Die Welle 3
Feuer am Himmel
In der Nacht, am 20./21. September, gegen 00:34:41 UT (Universal Time), sahen wir in Finnland einen sehr hellen Boliden. Ich füge die SCHÖNEN Bilder aus Mikkeli von Aki Taavitsainen und Jani Lauanne und die Farbaufnahme (von einer Webkamera) von Harri Frestadius aus Lappeenranta an:
Moskau - Im äußersten Norden Sibiriens erkunden russische Wissenschaftler derzeit eine Diamantenmine, die alle bisherigen weit in den Schatten stellen soll. Sie könnte die bisher weltweit bekannten Diamantenreserven mehr als verdoppeln und den Markt für die wertvollen Steine auf den Kopf stellen. Russland könnte die Handelsbörsen regelrecht überschwemmen, der Preis für Industriediamanten würde stark fallen. Doch ein Abbau in der entlegenen Region ist nicht einfach.
Eigentlich hatten Wissenschaftler im Dienste der Sowjetunion das Vorkommen bereits 1970 entdeckt, als sie den Popigai-Krater mit einem Durchmesser von 100 Kilometern erkundeten. Ein großer Asteroid stanzte ihn vor 35 Millionen Jahren in den Boden und schuf dabei aus dem sibirischen Grafitgestein durch Druck und Hitze extrem harte Diamanten. Die UdSSR erklärte die Existenz des Vorkommens aber zum Staatsgeheimnis. Denn damals produzierte die Sowjet-Industrie künstliche Diamanten, die Suche nach natürlichen Vorkommen wurde zurückgefahren.
Manche bezeichnen den Einschlag des Eltanin-Asteroiden vor 2,5 Millionen Jahren als den "vergessenen" Einschlag, da dieser Treffer eines bis zu zwei Kilometer durchmessenden Brockens im tiefen Wasser des Südpazifiks auf den ersten Blick als vergleichsweise unwichtig für die Entwicklung der Erde angesehen wird - ganz anders als der Treffer vor etwa 65 Millionen Jahren, der zum Aussterben der Dinosaurier beitrug. Doch war der Eltanin-Asteroid wirklich so bedeutungslos? Eine Gruppe australischer Forscher hat da Zweifel.
"Es handelt sich hierbei um den einzigen bekannten Einschlag im tiefen Ozean und er wurde fast vollständig vergessen, weil es keinen großen Krater zum Untersuchen gibt, wie bei einem Einschlag auf Land", so Professor James Goff vom Australia-Pacific Tsunami Research Centre der australischen University of New South Wales und vom Natural Hazards Research Laboratory.

Das Foto wurde in der Nähe von Phoenix, Arizona aufgenommen. Ein Schweif der von einem eintreffenden, explodierenden Meteoren/Kometenfragment hinterlassen wurde. 13. September 2012, Südwesten der USA.
Die Leute kontaktierten Regierungsstellen in New Mexico und Süd-Colorado, um einen "Absturz" zu melden. Der Stellvertreter eines Sherriffs im nördlichen New Mexico sagte, dass er Zeuge "einer Explosion" war, und davon, dass ein Teil des Objekts vom Hauptkörper abbrach. Niemand berichtete über eine Spur, die sich vom Boden nach oben bewegte; nur von einem sich sehr schnell bewegenden Punkt am Himmel, der eine sehr helle Spur in der mittleren Atmosphäre produzierte, was darauf hinweist, dass nichts vom Boden aus gestartet wurde.
Die Schadenskontrolle trat sehr schnell in Aktion - die Associated Press berichtete:
Bei der "Explosion" handelte es sich laut Drew Hamilton, dem Sprecher für die White Sands Missile Range der US-Armee, um die normale Abtrennung der ersten und zweiten Stadien des unbewaffneten ballistischen Geschosses Juno, das um 6:30 Uhr MT von Fort Wingate nahe Gallup, N.M., abgefeuert wurde. Die verbrauchte erste Raketenstufe landete in dem festgelegten Gebiet eines US Forest Service Landes.
Übersetzung von lunarmeteoritehunters.blogspot.com
Wir analysierten einen Boliden, der in ein Haus in Guatemla einschlug. Dieser Bolide richtete Schaden an wo er eintrat, jedoch verletzte er niemanden.
Das Geschoss schlug in ein Familienhaus in Donaire Valley ein und zog Experten vom Fachbereich Astronomie, der National Autonomous University of Honduras (UNAH), an.
Anhand einer vorläufigen Prüfung, wird das Fragment als Meteorit angesehen.
Kommentar: Nur vor zehn Tagen schien ein Meteorit in Honduras eingeschlagen zu sein, am 20. August 2012.
Es hat sich ein weiterer Zeuge für den "Feuerball mit Schweif" gemeldet, der letzte Woche Dienstag am Himmel von Hastings erschien. Der Zeuge sagt, er sei überrascht, dass sich keine anderen Zeugen gemeldet hätten.
Ross, der seinen Nachnamen nicht nennen will weil "die Leute denken werden, ich bin verrückt", sagte, dass er in seinem Spa-Pool saß als er einen riesigen orangen/roten Feuerball sah, der sich in Richtung Te Mata Peak bewegte.
"Es war das Erstaunlichste, was ich ich je in meinen 61 Jahren gesehen habe", sagte er.
"Ich dachte, scheiße. Ich rief nach meiner Frau, aber sie dachte, dass ich einfach nur wie immer am Schimpfen und Toben war."
"Ich bin rausgerannt und sagte, dass es etwas in den Nachrichten geben wird - etwas wie das wird eine Flutwelle oder sowas auslösen. Ich rief alle meine Kumpel an und die sagten, du hast Drogen genommen."

Nachtleuchtende Wolken in der oberen Schicht der Erdatmosphäre. Aufgenommen am 13. Juli 2012 von Bord der Internationalen Raumstation (ISS) aus.
Bereits bekannt war, dass sich die sonderbaren Wolken in Höhen zwischen 80 und 85 Kilometern bilden und aus diesem Grund noch lange in die eigentlich dunkle Nacht hinein das Sonnenlicht reflektieren, auch wenn die Sonne schon längst hinter dem Horizont untergegangen ist (...wir berichteten).
Wie die Forscher um den Atmosphärenwissenschaftler James Russell von der Hampton University und Mark Hervig von der Raumfahrtfirma GATS Inc. Nun berichten, haben sie - eingebettet in die nachtleuchtenden Wolken - Spuren von "Meteoroiden-Rauch" entdeckt, die sie für die Keimzellen halten, um die herum sich die Wolken bilden.
Derselbe Meteor wurde in fünf Staaten beobachtet, einschließlich North Carolina, South Carolina, Ohio, Kentucky und Virginia, während die meisten Beobachtungen scheinbar in und um Asheville, Charlotte und Greensboro gemacht wurden.
Ein Augenzeugenbericht:
5 Sek von Süd nach Nord, weiß lodernd, fing klein an, wie eine Sternschnuppe, wurde dann größer, richtete sich nach unten und wurde blendend grün, brach hinten in grüne Teile auseinander (Bäume behinderten meine Sicht am Ende etwas; dies ist, was scheinbar geschah); begann als Sternschnuppe und vergrößerte sich dann in Helligkeit und Größe, verdunkelte sich etwas, als er grün war, ganz zum Schluß meiner Beobachtung schien er in mehrere Fragmente auseinanderzubrechen. Das war verblüffend. Es war sehr hell und schrecklich schön!Details über den Meteor finden Sie hier.
Abendstimmung in Friedrichshain. Berliner sitzen auf ihren Balkons, sehen in den Himmel. In der Ferne startet ein Flugzeug in Tegel. Dann heben einige aufgeregt ihre Finger. Etwas weiter oben zieht ein Objekt über Berlin hinweg. Es ist wie ein Feuerschweif, bewegt sich langsam, manchmal hin und her. Himmel! Was ist das denn?
Rund eine halbe Stunde dauert das Spektakel. Von links oben am Horizont zieht es teils in zuckenden Bewegungen nach rechts unten und verblasst dann allmählich. B.Z.-Fotografen sind vor Ort, halten die Kamera drauf. Beobachter spekulieren: ein verglühter Satellit? Ein Düsenjet? Oder war es doch ein Ufo?

















Kommentar: Das ist bereits das dritte Ereignis in diesem Jahr über Finnland:
3 January 2012: Great fireball spotted over southern Finland
17 July 2012: Meteorite Lights Up the Skies in Ostrobothni, Finland