Erdveränderungen
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Schwarmbeben nach Erdbeben in Mexiko

Das Erdbeben in Mexiko mit einer Magnitude von 7,3, dass sich am Dienstag nahe Acapulco ereignete, löste möglicherweise Schwarmbeben am San Salvador Vulkan im gleichnamigen mittelamerikanischen Staat aus. Der Vulkan brach zuletzt 1917 aus.

Erdbeben stehen schon länger im Verdacht Vulkanausbrüche auslösen zu können. Diese Rückkopplungseffekte können noch ein halbes Jahr nach einem Erdbeben auf Vulkane wirken. Der San Salvador Vulkan ist ca. 1000 km vom Epizentrum des Mexiko-Erdbebens entfernt.

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Venedigs Überflutungen könnten durch Sonnenzyklus verursacht sein

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Wenn Sie Venedig sehen wollen und trocken bleiben wollen, fahren Sie nicht hin, wenn die Sonne viele Sonnenflecken hat. Ein Maximum an Sonnenaktivität ist Ursache dafür, dass die Stadt häufiger überflutet wird, offensichtlich indem die Sturmwege über Europa verändert werden.

Mehrere Male im Jahr, jedoch am häufigsten zwischen Oktober und Dezember, wird Venedig von einer ungewöhnlichen Flut namens Acqua Alta getroffen. David Barriopedro von der Universität in Lissabon, Portugal, und seine Kollegen waren von Studien fasziniert, die zeigen, dass die Fluten einem 11-Jahres-Zyklus folgen, genau wie die Sonne, und Höchstpunkte erreichen, wenn es am meisten Sonnenflecken gab. Sie untersuchten stündliche Beobachtungen des Meeresspiegels zwischen 1948 und 2008, was bestätigte, dass die Anzahl extremer Fluten auf ein Maximum des Sonnenzyklus folgte (Journal of Geophysical Research Atmospheres, DOI: link)

Aufzeichnungen vom Luftdruck über Europa zur gleichen Zeit zeigten, dass "Acqua Alta Jahre" mit vielen Tiefdrucksystemen über dem nördlichen Adriatischen Meer einhergingen, während sie in ruhigeren Jahren weiter südlich waren.

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Venedig versinkt weiter

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Venedig hat nicht nur mit dem Anstieg des Meeresspiegels zu kämpfen, es kommt dem Wasser zusätzlich entgegen. Das haben Präzisionsmessungen amerikanischer und italienischer Forscher ergeben. Obwohl das Abpumpen von Grundwasser in der Lagunenregion längst gestoppt ist, senkt sich der dortige Untergrund noch immer um etwa 2 Millimeter pro Jahr.

„Dieser Effekt erscheint klein, ist aber bedeutsam“, erklärt Yehuda Bock von der Scripps Institution of Oceanography im kalifornischen La Jolla. Da der Meeresspiegel in der Lagune etwa um den gleichen Betrag steige, dürften die dortigen Pegelstände in den nächsten 20 Jahren um etwa 8 Zentimeter steigen - ganz ohne Zutun von Wind und Gezeiten.

Offenbar sei der Boden unter Stadt und Lagune doch nicht ganz zur Ruhe gekommen, folgern Bock und seine Kollegen im Fachblatt Geochemistry, Geophysics, Geosystems. Allein im Zeitraum 1950 bis 1970 hatte sich der Untergrund um 12 Zentimeter gesenkt, indem im großen Stil das Grundwasser angezapft wurde. Nach dem Stopp dieser Praxis hatten einige Studien auf eine weitgehende Stabilisierung hingedeutet.

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Zerstörerischer "Mini-Tornado" fegt über australische Stadt

Über die australische Stadt Townsville im Osten des Landes ist ein "Mini-Tornado" gefegt und hat erhebliche Schäden angerichtet.

Über die australische Stadt Townsville im Osten des Landes ist ein "Mini-Tornado" gefegt und hat erhebliche Schäden angerichtet. Der Sturm riss Dächer von Häusern, stürzte Autos um und zerstörte Stromleitungen, wie Behörden und Zeugen berichteten. Eine Sprecherin des Katastrophenschutzes des Bundesstaates Queensland sagte der Nachrichtenagentur AFP, der "Mini-Tornado" sei durch den Vorort Vincent gezogen und habe 25 bis 30 Häuser beschädigt. Das Stromnetz sei offenbar stark beeinträchtigt. Der Fernsehsender Sky News berichtete, tausende Haushalte seien ohne Strom.

Die Gouverneurin von Queensland, Anna Bligh, sprach von "enormen Schäden". Betroffen seien die Vororte Vincent, Pimlico und Gulliver. Die Behörden versuchten, mit einem Hubschrauber die Gegend zu überfliegen, um das Ausmaß des Schadens einschätzen zu können. Es wurde vermutet, dass eine Gegend mit einem Radius von ungefähr einem Kilometer in Mitleidenschaft gezogen wurde.


Cloud Lightning

"Wettermaschine" verursacht mehr Wetterkatastrophen in Deutschland

Orkane, heftiger Regen, Überschwemmungen - das Wetter in Deutschland wird immer extremer. In den letzten 40 Jahren haben sich die Naturkatastrophen verdreifacht. Experten raten zu Warnsystemen, die Leben retten können.
© PA
Die Wetterkatastrophen nehmen zu, ein Zeichen der globalen Klimaerwärmung von Erdveränderungen.

Die Zahl verheerender Stürme, Regenfälle und anderer wetterbedingter Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er-Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus Analysen des Rückversicherers Munich Re hervor, die nun beim sogenannten Extremwetterkongress in Hamburg vorgestellt wurden.

„Die Daten in unserer Naturkatastrophendatenbank zeigen ganz eindeutig: Die Anzahl der wetterbedingten Naturkatastrophen in Deutschland hat sich seit 1970 mehr als verdreifacht“, erklärte Peter Höppe, Leiter der Munich Re-Georisikoforschung. Nach seinen Angaben setzt sich der Trend fort.

Kommentar: Lesen Sie dazu die folgenden Artikel:

Die Punkte Verbinden: Erdveränderungen Haben Uns Erfasst
Fragen & Antworten mit Laura Knight-Jadczyk: Erdveränderungen
Widerlegung des CO2-Treibhauseffektes anhand der physikalischen Gesetze
Die große Luftnummer - CO2 ist nicht verantwortlich für den Klimawandel und dennoch müssen wir Steuern dafür zahlen


Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 7,9 erschüttert Mexiko-Stadt

© AFP
Ein schweres Erdbeben hat den Süden von Mexiko erschüttert.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat am Dienstag die Pazifikküste von Mexiko erschüttert. Dies teilte die US-Erdbebenwarte (USGS) mit.

Ein langes, schweres Erdbeben hat am Dienstag die Pazifikküste von Mexiko erschüttert. Der Erdstoß habe sich knapp 200 Kilometer östlich des Urlaubsorts Acapulco in einer Tiefe von 18 Kilometern ereignet, teilte das Geologische Institut der USA am Dienstag mit.

Aus Guerrero meldeten die Zivilschutzbehörden zahlreiche Gebäudeschäden und mehrere eingestützte Häuser. In der Hauptstadt Mexiko-Stadt, in deren Ballungsraum rund 20 Millionen Menschen wohnen, wurden Häuser beschädigt, das Telefonnetz war unterbrochen.

Menschen liefen auf die Straße. Hochhäuser schwankten, wie ein dpa-Reporter berichtete. Hubschrauber kreisten über der Hauptstadt. Kurz danach erschütterte noch ein Nachbeben der Stärke 6,7 das Gebiet.

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Starker Zyklon auf Kamtschatka

© RIA Novosti
Ein starker Zyklon tobt auf der Halbinsel Kamtschatka (Ferner Osten Russlands). Er kam von der japanischen Seite und brachte Schneematsch, Unwetter und Sturmwind mit. In bestimmten Regionen beträgt die Windgeschwindigkeit 27 m/s.

Wegen eines heftigen Schneefalls ist in Petropawlowsk-Kamtschatski der Verkehr gelähmt, Busverbindung mit vorstädtischen Siedlungen ist gestört. In der Grundschule wurde der Unterricht abgesetzt. Im Flughafen warten 200 Fluggäste auf den verschobenen Flug nach Moskau. Die Sturmwarnung ist wegen hoher Gefahr der Lawinenstürze von den Vulkanen erklärt.

Die regionale Verwaltung des Katastrophenschutzministeriums warnt Sportler und Touristen vor Bergtouren. Laut der Wettervorhersage sei Kamtschatka bis Mitte dieser Woche in der Macht des Wirbelsturms, dann bessere sich aber das Wetter allmählich aus.

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Vulkan Ätna wieder ausgebrochen - sieben Kilometer hohe Aschewolke

Catania - Vulkan Ätna auf Sizilien ist erneut ausgebrochen und hat eine bis zu sieben Kilometer hohe Aschesäule in den Himmel geschickt. Ein Lavastrom ergoss sich vom Osthang des Bergs in das unbewohnte Tal Valle del Bove, berichteten italienische Medien. Es ist bereits die vierte aktive Phase des Ätna in diesem Jahr. Er ist mit 3350 Metern der höchste noch aktive Vulkan Europas. Der nahe Flughafen Catania an Siziliens Nordostküste musste wegen des erneuten Ausbruchs nicht aber geschlossen werden.

dpa

Fish

Alien-Parasit: Fische befallen

Mittelmeer: Parasiten fressen die Zungen von Brassen und hausen dann in ihnen

Wissenschaftler in Großbritannien haben eine grausige Entdeckung gemacht: Eine Parasitenart soll im Mittelmeerraum die Zungen von Fischen fressen und dann in deren Mundhöhlen hausen.
© Dr. Nico Smit
Die Forscher haben den Parasit auf den Namen "Betty" getauft.

Der Alien-Parasit namens cerathotoa italica - von den Forschern "Betty" genannt - gelangt über die Kiemen von jungen Fischen in das Maul und nistet sich dann dort ein. Entdeckt wurde das Tierchen, weil man ursprünglich die Bestände der Seebrasse untersuchen wollte.

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Parasit vor allem in überfischten Gewässern gedeiht. Für den Menschen sei "Betty" nicht gefährlich, aber er würde die Anzahl der Fische reduzieren und ihre Lebenserwartung verkürzen, so die Experten. Nahe Spanien seien rund 30 Prozent der Fische betroffen, in den stärker befischten Gewässern um Italien seien 47 Prozent vom Parasiten befallen.

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Tornado verwüstet Michigan

Schutt und Gebäudeteile flogen durch die Luft: In der Stadt Dexter zerstörte der Wirbelsturm zahlreiche Häuser. Berichte über Verletzte gab es nicht.