Das Kind der Gesellschaft
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Pills

Germanwings-Absturz: Neue Theorie über Einnahme von Psychopharmaka, die schon oft in Verbindung mit Amokläufen standen

Alle möglichen Spekulationen sind im Umlauf über den Charakter des Germanwings-Kopiloten Andreas Lubitz, der, wie die Medien melden, absichtlich ein Passagierflugzeug in den französischen Alpen zum Absturz brachte und dabei sich und 149 andere tötete. Aber in all dem Gerede, ob Lubitz nun homosexuell war oder nicht, ob er an einer Depression oder einer Geisteskrankheit litt, fehlt die Konzentration auf die Medikamente, die der verwirrte Mann bekanntermaßen vor dem Unglück eingenommen hat.
© picture-alliance
Reuters macht Lubitz direkt für den fürchterlichen Absturz verantwortlich und zitiert eine Flugbegleiterin, die angeblich 2014 ein Verhältnis mit Lubitz hatte. Ihr Bericht über Lubitz‘ Gedanken und Handlungen zeigen ernste Probleme in der Art, wie der Mann die Welt sah, darunter der angebliche Wunsch, etwas zu leisten, wodurch »jeder meinen Namen kennen wird«, um die Worte der anonymen Flugbegleiterin zu zitieren.

Die International Business Times konzentriert sich mehr auf Lubitz‘ angebliche Homosexualität und behauptet, er habe vor dem Absturz das Internet »nach Schwulenporno-Websites und Websites über Selbstmord durchsucht«. Lubitz‘ angebliche private Obsession mit verschiedenen »sexuellen Perversionen« habe ihn, wie einige Medien sagen, in einen Zustand des Wahnsinns versetzt, in dem er, anscheinend gepeinigt von seinem geheimen Verlangen, einen Weg gesucht habe, viele Menschen in den Tod zu reißen.


Kommentar: Es ist wirklich traurig, dass Andreas Lubitz so rücksichtslos diffamiert wird; und zwar besonders in Hinsicht darauf, dass sehr viele Hinweise darauf hindeuten, dass er nicht für den Absturz des Flugzeugs verantwortlich ist.


Kommentar:

SOTT Fokus: Gestutzte Flügel für Deutschland und Europa: Wer war daran interessiert die Germanwings-Maschine abstürzen zu lassen?


Bomb

Bombendrohung für indonesisches Flugzeug - Keine Bombe gefunden

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Eine Bombendrohung hat ein Flugzeug in Indonesien zu einer außerplanmäßigen Landung gezwungen. Die Maschine der Billigfluglinie Batik mit 131 Menschen an Bord setzte keine halbe Stunde nach dem Start problemlos in Makassar auf der Insel Sulawesi auf.

An Bord sei kein Sprengsatz gefunden worden, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Das Flugzeug war auf dem Weg von Ambon auf den Molukken-Inseln in die Hauptstadt Jakarta, ein etwa dreieinhalbstündiger Flug.

Nach Angaben des Ministeriums ging die Bombendrohung bei der Luftaufsicht ein.

dpa

Kommentar: In kürzester Zeit gab es zwei weitere Bombendrohungen, besteht da ein Zusammenhang?


Fire

Gas-Pipeline in Kalifornien explodiert - 15 Verletzte

Bei einer großen Gas-Explosion in einer Pipeline im kalifornischen Fresno sind am Freitag mindestens elf Menschen verletzt worden. Drei von ihnen sind in einem kritischen Zustand. Eine Feuersäule schoss in die Höhe, der Verkehr in der Region wurde lahmgelegt, weil ein wichtiger Highway in dem US-Staat in beiden Richtungen stundenlang gesperrt werden musste, wie die Behörden berichteten. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Pipeline von der Pacific Gas and Electric Company (PG&E) explodierte.
Anfang dieses Monats verhängten die Regulierungsbehörden des Staates gegen den Energieversorger die bisher größte Strafe in Höhe von $ 1.600.000.000 - wegen der Fahrlässigkeit der San Bruno Explosion.

Grosse Explosion im kalifornischen Fresno: Mindestens elf Menschen wurden verletzt. Vermutlich lösten Bauarbeiten in der Nähe der Gas-Pipeline den Unfall aus

Der Verkehr auf dem Highway 99 stand am Nachmittag für drei Stunden still, während sich Flammen über der Strasse auftürmten, wie die kalifornische Highway-Polizei mitteilte.

Bug

Erneute Bombendrohung gegen Turkish-Airlines - Flieger musste umdrehen

Es ist bereits das dritte Mal in kurzer Zeit, dass eine Maschine der Turkish Airlines eine Bombendrohung erhält: Flug TK1923 von Istanbul nach Basel ist umgekehrt, nachdem in einer Nachricht von einem Sprengsatz an Bord die Rede war.
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© imago
Ein Flugzeug der Turkish Airlines hat wegen einer Bombendrohung seinen Flug nach Basel abgebrochen und ist nach Istanbul zurückgekehrt. Flug TK1923 mit 151 Menschen an Bord sei mittlerweile wieder sicher am Atatürk-Flughafen gelandet, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und Hürriyet Daily News übereinstimmend.

Den Angaben zufolge wurde in der Toilette der Passagiermaschine eine Notiz gefunden, in der es hieß, es sei eine Bombe an Bord. Wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft mitteilte, wird die Boeing 738 nun durchsucht.

Kommentar: Sind das auch mögliche Versuche die Türkei unter Druck setzen zu wollen, da die russische Pipeline u.a. über die Türkei laufen soll?:


Bullseye

Der Mord am kritischen Journalisten Oles Busina und was unsere Medien daraus machen - "Er wurde von Russland getötet"

Wie blind müssen sie eigentlich sein, die wohlbestallten Beschäftigten der Konzernmedien, wenn selbst beim Mord an Busina bei ihnen kein Groschen fällt, nicht einmal ein Pfennig... und sie nach wie vor daran festhalten, in der Ukraine würden westliche Werte verteidigt...
Es ist beschämend, zu lesen, wie im Handumdrehen das Thema schlicht durch das Etikett „pro-russisch“ erledigt wird. Damit scheint alles gesagt zu sein. So, wie im Falle von Ruslan Kotsaba damit alles gesagt war, dem „nur“ acht Jahre Haft drohen. Wie denunziatorisch die Reaktion der deutschen Medien war, habe ich damals unter „Der Fall Großmann“ dargestellt. Und nun wird ein Mord auf offener Strasse beiläufig und subtil entschuldigt.

Aber bildet Euch doch selbst ein Urteil über Busina in dem folgenden Video, seinem letzten Interview vor seiner Ermordung. Beim Anfertigen der Untertitel hat mich dieses Gespräch, insbesondere die Passage mit einem der Chefredakteure des Senders, an die Dialoge in Inglorious Basterds erinnert, für die Christoph Waltz den Oskar erhalten hat.. Tarantino scheint die Wirklichkeit auf den Punkt getroffen zu haben. Der Chefredakteur legt Busina nahe, sich nicht mehr zu politischen Themen zu äussern, und beginnt einen abgebrochenen Satz mit „Ich sähe es ungern, wenn...“. Sagen wir einmal, es handelte sich um einen angekündigten Mord.

Hier das erste Video:

Kommentar:


Airplane Paper

Kleinflugzeug bei Moosburg abgestürzt

Ein Pilot ist bei einem tragischen Flugzeugunglück am Mittwoch ums Leben gekommen. Der Flieger wurde in Moosburg nur frisch betankt.
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© Roland Albrecht/tz.de
Moosburg - Das Flugzeug ist frisch betankt, die Wetterlage perfekt. Doch als der Pilot am Mittwoch von der Moosburger „Kippe“ startet, hebt sein einmotoriger Flieger nicht richtig ab. Die Maschine stürzt am Ende der Startbahn in ein Gehölz und geht sofort in Flammen auf. 30 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand, doch als der Notarzt endlich zum völlig ausgebrannten Wrack des Fliegers vordringt, kann er nur noch den Tod des Piloten feststellen.

Was sich genau abgespielt hat, ermitteln nun die Untersuchungsstelle für Luftunfälle und die Kripo Erding. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Pilot offenbar auf dem Weg von Franken nach Mühldorf - und nur zu einem kurzen Tankstopp in Moosburg gelandet. Was dann passierte, als der Mann um zirka 14 Uhr mit seiner Bölkow BO 207 wieder abheben wollte, ist bisher ein Rätsel. „Er hat er aus einem noch unbekanntem Grund nicht an Höhe gewonnen“, sagt Moosburgs Polizeichef Christian Bidinger dem Freisinger Tagblatt. Offenbar hatte die Maschine bereits abgehoben - aber nicht hoch genug.

Kommentar: Vielleicht ist durch den Germanwings-Absturz die Sensibilität für Flugzeugabstürze erhöht und es wird mehr darauf geachtet, oder ist es mehr als ein Zufall momentan, dass viele (Klein-)Flugzeuge abstürzen?


Attention

Erneutes Asylbewerberheim attackiert: Diesmal mit Hakenkreuzen beschmiert

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© Kempner, Martin
Unbekannte beschmierten den Gehweg und Wände der Flüchtlingsunterkunft mit Hakenkreuzen. Die Stadt ließ die Schmierereien entfernen.
Der Hausmeister einer Flüchtlingsunterkunft an der Cronenberger Straße hat die Schmierereien am Donnerstagmorgen entdeckt: Unbekannte hatten je zwei Hakenkreuze an der Fassade sowie auf dem Gehweg mit schwarzer Farbe gesprüht.

Solingen. "Wir sollten uns hüten, diese Schmierereien als Dumme-Jungen-Streich abzutun", sagt Norbert Feith. Darin sei sich der Oberbürgermeister mit der Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher nach einem Telefonat einig. "Indem die Täter das Haus markierten, wollten sie die Menschen, die dort wohnen und die in unserer Stadt Zuflucht gesucht haben einschüchtern und Angst verbreiten." Feith betont, das man sich in Solingen nicht davon abbringen lasse, auch weiterhin Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Nach der jüngsten Vorfällen in Tröglitz, wo eine noch nicht bezogene Flüchtlingsunterkunft in Brand gesetzt worden war, sei man bei der Polizei äußerst sensibilisiert. "Im Bergischen ist es der erste Vorfall dieser Art", erklärt ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die zwischen Mittwoch, 15. April, ab 15 Uhr und Donnerstag, 16. April, bis 7 Uhr verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Flüchtlingsheims gemacht haben. "Es helfen auch Informationen darüber weiter, dass zu einer bestimmten Uhrzeit noch alles in Ordnung gewesen ist", sagt ein Sprecher der Polizei. So könne der Zeitraum der Tat genauer festgelegt werden.

Kommentar: Wie im Artikel genannt, gab es in letzter Zeit einige Vorfälle in Flüchtlingsheimen und sind diese rein zufällig geschehen?


People 2

Immer weniger Kinder in Europa: Ahnen die Menschen unterbewusst etwas?

Der "alte Kontinent" wird seinem Namen langsam aber sicher nicht mehr nur im übertragenen Sinne gerecht. Immer mehr Haushalte in der Europäischen Union sind kinderlos. Auch die Zahl an Kindern selbst nahm dramatisch ab.
In den aktuellen Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat spiegeln sich die demographischen Entwicklungen wieder, die seit langem bekannt sind: Europa gehen die Kinder aus. Der Anteil der Haushalte mit Singels oder Paaren ohne Kinder ist in den letzten Jahren weiter angestiegen.

Kommentar: Man könnte sich die Frage stellen, ob diese ansteigende Kinderlosigkeit mit mehr als bspw. "nur" der augenscheinlichen finanziellen/beruflichen/sozialen Situation zu tun hat. Welche Aspekte könnten auf das kollektive Unterbewusstsein der Menschen einwirken? Könnte es Gründe geben, welche die Menschen auf tieferen Ebenen dazu veranlassen anzunehmen, dass diese Welt kein sicherer Ort mehr für Kinder ist?

Seitdem wir eifrig damit beschäftigt sind, es den Psychopathen an der Macht zu ermöglichen, unsere „Lebensweise“ so richtig verpfuschen zu lassen, hat die Umwelt durch Klima- und Erdveränderungen uns diese erschreckende Lage widergespiegelt, indem sie selbst angefangen hat verrückt zu spielen. (monatliche SOTT-Videos der weltweiten Erdveränderungen)

SOTT-Redakteur Pierre Lescaudron versucht in seinem neuen Buch, die sogenannte "Human-Cosmic Connection" (menschlich-kosmische Verbindung) zu ergründen. Der kollektive Zustand unserer Gesellschaft spiegelt sich direkt in unserer Umwelt wieder.

In vergangenen Zeiten verstanden die Menschen, dass der menschliche Geist und die Zustände der kollektiven menschlichen Erfahrung sowohl den Kosmos als auch Phänomene auf der Erde beeinflussen.

Historische Aufzeichnungen enthüllen eine starke Wechselwirkung zwischen Perioden von autoritärer Unterdrückung und vernichtenden, kosmisch induzierten Naturkatastrophen. Doch autoritäre Unterdrückung ist bei Weitem nicht das einzige Symptom unser schwer erkrankten Welt:


Newspaper

Immer mehr Kritik an Mainstream-Medien: Berichterstattung zum Germanwingsabsturz führt zu Beschwerderekord beim deutschen Presserat

Der deutsche Presserat verzeichnet einen neuen Beschwerderekord im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Germanwingsabsturz. 430 Beschwerden sind bereits eingegangen und damit so viele wie niemals zuvor bei einem einzelnen Themenkomplex. Unmut über die Qualität des Journalismus in Deutschland regt sich auch im Internet und auf der Straße.
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Vor allem Privatpersonen haben sich an den Presserat gewendet. Grund der Beanstandungen ist die volle Namensnennung des Co-Piloten der verunglückten Germanwings-Maschine, nebst unverpixelter Fotos sowie dessen schnelle Vorverurteilung durch einige Medien. Auch die Veröffentlichung von Opferfotos führte zu großem Unmut bei den Beschwerdeführern. Die betroffenen Medien, so der Presserat, werden in Kürze von den Beschwerden gegen sie in Kenntnis gesetzt und um Stellungnahme gebeten.

Zuvor appellierte der deutsche Presserat an die Medien bei ihrer Berichterstattung zum Germanwings-Absturz den Schutz der Persönlichkeit der Angehörigen und ihrer Opfer zu achten. Ein Appell, der von vielen ungehört blieb. Am 24. März 2015 war Flug 4U9525 in den südfranzösischen Alpen verunglückt. Das Flugzeug zerschellte an einer Felswand, 150 Menschen kamen dabei ums Leben.

Kommentar:


Bulb

Sinnvoller Kommentar eines Psychologen: Andreas Lubitz wurde ohne Ende vorverurteilt

Vor drei Wochen ist in den französischen Alpen eine deutsche Germanwings-Maschine abgestürzt. 150 Menschen wurden durch das tragische Unglück getötet. Was ist passiert? Die Nachrichtenmeldungen in den darauf folgenden Stunden überschlugen sich. Ein Terroranschlag wurde von höchsten deutschen und amerikanischen Stellen noch vor irgendeiner Untersuchung ausgeschlossen. Bereits am Tag nach dem Unglück schien die Absturzursache geklärt: Der Co-Pilot habe Selbstmord begangen und die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Das Entsetzen weltweit war groß. Und seitdem gibt es unzählige Meldungen über vermeintliche und „wirkliche“ Motive des Co-Piloten. Dabei reiht sich eine Vorverurteilung von sogenannten Experten an die andere.

Ein neuerer Feuilleton-Beitrag eines deutschen Psychiaters und Psychotherapeuten in einer großen deutschen Tageszeitung hat mich besonders empört. Im Artikel „Der kalte Hass des Narzissten“ (F.A.Z. vom 13. April) hat der Kollege Rainer M. Holm-Hadulla die vermeintliche - da bisher nicht bewiesene - Tat des toten Piloten der Germanwings-Maschine als Experte psychologisch analysiert. Dabei kommt er zu meinem großen Erstaunen - und zwar ausschließlich aufgrund seiner persönlichen Mutmaßungen über das Innenleben des Piloten - zu folgenden Ergebnissen bzw. Feststellungen: „Aus psychologischer Sicht ergibt sich, dass kalter Hass und narzisstische Wut das Leben so vieler Menschen vernichteten und die Hoffnungen so vieler Angehöriger zerstörten.“ Am Ende des Artikels schlussfolgert er dann: „Die grandiose Zerstörung macht das Verbrechen von Andreas Lubitz einem terroristischen Anschlag vergleichbar. Der kalte Hass kann so stark werden, dass ohne Rücksicht auf individuelles Leben von Hunderten der eigene Narzissmus exekutiert wird. Andreas Lubitz ist dafür verantwortlich.“

Kommentar: Es ist angenehm sinnvolle Kommentare über den Piloten Andreas Lubitz zu lesen, die das offizielle Bild hinterfragen und Antworten offen lassen, was heutzutage leider immer seltener wird.