Das Kind der Gesellschaft
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Pistol

Mord im Finanzamt: Steuerberater erschießt Beamten

In einem Dienstzimmer im Rendsburger Finanzamt kam es zum Streit: Ein Steuerberater zog eine Waffe und erschoss einen Mitarbeiter der Behörde. Das Motiv für die Tat bleibt weiter im Dunkeln.
© Höfer
Bei einem Streit im Rendsburger Finanzamt hat ein Steuerberater einen Finanzbeamten in seinem Dienstzimmer erschossen. Der 58 Jahre alte Beamte erlag seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Seine Ehefrau wurde informiert, Kinder hat das Paar nach dpa-Informationen nicht. Polizisten überwältigten den mutmaßlichen Täter noch im Finanzamt. Er erlitt eine Platzwunde, kam zur Behandlung kurz ins Krankenhaus und dann in Polizeigewahrsam. Schleswig-Holsteins Finanzministerin kündigte an, dass über die Sicherheit in Behörden gesprochen werden müsse.


Kommentar: Das würde zu mehr Überwachung führen und ebenso die Botschaft unterdrücken - auch wenn dieser Fall tragisch ist -, warum Menschen solche Taten begehen.


Die Staatsanwaltschaft Kiel wollte das Obduktionsergebnis abwarten und am Dienstag Haftbefehl beantragen. "Wir gehen nach derzeitigem Stand von einem Mord aus", sagte der Kieler Staatsanwalt Axel Bieler. Der Steuerberater ist laut Polizei Mitte 50 und stammt aus einem Nachbarort von Rendsburg in Schleswig-Holstein. Laut Medienberichten soll es lautstarken Streit im Dienstzimmer gegeben haben, bevor die tödlichen Schüsse fielen. Über die Tatwaffe und das Motiv machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine Angaben.
Blue Planet

Russlands Außenminister: Sergej Lawrow über die Vorgehensweise von Putins Regierung

Keine Anlegung doppelter Maßstäbe, die Erfüllung aller internationalen Vereinbarungen - darin bestehe Moskaus Herangehensweise, erklärte der Außenminister Russlands. Sergej Lawrow sprach zu den Teilnehmern des traditionellen Jugendforums „Seliger“.


Kommentar: In der Tat entsprechen die Worte und Taten von Putins Regierung, dem was Lawrow hier gerade erklärt hat.


lawrow
Wenn Bündnispartner nicht immer einstimmig mit einem sind, so sei das keine Tragödie. Im Gegenteil, das bereichere die Beziehungen nur, meinte Sergej Lawrow überzeugt. Moskau achte seine Partner und weiß, dass sie in der Hauptsache stets mit Russland sind. Gerade so gestalten sich die Beziehungen zum Beispiel in der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS). Im Unterschied zur Nato, wo ein beliebiger Schritt zur Seite, eine beliebige Demonstration von Andersdenken geahndet werden. Heute wirke eine solche „Stockdisziplin“ nicht, die Welt habe sich verändert, bemerkte Sergej Lawrow.
Attention

Erster Ebola-Patient nach Deutschland eingeflogen: Hamburger Klinik behandelt

ebola hamburg flugzeug
© dpa
Der Ebola-Patient landete am Mittwoch in Hamburg
Seit Monaten wütet das Ebola-Virus in Westafrika. Jetzt wurde erstmals ein Patient zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Der Epidemie-Experte hatte sich in einem Labor angesteckt.

Hamburg. Als Menschen in weißen Schutzanzügen um kurz vor halb elf am Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel aus einem Spezialjet steigen, ist klar: Zum ersten Mal seit dem Ebola-Ausbruch in Westafrika ist ein Patient mit dem hochgefährlichen Virus in Deutschland gelandet. Ein Konvoi aus vielen Feuerwehr- und Polizeiwagen fährt am Mittwoch am Geschäftsfliegerzentrum an das graue Flugzeug mit der schwarzen Nase heran - und bringt den Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dann in ein spezielles Behandlungszentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Eye 1

Systematischer Kindesmissbrauch in Rotherham (GB) - Behörden versagen bei den Ermittlungen und beim Opferschutz

Zwischen 1997 und 2013 sind hunderte Mädchen und Buben in der englischen Stadt Rotherham vergewaltigt worden. Die Behörden hätten versagt, kommt eine Untersuchung zum Schluss.


Etwa 1400 Kinder sind in der englischen Stadt Rotherham in den vergangenen 16 Jahren sexuell ausgebeutet und missbraucht worden. Das ergab eine unabhängige Untersuchung, die die Kommunalverwaltung in Auftrag gegeben hatte.

Die Täter hätten Mädchen und Jungen vergewaltigt, entführt, in andere nordenglische Städte gebracht, geschlagen und eingeschüchtert, sagte die Autorin des Berichts, Alexis Jay, am Dienstag. Elfjährige Mädchen seien von vielen Männern vergewaltigt worden.

Kommentar: Der systematische Missbrauch von Kindern ist mittlerweile endemisch in der (westlichen) Gesellschaft. Immer wieder scheint der Opferschutz zu versagen, während der Täterschutz problemlos zu funktionieren scheint, besonders wenn es sich bei den Tätern um Mitglieder der sogenannten Eliten handelt. Immer wieder zeigt sich, dass die Spitze unserer Gesellschaft von Psychopathen gebildet wird, denen menschliches Leid im besten Fall egal ist und im schlimmsten Fall noch Freude bereitet. Das Resultat sind zerstörte Leben, Existenzen und Seelen. Es ist höchste Zeit, hinzusehen und solche Zustände nicht länger zu tolerieren - denn solange sie anhalten, ist kein Kind sicher. Sicher sind nur die Täter, wenn die Mehrheit der Menschen die Realität verleugnet und wegsieht.

Hier eine Zusammenstellung weiterführender Artikel:

Candy Cane

Soziale Medien: Postings haben keinen Einfluss auf Meinungen kontroverser Themen der Nutzer? - Fernseher und Radio beeinflussen Meinungen mehr

Eine neue Studie des einflussreichen amerikanischen „Pew Research Center“ legt nahe, dass soziale Medien keineswegs im erhofften Maße zur Meinungspluralität bei kontrovers diskutierten Themen beitragen.
© AFP
Ist auf Twitter zu "zwitschern" sinnlos? Sott.net vertritt eine andere Meinung.
Eine der größten Hoffnungen, die bisher gemeinhin an die weltweiten Nutzung sozialer Medien geknüpft war, hat mit den neuen Studienergebnissen des renommierten amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research einen deutlichen Dämpfer erlitten. Statt dass sich Menschen mit einer abweichenden Meinung zu einem Thema durch die dort einfache Vernetzung mit Gleichgesinnten ermutigt fühlen, sich zu äußern, scheint sich das Konzept der „Schweigespirale“ größtenteils in die Online-Welt übertragen zu haben.

Die „Schweigespirale“ ist einer der wichtigsten Begriffe in der Forschung zur Entstehung und Verbreitung öffentlicher Meinung und fand bereits in den siebziger Jahren erstmals Verwendung. Ihr zufolge schwindet die Bereitschaft von Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu einem in der Gesellschaft diskutierten Thema zu bekennen, wenn ihre eigene Auffassung von der formulierten Mehrheitsmeinung abweicht.

Kommentar: Das könnte eine traurige Tatsache darstellen, dennoch könnten unbewusst Nutzer erreicht werden, im Sinne des Schmetterlingseffekts.

Airplane

MH17: Korrekte Unfalluntersuchung findet nicht statt

MH17
© unbekannt
MH17 Einschusslöcher im Cockpit
Ein Monat ist vergangen seit dem Absturz der MH 017 und es gibt keine offiziellen Untersuchungsergebnisse. Das ist außergewöhnlich, aber letztlich nicht verwunderlich. Bereits wenige Tage nach dem Absturz gab es eine kurze Meldung, dass in diesem Fall darauf verzichtet werden soll, die Trümmer des Wracks einzusammeln und wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Das aber wäre das normale Verfahren, wenn ein ernsthaftes Interesse bestünde, die Unfallursache objektiv zu ermitteln.


Kommentar: Das war zu erwarten. In unserem Artikel von Mitte Juli 2014, Wer hat Malaysia Airlines MH17 abgeschossen? Israel, der neue Kalte Krieg und dieselbe alte Propaganda, schrieb Joe Quinn:
Wir können erwarten, dass jedwede „Untersuchungen“ dieses Desasters schon im vornherein eine ausgemachte Sache sein werden, und dass die wahren Verursacher alles versuchen werden das Ermittlungen zur wahren Ursache verhindert und blockiert werden. Weitere Ereignisse in unserer sich schnell verändernden geopolitischen Landschaft werden schon bald dieses Ereignis überschatten...
Und tatsächlich: Welcher 'Hahn' in den Massenmedien kräht heute noch nach der Aufklärung des MH17 Unglücks? Nach nur ein paar Tagen geraten solche Ereignisse in völlige Vergessenheit, aber die politischen, katastrophalen Langzeitfolgen bleiben uns allen erhalten.


Wenn ein Flugzeug abstürzt, dann sind routinemäßig meist binnen 24 Stunden Heerscharen von Fachleuten an der Unfallstelle, die alles peinlich genau registrieren und die Trümmer einsammeln. Allen voran die Experten des Herstellers, - in diesem Fall ist es Boeing - dann die des NTSB (National Transport Safety Board - die US-Flugunfallbehörde, zuständig für Boeing), weiter die Spezialisten der betroffenen Länder. Neben den Flightrecordern begutachten diese Spezialisten vor allem die Trümmer, und um ein tragfähiges Ergebnis zu erhalten, werden diese in eine Halle gebracht, um dort wie ein Puzzle wieder zusammengesetzt zu werden. Nur so kommt man der Absturzursache auf die Spur.
Better Earth

Sanktionen gegen Russland, wem nützt das? Und wem wird es schaden?

Im Krieg sind alle Mittel recht um das entsprechende Ziel zu erreichen. Wenn ein Land nicht nach der westlichen Pfeife tanzt, dann besteht die Wahrscheinlichkeit, daß bei ihnen jemand vorbei kommt und die „Demokratie und den Frieden“ von oben abwirft.
Im Falle Russlands kann der Westen das nicht machen, weil Russland Atomwaffen hat, zum Glück. Aus diesem Grund versucht der Westen wirtschaftlichen Druck auf Russland auszuüben, damit Russland endlich nachgibt. Doch wem nützen die Sanktionen gegen Russland wirklich? Das erfährst Du in diesem Video.
Newspaper

Erste Ebola-Fälle im Kongo gemeldet

Im Kongo sind zwei Menschen mit Ebola infiziert worden, in Sierra Leone erkrankte erstmals ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation an dem Virus. Dort wird rigoros gegen die Epidemie gekämpft.
© Reuters
Im Kongo sind zwei Menschen mit dem Ebola-Virus infiziert worden. Das bestätigte der Gesundheitsminister des zentralafrikanischen Landes. Die betroffene Region liegt etwa 1200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kinshasa. In zwei von acht Verdachtsfällen konnte laut dem Minister das Virus nachgewiesen werden. Es soll sich um einem anderen Erregerstamm handeln, als der, der im Westafrika schon mehr als 1400 Menschen umgebracht hat.

In Sierra Leone ist erstmals ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Ebola erkrankt. Details zum Alter, dem Geschlecht oder der Nationalität gab die WHO nicht bekannt. Für den Kollegen werde die bestmögliche Behandlung sichergestellt, hieß es lediglich am Sonntag in einer Mitteilung der Organisation. Derweil teilte die britische Regierung mit, dass sich erstmals auch ein britischer medizinischer Helfer mit dem Virus angesteckt habe. Er soll nach London geflogen und in einer speziellen Isolierstation behandelt werden.

In Westafrika kämpfen die Staaten unterdessen mit rigorosen Maßnahmen gegen die Epidemie. Nach Medienberichten soll das Verstecken von Ebola-Kranken in Sierra Leone unter Strafe gestellt werden. Das Verbergen eines Infizierten werde mit mindestens zwei Jahren Haft geahndet, berichtete die Online-Zeitung „Awoko“ am Samstag. Das Parlament des Landes hatte ein entsprechendes Gesetz demnach am Freitag in einer Sondersitzung beschlossen. Präsident Ernest Bai Koroma muss dem Gesetz noch zustimmen.

Kommentar:

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Russlands Hilfkonvoi: Mission erfolgreich erledigt und zurückgekehrt

Der russische Lkw-Konvoi, der 1900 Tonnen Hilfsgüter ins ostukrainische Kriegsgebiet Lugansk gebracht hat, verlässt die Ukraine. Das meldete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Samstagmorgen. Die ersten Lastwagen seien über den Grenzübergang »Donezk«“ auf das russische Staatsgebiet zurückgekehrt, berichtet ein Korrespondent der Agentur vor Ort. Mehrere Dutzend Trucks passierten demnach die Grenze und fuhren Richtung Kamensk-Schachtenski im Gebiet Rostow. Weitere Lkws warteten am Grenzübergang auf ihre Abfertigung durch das russische Zollamt.
hilfskonvoi
© dpa
Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigten der russischen Agentur zufolge, dass der Konvoi die Ukraine verlasse. Zwischenfälle seien keine registriert worden, teilte OSZE-Missionsleiter Paul Picard mit.


Kommentar: Wie verstrahlt kann man eigentlich sein? Ein Hilfskonvoi wird als "Invasion" verkauft und Menschen glauben diesen totalen Schwachsinn auch noch!

Stormtrooper

Liberia: Unruhen nach Ausgangssperre und Ebola-Quarantäne für ganze Stadtviertel

protest demonstration liberia ebola
© keystone
Proteste gegen die Ausgangssperre am Mittwoch in Monrovia
Um die Ebola-Epidemie unter Kontrolle zu bekommen, hat Liberia eine nächtliche Ausgangssperre über die Hauptstadt Monrovia verhängt. In einer Radioansprache kündigte Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf zudem an, zwei ganze Stadtviertel unter Quarantäne zu stellen.

Die Ausgangsperre für die Millionenstadt Monrovia gilt von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Zugleich ordnete Johnson Sirleaf die Schliessung von Nachtclubs und Kinos an, wo normalerweise grössere Menschenmengen zusammenkommen. Die Massnahmen erfolgten nach Berichten über nachts auf den Strassen abgeladene Leichen.
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