Verborgene Geschichte
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Sagenumwobene, legendäre "Weiße Stadt", auch bekannt als "Stadt des Affengotts" im Regenwald entdeckt

Forscher fanden in Honduras Überreste der "Stadt des Affengotts". Die Artefakte sollen Hinweise auf eine unbekannte untergegangene Zivilisation geben.
weiße stadt, stadt des affengottes, östliches honduras
© Dave Yoder, NATIONAL GEOGRAPHIC
Ein Fluss windet sich durch einen Teil des unerforschten Tals in Mosquitia im östlichen Honduras: eine Region, in der sehr alten Gerüchten zufolge die legendäre "Weiße Stadt", auch bekannt als Stadt des Affengottes, liegt.
Forscher haben im honduranischen Regenwald die sagenumwobene "Weiße Stadt" entdeckt. In der Region La Mosquitia im Nordosten des Landes fanden sie Überreste von Plätzen, Erdwällen und einer Pyramide, wie die Zeitschrift National Geographic am Montag berichtete.

Die Legende von der "Weißen Stadt" oder der "Stadt des Affengotts" wird in der Gegend seit Jahrhunderten erzählt. Seit den 1920er-Jahren suchen Forscher nach den Ruinen. Erste konkrete Hinweise auf die Anlage erhielten Wissenschafter 2012 durch Luftaufnahmen.
Fireball 2

Meteoriten-Krater in Schweden entdeckt und bestätigt

Wien/Stockholm - 200 Jahre lang rätseln Experten schon über die Entstehung der sogenannten Hummeln-Struktur in der Provinz Smaland in Südschweden. Ein Wissenschafter des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien hat nun gemeinsam mit schwedischen Kollegen nachgewiesen, dass es sich dabei um den rund 470 Millionen Jahre alten Einschlagkrater eines Meteoriten handelt, berichten sie im Fachjournal Geology.
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© Unbekannt
Eintritt eines Meteor in die Erdatmosphäre - künsterlische Wiedergabe
Spekulationen über die vollständig vom Hummeln-See bedeckte Struktur reichen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. In den 1930er-Jahren zeigten Messungen eine kreisförmige Vertiefung im Seeboden, mit einem Durchmesser von rund 1,2 Kilometer und bis zu 160 Meter tief. Man ging damals davon aus, dass dieser Krater durch vulkanische oder tektonische Aktivitäten entstanden ist. Erst in den 1960er-Jahren tauchten Vermutungen über einen Meteoriteneinschlag auf, Belege dafür fehlten allerdings und auch eine Bohrung brachte keine Ergebnisse.

Geschockte Quarzkörner gefunden

Erst als eine schwedische PhD-Studentin dem Impakt-Forscher Ludovic Ferrière Dünnschliffe von am Ufer des Hummeln-Sees gesammelten Gesteinen im Mikroskop zeigte, löste sich das Rätsel. Der Kurator der Gesteinssammlung und Ko-Kurator der Meteoritensammlung des NHM erkannte darin geschockte Quarzkörner, die ein eindeutiger Hinweis auf einen Meteoriteneinschlag sind. Weitere Analysen am NHM bestätigten den ersten Eindruck.

Kommentar: Lesen Sie dazu auch die exklusive Artikelserie von Sott.net, die sich mit historischen und eventuell zukünftigen Bombardierungen von Himmelskörpern befassen:

Pharoah

Einzigartiges Wollnashorn-Baby in Jakutien, Sibirien entdeckt

Russische Wissenschaftler sprechen von einer Sensation: Im Permafrost von Jakutien wurden kürzlich weltweit erstmals die sterblichen Überreste eines Wollnashorn- Babys entdeckt - noch fast vollständig erhalten. Nun soll der Fund genauestens untersucht werden.
wollnashorn
© Academy of Sciences Republic of Sakha
Albert Protopopov, wissenschaftlicher Leiter an der Sakha Republic Academy of Sciences, zeigte sich beeindruckt von der Entdeckung: "Das ist absolut einzigartig. Wir können schon die Funde von ausgewachsenen Wollnashörnen an einer Hand abzählen, aber ein Baby wurde bisher nie gefunden." Generell sei über das Leben der Wollnashörner viel weniger bekannt als etwa über Mammuts, so Protopopov. Mit "Sasha" - wie der Fund mittlerweile genannt wurde - könnte sich dies nun ändern.
Eye 1

Wie Hitler die Deutschen in Dachau vernichtete

Ich weiss nicht, ob Sie, meine Freunde, über Fritz Gerlich mal gehört haben. Falls nicht, dann kurz: lebte in der Weimarer Republik so ein Journalist, sehr einflussreich und sehr konservativ. Einige Zeit unterstützte er sogar den jungen Hitler, brach dann aber mit den Nazis, als er verstand, mit was er hier zu tun hat, und danach kritisierte er sie scharf. Sogar nachdem die Nazis an die Macht kamen. Und die haben es genau anderthalb Monate lang geduldet, und dann schickten sie ihn in den „Verbesserungslager“ Dachau (wer nicht weiss - an die „falsch denkenden Deutschen“ machten sich Nazis viel früher ran als an die Juden). Und dann, hinter den Melodien der „Nacht der langen Messer“ haben sie ihn dann endgültig mit Hammern und Armaturen erledigt. Und der Witwe blieben vom Herrn Gerlich nur die zerbrochene Brille mit kaputtem Gestell, und der Menschheit blieb eine Warnung: „Wenn man das triumphierende Böse sieht, ist das Schlimmste was wir tun können, das Allerschlimmste ist, nichts zu tun“.


Lasst uns die Menschen nicht vergessen, die ihre Stimme gegen Faschismus erhoben haben...
In Russland existiert sogar bei den gebildeten Bürgern oft die verbreitete Meinung über den Hauptunterschied zwischen Hitler und Stalin - der erste hat nur Fremde getötet, der Zweite - eigene Leute. Nichts derartiges: in 1933-1945 wurden 3,5 Mln deutsche Bürger in die Konzentraltionslager geschickt, davon starben 500 Tausend. Prozentuell sind es deutlich mehr als die „gequälten“ in stalinischem GULAG.

Die Bevölkerung Deutschlands zusammen mit Österreich betrug 1941 76 Mln Menschen. Das bedeutet, dass im Land durch den eigenen GULAG 4,6% der Bevölkerung gingen, und 0.65% der deutschen Bürger starben drin (dabei sind die deutschen Juden nicht gezählt, die wurden fast komplett ausgerottet).

Die Bevölkerung der UdSSR in 1941 - 209 Mln Menschen, durch stalinischen GULAG gingen in der ganzen Zeit deren Existenz 15-18 Mln Menschen; 1.6 Mln Menschen starben. Prozentuell sind es 7.5% von allen Inhaftierten, gestorben sind 0.76%. Beide Zahlen sind etwas größer als in Deutschland, es muss aber berücksichtigt werden, dass mindestens die Hälfte der Sowjetbürger für die kriminelle Taten ins GULAG kamen. Während die Hitlers KZs 70-80% politische Häflinge und „sonstige“ waren. Wenn man das berücksichtigt, dann kommt heraus, dass mehr deutsche Bürger in den KZs gestorben sind als sowjetische in den stalinischen Lagern.

Kommentar: Wird sich die Geschichte bald wiederholen?

Der Mystiker gegen Hitler, oder Fritz Gerlichs Brillengläser
Holocaust 2.0: Willkommen im Dschungel

Cult

Thalerhof: Das erste Todeslager in der Geschichte und der Genozid der russischen Bevölkerung

Im September 2014 sind es 100 Jahre seitdem der erste europäische Konzentrationslager und faktisch der erste Todeslager in der Geschichte - Thalerhof - seine Arbeit begann. Sein Hauptziel war der Genozid der russischen Bevölkerung mit dem Ziel der Ukrainisierung einer Reihe der Gebiete der Westlichen Rus, die damals Österreichisch-Ungarischem Reich gehörten.

Ukrainismus - das ist eine besondere Ideologie, die nur formell nationalem Patriotismus gleicht und in Wirklichkeit eher der Gegensatz jeder anderen Ideologie dieser Art ist, denn sie ist begründet in der Ablehnung der Ur-Tradition. Und das ist in erster Linie mit der primär fehlenden ethnischen Identität verbunden, auf die sie sich stützen könnte und auf deren Basis sie eine Nation bauen könnte. Während sich in anderen Ländern die nationale Staatlichkeit auf der Basis der schon existierenden historischen Tradition des ethnischen und staatlichen Selbstbewusstseins aufbaute, so mussten die ukrainischen Nationalisten „bei Null anfangen“, das heißt, mit dem Einüben der neuen, früher nicht existierten Selbstbenennung und Selbstbewusstseins der eingeborenen Bevölkerung.


Genozid der Russen im Todeslager Thalerhof 1914 - 1917
Historisch hat sich so ergeben, dass Ende des 19. Jahrhunderts fast niemand in Galitschina und Bukowina sich für einen Ukrainer hielt - so nannte sich nur ein kleiner Kreis der Personen, die an der „ukrainischen“ politischen Bewegung teilnahmen. Ihre Ideologie in groben Zügen war - das russische Volk der Süd-Westlichen Rus ist ein ganz anderes Volk als das russische Volk, das in Nord-Östlicher Rus lebt, und deswegen braucht es einen anderen Namen und eigenes Bewusstsein. Seit den 1890-er wurden diese Ideen aktiv unterstützt und sogar offen durchgesetzt durch das offizielle Wien, denn sie erlaubten die prorussischen Stimmungen der Ostslawen des Reiches während der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland und in Erwartung des großen Krieges zu überwinden.

Kommentar: Lasst uns diese Geschichte niemals vergessen...

Russischer Generalstaatsanwalt Tschaika fordert Strafverfahren wegen Völkermord in der Ukraine
Das Regime in Kiew betreibt Genozid gegen das eigene Volk
Ukraine nach dem westlichen Putsch: Die Rückkehr des Faschismus in Europa
NATO-Staaten unterstützen Mord-Operation an Zivilisten in der Ukraine

Propaganda

Der Bombenterror von Dresden vor 70 Jahren - Kriegsverbrechen der Allierten im 2. Weltkrieg

Sieben Tage und acht Nächte lang stand die Stadt in Flammen. Ihre Menschen wurden verbrannt, erschlagen, vergiftet. Die berstenden Mauern begruben 135.000 Tote, 75.000 mehr als in Hiroshima.


Kommentar: Auffällig an der Geschichte der Bombardierung von Dresden ist, dass die Opferzahl in den letzten Jahrzehnten immer wieder nach unten geändert wurde. Die Spannweite der angegeben Opferzahlen reicht von etwa 20.000 bis zu 500.000, in Einzelfällen bis zu einer Million Menschen.

In diesem Artikel aus dem Jahre 1963 ist eine Opferzahl von 135.000 Toten angegeben. Laut dem Schulbuch Spiegel der Zeiten von 1978 fielen dem Angriff auf Dresden "mindestens 40.000, wahrscheinlich 90.000 Menschen zum Opfer". Im Jahr 2010 wurde die Opferzahl von 35.000 Toten auf maximal 25.000 Menschen” "korrigiert". Laut aktuellem Wikipedia Artikel "starben nach neuesten historischen Untersuchungen (entgegen der oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen) zwischen 22.700 und 25.000 Menschen." Dresden war durch den Feuersturm Temperaturen ausgesetzt, die dazu führten, dass von vielen wenig oder gar nichts mehr übrig blieb. Anscheinend wird dies jedoch immer weniger mit in die Rechnung einbezogen.

Aus welchen Gründen besteht die "Notwendigkeit", dass dies über Jahrzehnte hinweg immer wieder "korrigiert" werden muß? Bezeichnend ist auch, dass der Luftkrieg in den Nürnberger Prozessen nicht verhandelt wurde. Hatten die Alliierten diesbezüglich zu viel "Dreck am Stecken"?


Dresden Krieg 1945
© Deutsche Fotothek / Walter Hahn
Blick auf Ruinen
Es war, wie es Mose im 19. Kapitel seines Ersten Buches beschreibt: "Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen. ... vom Himmel herab und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und

... was auf dem Lande gewachsen war."

Das Sodom lag in Sachsen. Den Part des alttestamentlichen Jehova spielte die Royal Air Force (RAF). In der Nacht zum Aschermittwoch, am 14. Februar 1945, warf sie 2978 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Dresden.

Achtzehn Jahre nach dem Brand hat der britische Historiker und Journalist David Irving die "Anatomie dieser Tragödie" vorgelegt. Irving - Spezialität: der alliierte Bombenkrieg gegen Hitlers Großdeutschland - durchforschte britische Militärarchive, die Protokolle des Unterhauses, die Memoiren der englischen Luftwaffen-Gewaltigen und fuhr schließlich nach Dresden.

Das Ergebnis seiner Ermittlungen: Die Zerstörung Dresdens war ein sinnloser Terrorakt. Eine militärische Notwendigkeit für den Angriff bestand nicht: Dresden war weder ein Verkehrsknotenpunkt für Truppenverschiebungen noch ein Industriezentrum, in dem etwa kriegswichtige Waffen oder Geräte hergestellt wurden1).

Im Gegenteil: Die Deutschen waren von der Wertlosigkeit Dresdens als Bombenziel,der RAF so überzeugt, daß spie auf alle Vorkehrungsmaßnahmen verzichtet hatten.

Der ohnehin geringe Schutz der Stadt durch Flak entfiel zum Zeitpunkt des Angriffs völlig, da die Kanonen zur Panzerbekämpfung an die Ostfront transportiert worden waren.

Kommentar: Kommentar: Für weitere Information lesen Sie diesen Artikel:

Pyramid

Rasantes Ende der grünen Sahara vor etwa 8000 Jahren?

Felsgravur zweier Giraffen, Sahara
© Albert Backer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Etwa 8.000 Jahre alte, lebensgroße Felsgravur zweier Giraffen aus Dabous, Niger, die zeigen, dass die Sahara zu dieser Zeit eine grüne, fruchtbare Savanne war.
In den vergangenen 9000 Jahren hat sich die Sahara von einer grünen Savanne zu einer der trockensten Wüsten der Erde entwickelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) haben jetzt herausgefunden, dass die Vegetation während dieses Übergangs viel schneller aus der Sahara verschwand als bisher angenommen.

Um zukünftige Entwicklungen des Klimas und der Umwelt prognostizieren zu können, muss die Wissenschaft entsprechende Prozesse in der Vergangenheit kennen. Das trifft auch auf das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt zu. Hierzu sind die Sahara und das Niltal besonders interessante Regionen. Dort haben sich in den vergangenen 10.000 Jahren, im sogenannten Holozän, einschneidende Klimaveränderungen abgespielt. Zu Beginn dieser Epoche waren die Niederschlagsmengen deutlich höher als heute. Die Sahara präsentierte sich als grüne Savanne, die von großen Wildtierherden bevölkert war. Heute gehört sie zu den trockensten Regionen der Erde.

"Es hat wohl nur wenige Jahrhunderte oder sogar nur Jahrzehnte gedauert, bis aus einer fruchtbaren Savannenlandschaft eine Wüste geworden war", sagt Dr. Cecile Blanchet, Hauptautorin der Studie, die jetzt im internationalen Open Access Journal PLOS ONE erschienen ist. Die grundlegende Ursache für den Klimawandel in Nordafrika zu Beginn des Holozäns war, dass sich der Afrikanische Monsun und der damit verbundene Regengürtel beständig nach Süden verlagerten. "Doch auch wenn dieser Prozess relativ gleichmäßig ablief, wissen wir von großen regionalen und zeitlichen Schwankungen der Auswirkungen in Nordafrika. Die Details des Übergangs verstehen wir bis heute nicht gut", sagt Prof. Dr. Martin Frank, Paläo-Ozeanograph am GEOMAR und Co-Autor der Studie.

Kommentar: Nicht nur die Sahara vollzog eine relativ plötzliche Klimaänderung vor einigen tausend Jahren, sondern auch an anderer Stelle und zu anderen Zeiten gab es teils extrem plötzliche Veränderungen der Umwelt. Der Übergang von Jäger und Sammlerkulturen in eine sesshafte Lebensweise könnte mit einem Klimawandel zu tun gehabt haben. Möglicherweise war es jedoch auch ganz anders.

Eye 2

Der Reichstagsbrand und der Streit um die Täterschaft - es ist alles schon mal dagewesen

Sven Felix Kellerhoff schildert in „Der Reichstagsbrand“ die Karriere eines Kriminalfalls

reichstag
In den Abendstunden des 27. Februar 1933 wurde ein Teil des Reichstagsgebäudes in Berlin, der Plenarsaal und die darüberliegende Kuppel, durch Brandstiftung zerstört. Noch am Tatort verhaftete die Polizei den damals 24-jährigen Niederländer Marinus van der Lubbe. In den darauffolgenden Vernehmungen beteuerte er wiederholt, aus „Protest“ gehandelt zu haben und der alleinige Täter zu sein. Die Reichsregierung Hitler lenkte, kurz vor der Reichstagswahl am 5. März 1933, den Verdacht geschickt auf die oppositionelle KPD und nutzte den Brand, um Grundrechte außer Kraft zu setzen und ihre Macht diktatorisch zu festigen. Auf Grundlage der gerade mehr als drei Wochen alten Notverordnung „zum Schutz des deutschen Volkes“ holte sie aus zu einem Schlag gegen den Kommunismus in Deutschland. Schon in den ersten zwölf Stunden nach dem Brandanschlag wurden allein in Berlin über 130 kommunistische Funktionäre sowie linke Prominente festgenommen, darunter zahlreiche Reichstags- und Landtagsabgeordnete der KPD.

Nur einen Tag nach dem Brand, am Abend des 28. Februar 1933, wurde die „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat“, später bekannt als „Reichstagsbrandgesetz“, im Reichsgesetzblatt veröffentlicht. Sie verhängte den zivilen Ausnahmezustand über das gesamte Reich und setzte alle wichtigen Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft - zur „Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte“. SA- und SS-Schläger verschleppten echte und vermeintliche politische Gegner, folterten sie in Kellern und Hinterhäusern. Der einsetzenden Verhaftungswelle bis Ende April 1933 fielen rund 40.000 Personen zum Opfer - vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten.

Kommentar: Schon in den ersten zwölf Stunden gab es mehrere Festnahmen und nur einen Tag nach dem Brand wurde das sogenannte Reichstagsbrandgesetz“ veröffentlicht. Das ist extrem schnell und daher merkwürdig, wenn man daran denkt wie lange dies sonst zu dauern pflegt bis ein Täter polizeilich ermittelt ist oder Gesetze in Demokratien verabschiedet sind. Waren diese Maßnahmen vielleicht bereits vorbereitet und mussten nur noch bei "passender" oder genau wegen dieser Gelegenheit aus der Schublade gezogen werden?

Marinus van der Lubbe gilt als Täter des Reichstagbrandes. Jedoch wie auch in anderen Kriminalfällen - wie beispielsweise den Morden an den Brüdern John F. und Robert F. Kennedy - werden immer noch Zweifel an der offiziellen Version der Vorgänge geäußert. Was diese Ereignisse wie diese so besonders macht, sind die schwerwiegenden und teilweise tödlichen Konsequenzen für eine große Anzahl Menschen - Vietnamkrieg im Fall der Ermordung John F. Kennedys und Kommunistenverfolgung im Fall des Reichstagsbrandes - und Vorteile, die sich für die Elite dadurch ergaben. Im Fall des Reichstagsbrandes führte das zusammen mit darauf folgenden Maßnahmen dazu, dass Hitler letztendlich frei schalten und walten konnte.

Aktuell gibt es wieder einen Vorfall - den Charlie Anschlag - der schon jetzt teils schwerwiegende Konsequenzen für eine ganze Reihe von Menschen in verschiedenen Ländern hat:
Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen.“ 
George Santayana


TV

US-Desinformationsprogramm im Jahr 1981 “ist vollendet, wenn alles was die amerikanische Öffentlichkeit glaubt, falsch ist” - CIA-Direktor Casey

Ein früherer CIA-Direktor soll während seiner Amtszeit geäußert haben, dass das Desinformationsprogramm der CIA dann vollendet sei, wenn alles, was die amerikanische Öffentlichkeit glaubt, falsch ist. Er sagte das angeblich in Bezug auf einen geplanten Putsch Gaddafis im Jahr 1981.
al quaeda,muslim,cia,rassismus
© Desconocido
Ohne Worte

Unser Desinformationsprogramm ist vollendet, wenn alles was die amerikanische Öffentlichkeit glaubt, falsch ist.” Dieses Zitat wird William Casey, CIA-Direktor in den Jahren 1981-1987, zugeschrieben. Er sagte das laut Berichten der Newsweek und anderen Zeitungen im Sommer 1981 in Bezug auf einen damals geplanten Sturz des libyschen Staatsoberhaupts Muammar Gaddafi.

Associated Press schrieb dazu in einer bis heute vertrauten Art und Weise: “Wie das Newsweek Magazine berichtet, wurde die verdeckte Operation entwickelt, um Gaddafi mittels einer “Desinformations”-Kampagne zu stürzen, ihn in Verlegenheit zu bringen, eine Gegenregierung einzusetzen zu seine Führung durch eine paramilitärische Kampagne anzufechten.”
Attention

Erschreckende Vorkriegs-Parallelen zwischen 1914 und 2014

Obwohl heute geglaubt wird, dass im Jahr 1914 nichts auf den ersten Weltkrieg hindeutete, hebt Historiker Prof. Gerd Krumeich in einem Radio-Gespäch mit SWR1 hervor, dass damals eine richtige Kriegspsychose geherrscht hat. Das untenstehende Video vergleicht die historischen Beschreibungen von Prof. Krumeich mit Pressenachrichten aus dem heutigen Tage. Die heutigen internationalen Entwicklungen sind in diesem Zusammenhang äußerst bedenklich. Denn wer aus der Geschichte nicht lernt, ist gezwungen, sie zu wiederholen.

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