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Mo, 08 Feb 2016
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Nuke

Normalität in Fukushima gibt es nicht - Unzählige Gefahren immer noch vorhanden

Knapp zwei Jahre nach der dreifachen Kernschmelze im AKW Fukushima ist die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden. Wohl auch deshalb, weil die Betreiberfirma Tepco stets den Eindruck vermittelt, sie habe die Lage im Griff. Dabei ist der Ausnahmezustand zur Normalität geworden.
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© Jürgen Döschner
Mit dem Bus geht es vom J-Village 20 Kilometer durch die Sperrzone - vorbei an verlassenen Häusern, Schulen, Kindergärten.
Straßensperren, Flugverbot, stillgelegte Bahnstrecken, Arbeiter in Schutzanzügen und Atemmasken, verlassene Häuser, Schulen, Einkaufszentren - Fukushima, das Atomkraftwerk Daiichi und die Zone 20 Kilometer darum herum: eine Region im dauerhaften Ausnahmezustand, hermetisch abgeriegelt von der Öffentlichkeit. Was hier geschieht, wer hier hin darf, was er zu sehen, zu hören bekommt, das alles bestimmt allein die Firma Tepco. Ob Journalisten, Politiker oder hochrangige Vertreter der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA): Ohne das O.K. von Tepco kommt niemand auch nur in Sichtweite der Reaktorruinen. Schon das allein zeigt: Fukushima ist weit entfernt von jeder Normalität.

Das sogenannte J-Village, rund 20 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt. Erste Station für jeden, der das Kraftwerksgelände betreten will, ist das "J-Village". Rund 20 Kilometer vom AKW entfernt liegt das einstige Trainingslager der japanischen Fußball-Nationalmannschaft, ideal für seine neue Funktion als Brückenkopf der Operation "Fukushima". Hier ist das Basislager für die rund 20.000 Arbeiter, Ingenieure und Konstrukteure, die Tag für Tag in dem AKW Schutt wegräumen, alte Gebäude abreißen, neue Gebäude bauen, Leitungen legen, Pumpen installieren, Wasser sammeln und dekontaminieren, Tanks und Drainagen bauen und vieles mehr.

Pistol

Teenager tötete fünf Menschen in New Mexiko - Täter festgenommen

Wieder eine tödliche Schießerei in den USA: Ein 15 Jahre alter Junge soll im US-Bundesstaat New Mexiko drei Kinder und zwei Erwachsene erschossen haben.

Washington - Die Polizei werfe dem Teenager vor, am Wochenende in einem Wohnhaus zwei Mädchen, einen Jungen, einen Mann und eine Frau mit einem halbautomatischem Gewehr des Typs AR-15 getötet zu haben, berichtete der Lokalsender KOB 4 am Sonntag.

In dem Haus seien weitere Waffen sichergestellt worden. Der mutmaßliche Täter sei in Haft. Nähere Details wurden nicht bekannt.

dpa/pst

Ambulance

Zugunglück in Schweden: Putzfrau unschuldig, es war ein technischer Fehler

Es klang wie eine Räuberpistole: In Schweden soll eine Putzfrau einen Zug entführt und in eine Häuserwand gefahren haben. Nun stellt sich heraus: Die Geschichte stimmt tatsächlich nicht. Die schwerverletzte Frau ist unschuldig - es war ein Technikfehler.


Wohl nach dem Motto „Haltet den Dieb“ haben schwedische Bahnbetreiber fälschlicherweise eine Putzfrau für die Irrfahrt einer Vorortbahn frontal in ein Wohnhaus verantwortlich gemacht. Drei Tage nach dem spektakulären Unglück im Stockholmer Vorort Saltsjöbaden stellte die Staatsanwaltschaft am Freitag alle Ermittlungen gegen die 22-Jährige ein. Sie war bei dem Unglück schwer verletzt worden. Die Bewohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon.

Ankläger Pär Andersson attestierte stattdessen dem Bahnbetreiber Arriva und der Bahnaufsicht SL „mehrere ernste Sicherheitsmängel am Zug und auf der Bahnanlage“. Sie könnten die Ursache dafür sein, dass sich der Zug irrtümlich in Gang setzte und die katastrophalen Folgen auslöste. Bei dem im Depot des Stockholmer Vororts Saltsjöbaden abgestellten Zug waren demzufolge weder die Bremsen angezogen noch die Weichen nach draußen korrekt gestellt, wie SL-Sprecherin Suss Forsman Tullberg in Stockholmer Medien bestätigte. Auch sei der Verkehrsleitstand für die Vorortbahn nicht mehr besetzt gewesen.

Hearts

Heftiger Schneefall verursachte Orientierungslosigkeit bei Schulklasse - Bergwacht rettete sie

Eine Schülergruppe aus Hof hat sich am Donnerstag (17.01.13) beim Langlaufen im Bayerischen Wald in einem Schneesturm verirrt. Die 20 Kinder eines Hofer Gymnasiums mussten von der Bergwacht gerettet werden.

Hof/Bayerischer Wald - Die 20 Schüler des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums waren vom Brennes am Arber aus in die Bayerwald-Loipe eingestiegen. Nach Informationen der Bergwacht wollten sie nach Bayerisch Eisenstein. Die Lehrerinnen kannten die Strecke offenbar aus dem Vorjahr. Doch sie verloren wegen des starken Schneefalls die Orientierung. Die Gruppe landete auf einer Forststraße in Richtung der tschechischen Grenze.

Hourglass

Waffenlobby kritisiert "drakonisches Waffengesetz" für New York

Die US-Waffenlobby hat die Verschärfung der Waffengesetze im Bundesstaat New York beklagt. Die National Rifle Association und ihre New Yorker Mitglieder seien «empört über das drakonische Waffengesetz, das jetzt durchgepeitscht wurde».

New York - «Diese Waffenkontrollgesetze haben in der Vergangenheit versagt und sie werden auch weiter keinen Einfluss auf Sicherheit und Kriminalität haben», hiess es in einem Communiqué der NRA. Senat und Repräsentantenhaus des Bundesstaates hatten innerhalb von 24 Stunden das schärfste Waffengesetz der USA verabschiedet.

Sturmgewehre sind praktisch verboten, Magazine dürfen maximal sieben Schuss enthalten und es gibt verschärfte Kontrollen von Waffenkäufern. Die NRA warf Gouverneur Andrew Cuomo und den Abgeordneten vor, das Gesetz in Hinterzimmern ausgehandelt und dann «klammheimlich durch die Parlamentskammern gepeitscht» zu haben.

Cult

Anzeichen für die Zombie-Apokalypse

Keiner der modernen Zombies, jener verblödeten wandelnden Leichname, hält sich selbst für das Opfer einer Zombie-Apokalypse. Und genau da liegt das Problem. Dass die Betroffenen gar nichts davon merken, ist leider typisch für das Abgleiten ins Zombietum. Sie sollten das Verblöden fürchten! Wenn Sie die Dinge mit der Haltung angehen: »Nun ja, egal, ich glaube nicht, dass es da ein Problem gibt«, dann könnte es für Sie bereits zu spät sein. Es ist das erste Anzeichen dafür, dass Sie nicht mehr ganz klar denken.
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© Vlue / Shutterstock
Bitte lesen Sie auch die übrigen Anzeichen und beten Sie dafür, dass es für Sie noch nicht zu spät für ein Entkommen ist.

Dominoes

Mann richtete Ex-Freundin und Schwester per Kopfschuss in Bäckerei hin

In Neukölln hat ein Mann seine Ex-Partnerin und deren Schwester mit Kopfschuss hingerichtet. Es handelt sich wohl um ein Beziehungsdrama.
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© schroeder
Ein Eifersuchtsdrama hat am Mittwochmorgen in Neukölln zwei Todesopfer gefordert: Ein 45 Jahre alter Mann türkischer Herkunft erschoss seine 33 Jahre alte Frau in deren Bäckerei an der Flughafenstraße. Ihre 38 Jahre alte Schwester wurde durch Schüsse schwer verletzt, sie starb später im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft spricht von Doppelmord. Offenbar hatte der Mann die Trennung nicht verwunden.

Der Schütze Mehmet Ö. konnte noch am Tatort von einem Polizisten und einem Zeugen überwältigt und festgenommen werden. Beamte der 8. Mordkommission haben die Ermittlungen übernommen. Anfängliche Gerüchte, wonach sich die 16 Jahre alte Tochter der Toten zum Zeitpunkt des Anschlags ebenfalls in den Räumen befunden haben soll, bestätigten sich nach offiziellen Polizeiangaben zunächst nicht.

Dominoes

Schießerei an US-College in Kentucky: Zwei Tote

Bei einer Schießerei an einem College in Kentucky sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Täter stellte sich der Polizei. Unterdessen diskutiert das Land über eine Verschärfung der Waffengesetze,
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© Reuters
US-Medien zufolge will Obama unter anderem ein Verbot von Sturmgewehren und eine stärkere Kontrolle von Waffenkäufern erreichen.
Bei einer Schießerei an einem US-College sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann habe am Dienstag mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer auf einem Parkplatz des Hazard Community and Technical College im Bundesstaat Kentucky eröffnet, teilte die Polizei mit. Dabei seien ein etwa 50-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau getötet worden, eine Jugendliche sei verletzt worden.

Der 21-jährige mutmaßliche Täter stellte sich den Angaben zufolge der Polizei. Das College wurde rund zwei Stunden lang geschlossen. Der Unterricht wurde für Mittwoch abgesagt. Der Vorfall habe "nichts mit der Schule zu tun", sagte der Polizeichef von Hazard, Minor Allen.

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Misshandlung Schutzbefohlener: Tagesmütter sollen Kinder gezwungen haben, Erbrochenes zu essen

Der Skandal um zwei Magdeburger Tagesmütter, die ihre Schützlinge gezwungen haben sollen, Erbrochenes zu essen, wird möglicherweise ein Fall für das Gericht. Eine Sprecherin der Magdeburger Staatsanwaltschaft sagte am Donnerstag, es sei Anklage gegen die 52 und 28 Jahre alten Frauen erhoben worden. Ihnen werde die Misshandlung von Schutzbefohlenen und Körperverletzung vorgeworfen. Nach Angaben des Magdeburger Landgerichts steht allerdings noch kein Prozesstermin fest. Ein Sprecher sagte, die Kammer prüfe derzeit die Eröffnung der Hauptverhandlung. Zu den Vorwürfen selbst wollte er sich nicht äußern. Bei den Frauen soll es sich um Mutter und Tochter handeln.

Fall sorgte für Empörung

Der Fall hatte im Oktober für einen Aufschrei der Empörung gesorgt. Medienberichten zufolge sollen die beiden Tagesmütter zwischen Juni 2009 und Oktober 2011 mehrere Kleinkinder gezwungen haben, ihr eigenes Erbrochenes zu essen. Außerdem sollen sie ihren Schützlingen nasse Windeln ins Gesicht gedrückt haben. Der Fall war ins Rollen gekommen, nachdem drei junge Frauen, die als Aushilfen für die Tagesmütter gearbeitet hatten, das Jugendamt informierten. Dabei war auch bekannt geworden, dass das Jugendamt selbst bereits Monate zuvor erwogen hatte, den beiden Frauen die Pflegeerlaubnis zu entziehen. Das Verwaltungsgericht Magdeburg soll dies jedoch verhindert haben. Einem Gerichtsbeschluss zufolge, durfte dies erst im Fall einer Verurteilung geschehen.

Heart - Black

Katholische Krankenhäuser verweigern Behandlung von Vergewaltigungsopfer

Einem Vergewaltigungsopfer wurde von zwei katholischen Krankenhäusern in Köln die Behandlung verweigert - die „Pille danach“ wollten beide nicht verschreiben. Laien-Organisationen sprechen von einem „Skandal“.
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Krankenpfleger läuft über Klinikflur: Grundsätzlich sollen in den katholischen Kliniken Kölns keine Vergewaltigungsopfer mehr behandelt werden.
Köln. Eine vergewaltigte Frau soll in Köln laut einem Zeitungsbericht an katholischen Krankenhäusern unter anderem deshalb abgewiesen worden sein, weil sie die „Pille danach“ bekommen sollte. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, war die 25-Jährige bei einer Party vermutlich mit K.o.-Tropfen betäubt worden und später auf einer Parkbank zu sich gekommen. Eine Notärztin habe eine Vergewaltigung nicht ausschließen können und die beiden Kliniken gebeten, mögliche Tatspuren gerichtsverwertbar zu sichern.