Das Kind der Gesellschaft
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Reality Check aus Russland: So denken die Russen über Putin, Ukraine und die Krim

Sharon Tennison, Präsidentin der US-amerikanischen CCI, einer amerikanischen Business-Organisation (die ca. 7.000 russische Unternehmer ausbildete) hat uns heute Nacht aus St. Petersburg geschrieben und ihre Erfahrungen vor Ort geschildert. Ein Augenzeugenbericht von heute.

Wie denken die Russen über Krim, Putin und die Ukrainer?

Wir drucken ihren Brief mit ihrer freundlichen Genehmigung.

Ein Reality Check aus Russland

Liebe Freunde

Die letzten beiden Wochen habe ich in St. Petersburg und Moskau verbracht. Angesichts der Tragödie die sich in der Ukraine abspielt, war es überraschend eine völlig einhellige Meinung der russischen Bürger vorzufinden, inklusive unserer CCI-Absolventen. Und das nicht wegen „kontrollierter Medien“, da alle mit denen ich gesprochen habe eine Vielzahl von Medien täglich durch das Internet lesen, einschließlich CNN. Ihr Alter reicht von 25 bis 55, im allgemeinen stellen sie die Mittelklasse Russlands dar. Das ist keine langjährige Unterstützung für Putin, denn wenigsten die Hälfte von ihnen waren vorher keine Putin-Unterstützer. Aber heute hat sich die Situation geändert.

Kommentar:



Better Earth

Für die Unabhängigkeit in Schottland: Gegner liegen leider knapp vorn!

"Soll Schottland ein unabhängiger Staat werden?": Mit ihrer Antwort auf diese Frage haben die Schotten in einem Referendum darüber entschieden, ob sie sich nach mehr als 300 Jahren von Großbritannien abspalten wollen.


Wählt Ja!
Knapp 4,3 Millionen Landesbewohner durften an der historischen Volksabstimmung teilnehmen, deren Ergebnis europaweit mit Spannung erwartet wird. Letzten Umfragen zufolge lagen die Unabhängigkeitsgegner knapp vorne.

Die Entscheidung über die Zukunft ihrer Heimat trieb die Schotten seit Wochen um. Da sich 97 Prozent der Stimmberechtigten ab 16 Jahren für das Referendum registriert hatten, wurde mit einer hohen Beteiligung gerechnet. Meinungsforscher räumten den Befürworten eines Verbleibs im Vereinigten Königreich einen hauchdünnen Vorsprung vor den Unabhängigkeitsverfechtern ein. Allerdings bewegte sich die Differenz innerhalb der dreiprozentigen Fehlermarge. Da zudem der Anteil unentschiedener Wähler noch zuletzt auf bis zu 14 Prozent geschätzt wurde, dürften diese den Ausschlag geben.
Better Earth

Putin: Mit Russland-Sanktionen verstößt der Westen gegen WTO-Prinzipien

Die Sanktionen des Westens gegen die russische Wirtschaft zeugen laut Präsident Wladimir Putin davon, dass die betreffenden Länder von den Basisprinzipien der Welthandelsorganisation WTO Abstand nehmen und gegen das Prinzip der fairen und freien Konkurrenz verstoßen.
© RIA Novosti/Michael Klimentyev
„Die gegen unser Land beschlossenen Einschränkungen sind nichts anderes als ein Verzicht auf die Basisprinzipien der WTO durch einige unserer Partner“, sagte Putin am Donnerstag in einer Sitzung des Staatsrates. „Verstoßen wird gegen das Prinzip der gleichen Bedingungen für den Zugang aller Länder und Teilnehmer der Wirtschaftstätigkeit zu den Märkten von Waren und Dienstleistungen. Ignoriert wird das Meistbegünstigungsregime im Handel sowie das Prinzip der fairen und freien Konkurrenz.“

All das werde auf eine politisierte Weise und ohne Einhaltung der WTO-Normen getan, fügte der Präsident hinzu. Eine Gruppe westlicher Länder habe sich faktisch erlaubt, auch eine Reihe anderer für Russland geltende Prinzipien und Regeln der WTO zu durchkreuzen. Dabei gehöre Russland zur Top-6 der führenden Wirtschaften der Welt.
Question

Kirchengebäude in Nigeria eingestürzt: Vorher flog ein Flugobjekt mehrere Male über das Gebäude

Beim Einsturz eines Gebäudes einer nigerianischen Kirchengemeinde sind nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.
TB Joshua church
© Associated Press
124 Menschen seien aus den Trümmern auf dem Gelände in einem Vorort von Lagos gerettet worden, teilte Ibrahim Farinloye, der Koordinator der nationalen Notfallbehörde, gestern mit. In dem Gebäude waren offenbar ausländische Gäste der Synagogue Church of All Nations (Scoan) des populären TV-Predigers TB Joshua untergebracht.

Unglücksursache unklar

Die genauen Umstände der Tragödie vom Freitag blieben unklar. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass das zweistöckige Gebäude um weitere Stockwerke erweitert werden sollte und bei den Bauarbeiten einstürzte. Prediger Joshua sagte hingegen der nigerianischen Zeitung „The Guardian“, ein Flugzeug, das mehrfach im Tiefflug das Gelände umkreist habe, könnte den Kollaps verursacht haben. Ikotun liegt westlich des internationalen Flughafens von Lagos.

Handcuffs

Rechtsextreme innerhalb der auszubildenden Polizeistruktur

Polizei
© dts Nachrichtenagentur
Eine Aachener Polizeianwärterin ist offenbar von mehreren ihrer Kommilitonen rassistisch angefeindet worden. Nach der Suspendierung eines 19-Jährigen ist nun ein weiterer Kursteilnehmer vom Dienst freigestellt worden.

Aachen - Der Fall von rassistischen Anfeindungen gegen eine Polizeianwärterin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Aachen weitet sich aus. Nun ist ein zweiter Kursteilnehmer vom Dienst suspendiert worden. Der 22-Jährige aus der Region Aachen soll fremdenfeindliche und rassistische Bilder in der nicht-öffentlichen WhatsApp-Gruppe des Ausbildungskurses versendet haben, teilte die Aachener Polizei mit. Er gilt als Mitläufer.

Haupttäter soll ein 19 Jahre alter Polizeianwärter sein, der bereits in der vergangenen Woche suspendiert worden war. Er soll seine Kommilitonin mit fremdenfeindlichen Äußerungen beschimpft, sie in sozialen Netzwerken gemobbt und ein Hakenkreuz in ihren Textmarker geritzt haben. Die Beschuldigten und das mutmaßliche Opfer hatten denselben Studienkurs besucht. Beide Täter seien bisher nicht in organisierten Strukturen der rechten Szene aufgetreten, heißt es.
Sun

New Ager möchte im Lotussitz gegen das Böse meditieren: Liebe und Licht Unfug, und warum es genau das Gegenteil bewirkt

Mark Passio ist ein unabhängiger Freiheitsaktivist, der sich mit einer großen thematischen Bandbreite beschäftigt. Sein Schwerpunkt ist das menschliche Bewusstsein als Ursache für und zugleich Ausweg aus der Herrschaft und der Sklaverei. In seinen Vorträgen, Seminaren und Radiosendungen betont er immer wieder, nicht blind zu glauben, was er inhaltlich präsentiert, sondern fordert dazu auf, alles durch eigene Nachforschungen und anhand der eigenen Erfahrung zu überprüfen.

Screenshot
In seinem Vortrag „Cosmic Abandonment. An Explanatory Synthesis Regarding Human Origins, Psychopathy, Slavery And The Current Psychological And Social Conditions Of Humanity” beschreibt er verschiedene Persönlichkeitsprofile von Menschen, die ein System struktureller Gewalt wie den Staat bilden und unterstützen.


Kommentar:



V

Alte Parteien werden weniger gewählt: AfD macht es SPD und CDU vor

Die AfD zieht in Erfurt und Potsdam mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage ein. Das Signal der Wähler ist eindeutig: Sie trauen den etablierten Politikern immer weniger zu. Wer das Erstarken der Protestpartei nur als Problem der Union sieht, hat die Dimension nicht verstanden.
Egal, welche Koalitionen am Ende in Thüringen und Brandenburg regieren: Der Gewinner der Landtagswahlen ist die AfD. Wie in Dresden vor zwei Wochen entert die Partei des Wirtschaftsprofessors Bernd Lucke die Landtage von Erfurt und Potsdam. Und die Ostdeutschen statteten sie mit einer Kraft aus, die die politische Landschaft erschüttert. Denn indem die AfD aus dem Stand zweistellige Ergebnisse einfahren konnte, stellten die Wähler den etablierten Parteien die Quittung für die bisherige Politik aus.

Erfolgreich mit der Kümmerer-Masche

Die geht offenbar am Nerv vieler Bürger vorbei. Für das Kreuzchen auf dem Wahlzettel reicht offensichtlich die Tatsache, dass die AfD die innere Sicherheit, die Grenzkriminalität oder den Unterrichtsausfall zum Thema macht und dafür vermeintlich einfache Antworten bietet. Dass deren Umsetzung letztlich schwieriger ist als im Wahlkampf angekündigt, interessiert erst einmal nicht. Wie es bei der Europawahl auch nicht interessierte, welche Konsequenzen die Parole „Raus aus dem Euro“ wirklich haben würde.

Kommentar: Die AfD ist letztendlich ebenso ein Instrument der Politik und kann später auch von Psychopathen übernommen werden. Dennoch ist es interessant zu sehen, dass die Wähler somit gegen die herkömmliche Politik in Deutschland protestieren.

Snakes in Suits

Wie man mit Psychopathen umgeht: Verteidigung gegen den Psychopathen


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Die meisten Menschen denken bei Psychopathen automatisch an das, was sie durch diverse Kinofilme und Reportagen kennengelernt haben: Psychopathen sind Menschen, die Spaß daran haben, ihre Opfer zu quälen, zu entstellen, zu foltern und zu töten. Sie sind Ausnahmeerscheinungen, mit denen sie wahrscheinlich nie im Leben zu tun haben werden. Das ist zwar richtig, aber nur bei dieser extremen Ausprägung von Psychopathie. Andere Typen von Psychopathen sind unbekannt oder bleiben unentdeckt, obwohl sie anderen Menschen ebenfalls großes Leid zufügen.


Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erwachsener Mensch mittleren Alters in seinem Leben mit einer Wahrscheinlichkeit von annähernd 100% mit mindestens einem Psychopathen zu tun hatte. Der Anteil von Psychopathen ist etwa 4% in der normal durchmischten Bevölkerung. Viele Indizien sprechen dafür, dass ihr Anteil in Machpositionen in der Politik und in der Wirtschaft um ein Vielfaches höher ist.

Kommentar: Das mit Abstand wichtigste Buch zu diesem Thema:
Politische Ponerologie, link
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


V

Aufregung in den USA: Lehrer gibt Schülern die Aufgabe, Bush mit Hitler zu vergleichen

Bush, Hitler
Ein Lehrer hat seine Schüler in der US-Hauptstadt Washington dazu aufgefordert, Adolf Hitler und George W. Bush zu vergleichen. Gut, Herta Däubler-Gmelin hätte die Aufgabe locker gelöst. Aber in den USA löste die Schulaufgabe dann doch Diskussionen aus.

Washington - Was haben Nazi-Diktator Adolf Hitler und der ehemalige US-Präsident George W. Bush gemeinsam? Mit dieser ungewöhnlichen Aufgabenstellung sorgt ein Lehrer in der US-Hauptstadt Washington für Aufsehen. "Wir haben schon etwas über die beiden Männer, die ihre Macht auf unterschiedliche Weise missbrauchten, gelesen. Nun können wir sie vergleichen und gegenüberstellen", hieß es in einem Arbeitsblatt, das die Schüler bearbeiten sollten. Auf Twitter kursierte ein viel diskutiertes Foto des Aufgabenblattes, das dem TV-Sender NBC zufolge einer sechsten Klasse vorgelegt wurde.

Die Vorsitzende des Schulbezirks bemühte sich am Donnerstag auf Twitter um Schadensbegrenzung. "Kein Lehrplan sieht vor, dass Schüler solche Aufgaben lösen müssen", schrieb Kaya Henderson. Der verantwortliche Lehrer bereue die Übung zutiefst und wolle sich bei seinen Schülern dafür entschuldigen. Wenig später äußerte sich auch die Schule in einer Mitteilung: "Ein Text über Adolf Hitler steht zwar auf dem Lehrplan. Ein Vergleich aber nicht." Alle Eltern der Schüler bekämen einen Brief, in dem der Vorfall erklärt werde.

Kommentar: Kinder sollten auch in der Schule kritisches Denken lernen, und lernen zu erkennen was wirklich in der Welt um uns herum vorgeht. Sie sollten von uns Erwachsenen geeignetes Handwerkszeug an die Hand bekommen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Sie sollten keine Angst haben müssen ihre Meinung frei zu äußern. Sie sollten keine Bedenken haben müssen auch unbequeme Themen und Wahrheiten zu betrachten, und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Das hat dieser Lehrer gemacht und dieser Vergleich ist durchaus angebracht und wichtig.

Aber anscheinend ist so ein Lernstoff und wichtige Lektionen dieser Art, im Lernplan für unsere Kinder nicht mehr vorgesehen, und auch von ihrer Umgebung nicht erwünscht? Diese Kinder dürfen anscheinend nur lernen was für sie vorgesehen ist: gehorsam den Weg gehen, der ihnen von psychopatischen "Anführern" vorgegeben wird und sich bloß keinen Schritt von "diesem rechten Weg" ablenken lassen?

Wohin solch ein Weg in unserer Vergangenheit geführt hat, kann man z.B. bei Zeitzeugen nachlesen und auf welche Risiken und Nebenwirkungen man sich gefasst machen sollte ebenfalls. Wer aus der Vergangenheit nicht lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

Quenelle - Golden

62 Prozent der Franzosen wollen Hollandes Rücktritt

François Hollande kommt aus seinem Umfragetief nicht heraus: Laut einer Umfrage der konservativen Zeitung "Le Figaro" wollen 62 Prozent seinen Rücktritt - und gehen sogar noch weiter.
dorfidiot, hollande
© afp
Eine gute Grimasse zum Schulbeginn: Das Bild vom französischen Präsidenten Francois Hollande sorgt in Frankreich für Wirbel.
Paris - Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Ifop-Umfrage für das Magazin der konservativen Zeitung Le Figaro. Allerdings gingen zugleich 61 Prozent der Befragten davon aus, dass Hollande bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2017 durchhalten wird.

Den repräsentativ ausgewählten rund tausend Befragten wurde angesichts der wirtschaftlichen und politischen Probleme in Frankreich nicht nur ein Rücktritt des Staatschefs zur Wahl gestellt. Auch eine Auflösung des Parlaments wurde als Möglichkeit vorgeschlagen, wofür 54 Prozent der Franzosen plädierten. Für eine Ablösung von Premierminister Manuel Valls sprachen sich 41 Prozent aus. Den Befragten wurde allerdings nicht die Option "keine der drei Lösungen" angeboten.

AFP
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