Kategorie X1,8

Sonnenausbruch am 27.01.2012
© NASA
Sonnenausbruch der Kategorie X1,8 am 27. Januar 2012
Washington/ USA - Es kommt nicht oft vor, dass die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA ihre Internetseite mit einer Einmeldung, einer "Breaking News" spontan aktualisiert. Gestern Abend, dem 27. Januar 2012, war dies jedoch der Fall, als die Sonnenobservatorien um 19:15 Uhr (MEZ) einen gewaltigen Ausbruch der Sonne, einen sogeannnten Flare, der höchsten Kategorie "X" registrierten. Auch wenn sich die von diesem Ausbruch ins All gestoßene Plasmawolke nicht in Richtung Erde bewegt, erwarten Sonnenforscher dennoch leichtere Auswirkungen energetischer Protonen im Zwischenspiel mit der Erdatmosphäre.

Erst am Montag ereignete sich bereits eine Sonneneruption der Kategorie M9 und schon diese wurde als stärkster Sonnenausbruch seit 2005 registriert (...wir berichteten). Der gestrige Ausbruch aus der aktiven Sonnenfleckenregion Nummer 1402 hatte nun die Intensität der Kategorie X1,8 (also nahezu X2) und führte aufgrund der von der Sonne ins All katapultierten Partikel schon wenige Zeit später laut NASA zu Störungen des irdischen Radioempfangs.
Meteor

Busgroßer Asteroid rast ganz knapp an Erde vorbei

Ein Forscher spricht von einem "Beinahezusammenstoß": Der Gesteinsbrocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde ziemlich nah.
asteroid
© DPA/DPA
Die Illustration zeigt, wie es gewesen sein könnte: Ein großer Gesteinsbrocken nimmt Kurs auf die Erde

Ein Asteroid von der Größe eines Busses ist am Freitag ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigerast. Der 19 Meter lange und sechs Meter breite Brocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde auf bis zu 60.000 Kilometer nah, wie das Zentrum für Kleinplaneten in den USA mitteilte.

Er kam unserem Planeten damit sechsmal näher als der Mond, der die Erde in 380.000 Kilometern Entfernung umkreist. Zentrumsleiter Gareth Williams sprach daher von einem „Beinahezusammenstoß“.

Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war. Der Gesteinsbrocken war wegen seiner geringen Größe auch erst am Mittwoch entdeckt worden, als ihn ein Teleskop in Arizona ins Visier nahm.
Palette

Sonnensturm löst spektakuläre Nordlichter aus

Der seit Dienstag auf die Erde treffende Sonnensturm hat am nördlichen Polarhimmel faszinierende Nordlichter erzeugt. Vor allem im Norden Skandinaviens war das spektakuläre Naturschauspiel zu beobachten, wie etwa das Bild aus der Nähe der norwegischen Stadt Tromsoe sowie das Video zeigen.


Die in der Wissenschaft als Aurora borealis bezeichnete Leuchterscheinung wird beim Auftreffen von elektrisch geladenen Teilchen des Sonnensturms auf die Erdatmosphäre hervorgerufen. Weil das Plasma von Sonnenwinden vom Magnetfeld der Erde entlang der Feldlinien zu den magnetischen Polen gelenkt wird, treten die Leuchterscheinungen hauptsächlich in den Polarregionen auf und werden deshalb auch Polarlichter genannt.

Beim Aufprall in der obersten Schicht der Atmosphäre regen die Teilchen aufgrund einer geänderten Elektronen- Konfiguration dort vorhandene Moleküle (Sauerstoff oder etwa Stickstoff) zum Leuchten an. Polarlichter können verschiedene Farben haben.
Sun

Weiterer Sonnensturm soll kommen

Sonnensturm 2012 aktuell: Weiterer Sonnensturm kommt - Die Nasa hat bekannt gegeben, dass in den kommenden Stunden ein neuer Sonnensturm in 2012 beginnt.

Erst vor wenigen Tagen haben zahlreiche Internetseiten über den Sonnensturm 2012 berichtet. Nun soll er noch stärker werden. Aktuell gab die Nase bekannt, dass es am Wochenende wieder zu einen der größten Sonnenstürme der jüngeren Geschichte kommt. Aktuell ist davon noch nichts zu registrieren, so ein Wissenschaftler.

Durch einen Sonnensturm, wie er aktuell 2012 prognostiziert wird, werden vorübergehende Funkübertragungen gestört werden, aber für unsere technisierte Welt ist eine andere Wirkung noch viel bedrohender: In langgestreckten elektrischen Leitern wie beispielsweise Überlandleitungen und Pipelines können Ströme von teils beachtlicher Stärke induziert werden, die dann zu dauerhaften Schäden führen können.
Sun

Sonnensturm bringt Flugplan von Delta durcheinander

Washington - Der stärkste Sonnensturm seit fast einem Jahrzehnt hat die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines zu Routenänderungen gezwungen. Wegen möglicher Störungen der Satellitenkommunikation durch die Sonneneruption passte das Unternehmen die Flugrouten zwischen den USA und Asien an, wie ein Delta-Sprecher sagte. Flugzeuge von Hongkong, Shanghai und Seoul seien nun weiter südlich unterwegs.

Nach Angaben von US-Forschern hatte der Sonnensturm am Sonntagabend begonnen. Die US-Raumfahrtbehörde NASA registrierte den Höhepunkt der Eruption am Dienstag. Bei einem solchen Ausbruch, der von Forschern als "koronaler Massenauswurf" bezeichnet wird, werden elektrisch geladene Partikel ins All geschleudert und kollidieren mit dem Magnetfeld der Erde. Dadurch kann laut NASA die Satellitenkommunikation gestört werden.
Question

Lichtschweif erschreckt Menschen

Aufregung in Petingen. Die Bewohner wollen dort am Himmel ein helles Licht gesehen haben. Manche sprechen vom Einschlag eines Metallteils. War es Weltraumschrott?

Die Meldungen der Bürger aus Petingen überschlagen sich. Manche haben den hellen Lichtschweif am Himmel am Montagabend gesehen, andere in der Nacht auf Dienstag, einige am Mittwochmorgen. Es wird sogar von einem Einschlag eines Metallteils in einem nahen Waldstück gesprochen.

Viele Menschen griffen ängstlich zum Telefon und berichteten von einer "brennenden Schweif" oder sogar einer "leuchtenden Kugel am Himmel" über Petingen.

Schrott, Meteorit?

"Bei dem Phänomen kann es sich tatsächlich um Weltraumschrott oder aber auch um einen zerplatzen Meteoriten handeln," beschwichtigt Hobby-Astronom Nicolas Feierstein am Dienstag gegenüber Tageblatt.lu.
Sun

Stärkster Sonnensturm seit 2003 eingetroffen

Washington - Ein gewaltiger Sonnensturm ist auf die Erde zugerast. Die ersten geladen Teilchen der Plasmawolke seien eingetroffen, meldete die US-Wetterbehörde NOAA. Der Sonnensturm ist nach neuesten NOAA-Berechnungen der stärkste seit 2003.


Zuvor war hatte sie ihn als stärksten seit 2005 bezeichnet. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Bei hoher Sonnenaktivität werden große Gaswolken aus den Außenschichten der Sonne ins All geschleudert. Diese sind elektrisch geladen und können das Erdmagnetfeld stören. Für Natur und Menschen auf der Erde sind sie ungefährlich, da sie nicht durch das Magnetfeld dringen. Bei der Stärke des aktuellen Sturms können jedoch Passagiere und Crews von sehr hoch fliegenden Flugzeugen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt sein. Insbesondere in Polnähe sind Navigationssysteme von Flugzeugen gefährdet. Flugzeuge und Raumschiffe sollten daher die Polarregionen am Dienstag meiden, hatte die NOAA geraten.

Die Teilchen der aktuellen Wolke hätten zusammen in etwa die Masse eines großen Berges in deutschen Mittelgebirgen, sagte Werner Curdt vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau (Niedersachsen). Eine Wolke dieser Größe benötige mehrere Stunden, bis sie komplett eingetroffen sei, daher seien etwaige Schäden zunächst nicht exakt zu bestimmen.
Meteor

Furioses Ende eines Kometen

Immer wieder vergehen Kometen über der Sonne. Was genau dabei geschieht, haben amerikanische und schottische Forscher erstmals beobachten können. Indem der von ihnen studierte Komet durch die Korona der Sonne raste, zerfiel er in eine Reihe größerer Brocken, die sich rasch auflösten und dabei extrem kurzwelliges Licht aussandten.
© NASA / SOHO

Binnen zehn Minuten habe sich auf diese Weise Kometenmaterial mit einer Masse von einigen zehntausend Tonnen regelrecht verflüchtigt, schätzen die Astrophysiker um Carolus Schrijver von der Firma Lockheed Martin. Dies entspreche einem Durchmesser von 10 bis 50 Meter für den eigentlichen Kometenkern, schreibt die Gruppe im Magazin Science.

Der Komet mit der Bezeichnung C/2011 N3 war am 6. Juli letzten Jahres aufgefallen, als er in den Blick mehrerer Sonnenobservatorien geriet. Zwar hat das Sonnenobservatorium SOHO in 15 Jahren Dienstzeit rund 2.000 Annäherungen von Kometen an die Sonne beobachtet. In diesem Fall wurde das Ereignis aber auch von dem Solar Dynamics Observatory (SDO) und von den Zwillingssonden der STEREO-Mission erfasst.
Meteor

Fall aus dem Weltall?

meteorit
© Publicpix
Dieser Stein, etwa fünf Zentimeter lang und 400 Gramm schwer, lag in einer kleinen Mulde.
Rätsel um seltsamen Fund auf einer Wiese

Schneeberg. Was hält der Mann, der auf einer großen, schneebedeckten Wiese in der Nähe des Filzteichs in Neustädtel steht, in seiner rechten Hand? Der etwa fünf Zentimeter lange Stein gibt Rätsel auf. Sicher ist bisher nur: Es handelt sich um kein gewöhnliches Exemplar.

Experten schließen nicht aus, dass es sich bei dem kleinen Brocken um einen Meteoriten handelt, der gut vier Milliarden Jahre lang mit einer Geschwindigkeit von 50 Metern in der Sekunde bei 270 Grad Minus durch das Weltall gerast ist, schließlich die Erdatmosphäre durchbrochen hat - und vor kurzem auf dem Grundstück von Peter Schöffler aus Schneeberg landete. Jenem Mann, der das Teil jetzt in seinen Händen hält. Beweise für die Theorie gibt es noch nicht. Aber Anhaltspunkte. Inzwischen beschäftigen sich Experten der Sternwarte Schneeberg, der Bergakademie Freiberg und ein Astronom aus Potsdam mit dem Fall.

Schöffler war über seine Wiese spaziert, auf der er fast jeden Grashalm kennt. "Auf einmal sah ich diesen merkwürdigen Brocken, der kurz vorher noch nicht dort gelegen hatte", berichtet er. Schöffler nahm das Stück in die Hand und merkte, dass es im Verhältnis zu seiner Größe relativ schwer war. Zudem fühlte es sich wie Metall an. Er entdeckte eine Mulde, in der das Gestein gelegen hatte. Und auch die war vorher noch nicht da. "Wie soll dieser Stein dorthin gekommen sein - außer von oben?", fragte sich Schöffler irritiert. Er telefonierte mit der Sternwarte. Und schon wenig später stand Mitarbeiter Mike Behnke am Fundort in Neustädtel. Er bekommt oft Steine gezeigt, von denen behauptet wird, sie kämen aus dem All. Meistens sieht er auf den ersten Blick, dass das aus der Luft gegriffen ist. Diesmal lag die Sache anders.
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Eingeschlagener Meteorit kam vom Mars

Ein Forscherteam aus den USA hat einen Meteoriten in Marokko untersucht und festgestellt: Er stammt vom Mars. Weltweit gab es solch ein Ereignis erst vier Mal.
meteorit, washington
© Nasa
Ein von der NASA veröffentlichtes Foto zeigt einen Meteoriten über dem US-Bundesstaat Washington im Jahr 2000.

Vergangenes Jahr konnten die Menschen in Nordafrika ein ungewöhnliches Schauspiel am Himmel verfolgen. Ein Lichtschweif bahnte sich am 18. Juli 2011 seinen Weg durch die Atmosphäre. Ursache war ein Meteorit, der in Marokko auf die Erde niederging. Nun hat ein Forscherteam um den Kurator der Universität von New Mexico, Carl Agee, entdeckt, dass der Brocken vom Mars kam.

Die acht Wissenschaftler von der amerikanischen Gesellschaft für Meteoriten analysierten die chemische Zusammensetzung von etwa einem Dutzend übrig gebliebener Bruchstücke des größtenteils verglühten Gesteins. Im Dezember 2011 hatten sie die nur wenige Zentimeter großen Splitter erhalten. Das Ergebnis der Untersuchung: Das Gestein stammt vom Mars. Das erkannten die Wissenschaftler als sie den Sauerstoffgehalt und seine Zusammensetzung überprüften. Dieser unterscheidet sich nämlich in Gesteinen von der Erde und aus anderen Gegenden im Weltraum.

Damit kommt dem Fund in Marokko erhebliche Bedeutung zu, weil zuvor erst in vier Fällen der Einschlag von Mars-Meteoriten auf der Erde dokumentiert werden konnte. Hinzu kommt, dass die Teile des Meteoriten bereits kurz nach der Landung auf der Erde geborgen werden konnten. Durch die in solchen Fällen kurze Zeitspanne von nicht einmal einem halben Jahr zwischen Einschlag und Analyse sind die Gesteinssplitter kaum mit Stoffen auf der Erdoberfläche verunreinigt gewesen.
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