Das Kind der Gesellschaft
Karte

Stock Down

Griechenlands Rentenzahlungen werden halbiert: 350.000 Rentner müssen mit 350€ auskommen

Etwa 350.000 griechische Rentner werden ab dem 1. Juli lediglich die Hälfte ihrer Bezüge ausgezahlt bekommen. Statt 750 Euro sollen sie 350 Euro erhalten. 120 Euro werden die Rentner in der ersten Juni-Woche abheben können. Der Rest soll in den darauffolgenden Wochen abhebbar sein.

Bild
© dpa
Die griechischen Rentner bangen um ihre Bezüge.
Der Vorsitzende der griechischen Rentenempfänger der Pensionskasse für Freiberufler (OAEE), Tasos Petropoulos, hat am Montag angekündigt, dass die 350.000 Rentenempfänger der OAEE für den Juli-Monat lediglich die Hälfte ihrer Bezüge erhalten werden, was einer Summe von 350 Euro entspricht.

Doch davon dürfen sie angesichts der Kapitalverkehrskontrollen am 1. Juli nur 120 Euro abheben, berichtet Gulf News. Etwa 1.000 Banken würden am Mittwoch ausschließlich für die Rentner öffnen, damit diese ihre Bargeld-Bezüge erhalten. Der Rest der Bezüge - also 130 Euro - werde in der Woche vom 6. Bis zum 12. Juli ausgezahlt.

Andere Pensionskassen wie zum Beispiel die OGA, der fast eine Million griechischer Bauern a gehören, haben die Auszahlungen der Rentenbezüge bis auf weiteres verschoben.

Kommentar: Entgegen der allgemeinen Propaganda, ist Griechenland keineswegs ein Land, in der sich die Leute an europäischen (und Deutschen) Geldtöpfen schamlos bedienen und sich dadurch ein bequemes Leben verschaffen. 750€ Rente im Monat heißt, ein Leben weit unter der Armutsgrenze und 350€ reicht gerade aus, um nicht zu verhungern. Miete zahlen geht da nicht mehr. Doch das ist noch lange nicht alles: Aber wen interessiert schon die Wahrheit, wenn es Bild und Co anders sehen?


Passport

Von wegen vegetarisch - Jährlich sterben 500.000 Tiere durch Ernteeinfuhr

Habenhausen - Diese Bilder lassen Tierfreunden das Herz ganz schwer werden: Zerfetzte Fasane liegen auf einer abgemähten Wiese nahe des Werdersees. 50 Meter weiter liegt ein toter Fuchs.

Laut Deutscher Wildtierstiftung müssen in Deutschland jährlich 500 000 Fasane, Kitze, Enten, Kaninchen, andere Kleintiere bei der Ernte ihr Leben lassen. Sie werden auf der Flucht überfahren.

BILD-Leser-Reporter und Tierschützer Josef Teupe entdeckte die Kadaver beim Spaziergang: „Mit drei Unimogs haben die Bauern die Fläche in kürzester Zeit abgemäht und so einen regelrechten Tierfriedhof geschaffen.“

Paradox: Bei der Fläche handelt es sich um ein ausgewiesenes Brut- und Rastgebiet, direkt daneben befindet sich ein renaturiertes Naturschutzgebiet.

Kommentar: Auch wenn der Artikel aus der Bild stammt, bestätigen andere Quellen die genannten Zahlen, dass 500.000 Tiere jährlich durch die Ernte ums Leben kommen, darunter befinden sich auch ca. 80.000 Rehkitze. Das ist mit Sicherheit ein unbequemer Fakt, den viele Vegetarier nicht wahrhaben wollen.


Document

Liberia war Ebola-frei: Junger Mann an Infektion gestorben

Liberia galt seit Anfang Mai als Ebola-frei, jetzt ist ein junger Mann an der Infektion gestorben. Wie sich der 17-Jährige infiziert und ob er vor seinem Tod andere angesteckt hat, ist noch unklar.
© dpa
Archivbild
In Liberia ist ein 17-Jähriger an Ebola gestorben. Die Leiche des Teenagers sei positiv auf das Virus getestet worden, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister des Landes, Tolbert Nyenswah. Der junge Mann war am 24. Juni in Nedowein, einer Stadt in der Nähe des internationalen Flughafens von Liberia, gestorben.

Wie sich der Mann infiziert hat und ob er vor seinem Tod andere Menschen angesteckt hat, sei noch unklar, so Nyenswah, der Fall werde derzeit untersucht. Der Verstorbene sei aber unter sicheren Bedingungen bestattet worden. Mit der Begründung, dass derzeit keine weiteren Erkrankungsfälle bekannt seien, warnte Nyenswah davor, Panik aufkommen zu lassen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Liberia am 9. Mai dieses Jahres für Ebola-frei erklärt, nachdem es in dem Land 42 Tage lang keine neuen Infektionsfälle gegeben hatte. Immer wieder hatten Experten aber darauf hingewiesen, dass der Kampf gegen die Seuche damit in dem Land nicht beendet sei.

Kommentar:


Airplane

Sportflugzeug stürzt über Egelsbach ab - Güterzug rammte ein paar Teile

Im hessischen Egelsbach ist ein Sportflugzeug abgestürzt. Der Pilot wurde schwer verletzt, seine Begleiterin starb bei dem Unglück. Die Bahnstrecke Frankfurt-Darmstadt wurde teilweise gesperrt.
Bild
© dpa
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flughafen Egelsbach in Hessen ist eine Insassin gestorben. Das bestätigte die Feuerwehr am Unfallort nahe der Bahnstrecke Frankfurt-Darmstadt. Der Pilot wurde schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war die Maschine vom Typ DA 20 Katana gegen 10.40 Uhr auf dem Flughafen zwischen Darmstadt und Frankfurt gestartet. Aus bislang ungeklärter Ursache berührte die Maschine die Oberleitung der nahe gelegenen Bahnlinie, stürzte ab und ging in Flammen auf, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

Kommentar: In letzter Zeit gab es viele Vorfälle mit Flugzeugen:


Fire

Mindestens 20 Tote bei Absturz einer Militärmaschine in Indonesien

In Indonesien ist ein Militärflugzeug kurz nach dem Start in ein Wohngebiet der Millionenstadt Medan gestürzt. Die Maschine ging in Flammen auf. Mindestens 20 Menschen wurden getötet.

© dpa/pitcture-alliance/Dedi Sahputra
Auf der indonesischen Insel Sumatra ist eine Militärmaschine in ein Wohngebiet gestürzt.
Beim Absturz eines Militärtransporters sind am Dienstag in Indonesien mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine des Typs Hercules C-130 war kurz nach dem Start in ein Wohngebiet gestürzt und in Flammen aufgegangen, wie ein Militärsprecher mitteilte. In einem Krankenhaus wurden 20 Todesopfer gezählt. Zwei Verletzte würden behandelt, berichtete eine Sprecherin.

Nachrichtensender zeigten Fotos und erste Videos aus dem Wohngebiet. Darauf waren rauchende Wrackteile zu sehen sowie zerstörte Autos und Haustrümmer. Die Feuerwehr war mit Löschzügen im Einsatz. Es war zunächst unklar, wie viele Menschen außer den zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord waren.

Der Unfall passierte in der Millionenstadt Medan auf der Insel Sumatra. Die Lockheed C-130 ist ein propellergetriebenes Transportflugzeug, das seit Jahrzehnten auch bei Katastrophenhilfen eingesetzt wird. Sie kann auch mehrere Dutzend Personen transportieren.

Kommentar: In letzter Zeit gab es viele Vorfälle mit Flugzeugen:


V

Mut und Zusammenhalt gegen die US-Erpressung: Tausende Griechen versammeln sich in Athen zur Demonstration

© Russia Insider
Ein Treffen des griechischen Prämierministers mit Wladimir Putin
Demonstranten versammeln sich heute auf dem Syntagma-Platz (Platz der Verfassung) vor dem griechischen Parlament in Athen, um gegen die Sparpolitik zu demonstrieren und um die griechischen Bürger dafür zu motivieren am Sonntag gegen die Reformpläne der Gläubiger zu stimmen. Am 5. Juli sollen die Griechen, laut einem Vorschlag des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, in einem Referendum darüber abstimmen, ob sie dem Rettungspaket von Athens Gläubigern unter den vorgeschlagenen Bedingungen zustimmen oder es ablehnen.

Arrow Down

Rechte Stürme SPD Parteizentrale in Berlin und demonstrieren gegen Einwanderer

Von außen hat knapp ein Dutzend rechtspopulistischer Demonstranten kurzzeitig einen Balkon der SPD-Parteizentrale geentert. Zeitgleich gibt es eine ähnliche Aktion in Hamburg. Offenbar hat sich die Gruppe einen französischen Roman zum Vorbild genommen.
Bild
© facebook.com
Die kleine Gruppe von Rechtspopulisten in hat Berlin am Willy-Brandt-Haus ein Plakat gegen Zuwanderung in Europa entrollt. Bei der Aktion am Sonntagabend hat Wachschutz der SPD sofort die Polizei alarmiert. "Als wir ankamen, waren die aber schon wieder weg", sagte ein Polizeisprecher.

Die Demonstranten, die zu der Gruppe "Identitäre Bewegung" gehören, kletterten laut Polizei von außen über eine Leiter auf den Balkon im ersten Stock des Hauses. In die SPD-Zentrale selbst gelangten sie nicht. Details über die Aktion in Hamburg wurden bisher nicht bekannt.

Die Gruppe veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite Fotos von der Aktion am Willy-Brandt-Haus. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Die Berliner Zeitung hatte zuerst über die Aktion berichtet.

Newspaper

Mitmischen in der Desinformationskampagne: Apple stellt Journalisten ein um Nachrichten für seine Nutzer zu selektieren

Der US-Technologiekonzern Apple will offenbar Journalisten für seine Märkte in den USA, Großbritannien und Australien einstellen. Diese sollen die Aufgabe haben, Geschichten zu erkennen, „die von Algorithmen wahrscheinlich nicht erfasst worden wären“.
© dpa
Apple selektiert die Nachrichten für seine Nutzer.
Apple wird offensichtlich bald Journalisten beschäftigen. Im Internet hat der Computerkonzern die Stelle eines Redakteurs für sein Angebot Apple News ausgeschrieben.

In der Ausschreibung heißt es: „Diese Redakteure werden News-Nutzern helfen, große News-Events schnellstmöglich zu finden.“ Sie sollten Geschichten erkennen, „die von Algorithmen wahrscheinlich nicht erfasst worden wären“. Dabei sollen sie für das Team in Santa Clara (USA) international Kontakt zu großen Redaktionen halten. Die neue App Apple News soll Nutzern personalisierte Nachrichten schicken. Das Angebot erscheint vorerst nur in den USA, Großbritannien und Australien. Über einen Deutschland-Start gibt es keine Informationen.

Kommentar: Dass ein großer Konzern wie Apple auf dem Kurs der Regierung fährt, ist nicht überraschend. Ebenso wenig, dass sich die Journalisten, die von dem Konzern eingestellt werden, wohl auf dem selben Kurs werden befinden müssen, um den Leuten ihre tägliche Dosis von bereits schon vorselektierten Lügenmeldungen aufzutischen.


Bulb

Mutige Landrätin: Sie fordert Hartz-IV Sanktionen sofort einzustellen

Altenburger Landrätin fordert Jobcenter im Kreis auf, Sanktionspraxis sofort zu beenden
Die Kreischefin des Altenburger Landes in Thüringen, Michaele Sojka (Die Linke) forderte das Jobcenter auf, keine finanziellen Strafen, sogenannte Sanktionen, mehr gegen Hartz IV-Bezieher zu verhängen. Durch die Leistungskürzungen würden viele Betroffene „nur depressiver und kränker“, mahnte die Landrätin im Gespräch mit der Jungen Welt.

Sanktionen können in Obdachlosigkeit münden

Sojka beruft sich auf ein aktuelles Urteil des Gothaer Sozialgerichts, in dem die Sanktionen im Sozialrecht für verfassungswidrig erklärt und die Frage an das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe überwiesen wurde. Sie sprach von einer „Klarstellung“ seitens des Gerichts. Für ihren Vorstoß ernte die Landrätin jedoch viel Kritik. So erhielt sie einen Brief vom Personalrat des Jobcenters, in dem ihr die Behörde vorwirft, die Arbeit der Jobcenter-Mitarbeiter zu diskreditieren.


Wie die Leipziger Volkszeitung Personalratschef Torsten Rist aus dem Brief zitiert, zeugten die Ausführungen Sojkas „offenbar von wenig Kenntnis der Praxis im Jobcenter“. Der Vorstoß der Landrätin sei ein „Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter“. Zudem blende sie bei ihrer Forderung Gesetze aus, so Rist weiter. „Daran muss ich mich natürlich halten“, betonte die Kommunalpolitikerin am Sonntag gegenüber Junge Welt. Im Rahmen der Gesetzeslage sei es aber zumindest möglich, die Kosten der Unterkunft und Heizung nicht länger durch Sanktionen zu kürzen. Das könne die Trägerversammlung beschließen, da diese Leistung, anders als die Leistung zum Lebensunterhalt, von der Kommune getragen werden müsse.

Attention

Erneutes Raketenunglück: Versorgungsrakete für ISS stürzt kurz nach Start ab

Eine Trägerrakete mit dem privaten Transportschiff "Dragon" an Bord ist kurz nach dem Aufbruch zur Internationalen Raumstation explodiert. An Bord war dringend benötigter Nachschub.
Bild
© AFP
Der Unfall: Nur zwei Minuten nach dem Start kam es zur Explosion.
Nur zwei Minuten nach dem Start des privaten Raumfrachters "Dragon" zur Internationalen Raumstation ISS hat es ein Problem gegeben. "Etwas ist beim Start schief gelaufen", twitterte die US-Raumfahrtbehörde Nasa nach dem missglückten Aufbruch der Falcon-9-Rakete mit dem "Dragon" an Bord.

Der Frachter sei zerbrochen. Es sei eine "Unregelmäßigkeit" aufgetreten, die nun untersucht werde, schrieb die Betreiberfirma SpaceX bei Twitter. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Nasa kündigte für den frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Pressekonferenz an.

Der Raumfrachter "Dragon" ist unbemannt. Er hatte rund 2000 Kilogramm Nachschub und wissenschaftliche Geräte zu den Astronauten auf der ISS bringen sollen. Die Explosion ist ein gravierender Rückschlag für Nasa und SpaceX.

Kommentar: In den letzten Monaten sind einige Raketen abgestürzt oder sie hatten technische Probleme: