Erdveränderungen
Karte


Cloud Lightning

Blitzeinschlag bei Atomkraftwerk Krümmel legte Stromversorgung für Kühlung lahm

atomkraftwerk krümmel
© Wikipedia.de
Atomkraftwerk Krümmel
Notstromdiesel sichern Reaktorkühlung vorübergehend

Ein Blitzeinschlag hat die Stromversorgung des abgeschalteten Atomkraftwerks Krümmel lahmgelegt und dessen Not-Energiesysteme aktiviert. Das teilte das schleswig-holsteinische Energiewendeministerium in Kiel mit. Demnach starteten während des Vorfalls am frühen Dienstagabend "anforderungsgemäß" fünf Notstromdiesel und belieferten das Kraftwerk für etwa dreieinhalb Stunden mit Energie, bis die reguläre Spannungsversorgung der Anlage wieder hergestellt war.

Störungen im Reaktor gab es nach Angaben des für die Atomaufsicht zuständigen Ministeriums nicht. Demnach ist in derartigen Fällen außerdem nur der Betrieb von zwei Notstromdieseln als Mindestreserve vorgesehen. Es habe daher noch weitere Puffer gegeben. Zusätzlich hätte auch noch die Möglichkeit bestanden, den Reaktor aus einem nahen Pumpspeicherwerk mit Energie zu versorgen.

Der Blitz schlug laut Ministerium nicht direkt in das Kraftwerk ein. Er traf das Stromnetz in der Umgebung des Reaktors. Trotz des Ausbleibens von Problemen beauftragte das Ministerium nach eigenen Angaben Sachverständige mit einer genaueren Untersuchung.
Bad Guys

Schweres Seebeben vor Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea wird von einem schweren Erdbeben getroffen: Vor der Küste des Inselstaates messen Seismologen eine Erschütterung von 7,5 auf der Richterskala. Das Beben könnte zudem einen Tsunami ausgelöst haben. Behörden warnten vor einer Riesenwelle.
© stepmap.de / n-tv.de
Vor der Küste Papua-Neuguineas im Pazifik hat sich ein schweres Seebeben ereignet. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 7,5 an. Für Papua-Neuguinea und die Salomonen gab das Pacific Tsunami Warning Center eine Tsunami-Warnung heraus, darin wurde die Stärke des Bebens mit 7,8 angegeben. Die Warnung wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Laut US-Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum des Bebens 75 Kilometer südwestlich der Stadt Panguna auf der Insel Bougainville. Es geschah kurz vor Mitternacht (Ortszeit). Über Schäden ist noch nichts bekannt. In derselben Gegend hatte zwölf Stunden zuvor schon einmal die Erde gebebt: Die Stärke dieses Bebens gab die USGS mit 6,6 an.
Cloud Lightning

Gewitter überflutete Berliner Straßen

starkregen berlin
© Charles Yunck
In Berlin und Brandenburg hat es zum Teil heftig geregnet. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Starkregen und stürmischen Böen. Einen Großeinsatz der Feuerwehr gab es unter anderem in Reinickendorf.

Die Berliner Feuerwehr musste am Mittwochnachmittag wegen eines Gewitters und starken Regens etliche Einsätze fahren.

Am Schlimmsten wurde ein Gebäude in Waidmannslust im Bezirk Reinickendorf in Mitleidenschaft gezogen. Dort schlug ein Blitz in einen Dachstuhl am Zehntwerderweg ein. Das Dach brannte daraufhin in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr rückte mit 35 Einsatzkräften aus, die die Lage recht schnell unter Kontrolle bringen konnten. Verletzt wurde niemand.
Cloud Precipitation

Starkregen setzte Keller unter Wasser im Norden Deutschlands

© dpa
Eine kräftige Regenfront zog über Hamburg hinweg
Besonders häufig musste die Feuerwehr im Hamburger Westen ausrücken. Auch in den kommenden Tagen bleibt es schwülwarm und regnerisch.

Hamburg. Eine Gewitterfront mit Starkregen ist in der Nacht zu Mittwoch über den Norden gezogen und hat zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen im Norden geführt. Auch am Morgen regnete es noch teils kräftig.

Allein in Hamburg musste die Feuerwehr 18 Mal ausrücken, weil Keller Unterführungen vollliefen, oder Äste drohten, auf die Straße zu fallen. Betroffen war größtenteils Stadtteile im Westen, wie Othmarschen, Flottbek, Blankenese und Nienstedten.

Laut Angaben des Hamburger Instituts für Wetter- und Klimakommunikation bleibt das Wetter im Norden auch in den kommenden Tagen unbeständig. Besonders nachmittags kommt es immer wieder zu Regen. Dazu wird bei Temperaturen von bis zu 23 Grad schwülwarm.
Bad Guys

Erdbeben erschütterte Mexiko: Stärke 7,2

Ein schweres Erdbeben hat das mittlere und südliche Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,2 lag rund 36 Kilometer nordwestlich der Ortschaft Tecpan im Bundesstaat Guerrero nahe der Pazifikküste, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Viele Menschen erlitten einen Schock. Über Verletzte oder Tote ist bislang aber nichts bekannt. Im rund 270 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst. Tausende Menschen verließen in Panik ihre Häuser und Büros. "Das war ein schweres Beben. Zum Glück wurde niemand verletzt", sagte der Leiter des Zivilschutzes der Hauptstadt, Luis Felipe Puente.
Kurz nach dem Beben kreisten Hubschrauber auf der Suche nach Schäden über dem Zentrum von Mexiko-Stadt. Puente warnte vor Nachbeben und forderte die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. In Mexiko-Stadt, Acapulco und Chilpancingo stürzten die Dächer und Wände einiger Gebäude ein, wie die örtlichen Behörden mitteilten. In mehreren Vierteln der Hauptstadt sei der Strom ausgefallen, sagte Bürgermeister Miguel Ángel Mancera. Einige Menschen blieben in Aufzügen stecken und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.
Cloud Lightning

SOTT Video Zusammenfassung: Planetarische Umwälzungen und Höchste Fremdartigkeit im März 2014




Zeichen der Zeit im März 2014

"Wissen schützt, Ignoranz gefährdet"

In der dritten Folge unseres neuen monatlichen Programms zeigt das folgende Video Aufnahmen der weltweiten 'Zeichen der Zeit' im März 2014 und verbindet die Punkte zwischen planetarischen Umwälzungen, sozialen Umwälzungen, und 'kosmischem Wetter' in Form von Meteor-Feuerball Aktivitäten.

Der Monat begann mit stürmischen Wellen, die sowohl auf die Westküste der USA als auch auf Europa aufschlugen, während eine Reihe von starken Erdbeben die gesamte Länge des Feuerrings entlang des amerikanischen Doppelkontinents 'aufrissen'. Der sogenannte 'polare Vortex' kam wieder zurück und brachte Nordamerika tiefe Frosttemperaturen. Trotz der Dürren und Großflächenbrände im Februar erlebte Washington State im März eine Flut, die zerstörerische Erdrutsche verursachte und 20 Menschleben kostete.

Es kam zu mehreren schweren Explosionen in Wohnkomplexen sowohl in der USA als auch in Europa. Es wird angenommen, dass zerborstene Gasrohrleitungen dafür verantwortlich sind, doch offiziell sind diese Fälle weiterhin ungeklärt. Interessanter Weise öffnete sich einer der vielen, großen Erdfälle in städtischen Gegenden in diesem Monat direkt neben der Explosion in Harlem, bei der 8 Menschen starben. Ermittler fanden in Bodenproben des Unfallorts ungewöhnlich hohe Werte an natürlichem Methangas, was darauf hindeutet, dass ein Ausgasen von Methan vor Ort eine Rolle in der plötzlichen Vernichtung der Gebäude gespielt haben könnte.
Phoenix

Vulkanausbruch in Peru: 4000 Bewohner evakuiert

Die peruanischen Behörden bringen Tausende Menschen vor einem drohenden Vulkanausbruch in Sicherheit. Etwa 4.000 Bewohner müssen das Gebiet um den seit Tagen aktiven Vulkan Ubinas im Süden des Landes verlassen, wie die Regierung in Lima gestern mitteilte. Ein Gebiet im Umkreis von 20 Kilometer um den Vulkan sei bereits mit Asche bedeckt.

Asche und Rauch drohten die Gesundheit der Dorfbewohner zu gefährden, sagte Agrarminister Juan Benites der staatlichen Nachrichtenagentur Andina. Außer den Bewohnern werden laut Benites auch rund 30.000 Tiere in Sicherheit gebracht. Am Dienstag hatte die Regierung wegen der verstärkten Aktivität des Ubinas einen dreimonatigen Ausnahmezustand für die Region erklärt.
Ambulance

Vier Skifahrer von Lawine getötet in Norwegen

Bei einem Lawinenabgang im nördlich der Hauptstadt Olso gelegenen Sunndalsfjell sind am Montag vier Skifahrer tödlich verunglückt. Erst am Mittwoch fanden Helfer die Verschütteten.
© dpa
Von der Wucht der Lawine zertrümmerte und zerstörte Autos in Österreich. In Norwegen forderte eine Lawine mindestens vier Totedopfer.
Oslo - Eine Lawine hat in Norwegen vier Skifahrer verschüttet und tödlich verletzt. Das berichtete der norwegische Rundfunk (NRK) am Mittwoch. Die Männer hatten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern gehört. Ihre Begleiter hatten sie am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht an einem verabredeten Treffpunkt aufgetaucht waren. Schlechtes Wetter und viel Schnee hatten die Suche nach den Vermissten am etwa 350 Kilometer nördlich von Oslo gelegenen Sunndalsfjell erschwert. Rettungshubschrauber waren über dem Gebiet gekreist.

Am Mittwochmorgen waren zunächst drei der vier Verunglückten gefunden worden. Lawinenhunde hatten den vierten Skifahrer kurze Zeit darauf aufgespürt, wie der Sender NRK berichtete. Schon am Dienstag hatte ein Polizeisprecher die Chancen, die Vermissten noch lebend unter dem tiefen Schnee zu entdecken, im Rundfunk als „mikroskopisch klein“ eingeschätzt.

dpa
Blackbox

Nach Erdbeben in Nicaragua: Erwacht jetzt der Vulkan?

Vulkan Momotombo
© AP
Der Vulkan Momotombo liegt am Managua-See
Managua - Seit Tagen erschüttern immer wieder Erdbeben Nicaragua. Ein Forscher am Institut für Geologische Studien des Landes befürchtet nun, dass sie den Vulkan Momotombo wecken könnten.

Nach einer Reihe von Erdbeben in Nicaragua haben Forscher vor einem drohenden Vulkanausbruch in dem mittelamerikanischen Land gewarnt. Vor allem am Berg Momotombo am Managua-See drohen gemäss dem Nicaraguanischen Institut für Geologische Studien (Ineter) Eruptionen.

«Normalerweise kündigen sich Vulkanausbrüche durch Erdbeben an, deshalb gibt uns die seismische Aktivität Anlass zur Sorge», sagte der Leiter der Seismologie am Ineter, Wilfried Strauch, gestern im Fernsehen. «Wir glauben, dass die Beben nahe dem Momotombo den Vulkan aktivieren könnten. Wir beobachten die Situation ständig.»
Phoenix

Feuerwalze in Chile überollt Hafenstadt Valparaíso: Feuer wandert von Haus zu Haus

Eine gigantische Feuerwalze hat in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso schwere Schäden angerichtet. 16 Menschen starben, Hunderte Häuser wurden zerstört. Heftige Winde erschweren den Einsatz der Löschfahrzeuge. Nur schwer lässt sich das Feuer unter Kontrolle bringen.

feuer hafenstadt valparaiso
© AFP
Bei einem Großbrand in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso sind nach offiziellen Angaben elf Menschen umgekommen und mindestens 500 Häuser zerstört worden. Ein am Samstagabend in den Hügeln am Stadtrand ausgebrochenes Buschfeuer breitete sich rasend schnell aus und fraß sich auch am Sonntag immer weiter ins Stadtinnere. Ganze Straßenzüge wurden Opfer der Flammen, stets gab es neue Explosionen. Auf Fernsehbildern war eine riesige Flammenwand zu sehen, die Haus für Haus verschlang.

Am Sonntag regnete es dann die heiße Asche aus dem Wald auf die Stadt ab. Atemprobleme waren die Folge, vor allem bei älteren Menschen und Kindern. "Das ist die schlimmste Katastrophe, die ich je gesehen habe. Nun befürchten wir, dass sich das Feuer in das Zentrum der Stadt bewegt, was die Notsituation noch einmal verschlimmern würde", so der Gouverneur der Region, Ricardo Bravo.
Top