Das Kind der Gesellschaft
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Smoking

Tabakkonzern "Reynolds" schränkt rauchen ein

Reynolds, zweitgrößter US-Tabakkonzern, untersagt seinen Mitarbeitern das Rauchen im Betrieb. Das mache krank, heißt es. Eine erstaunliche Erkenntnis.
Rauchen ist gesünder als Faschismus!
© revoltwear.net
Rauchen ist gesünder als Faschismus!
Man stelle sich vor: Ein Nudelfabrikant verbietet seinen Mitarbeitern das Pastaessen oder ein Verlag untersagt den seinen das Bücherlesen. Eine unsinnige Vorstellung, sollten doch die Hersteller eines Produktes von dessen Wert und Nutzen überzeugt und dessen beste Werber sein. Man muss dazu sagen, dass von den genannten Beispielen keine Lebensgefahr ausgeht.

Anders liegt der Fall des Tabakwarenfabrikanten Reynolds, zweitgrößter der USA. Dieser untersagte am Donnerstag seinen 5 200 Angestellten das Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen im Betriebsgebäude. Das Konsumverbot für die hauseigenen Produkte gilt für Büros, Konferenzräume, Lobby und Aufzüge. Rauchfrei waren im Konzern, der Marken wie Camel und Pall Mall produziert, bisher Werkstattflure, Firmen-Fitnesscenter und die Cafeteria. 18 Prozent der Kolleginnen und Kollegen in der Zentrale in Winston-Salem, North Carolina, rauchen, was dem Durchschnitt unter erwachsenen US-Bürgern entspricht.

Kommentar:
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Sherlock

Mann mit Axt griff Polizisten in New York an - Täter wurde erschossen

Mit einem Beil hat ein Mann in New York zwei Polizisten auf Streife angegriffen und schwer verwundet. Deren Kollegen erschossen den Angreifer - und trafen auch eine Passantin.
© Screenshot
New York - Im New Yorker Bezirk Queens sind bei einem blutigen Zwischenfall drei Menschen verletzt worden, ein Mensch starb. Ein Unbekannter griff mit einem Beil eine Gruppe Polizisten an, die auf Fußstreife war. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen.

Zu sehen ist ein Mann Anfang 30 in Parka und mit Kapuze, der auf die Polizisten zurennt und mit dem Beil ausholt. Der erste Polizist wehrte den Schlag mit dem Arm ab, der zweite wurde am Hinterkopf getroffen. Die Kollegen der Verwundeten erschossen den Angreifer. Die Kugeln trafen auch eine Passantin in den Rücken. Ihr Zustand gilt als kritisch, sie wurde wie die beiden verletzten Polizisten ins Krankenhaus gebracht.

Kommentar: Nachdem Polizisten in den letzten Jahren tausende Zivilisten - mehr als Soldaten in Irak gefallen sind - in Amerika töteten, wäre ein Motiv eigentlich gegeben. Zudem wurde in diesem Fall ebenfalls eine weitere Person durch Polizisten verletzt.

Brick Wall

Erster Ebola-Fall in New York und Mali aufgetreten - Weltweit insgesamt 10.000 Infizierte

New York/Brüssel (dpa) - Erstmals hat Ebola jetzt auch die US-Millionenmetropole New York und den afrikanischen Staat Mali erreicht. Bei einem Arzt habe sich der Verdacht auf die Krankheit bestätigt, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.
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In Mali wurde das Virus bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen. Im Kampf gegen die Seuche hat die Europäische Union (EU) am Freitag ihre Hilfen fast verdoppelt.

New York: Der 33 Jahre alte Arzt war wenige Tage zuvor aus Westafrika nach New York zurückgekehrt und hatte zuletzt über Fieber und Durchfall geklagt. Er wurde sofort isoliert. Den Gesundheitsbehörden zufolge ist es "extrem unwahrscheinlich", dass er andere angesteckt habe. "Es gibt keinen Grund zur Sorge", beteuerte der Bürgermeister. "Wir haben ein starkes Team, und wir sind seit Monaten vorbereitet." Ebola übertrage sich durch Körperflüssigkeiten: "Es genügt nicht, im selben U-Bahn-Wagen zu sein oder in der Nähe zu wohnen." New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sagte, dass der Mann engeren Kontakt zu vier Menschen gehabt habe - alle vier seien bereits ermittelt.

Der New Yorker Gesundheitsbehörde zufolge hatte der 33-Jährige für "Ärzte ohne Grenzen" in Guinea gearbeitet und war am 14. Oktober nach Europa und drei Tage später nach New York geflogen. Erst am Donnerstag habe er Fieber bekommen. Die Behörde bestätigte, dass der Arzt U-Bahn und Taxi gefahren und am Abend vor dem Fieber zum Bowling gegangen sei. "Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass man erst ansteckend ist, wenn man krank ist."


Kommentar:


Phoenix

Gewaltige Gas-Explosion in Ludwigshafen: Laune der Natur, Warnung oder einfach ein Unglück?

Eine heftige Detonation hat einen ganzen Straßenzug in Ludwigshafen in ein Trümmerfeld verwandelt und einen Bauarbeiter in den Tod gerissen. Auf der Suche nach der Ursache werden die Experten schnell fündig.
gasexplosion
Bei Arbeiten an einer Gasleitung ist es im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen zu einer gewaltigen Explosion gekommen. Dabei kam ein Mann ums Leben. 26 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Rund 50 Häuser in der Nähe der Unglücksstelle wurden beschädigt. Am Explosionsort klaffte der Feuerwehr zufolge ein etwa fünf bis sechs Meter tiefer Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern. Der Bautrupp hatte an einer Hochdruckgasleitung gearbeitet, an der vor einigen Tagen ein Problem festgestellt worden war.

Die Explosion hinterließ einen tiefen Krater

Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass noch in rund 100 Metern Entfernung Scheiben von Häusern und geparkten Autos platzten. Mehrere Fahrzeuge brannten völlig aus. Erst nach zweieinhalb Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Sorge bereitete den Einsatzkräften auch eine in der Nähe der Unglücksstelle verlaufende Rohölleitung, die mit Diesel gefüllt war. Sie sollte zügig geleert werden. "Die Lage da draußen ist noch nicht stabil", sagte Bürgermeister Wolfgang van Vliet (SPD).

Kommentar: Bereits in diesem Jahr ereigneten sich andere gewaltige Gasexplosionen: Eine andere Vermutung ist, Gazprom unter Druck zu setzen:

Bulb

Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht: Die Krim wurde nicht annektiert, Versuch der Ostukrainer sich abzuspalten ist legitim. Der Westen spricht mit gespaltener Zunge

Überall gibt es Sezessionsbestrebungen, allerdings werden diese politisch unterschiedlich bewertet. Während die Schotten in einem Referendum über ihre Unabhängigkeit bestimmen durften, wird dies den Katalanen verwehrt. Was ist mit der Krim? Und wie wäre eine Abspaltung der Ostukraine völkerrechtlich zu bewerten? Das fragte Armin Siebert Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg.

© Flickr.com/boellstiftung/cc-by-sa 3.0
Herr Professor Merkel, hat Russland die Krim annektiert?

Eine klare Form von Annektion ist das nicht gewesen. Es ist allerdings auch keine eindeutige, um nicht zu sagen saubere Form einer anderen Modalität des Sichabsonderns, Sichabspaltens von einem Mutterstaat gewesen, nämlich keine klare, deutliche Form von Sezession. Es ist aber, um die Frage noch einmal ganz pointiert und deutlich zu beantworten, keine Annektion gewesen.

Kommentar:


Stormtrooper

Attentatserie in Kanada: Schüsse vor dem und im Parlament und in einem Einkaufszentrum

In Ottawa wird vor dem Parlamentsgebäude ein Soldat niedergeschossen. Kurz darauf fallen auch im Parlament selbst Dutzende Schüsse. Die Lage ist unübersichtlich: Berichte häufen sich, dass es sich um mehrere Täter handelt, einer soll sich auf dem Dach verschanzen.
© dpa
Mitten im kanadischen Regierungsviertel ist ein Soldat niedergeschossen worden. Der Mann habe am Kriegerdenkmal in Ottawa Ehrenwache gestanden, als er von einem Unbekannten angegriffen wurde, hieß es von der Polizei. Passanten versuchten, den Mann mit Erster Hilfe zu retten. Sein Zustand ist unklar.

Kurz darauf fielen auch im nahen Parlamentsgebäude Dutzende Schüsse. Premierminister Stephen Harper soll in Sicherheit gebracht worden sein. Berichte häufen sich, dass es sich um mehr als einen Täter handele, es würden "mehrere Verdächtige" gesucht. Eine Person sei von der Polizei erschossen worden, heißt es in kanadischen Medien. Ein Polizist sagte der Nachrichtenagentur AFP, mindestens ein Schütze befinde sich "wahrscheinlich auf dem Dach".
Family

Mailand, Asia-Europe Meeting: Protest gegen Poroschenko und seine Nazi-Killerbrigaden

Als Ergänzung zu meinem vorhergehenden Bericht über das ASEM-Treffen in Mailand (Asia-Europe Meeting), hier die Bilder über die Demonstration vor dem Tagungsort. Am Donnerstagabend als die 30 Staatschefs der EU und Asien sich im Zentrum von Mailand trafen, an der auch über die Krise in der Ukraine gesprochen wurde, fand eine Demonstration gegen den durch einen Putsch an die Macht gelangten illegalen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko statt. Etwa 50 Demonstranten forderten auf Transparenten ihn auf, mit dem "Mord an den Brüdern in Donbass aufzuhören". Der Tagungsort war durch schwerbewaffnete Polizei und mit Barrikaden abgeriegelt.
X

Dekadenz unserer Gesellschaft: Sexspielzeug-Tannenbaum in Paris wurde zum Glück zerstört

Ein aus Sicht von Kritikern Dildo-förmiges Kunstwerk auf dem Place Vendome in Paris ist nur zwei Tage nach seiner Aufstellung von Unbekannten angegriffen worden. Sie ließen die Luft aus der aufblasbaren Skulptur.
© Reuters
Paris - Eine eigenwillige grüne Tannenbaum-Skulptur auf dem eleganten Pariser Vendôme-Platz hat sich nur zwei Tage gehalten: Vandalen ließen dem 24 Meter hohen, aufblasbaren Werk des US-Künstlers Paul McCarthy am Samstag die Luft ausgehen. Das Kunstwerk war zuvor scharf kritisiert worden, viele Franzosen sahen sich an ein überdimensioniertes Sex-Spielzeug erinnert. Aus Angst vor weiteren "potenziellen Problemen" soll das Kunstwerk nicht wieder aufgerichtet werden.

Die grüne Skulptur war am Donnerstag auf dem eleganten Platz im Zentrum von Paris errichtet worden, sie sorgte sofort für gehörigen Wirbel. In sozialen Netzwerken wurde vor allem über die Form debattiert, weil "The Tree" auch wie ein riesiges Sex-Spielzeug aussah. McCarthy wurde sogar von einem Passanten geohrfeigt, als er der Errichtung der Skulptur beiwohnte, wie die Tageszeitung Le Monde berichtete.


Kommentar: Zum Glück gibt es noch ein paar kritische Bürger in Frankreich.


Kommentar: Das dieses "Ding" überhaupt in Frage als "Kunstobjekt" kam, zeigt wiederum, dass ein Großteil der Machtelite aus Psychopathen besteht und unsere Gesellschaft immer dekadenter wird. Erst vor einigen Wochen wurde am Times Square von New York Werbung für Porn-Hub gemacht:

pornhub


Candle

Wasserforscher Dr. Masuru Emoto verstorben: Beeindruckende Arbeiten mit Wasser, das durch Informationen seine Struktur verändert

Dr. Masuru Emoto
© masaru-emoto.net
Dr. Masuru Emoto, 1943-2014.
Am vergangenen Donnerstag, 16. Oktober 2014, ist der weltweit bekannte Wasser-Forscher Dr. Masuru Emoto verstorben. Emoto war besonders für seine Arbeiten mit Wasser und der Analyse von Wasserkristallen bekannt, in denen er die Auswirkung von Informationen sah, die dem Wasser auf unterschiedliche Art und Weise zugetragen wurden.

Yokohama (Japan) - Einflüsse von Gedanken und Gefühlen, so Emoto, können von Wasser in Form von Informationen aufgenommen und gespeichert werden. Zu dieser Annahme gelangte Emoto in Experimenten, in denen er Wasserflaschen mit positiven oder negativen Botschaften und Begriffen (Liebe, Danke / Hass, Krieg usw.) beschriftete (s. Abb. u.) oder das Wasser entsprechenden akustischen Inhalten aussetzte. Tropfen dieses Wassers ließ er dann gefrieren, fotografierte diese Kristalle und unterzog das Ergebnis dann einer Interpretation anhand ästhetisch-morphologischer Kriterien: Wasser, das positiven Botschaften ausgesetzt wird, forme stets vollkommene Eiskristalle, während Wasser mit negativen Botschaften unvollkommene, missgebildete Kristalle hervorbringe.
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Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne wegen Ebola-Verdachtsfall

Die Angst vor einer Ausbreitung der Ebola-Seuche lässt die US-Behörden zu unpopulären Maßnahmen greifen. Betroffen sind nun die Urlauber eines Kreuzfahrtschiffes: Weil auf dem Schiff eine Krankenschwester ist, die mit dem Ebola-Patienten in Texas zu tun hatte, dürfen Touristen nicht von Bord gehen.

Washington - Die Ebola-Angst hat Passagieren eines US-Kreuzfahrtschiffs den Karibik-Urlaub verdorben. Eine Mitarbeiterin des Krankenhauses in Texas, das den mittlerweile verstorbenen Ebola-Patienten Thomas Eric Duncan behandelt hatte, stand am Freitag auf dem vor Belize liegenden Schiff des Kreuzfahrtunternehmens Carnival Cruise unter Quarantäne. Der zentralamerikanische Staat alarmierte örtlichen Medienberichten zufolge seine Küstenwache, um zu verhindern, dass Touristen von Bord gehen.

Die nicht namentlich genannte Angestellte der Klinik Texas Health Presbyterian könnte nach Angaben der US-Seuchenkontrollbehörde CDC im Labor mit Körperflüssigkeiten von Duncan in Kontakt gekommen sein. Die Frau zeigte allerdings keinerlei Symptome und hätte zuletzt vor 19 Tagen mit Blutproben des Patienten hantieren können.

Kommentar:

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