Das Kind der Gesellschaft
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"Hungerhaken" in der Werbung endlich nicht mehr erwünscht - Anzeige wurde wegen „ungesunden Untergewichts“ eines Models verboten

Wegen „ungesunden Untergewichts“ eines Models hat die britische Werbeaufsicht eine Anzeige für die Luxus-Modemarke Yves Saint Laurent verboten.

© Reuters / Luke MacGregor
Magermodels stehen schon seit längerem immer wieder in der Kritik. (Symbolbild)
London/Paris - Die Knochen am Brustkorb der jungen Frau sind auf dem Schwarz-Weiß-Bild deutlich zu sehen, die Beine und Arme wirken extrem mager. Die Werbung erschien in der britischen Ausgabe des Frauenmagazins „Elle“. Eine Leserin hatte sich beschwert, dass es unverantwortlich sei, ein so ungesund aussehendes Model abzulichten. Die Advertising Standards Authority (ASA) gab ihr recht: So dürfe das Bild in Zukunft nicht erscheinen, teilte sie am Mittwoch mit. Laut ASA teilt die französische Modemarke die Einschätzung aber nicht.

Magermodels in Frankreich droht Berufsverbot

Yves Saint Laurent sagte der Deutschen Presse-Agentur in Paris, das Foto sei nur für die britische „Elle“ vorgesehen gewesen, es sei keine weitere Veröffentlichung geplant.

In Frankreich droht mageren Models sogar ein Berufsverbot: Die Nationalversammlung hat beschlossen, dass untergewichtige Mannequins nicht mehr bei Modeschauen oder Fotoaufnahmen arbeiten dürfen. Das Gesetz muss allerdings noch durch den Senat, den die oppositionellen Konservativen dominieren - diese sehen das Berufsverbot kritisch und sprechen von Diskriminierung.

Kommentar: Endlich kommt wieder Vernunft in die Modebranche. Modelle müssen nicht mehr aussehen, als ob sie Opfer einer Hungersnot wären oder gerade aus einem Konzentrationslager entkommen sind. Es ist zu hoffen, dass auch die Schnitte der Kleidung sich wieder mehr am Durchschnitt der Bevölkerung orientieren und nicht an einem "Ideal" extrem dürrer und ungesund wirkender Menschen, welche nur einen sehr kleinen Anteil von uns ausmachen. Dies wäre auch für das Selbstverständnis der Männer und Frauen viel natürlicher und auf Dauer gesünder.


Magic Hat

Mers-Virus in Südkorea: 500 Schulen werden geschlossen

Seoul - Südkorea hat wegen des Mers-Ausbruchs mehr als 1300 Menschen unter Quarantäne gestellt. Mehr als 500 Schulen sind außerdem geschlossen, damit die schwere Atemwegserkrankung sich nicht weiter ausbreitet.
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© Reuters
Die Regierung kündigte nach einer Dringlichkeitssitzung unter Vorsitz von Präsidentin Park Geun Hye außerdem eine Sondereinheit von Beamten, Ärzten und Gesundheitsexperten an. Sie soll das Vorgehen gegen das Mers-Virus besser koordinieren. Die Zahl der bestätigen Ansteckungsfälle stieg seit Dienstag von 25 auf 30.

Auch in China wird ein an dem Mers-Virus (Mers-CoV) erkrankter Mann, der Sohn eines südkoreanischen Patienten, behandelt. Typische Symptome sind Fieber, Lungenentzündung und Nierenversagen.

Zwei Wochen nach dem Ausbruch in Südkorea hatten die Behörden am Dienstag die ersten beiden Todesfälle des Landes infolge von Mers bekanntgegeben. Es handelte sich dabei um eine 58-jährige Frau und einen 71 Jahre alten Mann, die beide Vorerkrankungen hatten.

Kommentar:


Camera

Autofahrerin übersieht Panzerkolonne - Auto wird vor Lenkrad platt gefahren

Weil sie die Panzerkolonne "übersehen" hatte, geriet eine 18-Jährige mit ihrem Auto unter die Ketten eines Panzers. Verletzt wurde sie nicht.
© Polizei Lippe
Glück im Unglück hatte am Montagmorgen eine 18-jährige Frau aus Detmold. Beim Einbiegen auf die Panzerringstrasse übersah sie eine Kolonne von Panzern. Bild: Polizei Lippe Ein Panzer hat bei Detmold einen Kleinwagen überrollt. Die 18-jährige Fahrerin stieg dennoch unverletzt aus dem Autowrack. Die Fahranfängerin habe beim Abbiegen in Augustdorf die Panzerkolonne übersehen, berichtete die Polizei.

Der Koloss an der Spitze, gesteuert von einem 24-jährigen Briten, habe nicht mehr bremsen können und zermalmte den Kleinwagen. Er rollte über die Fahrzeugfront knapp vor dem Lenkrad. Die Polizei bezifferte den Totalschaden am Wagen auf 12.000 Euro. Von Schäden am Panzer wurde nichts bekannt.

Kommentar: Die Autofahrerin hatte da wirklich Glück im Unglück und sie muss gewaltig nicht bei der Sache gewesen, als sie den Panzer übersah.


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"Ich habe nichts zu verbergen" - Diese und andere Schlafschaf-Argumente

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© Bernd Kasper / pixelio.de
“Ich habe ja nichts zu verbergen!” erhält man häufig als Antwort, wenn man Leute mit ihrem unverantwortlichen Umgang mit ihren eigenen Daten konfrontiert. Es ist auch ein klares Anzeichen des Verdrängens, denn Edward Snowden, der prominenteste Whistleblower auf unserem Globus, hält seit Jahren unserer Gesellschaft den Spiegel vor, welcher die fatale Ignoranz eines sehr ernsten Problems zeigt. Geheimdienste jagen mit hohem Aufwand und erheblichem Finanzbudget den Daten aller Menschen hinterher. Wer würde diesen Aufwand betreiben, wenn doch niemand etwas zu verbergen hätte?

Dieses Argument selbst zeugt schon von beschämender Unkenntnis der Problematik. Selbst privatwirtschaftliche Konzerne schöpfen massenhaft Daten ihrer Kunden ab und verdienen damit Milliarden Euros und Dollars. Demnach müssen die Daten der Menschen doch einen Wert besitzen? Es klingt doch beinahe schizophren, dass angeblich belanglose Daten so begehrt sind, dass sich daraus quasi eine Industrie entwickelen konnte...

Gold Coins

Wissen Sie, wie viel die Bank an Ihrem Immobilienkredit verdient?

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Die Anfänge

Wie viel eine Bank an einem einzelnen Immobilienkredit verdient, wird wohl zu den am strengsten gehüteten Geschäftsgeheimnissen des Bankbetriebs überhaupt gehören. Zu unterschiedlich mögen die Konditionen und Bedingungen des einzelnen Vertrages sein, damit wird die Vergleichbarkeit schwierig. Andererseits ist Transparenz seitens der Bank gegenüber dem Kunden und der Öffentlichkeit weniger gewünscht, aber vielleicht wissen es auch die Banker selbst nicht genau.

Die ganz genauen Zahlen dürften eh nur einem überschaubaren Kreis aus den oberen Etagen bekannt sein, der Rest begnügt sich mit der Aussage „es sei eine Mischkalkulation“ und ist damit zufrieden. Diese Aussage verleiht Sicherheit. Für den Kunden werden extra Kennzahlen errechnet; sehr solide klingt z. B. der Ausdruck „effektive Verzinsung“ oder „Effektivzinssatz“, aber letztendlich verwirren diese Kennzahlen mehr, als dass sie aufklären. Die Finanzmathematiker in den Banketagen sind jedoch findig und im Erfinden neuen Kennzahlen, Messsystemen und Berechnungsmethoden sind sie allen voraus - wahrscheinlich auch der Finanzaufsicht.

Es zählt einzig das Kreditvolumen und der Gesamtumsatz, denn das Gesetz des ewig währenden Wachstums verlangt „Masse statt Klasse“. Es soll übrigens draußen in der freien Wirtschaft Handelsunternehmen geben, die machen zwar einen Riesenumsatz, aber keinen Gewinn. Gemäß dem Motto „Dieses Geschäft bringt keinen Gewinn, macht aber Spaß!“. Bei einer Bank ist das völlig anders, denn ihre Handelsware ist das Geld. Diese Ware unterliegt im weitesten Sinne keinem Verbrauch, keiner Abnutzung, keiner Reparatur. Ganz im Gegenteil, sie kommt gleichmäßig verteilt über einen geschlossenen Kreditvertragszeitraum zurück und bringt noch „Zusatzware in Form von Zinsen“ mit. Gerade dieser Effekt ermöglicht ein völlig neues Geschäftsmodell. Mittlerweile hat sich unsere Gesellschaft schon so daran gewöhnt, dass es nicht mehr hinterfragt wird - obwohl es wirklich interessant und spannend ist!

Dollars

Ökonom Gerald Mann im Interview - Die Entwicklung zum Bargeldverbot braucht den deutschen Konsumtrottel

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© DWN
Früher hatte Bargeld auch einen hohen künstlerischen Wert – was auch ein Grund war, warum man die Scheine gerne zu Hause aufbewahrt hat.
Der Münchener Ökonom Gerald Mann geht davon aus, dass eine schrittweise Abschaffung des Bargelds beschlossene Sache ist. Er glaubt, dass die Schulden-Staaten in dieser Maßnahme die Möglichkeit sehen, die Sparer zum Konsum zu zwingen. Die Bargeld-Abschaffung liegt im Trend der Überwachung und Bespitzelung. Die Möglichkeiten, sich zu schützen, sind ziemlich begrenzt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Das Bargeld-Verbot geistert durch die Medien. Ist das nur eine Hysterie der ewigen Crash-Propheten oder kommt es wirklich?

Gerald Mann: Die schrittweise Abschaffung des Bargeldes als relevantes Zahlungsmittel ist sehr wahrscheinlich. Es gibt eine entsprechende Interessenballung bei Politik, Finanzinstitutionen und Notenbanken: Alle drei wollen Bankruns verhindern und Sparer mit Negativzinsen schröpfen. Ferner sollen Kriminalität, Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung verhindert oder zumindest erschwert werden. Außerdem entstünden zusätzliche Gewinne bei den Institutionen, die bargeldlose Zahlungssysteme anbieten - die Gebühren hierfür kann man bei Wegfall der Zahlungsalternative Bargeld erhöhen.

Kommentar: Alles deutet in Richtung Bargeldverbot:


Post-It Note

Virusausbruch in Südkorea - Mers-Virus infizierte 25 Menschen

Die Lungeninfektion war bisher meist nur in Saudi-Arabien aufgetreten. Jetzt gibt es die ersten beiden Toten in Südkorea und bereits 25 Infizierte. Ein Reisender hatte das Virus eingeschleppt.
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© Yang Ji-Woong/DPA
Eine Mutter und ihr Kind versuchen sich in Südkorea vor der Atemwegserkrankung Mers zu schützen
Erstmals sind beim größten erfassten Mers-Ausbruch außerhalb des Nahen Ostens zwei Menschen in Südkorea an der Atemwegserkrankung gestorben. Zudem gebe es inzwischen 25 Infizierte, teilte das Gesundheitsministerium in Seoul mit. Der erste bestätigte Mers-Fall in Südkorea liegt zwei Wochen zurück: Bei einem 68-Jährigen wurde nach einer Nahost-Reise das Virus nachgewiesen. Seitdem wächst angesichts der steigenden Zahl von Ansteckungen die Sorge in der Bevölkerung vor einer raschen Verbreitung.

Die Behörden des Landes werden dafür kritisiert, anfänglich keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen zu haben. Auch wurde der Vorwurf der Schlamperei laut. Rund 700 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, wurden inzwischen vorsorglich isoliert.

Kommentar:


Evil Rays

Russisches Flugzeug kam vom Kurs ab und streifte beinahe Chinas Hauptstadt

In der Nacht zum Freitag kam ein russisches Zivilflugzeug vom Kurs ab und flog tief über Beijings Innenstadt. Kurz bevor die Maschine die Flugverbotszone erreichte, drehte sie jedoch auf Warnung der Fluglotsen hin ab.
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Die grüne Linie markiert die vorgesehene richtige Fluglinie. Die rote Linie zeichnet die Flugroute, die die russische Maschine fälschlicherweise einschlug.

Um 1:20 Uhr am Donnerstag nahm das Flugzeug UN8888, das vom Beijing Capital Airport startete und nach Moskau unterwegs war, Kurs auf Beijings Innenstadt. Das Flugzeug flog in sehr niedriger Höhe. Viele Bewohner im Stadtzentrum konnten den Flugzeuglärm über ihren Dächern hören.

Eigentlich sollte das Flugzeug vom Model B763 der russischen Fluglinie Transaero Airlines nach dem Start zunächst nach Süden, dann nach Osten und zuletzt nach Norden fliegen. Stattdessen flog die Maschine zunächst südlich, wandte dann plötzlich gen Westen ab und flog direkt in Richtung Innenstadt.

Kommentar: Der nächste Artikel ist leider nur auf Englisch verfügbar. Der Artikel listet 155 Flugunglücke und Ereignisse innerhalb des Monats Mai auf. Es scheint, also ob etwas merkwürdiges im Gange ist und vermehrt Flugzeuge verunglücken oder Ereignisse - wie im Artikel oben beschrieben - geschehen.


Monkey Wrench

Russische Wirtschaftskriese oder Folgen der Sanktionen? Deutsche Maschinenbauer klagen über immer größere Verluste

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© dpa
Die deutschen Maschinenbauer müssen wegen den Russland-Sanktionen Auftragsrückgänge hinnehmen.
Die wirtschaftliche Krise in Russland und der politische Streit mit der EU hinterlassen im deutschen Maschinenbau immer deutlicher ihre Spuren. Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Maschinenexporte dorthin um weitere gut 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, Russland fiel damit in der Rangliste der wichtigsten Abnehmerländer auf Rang 10 zurück. Im Jahr 2013, also vor Beginn der Russlandkrise, war das Land noch der viertgrößte Absatzmarkt für den deutschen Maschinenbau. „Leider hat sich der Abwärtstrend bei den Maschinenbauexporten zu Beginn dieses Jahres noch beschleunigt“, sagt der VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge.

Eine neue Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unter fast 260 Mitgliedsunternehmen zeigt, dass die Russland-Krise vielfältige Folgen für die hiesige Industrie hat. 94 Prozent der Befragten gaben dabei an, von der Krise betroffen zu sein; zu spüren bekommen die Unternehmen das vor allem in Form von Auftragsrückgängen (83 Prozent) und sinkenden Anfragen (70 Prozent). Deshalb ist zu erwarten, dass die Exporte nach Russland in den kommenden Monaten stark zurückgehen werden.

Kommentar: Also, rechnen wir mal, 50% gehen auf Kosten der westlichen Banken, 24% auf Gängeleien beim Zoll, macht nach Adam Riese 74%. Also dreiviertel der Verluste entstehen nicht nur eine Wirtschaftskriese in Russland, sondern durch die verhängten Sanktionen und Banken, die ja bekanntlich an den Strippen des Währungskrieges ziehen. Prost.


MIB

Keine Empfehlung: Seelenverwandte schnell finden per Facebook

Derzeit macht die Frage nach der Seelenverwandtschaft auf Facebook die Runde. Viele Nutzer sind davon genervt. Verbraucherschützer warnen sogar vor dem Spiel. Dabei könnten private Daten weitergegeben werden. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu schützen.
© The Inquisitr
Weitergegebene Daten könnten missbraucht werden

Wer ist dein wahrer Seelenverwandter?“ Diese Frage macht derzeit über die Anwendung der Webseite Captainquizz auf Facebook die Runde, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Antwort scheint ziemlich viele Nutzer zu interessieren. Das Portal Checked4You der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mahnt jedoch zur Vorsicht, denn man muss der Anwendung den Zugriff auf das Facebook-Profil sowie auf die Freundesliste erlauben. Captainquizz zieht daraus dann die Fotos von Freunden. Das bedeutet, dass man also auch Fotos anderer an einen Dienst weiter gibt, ohne dass man weiß, was damit passiert. So könnten damit im schlimmsten Fall Profile nachgebaut werden. Allerdings gibt es laut dem Portal noch keine Anhaltspunkte, dass dies gemacht wird. Eine Information über die Datenerhebung und Erfassung findet man den Angaben zufolge auf Captainquizz nicht.

Kommentar: "Seelenverwandte" zu sein machen sich auch Psychopathen sehr oft zu Nutze, um das Herz ihres Opfers zu erobern. Deshalb ist allgemein Skepsis zu empfehlen, wenn jemand solche Angebote macht, selbst bei Apps und Facebook.