Erdveränderungen
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Bad Guys

Schwere Unwetter in Südfrankreich: Mehrere Tote und Stromausfälle

Nach heftigen Gewittern hat ein Fluss einen Campingplatz bei Montpellier überflutet und mehrere Wohnmobile mit sich gerissen. Fünf Camper ertranken. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Flood Manila 2014-Sept
© Francis R. Malasig
In Manila kämpfen sich Einwohner durch die überfluteten Straßen.
Mindestens fünf Camper sterben

Mindestens fünf Menschen sind bei schweren Unwettern mit Überschwemmungen auf einem Campingplatz in Südfrankreich ums Leben gekommen. Starke Regenfälle hatten in der Nacht zum Donnerstag in Lamalou-les-Bains in der Nähe von Montpellier einen kleinen Fluss plötzlich zu einer Flut anschwellen lassen.

Wohnmobile und Wohnwagen auf dem Gelände am Fluss wurden mitgerissen, wie Medien berichteten. Mehrere Menschen wurden in Südfrankreich nach den schweren Unwettern und Gewittern am Donnerstag noch vermisst.
Bizarro Earth

Stärkstes Erdbeben seit 1497 in Schweden - Spürbar in Stockholm und Oslo

Erdbeben Schweden 15.09.2014
© Unbekannt
Ein für Skandinavien extrem ungewöhnliches und starkes Erdbeben traf um 15.08 Uhr Mittelschweden. Nach ersten Angaben von Geofon hatte es Magnitude 4.7. Das Epizentrum lag etwa 300 Kilometer nordwestlich von Stockholm. Schwedische Behörden (Universität Uppsala) gehen knapp unter Magnitude 5 aus. Details wurden noch nicht ermittelt.

Da das Epizentrum in einer dünn besiedelten Region des Landes lag, rechnen wir nicht mit nennenswerten Schäden. Es war jedoch in vielen Teilen des Landes (hauptsächlich im zentralen Teil), sowie im Nachbarland Norwegen deutlich spürbar. Unter anderem gibt es Meldungen aus Trondheim.Einzelne Zeugen aus Stockholm, Oslo und Tallinn (Estland) haben ebenfalls Spürbarkeit gemeldet (laut EMSC).
Besonders in der norwegischen Region Hedmark riefen viele besorgte Bürger bei Polizei und Feuerwehr an, offenbar verängstigt durch das Erdbeben. Meldungen über Schäden gibt es aber keine.

Zuletzt hat es im Januar 1497 ein solch starkes Erdbeben in Schweden gegeben. Damals lag das Epizentrum nahe der Stadt Örebro, es wird auf Magnitude 5.1 geschätzt. Mehrere kleinere Erdbeben mit etwa M 4.0 hat es im 19. Jahrhundert gegeben.
Bizarro Earth

Starkes Erdbeben vor der Insel Guam

Earthquake Guam
© Unbekannt
Die zu den USA gehörende Insel Guam (Gruppe der Marianen) im Westpazifik wurde am Morgen um 8.14 Uhr MESZ von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nach ersten Angaben des USGS wurde Magnitude 7.1 erreicht, demnach lag das Epizentrum wenige Kilometer vor der Nordküste der Insel. Eine Tiefe von etwa 170 Kilometern wurde gemessen, damit besteht keine Tsunamigefahr. Das Pazific Tsunami Warning Center hat keine Warnung herausgegeben. Ein kleiner lokaler Tsunami kann dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Blue Planet

Sturmvorbereitung in China: Einwohner in Hainan tätigen Noteinkäufe

Südchina bereitet sich auf den Taifun Kalmaegi, der sich Montagnachmittag noch 645 Kilometer südöstlich von der Stadt Leizhou in der Provinz Guangdong befand, vor. Die Provinzregierungen von Guangdong und Hainan lösten bereits am Montag einen Stufe-1-Alarm aus.

Wegen des sich nähernden Taifuns Kalmaegi strömen zahlreiche Stadtbewohner von Haikou auf der Inselprovinz Hainan in die Supermärkte, um Lebensmittel zu kaufen.
Wegen des sich nähernden Taifuns Kalmaegi strömen zahlreiche Stadtbewohner von Haikou auf der Inselprovinz Hainan in die Supermärkte, um Lebensmittel zu kaufen.

Chinas Behörde für Flutkontrolle hat am Montag einen Stufe-3-Notfall ausgerufen, um die mögliche Überschwemmung zu bewältigen, während sich Taifun Kalmaegi den südlichen Regionen des Landes nähert.

Laut den Prognosen soll Kalmaegi irgendwo zwischen Wuchuan in der Provinz Guangdong und Wanning auf der Insel Hainan gegen Dienstagmittag auf Land treffen, erklärte das National Meteorological Center.
Snow Globe

Erdveränderungen nehmen zu: Unwetter toben überall auf der Welt: China, Indien, Mexiko und in weiteren Ländern

Sintflutartige Regenfälle, Hurrikane oder Taifune: In verschiedenen Regionen der Welt haben Unwetter zu Wochenbeginn Zerstörung und Leid hinterlassen. Ein Überblick:
unwetter
© Oscar Ramirez
Hurrikan „Odile“ zieht auf mexikanischen Urlaubsort Los Cabos zu.
Bangladesch: In Bangladesch waren nach Angaben des Roten Kreuzes in diesem Jahr mehr als drei Millionen Menschen von den jährlichen Überschwemmungen betroffen - so viele, wie schon seit Jahren nicht mehr. Hunderttausende Menschen mussten demnach ihre Häuser verlassen, 34 000 Häuser seien zerstört worden. Die Organisation hilft den Betroffenen in dem armen südasiatischen Land mit Trinkwasser, Nahrung, Hygiene-Artikeln, Zelten und Medikamenten.

China: Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Chinas Südwesten mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Menschen wurden nach den Unwettern vom Wochenende vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur China News Service am Montag berichtete. Alleine in der Region um die Millionenmetropole Chongqing starben seit Samstag mehr als zwölf Menschen. Rund 30 000 Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

Kommentar:


Schauen Sie sich auch das folgende Video an, welches einen Überblick über die extremen Wettereignisse in dem Monat Juli zeigt:



Snowflake Cold

Die Eiszeit naht: Frühester Schneefall seit 1888 in Amerika

Eine gewaltige Kältewelle erfasste den Norden der USA. Es schneite ca. 2.5 Zentimeter in Rapid City und ist der früheste Schneefall seit 1888. Andere Teile wurde mit bis zu 20cm Schnee bedeckt.


-1°C, 4°C, 10°C, 16°C, 21°C, 26°C, 32°C, 37°C, 43°C
Auch in Kanada schneite es bereits ungewöhnlich früh in diesem Jahr, dass Bäume teilweise unter der Schneelast zusammenbrachen.

Eventuell könnte dieser Winter sehr kalt werden und entspricht teilweise der Aussage von russischen Wissenschaftlern, die eine globale Abkühlung für 2014 ankündigten.
Sun

Dürre in Kalifornien: Wassernotstand, Wassersparen, Notschlachtungen und Ernetausfälle

Leere Wasserreservoirs, verdorrte Felder, braune Wiesen: Kalifornien vertrocknet.
© APA/EPA/JOHN G. MABANGLO
Der Shasta-See ist ebenso wie viele andere kalifornische Seen und Flüsse nahezu ausgetrocknet
Braun ist das neue Grün." Der Slogan, mit dem der Wasserversorger des Bezirks Santa Clara südlich von San Francisco zu sorgsamen Umgang mit dem kühlen Nass auffordert, grenzt an Galgenhumor. Denn die Kalifornier haben angesichts einer lang anhaltenden Dürre wenig zu lachen. Seit drei Jahren hat es nicht mehr nennenswert geregnet, der vorige Winter war besonders niederschlagsarm. Die Schneedecke am Sierra-Nevada-Gebirge, wichtigste Wasserquelle des Bundesstaates, erreichte nur ein Viertel der üblichen Dicke. Flüsse und Seen trocknen aus. Zudem wüten wieder Waldbrände in Kalifornien.

Gouverneur Jerry Brown rief schon im Jänner den Wassernotstand aus. Mittlerweile sind zehn der zwölf größten Wasserreservoirs weniger als halb voll. Im Stausee Lake Mead, dem größten Trinkwasserreservoir der USA südöstlich von Las Vegas, fiel der Pegel um zwei Drittel. Sollte der Wasserstand weiter sinken, droht Vegas aus Trinkwassermangel das Aus.

Kommentar:



Phoenix

Größter Lava-Austritt in Island seit dem 19. Jahrhundert

Die Spaltenergüsse nördlich des Hauptkraters des Bardarbunga sind schon jetzt ein Jahrhundertereignis. Die Befürchtung, dass eine noch größere Eruption bevorstehen könnte, wächst.

bardarbunga lava vulkan eruption
© X80002
Das flüssige Gestein am Bardarbunga erstreckt sich laut Schätzungen von Vulkanologen bereits über eine Fläche von 19 Quadratkilometern.
Snow Globe

Die Eiszeit naht: Erster Schneesturm im September in Kanada

Die kanadische Stadt Calgary kämpft gegen einen Schneesturm. Tausende Menschen sind ohne Strom, Flüge wurden verschoben. Ein internationales Reitturnier kämpft mit 25 Zentimeter Schnee auf dem Turniergelände.
calgary snow
© Reuters
Früher Wintereinbruch in Calgary: Die Feuerwehr räumt abgebrochene Äste von den Strassen. (10. September 2014)
Die eine Million Einwohner der kanadischen Stadt Calgary sind Schnee gewohnt - aber nicht im September. Den dritten Tag in Folge fegte am Mittwoch ein Schneesturm über die Stadt und machte auch den Organisatoren des internationalen Reitturniers von Spruce Meadows einen Strich durch die Rechnung.

Die Schneemassen lasteten so schwer auf den Ästen der Bäume, dass diese auf Stromleitungen stürzten und tausende Menschen ohne Strom waren. In den Strassen wurde Salz gestreut.

Kommentar:

Kleine Eiszeit 2014? Russische Wissenschaftler gehen davon aus: "Uns erwartet eine globale Abkühlung"
Sonnenaktivität, Hochwasser und kleine Eiszeit - Eine Verbindung?
Niedrigste Sonnenaktivität seit 200 Jahren - Steht eine 500 Jahre währende Kleine Eiszeit bevor?

Schauen Sie sich dazu die exklusive "Wärmekarte" von Sott.net an, die anzeigt, in welchen Gebieten im letzten Jahr Extremtemperaturen am häufigsten vorkamen (niedrige und hohe Temperaturen).



Bizarro Earth

Erdfall in Bergheim: Ein Krater, der 27 Tonnen Kies verschlang

Ein mysteriöses Loch klafft auf einer Wiese in Bergheim. Mitte Juli war die Öffnung von mehr als einem Meter Durchmesser plötzlich da. Die Behörden sind bereits eingeschaltet, der Grund für die Einsenkung ist noch unbekannt.
erdfall
© Vlaminck
Ein Loch in Fliesteden mit einem Durchmesser von etwas mehr als einem Meter beschäftigt zurzeit die Behörden. Mitte Juli hat sich die Erde auf einer Wiese an dem Weg Hinter den Hecken geöffnet. Ursache: unbekannt. „Der Fall ist mysteriös“, sagt Wolfgang Berger, Fachbereichsleiter im Bergheimer Rathaus.


Kommentar: Es ist mysteriös und dennoch ein weltweites Phänomen, dass sich die Erde an vielen Stellen unseres Planeten auftut:





Zwei Bauzäune sichern das Loch gleich doppelt ab. In Sorge sind die Behörden, weil sich die Grube zumindest bis jetzt nicht einfach verfüllen ließ. Zunächst gab es den Verdacht, an der Stelle sei ein früherer Brunnen eingestürzt. Der Erftverband ließ alte Unterlagen sichten und stellte dabei fest, dass er hier im Jahr 1995 eine alte Grundwassermessstelle aufgegeben hat.
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