Das Kind der Gesellschaft
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Airplane Paper

F-16 kollidiert mit Cessna - Opfer der Passagiermaschine werden noch gesucht

Nach der Kollision eines US-Kampfjets vom Typ F-16 mit einem Kleinflugzeug haben Helfer am Dienstag (Ortszeit) nach zwei Todesopfern gesucht.
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© Screen grab/WSCS
Charleston - Der Lokalzeitung Post and Courier zufolge gehen die Behörden davon aus, dass die beiden Insassen der zweisitzigen Cessna 150 bei dem Unfall im US-Bundesstaat South Carolina ums Leben kamen. Nach Militär-Angaben rettete sich der F-16-Pilot mit dem Schleudersitz und überlebte.

«Wir versuchen gerade herauszufinden, wem das Flugzeug (die Cessna) gehörte und wer an Bord war», wurde der Chef des örtlichen Rettungsteams, Bill Salisbury, vom US-Sender CNN zitiert. «Unser erstes Ziel ist jetzt, die Menschen zu finden und sie nach Hause zu ihren Familien zu bringen.»

Kommentar: In letzter Zeit gibt es sehr viele Flugzeugunglücke:


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Wenn Eltern Arbeit suchen: 61 Millionen chinesische Kinder erleiden Einsamkeit

Als "zurückgelassene Kinder" bezeichnet man in China solche Kinder, deren Eltern auf der Suche nach Arbeit in die großen Städte gezogen sind. Derzeit schätzt man, dass etwa 61 Millionen Kinder ohne Eltern leben.
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Zwar leben die meisten von ihnen mit ihren Verwandten und sind finanziell versorgt, aber ihre psychologischen Probleme sind enorm. Manche Kinder verhalten sich auffällig oder erbringen schlechtere Schulleistungen, einige begehen sogar Selbstmord, so ein Bericht.


Am 18. Juni wurde der "Bericht über die psychologische Lage der zurückgelassenen Kinder (2015)" in Beijing veröffentlicht. Die Untersuchung wurde von der NGO "On the Way to School" initiiert und von Professor Li Yifei an der Beijing Normal University abgeschlossen.

Zwischen Oktober und Dezember 2014 wurden über 2130 Kinder in ländlichen Gebieten aus sechs Provinzen befragt. Über 15 Prozent dieser Kinder, - auf ganz China hochgerechnet sind das mehr als 10 Millionen Personen - hatten innerhalb eines ganzen Jahres keinen körperlichen Kontakt mit ihren Eltern. 8,9 Millionen Kinder haben jährlich nur einen Anruf von ihren Eltern erhalten.

Die NGO fand heraus, dass viele Eltern den Kontakt mit ihren Kindern nicht pflegen. "Viele Eltern wissen sogar nicht, dass es nötig ist, mit den Kindern regelmäßig zu kommunizieren", sagte Liu Xinyu, Leiter der NGO.

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Wird Spanien zum nächsten Griechenland? Spanien beruft Krisen-Sitzung ein

Wegen dem Griechen-Referendum beruft Premier Rajoy eine Sondersitzung ein. Spanien schaut mit besonderer Nervosität nach Griechenland: Die Ansteckungsgefahr ist groß. Die Protestpartei Podemos sieht sich dagegen im Aufwind und nennt das Ergebnis einen Sieg der Demokratie.

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© dpa
Spaniens Premier Rajoy ist wegen des Griechen-Referendums in Sorge.
Im Spanien hat Ministerpräsident Mariano Rajoy nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse des griechischen Referendums eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. DieKommission für wirtschaftliche Angelegenheiten soll sich am Montag treffen. Dabei solle das Ergebnis der Volksabstimmung analysiert werden, teilte die konservative Regierung am Sonntagabend in Madrid mit. Die Griechen haben im Referendum den Troika-Kurs nach Auszählung von fast der Hälfte der Stimmen überraschend klar abgelehnt.

Spanien schaut mit besonderer Nervosität nach Griechenland. In den letzten Wochen war deutlich zu erkennen: Die Peripherieländer gelten nach wie vor als Wackelkandidaten, falls es wirklich zu einem Grexit oder, noch schlimmer, zu einem Graccident, also einem ungeordneten Bankrott oder Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone kommt. Denn die Refinanzierungspläne der Euro-Peripherie sind nach wie vor eng gestrickt und ein möglicherweise kollabierender Primärmarkt in der Euro-Zone hätte unkalkulierbare Folgen.

Bomb

Ist zu befürchten, dass die EU jetzt eine Strafaktion gegen Griechenland beginnt?

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Alle diejenigen, die dem europäischen Austeritätskurs kritisch gegenüber stehen und die sich noch ein Stück Empathie gegenüber der griechischen Bevölkerung bewahrt haben, aber auch die, die für ein gemeinsames, wohlgemerkt demokratisches Europa sind, dürften sich über das deutliche Votum von über 61 gegenüber knapp 39 Prozent für ein „Oxi“ bei einer Wahlbeteiligung von über 62 Prozent gefreut haben. Die Botschaft des Referendums lautet doch: Die große Mehrheit der Griechen will eine alternative europäische Politik.

Die Sorge ist allerdings, dass künftig von den europäischen Vertretern der Gläubigerinteressen nicht mehr nur an der linken Regierung in Griechenland, sondern an der gesamten Bevölkerung ein Exempel statuiert werden könnte. Erste Stimmen in Deutschland lassen das Schlimmste befürchten.

Ich will ausnahmsweise einmal ganz persönlich und aus dem Bauch heraus reagieren: Ich freue mich über das „Oxi“ der Griechen gegenüber dem Austeritätsdiktat der „Institutionen“. Ein „Nai“, wäre ein Triumph für Schäuble, Merkel, Juncker, Schulz, Dijsselbloem, Draghi oder Lagarde gewesen. Ja es sind die mächtigen Bannerträger der Spar- und Abstrafideologie denen die Griechen eine lange Nase gezeigt haben.

Family

Massenschlägerei im Columbiabad, Neukölln

Anfangs stritten sich nur zwei Jugendliche, schließlich prügelten 60 Personen aufeinander ein: Im Berliner Stadtteil Neukölln hat die Polizei am Sonntag ein Freibad geräumt.

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© Sergej Glanze
In einem Freibad im Berliner Bezirk Neukölln hat der Badespaß am Hitze-Sonntag nach einer Massenschlägerei ein vorzeitiges Ende genommen. Etwa 6000 Badegäste mussten das Columbiabad verlassen. Die Täter konnten aber nicht gefasst werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie ermittelt wegen Landfriedensbruchs.

Gegen 17.15 Uhr hatte die Schwimmbad-Leitung die Polizei alarmiert, weil sich junge Leute prügelten. Anfangs stritten sich nur zwei Jugendliche, dann griffen immer mehr Zuschauer ein, bis sich nach und nach immer Leute einmischten. Am Ende schlugen etwa 60 Personen aufeinander ein.

Als die Polizei eintraf, hatten sich laut Polizei alle Beteiligten wieder im Schwimmbad verteilt und ließen sich nicht mehr identifizieren. Die Schwimmbadleitung entschied, das Bad zu räumen und erhielt Unterstützung von der Polizei.

Quenelle - Golden

Bravo, Griechenland! 61,3 Prozent sagen "Nein" zum Troika-Diktat - Großer Sieg für die Freiheit, doch nun könnte das Chaos beginnen

Das Ergebnis des Referendums über die weiteren Verhandlungen der griechischen Regierung mit den Gläubigern fiel eindeutig aus: Rund 61,3 Prozent der Teilnehmer stimmten mit "Ochi" - also mit Nein. Damit erhält die Regierung von Premierminister Alexis Tsipras ein klares Mandat des Volkes, sich nicht mehr auf das Troika-Diktat einzulassen.
"Das griechische Volk hat nach fünf Jahren Austerität gesagt: So geht es nicht weiter", so Finanzminister Janis Varoufakis in einer Wortmeldung zum klaren Ergebnis des Referendums. Dies sei eine klare Absage an die von der Troika eingeforderte Austeritätspolitik, die Griechenland direkt auf das Niveau eines Drittweltlandes beförderte. Immerhin stimmten rund 61,3 Prozent der Griechen bei einer Wahlbeteiligung von etwa 62,5 Prozent mit "Nein" ab.

Während hunderttausende Griechen das Ergebnis feiern, kotzen die deutschsprachigen Leitmedien der Reihe nach ab. Nur wenige Kommentatoren äußern sich positiv über die Willensbekundung des griechischen Volkes.


Kommentar: Wie zu erwarten war: Die Kräfte an der Macht wollen keine Demokratie, und eben so wenig interessiert sie der Wille der Menschen. Wieder einmal sieht man, dass die westlichen Mainstream-Medien nichts weiter als ihre Sprachrohre sind.

In den kommenden Wochen und Monaten können wir uns wohl auf nicht enden wollende Medien-"Shitstorms" gegen Griechenland gegen Griechenland einstellen.


Tsipras hingegen telefonierte Pressemeldungen zufolge kurz nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse mit Frankreichs Präsidenten Francois Hollande, von dem er sich angesichts der finanziellen Probleme der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft noch etwas Zuspruch erhofft.

Kommentar: Das Ergebnis des Referendums repräsentiert eine verblüffende Ablehnung gegen die europäischen Zwangsjacke und die kommende Woche könnte der Anfang einer sogar noch größeren Story sein: das globale Wirtschaftssystem könnte auseinander brechen. Vielleicht ist das griechische Referendum der erste Dominostein, der den lang erwarteten wirtschaftlichen Kollaps, der bereits jahrelang gedroht hat, herbeiführen wird.

Es stellt sich die Frage, wie die EU/USA auf dieses Ergebnis reagieren werden. Wie wir wissen, haben sie zahlreiche Methoden zur Hand, um ein Land und seine Menschen in typisch psychopathischer Manier dem Erdboden gleichzumachen: Politiker ermorden und/oder erpressen, False Flag Operationen, Medienhetzen, Kollaps der Börsenmärkte, fingierte Demonstrationen, etc.


Arrow Down

Mann erstach zwei Rentnerinnen in Zwickau und würgte eine dritte

© Axel Richter
In Zwickau hat ein Mann zwei Frauen getötet. Der möglicherweise psychisch kranke 46-Jährige griff zunächst eine 67-jährige Nachbarin an und stach sie unvermittelt an der Wohnungstür nieder. Danach überwältigte er eine 81-Jährige auf der Straße und tötete sie ebenfalls mit Messerstichen.

Anschließend würgte der Mann noch eine dritte Frau, doch konnten Passanten hier Schlimmeres verhindern. Zwei Männer rangen den Angreifer zu Boden und hielten ihn fest, bis die Polizei kam.

Staatsanwaltschaft vermutet psychische Erkrankung

Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagnachmittag, die Polizei berichtete aber erst am Sonntag davon. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen zweifachen Mordes erlassen. "Es gibt kein nachvollziehbares Motiv für die Taten", sagte die Sprecherin der Zwickauer Staatsanwaltschaft, Antje Dietsch.

Kommentar: Die Gesellschaft scheint immer mehr zu verfallen, wie es ein paar Beispiele aus den letzten Monaten zeigen:


Eye 1

Unmenschliche Zustände in Griechenland, dem Freiluftgefängnis Zentraleuropas

Es reicht wohl nicht, dass die EU-Politik das griechische Volk offensichtlich mit allen Mitteln zur Wahl einer neuen (rechten?) Regierung zwingen will - nun wird Griechenland auch noch zu einem großen Freiluftgefängnis für syrische Flüchtlinge umfunktioniert.

© Reuters
Symbolbild
Die Regelung mit der begrenzten Geldausgabe an den Geldautomaten wird schon fast zur Gewohnheit, vor einigen Banken steht Security, aber das stört niemanden. Man könnte eigentlich sagen, dass die meisten Griechen die Situation gelassen hinnehmen und entgegen aller Propaganda-Nachrichten würde ich behaupten, das Kostas Normalverbraucher genau weiß, wozu er sich am Sonntag entscheiden wird, insbesondere die jungen Menschen.

Immer wieder kommt es zu Gerüchten, heute hörte ich, Alexis Tsipras hätte letztendlich doch unterschrieben - was niemand glaubte, denn man hat schon vieles gehört seit Montag. Allerdings beginnen manche, insbesondere ältere Griechen, mit Hamsterkäufen, weil sie befürchten, dass durch die geschlossenen Banken die Supermärkte schon bald nicht mehr mit Lebensmitteln beliefert werden könnten.

Die meisten Gespräche ergaben, dass man sich von der EU-Politik "über den Tisch gezogen" fühlt, viele Wähler Alexis Tsipras´ befürchten, er könne im letzten Augenblick noch weich werden und nachgeben, wirkliche Angst scheinen die meisten nicht mehr zu haben.

Leider aber haben wir nicht nur dieses eine Problem, die Situation an der Grenze zur FYROM ist nach dem nächtlichen Regen unbeschreiblich. Von Privatleuten (weil die Gemeinden kein Geld mehr haben), wurden bereits Kleidung und Schuhe nach Eidomeni gebracht, damit sich die völlig durchnässten Flüchtlinge, die den nicht enden wollenden Wolkenbruch fast ausnahmslos im Freien über sich haben ergehen lassen müssen, umziehen können. Manche Kleinkinder und Babys haben bereits Husten, nachts war die Temperatur weit unter 20 Grad gefallen. Nervenzusammenbrüche sind jetzt an der Tagesordnung, ebenso wie der sich ständig widerholende Versuch der Menschen, mit den Soldaten und Polizisten an der Grenze ins Gespräch zu kommen und sie zu bitten, wenigstens für 5 Minuten wegzusehen. Die Reaktionen sind sehr interessant: Zunächst heben die Soldaten leicht ihre Gewehre, um sie dann wieder zu senken und den bettelnden Flüchtlingen zuzuhören. Ihre Gesichter sind fast unbewegt, aber manchmal kann man einen Schatten von Traurigkeit erkennen - der Mensch scheint durchzudrücken.

Kommentar: Den psychopathischen Regierenden und Entscheidern in Europa sind die Probleme und das Schicksal der Griechen und dieser Flüchtlinge egal. Helfen und den Karren aus dem Dreck ziehen werden letztlich nur die Normalbürger.


Ladybug

Fortschreitendes Bienensterben: Deutsche Imker fordern bundesweites GVO-Verbot

Fast 100 000 deutsche Imker fordern ein bundesweites Anbauverbot gentechnisch veränderter (GV-) Feldfrüchte. Vertreten werden sie vom Deutschen Imkerbund DIB, der sich nach der Einführung eines neuen EU-Gesetzes, das den Mitgliedsländern Handlungsspielräume (»Opt-Out«) beim GVO-Anbau einräumt, weiterhin für ein Verbot einsetzt.
© Shaiith / Shutterstock
Laut dem neuen Gesetz kann ein Mitgliedsland den Anbau auf Teilen oder der Gesamtheit seines Territoriums verbieten. GV-Befürworter protestieren gegen das Gesetz, der Streit erstreckt sich über die gesamte EU.

Der Deutsche Imkerbund appelliert an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), ein Verbot für das gesamte Land zu verhängen, doch der Minister vertritt die Linie, jedes Bundesland solle eigene Bestimmungen erlassen.

Für die Imker ist das keine Lösung, da Bienen beim Einsammeln des Nektars keine Landesgrenzen respektieren und Strecken von bis zu acht Kilometern zurücklegen. Ein »Flickenteppich«, bei dem einige Gebiete Gentechnik-frei sind und andere nicht, sei weder umweltpolitisch noch landwirtschaftlich vertretbar.

Kommentar:


Pills

Österreich: Erfolgreiches Volksbegehren zum EU-Austritt

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© SN/APA/HERBERT NEUBAUER
261.159 Österreicher wollen eine Volksabstimmung über den Abschied aus der EU. Sie haben das von Inge Rauscher initiierte EU-Austritts-Volksbegehren unterzeichnet. Mit einer Unterstützung durch 4,12 Prozent der Stimmberechtigten rangiert es auf Rang 23 der nunmehr 38 Volksbegehren - und muss, weil die 100.000er-Hürde genommen ist, vom Nationalrat behandelt werden.

In Zeiten der Wirtschafts- und Griechenlandkrise erreichten die von der mittlerweile pensionierten Übersetzerin Rauscher (Initiative Heimat und Umwelt) angeführten EU-Gegner heuer deutlich mehr Zuspruch als im Jahr 2000: Damals wurde ihr Volksbegehren für eine neue EU-Abstimmung von 3,35 Prozent bzw. 193.901 Stimmberechtigten unterschrieben. Die zentrale Forderung heuer war: "Der Nationalrat möge den Austritt der Republik Österreich aus der Europäischen Union mit Bundesverfassungsgesetz, welches einer Volksabstimmung zu unterziehen ist, beschließen."

Die Initiatoren Inge Rauscher, Helmut Schramm und Franz-Joseph Plank freuten sich in einer Aussendung über ein "großartiges Ergebnis", sei es doch ein "reines Bürger-Volksbegehren" gewesen, ohne jegliche Unterstützung durch eine Partei, große Sponsoren oder Medien. Sie sehen ihr Ziel, eine Volksabstimmung, "einen großen Schritt näher" gerückt.

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