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Do, 11 Feb 2016
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Attention

Angeblich entblößten sich drei Männer und belästigten Passanten

In Lörrach ist es am Montag zu einem schweren Tumult auf dem Postvorplatz gekommen. Frauen wurden von drei Männern aggressiv sexuell belästigt. Als ein Passant einschreiten wollte, wurde er brutal zusammengeschlagen.
© dpa
Mehrere Verletzte und drei Festnahmen, das ist die Bilanz mehrerer massiver sexueller Belästigungen in Lörrach. Das Polizeipräsidium Freiburg berichtet hierzu:
„Auslöser des Ganzen waren drei wohnsitzlose Rumänen, die sich nach Angaben von Augenzeugen in aller Öffentlichkeit entblößten und weibliche Passantinnen massiv sexuell belästigten. Als sich ein 46-jähriger Passant einmischte und den Tätern Einhalt gebot, wurde er brutal zusammengeschlagen. Andere Passanten kamen dem 46-jährigen zu Hilfe und wurden daraufhin ebenfalls von den drei Rumänen attackiert.

Die Polizei rückte mit mehreren Streifen und einem Diensthund an, ging dazwischen und nahm die drei Beschuldigten fest. Bei dem Vorfall wurden mindestens vier Beteiligte verletzt. Gegen die drei Beschuldigten wird u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung und sexueller Beleidigung ermittelt.“

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Clock

Hunderte Festnahmen nach schwersten Unruhen in Tunesien

Bei den schwersten sozialen Unruhen in Tunesien seit Ausbruch des arabischen Aufstands vor fünf Jahren haben Sicherheitskräfte fast 600 Menschen festgenommen.
© dpa
Tunis. Sie sollen in den vergangenen Tagen in Akte von Vandalismus und Gewalt verwickelt gewesen sein, erklärte das tunesische Innenministerium am Sonntag. Nach Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre habe es am Freitagabend in einigen Regionen noch Zusammenstöße gegeben, das Wochenende über sei aber Ruhe eingekehrt.

Die Proteste gegen die schlechte wirtschaftliche Lage und hohe Arbeitslosigkeit hatten vor einer Woche in Kassérine im Landeswesten begonnen. Demonstranten griffen nach Behördenangaben in mehreren Städten Posten der Polizei an und setzten deren Wagen in Brand. Ministerpräsident Habib Essid sagte nach einem Krisentreffen des Kabinetts, die Lage sei "mit wenigen Ausnahmen unter Kontrolle". Ein Komitee der Regierungsparteien kündigte die Einberufung einer nationalen Konferenz über Beschäftigung an. In Tunesien hatten vor fünf Jahren die arabischen Aufstände begonnen. Als einziger arabischer Staat schaffte das Land danach den Übergang in die Demokratie. Allerdings leidet Tunesien unter der schlechten Wirtschaftslage. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Im vergangenen Jahr erschütterten Terroranschläge das Land, zu denen sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte.

dpa

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  • Weitere Farbrevolution im Anmarsch? Nach mehrtägigen Demonstrationen in Tunesien: Ausgangssperre



Binoculars

Feuer in die Mühlen: Mehrere Pegida-Autos in Brand gesteckt

Am Rande der wöchentlichen Kundgebung von Pegida in Dresden sind Autos in Flammen aufgegangen. Anhänger und Gegner der fremdenfeindlichen Bewegung begegneten sich in Sichtweite.
© CHRISTIAN ESSLER/DPA
Am Rande der allwöchentlichen Demonstration der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung sind am Montagabend in Dresden mehrere Autos in Flammen aufgegangen. Das bestätigte die Polizei. Es wird Brandstiftung vermutet. Die Autos standen auf einem Parkplatz unter der Marienbrücke, wo in der Regel viele Pegida-Anhänger ihre Wagen abstellen.

Insgesamt elf Autos wurden laut Polizei beschädigt, überwiegend Fahrzeuge von Pegida-Anhängern.

Nach Angaben der Studentengruppe „Durchgezählt“ beteiligten sich diesmal 3000 bis 4000 Demonstranten an dem Pegida-Aufzug durch die Dresdner Innenstadt sowie 250 bis 350 Menschen an einer Gegendemonstration. Am Postplatz begegneten sich beide Demonstrationszüge in Hör- und Sichtweite.

Gegendemonstranten gelang es vorübergehend, den Pegida-Aufzug mit Rauchbomben zu attackieren. Die Polizei brachte die Lage allerdings wieder schnell unter Kontrolle.

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Black Cat

Unsere gestörte Gesellschaft: Ehemann und Tochter ließen Mutter verhungern - Aus Hass

Ein Mann muss wegen des qualvollen Hungertodes seiner Frau ins Gefängnis. Das Landgericht Verden hat den 50-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Tochter des Mannes erhielt eine Jugendstrafe von drei Jahren.
© dpa
Wegen Totschlags durch Unterlassen hat das Langericht Verden einen Mann und dessen Tochter zu Haftstrafen verurteilt. Der 50-Jährige ließ seine alkoholkranke Frau nach einem Sturz in der Wohnung in Thedinghausen hilflos auf dem Sofa liegen. Die 49-Jährige soll über Wochen dahinvegetiert und schließlich verdurstet und verhungert sein. Auch die 18 Jahre alte Tochter des Paares half der Mutter nicht.

Das Gericht verhängte gegen den Mann eine Haftstrafe von sieben Jahren, die Tochter wurde zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt. Ursprünglich waren Vater und Tochter wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt- von diesem Vorwurf rückte die Staatsanwaltschaft ab. Die Ankläger sahen die Mordmerkmale Grausamkeit und niedrige Beweggründe nicht als erfüllt an.

Die Mutter war in ihren letzten Lebenswochen nicht mehr vom Sofa aufgestanden; auch nicht, um zur Toilette zu gehen. Am Ende wog sie 26 Kilogramm, ihr Körper war nur Haut und Knochen und von Maden befallen. Das konnte Ehemann und Tochter nicht entgangen sein.

Attention

Beim nächsten Einkauf: Schauen Sie genau hin - Viele Supermärkte verkaufen vergammelte Ware

Verbrauchern wird gerne geraten, ihre Lebensmittel-Vorräte zu Hause regelmäßig zu kontrollieren und möglicherweise abgelaufene Ware zu entsorgen. Man sollte davon ausgehen, dass dies auch von Händlern gemacht wird, doch zahlreiche Supermärkte verkaufen vergammelte Lebensmittel. Das haben Recherchen des NDR ergeben.
© pathdoc – fotolia
NDR-Reportage ermittelte schlechte Ware in den Regalen.
Verdorbenes Obst und Gemüse

Man sollte zwar Lebensmittel nicht vorschnell wegwerfen, doch irgendwann sind sie einfach verdorben und sollten nicht mehr verzehrt werden. Sonst drohen gesundheitliche Risiken. Eine Lebensmittelinfektion kann insbesondere für ältere Menschen gefährlich werden. Trotzdem verkaufen viele Supermärkte in Deutschland laut einem Medienbericht vergammelte und verschimmelte Ware. So wurden am Sonntag Recherchen des NDR-Magazins „Markt“ veröffentlicht, denen zufolge Tester bei Rewe, Edeka, Aldi und Lidl in 15 von 17 besuchten Märkten Obst und Gemüse fanden, das verdorben war und nach den Anforderungen des Lebensmittelrecht nicht mehr verkauft werden dürfte.

Beer

Technik die begeistert: Öko-Windrad brennt durch und explodiert

Fatale Überhitzung: Windrad fängt wegen eines einfachen Fehlers Feuer
Rauschschwaden in Neuseeland. Ein Amateur-Filmer filmt mit seiner Kamera, wie ein Windrad in Flammen steht. Der Grund: Die Systemsteuerung war überhitzt und hat schließlich versagt. Die Folgen: Die Maschine entwickelt sich zu einem gefährlichen Feuerball.


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  • Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug



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EKD-Ratsvorsitzender: Obergrenze für Flüchtlinge ist mit humanitären Traditionen Deutschlands und Europas unvereinbar

© Markus Hibbeler/dpa
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, lehnt Obergrenzen für Flüchtlinge ab. Dem Nachrichtenradio NDR Info sagte er, eine Obergrenze durchzusetzen, sei unvereinbar mit den humanitären Traditionen Deutschlands und Europas. Er sei ausdrücklich dagegen, dass Deutschland sich abschotte.

Die Diskussion um Obergrenzen nannte Bedford-Strohm eine "Symboldebatte". Es sei eine Illusion zu glauben, dass die Festlegung auf eine Zahl die Flüchtlingskrise lösen könnte. Dennoch hält auch der EKD-Ratsvorsitzende einen geringeren Flüchtlingszuzug für notwendig. Dazu müsse man aber die Bedingungen dort verbessern, wo die Menschen herkämen.

Kommentar: Allerorten sprechen sich Politiker dafür aus, die Grenzen dichtzumachen - gegen ein Symptom (Flüchtlinge) einer von ihnen selbst mitbeförderten Ursache (Konflikte in den Herkunftsländern und / oder äußerst prekäre wirtschaftliche Lage): Doch es gibt auch weitere Stimmen dagegen, als nur die von Bedford-Strohm:
  • Östereichische Literatenszene spricht sich gegen Obergrenze aus

Was soll mit dieser Verbarrikadierung und Stärkung von Grenztruppen erreicht werden? Nachfolgend einige Empfehlungen von uns zu den Hintergründen und tieferen Zusammenhängen der Flüchtlingskrise:


Cloud Lightning

Französischer Schauspieler sagt Gastbesuch auf Krim ab - vermutlich durch Druck und Drohungen aus Kiew

© Sputnik / Alexandr Kryazhev
Der weltberühmte Schauspieler Pierre Richard hat seine Gastreise auf die Krim abgesagt. Russische Organisatoren sprechen von „aggressivem Druck“ und sogar von „Drohungen“ aus Kiew.

Der französische Komiker sollte am 10. und 11. Februar auf der Schwarzmeer-Halbinsel mit seinem Theaterstück „Pierre Richard III.“ auftreten. Laut den russischen Organisatoren ist die Reise unter den jetzigen Umständen unmöglich. „Das ist vor allem mit einem harten und aggressiven Druck vonseiten der Ukraine verbunden“, sagte einer der Organisatoren der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach seinen Worten hat es sogar „Drohungen gegen Leib und Leben“ gegeben. Am 4. Februar wird Pierre Richard zu einer viertägigen Tour in Moskau erwartet.

Die Krim-Bevölkerung hatte im März 2014 - nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine - bei einem Referendum mehrheitlich für eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Umsturz in Kiew.

Kommentar: Das ist eine absolut lächerliche Geste von Seiten Kiews, da sie auf der Krim rechtlich gesehen seit dem Referendum vom März 2014 nichts mehr zu melden haben. Dennoch pflegen sie die Ansicht, dass ihnen die Halbinsel zusteht und terrorisieren nicht nur die Bewohner der Krim, sondern alle, die in irgendeiner Weise die Lüge der Krim-Annexion durch Russland infrage stellen könnten. Dazu gehören auch Prominente, die durch ihren Besuch dort ein anderes Bild zeichnen können, als das von der ukrainischen Regierung favorisierte (z.B. eine 'von Putin tyrannisierte und malochte' Bevölkerung). Und Stars und Promis haben durchaus einen beachtlichen Einfluss in der sog. Normalbevölkerung...


Yoda

Russlanddeutsche demonstrieren für mehr Sicherheit und ein Leben ohne Angst

Villinger Bürger, mit Wurzeln aus der ehemaligen Sowjetunion, demonstrierten am Sonntag gegen Gewalt und für mehr Schutz und Sicherheit. Die von der Stadt genehmigte Demonstration wurde von der Gemeinschaft der ehemaligen Bürger der Sowjetunion organisiert.
© Fein
Die Gemeinschaft der ehemaligen Bürger der Sowjetunion hatte eine Demonstration beantragt und genehmigt bekommen und die Organisatoren hatten optimistisch mit etwa 200 Teilnehmern gerechnet. Gekommen sind am Sonntagnachmittag rund 1200 Menschen, die sich nicht länger Machtlosigkeit der Politik, wie sie an Silvester in Köln deutlich wurde, gefallen lassen wollen. Sie demonstrierten gemeinsam gegen jede Art von Gewalt und für mehr Schutz und Sicherheit. Die meisten der ehemaligen Bürger der Sowjetunion leben bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland. Die 1200 Teilnehmer marschierten durch die Villinger Innenstadt zu einer Kundgebung auf den Münsterplatz.

Ja, er sei froh und glücklich, dass es so viele Teilnehmer geworden sind, bekannte der Sprecher und Mitorganisator Andre Rempel, der in seiner Rede immer wieder bekannte, dass man sich als Deutscher fühle, hier arbeite, Steuern zahle und eine Zukunft auch für die eigenen Kinder suche. Man habe Verständnis für jeden, der als Asylsuchender nach Deutschland kommt. „Wir waren schließlich selbst einmal in dieser Lage“, so Rempel, der viel Beifall für seine Rede erntete. Man wolle mit gutem Beispiel vorangehen und den Asylsuchenden Ängste und Sorgen nehmen, ergänzte Rempel.

Kommentar: Ein anderes und leider negatives Ereignis aus Villingen-Schwenningen:
  • Aufhetzen und provozieren: Granate auf Flüchtlingsunterkunft geworfen - Zum Glück keine Explosion



Light Sabers

Medienhysterie zeigt Wirkung: Diskotheken und Clubs in Freiburg verweigern Flüchtlingen Zutritt

Zahlreiche Klubs und Diskotheken in Freiburg verwehren Flüchtlingen den Zutritt. Dieses pauschale Verbot ist laut Polizei und Politikern nicht nur rechtswidrig, sondern auch unnötig: Es seien kaum Straftaten gemeldet worden.
© Corbis
Das Zutrittsverbot für Flüchtlinge, das nahezu alle Diskotheken und Klubs in Freiburg verhängt haben, wird von Politikern und Gastronomen in Baden-Württemberg stark kritisiert: "Eine solche Regelung verstößt gegen das Diskriminierungsverbot", sagte der Freiburger Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung.

Die meisten Klubbetreiber in der Studentenstadt im Breisgau verwehren Flüchtlingen den Zutritt und begründen diesen Schritt mit Berichten über Vergehen von Ausländern. Es soll demnach sexuelle Belästigungen, Diebstähle und Gewalt gegeben haben. Der Freiburger Polizei sind bisher allerdings keine sexuellen Übergriffe von Migranten oder eine Zunahme von Straftaten aus diesem Bereich bekannt.

Die Stadt Freiburg will die Betreiber nun zu einem Runden Tisch einladen. Sozialbürgermeister von Kirchbach sagte laut dem Zeitungsbericht, es könne nicht eine ganze Gruppe für das Fehlverhalten einiger weniger bestraft werden. Bei dem Runden Tisch solle nun zeitnah mit den Betreibern über deren Reaktion gesprochen werden.

Kommentar:
  • Hysterie: Männliche Flüchtlinge dürfen nicht ins Hallenbad
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