Erdveränderungen
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Erneutes Erdbeben in Graubünden

In Graubünden hat innerhalb von 24 Stunden zwei Mal die Erde gebebt. In der Nacht auf Montag wurde am Albulapass ein Beben mit einer Stärke von 3,5 auf der Richterskala registriert. Am Sonntag bebte die Erde im Landwassertal bei Filisur. Meldungen zu Schäden lagen nicht vor.

Das Beben von Montagnacht ereignete sich nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) an der ETH Zürich um 2.43 Uhr 16 Kilometer westlich von Zernez im Unterengadin, wie der Internetseite des SED zu entnehmen ist.

Der Erdbebendienst geht davon aus, dass die Erschütterungen "überregional verspürt worden" seien. Bei einem Beben dieser Stärke seien aber keine Schäden zu erwarten, hiess es.

Schon am Nachmittag des Neujahrstages hatte in der gleichen Region die Erde gebebt. Um 16.34 Uhr registrierte der Erdbebendienst ein Beben der Stärke 3,3 im Landwassertal bei Filisur, rund 15 Kilometer südwestlich von Davos. Der Albulapass wiederum verbindet das Landwassertal mit dem Engadin, in dem Zernez liegt.
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Erdbeben-Serie erschüttert Christchurch

10.000 Haushalte ohne Strom

Wellington. Eine Erdbeben-Serie hat die neuseeländische Stadt Christchurch zu Jahresbeginn erneut erschüttert. In der Nacht zu Montag wurden nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte GeoNet neun Beben gemessen, zwei davon mit einer Stärke von über 5.


Berichte von Schäden oder Verletzten gab es zunächst nicht. Aber in rund 10.000 Haushalten fiel der Strom aus.

In Christchurch kamen im Februar vor einem Jahr mehr als 180 Menschen bei einem massiven Erdbeben ums Leben. Seitdem lassen kleinere Erdstöße die Einwohner nicht zur Ruhe kommen. Kurz vor Weihnachten hatte ein deutlich spürbares Beben die Einwohner erneut erschreckt.
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Schweiz: Erdbeben bei Davos

Rund 15 Kilometer südwestlich von Davos GR im Landwassertal hat am Neujahrstag die Erde gebebt. Der Erdbebendienst der ETH-Zürich registrierte um 16.34 Uhr ein Beben von der Stärke 3,3 auf der Richterskala. Schäden sind bei solchen Erdbeben nicht zu erwarten.

St. Moritz/Zürich. - In der Nähe des Epizentrums dürfte das Beben deutlich zu verspüren gewesen sein, teilte der Erdbebendienst am Sonntagabend mit. Erdbeben sind in der Schweiz nicht aussergewöhnlich. Erst am 27. Dezember bebte die Erde im in der Nähe von Delsberg im Kanton Jura. Das Beben hatte Stärke 3 auf der Richterskala.

(sda)
Phoenix

Chile: Feuer im chilenischen Naturpark weitet sich aus

Ein Brand hat bereits 11.000 Hektar Wald im chilenischen Naturpark Torres del Paine vernichtet. Ein Tourist wurde wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen.

Das Feuer im südchilenischen Nationalpark Torres del Paine

Weil ein Tourist sein gebrauchtes Klopapier verbrennen wollte, greift im chilenischen Nationalpark Torres del Paine ein verheerender Waldbrand um sich. Inzwischen sei eine Fläche von über 12.560 Hektar (125 Quadratkilometer) zerstört worden, schätzte die Katastrophenschutz-Behörde Onemi. Drei der sechs Feuerfronten wurden am Samstag aber unter Kontrolle gebracht, sagte Onemi-Leiter Vicente Núñez.

Der Präsident des Landes Sebastián Piñera erklärte die Gegend zum Katastrophengebiet. Zugleich bat er im Kampf gegen die Flammen um internationale Hilfe. Die Regierung habe Kontakt zu den USA, Australien sowie zum benachbarten Argentinien aufgenommen. Die Zahl der Feuerwehrmänner und Helfer, die im Einsatz sind, soll laut Medienberichten auf fast 600 verdoppelt werden.

Unterdessen wurde ein 23-jähriger israelischer Tourist als mutmaßlicher Verursacher der Brände wegen fahrlässiger Brandstiftung verhaftet.
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Mehr als 50 Tote durch Zyklon "Thane" in Indien

Neu Delhi (dpa) - Die Zahl der Toten durch den Zyklon «Thane» ist in Südindien auf mindestens 53 gestiegen. Unter ihnen sei auch ein französischer Staatsbürger, teilten die Behörden am Samstag mit.
Zyklon
© Nathan G., dpa
Ein Containerschiff ist vor der Südostküste Indiens während des Zyklons "Thana" in Seenot geraten.

Viele der Opfer starben beim Einsturz ihrer Häuser oder wurden von herabfallenden Ästen erschlagen. Andere kamen durch Stromschläge herabstürzender Spannungsleitungen ums Leben.

Der Zyklon hatte am Freitag mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 Kilometern in der Stunde die Südostküste Indiens getroffen. Heftige Regenfälle lösten im Bundesstaat Tamil Nadu sowie dem Gebiet Pondicherry Überschwemmungen aus. In dieser bei Touristen beliebten früheren französischen Kolonie kam der Franzose ums Leben. Tausende Menschen wurden obdachlos.
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Schweres Erdbeben erschüttert Japan am Neujahrstag

Der Osten Japans ist am Neujahrstag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Die Erdstöße waren auch in der Hauptstadt Tokio zu spüren. Über Verletzte oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Das neue Jahr hat in Japan mit einem schweren Erdbeben begonnen. Das Beben der Stärke 7,0 brachte am Sonntag Gebäude in der Hauptstadt Tokio ins Wanken, jedoch hatten die Erdstöße ersten Angaben zufolge keine schweren Folgen. Das öffentliche Leben ging weitgehend uneingeschränkt weiter, und Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Das Beben ereignete sich um 14.28 Uhr (Ortszeit, 06.28 Uhr MEZ), wie die japanische Erdbebenwarte mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge nahe der Insel Torishima, etwa 560 Kilometer südlich von Tokio, in einer Tiefe von 370 Kilometern. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Tiefe mit 348 Kilometern an.

Der Betreiber des Atomkraftwerkes Fukusihima meldete keine Schäden oder Probleme von dem havarierten Kernkraftwerk, berichtete der Fernsehsender NHK.
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US-Statt Ohio: Erdbeben der Stärke 4,0

McDonald/USA - Ein Erdbeben der Stärke 4,0 hat am Samstag den Nordosten des US-Staats Ohio erschüttert. Erschrockene Bewohner suchten Schutz, während Bücherregale wackelten und Lampen von Tischen fielen. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS traf der Erdstoß am Nachmittag (Ortszeit) die Ortschaft McDonald. Bewohner berichteten, das Erdbeben sei von einem lauten Knall begleitet gewesen. Über Schäden war aber zunächst nichts bekannt.

In der Gegend ereigneten sich im vergangenen Jahr mindestens zehn kleinere Erdbeben. Die meisten davon hatten eine Stärke von maximal 2,7. Der Erdstoß am Samstag war nach Angaben von Bewohnern auch im östlich an Ohio angrenzenden US-Staat Pennsylvania zu spüren.
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Weiteres Erdbeben erschüttert neuseeländisches Christchurch

Wellington (dpa) - Die Erde im neuseeländischen Christchruch kommt nicht zur Ruhe. Wie die nationale Erdbebenwarte meldete, wurde die Stadt am Silvestertag von einem weiteren kräftigen Beben erschüttert. Das Epizentrum habe 10 Kilometer östlich der Stadt in einer Tiefe von 10 Kilometern gelegen. Über Schäden wurde noch nichts bekannt. Während die neuseeländische Erdbebenwarte die Stärke des Bebens mit 4,8 angab, meldete das US-Institut USGS eine Stärke von 5,3. Im Februar waren bei einem schweren Erdbeben in der Stadt auf der neuseeländischen Südinsel 181 Menschen ums Leben gekommen.
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Erneuter Kreideabbruch auf Rügen

Sassnitz - Nur fünf Tage nach dem tragischen Unglück am Kap Arkona hat es am Sonnabend erneut einen Kreideabbruch an der Steilküste Rügens gegeben. Diesmal kam jedoch niemand zu Schaden, wie die Polizei mitteilte. Die Küste im Bereich Wissower Klinken bei Sassnitz, etwa 20 Kilometer Luftlinie südöstlich vom Kap Arkona, sei auf einer Länge von 30 bis 50 Metern abgerutscht. «Wir gehen definitiv davon aus, dass Personen nicht betroffen sind», sagte ein Polizeisprecher in Sassnitz. Die Polizei habe den Bereich für Spaziergänger gesperrt. Der Strand sei wegen hohen Wasserstandes derzeit nicht begehbar. Die genaue Menge des Abbruchs könne noch nicht eingeschätzt werden, weil dichter Nebel die Sicht beschränke.

Am vergangenen Montag waren eine Mutter und ihre beiden Töchter aus Nordbrandenburg von einem Küstenabbruch am Kap Arkona erfasst worden. Während die Frau und ihre 14 Jahre alte Tochter verletzt gerettet werden konnten, blieb die zehn Jahre alte Tochter verschollen. Die Suche nach der Leiche ruht derzeit wegen Hochwassers. Am Abend sollte der Opfer in einem Gottesdienst in der Kapelle von Vitt gedacht werden. Das traditionelle Silvester-Höhenfeuerwerk am Kap Arkona wurde wegen des Unglücks abgesagt.
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Mehr Erdfälle sind 2011 in Thüringen gemeldet worden

Erfurt - In Thüringen sind in diesem Jahr mehr Erdfälle gemeldet worden als in den Jahren zuvor. Die Erde sackte 36 Mal aus natürlichen Gründen ab. Zudem zählte das Umweltministerium 56 Tagesbrüche beispielsweise in ehemaligen Bergbaugebieten.

Der Durchmesser der Löcher betrug einige Dezimeter bis wenige Meter. Allein die Zahl der Einbrüche in Bergbaugebieten hat demnach im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel zugenommen.

Grund dafür sei vor allem die starke Schneeschmelze zu Beginn des Jahres, die die Böden stärker als sonst unterhöhlt habe. Zugleich habe der spektakuläre Erdfall Ende 2010 in Schmalkalden die Menschen sensibler gemacht, so dass sie auch kleinere Löcher meldeten. In Schmalkalden war in einem Wohngebiet ein rund 20 Meter tiefes Loch aufgebrochen. Mehrere Häuser mussten evakuiert werden.

Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel:

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