Das Kind der Gesellschaft
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Lawrow: Russland wird zukünftige Wahlen im Donbass anerkennen

Russland rechnet damit, dass die Wahlen der Republikchefs und der Parlamente der selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk nicht von außen vereitelt werden, und wird bereit sein, die Wahlergebnisse anzuerkennen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für den Fernsehsender Life News und die Zeitung „Iswestija“.
© AP/Pavel Golovkin
„Wir betrachten dies als eine der wichtigsten Richtungen der Minsker Vereinbarungen. Wir rechnen damit, dass die Wahlen entsprechend den erzielten Vereinbarungen stattfinden werden. Und wir werden selbstverständlich ihre Ergebnisse anerkennen. Wir rechnen auch damit, dass die Willensäußerung frei sein und von niemandem von außen her vereitelt wird“, so der Minister.

Kommentar:

Bad Guys

Amerikanische Rakete abgestürzt

Die Explosion einer von der Privatfirma Orbital Sciences gebauten Rakete mit Fracht für die internationale Raumstation ISS zeigt, wie verletzlich die USA im All derzeit sind.
© EPA (NASA TV)
Die US-Raumfahrt erlebte in der Nacht auf Mittwoch ihren ersten schweren Unfall seit dem Ende der Space-Shuttle-Raumfähren 2011: Auf dem Startplatz des Luft- und Raumfahrtkonzerns Orbital Sciences Corporation auf Wallops Island an der Küste Virginias explodierte eine Antares-Rakete mit einem Cygnus-Raumschiff mit Fracht für die Internationale Raumstation ISS beim Start. Der Startplatz wurde verwüstet, es kam aber niemand zu Schaden.

Ein Video zeigt, dass um 18.22 Uhr Ortszeit (23.22 MEZ) etwa 15 Sekunden nach Zündung der Triebwerke, die Rakete war in etwa 100 Metern Höhe, etwas in der ersten Stufe explodiert. Die 40 Meter lange Rakete verliert sofort ihren Schub und fällt zu Boden, wo sie in einem Feuerball zerplatzt. Später hieß es seitens Orbital, man habe nach dem ersten Knall die Selbstzerstörung ausgelöst. Die erste Explosion dürfte in einem Treibstofftank oder einem der zwei Raketenmotoren der ersten Stufe passiert sein; wie es dazu kam, war vorerst unklar.

Pistol

Estland: 15-jähriger Schüler erschießt seine Lehrerin

Tallinn - Mit einem Revolver feuert ein Teenager in Estland im Unterricht auf seine Lehrerin. Die tödliche Attacke ist der erste Fall dieser Art in dem baltischen EU-Land - und sorgt für Entsetzen.

Estland Schüler erschießt Lehrerin Oktober 2014
© AFP
Vor den Augen seiner Klassenkameraden hat ein 15-jähriger Schüler in Estland im Unterricht seine Deutschlehrerin erschossen. Der Neuntklässler habe am Montagnachmittag auf die 56-Jährige gefeuert, teilte die Polizei mit. Nach den Worten von Bildungsminister Jevgeni Ossinovski war es der erste solche Fall in dem baltischen EU-Land.

Der Jugendliche wurde nach der Bluttat in der Stadt Viljandi im Süden Estlands festgenommen und leistete keinen Widerstand. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Warum der 15-Jährige auf seine Lehrerin schoss, blieb zunächst unklar. Zur Tatzeit befanden sich vier weitere Schüler im Klassenzimmer. Sonst wurde niemand verletzt. Die Behörden evakuierten das Gebäude und untersuchten den Tatort. Dabei sei nichts Verdächtiges gefunden worden, hieß es.

Nach Aussage von Innenminister Hanno Pevkur benutzte der Schüler einen Revolver, der auf seinen Vater zugelassen war, wie der estnische Rundfunk berichtete. Die Waffe wurde nach den tödlichen Schüssen beschlagnahmt und der Polizei übergeben.

Kommentar: Ganz kurz nach der Schießerei in Ottawa und einem Amoklauf in den USA erschießt dieser Schüler seine Lehrerin in Estland. Kann dies Zufall sein? Es gab zu viel Ähnliches in den letzten Jahren:

Schießerei in Ottawa: Noch eine Operation unter "Falscher Flagge"?
Amoklauf an portugiesischer Schule: Schüler stach auf fünf Menschen ein
Angsterzeugung: Bombenalarm in Kirche von Newtown - Opfer suchten nach Amoklauf Trost
Was geschah wirklich beim Amoklauf von Winnenden?
Amoklauf in Brasilien: Viele Tote in einer Schule
"Batman"-Killer James Holmes: Polizei wusste von ihm und seiner Drohung vor der Tat
Bewaffneter Mann flüchtete in ein US-Kino 

Hiliter

Schwere Ausschreitungen gegen Salafisten in Köln

Unter dem Deckmantel einer Demonstration gegen Salafismus ist es in Köln zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Rechtsextremisten hätten sich gewaltbereiten Hooligans angeschlossen, diese aber nicht gesteuert, heißt es vom Verfassungsschutz.
© dpa
Treibende Kraft der Ausschreitungen in Köln am Sonntag waren nach Einschätzung des Verfassungsschutzes gewaltbereite Hooligans. Rechtsextremisten hätten sich der Bewegung angeschlossen, sie aber nicht gesteuert, sagte der Leiter des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen, Burkhard Freier, am Montag im WDR. Die Behörden seien davon nicht überrascht worden, betonte er. Polizei und Verfassungsschutz hätten Erkenntnisse gehabt, „dass hier eine Gruppe demonstriert, die aus unterschiedlichen Strömungen besteht, nämlich gewaltbereite Hooligans, dazu Hooligans mit Überschneidungen zur rechten Szene“, berichtete Freier. Hinzugekommen seien gewaltbereite Rechtsextremisten aus dem ganzen Bundesgebiet: „Parteien, NPD und die Partei Die Rechte, aber auch Skinheads und die Musikszene.“

Gemeinsam sei ihnen allen die Gewaltbereitschaft und eine „aggressive Grundhaltung gegen den extremistischen Salafismus“. Aus der Hooliganszene seien Gruppen von Fanbereichen zusammengekommen, die sich sonst bekämpfen, die aber glauben, hier ein Ziel gefunden zu haben, mit dem sie eigene Stärke nach außen zeigen und Gewalt ausüben könnten.

Kommentar: Die wahren Terroristen sind Amerika und seine Vasallen.

Recycle

Generation Narzissmus: Studenten von heute wollen "sich schöne Dinge leisten", anstatt politisch aktiv zu sein

Studenten sind politisch engagiert, eher links und tolerant? Nicht unbedingt, wie nach SPIEGEL-Informationen eine neue Regierungsstudie zeigt. Demnach wollen sie vor allem eines: "Sich schöne Dinge leisten können."
© Corbis
Ernüchterndes Ergebnis einer bislang unveröffentlichten Studie der Bundesregierung: Deutsche Studenten sind demnach eine konservative Gruppe, der finanzielle Sicherheit wichtiger ist als politisches Engagement. "Die Ergebnisse zeichnen das Bild einer stark ichbezogenen Studentengeneration. Berufliches Vorankommen sowie materielle Werte sind für sie sehr wichtig", heißt es in der Studie von TNS Infratest, die vergangenes Jahr im Auftrag des Bundespresseamts erstellt wurde. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

"Sich schöne Dinge leisten können" steht für die Studenten zum Beispiel weit oben auf der Agenda. In einer ähnlichen Studie im Jahr 1995 fanden dies nur 31 Prozent wichtig, heute sind es 73 Prozent der Befragten. Dagegen hat das politische Interesse der Studenten im Vergleich zu früheren Untersuchungen nachgelassen. Lediglich 45 Prozent interessieren sich laut Infratest stark oder sehr stark für Politik.

Kommentar: Ein Prozess der Ponerisation:

Politische Ponerologie, link
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


Evil Rays

Bizarres Clown-Mem in sozialen Netzwerken pflanzt sich nach Frankreich fort: Gewalttätige Clowns schüchtern die Menschen ein

Nach Internet-Aufruf schüchtern verkleidete Männer Bürger ein

Montpellier - Kurz vor Halloween verbreiten als Clowns verkleidete junge Menschen in Frankreich Angst und Schrecken. Nach ersten Fällen im Norden des Landes breitete sich die Welle am Wochenende auf den Süden aus. Am Samstagabend nahm die Polizei nach Anrufen erschreckter Bürger in Agde eine Bande von 14 Jugendlichen fest, die mit Clownkostümen, Pistolen, Messern und Baseballschlägern Anrainer terrorisierten.
Clown-Attacken Frankreich
Am Sonntag wurde die Gruppe wieder freigelassen, Ermittlungen wurden eingeleitet. In Montpellier wurde in der Nacht ein 35-jähriger Fußgänger von einem als Clown verkleideten Mann brutal zusammengeschlagen. Der Täter sei mit zwei Komplizen festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Aus drei weiteren Städten der Region gingen Anzeigen von Autofahrern ein, die ebenfalls Opfer von Clown-Attacken wurden.
Flashlight

Ohne Schutzkleidung wird die Wohnung eines Ebola-Patienten geräumt

Eigentlich sollte man meinen, dass inzwischen den meisten Menschen die große Gefahr des Todes-Virus Ebola bekannt ist. Zu einigen Männern in New York scheint die Bedrohung jedoch immer noch nicht durchgedrungen zu sein.
© Reuters
Als wäre das nicht schon bedenklich genug, handelt es sich bei diesen speziellen Männern auch noch um Menschen, die unmittelbar mit Ebola zu tun haben, sind sie doch für die Ausräumung des New Yorker Apartments von Craig Spencer zuständig. Spencer hatte sich in Westafrika bei seiner Arbeit für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ mit dem Virus infiziertund befindet sich nun in Quarantäne.

Ohne jegliche Schutzkleidung bringen die Männer Spencers Sachen aus der Wohnung. Mundschutz? Handschuhe? Fehlanzeige! Die mögliche Gefahr lässt sie offensichtlich völlig kalt: Einer von ihnen raucht sogar entspannt eine Zigarette. Auch Absperrbänder sucht man vergebens. Ebola wird über Körperflüssigkeiten von Mensch zu Mensch übertragen.


Kommentar: Das könnte sogar schützen:

Mit Tabak gegen Ebola


Kommentar:

Eye 1

Amoklauf an US-Schule: Zwei Tote und Schwerverletzte bei Schießerei

In Marysville ist ein Schüler an seiner High School Amok gelaufen. Nach Augenzeugenberichten begann er in der Kantine, wild um sich zu schießen.

Marysville Amoklauf Oktober 2014
© Reuters
Zwei Mädchen umarmen sich vor der Kirche, an der der Treffpunkt der geretteten Schüler und ihren Angehörigen eingerichtet wurde.
Ein Jugendlicher hat an seiner High School im US-Bundesstaat Washington um sich geschossen und mindestens einen Menschen getötet und vier weitere verletzt. Nach Angaben der Polizei nahm sich der Schütze anschließend das Leben. In sozialen Netzwerken hatte der Jugendliche zuvor verdächtige Andeutungen gemacht, die möglicherweise auf seine bevorstehende Tat schließen ließen.

Wie die Polizei berichtete, ereignete sich die tödliche Schießerei an einer High School in Marysville etwa 55 Kilometer nördlich von Seattle. Die Schüsse fielen offenbar in der Kantine. "Ich habe einen lauten Knall gehört", sagte ein Schüler namens Jordan dem Sender CNN.

"Dann folgten noch vier oder fünf weitere, die Schüler haben geschrien und sich auf den Boden geworfen, einige sind weggerannt." Sein Mitschüler Austin sagte dem TV-Sender KING, dass der Schütze erst ganz "ruhig" mit anderen Schülern in der Kantine zusammengesessen und dann plötzlich das Feuer eröffnet habe. "Ich habe gesehen, wie drei Kinder am Tisch zusammengesunken sind, so als würden sie tot zu Boden fallen." Nach Angaben von Ärzten wurden insgesamt vier Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich.

Kommentar: Ganz kurz nach der Schießerei in Ottawa, hat also dieser Amoklauf die USA erschüttert. Ein Zufall? Es gab viele ähnliche Ereignisse in den letzten Jahren:

Schießerei in Ottawa: Noch eine Operation unter "Falscher Flagge"?
Amoklauf an portugiesischer Schule: Schüler stach auf fünf Menschen ein
Angsterzeugung: Bombenalarm in Kirche von Newtown - Opfer suchten nach Amoklauf Trost
Was geschah wirklich beim Amoklauf von Winnenden?
Amoklauf in Brasilien: Viele Tote in einer Schule
"Batman"-Killer James Holmes: Polizei wusste von ihm und seiner Drohung vor der Tat
Bewaffneter Mann flüchtete in ein US-Kino

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Putins brillante Rede vom 24.10.2014 auf Deutsch: Video und Transkript

Transkript von Putins Rede:

Verehrte Kollegen! Meine Damen und Herren, liebe Freunde! Ich freue mich, Sie auf der 11. Konferenz des Diskussionsklubs “Waldai” zu begrüßen.

Es wurde hier schon gesagt, dass es in diesem Jahr neue Mit-Organisatoren des Klubs gibt. Darunter sind russische Nichtregierungsorganisationen und Fachverbände, führende Universitäten. Außerdem wurde die Idee eingebracht, außer den rein russischen Fragen auch Fragen der globalen Politik und Wirtschaft zur Besprechung einzubringen.

Ich rechne damit, dass diese organisatorischen und inhaltlichen Änderungen die Positionen des Klubs als eine der einflussreichen Diskussions- und Expertenplattformen festigen werden. Dazu rechne ich auch damit, dass der sogenannte Geist des Waldai bewahrt werden kann, und dieser Geist ist die Freiheit, Offenheit, und die Möglichkeit, verschiedenste und dabei offene Meinungen zu vertreten.


Kommentar: Die Rede auf Deutsch:


Die Rede + die Fragen und Antwort Session auf Englisch:



Kommentar:
  • Putin: "Millionen Menschen im Westen unterstützen Russlands Politik. Wir müssen uns mobilisieren aber nicht für Kriege, Konflikte und Konfrontationen"
  • Putin: Die westlichen Medien und die Politik ist wie gleichgeschaltet und sie lügen, dass sich die Balken biegen! So eine unmoralische Politik wird immer verlieren!
  • Was für ein Mensch ist Putin wirklich? Bericht von Leuten die ihn kennengelernt haben. Ein mutiger, aufrichtiger und hilfsbereiter Mensch der sich für Unschuldige einsetzt
  • Putin: russischer Aggressor, oder Staatsmann mit Herz und Gewissen?
  • Putin bleibt ruhig und sachlich: Widerlicher BBC-Lügen-Reporter konfrontiert Putin mit dem üblichen Propaganda-Schwachsinn
  • Wladimir Putin zeigt wahre Stärke, Mut, Gewissen und Mitgefühl
  • Putin: "Die USA verhalten sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Irak, Libyen und einige andere Länder sind die beste Bestätigung dafür"
  • Die Lügen unserer Medien über Putin, Russland und die Ukraine gehen in die nächste Runde
  • Wer hat Angst vor Putin? Unsere psychopathischen Eliten!?
  • Kiew als Generalprobe für Moskau? Das gefährliche Pokerspiel der Psychopathen an der Macht
  • Asymmetrische Kriegsführung: MH17 Terror unter falscher Flagge und der "Krieg" gegen Gaza und Putin
  • Ein offener Brief an Präsident Putin und die Bürger Russlands für den Frieden und gegen das Fehlverhalten unserer westlichen Regierungen und Medien


  • People 2

    Massendemonstration in Rom gegen Italiens Präsidenten Renzi

    Bei einer Massendemonstration sind in Rom bis mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße gegangen. Ihr Protest richtet sich gegen Regierungschef Matteo Renzi und dessen geplanten Reformen.
    Rom - Hunderttausende Menschen haben in Rom gegen die geplanten Reformen von Italiens Regierungschef Matteo Renzi demonstriert. An der Abschlusskundgebung am Samstag nahm rund eine Million Menschen teil, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf den Gewerkschaftsbund CGIL berichtete.

    "Wir wollen Arbeit für alle, aber Arbeit mit Rechten", rief die Chefin der größten Gewerkschaft CGIL, Susanna Camusso, der Menschenmenge zu. Die Wut der überwiegend jungen Demonstranten richtet sich vor allem gegen Renzis Plan, den Kündigungsschutz zu lockern.
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