Das Kind der Gesellschaft
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Stormtrooper

Kiewer Nazigarde erschoss verwundete Patienten in einem Krankenhaus

Bei Gefechten im ostukrainischen Krasny Liman sind mehr als 25 Patienten eines Krankenhauses getötet worden. Die Volksmilizen machen die Kiew-treue Nationalgarde für das Massaker verantwortlich. Die Nationalgarde weist jede Verwicklung zurück.
© AP/ Vadim Ghirda
„Die ukrainischen Soldaten haben mehr als 25 Menschen im Krankenhaus in Krasny Liman getötet“, teilte der Vorsitzende des Obersten Rates der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ via Twitter mit. Das Presseamt der Donezker Eisenbahn teilte seinerseits mit, dass bei einem ukrainischen Luftangriff auf das Krankenhaus der Bahn in Krasny Liman drei Patienten und ein Chirurg verletzt worden seien. Durch den Beschuss wurden die Intensivstation, die chirurgische Abteilung aber auch das Polyklinikum und das Labor schwer beschädigt.

Die ukrainische Nationalgarde bestreitet ihre Verwicklung in die Tötung der Verletzten. „Das Kommando der Nationalgarde der Ukraine weist diese Information als absurd und falsch zurück“, teilte die Nationalgarde mit. In Krasny Liman gebe es keine Truppen der Nationalgarde. Ende Mai hatte die Volkswehr im ostukrainischen Lugansk behauptet, dass die Nationalgardisten in einem Krankenhaus in der Ortschaft Priwolje Verletzte erschossen hätten. Die Nationalgarde wies ihre Verwicklung damals ebenfalls zurück.

Kommentar: Und diese Waffen werden gegen die ursprünglich eigene Bevölkerung eingesetzt.



Gear

Inszenierung: Bekloppte Femen-Aktivistin attackierte Putin Wachsfigur

Eine Femen-Aktivistin hat in einem Pariser Wachsfiguren-Museum das Abbild von Wladimir Putin zerstört. Mit einem Holzpfahl stach die halb-nackte Frau auf die Figur ein.

wladimir putin, wachsfigur
© AFP/Eric Feferberg
Eine Femen-Aktivistin hat im Pariser Grévin-Museum die Wachsfigur von Russlands Staatschef Wladimir Putin attackiert. Mit einem Holzpfahl habe sie auf das Abbild eingeschlagen und dabei "Putin Diktator" gerufen. Die Frau wurde festgenommen.

Der Vorfall im Pariser Wachsfiguren-Museum ereignete sich wenige Stunden vor dem Treffen Putins mit Frankreichs Staatschef François Hollande in Paris im Rahmen der D-Day-Feierlichkeiten. Es ist das erste Mal seit dem umstrittenen Anschluss der Schwarzmeerhalbinsel Krim an Russland im März, dass Putin wieder persönlich mit westlichen Staats- und Regierungschefs zusammentrifft.

dkl, AFP

Kommentar: Die Aktion zeigt deutlich, dass die Femen-Aktivistinnen eines westliche Inszenierung sind, da diese nicht die fragwürdigen Figuren von Hollande, Obama etc. angriff. Zudem wird das Frauenbild allgemein als ein negatives, klischeehaftes und nicht förderliches Bild dargestellt, dank Femen. Lesen Sie dazu auch den folgenden Fokus-Artikel über die Pussy-Riots, die ebenso eine westliche Kampagne sind:

Pussy Riot: Eine bewusst gelenkte Kampagne, um das Feindbild vom "bösen Putin" zu verstärken

Better Earth

Steht ein eurasisches Jahrhundert bevor?

Russland und China gestalten Pipelineistan.

Ein Gespenst geht um in Washington, eine beunruhigende Vision einer chinesisch- russischen Allianz, die zu einer expansiven Symbiose aus Handel und Gewerbe in weiten Teilen der eurasischen Landmasse (sic) miteinander verheiratet ist - auf Kosten der Vereinigten Staaten...

...kein Wunder, dass Washington besorgt ist.

Diese Allianz ist bereits beschlossene Sache bei einer Vielzahl von Möglichkeiten: durch die BRICS-Gruppe der Schwellenländer (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika); in der Shanghaier Organisation für Kooperation(Shanghai Cooperation Organization, SCO), dem asiatischen Gegengewicht zur NATO; innerhalb der G20; und über die 120 Mitgliedernationen der Bewegung der blockfreien Staaten (Non-Aligned Movement, NAM). Handel und Gewerbe sind nur ein Teil des künftigen Schnäppchens.
Bulb

Studie zu Stromausfall in Berlin: Chaos und Plünderungen im Katastrophenfall

protest plünderung menschenmenge
© DPA
Bei einem stadtweiten Stromausfall befürchten Experten Plünderungen und Chaos in Berlin. Ein vollständiger Blackout sei allerdings sehr unwahrscheinlich.
Laut einer Studie der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht hätten die Behörden beim Kollaps des Stromnetzes kaum Chancen, das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten.

Berlin hat keine katastrophenfeste Infrastruktur. Bei einem mehrtägigen Stromausfall könnten ganze Stadtteile von Hilfe abgeschnitten sein. Das geht aus einer Studie der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) hervor.

„Nur für wenige Einrichtungen gelten ausreichende Vorschriften über eine Notstromversorgung“, sagt Claudius Ohder, Kriminologe und Ko-Chef des Forschungsprojektes. Selbst notstromversorgte Kliniken und Senatsverwaltungen bräuchten bald erneut Treibstoff, der wegen des erlahmten Verkehrs und der vom Hauptstromnetz abhängigen Tankstellen schwer zu beschaffen sei. Die Situation werde dadurch verschärft, dass nach einem Blackout alle Aggregate zur selben Zeit anspringen.
Vader

Weitere grausame Massenvergewaltigung zweier indischer Mädchen - Polizei weigerte sich zu helfen, weil sie einer unteren Kaste angehörten!

Eine weitere Gruppenvergewaltigung samt Mord an zwei Mädchen erschüttert Indien. Polizisten sollen die mutmaßlichen Täter geschützt und den Opfern nicht geholfen haben. Mittlerweile ist klar: Die Mädchen könnten noch leben.
vergewaltigung indien
© AFP
Indische Polizisten bewachen den Baum, an dem zwei Mädchen nach einer Gruppenverwaltigung von ihren Mördern aufgehängt wurden.
Nach dem jüngsten erschütternden Fall einer Gruppenvergewaltigung in Indien hat die Polizei Ermittlungen gegen fünf Verdächtige eingeleitet. Drei Männern wird Mord und Vergewaltigung vorgeworfen, wie der Polizeichef des Bezirks Budaun, Atul Saxena, am Samstag sagte. Außerdem wurden zwei Polizisten festgenommen, die die Täter gedeckt haben sollen. Der Polizei zufolge wurden die beiden vergewaltigten Mädchen lebendig am Baum aufgehängt.
Vader

Neue Enthüllungen über monströsen prominenten Pädophilen mit Hunderten von Opfern: Savile missbrauchte auch psychisch Kranke in einer Klinik

Jimmy Savile, Pädophiler
© ap/dapd/whyld
Grausamer Pädophiler mit Hunderten von Opfern: Der prominente BBC-Moderator Jimmy Savile, hier auf einem Foto aus dem Jahr 2008.
Verstorbener TV-Moderator soll auch psychisch Kranke in Klinik missbraucht haben

London - Der frühere BBC-Moderator Jimmy Savile soll in mehr als 500 Fällen wehrlose Opfer missbraucht haben - darunter auch ein zweijähriges Mädchen. Der 2011 im Alter von 84 Jahren verstorbene TV-Star habe unter anderem Kontakte zu höchsten Kreisen genutzt, um in einer streng gesicherten psychiatrischen Heilanstalt sein Unwesen treiben zu können, hieß es laut einem Bericht der Wohltätigkeitsorganisation NSPCC.

In der Klinik habe er sich bevorzugt an Kindern zwischen 13 und 15 Jahren vergangen. "Es gibt keinen Zweifel, dass Savile einer der schlimmsten, wenn nicht der schlimmste Triebtäter ist, mit dem wir es bei NSPCC je zu tun hatten", sagte der für Kinderschutz zuständige Direktor Peter Watt. Savile habe "keine Gelegenheit verpasst, um wehrlose Opfer auszumachen und sie zu missbrauchen". Die Erkenntnisse der von BBC in Auftrag gegebenen Untersuchung sollten am Abend (21.30 Uhr MESZ) im Rundfunk ausgestrahlt werden.

Kommentar: Opfern des BBC-Entertainers und Massenvergewaltigers Jimmy Savile wurde nicht geglaubt, sie wurden ausgelacht

BBC-Missbrauchsskandal: Savile missbrauchte sogar sterbenden Jungen im Krankenhaus

BBC Moderator Jimmy Savile: Grausamer Pädophiler, "Missbrauch in noch nie dagewesenem Ausmaß"

Pills

Rund 130.000 Österreicher sind medikamentenabhängig

Pillen, Tabletten, Medikamente
© Hemera Photo Objects
Ein weitgehend unerforschter Bereich der Suchtkrankheiten ist die Abhängigkeit von Medikamenten. Es dürften rund 130.000 Österreicher davon betroffen sein. Ein starker Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen - zum Beispiel Burnout bzw. Überlastungssyndromen - ist häufig. Das erklärte der Wiener Spezialist Michael Musalek bei den 23. Österreichischen Ärztetagen in Grado (bis 31. Mai).

Musalek, ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts (API), räumte in seinem Seminar mit vielen herkömmlichen Vorstellungen zu Abhängigkeit auf. So sind Suchtmittel keine bösen Substanzen an sich. "Suchtmittel sind großartig. Sie wirken hervorragend. Das macht sie erst gefährlich. 'Illegal' oder 'legal', das ist eine willkürliche Einteilung."

Die Illegalität von Drogen verändere an ihnen nichts, führe aber zu spezifischen Problemen. So gebe es bei Drogen wie Heroin im Gegensatz zu potenziell abhängig machenden Arzneimitteln keine Preisregulierung, zum Beispiel über den Hauptverband der Sozialversicherungsträger, keine "Generika" (Nachahmepräparate) und keine Qualitätskontrolle.
Attention

Mindestens ein Ebola-Toter nun auch in Sierra Leone

Le virus Ebola.
© Cynthia Goldsmith/CDC/AFP
Nach dem Ausbruch der Ebola-Seuche im westafrikanischen Guinea sind im Nachbarland Sierra Leone vier Menschen durch hämorrhagisches Fieber gestorben.

Wie ein Vertreter des Gesundheitsministeriums in Freetown sagte, wurde bei einem der Fälle das gefährliche Ebola-Virus nachgewiesen. Die drei weiteren Fälle würden noch untersucht.

Der Ministeriumsvertreter hatte zunächst vier Ebola-Tote gemeldet, seine Angaben kurz darauf aber präzisiert. Er könne "bestätigen, dass die Ebola-Krankheit in einigen Dörfern" im Bezirk Koindu an der Grenze zu Guinea aufgetreten sei, sagte der für Krankheitsprävention zuständige Direktor im Gesundheitsministerium, Amara Jambai, im Radiosender SLBC. Bislang sei bei einem der Todesfälle in zwei Laboruntersuchungen Ebola als Todesursache bestätigt worden. In Koindu gebe es eine Zunahme von Durchfallerkrankungen und Erbrechen.

Bereits dutzende Ebola-Tote in Guinea

Die Weltgesundheitsorganisation teilte am Montag mit, ihr sei Bericht erstattet worden über fünf Todesfälle in Koindu. An der gefährlichen Ebola-Epidemie waren in Guinea seit Jahresbeginn dutzende Menschen gestorben. Auch in Liberia gab es mindestens zwei Ebola-Tote.
Safe

Klassisches Bankensystem ist veraltet, muss Kundenbedürfnisse neu entdecken

Gazprombank
© Reuters / Leonhard Foeger
Geldhäuser, die auch künftig erfolgreich sein wollen, sollten sich eines probaten Geschäftsmodells erinnern, sagen Experten: im Mittelpunkt der Kunde.

Wien - Die Zahl der Unternehmen, die ins Zahlungsgeschäft drängen, aber keine klassischen Banken sind, nimmt zu. Google besitzt so etwa im Vereinigten Königreiche eine Banklizenz. Die US-Handelsplattform Ebay hat ihre Tochter Paypal mittlerweile als eine Alternative zu Kreditkarten oder Banküberweisungen im Internet etabliert.

Facebook wälzt Pläne, Geldüberweisungen zwischen seinen Mitgliedern zu ermöglichen. Zur Finanzierung von Projekten versuchen besonders kleine Firmen, über Crowdfundingplattformen Geld aufzutreiben, statt Kredite dafür aufzunehmen. Anstrengungen, die im Bankensektor für wachsende Nervosität über die alternative Konkurrenz sorgen.
Attention

Arsen im Bodensee, "erschreckend" hohe Werte im Grundwasser

bodensee
© dpa
Über Jahre verunreinigt: der Bodensee
Seit Jahren sickert mit Arsen und Schwermetallen belastetes Grundwasser am Bahnhof Lindau in den Bodensee. Landratsamt und Bahn schließen eine Gefährdung des Trinkwassers aus. Doch es besteht Grund zum Zweifeln.

Der Bayerische Rundfunk (BR) und ein von ihm befragter Umweltmediziner schlagen Alarm, das Landratsamt Lindau und die Deutsche Bahn (DB) signalisieren dagegen Entwarnung. Zum zweiten Mal hat ein BR-Bericht über die Schadstoff-Belastung des Lindauer Bahnhofsgeländes große Unruhe ausgelöst: Demnach sickert mit Arsen und Schwermetallen verseuchtes Grundwasser seit Jahrzehnten vom Bahngelände auf der Insel Lindau in den See.
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