Das Kind der Gesellschaft
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Mann erstach zwei Rentnerinnen in Zwickau und würgte eine dritte

© Axel Richter
In Zwickau hat ein Mann zwei Frauen getötet. Der möglicherweise psychisch kranke 46-Jährige griff zunächst eine 67-jährige Nachbarin an und stach sie unvermittelt an der Wohnungstür nieder. Danach überwältigte er eine 81-Jährige auf der Straße und tötete sie ebenfalls mit Messerstichen.

Anschließend würgte der Mann noch eine dritte Frau, doch konnten Passanten hier Schlimmeres verhindern. Zwei Männer rangen den Angreifer zu Boden und hielten ihn fest, bis die Polizei kam.

Staatsanwaltschaft vermutet psychische Erkrankung

Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagnachmittag, die Polizei berichtete aber erst am Sonntag davon. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen zweifachen Mordes erlassen. "Es gibt kein nachvollziehbares Motiv für die Taten", sagte die Sprecherin der Zwickauer Staatsanwaltschaft, Antje Dietsch.

Kommentar: Die Gesellschaft scheint immer mehr zu verfallen, wie es ein paar Beispiele aus den letzten Monaten zeigen:


Eye 1

Unmenschliche Zustände in Griechenland, dem Freiluftgefängnis Zentraleuropas

Es reicht wohl nicht, dass die EU-Politik das griechische Volk offensichtlich mit allen Mitteln zur Wahl einer neuen (rechten?) Regierung zwingen will - nun wird Griechenland auch noch zu einem großen Freiluftgefängnis für syrische Flüchtlinge umfunktioniert.

© Reuters
Symbolbild
Die Regelung mit der begrenzten Geldausgabe an den Geldautomaten wird schon fast zur Gewohnheit, vor einigen Banken steht Security, aber das stört niemanden. Man könnte eigentlich sagen, dass die meisten Griechen die Situation gelassen hinnehmen und entgegen aller Propaganda-Nachrichten würde ich behaupten, das Kostas Normalverbraucher genau weiß, wozu er sich am Sonntag entscheiden wird, insbesondere die jungen Menschen.

Immer wieder kommt es zu Gerüchten, heute hörte ich, Alexis Tsipras hätte letztendlich doch unterschrieben - was niemand glaubte, denn man hat schon vieles gehört seit Montag. Allerdings beginnen manche, insbesondere ältere Griechen, mit Hamsterkäufen, weil sie befürchten, dass durch die geschlossenen Banken die Supermärkte schon bald nicht mehr mit Lebensmitteln beliefert werden könnten.

Die meisten Gespräche ergaben, dass man sich von der EU-Politik "über den Tisch gezogen" fühlt, viele Wähler Alexis Tsipras´ befürchten, er könne im letzten Augenblick noch weich werden und nachgeben, wirkliche Angst scheinen die meisten nicht mehr zu haben.

Leider aber haben wir nicht nur dieses eine Problem, die Situation an der Grenze zur FYROM ist nach dem nächtlichen Regen unbeschreiblich. Von Privatleuten (weil die Gemeinden kein Geld mehr haben), wurden bereits Kleidung und Schuhe nach Eidomeni gebracht, damit sich die völlig durchnässten Flüchtlinge, die den nicht enden wollenden Wolkenbruch fast ausnahmslos im Freien über sich haben ergehen lassen müssen, umziehen können. Manche Kleinkinder und Babys haben bereits Husten, nachts war die Temperatur weit unter 20 Grad gefallen. Nervenzusammenbrüche sind jetzt an der Tagesordnung, ebenso wie der sich ständig widerholende Versuch der Menschen, mit den Soldaten und Polizisten an der Grenze ins Gespräch zu kommen und sie zu bitten, wenigstens für 5 Minuten wegzusehen. Die Reaktionen sind sehr interessant: Zunächst heben die Soldaten leicht ihre Gewehre, um sie dann wieder zu senken und den bettelnden Flüchtlingen zuzuhören. Ihre Gesichter sind fast unbewegt, aber manchmal kann man einen Schatten von Traurigkeit erkennen - der Mensch scheint durchzudrücken.

Kommentar: Den psychopathischen Regierenden und Entscheidern in Europa sind die Probleme und das Schicksal der Griechen und dieser Flüchtlinge egal. Helfen und den Karren aus dem Dreck ziehen werden letztlich nur die Normalbürger.


Ladybug

Fortschreitendes Bienensterben: Deutsche Imker fordern bundesweites GVO-Verbot

Fast 100 000 deutsche Imker fordern ein bundesweites Anbauverbot gentechnisch veränderter (GV-) Feldfrüchte. Vertreten werden sie vom Deutschen Imkerbund DIB, der sich nach der Einführung eines neuen EU-Gesetzes, das den Mitgliedsländern Handlungsspielräume (»Opt-Out«) beim GVO-Anbau einräumt, weiterhin für ein Verbot einsetzt.
© Shaiith / Shutterstock
Laut dem neuen Gesetz kann ein Mitgliedsland den Anbau auf Teilen oder der Gesamtheit seines Territoriums verbieten. GV-Befürworter protestieren gegen das Gesetz, der Streit erstreckt sich über die gesamte EU.

Der Deutsche Imkerbund appelliert an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), ein Verbot für das gesamte Land zu verhängen, doch der Minister vertritt die Linie, jedes Bundesland solle eigene Bestimmungen erlassen.

Für die Imker ist das keine Lösung, da Bienen beim Einsammeln des Nektars keine Landesgrenzen respektieren und Strecken von bis zu acht Kilometern zurücklegen. Ein »Flickenteppich«, bei dem einige Gebiete Gentechnik-frei sind und andere nicht, sei weder umweltpolitisch noch landwirtschaftlich vertretbar.

Kommentar:


Pills

Österreich: Erfolgreiches Volksbegehren zum EU-Austritt

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© SN/APA/HERBERT NEUBAUER
261.159 Österreicher wollen eine Volksabstimmung über den Abschied aus der EU. Sie haben das von Inge Rauscher initiierte EU-Austritts-Volksbegehren unterzeichnet. Mit einer Unterstützung durch 4,12 Prozent der Stimmberechtigten rangiert es auf Rang 23 der nunmehr 38 Volksbegehren - und muss, weil die 100.000er-Hürde genommen ist, vom Nationalrat behandelt werden.

In Zeiten der Wirtschafts- und Griechenlandkrise erreichten die von der mittlerweile pensionierten Übersetzerin Rauscher (Initiative Heimat und Umwelt) angeführten EU-Gegner heuer deutlich mehr Zuspruch als im Jahr 2000: Damals wurde ihr Volksbegehren für eine neue EU-Abstimmung von 3,35 Prozent bzw. 193.901 Stimmberechtigten unterschrieben. Die zentrale Forderung heuer war: "Der Nationalrat möge den Austritt der Republik Österreich aus der Europäischen Union mit Bundesverfassungsgesetz, welches einer Volksabstimmung zu unterziehen ist, beschließen."

Die Initiatoren Inge Rauscher, Helmut Schramm und Franz-Joseph Plank freuten sich in einer Aussendung über ein "großartiges Ergebnis", sei es doch ein "reines Bürger-Volksbegehren" gewesen, ohne jegliche Unterstützung durch eine Partei, große Sponsoren oder Medien. Sie sehen ihr Ziel, eine Volksabstimmung, "einen großen Schritt näher" gerückt.

Kommentar:


Pocket Knife

Schlampiges und unhygienisches Vorgehen: 11.000 Patienten in Sydney müssen zum Aids-Test nach Zahnarztbesuch

Schlamperei bei der Reinigung von medizinischem Gerät könnte für Tausende Patienten in Sydney zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr geworden sein. Sie sollten sich nun auf HIV und Hepatitis testen lassen. Betroffen sind bis zu 11.000 Menschen.

© www.colourbox.com
Medizinische Geräte wurden nicht richtig gereinigt und sterilisiert: In Sydney könnte tausenden Menschen der Zahnarztbesuch zum Verhängnis geworden sein.

Wegen mangelhafter Hygienemaßnahmen in mehreren Zahnarztpraxen sind in Sydney sicherheitshalber tausende Patienten zu einem Aids-Test aufgefordert worden. Zwölf Zahnärzten aus vier Praxen in Sydney würden Verstöße gegen Hygienevorschriften vorgeworfen, sagte der Leiter der Gesundheitsbehörde des Bundesstaates New South Wales, Jeremy McAnulty, am Donnerstag. Weil medizinisches Gerät nicht vorschriftsgemäß gereinigt und sterilisiert worden sei, seien die dort behandelten Patienten aufgerufen, sich auf HIV und Hepatitis A, B und C testen zu lassen. Betroffen sind demnach bis zu 11.000 Menschen.

Bislang gebe es keinen Hinweis auf Infektionen mit dem Immunschwächevirus HI oder mit Hepatitis, hob McAnulty hervor. "Wir sind hoffnungsvoll, dass es keine Ansteckungen gibt und das angenommene Risiko gering ist, aber es ist für die Leute am besten, wenn sie ihren Zustand kennen, denn es gibt Behandlungen für Infektionen."

Kommentar: Ist Aids nur ein Schwindel von Pharmafirmen?


Satellite

Menschliches Versagen? VW-Mitarbeiter starb wegen einem Montageroboter

In einem VW-Werk ist ein Techniker von einem Roboter tödlich verletzt worden. Der Unfall passierte beim Einrichten der Maschine.
Bei einem Unfall mit einem Montageroboter in einem Werk des Automobilkonzerns Volkswagen (VW) ist ein Techniker tödlich verletzt worden. Der Roboter habe den Mann gegen eine Metallplatte gedrückt, berichtet die Regionalzeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Der Unfall passierte im VW-Werk in Baunatal bei Kassel, in einer Halle, in der VW Elektromotoren baut. Der Techniker, der bei einem Dienstleistungsunternehmen arbeitete, war mit einem Kollegen dabei, die Maschine einzurichten. Er hielt sich direkt im Bereich der Maschine auf.

Der Kollege nahm den Roboter in Betrieb

Der zweite Mitarbeiter befand sich außerhalb des Bereichs des Roboters und nahm diesen in Betrieb. Unklar ist, ob das auf Zuruf des Kollegen erfolgte. Der Roboter erfasste den Mann und verletzte ihn am Brustkorb. Er wurde reanimiert und dann ins Krankenhaus nach Kassel gebracht. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass er in der Notaufnahme starb.

Question

Schüsse auf Marinebasis in Washington?

Berichte über Schüsse in der Nähe oder auf einer Marinebasis in der US-Hauptstadt Washington, D.C. haben einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Fernsehbilder zeigten am Donnerstag zahlreiche Einsatzfahrzeuge und abgesperrte Straßen in der Gegend.
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© googlemaps
Berichte über Schüsse auf einer Marinebasis in der US-Hauptstadt Washington, D.C. haben einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Fernsehbilder zeigten am Donnerstag ein massives Aufgebot an Einsatzfahrzeugen in der Gegend. Viele Straßen wurden abgesperrt.

Die Basis sei zumindest teilweise evakuiert worden, berichtete der TV-Sender NBC. Mitarbeiter wurden aufgefordert, zunächst nicht zur Arbeit zu kommen." Vorfall kann nicht bestätigt werden"

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der Großeinsatz durch einen Anrufer ausgelöst worden sein. Dieser berichtete, Schüsse in einem der Gebäude gehört zu haben.

"Es kann bisher kein Vorfall bestätigt werden", meldete die Navy am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Laut der städtischen Feuerwehr liegen keine Angaben über Verletzte vor. Nach mehr als zwei Stunden gaben die Behörden Entwarnung. Nach Angaben der Feuerwehr gibt es keinerlei Verletzte.


Kommentar: Möchte jemand die Bevölkerung in Amerika in Angst versetzen? Denn nicht zuletzt gab es die folgenden Amokläufe:


Crusader

Und die Völkerwanderung durch Griechenland geht weiter...

Während alle ganz konzentriert auf die kommende Volksabstimmung blicken, sowohl in Hellas wie auch in anderen Ländern, spitzt sich die Situation an der Grenze Griechenland-FYROM zu. Und keiner schaut hin.

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Es ist halb 10 Uhr abends, da klingelt mein Handy. Es ist Vasilis Tsartsanis, der mich fragt, ob ich Lust hätte, ihm zu helfen, ich solle nach Evzoni kommen, da werde dringend Hilfe gebraucht.

Eine gute halbe Stunde nach dem Anruf bin ich in Evzoni. Das normale Bild dort, an das man zwischenzeitlich schon gewöhnt war, hat sich verändert: Die Massen an Teilnehmern der Völkerwanderung nach Zentraleuropa sind nicht mehr anzutreffen, sie verteilen sich jetzt auf die Felder unmittelbar vor der Grenze zur FYROM. Und dort bleiben sie vorerst, wie es aussieht.

Während ich Vasilis gemeinsam mit Evelina, einer sehr engagierten Griechin aus Polykstro, dabei behilflich bin, einer Gruppe Syrier mit Säuglingen, kleinen Kindern und einem schwer gehbehinderten jungen Mann zu helfen - seine Freunde transportieren ihn auf einem Schubkarren, der schnell organisiert wurde, gebracht worden ist er auf einer Leiter liegend, wie Vasilis mir erklärt - informiert mich Vasilis darüber, was los ist und wie sich die Situation an den Übergängen, die von den Flüchtlingen normalerweise benutzt werden, entwickelt hat:

Kommentar: Griechenland hat derzeit nicht nur mit ihren Finanzen, ihrer Wirtschaft und der EU zu kämpfen. Zusätzlich drängen auch noch Flüchtlingsmassen aus den Kriegsgebieten ins Land. Dieses Problem allein kann ein Land schon an ihre Grenzen bringen.


Clipboard

Griechenland: Ein Augenzeugenbericht als Protokoll des rasanten wirtschaftlichen Kollaps

Die deutsche Unternehmerin Gaby Guzek betreibt in Thessaloniki ein Restaurant. Sie schildert, wie sich die Lage in Griechenland praktisch von Minute zu Minute verschlechtert. Immer weniger Läden akzeptieren griechische Bank-Karten. Flüge werden abgesagt, weil das Flugbenzin nicht im voraus bezahlt werden kann. Das Online-Banking bricht zusammen. Am Abend wurde das Limit für Abhebungen bei Bankomaten von 60 auf 50 Euro gesenkt.
Griechenland - ein Augenzeugenbericht als Protokoll des rasanten wirtschaftlichen Kollaps.

10.13 Uhr: Nach drei Tagen Deutschland bin ich zurück in Griechenland. Nach der Landung auf dem Weg nach Hause traute ich meinen Augen nicht: Auf den rund 15 Kilometern Schnellstraße (wochentags um die Uhrzeit immer belebter bis dichter Verkehr) habe ich insgesamt drei Autos gezählt. Auch im Ort ist alles gespenstisch leer, nur wenige Menschen auf der Straße. Geschäfte (sogar inkl. Supermärkte) sind leer. Ich war gestern nicht mehr einkaufen, werde heute aber mal checken gehen, wie es um das Angebot steht. Weiterhin lange Schlangen vor den Geldautomaten.
© Louisa Gouliamaki/AFP
Rentner in einer Schlange vor ihrer Bank.

Kommentar: Offener Brief an Deutschland: Was Ihnen über Griechenland verschwiegen wurde


Family

Was zählen sollte, ist der Wille der Menschen, nicht der Machtelite! Umfrage zum Referendum zeigt: Mehrheit der Griechen will raus aus der EU

Die griechische Zeitung "Efimerida ton Syntakton" veröffentlichte eine Umfrage zum Referendum am kommenden Wochenende über die Zukunft Griechenlands. Eine knappe Mehrheit will demnach mit Nein stimmen und damit den Grexit in die Wege leiten.
All das Bemühen von Medien, EU-Vertretern und Opposition, die Griechen zu einem Ja beim Referendum über weitere Verhandlungen der Regierung mit den Geldgebern zu bewegen, scheint keine Früchte zu tragen. Nach all den Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs, wollen viele Griechen nicht noch weiter zu Boden gedrückt werden und hoffen auf einen Neuanfang.

Dies macht sich auch in einer Umfrage bemerkbar, die von der griechischen Zeitung Efimerida ton Syntakton veröffentlicht wurde. Demnach wollen 54 Prozent der Befragten mit Nein, 33 Prozent hingegen mit Ja stimmen. Der Rest von 13 Prozent ist noch unentschlossen.

Kommentar: