Verborgene Geschichte
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Pyramid

Sind die bosnischen Pyramiden ein Beispiel für antike alternative Energien?

Ein internationales Team von Wissenschaftlern geführt von Dr. Semir Osmanagich hat mittels der Radiokarbonmethode nachgewiesen, dass der bosnische Pyramidenkomplex mindestens 25.000 Jahre alt ist. Das Areal rund um die im Jahr 2005 entdeckte Sonnenpyramide, welche die weltweit größte bisher entdeckte Pyramide ist, ist heute der aktivste archäologische Fundort des Planeten. Das Team entdeckte außerdem einen Energiestrahl von vier Metern Durchmesser, der aus dem Zentrum der Pyramide kommt und ein unerklärliches 28 Kilohertz starkes elektromagnetisches Signal abgibt. Dieses Phänomen wurde bestätigt vom Physiker Dr. Slobodan Mizdrak, Ph.D. aus Kroatien, Professor Paolo Debertolis, Anthropologe von der Universität Triest in Italien, Heikki Savolainen, Toningenieur aus Finnland und Goran Marjanovic, Elektroingenieur aus Serbien.

Dr. Osmanagich vermutet, dass der Energiestrahl der Grund dafür ist, dass die Pyramide an dieser Stelle gebaut wurde, und dass er für alte Zivilisationen eine mächtige Quelle von sauberer Energie gewesen sein könnte. Die grundlegende Idee dieser Theorie hat bereits viel Unterstützung erfahren und wurde inspiriert vom Buch The Giza Power Plant von Christopher Dunn, welches 1998 veröffentlicht wurde. Die bosnische Sonnenpyramide ist 30% größer als die größte Pyramide auf dem Gizeh-Plateau und kürzliche Ausgrabungen haben Teile eines umfangreichen prähistorischen unterirdischen Labyrinths zum Vorschein gebracht, was ebenfalls die Theorie unterstützt, dass es sich bei der Pyramide um ein Kraftwerk gehandelt haben könnte.

Pharoah

Klaus Dona: Prähistorische Artefakte die es nicht geben dürfte und die Neuschreibung der Menschheitsgeschichte

«Wenn die Alten so groß waren, solche Geschichten zu erfinden, sollten wir zumindest die Größe haben, daran zu glauben.», sagte Goethe sinngemäß einmal zu Eckermann. Er bezog sich damit auf Legenden, die oft unsere einzige Brücke in Epochen sind, von denen uns dichte Nebel trennen. Es gibt jedoch mehr.
Klaus Dona, Artefakte
© Alpenparlament.tv
Menschen haben in lange vergangenen Zeiten Antworten gegeben auf Fragen, die wir erst wieder finden müssen, und Fragen gestellt, die immer noch einer Antwort harren. Es ist eine besondere Ironie, daß erst moderne Forschungsmethoden Funde möglich machen und wissenschaftliche Auseinandersetzungen nach sich ziehen, während eben diese moderne Wissenschaft Beweisbarkeit und Zweifel zu obersten Maximen erklärt und postuliert, daß nicht sein kann was nicht sein darf.

Die enormen Erfolge eines Däniken haben einem Bewußtsein, daß es mehr Dinge im Himmel und auf Erden gibt, als unsere Schulweisheit sich erträumt, wie Shakespeare dies schon seinen Hamlet sagen ließ, eine exzessive Breitenwirkung verliehen. Gleichzeitig haben diese Erfolge (und nachgewiesene «Kühnheiten») allen Versuchen, über herkömmliche Theorien und Denkmuster hinaus zu gehen, nicht eben genützt.
Cow Skull

Begräbnisstätte auf Fuerteventura entdeckt - Bedeutendster Fund seit langer Zeit

In einer von der Regierung Fuerteventuras in Auftrag gegebenen Ausgrabung wurde in einer Höhle auf der Halbinsel Jandía eine historische Begräbnisstätte entdeckt, die den wichtigsten Fund der vergangenen 30 Jahre auf Fuerteventura darstellt.

Wie berichtet wird, werden bei der Auswertung der Funde zum ersten Mal gemeinsam Radiocarbontests, DNA-Auswertung und anthropologische Studien ausgewertet.

Das auf guanchische Ausgrabungen spezialisiert Unternehmen, welches das Projekt leitet, führt derzeit archäologische Ausgrabungen in der Höhle durch, in deren Innern man interessante Grabbeigaben in den Gesteinsschichten gefunden hat.
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Größter Fund von Totenschädeln in aztekischem Tempel

Archäologen haben bei Restaurierungsarbeiten im heiligsten Tempel der Azteken zufällig 50 Totenschädel entdeckt. Es sei der grösste Fund, der jemals an einem einzelnen Opferplatz im Templo Mayor in Mexiko-Stadt gemacht worden sei, teilten die Archäologen am Freitag mit.
Totenschädel
© Keystone
Im Templo Mayor in Mexiko-Stadt gefunden: Schädel eines Menschenopfers der Azteken.
Mexiko-Stadt - Die 50 Totenschädel weisen auf beiden Seiten Löcher auf, was andeutet, dass sie daran aufgehängt worden waren. Fünf waren unter einem Opferstein vergraben, die anderen 45 schienen daraufgelegt worden zu sein.
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Antikes Grabtuch wirft überraschendes Licht auf einst benutzte Materialien

2.800 Jahre altes Grabtuch wirft neues Licht auf prähistorische Textilherstellung

Das 2.800 Jahre alte Grab eines reichen Dänen aus der Bronzezeit überrascht die Archäologen: Denn eine neue Untersuchung enthüllt, dass die Überreste des Toten in einen aus Brennnesseln gewobenen Stoff gehüllt worden waren. Die Brennnesseln dafür stammen zudem nicht aus Dänemark, sondern aus der mehr als 1.000 Kilometer entfernten Steiermark in den Alpen. Das zeige die Analyse von Strontium-Isotopen in den Pflanzenfasern, berichten Bodil Holst von der Universität von Bergen und seine Kollegen im Fachmagazin "Scientific Records". Die Wildpflanze Brennnessel habe demnach in der Bronzezeit eine unerwartet wichtige Rolle für die Textilherstellung gespielt. Stoffe aus diesem Material seien offenbar sogar über große Entfernungen hinweg transportiert worden.

Bronzezeit, Gewebe, Grab
© The National Museum of Denmark
2.800 Jahre altes Gewebe aus dem Bronzezeit-Grab von Lusehøj in Dänemark; die Fäden des Stoffes bestehen aus Brennnesselfasern.
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Antikythera-Mechanismus: Forscher auf der Suche nach weiteren antiken Computern

Seit mehr als 100 Jahren sorgt der sogenannten Mechanismus von Antikythera unter Forschern und Wissenschaftlern für Rätselraten, stellt das komplexe Zahnradwerk doch einen mechanischen Vorgänger von Computern da, mit dem verschiedene Kalender und astronomische Berechnungen aufeinander abgestimmt werden konnten (...wir berichteten). Allerdings stammt die Apparatur aus der Antike und ist rund 2000 Jahre alt. Jetzt wollen Taucher erneut zum Fundort tauchen, um dort nach weiteren "antiken Computern" zu suchen.
Antikythera
© cc-by-sa 3.0
Der Mechanismus von Antikythera im Nationalen archäologischen Museum von Athen.
Woods Hole (USA) - 1901 wurden die stark verkrusteten und zugewachsenen Reste des Mechanismus von Schwammtauchern aus einem römischen Schiffswrack vor der griechischen Insel Antikythera geborgen. Die Komplexität des mechanischen Räderwerks ist für die Antike einzigartig und wurde erst wieder von Uhrmachern im mittelalterlichen Europa erreicht.
Better Earth

Die meisten Neandertaler waren rechtshändig und sprachen daher wahrscheinlich miteinander

Durch die Untersuchung an Zähnen und Skelettteilen eines Neandertalers, schließen deutsche Wissenschaftler darauf, dass auch die ausgestorbene Menschenart überwiegend Rechtshänder waren. Dies wiederum legt eine Dominanz der linken Hirnhälfte und damit die Fähigkeit zur Sprache nahe.
© senckenberg.de
Die untersuchte Vorderzahnreihe dieses Neandertalers "Regourdou 1" weist charakteristische Kratzspuren auf, die Rückschlüsse auf seine Händigkeit ermöglichen.
Frankfurt (Deutschland) - Wie die Forscher um Dr. Virginie Volpato von der Abteilung Paläoanthropologie und Messelforschung des Senckenberg Forschungsinstitutes im Fachjournal PLoS ONE berichten, benutzten somit auch die meisten Neandertaler, wie etwa neunzig Prozent aller heutigen Menschen zum Essen oder Schneiden die rechte Hand.

"Es gab schon früher Hinweise darauf, dass Neandertaler vorrangig die rechte Hand benutzt haben", erklärt Volpato. "Grundlage hierfür war die verstärkte Muskulatur am rechten Arm der Spezies. Wir haben nun erstmals eine umfassende Analyse der Arme und Schultern durchgeführt und diese mit Kratzspuren an den Zähnen verglichen."
Meteor

Von Nazis aus Tibet geholte Buddha-Statue kam aus dem Weltraum

Stuttgarter Wissenschaftler haben eine von der sogeannnten "Schäfer-Expedition" im Jahre 1938 von Tibet nach Deutschland verbrachte, etwa 1.000 Jahre alte Statue erneut untersucht und dabei eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Es handelt sich um die weltweit einzige menschliche Darstellung, die aus einem - zudem noch recht seltenen - Meteoriten gefertigt wurde.
Buddha, Meteorit
© Dr. Elmar Buchner
Der "Eisenmann" ist weltweit die einzige menschliche Darstellung, die aus einem Meteoriten gefertigt wurde.
Stuttgart (Deutschland) - Wie das deutsch-österreichische Forscherteam um Dr. Elmar Buchner vom Institut für Planetologie der Universität Stuttgart aktuell in der Fachzeitschrift Meteoritics and Planetary Science berichtet, besteht die Statue aus Ataxit, einer sehr seltenen Klasse der Eisenmeteoriten.

"Ernst Schäfer war Zoologe und wurde auf dieser Expedition von weiteren deutschen Forschern begleitet. Offiziell wurde die Reise (im Rahmen der "Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe" der SS) zu Forschungszwecken durchgeführt, wobei die Nationalsozialisten im Dritten Reich die Wurzeln der 'arischen Rasse' in Tibet vermuteten und dieser mythologische Hintergrund zumindest einen Anlass für die Expedition darstellte", erläutert Buchner. "Nach 1938 landete die Statue in einer privaten Sammlung in München und wurde 2007 bei einer Auktion versteigert; niemand hatte bislang den außerirdischen Ursprung der Figur auch nur vermutet.
Better Earth

Keine weiteren Tauchgänge zur "Ostsee-Anomalie" in diesem Jahr: Dritte Expedition abgebrochen

Vor wenigen Stunden hat Dennis Asberg vom "Ocean-X-Team" die Heimkehr des Forschungsschiffes Ancylus bekannt gegeben. Die mittlerweile dritte Expedition, auf der eine im Juni 2011 mittels Radar am Grunde der Ostsee entdeckte kreisförmige Struktur erneut untersucht werden sollte, musste wegen stürmischem Seegang abgebrochen werden, ohne das Tauchgänge zu dem mittlerweile als "Ostsee-Anomalie" bezeichneten Objekt möglich waren.
© oceanexplorer.se
Archiv: Erste Sonaraufnahme (Juni 2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee.
Norrtälje (Schweden) - Der Wellengang sei zu stark gewesen, als das man über der Struktur in rund 80 Metern Tiefe vor Anker hätte gehen können, erklärte Asberg auf der Seite der Facebook-Gruppe zum immer noch rätselhaften und viel diskutierten Fund der Schatztaucher. Vor diesem Hintergrund seien auch keinerlei Unterwasseraktivitäten möglich gewesen.
Info

Zahnfüllung aus Bienenwachs: Womöglich ältester Hinweis auf medizinische Zahnbehandlung in der Steinzeit

Bereits vor 6.500 Jahren haben Menschen womöglich ihre Zahnschmerzen mit Zahnfüllungen bekämpft. Darauf weist ein gut erhaltenes Kieferstück hin, das in Slowenien ausgegraben wurde und bis jetzt im Naturgeschichtemuseum von Trieste in Italien lagerte. Ein internationales Forscherteam durchleuchtete die Zähnedes Kieferstücks unter anderem mithilfe von Röntgen- und Infrarotstrahlen und fand heraus, dass ein Eckzahn mit Bienenwachs gefüllt war.
Zahn, Bienenwachs, Füllung
© Bernardini et al. (2012) PLoS ONE doi:10.1371/journal.pone.0044904
Die gelbe gestrichelte Linie deutet die Wachsfüllung im 6.500 Jahre alten Eckzahn an.
Dabei konnten die Wissenschaftler nicht ganz eindeutig nachweisen, ob die Füllung noch vor dem Tod des Zahnträgers gemacht wurde, oder erst nachdem dieser verstorben war. Treffe ersteres ein, wurde das Wachs jedoch vermutlich eingesetzt, um einen Riss im Zahn zu füllen und damit Zahnschmerzen zu lindern, berichten die Forscher im Fachmagazin PLOS ONE. Ihr Fund wäre damit der bisher älteste Beleg für eine therapeutische Zahnbehandlung.
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