Das Kind der Gesellschaft
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Flashlight

Ohne Schutzkleidung wird die Wohnung eines Ebola-Patienten geräumt

Eigentlich sollte man meinen, dass inzwischen den meisten Menschen die große Gefahr des Todes-Virus Ebola bekannt ist. Zu einigen Männern in New York scheint die Bedrohung jedoch immer noch nicht durchgedrungen zu sein.
© Reuters
Als wäre das nicht schon bedenklich genug, handelt es sich bei diesen speziellen Männern auch noch um Menschen, die unmittelbar mit Ebola zu tun haben, sind sie doch für die Ausräumung des New Yorker Apartments von Craig Spencer zuständig. Spencer hatte sich in Westafrika bei seiner Arbeit für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ mit dem Virus infiziertund befindet sich nun in Quarantäne.

Ohne jegliche Schutzkleidung bringen die Männer Spencers Sachen aus der Wohnung. Mundschutz? Handschuhe? Fehlanzeige! Die mögliche Gefahr lässt sie offensichtlich völlig kalt: Einer von ihnen raucht sogar entspannt eine Zigarette. Auch Absperrbänder sucht man vergebens. Ebola wird über Körperflüssigkeiten von Mensch zu Mensch übertragen.


Kommentar: Das könnte sogar schützen:

Mit Tabak gegen Ebola


Kommentar:

Eye 1

Amoklauf an US-Schule: Zwei Tote und Schwerverletzte bei Schießerei

In Marysville ist ein Schüler an seiner High School Amok gelaufen. Nach Augenzeugenberichten begann er in der Kantine, wild um sich zu schießen.

Marysville Amoklauf Oktober 2014
© Reuters
Zwei Mädchen umarmen sich vor der Kirche, an der der Treffpunkt der geretteten Schüler und ihren Angehörigen eingerichtet wurde.
Ein Jugendlicher hat an seiner High School im US-Bundesstaat Washington um sich geschossen und mindestens einen Menschen getötet und vier weitere verletzt. Nach Angaben der Polizei nahm sich der Schütze anschließend das Leben. In sozialen Netzwerken hatte der Jugendliche zuvor verdächtige Andeutungen gemacht, die möglicherweise auf seine bevorstehende Tat schließen ließen.

Wie die Polizei berichtete, ereignete sich die tödliche Schießerei an einer High School in Marysville etwa 55 Kilometer nördlich von Seattle. Die Schüsse fielen offenbar in der Kantine. "Ich habe einen lauten Knall gehört", sagte ein Schüler namens Jordan dem Sender CNN.

"Dann folgten noch vier oder fünf weitere, die Schüler haben geschrien und sich auf den Boden geworfen, einige sind weggerannt." Sein Mitschüler Austin sagte dem TV-Sender KING, dass der Schütze erst ganz "ruhig" mit anderen Schülern in der Kantine zusammengesessen und dann plötzlich das Feuer eröffnet habe. "Ich habe gesehen, wie drei Kinder am Tisch zusammengesunken sind, so als würden sie tot zu Boden fallen." Nach Angaben von Ärzten wurden insgesamt vier Menschen verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich.

Kommentar: Ganz kurz nach der Schießerei in Ottawa, hat also dieser Amoklauf die USA erschüttert. Ein Zufall? Es gab viele ähnliche Ereignisse in den letzten Jahren:

Schießerei in Ottawa: Noch eine Operation unter "Falscher Flagge"?
Amoklauf an portugiesischer Schule: Schüler stach auf fünf Menschen ein
Angsterzeugung: Bombenalarm in Kirche von Newtown - Opfer suchten nach Amoklauf Trost
Was geschah wirklich beim Amoklauf von Winnenden?
Amoklauf in Brasilien: Viele Tote in einer Schule
"Batman"-Killer James Holmes: Polizei wusste von ihm und seiner Drohung vor der Tat
Bewaffneter Mann flüchtete in ein US-Kino

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Putins brillante Rede vom 24.10.2014 auf Deutsch: Video und Transkript

Transkript von Putins Rede:

Verehrte Kollegen! Meine Damen und Herren, liebe Freunde! Ich freue mich, Sie auf der 11. Konferenz des Diskussionsklubs “Waldai” zu begrüßen.

Es wurde hier schon gesagt, dass es in diesem Jahr neue Mit-Organisatoren des Klubs gibt. Darunter sind russische Nichtregierungsorganisationen und Fachverbände, führende Universitäten. Außerdem wurde die Idee eingebracht, außer den rein russischen Fragen auch Fragen der globalen Politik und Wirtschaft zur Besprechung einzubringen.

Ich rechne damit, dass diese organisatorischen und inhaltlichen Änderungen die Positionen des Klubs als eine der einflussreichen Diskussions- und Expertenplattformen festigen werden. Dazu rechne ich auch damit, dass der sogenannte Geist des Waldai bewahrt werden kann, und dieser Geist ist die Freiheit, Offenheit, und die Möglichkeit, verschiedenste und dabei offene Meinungen zu vertreten.


Kommentar: Die Rede auf Deutsch:


Die Rede + die Fragen und Antwort Session auf Englisch:



Kommentar:
  • Putin: "Millionen Menschen im Westen unterstützen Russlands Politik. Wir müssen uns mobilisieren aber nicht für Kriege, Konflikte und Konfrontationen"
  • Putin: Die westlichen Medien und die Politik ist wie gleichgeschaltet und sie lügen, dass sich die Balken biegen! So eine unmoralische Politik wird immer verlieren!
  • Was für ein Mensch ist Putin wirklich? Bericht von Leuten die ihn kennengelernt haben. Ein mutiger, aufrichtiger und hilfsbereiter Mensch der sich für Unschuldige einsetzt
  • Putin: russischer Aggressor, oder Staatsmann mit Herz und Gewissen?
  • Putin bleibt ruhig und sachlich: Widerlicher BBC-Lügen-Reporter konfrontiert Putin mit dem üblichen Propaganda-Schwachsinn
  • Wladimir Putin zeigt wahre Stärke, Mut, Gewissen und Mitgefühl
  • Putin: "Die USA verhalten sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Irak, Libyen und einige andere Länder sind die beste Bestätigung dafür"
  • Die Lügen unserer Medien über Putin, Russland und die Ukraine gehen in die nächste Runde
  • Wer hat Angst vor Putin? Unsere psychopathischen Eliten!?
  • Kiew als Generalprobe für Moskau? Das gefährliche Pokerspiel der Psychopathen an der Macht
  • Asymmetrische Kriegsführung: MH17 Terror unter falscher Flagge und der "Krieg" gegen Gaza und Putin
  • Ein offener Brief an Präsident Putin und die Bürger Russlands für den Frieden und gegen das Fehlverhalten unserer westlichen Regierungen und Medien


  • People 2

    Massendemonstration in Rom gegen Italiens Präsidenten Renzi

    Bei einer Massendemonstration sind in Rom bis mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße gegangen. Ihr Protest richtet sich gegen Regierungschef Matteo Renzi und dessen geplanten Reformen.
    Rom - Hunderttausende Menschen haben in Rom gegen die geplanten Reformen von Italiens Regierungschef Matteo Renzi demonstriert. An der Abschlusskundgebung am Samstag nahm rund eine Million Menschen teil, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf den Gewerkschaftsbund CGIL berichtete.

    "Wir wollen Arbeit für alle, aber Arbeit mit Rechten", rief die Chefin der größten Gewerkschaft CGIL, Susanna Camusso, der Menschenmenge zu. Die Wut der überwiegend jungen Demonstranten richtet sich vor allem gegen Renzis Plan, den Kündigungsschutz zu lockern.
    Smoking

    Tabakkonzern "Reynolds" schränkt rauchen ein

    Reynolds, zweitgrößter US-Tabakkonzern, untersagt seinen Mitarbeitern das Rauchen im Betrieb. Das mache krank, heißt es. Eine erstaunliche Erkenntnis.
    Rauchen ist gesünder als Faschismus!
    © revoltwear.net
    Rauchen ist gesünder als Faschismus!
    Man stelle sich vor: Ein Nudelfabrikant verbietet seinen Mitarbeitern das Pastaessen oder ein Verlag untersagt den seinen das Bücherlesen. Eine unsinnige Vorstellung, sollten doch die Hersteller eines Produktes von dessen Wert und Nutzen überzeugt und dessen beste Werber sein. Man muss dazu sagen, dass von den genannten Beispielen keine Lebensgefahr ausgeht.

    Anders liegt der Fall des Tabakwarenfabrikanten Reynolds, zweitgrößter der USA. Dieser untersagte am Donnerstag seinen 5 200 Angestellten das Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen im Betriebsgebäude. Das Konsumverbot für die hauseigenen Produkte gilt für Büros, Konferenzräume, Lobby und Aufzüge. Rauchfrei waren im Konzern, der Marken wie Camel und Pall Mall produziert, bisher Werkstattflure, Firmen-Fitnesscenter und die Cafeteria. 18 Prozent der Kolleginnen und Kollegen in der Zentrale in Winston-Salem, North Carolina, rauchen, was dem Durchschnitt unter erwachsenen US-Bürgern entspricht.

    Kommentar:
    Zigaretten-Zusatzstoffe sind giftig und machen abhängig
    Nikotin schützt das Gehirn vor Parkinson
    Nikotin vergrößert “Arbeitsspeicher”
    Gehirnzellen funktionieren anders als bisher vermutet: Nikotin hilft, Kreativität zu entfachen
    Stadtvögel nutzen Zigarettenstummel um Parasiten abzuwehren
    Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
    Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier

    Sherlock

    Mann mit Axt griff Polizisten in New York an - Täter wurde erschossen

    Mit einem Beil hat ein Mann in New York zwei Polizisten auf Streife angegriffen und schwer verwundet. Deren Kollegen erschossen den Angreifer - und trafen auch eine Passantin.
    © Screenshot
    New York - Im New Yorker Bezirk Queens sind bei einem blutigen Zwischenfall drei Menschen verletzt worden, ein Mensch starb. Ein Unbekannter griff mit einem Beil eine Gruppe Polizisten an, die auf Fußstreife war. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen.

    Zu sehen ist ein Mann Anfang 30 in Parka und mit Kapuze, der auf die Polizisten zurennt und mit dem Beil ausholt. Der erste Polizist wehrte den Schlag mit dem Arm ab, der zweite wurde am Hinterkopf getroffen. Die Kollegen der Verwundeten erschossen den Angreifer. Die Kugeln trafen auch eine Passantin in den Rücken. Ihr Zustand gilt als kritisch, sie wurde wie die beiden verletzten Polizisten ins Krankenhaus gebracht.

    Kommentar: Nachdem Polizisten in den letzten Jahren tausende Zivilisten - mehr als Soldaten in Irak gefallen sind - in Amerika töteten, wäre ein Motiv eigentlich gegeben. Zudem wurde in diesem Fall ebenfalls eine weitere Person durch Polizisten verletzt.

    Brick Wall

    Erster Ebola-Fall in New York und Mali aufgetreten - Weltweit insgesamt 10.000 Infizierte

    New York/Brüssel (dpa) - Erstmals hat Ebola jetzt auch die US-Millionenmetropole New York und den afrikanischen Staat Mali erreicht. Bei einem Arzt habe sich der Verdacht auf die Krankheit bestätigt, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.
    fakten ebola png, transparenter hintergrund
    In Mali wurde das Virus bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen. Im Kampf gegen die Seuche hat die Europäische Union (EU) am Freitag ihre Hilfen fast verdoppelt.

    New York: Der 33 Jahre alte Arzt war wenige Tage zuvor aus Westafrika nach New York zurückgekehrt und hatte zuletzt über Fieber und Durchfall geklagt. Er wurde sofort isoliert. Den Gesundheitsbehörden zufolge ist es "extrem unwahrscheinlich", dass er andere angesteckt habe. "Es gibt keinen Grund zur Sorge", beteuerte der Bürgermeister. "Wir haben ein starkes Team, und wir sind seit Monaten vorbereitet." Ebola übertrage sich durch Körperflüssigkeiten: "Es genügt nicht, im selben U-Bahn-Wagen zu sein oder in der Nähe zu wohnen." New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sagte, dass der Mann engeren Kontakt zu vier Menschen gehabt habe - alle vier seien bereits ermittelt.

    Der New Yorker Gesundheitsbehörde zufolge hatte der 33-Jährige für "Ärzte ohne Grenzen" in Guinea gearbeitet und war am 14. Oktober nach Europa und drei Tage später nach New York geflogen. Erst am Donnerstag habe er Fieber bekommen. Die Behörde bestätigte, dass der Arzt U-Bahn und Taxi gefahren und am Abend vor dem Fieber zum Bowling gegangen sei. "Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass man erst ansteckend ist, wenn man krank ist."


    Kommentar:


    Phoenix

    Gewaltige Gas-Explosion in Ludwigshafen: Laune der Natur, Warnung oder einfach ein Unglück?

    Eine heftige Detonation hat einen ganzen Straßenzug in Ludwigshafen in ein Trümmerfeld verwandelt und einen Bauarbeiter in den Tod gerissen. Auf der Suche nach der Ursache werden die Experten schnell fündig.
    gasexplosion
    Bei Arbeiten an einer Gasleitung ist es im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen zu einer gewaltigen Explosion gekommen. Dabei kam ein Mann ums Leben. 26 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Rund 50 Häuser in der Nähe der Unglücksstelle wurden beschädigt. Am Explosionsort klaffte der Feuerwehr zufolge ein etwa fünf bis sechs Meter tiefer Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern. Der Bautrupp hatte an einer Hochdruckgasleitung gearbeitet, an der vor einigen Tagen ein Problem festgestellt worden war.

    Die Explosion hinterließ einen tiefen Krater

    Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass noch in rund 100 Metern Entfernung Scheiben von Häusern und geparkten Autos platzten. Mehrere Fahrzeuge brannten völlig aus. Erst nach zweieinhalb Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Sorge bereitete den Einsatzkräften auch eine in der Nähe der Unglücksstelle verlaufende Rohölleitung, die mit Diesel gefüllt war. Sie sollte zügig geleert werden. "Die Lage da draußen ist noch nicht stabil", sagte Bürgermeister Wolfgang van Vliet (SPD).

    Kommentar: Bereits in diesem Jahr ereigneten sich andere gewaltige Gasexplosionen: Eine andere Vermutung ist, Gazprom unter Druck zu setzen:

    Bulb

    Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht: Die Krim wurde nicht annektiert, Versuch der Ostukrainer sich abzuspalten ist legitim. Der Westen spricht mit gespaltener Zunge

    Überall gibt es Sezessionsbestrebungen, allerdings werden diese politisch unterschiedlich bewertet. Während die Schotten in einem Referendum über ihre Unabhängigkeit bestimmen durften, wird dies den Katalanen verwehrt. Was ist mit der Krim? Und wie wäre eine Abspaltung der Ostukraine völkerrechtlich zu bewerten? Das fragte Armin Siebert Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg.

    © Flickr.com/boellstiftung/cc-by-sa 3.0
    Herr Professor Merkel, hat Russland die Krim annektiert?

    Eine klare Form von Annektion ist das nicht gewesen. Es ist allerdings auch keine eindeutige, um nicht zu sagen saubere Form einer anderen Modalität des Sichabsonderns, Sichabspaltens von einem Mutterstaat gewesen, nämlich keine klare, deutliche Form von Sezession. Es ist aber, um die Frage noch einmal ganz pointiert und deutlich zu beantworten, keine Annektion gewesen.

    Kommentar:


    Stormtrooper

    Attentatserie in Kanada: Schüsse vor dem und im Parlament und in einem Einkaufszentrum

    In Ottawa wird vor dem Parlamentsgebäude ein Soldat niedergeschossen. Kurz darauf fallen auch im Parlament selbst Dutzende Schüsse. Die Lage ist unübersichtlich: Berichte häufen sich, dass es sich um mehrere Täter handelt, einer soll sich auf dem Dach verschanzen.
    © dpa
    Mitten im kanadischen Regierungsviertel ist ein Soldat niedergeschossen worden. Der Mann habe am Kriegerdenkmal in Ottawa Ehrenwache gestanden, als er von einem Unbekannten angegriffen wurde, hieß es von der Polizei. Passanten versuchten, den Mann mit Erster Hilfe zu retten. Sein Zustand ist unklar.

    Kurz darauf fielen auch im nahen Parlamentsgebäude Dutzende Schüsse. Premierminister Stephen Harper soll in Sicherheit gebracht worden sein. Berichte häufen sich, dass es sich um mehr als einen Täter handele, es würden "mehrere Verdächtige" gesucht. Eine Person sei von der Polizei erschossen worden, heißt es in kanadischen Medien. Ein Polizist sagte der Nachrichtenagentur AFP, mindestens ein Schütze befinde sich "wahrscheinlich auf dem Dach".
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