Das Kind der Gesellschaft
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Proteste gegen amerikanische Armee am Samstag in Tschechien angesagt

Die geplante Durchfahrt eines US-amerikanischen Militärkonvois durch Tschechien löst heftige Proteste tschechischer Kriegsgegner aus. „Wir werden am Samstag auf dem Wenzelsplatz in Prag demonstrieren“, erklärt Dana Feminova von der „Humanitären Bewegung“ und der Organisation „Für Frieden ohne Krieg“, am Freitag in einem RIA-Novosti-Gespräch.
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© Flickr/Socsol
„Nein für Basen“
Die Protestler wollten ihre Position bekräftigen, wonach alle internationalen Probleme mit friedlichen Mitteln zu lösen seien.


Kommentar: Solange Psychopathen an der Macht sind wird dies leider nur ein Wunsch bleiben, wenn das Wissen über Psychopathie fehlt. Es ist dennoch bemerkenswert, wenn es Menschen gibt, die gegen das amerikanische Militär protestieren.

Wir sind der Ansicht, dass NATO-Militärmanöver in Osteuropa, die Durchfahrt schwerer Kampftechnik durch unsere Straßen nicht zur Entspannung beitragen werden. Mit der Demonstration ihrer militärischen Stärke lassen die Amerikaner die Tschechen an das Jahr 1939 erinnern, als die Hitlerarmee auf das Territorium der Tschechoslowakei einmarschiert war. Oder an 1968, als Truppen des Warschauer Vertrages uns ‚Freundschaftshilfe‘ erwiesen hatten. Das Volk empfand das alles eindeutig als eine Okkupation.“

Light Sabers

Amerikanische Soldaten vergewaltigten Kinder in Kolumbien

Bogotá. Laut einem Bericht einer unabhängigen historischen Kommission in Kolumbien haben Angehörige der US-Streitkräfte und in ihrem Dienst stehender privater Militärunternehmen in den Jahren 2003 bis 2007 mindestens 54 Kinder sexuell missbraucht. Der im vergangenen Monat vorgelegte 800-seitige Bericht war am Verhandlungstisch in Havanna von der Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) in Auftrag gegeben worden, um einen Beitrag zur Aufarbeitung der im Verlauf des bewaffneten Konflikts begangenen Verbrechen zu liefern.
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© Ejercito de Colombia
Einer der Mitarbeiter der Kommission, Professor Renán Vega, konzentrierte sich auf die Rolle der USA im Konflikt und erhebt schwere Vorwürfe: "Es gibt sehr viele Informationen über den sexuellen Missbrauch durch Soldaten, und dank der bilateralen Abkommen und der diplomatischen Immunität von US-Offiziellen herrscht komplette Straflosigkeit." Die Taten bezeichnete er als "sexuellen Imperialismus".

Konkret nennt der Bericht 53 Fälle in der Stadt Melgar, etwa 100 Kilometer von Bogotá entfernt im Zentrum Kolumbiens. Die Soldaten missbrauchten dort ihre minderjährigen Opfer, filmten die Taten und verkauften die Aufnahmen später als pornografisches Material. Oft waren die Opfer anschließend Drohungen und Vertreibungen ausgesetzt, wie Kolumbiens größte Tageszeitung El Tiempo berichtet.

Kommentar: Kolumbien wird dabei nur ein trauriges Beispiel sein, wo amerikanische Soldaten sich an Unschuldigen vergangen haben. Was ist im Irak und in Afghanistan geschehen, neben den anderen unzähligen Verbrechen?


Airplane

Giftige Luft im Cockpit: Ein bekanntes Problem, dennoch wird nichts dagegen unternommen und keine Fragen gestellt

Es gibt ein gravierendes Problem in der Luftfahrt, das praktisch verschwiegen wird und es scheint speziell Germanwings zu treffen. Vergiftete Atemluft im Cockpit und der Passagierkabine. Es ist aber ein generelles Problem, denn die Atemluft kommt über die Triebwerke in die Kabine hinein und so auch allerlei toxische Dämpfe, die zu Atembeschwerden und Bewustlosigkeit führen. Darüber habe ich schon vor Jahren geschrieben. Siehe "Fliegen ist schlecht für die Gesundheit" von 2009.

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Seit vielen Jahren ist dieses Problem den Fluglinien, Flugzeugherstellern und den Aufsichtsbehörden bekannt, aber es passiert nichts, denn die Ursache liegt an einem grundsätzlichen Konstruktionsfehler. Statt saubere Atemluft in der Kabine direkt von Aussen zu nehmen, kommt sie aus den Düsentriebwerken, wird "Bleed Air" oder Zapfluft genannt. Man müsste die Luftzufuhr bei allen Passagiermaschinen komplett umbauen oder Flugzeuge ganz neu entwerfen, um die Ursache zu beheben.

Kommentar:
  • Eindeutig: Frankreich schießt deutsche Linienmaschine ab! Wir müssen dringend die Schuld der falschen Partei in die Schuhe schieben
  • Augenzeuge zur Absturzstelle der Germanwings-Maschine: “Das Flugzeug war wie pulverisiert”
  • Germanwings Airbus bereits vor dem Aufschlag explodiert? Zeugen berichten über "Explosion und Rauch" vor dem Aufprall - Trümmerteile weit verstreut
  • Germanwings: Zweifel an der Selbstmordtheorie? Hinweise die dagegen sprechen könnten
  • Germanwings Absturz - Was uns verschwiegen wird: War nur ein Pilot im Cockpit bzw. gab es Sicherheitsprobleme mit kontaminierter Kabinenluft?
  • Ungereimtheiten und verschwiegene Daten des Germanwings-Absturzes: Der Mörder ist wieder mal ein Toter



  • Stormtrooper

    Brutales Vorgehen der Polizei gegen Studentenproteste in Kanada

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    Kommentar: Die Studentin die am Anfang in dem Video direkt mit Pfefferspray attackiert wurde, plant gegen die Polizei zu klagen.

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    © Jacques Boissinot / THE CANADIAN PRESS



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    Endlich: "Krim. Der Weg in die Heimat" mit deutschen Untertiteln

    Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland hat der russische TV-Sender Rossija 1 in einer Dokumentation die Vorgänge wiederhergestellt, die sich Ende Februar und Anfang März 2014 auf der Schwarzmeer-Halbinsel zugetragen haben.
    In dem zweieinhalb Stunden langen Streifen erinnert sich Russlands Präsident Wladimir Putin daran, wie die Entscheidung über die Rückkehr der Krim gefallen war. Originalaufnahmen, Augenzeugenberichte und Nachstellungen informieren darüber, wie der gestürzte ukrainische Staatschef heimlich gerettet, die Krim vor Nationalisten geschützt und die 193 ukrainischen Truppenteile unblutig entwaffnet werden konnten. Die Dreharbeiten dauerten acht Monate. Gedreht wurde in Dutzendeт Ortschaften der Krim. Die Medienholding Rossiya Segodnya präsentiert die Dokumentation „Krim. Der Weg in die Heimat“ mit deutschen Untertiteln.


    Bomb

    Anschlag auf türkische Redaktion in Istanbul

    Die Ermittler schließen einen Bombenanschlag nicht aus: In Istanbul ist bei einer Explosion in der Redaktion der Zeitschrift "Adimlar" ein Mensch getötet worden - das Blatt soll Verbindungen ins islamistische Milieu haben.

    Istanbul - Bei einer Explosion in einer türkischen Zeitschriftenredaktion in Istanbul hat es einen Toten gegeben. Drei weitere Menschen seien bei der Detonation am Mittwochabend verletzt worden, meldet die Nachrichtenagentur Dogan. Ersten Berichten zufolge schließt die Polizei einen Bombenanschlag auf die Zeitschrift Adimlar nicht aus - dem Blatt werden Verbindungen zur radikalislamischen Gruppe IBDA-C nachgesagt.

    Teile der Fassade der Redaktionsräume im dritten Stock wurden weggesprengt und stürzten auf die Straße. Zahlreiche Fensterscheiben in der Umgebung gingen zu Bruch. Die Ursache der Detonation war den Berichten zufolge zunächst unklar. Die Polizei schließe aber ein Gasleck aus und halte daher einen Anschlag für möglich, hieß es.

    Kommentar: Zum Thema IS können Sie diesen kurzen Artikel lesen:


    Airplane

    Augenzeuge zur Absturzstelle der Germanwings-Maschine: “Das Flugzeug war wie pulverisiert”

    Nicolas Balique aus Marseille hat nach eigenen Angaben als erster Journalist und zu Fuß die Absturzstelle des Germanwings-Airbus erreicht.
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    Nur wenige Kilometer entfernt vom Absturzort hatte Balique auf der Veranda eines Hauses von Freunden sitzend das herabstürzende Flugzeug zunächst nicht bemerkt:
    Ich dachte, das Flugzeug kann einfach nicht hier runtergekommen sein. Ich habe mir selbst eingeredet, dass das nicht hier vor unserer Nase passiert sein kann. Dann habe ich mich auf den Weg gemacht und erstmal nichts gesehen. Aber nur rund dreihundert Meter von hier entfernt sah ich dann erste kleine Wrackteile. Das Flugzeug war wie pulverisiert. Ich kann meine Emotionen nur schwer verbergen: Es muss für die Familien der Opfer unvorstellbar sein, dass diese Menschenleben einfach pulverisiert wurden.

    Kommentar:


    Rocket

    Gas-Explosion trifft Manhatten - Gebäude vollständig eingestürzt

    Eine mächtige Explosion - und dann sackte ein Wohnblock im New Yorker Szeneviertel East Village zusammen, Flammen griffen auf das Nachbarhaus über. Bis jetzt gehen die Behörden von 19 Verletzten aus.
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    © AFP
    Rauchsäule über der Ruine: Als Folge der Explosion stürzten Teile des Gebäudes an der Second Avenue ein. Die Feuerwehr spricht von mehreren Verletzten.
    New York - Eine Explosion hat ein Haus im New Yorker East Village einstürzen lassen, dabei wurden mindestens 19 Menschen verletzt. Mindestens drei von ihnen hätten sogar lebensgefährliche Verbrennungen davongetragen, berichteten US-Medien unter Berufung auf die New Yorker Behörden. Mindestens ein Mensch wird laut New York Times vermisst.

    Ermittlungsergebnissen zufolge war zunächst ein Haus in dem Szeneviertel explodiert und dann zusammengesackt. Flammen griffen daraufhin auch auf das Nachbarhaus über. Dunkle Rauchwolken stiegen über dem Südosten Manhattans auf, der Brand war aus großer Entfernung zu sehen. Polizei und Feuerwehr rasten mit Hunderten Einsatzkräften zum Ort des Geschehens und riegelten ihn weitläufig ab.

    Kommentar:


    Question

    Weite Teile Hollands ohne Strom, darunter auch der Flughafen Schiphol - Viele Flüge wurden gestrichen

    Weite Teile Hollands waren zeitweise ohne Strom. Betroffen war vor allem der Norden des Landes und die Hauptstadt Amsterdam. Krankenhäuser, Züge, Bahnen und der Flughafen Schiphol waren lahmgelegt.
    © AP
    Ein großer Stromausfall hat am Freitag die Gegend um Amsterdam lahmgelegt. Betroffen war zeitweise auch der internationale Flughafen Schiphol. Das Telefon- und Mobilfunknetz war überlastet. Züge fielen aus oder stoppten auf offener Strecke. Krankenhäuser, Radio und Fernsehen schalteten auf Notstrom um. Tausende Menschen saßen in Zügen, Straßenbahnen, Metros und Fahrstühlen fest. Nach und nach kehrte der Strom wieder zurück, wie niederländische Medien berichteten.

    Defekt in Hochspannungsstation

    Der Strom fiel nach Angaben des Übertragungsnetzbetreibers Tennet wegen eines Defekts in einer 380-Kilovolt-Hochspannungsstation in der Gemeinde Diemen bei Amsterdam aus. Zur Ursache der Störung äußerte sich das Unternehmen zunächst nicht.

    Kommentar: Bereits vor ca. 2 Wochen gab es ebenso einen Stromausfall in Amsterdam.


    Ambulance

    Armes Kind: Junge überfährt seinen Opa mit Traktor


    Symbolbild
    Ein acht Jahre alter Junge hat seinen Opa im Alb-Donau-Kreis mit dem Traktor überfahren - der Mann starb kurz darauf an seinen Verletzungen.

    Der 78-jährige Landwirt war mit seinem Enkel auf einem Feld bei Langenau, wie die Ulmer Polizei am Donnerstag mitteilte. Wie viele Male zuvor habe er den Jungen am Mittwoch den Traktor fahren lassen. Der Achtjährige habe seinen Großvater plötzlich rufen hören, er solle anhalten. Der Junge stoppte und entdeckte seinen Opa hinter dem Traktor unter der Egge, einem Gerät mit Zinken, um den Boden aufzulockern. Die Ulmer Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln den Unfallhergang.

    dpa