Verborgene Geschichte
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Forscher entdecken einzigartige pyramidenartige Strukturen in Italien

Pyramidenkammer Italien
© anselm.edu
Blick in eine der unterirdischen Pyramidenkammern von Orvieto.
Orvieto (Italien) - Unterhalb der zentralitalienischen Stadt Orvieto im Südwesten Umbriens in der Provinz Terni haben Archäologen zwei für Italien einzigartige pyramidenartige Strukturen entdeckt, die wahrscheinlich von den Etruskern erbaut wurden.

Wie Professor David George vom katholischen Saint Anselm College in den USA und Claudio Bizzarri vom Parco Archeogico Ambientale dell'Orvietanoas berichten, konnten die in den unterirdischen Fels gearbeiteten pyramidalen Strukturen ins 5. Jahrhundert v. Chr. datiert werden.

Die beiden Pyramidenkammern sind durch eine Reihe von Tunneln miteinander verbunden. Neben Funden etruskischer Töpferware aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. konnten einige Artefakte sogar bis ins Jahr 1200 v. Chr. datiert werden. Georges und Kollegen gehen davon aus, dass die unterirdische Anlage als Gräber und/oder Heiligtum angelegt wurden.
Airplane

Terroranschlag 11. September 2001

Pharoah

Empörte Ägyptologen ärgern sich über die angeblich entdeckten unbekannten Pyramiden

© A. Micol, googleearthanomalies.com (Google Earth)
Pyramiden-Ruinen oder geologische Struktur? Die große Struktur besitzt eine Seitenlänge von 42 Metern.
Nachdem vergangene Woche die "Satellitenbild-Archäologin" Angela Micol erklärt hatte, auf Satellitenaufnahmen des Online-Atlas "Google Earth" Spuren bislang unbekannter Pyramiden-Komplexe in Ägypten gefunden zu haben (...wir berichteten), zeigen sich alteingesessene Ägyptologen empört und bezeichnen die Ausführungen Micols als nichts weiter als natürlich erodierte Hügel und pseudowissenschaftliches Wunschdenken.

Toledo (USA) - Während Micol in ihrem Blog "googleearthanomalies.com" versichert, dass Archäologen ihre Entdeckung derzeit vor Ort überprüfen, zeigen sich Ägyptologen ebenso empört über die Behauptung der Forscherin als auch über das große Medieninteresse daran.
Sherlock

Entstand der Mumienkult durch einen Klimawandel vor mehr als 7000 Jahren?

Chinchorro-Kultur in Südamerika "erfand" diese Begräbnistechnik vor 7.000 Jahren

Schon vor mehr als 7.000 Jahren haben die ersten Menschen ihre Toten als Mumien begraben. Die ältesten bekannten Zeugnisse davon stammen vom Volk der Chinchorro, die in der Steinzeit entlang der südamerikanischen Westküste lebten. Warum diese einfachen Nomaden plötzlich begannen, ihre Toten aufwändig zu mumifizieren, hat ein internationales Forscherteam jetzt aufgeklärt. Demnach waren zwei Faktoren für die Erfindung dieser neuen Kulturtechnik ausschlaggebend: Ein günstiges Klima schuf vor rund 7.000 Jahren in Küstennähe viele Quellen und Wasserläufe und ließ die Bevölkerung der Chinchorro stark anwachsen. Gleichzeitig aber sorgte die trockene Luft der nahen Atacamawüste dafür, dass Tote nicht verwesten, sondern vertrockneten.

© Bernardo Arriaza
4.500 Jahre alte Chinchorro-Mumie. Typisch für diese Zeit ist die Perücke und Bemalung des Körpers mit roter Ockerfarbe.
Angeregt durch den häufigen Anblick solcher natürlich entstandenen Mumien hätten die Chinchorro damit begonnen, gezielt ihre Toten einzubalsamieren und zu mumifizieren, berichten die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Dieses Beispiel zeige erneut, wie eng die Entwicklung der menschlichen Kultur mit dem Klima und anderen Umweltfaktoren verknüpft sei.
Bulb

Urzeit-Gliederfüsser überlebte 200 Millionen Jahre länger als bislang bekannt

© Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Cell Press/ Elsevier
3D-Rekonstruktion des neu beschriebenen langbeinigen Lobopodiern, Carbotubulus waloszeki.
Greifswald (Deutschland) - In der paläontologischen Sammlung des Royal Ontario Museums in Toronto haben Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Leipzig sowie der Yale University in den USA einen erstaunlichen Fund gemacht: Ein 300 Millionen Jahre altes Fossil eines langbeinigen Lobopodier aus den Schichten des Oberkarbons. Der Fund belegt, dass diese langbeinigen Tiere 200 Millionen Jahre länger überlebte als bisher angenommen.

Wie die Forscher um Dr. Joachim T. Haug aktuell in der Fachzeitschrift "Current Biology" berichten, gab es die "Würmer mit Beinen" bereits vor einer halben Milliarde Jahren. "Unter den frühen Vertretern befanden sich auch die Vorfahren der heute erfolgreichsten Tiergruppe überhaupt, der Gliederfüßer, mit Spinnentieren, Insekten, Tausendfüßern und Krebsen. Es gab zwei Erscheinungsformen, Lobopodier mit kurzen konischen Beinen und solche mit langen schlauchförmigen Beinen. Auch die heutigen Stummelfüßer (Onychophora) und Bärtierchen (Tardigrada) können als kurzbeinige Lodopodier bezeichnet werden. Die langbeinigen Vertreter des zweiten Typus schienen vor etwa 500 Millionen Jahren ausgestorben zu sein."
Footprints

Waren die Mondlandungen nichts als eine Lüge?

De mortuis nil nisi bene - über die Toten nur Gutes: Nach einer Herzoperation starb am 25. August 2012 in den USA Neil Armstrong, »der erste Mann auf dem Mond«. Möge er in Frieden ruhen. Was uns jedoch nicht ruhen lässt, ist die Frage: Warum wurde der Mann überhaupt 82 Jahre alt?
Neil Armstrong
Na und, was soll sein: Diese Männer waren schließlich pumperlg‘sund, wie man so schön sagt. Deswegen wurden sie ja für ihre Raumflüge ausgewählt. Schon, aber nach ihren Raumflügen hätten sie das nicht mehr sein dürfen. Und zwar wegen der extremen radioaktiven Strahlung im Weltraum.

Extrem böse Zungen behaupten sogar, dass sie die Reise durch den Raum und die Strahlungsgürtel der Erde überhaupt nicht hätten überleben dürfen. Und zwar genauso wenig wie die bedauernswerte Hündin Laika, die die Sowjets 1957 durch die Strahlungsgürtel schickten. Mit dem bekannten Ergebnis: Nach fünf bis sieben Stunden war der Hund mausetot (siehe auch Wisnewski: Lügen im Weltraum). Die Mondfahrer allerdings flogen nicht nur 1.660 Kilometer ins All hinaus wie Laika, sondern (angeblich) etwa 365.000 Kilometer, und zwar für mehrere Tage.
Magic Wand

Indogermanische Sprachen sollen in Anatolien entstanden sein

Indogermanische Sprachfamilie
© mpi.nl
Karte zu den zwei konkurrierenden Theoriemodellen der Entstehung der indogermanischen Sprachfamilie. Während die eine den Ursprung der indogermanischen Ursprache in der russischen Steppe (blau) vermutet, geht die andere von Anatolien (gelb) als Mutterregion der weltweit größten Sprachfamilie aus.
Nijmengen (Niederlande) - Mit etwa drei Milliarden Muttersprachlern bilden die auch als indoeuropäisch bezeichneten indogermanischen Sprachen die heute sprecherreichste Sprachfamilie der Welt. Während die "jüngere" Geschichte dieser seit etwa 2000 Jahren auch geschriebenen Sprachen relativ ausführlich erforscht und nachgewiesen ist, streiten sich Wissenschaftler bislang immer noch über den Geburtsort dieser Sprachfamilie. Eine Analyse internationaler Wissenschaftler hat nun die bislang nur von einer Minderheit von Sprachforschern favorisierte Theorie, nach der die indogermanische Ursprache in Anatolien entstand, bestätigt.

Wie die Wissenschaftler um Quentin Atkinson von der University of Auckland und Michael Dunn vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik (MPI) im niederländischen Nijmengen aktuell im Fachmagazin Science berichten, vermutete die Mehrheit der Sprachwissenschaftler bislang den Ursprung der großen Sprachfamilie vor rund 6.000 Jahren in der pontischen Steppe in der heutigen Ukraine.
Hourglass

Älteste Milben in Bernstein entdeckt

Forscher entdecken älteste bekannte Spuren von Gliederfüßern
© Universität Padua / Stefano Castelli
Detailansicht dreier Bernsteintropfen aus der Trias.
Vor etwa 230 Millionen Jahren starben sie in einem Tropfen Harz: Zwei Gallmilben und ein zweiflügliges Insekt wurden auf diese Weise im Bernstein für die Ewigkeit konserviert. Sie sind nun die ältesten bekannten Zeugnisse von Gliederfüßern, zu denen alle heutigen Insekten, Krebse und Spinnentiere gehören. Entdeckt wurden die winzigen Botschafter aus dem Erdzeitalter Trias von einem internationalen Forscherteam in Bernsteintröpfchen aus den italienischen Dolomiten. Sie sind 100 Millionen Jahre älter als alle bisherigen Funde dieser Tiergruppe, berichten Alexander Schmidt von der Universität Göttingen und seine Kollegen.

Bernsteine sind aus dem Harz urzeitlicher Bäume entstanden. Die meisten stammen aus der Kreidezeit vor etwa 130 Millionen Jahren. Deshalb sind auch die meisten bisher entdeckten eingeschlossenen Arthropoden Vertreter dieses Erdzeitalters. Aus diesem Grund hatten sich die Forscher gezielt auf die Suche nach Einschlüssen in Bernsteinen gemacht, die aus der Trias stammen: Sie blickten in die transparenten Strukturen von insgesamt 70.0000 Bernsteintropfen aus den Dolomiten. Nach sechs Jahren akribischer Suche kamen dabei neben Spuren von Mikroorganismen und Pflanzenresten die drei Gliederfüßer zum Vorschein.
Question

Bizarres Ritual: Archäologen rätseln über zertrümmerte Steinzeit-Schädel

Schädel
© Consejo Superior de Investigaciones Cientificas
Rekonstruktion der zerstörten Schädel.
Barcelona (Spanien) - In Syrien haben spanische Archäologen ein Grab von Steinzeitmenschen aus dem Neolithikum entdeckt, in dem nicht nur - wie an vielen Steinzeit-Fundorten in Europa und dem Nahen Osten - die Köpfe der Bestatteten von den Körpern getrennt begraben wurden, sondern deren Schädel offenbar nach der Beisetzung wieder ausgegraben und deren Gesichtsknochen gezielt zertrümmert wurden. Das bizarre Ritual stellt die Forscher vor ein Rätsel.

Wie Juan José Ibañez vom Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung In Spanien (Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas, csic.es) im Fachmagazin American Journal of Physical Anthropology vermutet, könnte die Praktik darauf hindeuten, dass schon in der Steinzeit der Glaube verbreitet war, dass gerade jung gestorbene Männer, auch weiterhin eine Bedrohung für die Lebenden sein könnten.

Bis heute kann niemand genau sagen, warum die Menschen der Steinzeit die Körper ihrer Toten so oft getrennt von ihren Köpfen und meist in der Nähe oder direkt unter ihren Siedlungen beigesetzt hatten. Während einige Forscher dahinter einen Ahnenkult vermuten, deuten die neuen Funde für Ibanez und Kollegen auf eine gänzlich andere Erklärung.
Blackbox

Unbekannter Pyramiden-Komplex in Ägypten mit "Google Earth" entdeckt?

© A. Micol, googleearthanomalies.com
Ein bislang unbekannter Pyramidenkomplex 12 Meilen von Abu Sidhu entfernt? (farbverstärkt)
Maiden (USA) - Vom Schreibtisch aus und mit Hilfe des Satellitenbild-Atlas-Software "Google Earth" will eine US-Archäologin zwei bislang unbekannte Pyramiden-Komplexe in Ägypten ausfindig gemacht haben. Untersuchungen vor Ort sollen nun die Entdeckung der Forscherin überprüfen.

Laut Angela Micol, die an der University of North Carolina Archäologie studiert hat und seit rund 10 Jahren anhand von Satellitenaufnahmen nach archäologischen Stätten fahndet, zeigen die Bilder ihrer ersten Entdeckung in Ägypten einen Komplex mit einer deutlich vierseitigen pyramidalen Struktur mit einer Seitenlänge von knapp 43 Metern. Zudem finden sich drei weitere, deutlich kleinere "Hügel", die zueinander und zur möglichen großen Pyramide in ähnlicher Weise diagonal ausgerichtet zu sein scheinen, wie die Pyramiden von Gizeh.
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