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Erdveränderungen


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Mückenplage in Deutschlands Hochwassergebieten

Nach den Wassermassen kommen die Mücken. An Oder, Elbe und Donau werden sich die Plagegeister wohl noch etliche Wochen lang massenhaft vermehren. Sonne und Wärme machen die Flutgebiete zu wahren Mücken-Brutkästen.
Mücke
© dpa/picture alliance
Eine Mücke saugt Blut aus einem Arm eines Mannes. Mit der massenhaften Vermehrung der Plagegeister müssen die Menschen in den Überflutungsgebieten noch wochenlang leben.
Berlin. Die aufkommende Mückenplage wird den Menschen in den Hochwassergebieten Deutschlands noch etliche Wochen zu schaffen machen. „Erst zwei bis drei Wochen, nachdem die Überflutungsgebiete wieder trocken sind, wird dort auch die Zahl der Mücken langsam zurückgehen“, so der Insektenexperte Burkhard Schricker (FU Berlin) am Dienstag.

„Derzeit ist das Wasser aber schön warm und nährstoffreich, so dass die Mückenweibchen massenhaft Eier ablegen, die sich schnell entwickeln“, so der Biologe. Nach spätestens 14 Tagen schlüpfen neue Mücken, die sich wiederum prompt fortpflanzen - Vermehrung nach dem Schneeballprinzip. Hinzu komme: In den weitflächigen Überflutungsgebieten haben die Mückenlarven keinerlei Fressfeinde, wie etwa Libellen.
Sun

Hitze führt in der Schweiz zu Lawinen und Murenabgängen - Evakuierung von mehreren Dörfern

Schweiz, Schneeschmelze
© dpa / Swiss-image.ch/Christof Sonderegger
Bedrohte Idylle im Wallis: Der Hitze der vergangenen Tage bringt den Schnee zu schnell zum Schmelzen
Endlich ist der Sommer da. Doch die Hitze der vergangenen Tage bringt das Eis der Berge zum Schmelzen: Wegen der Gefahr von Murenabgängen und Lawinen mussten in der Schweiz Dörfer evakuiert werden. Experten sprechen von einer unberechenbaren Lage.

Die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung lassen den Schnee in den Bergen schneller als gewöhnlich schmelzen. Die Wildbäche in den Bergen führen mehr Wasser als bisher. Murenabgänge sind die Folge. Die Gerölllawinen bringen Schlamm und Gestein mit sich und können schlimme Verwüstungen anrichten.

Wie „1815.ch“, das Onlineportal des Walliser Boten, berichtet, wurde die Region um St. Nikolaus im Schweizer Kanton Wallis deshalb heute Nacht evakuiert. Bahnlinie und Kantonsstraße mussten vorübergehend gesperrt werden. Baumaschinen räumten den Schutt aus den randvollen Geschiebesammlern.
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Monsunartige Regenfälle und Flut in Indien - Viele Tote und Verletzte

Im Norden Indien sind infolge monsunartiger Regenfälle dutzende Menschen ums Leben gekommen. Indische Medien berichten am Montag von bislang über 50 Toten und hunderten Verletzten. Insgesamt seien mehrere zehntausend Menschen von der Flut betroffenen, viele würden noch vermisst.
india flood
© AP Photo
Bulldozer und andere Fahrzeuge treiben in einem überfluteten Fluss in Uttarkashi, Indien am Montag, den 17. Juni 2013.
Durch seit über zwei Tage andauernde Regenfälle sind mehrere Flüsse im Norden Indiens über die Ufer getreten und verschiedene Gebiete unter anderem des Bundesstaates Haryana überflutet worden. Der so genannte indischen Monsun verursacht regelmäßig schwere Überschwemmungen im Land und fordert jährlich viele Menschenleben.
Airplane Paper

Kreuzfahrtschiff Poesia wird durch Sturmböe ins Hafenbecken getrieben

In Kiel hat eine Sturmböe bei einem Unwetter das Kreuzfahrtschiff MSC Poesia von der Pier losgerissen. Eine Webcam hielt die dramatischen Momente fest.


Die knapp 294 Meter lange MSC Poesia lag am Samstag am Kieler Ostseekai, als sich der Zwischenfall ereignete. Eine heftige Windböe drückte das Kreuzfahrtschiff von der Piermauer weg und ließ die Leinen reißen. Das Heck des Schiffs trieb dann ins Hafenbecken hinein.

Die Crew der MSC Poesia manövrierte das Schiff weniger später wieder an die Pier zurück und machte erneut fest. Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Zwischenfall niemand.
Bad Guys

Erdbeben der Stärke 5,8 in Mexiko

Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat in der Nacht zu Sonntag das Zentrum von Mexiko erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der mexikanischen Erdbebenwarte kurz nach Mitternacht südöstlich der Stadt Huitzuco im Bundesstaat Guerrero in 50 Kilometern Tiefe und war auch in Mexiko-Stadt spürbar. Schäden oder Opfer wurden nicht gemeldet.
Calculator

Erdbeben der Stärke 5,8 in Griechenland gemessen

Die griechische Insel Kreta ist am Samstag von einem Erdbeben erschüttert worden. Auf der Richterskala wurde dem Geodynamischen Institut Athen zufolge um 19.11 Uhr (Ortszeit) eine Stärke von 5,8 gemessen.

Kreta - In der Stunde habe es mehrere schwächere Nachbeben gegeben. Ein Experte des Instituts sagte dem Streiksender des früheren staatlichen Rundfunks ERT, es habe sich bei dem ersten Erdbeben vermutlich um das Hauptbeben gehandelt.

Um sicher zu sein, müsse man aber mindestens 24 Stunden warten. Schäden seien aber bislang nicht gemeldet worden, das Epizentrum habe südlich der Insel unter dem Meeresboden gelegen.

dpa
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Heftiges Gewitter richtete Sturmschäden in Bremen an

Ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat am Sonnabendnachmittag im Bremer Stadtgebiet zu diversen Einsätzen von Feuerwehr und Polizei geführt.

Infolge von Sturmböen stürzten zahlreiche Bäume und abgerissene Äste auf Straßen, manche der Bäume begruben auch Autos unter sich. Auf Dächern lösten sich Dachpfannen oder andere Abdeckelemente und mussten gesichert werden. Verletzt wurde laut Feuerwehr jedoch glücklicherweise niemand.

Nahezu sämtliche Wachen der Berufsfeuerwehr sowie vier Freiwillige Feuerwehren waren zwischen 14 und 18.30 Uhr an über 30 Einsatzorten aktiv, um Sturmschäden zu beseitigen.

Wegen des begleitenden Regens bildete sich zudem unter anderem auf der A27 schnell eine glitschige Masse aus zerfahrenem Laub und Zweigen - aufgrund der Aufräumarbeiten kam es dort lauit Polizei zwischenzeitlich zu Verkehrsbehinderungen.

jop
Bizarro Earth

13.800 Evakuierungen nach Deichbruch - Schiffe sollen versenkt werden, um Deich zu schließen

Fischbeck/Magdeburg - Es ist die bisher ungewöhnlichste Aktion seit Beginn des Hochwassers in Sachsen-Anhalt: Um die gewaltigen Wassermassen auf ihrem Weg ins Landesinnere zu stoppen, werden zwei Lastkähne vor einem gebrochenen Deich in der Elbe im Landkreis Stendal versenkt. Sie sollten am frühen Samstagabend per Sprengung auf Grund gesetzt werden und so den Durchfluss bei Fischbeck schließen. Riesige Säcke mit Sand und Steinen, die von Hubschraubern aus abgeworfen werden, sollen danach die Stelle zusätzlich sichern.

Weiter südlich im Salzlandkreis wurde den Wassermassen schon mit explosiver Ladung zu Leibe gerückt. Am Vormittag sprengten Einsatzkräfte bei Breitenhagen den Saaledeich, um das Hochwasser aus den dort überfluteten Gebieten schneller zurück in den Fluss zu leiten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) besuchte am Samstag nur wenige Kilometer entfernt in Barby und Nienburg vom Hochwasser betroffene Agrarbetriebe. Sie sei sich mit Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens (beide CDU) einig darüber gewesen, dass die aktuelle Flutkatastrophe größere Schäden als das Hochwasser 2002 bei den Landwirten angerichtet habe, sagte ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums.
Bullseye

Fernsehturm von Blitz getroffen in Sankt Petersburg

Bei einem Sturm in der russischen Stadt musste der Fernsehturm der Stadt als Blitzableiter dienen.


Reuters
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Gewitter ließ Flugzeuge am Boden in Frankfurt

Ein starkes Gewitter hat den Betrieb des Frankfurter Flughafens beeinträchtigt: Mindestens 65 Starts und Landungen mussten abgesagt werden. Auch der "Tag der Luftfahrt" war betroffen. Fraport schloss aus Sicherheitsgründen das Festgelände.

Frankfurt am Main - Das Gewitter sei durch die An- und Abflugrouten des größten deutschen Flughafens gezogen. Auch Verspätungen habe es deshalb gegeben, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor örtlichen Gewittern mit Starkregen gewarnt. Die Gefahr örtlich starker Niederschläge bestehe auch in der Nacht zum Montag.

Das Unwetter beeinträchtigte auch die Veranstaltung "Tag der Luftfahrt". Er musste in Frankfurt früher abgebrochen werden. Die Veranstalter sagten am Sonntagmorgen Aktionen auf dem Freigelände im Süden des Flughafens ab. Das zentrale Festgelände mit einem Airbus A380 als Hauptattraktion wurde geschlossen. Wegen des nahenden Gewitters sei die Sicherheit der Gäste nicht mehr gewährleistet gewesen, sagte ein Fraport-Sprecher.