Erdveränderungen
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Pumpkin 2

Lava des Vulkan Kilauea auf Hawaii bedroht die Ortschaft Pahoa - Evakuierung hat begonnen

Ein rot glühender Lavastrom frisst sich langsam durch die grüne Landschaft von Hawaii - für die Bewohner der kleinen Ortschaft Pahoa ist er eine bedrohliche Gefahr.

Kilauea Ausbruch Oktober 2014
© Reuters
Am Dienstag hat die Lava aus dem Vulkan Kilauea den Rand der Ortschaft erreicht und ist mehrere Meter auf ein Grundstück vorgedrungen, wie die Behörden mitteilten.

Der Strom bewegt sich nach Angaben der Bezirksleitung von Hawaii im Schnitt mit einer Geschwindigkeit von fünf bis neun Metern pro Stunde. Mehrere Häuser sind von der Zerstörung bedroht.

Einige der rund 950 Einwohner haben die Gemeinde bereits verlassen. Die Menschen wurden aufgefordert, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Manche wollen bis zuletzt ausharren. Charlene Ewing, Besitzerin eines Cafés in Pahoa, sagte dem Lokalsender KITV4: "Wir haben so lange geöffnet, bis der Rauch kommt."

Der über 1.200 Meter hohe Kilauea liegt auf Big Island im Vulkan-Nationalpark des 50. US-Bundesstaates. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Seit den 1980er-Jahren werden regelmäßig Ausbrüche verzeichnet. Viele der Lavaströme fließen allerdings an den Flanken des Berges durch unbewohnte Gebiete in den Pazifik.

Der über 1.000 Grad heiße Lavastrom, der nun den Ort Pahoa bedroht, ist seit Ende Juni auf dem Vormarsch. Er hat seither mehr als 20 Kilometer zurückgelegt. Nach Angaben der Wissenschaftler des Hawaiian Volcano Observatory ist der zerstörerische Strom an seiner Spitze rund 50 Meter breit.

Kommentar: Dieser Lavastrom ist gemächlich genug um Bewohnern von Pahoa die Möglichkeit zu geben, ihre Häuser rechtzeitig zu verlassen. Es gab in letzter Zeit jedoch auch andere Vulkanausbrüche:




Bizarro Earth

Costa Rica - Größter explosiver Ausbruch des Turrialba in den letzten 100 Jahren

In Costa Rica haben die Behörden starke seismische Aktivitäten am registriert und einen “Gelben Alarm” verhängt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stieß der nach dem Irazú zweithöchste Vulkan (3.325 Meter) im zentralamerikanischen Land eine Aschewolke aus, die sich mehrere Kilometer weit verbreitete. Demnach führte eine Explosion zum seitlichen Einsturz eines Kraters, Asche verteilte sich über mehrere Städte in den nördlichen Provinzen Cartago, San José, Heredia, Alajuela und im Zentrum des Landes.

Vulkan Turrialba Costa Rica Oktober 2014
© AFP
Größte Explosion am Turrialba in den letzten 100 Jahren
In den Gebieten rund um den Vulkan wurde die Bevölkerung evakuiert, während das Landwirtschaftsministerium für den Transport von fast 400 Stück Vieh verantwortlich zeichnete. Die Behörden bestätigten, dass dies die größte Explosion am Turrialba in den letzten 100 Jahren war.

Der Turrialba liegt nordöstlich von Cartago, direkt neben dem Irazú. Er besteht hauptsächlich aus Andesit und ist mit vier Kratern bestückt, von denen der nordöstlichste der älteste und bereits erloschen ist. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere explosive Ausbrüche mit pyroklastischen Strömen, der letzte Ausbruch erfolgte 1866. Seit Januar 2006 ist der Turrialba wieder aktiv. Siedlungen in der Nähe des Kraters wurden daraufhin zeitweise evakuiert.

Kommentar: Mutter Erde ist immer noch sehr aktiv und es gab an vielen Stellen unserer Erde Vulkanausbrüche. Überzeugen Sie sich selbst:



Nebula

Heftiger Sonnensturm führte zu Polarlichtern, die sogar in Österreich zu sehen waren!

Seltene astronomische Beobachtungen konnten in der Nacht auf Mittwoch gemacht werden. Derzeit sind auch riesige Sonnenflecken zu sehen. In Klagenfurt gibt es ab Dienstag neuen Astrostammtisch.
polarlichter kärnten österreich
© Gert Perauer
Ein weiteres Zeichen von planetaren Umwälzungen: Polarlichter, die bis nach Österreich zu sehen sind
Ein heftiger Sonnensturm traf in den vergangenen Tagen die Erde. Polarlichter, die sonst eher in Skandinavien, Island oder Nord-Kanada zu beobachten sind, waren dadurch bis nach Kärnten zu sehen.

Während auf einigen Homepages schon in den vergangenen Tagen von möglichen Polarlichtern in Österreich die Rede war, hielten das die Experten in Kärnten für eher unwahrscheinlich. "So starke Polarlichter kommen im Schnitt alle zehn Jahre vor. Aber eine Prognose darüber abzugeben, ob diese bis Kärnten zu sehen sind oder nicht, ist fast unmöglich, da das von vielen Faktoren abhängt", sagte Kurt Anetzhuber von der Astronomischen Vereinigung Kärnten (AVK). Am Dienstag hielten er sowie sein Kollege Helmut Haslinger dies noch für eher unwahrscheinlich. Dennoch gelang es dem Döbriacher Fotografen Gert Perauer mittels Langzeitbelichtung vom Dobratsch aus, das Polarlicht sichtbar zu machen.

Kommentar: Hier eine Zusammenfassung der planetarischen Umwälzungen, die unsere blaue Kugel erfasst haben: Erdveränderungen, extremes Wetter, Feuerbälle, höchste Fremdartigkeit, etc. Und all das nur innerhalb eines Monats! Weitere monatliche Video-Zusammenfassungen dieser immer intensiver werdenden weltweiten Erdveränderungen finden Sie hier.



Cloud Precipitation

Erdrutsch verschüttet Dorf in Sri Lanka - Mindestens 16 Tote und 150 Verschüttete

Nach einem Erdrutsch in Sri Lanka ist die Zahl der Vermissten deutlich nach unten korrigiert worden. Es wird nicht mehr von 300, sondern von 150 Verschütteten ausgegangen. Überlebt hat wahrscheinlich keiner von ihnen.

Sri Lanka Erdrutsch,Koslanda
© ASP
Retter kämpfen sich durch die Schlammwüste
Laut Katastrophenschutz kam der Berghang oberhalb eines Dorfes im Landesinneren von Sri Lanka gegen 07.45 Uhr Ortszeit ins Rutschen und hat Teile der Ortschaft unter sich begraben. Anders als zunächst vermutet seine viele Bewohner des Dorfes bereits unterwegs zur Arbeit und viele Kinder in der Schule gewesen, hieß es.

Etwa 150 Dorfbewohner würden noch unter den Schlamm- und Geröllmassen vermisst, sagte Katastrophenschutzminister Mahinda Amaraweera. In ersten Berichten war von rund 300 Verschütteten die Rede. Nach Krankenhausangaben wurden bislang 16 Tote und drei Überlebende geborgen. Bei den meisten der Vermissten handelt es sich demnach um Arbeiter von nahe gelegenen Teeplantagen und ihre Angehörigen. Rund 140 Häuser wurden den weiteren Angaben zufolge von den Massen mitgerissen. Der Erdrutsch ereignete sich im Dorf Koslanda, etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo.

Kommentar: Erdrutsche in der Monsunperiode sind eine von vielen Möglichkeiten, welche derzeit Tod oder Zerstörung über uns Menschen bringt. Dieses Video gibt einen Überblick über die extremen Wetterereignisse im September:


Anfang Mai 2014:
Mehr als 2100 Tote: Gewaltige Schlamm-Lawine in Afghanistan begräbt gesamtes Dorf unter sich - Suche nach Überlebenden aufgegeben

Ende Mai 2014:
Größte Schlammlawine unserer Zeitgeschichte, begräbt ganzes Dorf im Bundesstaat Colorado, USA unter sich: 6 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und bis zu 75 Meter tief

Bizarro Earth

Senkloch zwischen Drebsdorf und Großleinungen

Am Montag hat es zwischen Großleinungen und Drebsdorf einen Erdfall gegeben. Am Rand der Landesstraß tat sich plötzlich ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Loch auf.
© M. Schumann
Erdfall zwischen Großleinungen und Drebsdorf
Am Rand der Landesstraße zwischen Großleinungen und Drebsdorf hat es am Montagmittag einen Erdfall gegeben. Etwa 250 Meter nach dem Großleinunger Ortsausgang tat sich plötzlich ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Loch auf. Wie erste Messungen ergaben, ist es 80 Zentimeter tief. Die zuständige Landesstraßenbaubehörde hat die Stelle absperren lassen.

Der Verkehr wird halbseitig vorbeigeführt. Die Gegend um Großleinungen liegt mitten im Südharzer Karstgebiet, wo es immer wieder Erdfälle gibt, da der Gips im Untergrund ausgewaschen wird. Andererseits geht wenige Meter von der Stelle entfernt ein uralter Kanal unter der Straße entlang, dessen Decke schon einmal eingebrochen ist. Experten sollen heute den Erdfall untersuchen. Danach wird entschieden, wie weiter verfahren wird.

mz

Kommentar: Diese Erklärungen könnten stimmen, jedoch handelt es sich um ein weltweit vermehrt auftretendes Phänomen, wo nicht überall solche Erklärungen Sinn machen.



Cloud Precipitation

Erben des Hurrikan "Gonzalo": Sintflutartige Regenfälle in Bulgarien

Wiesbaden - Ex-Hurrikan Gonzalo trägt sich mit Vehemenz in die Geschichtsbücher ein, sein langer Weg der Verwüstung reicht von den Bermudas über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis nach Griechenland und an den westlichen Schwarzmeerraum.

Nachdem der Sturm unser Land überquert hat, zog er weiter nach Südosten und hinterließ eine Spur der Verwüstung, denn gleichzeitig wanderte auch das Gebiet höhenkalter Luft in den östlichen Mittelmeerraum. Das rief nicht nur in Griechenland schwere Unwetter hervor, sondern auch in Bulgarien.

In höher gelegenen Teilen im Norden Bulgariens fielen am Wochenende sogar bis zu 30 Zentimeter Schnee. Zahlreiche, teils noch belaubte Bäume hielten den Schneemassen nicht stand. Verkehrsverbindungen waren unterbrochen, Stromausfälle mussten verkraftet werden.

Kommentar:



Windsock

Ex-Hurrikan „Gonzalo“ brachte Sturm und Tote in Großbritannien

Berichte über starke Winde und sintflutartigen Regen.

Gonzalo UK Okt 2014
© Keystone/AP/John Giles
Die Fahrt der Küste entlang in der Nähe von Blackpool war nervenaufreibend.
London - Eine Frau ist in der Londoner Innenstadt von einem umstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt worden. Die Notärzte hätten vergeblich versucht, die Frau wiederzubeleben, sagte eine Sprecherin des Rettungsdiensts.

Ein umstürzender Baum verletzte am Vormittag auch in Southwick am Ärmelkanal drei Menschen, sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" waren am Dienstag über Großbritannien hinweggefegt.

Westküste besonders betroffen

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde traf der Sturm besonders die Westküste Großbritanniens. Wegen überfluteter Gleise fielen in Wales Züge aus. 350 Haushalte waren ohne Strom. In Schottland blieben Fähren in den Häfen, Brücken wurden geschlossen.

Kommentar:

Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" bringt Unwetter nach Deutschland: Entgleister Zug, Schneefall und Stromausfälle

Sturm “Gonzalo”: Felsstürze, Behinderungen und Stromausfälle in Tirol

Ice Cube

"Doppelt so viele Kältewinter durch Klimaerwärmung": Wie bitte? Erwärmungs-Sekte kann der Realität immer noch nicht ins Auge blicken

Zentralasien erlebt dank schwindendem Meereis doppelt so viele Kälteeinbrüche
© Jeremy Potter NOAA/OAR/OER
Das arktische Meereis schwindet - und das beeinflusst das Klima auch anderswo
Doppelt so viele Kältewinter trotz Klimaerwärmung - klingt paradox. Doch zumindest in naher Zukunft könnte Eurasien genau dies bevorstehen. Denn das Abtauen des arktischen Meereises verändert die atmosphärische Zirkulation so, dass im Winter vermehrt extrem kalte Luft nach Süden strömen kann. Nimmt wie Erwärmung dann noch weiter zu, wird sie allerdings irgendwann diesen Kälteeffekt wieder ausgleichen, wie japanische Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience" berichten.


Kommentar: Diese berühmt berüchtigten Simulationen schon wieder.. Langsam wird es peinlich...

Binoculars

Schwere Stürme in Griechenland stapelten Autos übereinander

In Athen standen nach heftigen Stürmen ganze Straßen unter Wasser. Einwohner mussten sich in Sicherheit bringen. Laut Informationen des griechischen Wetterdienstes, sollen die Unwetter noch den gesamten Samstag über anhalten.



Ein heftiger Sturm hat in Athen schwere Schäden hinterlassen. Autos wurden zuhauf aufeinander geschoben, Geschäfte und Wohnungen liefen mit Wasser voll.

Die Feuerwehr stellte über 150 Leute ab, um in Autos eingeschlossene Personen zu befreien oder Keller auszupumpen. Über 500 Notrufe seien eingegangen, so die Feuerwehr. Verletzte gab es aber offenbar keine. Obwohl es viele brenzlige Situationen gab, wie dieser Restaurantbesitzer berichtet.

Kommentar:



USA

Historischer Präzedenzfall: Kalifornien droht Massenflucht, wegen extremer Dürre. 14 Gemeinden nun fast völlig ohne Wasser

Kalifornien benötigt Starkregen, und zwar schon bald, ansonsten sitzen die 38 Millionen Bürger des US-Bundesstaates buchstäblich auf dem Trockenen. Laut jüngsten Medienberichten stehen inzwischen 14 Gemeinden in Kalifornien fast völlig ohne Wasser da. Ändert sich die Situation nicht grundsätzlich, könnten im kommenden Jahr viele weitere folgen.

Screenshot
Vor wenigen Monaten waren es Kaliforniens Wasserwächtern vom State Water Resources Control Board (SWRCB) zufolge noch 28 Gemeinden gewesen, denen das Wasser fast vollständig ausging. 14 gelang es, sich zumindest temporär etwas Luft zu verschaffen. Den anderen 14 Gemeinden jedoch droht ein beispielloser Notstand, der Tausende kalifornischer Familien zwingen könnte, ihre Zelte abzubrechen und sich saftigere Weiden zu suchen.

Dass derzeit drastische Maßnahmen ergriffen würden, sei »ein Signal dafür, wie schwer diese Dürre ist«, sagte Bruce Burton der Los Angeles Times. Burton ist stellvertretender SWRCB-Direktor. Erstmals überhaupt überwacht das Board Gemeinden im Staat, denen das Wasser vollends auszugehen droht - eine Situation, für die es keinerlei historische Präzedenzfälle gibt.
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