Die Wissenschaft des Geistes
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Snakes in Suits

Der Unterschied zwischen Psychopathen und Soziopathen

Psychopath
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Wie Psychopathen tatsächlich aussehen: gut integriert in die Gesellschaft mit einer "Maske der Vernunft"
hannibal lecter mask psychopath
© picture-alliance / dpa/UIP
Wie sich Menschen Psychopathen vorstellen
Es gibt psychologische Begriffe, die sich still und heimlich in den Alltagsgebrauch eingeschlichen haben. So still und heimlich, dass man sie zwar mit Selbstverständlichkeit verwendet, aber selten darüber nachdenkt, was sie eigentlich genau bedeuten. Der Begriff Psychopath gehört dazu, das Wort Soziopath ebenso. Aber ist das eigentlich das Gleiche? Ganz und gar nicht, sagt der US-Kriminologe Scott Bonn von der Drew University.
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Eine Frage, ein Test: "Wie sehr stimmen Sie der Aussage zu: Ich bin ein Narzisst?"

Selbstbezogen, geltungsbedürftig, eitel: Narzissten finden sich selbst oft unwiderstehlich. Jetzt zeigt ein Experiment, dass eine einzelne Frage Narzissmus ebenso gut erkennbar macht wie ein ganzer Psychotest.
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Verliebt in sich selbst - Narzissten stehen dazu
Wer herauszufinden möchte, ob jemand ein Narzisst ist, kann sich lange Psychotests offenbar sparen: Eine einzige Frage genügt, glauben zumindest US-Psychologen. Sie hatten in einer Untersuchung mit mehr als 2200 Freiwilligen herausgefunden, dass die direkte Nachfrage der einfachste Weg ist, um Narzissten zu identifizieren.

Wie die Forscher um Brad Bushman von der Ohio State University in Columbus in der Zeitschrift PLoS One berichten, konnten sie in insgesamt elf Experimenten die entsprechende Frage ausmachen. Sie lautet: "Wie sehr stimmen Sie der Aussage zu: Ich bin ein Narzisst?" Ergänzt wurde die Frage mit der Anmerkung, ein Narzisst sei selbstbezogen, geltungsbedürftig und eitel.
Eye 1

"Dunkelkammer" des Rechts: 60% Fehldiagnosen bei psychiatrischen Gutachten

Mit dem Fall Mollath ist die Kritik an psychiatrischen Gutachten wieder aufgeflammt. Sie sollen beurteilen, wie gefährlich Straftäter sind. Die Betroffenen fühlen sich schnell wie in Kafkas „Process“.

Die Kennung ICD 10: F 22.0 bedeutete für Gustl Mollath sieben Jahre Zwangsunterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Dahinter verbirgt sich die Diagnose „Wahnhafte Störung“. Im ersten Strafverfahren vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth war für den Gerichtsgutachter klar: Mollath ist psychisch schwer krank und weiterhin gefährlich. Ein anderer Psychiater sprach von einer „groben Falschbegutachtung“ und sah weder Anzeichen einer psychischen Erkrankung noch der Gemeingefährlichkeit. Solche eklatanten Widersprüche zwischen Gutachtern sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch den rechtsradikalen Norweger Anders Breivik hielten die einen Ärzte für schizophren, die anderen für voll zurechnungsfähig.
Bullseye

Exzessive "Selfies" weisen auf psychische Störung hin - Selbstmordversuch eines Teenagers, da perfektes Bild misslang

Nehmen Sie eine Menge Selfies auf? Dann könnten Sie psychisch krank sein. Die Begeisterung für Selfies ist jetzt offiziell als psychische Störung anerkannt worden.
selfie
Prominente die gern ihren verschwenderischen Lebensstil zeigen und normale Menschen nutzen sie, um ihre Bewegungen auf Social Media Websites zu dokumentieren. Jetzt haben Psychologen von The Priory London und der amerikanischen Psychologist-Association herausgefunden, dass Selfies keine Sucht sind, sondern eine obsessiv-kompulsive Störung. Zwei Drittel der Patienten mit Körperbildstörungen müssen zwanghaft von sich selbst Fotos machen.

Die Experten haben die Angewohnheit Selfies zu machen mit anderen psychischen Erkrankungen verglichen und haben festgestellt, dass Personen die regelmässig auf der Suche nach dem perfekten Bild seien, in einigen Fällen sehr krank sind.
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Gehirn entsorgt und speichert Wissen nach emotionaler Bedeutung und Kontext der Persönlichkeit

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Der Münchner Hirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel
Unser Gehirn ist auf Schnelligkeit trainiert, Nicht-Relevantes entsorgt es von selbst - nicht immer zu unserer Zufriedenheit. Hirnforscher Ernst Pöppel plädiert für einen entspannten Umgang mit Wissenslücken.

Mit Trivial Pursuit fing es an. 1981 kam das Spiel der Belanglosigkeiten auf den Markt und zeigte, dass Allgemeinbildung Spaß machen kann. Inzwischen gehören Quiz-Shows zum Alltag und Allgemeinbildungslexika füllen die Regale. Wie eine Sucht grassiert der Wunsch, in möglichst vielen Bereichen Bescheid zu wissen. Und das, obwohl die Welt immer komplexer wird - und der Umfang an verfügbaren Daten immer größer. Alle fünf bis sieben Jahre soll sich das weltweit verfügbare Wissen verdoppeln, schätzen Experten.

FOCUS-Online hat Professor Ernst Pöppel, Psychologe und Hirnforscher, gefragt: Ist es überhaupt sinnvoll für den Einzelnen, so viel Allgemeinwissen anzuhäufen? Besteht nicht die Gefahr, das Gehirn zu überfrachten?

Ernst Pöppel: Menschen sollten ein Orientierungswissen haben, eine Landkarte des Wissens, das sich um die zentralen Themen unseres Lebens dreht. Das wäre heute z.B. Basiswissen über die Finanzmärkte, andere Kulturen, Energie- und Umweltthemen plus ein bisschen Geschichte. Viele andere Themen, die in Quiz-Shows oder Gesellschaftsspielen abgefragt werden, sind meines Erachtens völlig unwichtig, das Wissens darüber unnütz.
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Müdigkeit fördert unethisches Verhalten

Müdigkeit
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Müdigkeit verändert den Menschen: Wer sonst ein Ausbund an Loyalität ist, kann sich am Abend in einen unehrenhaften Lügner verwandeln.

Es kann sich lohnen, etwas länger liegen zu bleiben. Denn Menschen, die in aller Herrgottsfrühe aufstehen, tendieren dazu, am Abend zu lügen und betrügen, wie US-Forscher herausfanden. Dasselbe gilt auch für Nachteulen - bei ihnen verschiebt sich die Zeit des unethischen Verhaltens einfach in die Morgenstunden.

Die aktuelle Studie zeigt, dass es schwieriger wird, unehrenhaften Versuchungen zu widerstehen, wenn die Energiereserven einer Person aufgebraucht sind. In einer in der «Harvard Business Review» veröffentlichten Zusammenfassung ihrer Ergebnisse schrieben die Forscher:
«Im Gegensatz zur Annahme, dass gute Menschen Gutes tun und schlechte Menschen Schlechtes, gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass gute Menschen unethisch und schlechte Menschen ethisch handeln können, abhängig von den Umständen des Moments.»
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Hirnaktivität bei Sexsucht ähnelt der von Drogenabhängigen

„Hypersexualität“: Wenn Sex zur Sucht wird
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Vor allem in der Boulevard Presse wird immer wieder von der Sexsucht prominenter Sportler oder Schauspieler berichtet. Wissenschaftlich ist über die Hypersexualität bislang wenig bekannt. Forscher haben nun Sexsüchtige im Hirnscanner untersucht und dabei Parallelen zu Drogenabhängigen festgestellt.

Über Sexsucht von Prominenten wird in Boulevard Medien berichtet

US-Golf-Profi Tiger Woods und Schauspieler Michael Douglas: Sie und viele andere Prominente sollen sexsüchtig sein. Auch in TV-Serien wie „Californication“ oder zuletzt durch Lars von Trier mit „Nymphomaniac“ wurde die Sexsucht in Szene gesetzt. Vor allem in der Boulevard Presse taucht das Thema immer wieder auf. Viele Menschen meinen, es handle sich dabei lediglich um einen Mythos, um die Untreue der Stars mit einer Sucht zu begründen. Doch die Sexsucht gibt es tatsächlich, wird allerdings von Experten, wie Psychologen oder Therapeuten, als Hypersexualität bezeichnet. Auch wen sich bereits zahlreiche Prominente deswegen behandeln haben lassen, ist noch immer wenig über die Störung bekannt.

Verschiedenste Ursachen

Wie Die Welt berichtet, geht die Forschung davon aus, dass etwa einer von 25 Menschen an Hypersexualität leidet. Betroffene sind dem Bericht zufolge süchtig nach sexuellen Handlungen und vernachlässigen ihren Alltag häufig, um ihr gesteigertes sexuelles Verlangen zu befriedigen. Auch wenn die Datenlage zum Krankheitsbild nicht sonderlich gut sei, hätten Mediziner, Psychologen, Sexualwissenschaftler und Psychotherapeuten verschiedenste Ursachen für diese Störung ins Feld geführt. So ist oft eine manifestierte Depression Hintergrund der Krankheit. Betroffene versuchen dann ihre Depression mit dem Kick der Befriedigung durch Sex zu kompensieren. Außerdem könnte es sein, dass neben emotionalen, körperlichem oder psychischem Missbrauch in der frühen Kindheit, Sexsucht auch durch die zunehmende Verfügbarkeit von Sex und Pornografie beeinflusst wird.
Heart

Dr. Gabor Maté: "Wenn der Körper Nein sagt - Die Verbindung zwischen Stress und Krankheiten verstehen" - Eine außergewöhnlich wichtige Arbeit

Übersetzt von de.sott.net

Dr. Gabor Maté, mit Wohnsitz in Vancouver, behauptet, dass viel zu viele Ärzte das zu vergessen scheinen, was einstmals eine weitverbreitete Annahme war - dass Emotionen sehr stark sowohl mit der Entstehung von Krankheiten als auch mit der Wiedererlangung der Gesundheit zusammenhängen. Basierend auf medizinischen Studien und seiner eigenen Erfahrung mit chronisch kranken Patienten in der Abteilung der Palliativpflege im Krankenhaus in Vancouver, wo er sieben Jahre lang der medizinische Koordinator war, liefert Maté die Gründe dafür, dass wichtige Verbindungen zwischen der Psyche und dem Immunsystem bestehen. Er hat herausgefunden, dass Stress und das emotionale Temperament eines Individuums eine kritische Rolle in einer Reihe von Krankheiten spielen.

body says no, gabor mate

Wenn der Körper nein sagt, sollten wir manchmal genau "zuhören".
(Anmerkung der Übersetzung: Nachfolgend findet sich das Interview mit Dr. Gabor Maté; die deutsche Transkription finden Sie weiter unten).



Kommentar: So viel wir wissen ist de.sott.net die erste deutsche Seite, die die neuesten Untersuchungsergebnisse von Gabor Maté dem deutschsprachigen Raum näher bringt. Es wird auch langsam Zeit!

Gabor Maté's Arbeit ist so wichtig, dass wir uns entschlossen haben, Teile dieser Forschungen endlich auch dem deutschen Publikum näher zu bringen. Sein Buch When the Body Says No: Exploring the Stress-Disease Connection (Wenn der Körper nein sagt: Die Verbindung zwischen Stress und Krankheiten verstehen) gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Werken, die in diesem Bereich jemals erschienen sind.

Leider sind bis jetzt fast alle seine Bücher nicht in der deutschen Sprache erschienen. Wir hoffen stark darauf, dass sich dies bald ändert! Denn das Wissen das uns Maté in seinem Werk mitteilt ist buchstäblich bahnbrechend und bezieht sich nicht nur auf Stress und die Verbindung zu vielen Krankheiten, sondern auch direkt auf das was Georges I. Gurdjieff der Welt mitteilen wollte: Wir sind fast in jedem Moment unseres Lebens uns selbst nicht bewusst und agieren dadurch fast ausschließlich wie Roboter, die von ihrer Umgebung programmiert wurden. Maté beweist somit auch, dass die Erkentnisse, die Gurdjieff schon vor vielen Jahrzehnten erkannt hat, in der Tat richtig sind und durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden.

Auch de.sott.net hat die Wichtigkeit des Stressabbaus schon vor einigen Jahren erkannt und deshalb das erstaunliche Heilungs-, Verjüngungs- und Medidationsprogramm mit dem Namen Éiriú Eolas entwickelt. Gabor Maté's Arbeit beweist wieder einmal wie wichtig das Wissen über Stress und dessen Reduzierung ist.

Lesen Sie hierzu auch folgenden Artikel:

Nervenzusammenbruch der Massen: Millionen von Menschen am Rande des Abgrunds, während eine Stress-Epidemie die Gesellschaft heimsucht

eiriu eolas
© eiriu-eolas.org
Das Atemprogramm Éiriú-Eolas


Vader

Dein Partner kann ein Psychopath sein

© Shutterstock

Befinden Sie sich in einer Beziehung mit einem Psychopathen? Sie denken wahrscheinlich, dass man solche Menschen sofort erkennt - am teuflischen Glanz in den Augen, dem Hakenkreuz-Tattoo auf der Stirn oder den ständigen Gesprächen über Serienmörder beim Abendessen.


Doch so einfach ist die Sache nicht. Psychopathen können äußerst charmant sein und auf den ersten Blick wie der absolute Traumprinz wirken. Wenn Sie die Zeichen also nicht kennen, kann es passieren, dass ein Psychopath Sie in seinen Bann zieht, und Sie erst merken, mit wem Sie es zu tun haben, wenn es zu spät ist. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie auf diese 10 Anzeichen achten:


Kommentar:
"Doch so einfach ist die Sache nicht."
In der Tat! Psychopathen können eine außerordentlich gut ausgeprägte Maske der Vernunft tragen:

Kommentar:

Cult

Warum schaffen es auffällig viele Psychopathen ins höchste Management?

psychopath
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Sie manipulieren andere, sind erfolgreich - und gefährlich. Überdurchschnittlich viele Psychopathen schaffen es ins höchste Management, sagt der Psychologe Jens Hoffmann.

ZEIT ONLINE: Es heißt, Manager mit psychopathischen Zügen seien gut für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Herr Hoffmann, können Sie das bestätigen?

Jens Hoffmann: Auf keinen Fall. Psychopathen sind gefährlich - auch für den Unternehmenserfolg.

ZEIT ONLINE: Warum?

Hoffmann: Weil sie extrem gefühlskalt und hochmanipulativ sind. Sie denken nicht an das Unternehmen, sondern handeln nur in ihrem eigenen Interesse. Sie haben Spaß an Dominanz und Kontrolle. Sie demütigen gern andere und mögen es oftmals auch, wenn andere Angst vor ihnen haben. Selbst haben sie keine Angst. Gerade das macht sie in Führungspositionen gefährlich, denn sie treffen oft hochriskante Entscheidungen, die ein Unternehmen in den Ruin treiben können.

Kommentar: Es ist sehr erfreulich, dass immer mehr etablierte Medien ihre Aufmerksamkeit dem Phänomen der Psychopathie widmen (siehe hier und hier). Wie Sie dem Artikel sicher entnommen haben konnten, herrschen auch viele Missverständnisse in der wissenschaftlichen Welt über Psychopathie (z.B ihr fördernder Charakter für die menschliche Evolution), die zum größten Teil durch Psychopathen an der Macht verbreitet werden, um die Blicke der normalen empathischen Menschen von sich abzuwenden und die Gefahr der Psychopathie für die Gesellschaft herunterzuspielen.

Hier finden Sie ausführlichere Infos zum Thema: Die Maske der Vernunft

Wenn Sie mehr nicht nur über Psychopathie, sondern auch über die Auswirkungen dieser Persönlichkeitsstörung auf unsere Gesellschaft wissen möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke. Das Buch können Sie hier erwerben.

© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


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