Verborgene Geschichte
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Hourglass

Uralte handschriftliche Dokumente des christlichen Glaubens: Qumran-Rollen gehen online

Uralte Dokumente des christlichen Glaubens stehen ab sofort hochauflösend im Internet, darunter die Zehn Gebote. Zudem sind rund 1000 der in Qumran entdeckten Schriftstücke online - ein Bruchteil des weltberühmten Zufallsfunds.
Berühmte Bibelfragmente in bester Bildqualität: Aufnahmen der Qumran-Rollen sowie der Zehn Gebote seien in einer besonderen „digitalen Bibliothek“ im Internet verfügbar, teilte die israelische Altertumsbehörde am Dienstag mit. Bei den handschriftlichen Bibeltexten handele es sich um die „bedeutendste archäologische Entdeckung des 20. Jahrhunderts“.
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Bisher unbekanntes Bodenlabyrinth in Nazca-Geoglyphen entdeckt

Seit ihrer Entdeckung durch erste Überfliegungen der peruanischen Wüsten Nazca und Palpa in den 1920er Jahren sorgen die sogenannten Nazca-Linien, genauer gesagt gewaltige Scharrbilder im Wüstenboden, für Aufsehen und Rätselraten, sowohl unter Laien, Forschern wie auch Wissenschaftlern. Um die Fragen, was die Bilder bedeuten und woher sie stammen ranken sich somit nicht nur Theorien sondern auch exotische Fantasien und Spekulationen. Eine aktuelle Untersuchung der Geoglyphen durch britische Wissenschaftler auf den Spuren der Forscher-Legende Maria Reiche wirft nun ein neues Licht auf das Nazca-Rätsel und beschrieben zudem erstmals ein bislang unbekanntes Bodenlabyrinth.
Geoglyphe, Bodenlabyrinth
© Clive Ruggles, cliveruggles.net
Blick auf Teile der neuentdeckten Geoglyphe aus der Luft.
Leicester (England) - Bei dem Fund des Labyrinths, so die Pressemitteilung der University of Leicester, handele es sich um eines der ersten Ergebnisse der umfangreichen Studie durch Professor Clive Ruggles von der University of Leicester's School of Archaeology and Ancient History und Dr. Nicholas Saunders vom Department of Archaeology and Anthropology von der University of Bristol.
Bacon

Menschen brauchten schon vor 1,5 Millionen Jahren Fleisch in ihrer Ernährung

Bruchstücke eines 1,5 Millionen Jahre alten Schädels zeigen deutliche Mangelerscheinungen des tierischen Produkts
Schädelfund
© Dominguez-Rodrigo M, Pickering TR, Diez-Martin F, Mabulla A, Musiba C, et al.
Die löchrigen Stellen am Schädelfund aus der Olduvai Gorge in Tansania sind der bisher älteste Nachweis für Anämie.
Bei unseren Vorfahren stand Fleisch wahrscheinlich schon vor 1,5 Millionen Jahren auf dem täglichen Speiseplan, und damit fast 700.000 Jahre früher als bisher bekannt. Darauf deuten Fragmente eines Kinderschädels hin, die in einem Tal in Tansania ausgegraben wurden. Bei der Untersuchung der Frakturen in den Knochenfunden entdeckte ein internationales Wissenschaftlerteam, dass das damals zwei Jahre alte Kind an überschießender Knochenbildung gelitten haben muss. Diese wurde vermutlich durch einen Mangel an Vitamin B12 ausgelöst, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin PLOS ONE. Da Vitamin B12 hauptsächlich über Fleischprodukte aufgenommen wird, folgern die Forscher, dass der Körper der ersten Vorfahren des Menschen offenbar schon an regelmäßigen Fleischkonsum angepasst war. Denn wäre dies nicht so gewesen, hätte das Kind auch keine Mangelerscheinungen aufgezeigt.
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Schon Steinzeit-Bauern stellten Käse her

Fettreste in steinzeitlichen Siebgefäßen aus Polen liefern frühesten Beleg für die Käseherstellung

Käseleib
© SXC
Reifende Käseleiber, wie wir sie heute kennen.
Schon vor mehr als 7.000 Jahren produzierten unsere Vorfahren in Mitteleuropa Käse. Sie nutzten siebartig durchbrochene Tontöpfe, um geronnene Milch von der Molke zu trennen. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, als es Fettrückstände in steinzeitlichen Siebgefäßen aus Polen analysierte. Die Ergebnisse lieferten erstmals einen eindeutigen Beleg, dass diese Töpfe tatsächlich bereits zur Käseherstellung genutzt wurden - und dass die frühen Bauern in Nord- und Mitteleuropa auf diese Weise die Milch zu nahrhaften und laktosearmen Lebensmitteln verarbeiteten, berichten die Forscher im Fachmagazin "Nature".
Boat

Archäologen entdecken Hafen des antiken Roms

Archäologen finden erste klare Belege für Lage und Tiefe des Hafenbeckens in Ostia

Archäologen haben möglicherweise den Getreidehafen des antiken Roms entdeckt: Nordwestlich der Stadt Ostia entdeckten sie Hinweise auf ein 6,5 Meter tief ausgegrabenes Hafenbecken im Sediment der Tibermündung. Im 4. Jahrhundert vor Christus müsse daher hier der alte Hafen Roms gelegen haben, so die Forscher. Aus den Ablagerungen gehe zudem hervor, dass der Hafen im 2. Jahrhundert vor Christus durch eingeschwemmte Flusssedimente versandete und kurz darauf aufgegeben wurde.
Hafenstadt Ostia, Mosaik
© Patrick Denker / CC-by-sa 2.0 us
Dieses Mosaik aus der antiken Hafenstadt Ostia zeigt zwei Schiffe, einen Delfin und einen Leuchtturm.
Question

Höhle des Qilin gefunden, dem Einhorn der koreanischen Königsmythologie

Die Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Nordkoreas über die Entdeckung der Höhle eines Einhorns aus der koreanischen Königsmythologie innerhalb der nordkoreanischen Hauptstadt hat weltweit für Medieninteresse und zahlreiche Spekulationen gesorgt. Allerdings ist der Fund, wahrscheinlich eher von historischer als von mystischer Bedeutung.
Qilin, Einhorn, Korea, China
© Public Domain
Historische Darstellungen der als "Qilin" bezeichneten Einhörner der koreanischen (bzw. chinesischen) Mythologie.
Pjönjang (Nordkorea) - Wie die zentrale staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas "KCNA" berichtet, seien Archäologen vom Historischen Institut der staatlichen Akademie der Wissenschaften (DPRK) am sogenannten Moran-Hügel, nur 200 Meter vom Yongmyong-Tempel entfernt, auf den mit einem Namensstein markierten Eingang einer Höhle gestoßen. Die Inschrift in diesem Steinquader weise die Höhle als "Einhorn-Höhle" und damit als Heimstätte eines (koreanischen) Einhorns aus, das im Chinesischen als "Qilin" bezeichnet wird und auf dem einst König Dongmyeong geritten sein soll. Dongmyeong selbst war der Gründer des Goguryeo-Reiches (277 v. Chr bis 668 n. Chr.) und damit des Vorläuferreiches des heutigen Korea.
Cloud Lightning

Extremes Wetter ging dem Untergang der Maya-Kultur voraus

Jahrhunderte lang erblühte die Kultur der Maya in Mittelamerika - doch vor knapp tausend Jahren ging sie zugrunde. In Tropfsteinhöhlen haben Forscher eine Art Regenkalender entdeckt. Die Ablagerungen zeigen zwei fatale Dürrephasen.
Maya-Ruinen, Yucatan, Mexiko
© DPA
Maya-Ruinen in Yucatan, Mexiko: Blühendes Reich vor mehr als tausend Jahren.
Hamburg - Eigentlich schienen die Maya gut gewappnet: Mit Kanälen und Dämmen fingen sie Regenwasser auf, über Speicher und Filtersysteme versorgten sie sich in Trockenzeiten. Doch auch die ausgeklügelte Technik konnten ihnen nicht helfen. Immer wiederkehrende Dürreperioden bedeuteten das Aus für die Kultur, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin Science.

Die Wissenschaftler zeichnen das Bild eines langsamen Untergangs. Immer neue Dürreperioden hätten die Maya zunächst geschwächt, berichten die Wissenschaftler um Douglas Kennett von der Pennsylvania State University. Schließlich verschwand das Volk ganz.

Kommentar: Überrascht es uns, dass selbst in diesem Mainstream-Artikel von menschengemachtem Klimawandel gesprochen wird?

In einem englischen Artikel zum gleichen Thema stellt der Autor Bruce Winterhalder die Frage, ob wir der gleichen Gefahr gegenüberstehen wie die klassischen Maya zu ihrer Zeit. Und die Antwort auf diese Frage lautet ja, und sogar in noch größerem Ausmaß. Jene, die nicht aus der Geschichte lernen, sind dazu verdammt sie zu wiederholen. Unsere politischen Eliten wissen das, tun jedoch alles in ihrer Macht, die Massen darüber im Dunkeln zu lassen, oder sie durch fabrizierte Terrorbedrohungen, blutige und teure Kriege, Zirkus in Form von Wahlen, usw., abzulenken. Tatsache ist, dass sich etwas Unheilvolles nähert, und es handelt sich nicht nur um die Rückkehr der Eiszeit, sondern auch um die stetig ansteigende Aktivität von Meteoriten-/Kometenfragmenten, die zu einem globalen Kollaps der Zivilisation, so wie wir sie kennen, führen wird.

Lesen Sie die folgenden Artikel um mehr zu erfahren:

Reading Celestial Intentions Through the Wrong End of the Telescope: Missiles, UFOs and the Cold War
Herrschaft des Feuers: Meteoriten, Waldbrände, planetarisches Chaos und das sechste Aussterben
Chemtrails, Desinformation und das Sechste Aussterben
Eintreffend! Meteor oder Kometenfragment explodiert über Südwesten der USA - Anlass für "Raketen"- Cover Up der US-Armee

People 2

Gab es einen kulturellen Austausch zwischen modernem Mensch und Neandertaler?

Der moderne Mensch inspirierte den Neandertaler kulturell, so das Ergebnis einer neuen präzisen C-14 Analyse von Funden aus der Grotte du Renne und aus Saint Césaire in Frankreich. Diese Einschätzung des internationalen Forscherteams um Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie deutet auf einen kulturellen Austausch zwischen modernen Menschen und Neandertalern vor etwa 40.000 Jahren hin.
Neandertaler, Schmuck
© Marian Vanhaeren und Michèle Julien
Von Neandertalern während der archäologischen Kultur "Châtelperronien" hergestellter Körperschmuck aus der Grotte du Renne. (Arcy-sur-Cure, Frankreich).
Leipzig (Deutschland) - Darüber, ob die archäologische Kultur des Châtelperronien (CP) am Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum von Neandertalern oder modernen Menschen stammt, streiten Fachleute schon seit Langem. Wie die Forscher aktuell im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichten, konnten sie mit Hilfe eines Beschleuniger-Massenspektrometers das Alter der Knochenfunde äußerst präzise bestimmen. Die neuen 14C-Daten zeigen, dass Neandertaler die anspruchsvollen Werkzeuge und den Körperschmuck aus der CP-Kultur hergestellt haben. Da sie dies aber erst taten, nachdem vor etwa 40.000 Jahren moderne Menschen in benachbarten Regionen eingetroffen waren, vermuten die Forscher, dass zwischen diesen beiden Menschengruppen ein kultureller Austausch stattgefunden hat.
Cow Skull

Homo antecessor jagte und verspeiste Nachbarskinder

Urzeitliche Menschenjagd: Um an Fleisch zu kommen, stellten spanische Neandertaler-Vorfahren offenbar gezielt den Kindern ihrer Nachbarn nach. Ein Verhalten, das auch heutige Menschenaffen zeigen.
© Wikipedia Public Domain
Rekonstruktion eines Schädels vom Homo antecessor im archäologischen Museum von Katalonien (Barcelona).
Heidelberg - Grausige Ernährungsgewohnheiten sind es, zumindest aus heutiger Sicht, die Forscher um Palmira Saladié einer Gruppe von Frühmenschen attestieren: Offenbar haben die Bewohner der Höhle Gran Dolina im Norden Spaniens gezielt auf die Kinder benachbarter Gruppen Jagd gemacht, um sie anschließend zu verspeisen. Darin seien sie heutigen Schimpansen nicht unähnlich, so die Wissenschaftler.

Die rund 800.000 Jahre alten menschlichen Überreste in der Höhle der Sierra de Atapuerca gehören zu einer noch sehr archaischen Art von Neandertaler-Vorfahren, die die spanischen Wissenschaftler als Homo antecessor bezeichnen. Seit Langem sind die Schnittmarken an den Menschenknochen im ehemaligen Wohnbereich der Höhle bekannt - sie gelten als relativ eindeutige Anzeichen von Kannibalismus, denn sie entstehen, wenn der Körper mit Hilfe von Feuersteinwerkzeugen ausgeweidet und zerlegt wird.
Pyramid

Sind die bosnischen Pyramiden ein Beispiel für antike alternative Energien?

Ein internationales Team von Wissenschaftlern geführt von Dr. Semir Osmanagich hat mittels der Radiokarbonmethode nachgewiesen, dass der bosnische Pyramidenkomplex mindestens 25.000 Jahre alt ist. Das Areal rund um die im Jahr 2005 entdeckte Sonnenpyramide, welche die weltweit größte bisher entdeckte Pyramide ist, ist heute der aktivste archäologische Fundort des Planeten. Das Team entdeckte außerdem einen Energiestrahl von vier Metern Durchmesser, der aus dem Zentrum der Pyramide kommt und ein unerklärliches 28 Kilohertz starkes elektromagnetisches Signal abgibt. Dieses Phänomen wurde bestätigt vom Physiker Dr. Slobodan Mizdrak, Ph.D. aus Kroatien, Professor Paolo Debertolis, Anthropologe von der Universität Triest in Italien, Heikki Savolainen, Toningenieur aus Finnland und Goran Marjanovic, Elektroingenieur aus Serbien.

Dr. Osmanagich vermutet, dass der Energiestrahl der Grund dafür ist, dass die Pyramide an dieser Stelle gebaut wurde, und dass er für alte Zivilisationen eine mächtige Quelle von sauberer Energie gewesen sein könnte. Die grundlegende Idee dieser Theorie hat bereits viel Unterstützung erfahren und wurde inspiriert vom Buch The Giza Power Plant von Christopher Dunn, welches 1998 veröffentlicht wurde. Die bosnische Sonnenpyramide ist 30% größer als die größte Pyramide auf dem Gizeh-Plateau und kürzliche Ausgrabungen haben Teile eines umfangreichen prähistorischen unterirdischen Labyrinths zum Vorschein gebracht, was ebenfalls die Theorie unterstützt, dass es sich bei der Pyramide um ein Kraftwerk gehandelt haben könnte.

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