ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Schweres Erdbeben in der Floressee südlich von Indonesien - Hunderte Gebäude beschädigt

Earthquake Erdbeben Indonesien Feb 2015
© Google Earth
Um 14.45 Uhr MEZ traf ein schweres Erdbeben den Süden von Indonesien. Nach vorläufigen Angaben von Geofon und USGS erreichte es Magnitude 6.9. Von der Indonesischen Meteorologie- und Geophysikbehörde wird Magnitude 7.1 angegeben. Das Epizentrum lag in der Floressee zwischen der gleichnamigen Insel Flores und Sulawesi im Norden. Das Hypozentrum lag in etwa 560 km Tiefe. Damit zu tief, um größere Schäden oder einen Tsunami zu verursachen, da die Intensität deutlich geringer ist, als bei oberflächennahen Erdbeben. Im Westen wurden die Erschütterungen bis nach Bali, 800 km entfernt, wahrgenommen. Auch weite Teile von Sulawesi, sowie Osttimor mit der Hauptstadt Dili lagen im Schüttergebiet. Frühere Erdbeben in dieser Region waren meist bis in den Norden vor Australien spürbar. Aktuell gibt es noch keine Meldungen dazu.

Wir rechnen nicht damit, dass es infolge des Bebens zu schweren Schäden kommt. Einzelfälle auf Flores und Nachbarinseln können nicht ausgeschlossen werden.

Update 28. Februar

Mehrere hundert Gebäude wurden nach ersten Meldungen auf der Insel Flores beschädigt. Einige schwer. Eingestürzt ist kein Gebäude. Meldungen über Verletzte gibt es nicht.

Kommentar: Finden Sie heraus an welchen Orten im letzten Monat die Erde gebebt hat:




Cloud Precipitation

Mindestens neun Tote und 5000 Evakuierte durch Fluten in Argentinien

Buenos Aires. Nach erneuten heftigen Regenfällen haben sich die Überflutungsgebiete in Argentinien weiter ausgeweitet. Weite Teile der zentralargentinischen Provinzen Córdoba, San Luis, Santa Fe, Santiago del Estero und Catamarca stehen unter Wasser.

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Bisher kamen nach Angaben der Behörden vom Dienstag (Ortszeit) mindestens neun Menschen ums Leben. Mehr als 5.000 Menschen wurden evakuiert. Landstraßen und Autobahnen verwandelten sich in fließende Gewässer, Stauseen sind bis zum Rand gefüllt. Die Kleinstadt Jesús María in der Provinz Córdoba ist von den Wassermassen eingeschlossen, nachdem die einzige Brücke weggeschwemmt wurde.

Kommentar: Bilder sagen mehr als Worte:




Magnet

Vulkan Villarrica in Chile stößt Lava aus: 3000 Menschen wurden evakuiert

Bei einer Eruption am Dienstag hat der Vulkan im Süden Chiles Asche und Lava in die Höhe geschleudert. Hunderte Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen.
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Eine heftige Eruption erhellt den Nachthimmel über dem Vulkan Villarrica im Süden Chiles. Lava, Asche, und Gesteinsbrocken schießen am frühen Dienstagmorgen Hunderte Meter in die Höhe. Was abstrakt nahezu schön aussieht, kann für die Einwohner der umliegenden Dörfer im Ernstfall eine Katastrophe bedeuten. Der Vulkan, der sich in der Nähe eines Fremdenverkehrsortes und rund 750 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago befindet, ist einer der aktivsten in Südamerika.


Vorsorglich wurde Behausungen in der betroffenen Gegend evakuiert, nach Angaben des chilenischen Innenministeriums wurden weit über 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Ein erschreckendes Erlebnis für manch einen der Betroffenen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Mehr als tausend Menschen wegen Fluten in Spanien evakuiert

Anhaltende Regenfälle in Nordspanien haben den Ebro über die Ufer treten lassen und ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In der Region Navarra waren in der Kleinstadt Tudela (35.000 Einwohner) und in der Ortschaft Bunuel (2.300 Einwohner) die Ortszentren überschwemmt. Wie die Regionalregierung mitteilte, ging das Hochwasser am Sonntag nur langsam zurück.

Floods in Aragonija, river Ebro rising
© EPA
In der Nachbarregion Aragonien mussten etwa 1.000 Bewohner der - vom Wasser eingeschlossenen - Ortschaften Boquineni und Pradilla ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden in Nachbarorten in Turnhallen untergebracht. "Das ist das schlimmste Hochwasser, an das wir uns hier erinnern können", sagte der Bürgermeister von Boquineni, Miguel Angel Sanjuan. "Dass das Ebro-Wasser in unser Dorf eindringen würde, hatte bisher als undenkbar gegolten."

Kommentar: Ereignisse in der Folge von extremen Niederschlägen häufen sich in letzter Zeit. Es gibt viel Schnee an Orten an denen es normalerweise wenig schneit, wie in der Türkei und im Nahen Osten. Im diesem Winter hatten wir im Nordosten der USA, Afghanistan, Russlands fernem Osten, China, Norwegen und Japan schon meterweise Schnee. Finden Sie heraus, an welchen Orten es in den letzten vier Wochen Fluten gegeben hat:




Cloud Lightning

Sinnlose Zukunftstechnik Windenergie - Blitzschlag lässt Flügel abbrechen

Das Unwetter am frühen Montag hat an einem Windrad auf dem Knüllköpfchen schweren Schaden angerichtet, einer der Flügel brach zur Hälfte ab.
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© privat/nhDas Windrad steht still: Ein Blitzeinschlag hat in der Nacht auf Montag vermutlich dafür gesorgt, dass ein Flügel abgebrochen ist. Es zeigt einfach die Anfälligkeit solcher Geräte, da sie Wind und Wetter ausgesetzt sind, wofür sie eigentlich gebaut wurden.
Schwarzenborn. Das abgebrochene Stück landete etwa 30 Meter weiter auf einem Feld. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, öffentliches Eigentum wurde ebenfalls nicht beschädigt.

Das Windrad gehört den Gesellschaftern Burghard Kurz und Frank Martach aus Bad Hersfeld sowie Helmut Schierl aus Rietberg. Laut Burghard Kurz verursachte ein schwerer Sturm die Schäden an dem Windrad: „Zwischen 3.30 und 4 Uhr fegte ein Unwetter über das Knüllköpfchen. Zeugen meldeten in dieser Zeit einen Blitzschlag gefolgt von einem Knall.“ Der Bischof der Reformierten Episkopalkirche Gerhard Meyer, der dort oben wohnt, berichtete von heftigem Sturm, Hagel und einem Knall gegen 3.30 Uhr.

Kommentar: Hier ein ausführlicher Hintergrund zum Ökostrom und warum er einfach nur sinnlos ist:

Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug


Bad Guys

Windhose deckt mehrere Dächer im Vogelsbergkreis ab

In Osthessen hat in der Nacht zum Montag ein schweres Unwetter gewütet. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume fielen um. Auch die A 5 war betroffen.
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© Philipp Weitzel
Vogelsbergkreis - Ein Unwetter zog in der Nacht zum Montag durch den Vogelsbergkreis und wütete im Gemündener Ortsteil Otterbach mit einer Windhose. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Feuerwehr wurden sechzehn Dächer beschädigt, ein Hausbewohner wurde durch herabstürzende Ziegeln verletzt. Besonders stark beschädigt wurde das Dorfgemeinschaftshaus, getroffen wurde auch das Gerätehaus der örtlichen Feuerwehr. Zahlreiche Bäume stürzten um und blockierten Straßen, ein Telefonmast knickte ab und das Stromnetz brach durch herumfliegende Trümmer zusammen. Durch abstürzende Ziegeln wurden auch Autos beschädigt und Glasscheiben gingen zu Bruch. Ein kompletter Carport wurde durch die Windhose zum Einsturz gebracht. Die Feuerwehren der Gemeinde Gemünden (Fulda) und der Stadt Homberg (Ohm) waren zur Absicherung der Gefahrenstellen im Einsatz. Unter anderem mit einer Drehleiter wurden Trümmerteile beseitigt.

Kommentar:




Bullseye

Wegen Schnee und Eis: Flugausfälle in Dallas

Drittgrößter Flughafen der Welt

Schneefall und Eisregen haben am internationalen Flughafen von Dallas im US-Bundesstaat Texas zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Mehr als 350 Abflüge seien am Samstagvormittag (Ortszeit) gestrichen worden, teilte der drittgrößte Flughafen der Welt mit. Das entspreche etwa einem Drittel der täglichen Abflüge am Airport Dallas/Fort Worth.
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© GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv
Den Angaben zufolge bedeckten Eis und "mehr als fünf Zentimeter" Schnee die Start- und Landebahnen. Die Verantwortlichen des Flughafens rechneten mit einer Besserung der Lage im Laufe des Tages.

Bezogen auf das Passagieraufkommen ist der Flughafen von Dallas der drittgrößte der Welt. Pro Jahr nutzen 62 Millionen Passagiere den Flughafen, auf dem täglich 1850 Flüge starten oder landen. Von Dallas aus werden 55 Ziele im Ausland und 148 Ziele innerhalb der USA angeflogen.

afp.com

HAL9000

Paar verschwand in einem Erdfall in Seoul

Schock für zwei Fahrgäste in Südkorea: Als sie aus einem Bus stiegen, riss unter ihnen plötzlich der Boden auf. Eine Überwachungskamera filmte, wie die beiden in die Tiefe stürzten.
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© screenshot
Als die beiden in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul aus dem Bus stiegen - der Mann telefonierte und hielt ein Sackerl in der Hand - verloren sie auf einmal den Halt. Unter ihren Füßen riss der Boden auf - und die beiden verschwanden.

Das Paar hat den Sturz in das rund drei Meter tiefe Loch überlebt, meldeten südkoreanische Zeitungen.

Kommentar:




Snowflake Cold

So viel Schnee wie seit 30 Jahren nicht mehr in Afghanistan - Über hundert Tote durch Lawinen

Schneelawinen haben in Afghanistan mehr als 120 Menschen getötet. Allein in der Provinz Pandschir nordöstlich der Hauptstadt Kabul kamen rund 100 Personen ums Leben. Den Helfern fehlt das Gerät, um Verschüttete zu bergen.
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© pa/dpa/EPA
Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird. Den Lawinen waren heftige Schneefälle vorausgegangen. Insgesamt waren vier Provinzen im Nordosten des Landes betroffen, sagte der stellvertretende Direktor des Katastrophenschutzes, Mohammad Aslam Syas. Die Polizei gab die Zahl der Toten mit mehr als 120 an. Staatschef Aschraf Ghani teilte mit, er trauere um die Opfer und habe Helfer entsandt.

Besonders viele Opfer wurden aus der Provinz Pandschir nördlich von Kabul gemeldet. Den Angaben zufolge sind dort etwa 100 Häuser durch die Schneemassen beschädigt oder zerstört worden. Provinzgouverneur Abdul Rahman Kabiri sagte, allein in Pandschir seien etwa 100 Tote geborgen worden. Die Straßen zu mehreren betroffenen Dörfern seien durch die Schneemassen blockiert. "Normale Leute und Regierungsmitarbeiter benutzen Schaufeln und bloße Hände, um diejenigen zu retten, die immer noch unter dem Schnee gefangen sind." So viel Schnee und so viele Lawinen habe es in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben, sagte Kabiri.

Kommentar:




Blue Planet

Klimaerwärmung schlägt wieder zu: Niagara-Fälle fast völlig erstarrt und Kälterekorde in Amerika

Die bittere Kälte in den USA sorgt für Temperaturrekorde von bis zu minus 40 Grad. An den Niagara-Fällen entstand eine spektakuläre Eislandschaft, die Touristen in Scharen anzieht. Der Wasserfall im Staat New York ist oben mit einer dicken Eisschicht bedeckt - auch wenn der Niagara-Fluss darunter noch fließt. Auch die Bäume, Steine und Geländer am Ufer sind wie in einer Rüstung aus Kristall verborgen.
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© APSchneebedeckte Eiszapfen prägen die Niagarafälle derzeit. Wo das Wasser fließt, trägt es Eis mit sich. Sehen Sie selbst – die folgenden Bilder sprechen für sich.
Die Region hatte in den vergangenen Wochen mehrere Winterstürme mit großen Schneemassen erlebt - gefolgt von den nun fast arktischen Temperaturen. An den Niagara-Fällen herrschten am Freitagmorgen minus 22 Grad Celsius.

Minus 40 Grad in Embarrass in Minnesota

In Pennsylvania, New York City und Connecticut gab es Kälterekorde. Etliche Schulen blieben geschlossen. Auch in Washington und Baltimore war es so kalt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Am Reagan National Airport der US-Hauptstadt wurden minus 14 Grad gemessen. Der bisherige Kälterekord - minus 13 Grad - stammte aus dem Jahr 1896. Das ist aber alles nichts gegen das Örtchen Embarrass in Minnesota, das minus 40 Grad maß.

Kommentar: So viel zur vielseitig gepredigten Klimaerwärmung...