Das Kind der Gesellschaft
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Weiter so! Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen bescheren Krankmacher McDonald's und Coca Cola finanzielle Verluste

In den USA hat sich seit einigen Jahren ein medial sehr präsentes Gesundheitsbewusstsein entwickelt. Der Kampf gegen Übergewicht - vor allem bei Kindern - wird offensiv angegangen. Dass Colas und andere Softdrinks absolute Kalorienbomben sind, wird den meisten Kindern bereits in der Schule gelehrt. Die Coca Cola Company ist schon seit Jahren Opfer der Kalorienzähler und Zuckerverflucher. Trotz eines heißen Sommers befindet sich der Getränkegigant in einer kleinen Krise.
Da die Braune Sause nicht mehr punkten kann - setzt Coca Cola auf ein neues Lifestyle-Milchprodukt: die neue Fairlife-Milch. Und da der Trick schon beim Wasser funktioniert hat, probiert Coca Cola dieses auch mit dem neuen Produkt - es kostet doppelt so viel wie herkömmliche Milch. Seit Jahren investiert Coca Cola schon in andere Bereiche wie Tee und Wasser. Jetzt soll ein auch ein Milchprodukt den schwindenden Absatz aufhalten. Der Erfolg ist eher zweifelhaft.

Auch die Fastfood-Ketten McDonald’s und Burger King kämpfen mit ähnlichen Absatzproblemen. Die besten Zeiten liegen hinter ihnen und sie finden einfach kein Rezept, um auch die Aktionäre bei Laune zu halten. Zwar bietet McDonald’s heute mehr Salat an und Burger King will jetzt in Deutschland mit einem Lieferservice punkten, doch das sind eher letzte Versuche, den Weg in die Bedeutungslosigkeit noch etwas aufzuschieben. Neue schicke Kampagnenkonzepte dürften daran kaum etwas ändern.

Kommentar:


Pirates

Berlin-Neukölln: Eine Bande griff mit Machete an und schlug einen Daumen ab

Fünf Männer springen aus Autos - und greifen zwei Männer und eine Frau sofort mit Messern und Macheten an.
© - / Getty Images

Berlin. Brutaler Überfall in Berlin-Neukölln: Fünf Männer sprangen aus mehreren Wagen und griffen sofort eine Frau und zwei Männer an, die gerade eine Bar verließen. Ohne Vorwarnung gingen sie mit Messern und Macheten auf das Trio los, der Versuch, einen der Hiebe abzuwehren, kostete die 31 Jahre alte Frau ihren Daumen: Der Finger wurde von einer Machete abgetrennt, die Frau sofort ins Krankenhaus gebracht.

Wenig später konnte die Polizei drei der Tatverdächtigen in einem Krankenhaus in Neukölln festnehmen - dort ließen sich die Männer wegen leichter Schnittverletzungen behandeln. Unklar ist, wie sie zu diesen Verletzungen kamen und ob auch die Opfer des Überfalls bewaffnet waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass beide Gruppen sich kannten, es soll bereits in der Vergangenheit Streitigkeiten um Geld gegeben haben.

(HA/dpa)

Bug

Möglich Rechter Hintergrund: SPD-Zentrale wird in Berlin nach Bombendrohung geräumt

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte nach Krawallen vor einem Flüchtlingsheim die sächsische Kleinstadt Heidenau besucht. Nach seinen Äußerungen über die Rechtsextremisten hat die SPD nicht nur Hass-Mails, sondern sogar eine Bombendrohung erhalten.
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© dpa/Kay Nietfeld

Die SPD-Zentrale in Berlin ist am Dienstag wegen einer Bombendrohung geräumt worden. „Das Willy-Brandt-Haus hat heute Nachmittag gegen 15.00 Uhr eine telefonische Bombendrohung erhalten“, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Partei gehe damit mit aller Ernsthaftigkeit um und habe das Haus zum Schutz der Beschäftigten räumen lassen.

Fahimi: SPD weicht keinen Millimeter von ihrer Haltung

„Seit Sigmar Gabriels Besuch in Heidenau erreicht das Willy-Brandt-Haus eine Flut von Bedrohungen verbunden mit fremdenfeindlicher Hetze“, sagte sie. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich um einen rein politischen Akt handelt.“ Die SPD werde keinen Millimeter von ihrer klaren Haltung abweichen.

Kommentar: Seit einigen Monaten häufen sich Drohungen und kleine Brandanschläge gegen gegen die Regierung und Regierungsgebäude in Deutschland. Hat das System oder sind es wirklich "nur" Dummbatzen?


Snakes in Suits

"Psychpatische Eliten" regieren den Großteil unserer Welt - Gedankenlosigkeit und Sorglosigkeit sind zur »Leitkultur« des Westens geworden

Europa wird von einem gigantischen Flüchtlingsansturm überrollt, der durch die Hegemonialpolitik Washingtons und Israels im Nahmittelosten und Nordafrika, die dort zu großen Opfern in der Zivilbevölkerung führte, ausgelöst wurde und wird.

© picture-alliance
Der Flüchtlingszustrom ist so massiv, dass die europäischen Regierungen darüber untereinander zerstritten sind, wer wie viele Flüchtlinge aufnehmen soll. Ungarn plant nach dem Vorbild der USA und Israels an der Grenze zu Serbien einen Grenzzaun, der die Unerwünschten abhalten soll. In allen westlichen Medien finden sich Berichte über den Zustrom von Flüchtlingen, aber nirgendwo findet man Hinweise auf die eigentlichen Ursachen des Problems.

Die europäischen Regierungen und ihre jeweiligen gedankenlosen Bevölkerungen tragen selbst die Verantwortung für ihr Flüchtlingsproblem. Seit 14 Jahren unterstützt Europa den aggressiven Militarismus Washingtons, dem Millionen Menschen, die niemals eine Hand gegen Washington erhoben hatten, zum Opfer gefallen sind oder durch seine Auswirkungen vertrieben wurden. Die Zerstörung ganzer Länder wie etwa des Iraks, Libyens und Afghanistans und gegenwärtig Syriens und des Jemens sowie die anhaltende Tötung pakistanischer Zivilisten unter anderem durch amerikanische Drohnenangriffe, die mit voller Unterstützung der korrupten und verräterischen pakistanischen Regierung stattfinden, haben ein gigantisches Flüchtlingsproblem geschaffen, für das die schwachsinnigen Europäer selbst mitverantwortlich sind.

Europa hat dieses Problem verdient, aber diese Strafe ist angesichts seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die es mit seiner Unterstützung der Vorherrschaft Washingtons begangen hat, noch nicht hoch genug.

Kommentar: Unsere "pychopatischen Führer" interessieren sich nur für ihre eigenen Interessen und denken kurzfristig. Sie kennen auch kein Mitgefühl für andere. Das führt dazu, dass sie sich auch selber "in den Fuß schießen". Man muss sich auch im Klaren sein, dass die Massenmedien häufig über Themen wie diese nicht, unzureichend oder missverständlich berichten.

Um eine Vorstellung der Denkweise von solchen Leuten zu bekommen, empfehlen wir das Buch von Dr. Andrzej Łobaczewski. Verstärkt wird die schädliche Wirkung von jenen durch diejenigen, welche Ihnen folgen - die Mitläufer. Zu dieser Gruppe der autoritären Gefolgsleute gehören laut Forschungen von Bob Altemeyer mindestens 50% der Weltbevölkerung. Lesen Sie sein Buch The Authoritarians, um darüber mehr zu erfahren. Lesen Sie darüber, wie viele normale Menschen bei Milgrams Experiment reagierten - als gehorsame Mitläufer. Informieren Sie sich und lernen Sie nein sagen zu können - denn "wer aus der Vergangenheit nicht lernt ist dazu verdammt sie zu wiederholen."


Binoculars

Zwistigkeiten an Mazedonischer Grenze: 1.500 Flüchtlingen wurde Weiterreise verweigert

Flüchtlinge, die zwischen Griechenland und Mazedonien ausgeharrt hatten, haben die Grenze überquert. Zuvor spielten sich an der Grenzabsperrung dramatische Szenen ab.
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© Ogne Teofilovski/Reuerts

Alle rund 1.500 Flüchtlinge, die tagelang im Niemandsland zwischen Griechenland und Mazedonien ausgeharrt hatten, sind am Samstag über die Grenze nach Mazedonien gelangt. Die Männer, Frauen und Kinder liefen am Abend ungehindert über die Grenze bei der Stadt Gevgelija, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Mazedonische Polizisten vor Ort schritten nicht ein.

Zuvor hatten Hunderte Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze die Polizeiabsperrungen durchbrochen. Es soll Verletzte gegeben haben. Die Flüchtlinge überwanden die Stacheldrahtverhaue und stürmten an mazedonischen Polizisten vorbei, die sich ihnen entgegenstellten. Dabei soll die mazedonische Polizei erneut Blendgranaten und Tränengas eingesetzt haben.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters beobachtete, wie Migranten Polizeiabsperrungen überwanden und über Felder rannten. Die Beamten zündeten zwei Blendgranaten und wurden dennoch überwältigt.

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Ohne Worte: Nazis urinieren auf Kinder in Berliner S-Bahn

In einer Berliner S-Bahn haben zwei Männer eine Mutter und deren zwei Kinder angepöbelt. Anschließend urinierte einer der Betrunkenen auf die Kinder.
© dpa

Die Polizei ermittelt wegen fremdenfeindlicher Beleidigung und Körperverletzung: Ein Mann in Berlin hat auf zwei Kinder uriniert. Zuvor hatte der 32-Jährige gemeinsam mit seinem fünf Jahre älteren Begleiter die Kinder und deren Mutter mit fremdenfeindlichen Sprüchen beleidigt. Zudem grölten sie ausländerfeindliche Parolen.

Das berichtet die Bundespolizei. Der Angriff ereignete sich am Samstagabend. Gegen 21:45 Uhr waren die beiden Männer aus Neukölln am S-Bahnhof Landsberger Allee in die S 41 eingestiegen. Kurz darauf begannen sie, die Familie zu attackieren. Die Kinder sind Schätzungen zufolge etwa 5 und 15 Jahre alt.

Kommentar: Diese Tat kennt keine Worte... Bei den Tätern könnte es sich um Psychopathen handeln.


People 2

Verrückte Gesellschaft: Streit um Sitzordnung bei Hochzeit führte zur wilden Schlägerei

Offenbar schienen zwei Gästen auf einer Hochzeit in Krefeld mit der Sitzordnung nicht einverstanden zu sein. Um das Problem zu lösen, begannen die beiden kurzerhand eine Prügelei, in die sich weitere Männer einmischten. Die Polizei musste einschreiten.
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© dpa/Jens Wolf
Es hätte der schönste Tag in ihrem Leben werden sollen, doch dann kam alles anders: Der handgreifliche Streit um die Sitzordnung in einem Trauzimmer hat in Krefeld eine Trauung verhindert.

Wie die Polizei berichtete, begannen am Montag zwei Gäste eine Prügelei, an der sich weitere Männer beteiligten. Erst Polizisten konnten die Kämpfenden trennen und nahmen die beiden Unruhestifter in Gewahrsam.

Von den 60 Gästen wurde niemand schwer verletzt, nur eine Vitrine ging zu Bruch. Zur Trauung kam es am Ende nicht mehr.

pk/dpa

Laptop

Lebensgefährliche Selbstdarstellung und tödliche Selfies

Immer mehr Mädchen fotografieren sich im Gleis, für viele Likes auf Facebook und als Treuebeweis an die beste Freundin.

Der Tag, an dem Hannah leichtsinnig war, vielleicht sogar ihr Leben riskierte, ist ein schöner Frühlingstag im April gewesen. Hannah hat schulfrei, in ein paar Tagen wird sie ihren 14. Geburtstag feiern. Sie trägt ihre weiße Bluse, die Augen sind schwarz geschminkt, ihre langen, hellblonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Jeden Tag schreibt sie ihren Freunden Nachrichten über Facebook. Wie ihr Profilbild auf dem sozialen Netzwerk aussieht, ist ihr wichtig. Sie braucht mal wieder ein neues, am besten eines, das nicht jeder hat. Das erzählt Hannah ihrer Freundin, da gehen sie gerade auf einen Bahnübergang zu. Der perfekte Ort für ein Fotoshooting, finden sie. Hannah setzt sich im Schneidersitz zwischen die Schienen, macht ihr Fotogesicht. Stolz zeigt sie das Ergebnis später ihren Freunden. In welcher Gefahr sie schwebte, war ihr damals nicht klar.

Jetzt, drei Jahre später, blickt sie zu der Stelle, wo sie damals saß. "Wie kann man nur so dumm sein?", sagt sie und schüttelt den Kopf. Vanessa und Nicole können das nicht. Bei ihnen kam ein Zug. Die zwei Mädchen aus Memmingen, 13und 16 Jahre alt, waren sofort tot. Sie machten ähnliche Fotos wie Hannah. Das war 2011. Zwei Jahre später starben zwei Mädchen in der Nähe von Dortmund bei einer ähnlichen Aktion. Und trotzdem: Der gefährliche Trend ist ungebrochen, vielleicht sogar so verbreitet wie nie.

Airplane Paper

Flugzeugabsturz bei Flugshow in England - Mindestens 7 Tote und 15 Verletzte

Schockiert sehen Tausende bei einer Flugschau in Südengland, wie ein Kampfflugzeug aus einem Looping heraus auf eine Straße stürzt. Mindestens sieben Menschen sterben.

© Paul Jarrett, dpa
Das Flugzeug stürzte während eines Manövers auf eine Straße und in mehrere Fahrzeuge
Beim Absturz eines historischen Militärjets bei einer Flugshow in England sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug vom Typ Hawker Hunter stürzte während der Shoreham Airshow auf eine vielbefahrene Straße in der Nähe von Brighton und traf mehrere Fahrzeuge, wie die Polizei am Samstag mitteilte. 15 Menschen wurden verletzt.

Der Pilot überlebte das Unglück offenbar. Er sei in einem Krankenhaus und kämpfe um sein Leben, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am späten Samstagabend. Zunächst war das Schicksal des Piloten stundenlang unklar geblieben. Premierminister David Cameron sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

«Angesichts der vielen tausend Menschen, die die Airshow besucht haben, danken wir Gott, dass das Flugzeug keine größere Menschenmenge getroffen hat», sagte der lokale Parlamentsabgeordnete Tim Loughton.

Kommentar: Ein Video über dieses Unglück:




Fire

Shandong: Erneut starke Explosion in chinesischem Chemiewerk - bislang ein Toter

Zehn Tage nach der Katastrophe von Tianjin hat es erneut eine Chemie-Explosion gegeben. Dabei starb ein Mensch.

© Guo Xulei / AP
Auch in Shandong kam es zu einer Explosion und einem Feuer in einer Chemiefabrik
Mehr als eine Woche nach der Katastrophe in Tianjin ist es am Samstag in China zu einem neuen Unglück mit Chemikalien gekommen. Wie die staatlichen Medien am Sonntag berichteten, starb bei der Explosion einer Chemiefabrik in der ostchinesischen Provinz Shandong ein Mensch. Neun Menschen seien verletzt worden.

Der Brand habe am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) gelöscht werden können. Etwa 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das neue Unglück passierte zehn Tage nach dem schweren Explosionsunglück in einem Gefahrgutlager im Hafen der nordchinesischen Stadt Tianjin, wo die Zahl der Toten bis Samstag auf mindestens 121 gestiegen war.

Kommentar: Ob es in allernächster Zeit weitere Explosionen und Großfeuer in Chemiefabriken geben wird? Es gab in den letzten Jahren eine ganze Menge von Explosionen in Chemiewerken: