Erdveränderungen
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Kräftiges Gewitter setzte Straßen in Mainz unter Wasser

Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat am Samstagnachmittag in Mainz eine große Hauptstraße und mehrere Keller überflutet. „Die Saarstraße musste stadteinwärts am Uni-Campus zeitweise gesperrt werden, stadtauswärts kam es auch zu Verkehrsbehinderungen“, sagte eine Polizeisprecherin. Das Wasser habe in der Straße kurzzeitig rund 40 Zentimeter hoch gestanden, teilte die Mainzer Feuerwehr mit. Nach dem Ablaufen blieb eine etwa 25 Zentimeter hohe Schlamm- und Geröllschicht zurück, die das Technische Hilfswerk mit einem Radlader beseitigen musste.
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© dpa
„Das war ein kurzes, heftiges Unwetter, mit Hagel und Gewitter. Nach ein paar Minuten war alles vorbei“, berichtete die Sprecherin der Polizei. Dennoch seien einige Gullideckel herausgedrückt worden und Äste auf die Straße geflogen.

„Es ist ziemlich viel Wasser auf einmal runtergekommen. Das hat die Kanalisation nicht gepackt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr, die zu rund 70 Einsätzen ausrücken musste. Auch ins Arbeitsamt sei Wasser eingedrungen. Rund 100 Rettungskräfte der beiden Berufsfeuerwehren sowie mehrerer Freiwilliger Feuerwehren waren im Einsatz. Verletzt wurde durch das Unwetter niemand.

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Umbrella

Sandteufel am Sportgelände in Winnenden reisst Sonnenschirme und Zelte in die Luft

Aus heiterem Himmel haben Wirbelwinde bei einem Sportfest in Winnenden große Sonnenschirme und Zeltdächer in die Luft gerissen. Das Inventar ging durch das Wetterphänomen zwar zu Bruch, ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand.

© Davidovski
Zuschauer des Sportturniers staunen ungläubig, als Zelte und Sonnenschirme in die Luft geweht werden.
Winnenden - Ein hierzulande eher seltenes Wetterphänomen hat am Sonntagmittag bei einer Sportveranstaltung in Winnenden unweit des Wunnebades Aktive und Publikum in Aufregung versetzt. Buchstäblich aus heiterem Himmel kam ein starker Luftwirbel auf, der Sonnenschirme und Pavillonzelte packte und in die Luft riss. „Ich habe gedacht, ich träume“, sagt Michael Dengler, der Vorsitzende des Vereins EK Winnenden, der zu diesem Zeitpunkt dort ein Turnier für Handballjugendmannschaften veranstaltete. Nach dem Wirbelsturm, der nach Schätzung Denglers 20 bis 30 Sekunden anhielt, stürzten Schirme und Pavillons wieder auf den Sportplatz herab und gingen dabei zu Bruch. Die Besucher hätten das Wetterereignis unverletzt überstanden, lediglich eine Spielerin habe eine leichte Blessur am Arm erlitten.

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Cloud Lightning

Kobold-Blitze sollen durch Schwerewellen entstehen

Forscher enträtseln atmosphärische Bedingungen oberhalb von Gewitterwolken
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© Florida Institute of Technology
Falschfarben-Aufnahme von Sprites über einem Gewitter in Kansas aus dem Jahr 2000
Rätselhafte Himmelslichter: Blitzeinschläge am Boden können auch oberhalb von Gewitterwolken spektakuläre Entladungen fast bis in 100 Kilometer Höhe auslösen. Einen wichtigen Faktor bei der Entstehung dieser "Sprites" haben Wissenschaftler nun ausgemacht: Schwerewellen in der oberen Atmosphäre verstärken demnach Störungen in elektrischen Feldern und lassen so die Blitze auch weit nach oben ausschlagen, schreiben die Forscher im Journal "Nature Communications".

Die Blitze bei einem starke Gewitter bieten schon vom Boden aus gesehen einen spektakulären Anblick. Trotz intensiver Gewitterforschung werfen sie jedoch noch viele Fragen auf - und noch viel rätselhafter ist, was oberhalb einer Gewitterwolke geschieht: Bei starken Blitzeinschlägen flackern dort ebenfalls elektrische Entladungen bis in Höhen von 80 Kilometern in der Mesosphäre, oberhalb der Stratosphäre. Wie sie so flüchtig und rätselhaft sind, erhielten diese Blitze die Bezeichung "Sprites", englisch für "Kobolde". Wissenschaftlich belegt sie erst seit 1989. Wie sie entstehen ist aber noch weitgehend unklar.

Feuerwerk in der Mesosphäre

Sprites sind manchmal bei Nacht mit bloßem Auge vom Boden aus erkennbar, die meisten Aufnahmen stammen aber bisher von Flugzeugen, Space Shuttles oder der Internationalen Raumstation. Sie sind meist rötlich gefärbt und erscheinen wie eine Stichflamme, die sich nach oben verzweigt. Viele haben auch strahlenartige Ausläufer nach unten und erinnern geradezu an eine explodierende Feuerwerksrakete - allerdings mit einem Lichterspiel von bis zu 50 Kilometern im Umkreis.

Kommentar: Es wäre interessant diese Sprites mit der Theorie des elektrischen Universums erklären zu können. Näheres zum elektrischen Universum können sie in den folgenden Artikeln erfahren:


Wolf

Entlaufene Schimpansen greifen Zoobesucher an

Kurz konnten "King", "Cheetah" und "Felipa" die Freiheit außerhalb ihres Geheges im "Oasis Park" genießen. Dabei bissen die Schimpansen auch drei Zoobesucher. Zwei Affen überlebten den Ausflug nicht.
© dpa
Symbolfoto
Drei entlaufene Schimpansen haben in einem Safari-Zoo auf der Kanaren-Insel Fuerteventura viele Besucher in Angst und Schrecken versetzt und drei Menschen verletzt. Ein 59 Jahre alter Mitarbeiter des Zoos in La Lajita sei am Freitag mit sehr schweren Bissverletzungen an Gesicht und Körper per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden der spanischen Ferieninsel.

Zu den Verletzten gehöre auch das Ehepaar, das den Zoo "Oasis Park" betreibe. Für zwei der Affen endete der Ausbruch tödlich. Einsatzkräfte der Guardia Civil und der Lokalpolizei hätten das Männchen "King" und das Weibchen "Cheetah" mit Gewehrschüssen töten müssen, nachdem der Einsatz von Beruhigungspfeilen erfolglos gewesen sei, hieß es. Das Weibchen "Felipa" sei freiwillig in sein Gehege zurückgekehrt.

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Bad Guys

Erdrotation verlangsamt sich: Letzte Minute im Juni ist 61 Sekunden lang - Erklärung für verstärkte Erdbeben und Erdfälle?

„Die letzte Minute des heurigen Juni wird 61 Sekunden lang sein - sie wird um eine so genannte Schaltsekunde verlängert. Dies ist notwendig, um die Verlangsamung der Erdrotation auszugleichen. Während die meisten davon nicht bemerken werden, sollten Systemadministratoren wichtige EDV- und Kommunikationssysteme darauf gut vorbereiten.“
Am Anfang war der Schattenstab. Mit ihm lässt sich die Uhrzeit anhand des Sonnenstands am Himmel schätzen. Basierend auf der Astronomie der Babylonier und Ägypter wurden Tag und Nacht in je 12 Stunden geteilt. Doch diese Stunden sind übers Jahr verteilt nicht gleich lang. In Wien wäre eine Tagstunde zur Sommersonnenwende gut doppelt so lang wie zur Wintersonnenwende.

Die Menschen richteten den Schattenstab parallel zur Erdachse aus. Damit wurden die Stunden gleich lang. Dann wurden mechanische Uhren erfunden und das nächste Problem tauchte auf: 12 Uhr Mittag war nicht immer 12 Uhr Mittag. Die Erde umkreist die Sonne nach den Keplerschen Gesetzen, in Sonnennähe (Jänner) rascher als in Sonnenferne (Juli). So geht die Sonnenuhr einmal vor, einmal nach, der Unterschied macht im Jahr bis zu 16 Minuten aus. Die Räderuhren gingen genauer als das Räderwerk des Sternenhimmels.

Kommentar: Es mag vielleicht nur eine Sekunde sein, die sich die Erde langsamer dreht, doch kann das sehr viele Auswirkungen auf die Erde haben, die viele Wissenschaftler gar nicht auf ihrem Schirm haben. Zum Beispiel sind da die verstärkten Erdfälle, Erdbeben und die Vulkanaktivität die damit theoretisch im Zusammenhang stehen können.

Lesen Sie auch die ersten beiden Kapitel von dem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, wo alternative und der Wirklichkeit entsprechende Theorien des Universums zur Erklärung der weltlichen Phänomene herangezogen werden:


Cloud Lightning

Ausnahmezustand in Sotschi ausgerufen: Überschwemmungen - So viel Regen wie in 2 Monaten gefallen

  • Bei einem schweren Unwetter im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi ist mindestens ein Mann ums Leben gekommen.
  • In dem Ort der Olympischen Winterspiele von 2014 wurden Hunderte Häuser überschwemmt.
  • Zudem mussten Flugverbindungen abgesagt werden, die Bahnlinie stand unter Wasser, der Busverkehr kam zum Erliegen.
  • In nur 14 Stunden war so viel Regen gefallen, wie sonst in etwa zwei Monaten.
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© afp

280 Menschen in Sicherheit gebracht


Nach heftigen Regenfällen haben die Behörden in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi den Ausnahmezustand ausgerufen. In nur 14 Stunden war so viel Regen gefallen, wie sonst in etwa zwei Monaten. 280 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, sie kamen in Notunterkünften und bei Verwandten unter. Ein etwa 40 Jahre alter Mann ertrank, teilten die Behörden mit.

Etwa 400 Häuser im Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 seien durch das Hochwasser zerstört worden. Auch der Bahn- und Flugverkehr kam zeitweise zum Erliegen. Einsatzkräfte aus anderen Städten seien nach Sotschi geschickt worden, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen, hieß es aus dem Katastrophenschutzministerium.

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Windsock

Sieben Tote durch Taifun mit Starkregen in Vietnam - vier weitere werden vermisst

Hanoi. Bei einem Taifun im Norden Vietnams sind nach offiziellen Angaben sieben Menschen ums Leben gekommen. Mindestens vier Menschen wurden am Donnerstag vermisst, gab der Katastrophenschutz bekannt.

© epa/Luong Thai Linh
Unter den Opfern des Sturms sei auch ein 86 Jahre alter Mann, den die Wassermassen nach starkem Regen in seinem Haus in der Provinz Son La wegschwemmten. Der erste Tropensturm des Jahres traf am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 133 Kilometern pro Stunde auf die vietnamesische Küste, wie das nationale Wetterzentrum mitteilte. Am regionalen Flughafen in Hai Phong fielen etwa 30 Flüge aus.

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Better Earth

Erdfall auf Golfplatz in Kansas - der Zweite innerhalb von 4 Wochen in den USA

Auf einem Golfplatz im US-Bundesstaat Kansas hat sich ein riesiges Erdloch aufgetan - vermutlich ausgelöst durch heftige Regenfälle. Zumindest ein Spieler nimmt die Situation aber mit Humor.

© kctv5
Canyon Farms Golf Club in Lenexa: Erdloch auf Loch 13
Mitgliedern des Canyon Farms Golf Club in Lenexa bietet sich seit Kurzem ein völlig neues und nicht geplantes Hindernis: Mitten auf Bahn 13 des Golfplatzes im US-Bundesstaat Kansas ist der Boden abgesackt. Nun klafft dort ein gewaltiges Loch in der Erde, wie der lokale Fernsehsender KCTV5 berichtet.

Als Ursache werden dem Bericht zufolge heftige Regenfälle vermutet. Ein Teil des Golfplatzes soll dem Klub zufolge über einem ehemaligen Steinbruch errichtet worden sein. Der Großteil der Mine wurde demnach in mehreren geotechnischen Studien als stabil eingestuft.

Kommentar: Schwere Regenfälle, Bergbau oder kaputte Wasserleitungen sind denkbare und häufig genannte Ursachen für Erdfälle und Erdlöcher. Jedoch handelt es sich um ein weltweit vermehrt auftretendes Phänomen, und nicht überall machen diese Erklärungen Sinn.


Bad Guys

Kleiner Erdfall in Bonn aufgetreten

Ein plötzlicher Straßeneinbruch in der Adenauerallee, etwa auf Höhe der Kinderklinik, behindert seit Dienstag den Verkehr. Das Bonner Tiefbauamt hat die Stelle sofort abgesperrt. Wie lange die Reparaturarbeiten dauern, konnte die Stadt bislang noch nicht sagen.
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© Nicolas Ottersbach
Auch die Ursache sei bislang ungeklärt, hieß es. Vor genau zwei Jahren gab es in diesem Bereich, etwa in Höhe der Raiffeisenstraße, schon einmal vier Absackungen. Damals waren beschädigte Sinkkastenleitungen Schuld an den Löchern in der Fahrbahn. Wenn es regnet, fließt das Wasser im Rinnstein die Straße entlang in den Sinkkasten und von dort in den Kanal. Diese können schon mal bei starkem Regen unterspült werden, wenn sie lecken.

Hier war es wohl so, dass der Boden absackte, weil die Holzverkleidungen in Baugruben 30 Jahre nach dem Erstellen von Neubauten verfault waren. Die häufigste Ursache aber ist wohl die Ausspülung, wenn ein Kanal undicht ist oder eine Wasserleitung tröpfelt. Dieser Prozess kann sich über viele Jahre hinziehen, bis sich urplötzlich die Erde auftut.

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Cow Skull

Massives Fischsterben in Guatemala - Unter Verdacht steht Pestizid, das auch die einheimische Bevölkerung gefährdet

Mehr als 12.000 Menschen sind wegen der Vergiftung eines Flusses in Gefahr. Massives Fischsterben. Bevölkerung beschuldigt Palmölunternehmen
© El Informante Petenero
Tausende Fische starben aufgrund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion.
Guatemala-Stadt. Die Behörden der Gemeinde Sayaxché im Departamento Petén haben die Alarmstufe Rot für das Einzugsgebiet des Flusses La Pasión ausgerufen. Vor zwei Wochen waren dort Tausende tote Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht. Anhand von Wasserproben ist nun festgestellt worden, dass der Fluss mit dem verbotenen Pestizid Malathion verseucht ist. Betroffen ist eine Zone von 150 Kilometern entlang des Flusses, in der 9.700 Menschen in 14 Gemeinden leben. Außerdem sollen 8 weitere Gemeinden mit fast 3.800 Einwohnern gefährdet sein.

Obwohl der Planungschef des Palmölunternehmens Reforestadora de Palma del Petén REPSA die Nutzung von Malathion abstreitet, wird die Firma bezichtigt, für die Flussvergiftung mitverantwortlich zu sein. Ein Gerichtshof hat inzwischen die vorübergehende Schließung von REPSA veranlasst, während das Umweltministerium Untersuchungen durchführt. Ebenso wird ermittelt, inwiefern die Agrarunternehmen Entidad Nacional Agroforestal S.A. NAISA und Tikindustrias Verantwortung für die aufgetretene Umweltverschmutzung tragen.