Erdveränderungen
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Kälterekord für Brandenburg

Die Nacht zu Donnerstag hat Brandenburg einen Kälterekord für diesen Winter beschert. Die Meteorologen verzeichneten mit minus 19 Grad in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) die kälteste Nacht.
Winter
© unbekannt

Wärmer als minus 15 Grad war es nirgendwo in der Region. Marienberg im Erzgebirge war in der Nacht zu Donnerstag mit minus 21 Grad deutschlandweit der kälteste Ort.

Im benachbarten Polen, wo es noch kälter ist, sind innerhalb einer Woche 29 Menschen erfroren. Dort rief Innenminister Cichocki die Bevölkerung zu Sensibilität und Solidarität auf, weil davon Menschenleben abhängen könnten.

Auch in den nächsten Tagen werde der strenge Frost anhalten, sagten Meteorologen. Für die Nacht zu Freitag sei zudem in Ostbrandenburg mit leichtem Schneefall zu rechnen. "Es wird dann gut weiß, leicht überzuckert, aber nicht ausreichend für Wintersport sein", hieß es. Im Westen der Mark liegt bereits teilweise Schnee.
Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 6,9 im Südpazifik

Port Vila - Im Südpazifik hat sich am Donnerstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,9 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 0:34 Uhr Ortszeit (14:34 Uhr deutscher Zeit) in circa zehn Kilometern Tiefe. Ein Tsunami werde nicht erwartet, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

(c) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Igloo

Kälterekorde: Klirrende Kälte im Baltikum

Kälterekorde im Baltikum: In Estland wurden minus 29,4 Grad gemessen und in Lettland am Donnerstagmorgen sogar über minus 30 Grad. Damit wurde der bisherige Kälterekord übertroffen.

Klirrende Kälte im Baltikum: In Estland wurden in den Kleinstädten Jõgeva und Korela im Osten minus 29,4 Grad gemessen. In Lettland wurde am Donnerstagmorgen in der Region Zoseni mit minus 30,7 Grad der bisherige Kälterekord für den 2. Februar aus dem Jahr 1976 übertroffen, teilten lokale Wetterinstitute mit.

Auch am internationalen Flughafen Riga zeigte das Thermometer mit minus 23,8 Grad einen neuen Tiefstwert für die lettischen Hauptstadt für diesen Tag an - verglichen mit dem 2. Februar 1942. Einschränkungen für den Flugverkehr wurden aber nicht erwartet.
Igloo

Kälte-Welle: Deutschland friert bei zweistelligen Minusgraden

Für die kommenden acht Tage ist den Angaben zufolge keine Erwärmung in Sicht
© Bernd März

Offenbach/Marienberg. Eisige Kälte in ganz Deutschland: Erstmals in diesem Winter hat es am Donnerstagmorgen bundesweit zweistellige Minusgrade gegeben, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Am kältesten war es im Osten mit minus 15 bis minus 20 Grad.

Noch kälter war es in Nordeuropa. Mit minus 39 Grad wurden im Norden Finnlands am Donnerstagmorgen europaweit die niedrigsten Temperaturen gemessen. Selbst in Südeuropa fielen die Werte unter den Gefrierpunkt. Im Norden Spaniens und Portugals wurden Werte zwischen minus zwei und minus sieben Grad gemessen. In der Türkei fiel die Temperatur in Antalya und Istanbul nach Angaben des Wetterdienstes auf minus zwei Grad.

Marienberg im Erzgebirge war in der Nacht zu Donnerstag mit minus 21 Grad einer der kältesten Orte in der Bundesrepublik. Nur vereinzelt habe es im restlichen Bundesgebiet einstellige Minusgrade gegeben, sagte Helmut Malewski vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Donnerstag.
Igloo

"Sibirische" Kälte lässt Österreich erstarren

Wien. Die Jubiläumswarte im Westen Wiens zählt im Sommer zu den beliebtesten Aussichtspunkten der Millionenstadt. Derzeit allerdings wird wohl kaum jemand ihre Plattform erklimmen. Denn laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wurden dort am Donnerstag, minus 16,5 Grad gemessen, weniger als in jeder anderen Landeshauptstadt Österreichs. Mit minus 7,4 Grad war es knapp 700 Kilometer weiter westlich, in Bregenz, noch am "wärmsten".

Dass es sich bei der derzeitigen Witterung tatsächlich um "sibirische" Kälte handelt, bestätigte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik: "Die Front kommt aus Westsibirien und wird noch ein paar Tage anhalten. In Russland liegt im Moment sehr viel Schnee, der natürlich alles noch mehr abkühlt." Zusätzlich wird auffrischender Wind die gefühlte Kälte als noch klirrender empfinden lassen.
Blackbox

Spanien: Mehr mysteriöse Geräusche - Badajoz, 18. Januar, 2012

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Moskau: Seltsame Geräusche

August 23, 2011

Igloo

Mit Winterkleidung im Wohnzimmer

Die klirrende Kälte hat Osteuropa fest im Griff: In einigen Ländern wird die Lage vor allem für Obdachlose, alte Menschen und Arme immer prekärer. Die Zahl der Kältetoten liegt mittlerweile bei fast 80.
bus, kälte
© Keystone
Auch geschlossene Räume bringen kaum mehr Wärme: Buspassagiere in Minsk. (1. Februar 2012)

Die Zahl der Kältetoten in Osteuropa ist auf 79 gestiegen. Allein aus der Ukraine wurden 43 Tote gemeldet. Bei den meisten Todesopfern handelte es sich um Obdachlose. In Serbien und Bosnien starteten die Behörden einen Rettungseinsatz. Dort sollten Dutzende Menschen mit Hubschraubern aus schneebedeckten Dörfern in Sicherheit gebracht werden. Zudem wurden Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete gebracht.

In einigen Regionen zeigte das Thermometer Temperaturen von bis zu minus 32,5 Grad an. Die klirrende Kälte führte zu Stromausfällen und einem Verkehrschaos. Zudem blieben vielerorts Schulen und Kindertagesstätten geschlossen.

Obdachlose dürfen in Kliniken bleiben

Wie das Katastrophenschutzministerium in der Ukraine mitteilte, wurden 28 Menschen erfroren auf der Strasse gefunden, acht starben in Krankenhäusern und sieben bei sich zu Hause. Mehr als 720 Menschen seien wegen Unterkühlung und Erfrierungen in Kliniken behandelt worden. Die Behörden richteten mehr als 1730 Betreuungsstellen ein, in denen Obdachlose sich aufwärmen und essen können.
Extinguisher

Brennender Trafo sorgt für Stromausfall in Neuenburg

trafostation
© Münch
Brand in der Trafostation an der Westtangente in Neuenburg
Ein Schmorbrand in einer Trafostation hat einen Stromausfall verursacht. Von der Unterbrechung war auch ein Aldi-Markt betroffen - er wurde sicherheitshalber evakuiert.

Starker Rauch tauchte am Dienstag das Gebiet rund ums Neuenburger Wuhrloch zeitweise in beißenden Nebel. Die Neuenburger Feuerwehr war am Morgen gegen 10 Uhr zu einem vermeintlichen Brand in der Aldi-Filiale gerufen worden. Tatsächlich brannte eine benachbarte Trafostation des Energieversorgers Badenova. Während des Feuerwehreinsatzes hatte die Polizei die Westtangente gesperrt und den Verkehr umgeleitet.

Alle Abteilungen der Neuenburger Gesamtwehr waren alarmiert worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es nicht im Einkaufsmarkt brannte, sondern auf der anderen Straßenseite. Der Rauch drang aus dem kleinen Trafogebäude. Nachdem dort gegen 11 Uhr die Flammen gelöscht waren, mussten die Einsatzkräfte die technische Anlage herunterkühlen. Der Aldi-Markt war sicherheitshalber evakuiert worden.
Control Panel

Der Golfstrom läuft allmählich heiß?

golfstrom
© Wikipedia
Golfstrom
Weltweit heizen sich Meeresströmungen auf. Forscher rätseln über die Gründe

Wissenschaftler fordern die Beobachtung des Golfstroms. Er hat sich doppelt so rasch erwärmt wie der Atlantische Ozean

Die großen Meeresströmungen erwärmen sich. Das berichten Forscher um Professor Martin Visbeck vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) im Journal Nature Climate Change. Demnach hat sich der Golfstrom in den vergangenen 100 Jahren um etwa 1,2 Grad Celsius erwärmt, der Atlantik um 0,4 Grad.

Langfristige Temperaturerhöhungen beziehungsweise globale Erwärmung auf der Erde werden von vielen Wissenschaftlern mit dem im Industriezeitalter rasant gestiegenem Ausstoß von Kohlendioxid in Verbindung gebracht. Als globale Erwärmung bezeichnet man den in den vergangenen Jahrzehnten beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie deren künftig erwartete Erwärmung.

Die Ursachen für die globale Erwärmung sind umstritten. Mit internationalen Konferenzen wird seit Jahren versucht, weltweite Konventionen über klimafeindliche Schadstoffe zu vereinbaren.
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