Die Welle 3
Das Kind der Gesellschaft
Mit gezielten Schüssen hat ein Arbeiter in einer Schweizer Holzfabrik zwei Kollegen getötet und sieben weitere verletzt. Auch der 42-jährige Täter starb bei dem Amoklauf am Mittwochmorgen unweit von Luzern. „Er ist unter den drei Toten“, bestätigte der Chef der Luzerner Kripo, Daniel Bussmann. Zu Zeugenangaben, wonach sich der Mann selbst richtete, wollte er unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen.
Täter hatte offenbar psychische Probleme
Das Unternehmen bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass der Täter über zehn Jahren im Unternehmen tätig war. Der Schütze soll seit längerem unter psychischen Problemen gelitten haben. „Im letzten Jahr hat er sich verändert. Er hat öfter Selbstgespräche geführt oder redete mit Leuten, die gar nicht da waren. Oft wechselte er mitten im Gespräch völlig unverhofft das Thema - man konnte kaum noch mit ihm sprechen“, erzählt ein Mitarbeiter gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung.
Die Stadtverwaltung verweigert bis auf weiteres die Zahlung der Rundfunkgebühren. Das meldet der Kölner Stadtanzeiger. Stadtdirektor Guido Kahlen setzt damit ein bemerkenswertes Beispiel des zivilen Ungehorsams. Die Begründung der Stadt ist das Chaos bei der Berechnung. Die komplizierte Berechnungs-Formel überfordert offenbar sogar gestandene Bürokraten. Mit rheinischer Gelassenheit reagieren die Kölner eiskalt. Stadtsprecherin Inge Schürmann: „Wir können den Steuerzahlern nicht zumuten, auf Verdacht eine nicht exakt ermittelte Gebühr zu entrichten.“
Es fing an mit der Piratenpartei und mit anzüglichen Bemerkungen von Rainer Brüderle. Doch die Frage, wie Männer und Frauen miteinander umgehen sollten, was unschön formuliert ist und was Diskriminierung, hat eine heftige Debatte im Netz ausgelöst. Hier finden Sie einen Überlick über Kommentare und Blogbeiträge, die sich mit dem Thema befassen:
In Ländern mit einem strengen religiösen Sittenkodex sind Internet-Inhalte oft nicht frei verfügbar. Doch bei der Blockade von YouTube-Videos hat Deutschland jetzt sogar dem Vatikan, Süd-Sudan und Burma den Rang abgelaufen. Das geht aus einer Statistik der Journalismusagentur OpenDataCity hervor.
Nach der auf dem Portal "Datenjournalist" veröffentlichten Analyse sind in Deutschland bereits mehr als 60 Prozent der 1000 beliebtesten YouTube-Videos gesperrt. Selbst im Süd-Sudan sind es nur 15 Prozent, in Vatikan-Stadt lediglich fünf Prozent. In vielen Ländern wird den Zugang zu Internet-Videos eingeschränkt, weil es dort nach dem Geschmack der Zensoren zu viel nackte Haut zu sehen gibt.
Eine 33 Jahre alte Frau ist in Berlin in der Nacht zum Sonntag das Opfer einer besonders brutalen Vergewaltigung geworden. Zeitweilig bestand für die Frau sogar Lebensgefahr. Die Polizei konnte die beiden mutmaßlichen Täter noch am Tatort festnehmen.
Gegen 22.50 Uhr wurden Polizisten von einem Zeugen zu einem leer stehenden Haus an der Rostocker Straße in Moabit gerufen. In dem Gebäude, das saniert werden soll, halten sich häufig Obdachlose auf. Ersten Erkenntnissen nach drangen ein 36 Jahre alter Lette und ein 39 Jahre alter Litauer in die Räume ein und fielen über die 33-Jährige her, die sie nicht kannten.
Alfter bei Bonn (Deutschland) - Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt eine Studie, die Dirk Randoll, Professor an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, in dem soeben erschienenen Band Ich bin Waldorflehrer im Springer VS Verlag vorgelegt hat. An der repräsentativ angelegten Untersuchung, die in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt wurde, nahm ein Drittel aller deutschen Waldorflehrer teil. Ausgewählte Ergebnisse vergleichen Randoll und sein Team mit Aussagen von Lehrern an staatlichen Schulen aus einer Befragung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Die Studie ist weltweit die erste, die das Arbeitsfeld des Waldorflehrers repräsentativ und umfassend untersucht.
Das Video im Wortlaut: In Las Vegas sind bei einer Schießerei auf offener Strasse am Donnerstag drei Menschen getötet worden, mindestens drei weitere wurden verletzt.
Hinterlässt zu viel Fernsehen bei Kindern bleibende psychische Spuren? Diese Frage wird seit Jahren heftig diskutiert. Neue Indizien für einen negativen Effekt liefert jetzt eine Studie neuseeländischer Forscher. Bei Menschen, die in ihrer Kindheit sehr viel TV schauten, fanden sie vermehrt die Neigung zu aggressivem, antisozialem Verhalten und auch mehr Straftaten - und dies auch dann, wenn Gesellschaftsschicht, Bildung und andere sozioökonomische Faktoren herausgerechnet wurden.
Die Firma reagierte auf den öffentlichen Aufschrei mit der Erklärung, die Produkte würden helfen, die Hemmungen von Seiten der Exekutive zu überwinden, wenn tödliche Gewalt gegen Subjekte angewendet werden muss, die im atypischem Alter oder gebrechlich sind.
Nachdem das DHSim Laufe des letzten Jahres 2 Milliarden (!) Schuss Munition beschafft hatte, fürchten nun viele Amerikaner zu Recht, dass dies die Vorbereitungen für einen Bürgerkrieg darstellen.
Die Brüsseler Haftprüfungskammer wies am Montag einen Antrag von Dutroux zurück, der seine weitere Strafe im Hausarrest mit elektronischer Fessel verbüßen wollte. Zur Begründung verwies das Gericht unter anderem auf die Gefahr, dass Dutroux wieder rückfällig werden könnte. Der 56-Jährige war vor zwei Wochen persönlich vor Gericht erschienen, um den Antrag auf vorzeitige Entlassung zu stellen.
















