Erdveränderungen
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Starkes Erdbeben auf den Philippinen

Ein Beben der Stärke 6,0 erschütterte die Ostküste der Philippinen am Samstag, sagte der US Geological Survey, aber es erfolgte keine Tsunami-Warnung.

Das Beben ereignete sich 21:09 Uhr Ortszeit (1309 MEZ) vor der Insel Samar, in einer Tiefe von 60 Kilometern (38 Meilen) rund 100 Kilometer nördlich der Stadt Guiuan, sagte USGS.

Das Epizentrum lag rund 600 Kilometer östlich der Hauptstadt Manila, nach USGS. Philippinische Seismologen messen das Beben mit einer viel schwächeren-4.7- Stärke sagte Alex Flores, Offizier vom Dienst in der Einsatzzentrale der staatlichen National Disaster Risk Reduction und Management Council. Sie erwarten keinen Schaden und keine Nachbeben, sagte Flores.
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Wassermassen in Australien: Regierung fordert Tausende Australier zur Flucht auf

Lage in Ortschaft St. George spitzt sich zu - Bundesstaat New South Wales bedroht

Sydney - Angesichts steigenden Hochwassers im australischen Bundesstaat Queensland hat die dortige Regierung tausende Menschen zur Flucht in höher gelegene Gebiete aufgefordert. Die Bewohner von St. George im Südwesten von Queensland sollten die Kleinstadt verlassen. In dem Viehzüchter-Distrikt leben etwa 3.800 Menschen. Starker Regen hat die Flüsse in Queensland auf Rekordstände anschwellen lassen. Ein Teil der Wassermassen bewegte sich am Sonntag nach Süden und bedrohte den Bundesstaat New South Wales.

"Dies ist eine sehr ernste Lage und ich möchte alle Menschen dringend bitten, zu kooperieren", sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh. Sie besichtigte am Sonntag die Dämme in St. George, die an einigen Stellen schon Lecks aufwiesen. Nur eine Straße verband die Stadt noch mit höher gelegenen Gebieten. Die Regierung hatte zunächst zu einer freiwilligen Räumung aufgefordert, im Laufe des Tages spitzte sich die Lage allerdings zu. Ein Hubschrauber und Transportflugzeuge des Militärs sollten Patienten aus dem Krankenhaus von St. George in Sicherheit bringen.
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Island: Ungewöhnliche Erdbebenschwärme

Die Insel im Nordatlantik war heute Nacht Schauplatz von 3 Schwarmbeben, die ich in dieser Art noch nicht beobachtet habe. Die Schwarmbeben konzentrierten sich im Norden in der Gegend um Askja und Herdubreid, im Süden am Vulkan Katla und im Südwesten am Hengill. Die Ursache für die Erdbebenschwärme ist vermutlich eher tektonischen Ursprungs, sprich Spannungsabbau entlang der großen isländischen Störungszone.
Wolf

Ausgehungerte Wölfe in Russland

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© dpa
Ein Rudel Wölfe hat in einer russischen Kleinstadt Jagd auf Fußgänger gemacht. Wegen des extremen Frosts finden die Wölfe in den Wäldern nicht mehr ausreichend Nahrung.

Die Polizei erschoss zwei Wölfe im Zentrum der 12 000-Einwohner-Siedlung Pitkjaranta nahe der Grenze zu Finnland, wie die Behörden am Dienstag nach Angaben der Agentur Ria Nowosti mitteilten. Nachdem ein völlig verängstigter Mann die Polizei alarmiert hatte, entdeckten Beamte in einem Hinterhof mehrere aggressive Wölfe. Als die Polizisten aus dem Auto stiegen, wurden sie von zwei Tieren angegriffen. Diese wurden erschossen.
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Rudel von Wölfen belagern russische Stadt Werchojansk

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© Unknown
Rudel von Wölfen halten unter Belagerung die russische Stadt Werchojansk im Ural. Die wegen des Frosts verhungerten Raubtiere suchen jede Nacht Vororten der Stadt heim. Sie bissen bereits einige Wachhunde tot und versuchten einen Menschen anzugreifen. Die Einheimischen fürchten sich davor, abends ihre Häuser zu verlassen. Polizisten und Jäger veranstalteten eine Patrouillierung der Stadt rund um die Uhr. Jedoch wurde somit das Problem nicht gelöst. Nach Worten eines Fachmannes wird die Stadt mindestens von zwei Rudeln überfallen.
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Australier fürchten wochenlange Überschwemmungen nach Unwetter

Mehr als 17.000 Menschen in Sicherheit gebracht

Überschwemmung nahe Sidney
© Reuters/State Emergency Service
Moree liegt rund 610 Kilometer nördlich von Sidney. Die Stadt wurde völlig überschwemmt.
Australische Behörden befürchten eine neue Hochwasserkatastrophe. Schwere Überschwemmungen könnten den Südosten Australiens für mehrere Wochen unter Wasser setzen, hieß es am Samstag. Flüsse stiegen im Bundesstaat Queensland bis knapp unter ihre historischen Höchststände, die Wassermassen bewegten sich nur sehr langsam auf das Meer zu, berichteten australische Medien. Die riesigen Ebenen in der Region könnten wochenlang unter Wasser stehen.

Mehr als 17.000 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht. Rettungskräfte brachten mehr als 1.000 Menschen in Schulen und anderen Notunterkünften unter. Die Bewohner der von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlungen sollen ihre Häusern verlassen, rieten die Retter. Andernfalls könne die Armee nicht alle Eingeschlossenen aus der Luft versorgen.
Snowflake

Seltene Photos vom zugefrorenen Schwarzen Meer

schwarzes meer, eis
© unbekannt
Schauen Sie sich diese seltenen Photos vom Schwarzen Meer an, welches zugefroren ist. Das passiert von Zeit zu Zeit, gilt aber dennoch als Naturereignis.
© EnglishRussia.com
Igloo

Europas Eisschränke: Von Deutschland bis Weißrussland

Europa friert. In Deutschland hat sich das Zentrum des sibirischen Kältehochs "Dieter" in der Nacht von den Mittelgebirgen ins Alpenvorland verlagert.
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© ZB/DPA
Eisschollen treiben im Morgengrauen den deutsch-polnischen Grenzfluss Oder stromabwärts. Mit Dauerfrost und Sonnenschein zeigt sich das Wetter in Ostdeutschland von seiner winterlichen Seite

Offenbach/Hamburg. Europa bleibt ein Eisschrank - und auch Deutschland hat die bislang kälteste Nacht dieses Winters erlebt: In Oberstdorf im Oberallgäu fiel die Temperatur in der Nacht zu Sonnabend auf minus 27,3 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonnabend in Offenbach mitteilte. Damit verlagerte sich das nächtliche Kältezentrum von den östlichen Mittelgebirgen in das Alpenvorland.

Im Unterschied zu den vergangenen Nächten wurden im Erzgebirge und im Thüringer Wald nur noch vereinzelt Werte unter minus 20 Grad erreicht. Vielerorts lagen die Temperaturen im Osten Deutschlands zwischen minus 16 und minus 19 Grad.

In Teilen Thüringens und Sachsens waren von Donnerstag auf Freitag noch Temperaturen von minus 22 Grad gemessen worden. Im sächsischen Deutschneudorf rutschte das Quecksilber sogar auf minus 26,4 Grad. Damit ist Deutschland kälter als ein Gefrierschrank, der im Schnitt minus 18 Grad hat. Der Deutschland-Rekord wurde am 21. Dezember 2001 mit minus 45,8 Grad am bayerischen Funtensee aufgestellt.
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Kälte aus dem All?

Der RWE-Manager Fritz Vahrenholt zweifelt an der weiteren Erderwärmung.
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© Rolf Vennenbernd/dpa
Fritz Vahrenholt, Chef von RWE Innogy (Archivbild)

Projekte und Leistungen fördern, »die den Klimaschutz verbessern«, daneben dazu beitragen, »die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren« - das will der »RWE Klimaschutzpreis 2011«. Ausgelobt wird der Preis auf einer eigens eingerichteten Website gleichen Namens, wo ausdrücklich vermerkt ist, dass auch »Maßnahmen zur CO₂-Reduktion« ausgezeichnet werden können.

Der Preis, da tritt man RWE wohl nicht zu nahe, soll das Image des Energieversorgers verbessern, ähnlich wie vor zwei Jahren eine Werbekampagne, bei der in kurzen Zeichentrickfilmchen ein grüner Riese Windräder in grüne Landschaften stellte. Auch der Nachhaltigkeitsbericht des Essener Konzerns gibt der Geschäftspolitik neuerdings eine eindeutig grüne Note: Danach soll »Strom möglichst CO₂-arm« erzeugt und die »Emission von CO₂« minimiert werden, um 2050 dann schließlich ganz und gar »CO₂-neutral« zu produzieren.

Dafür wiederum ist primär die Konzerntochter RWE Innogy zuständig, die unter anderem den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen und Biomasse-Kraftwerken verantwortet. Sie soll, heißt es in einer Imagebroschüre, den »RWE-Erzeugermix klimafreundlicher machen«. Vorsitzender der Geschäftsführung bei RWE Innogy und zuständig für »Kommunikation, Märkte, Politik, Strategie« ist der Chemiker Fritz Vahrenholt. Vor seiner Tätigkeit bei RWE war Vahrenholt für die SPD Umweltsenator in Hamburg und Chef des Windkraftproduzenten REpower.

Kommentar: In diesem Artikel werden einige negativ subjektiv gefärbte Wörter verwendet, wie 'Leugner' und 'dreckige Kohle', die eine objektivere Diskussion infrage stellen und die Funktion haben, Widersprüche und Menschen, die einer anderen Meinung sind, schlecht darzustellen. Oder einfach formuliert: Propaganda.

Attention

Zehn Jahre Pause beim Temperaturanstieg

Devon/Asheville/Washington D.C. - Jedes Auf oder Ab der mittleren Temperatur an der Erdoberfläche löst Diskussionen aus, schließlich ist dieser Durchschnittswert das bekannteste Anzeichen der globalen Erwärmung. Gesprächsstoff bot sich auch in jüngster Zeit. Einerseits pendelte die Mitteltemperatur in den vergangenen zehn Jahren auf so hohem Niveau wie noch nie seit Messbeginn, andererseits hat sich die Luft in dieser Zeit nicht weiter erwärmt: Der Entwicklungstrend für die Jahre 2002 bis 2011 beträgt null.
Eis
© AP

Diese Aussage trifft auf alle drei maßgeblichen Temperaturanalysen zu, die vom Hadley Centre in Großbritannien sowie vom National Climatic Data Center in den USA und einem Institut der US-Weltraumbehörde Nasa angefertigt werden. Betrachtet man die Temperaturdaten bodennaher Luftschichten bis fünf Kilometer Höhe, die mit Satelliten gemessen und von Mitarbeitern der Forschungsfirma Remote Sensing Systems in Santa Rosa, Kalifornien, ausgewertet werden, dauert die Erwärmungspause sogar schon 15 Jahre an.

Klimaforscher erklären die Temperaturstagnation meist mit der Überlagerung mehrerer Klimaphänomene. Der langfristige Erwärmungstrend, der sich in den siebziger Jahren verstärkte und vorwiegend auf den vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt zurückgehen soll, sei seit 2002 durch zwei vorübergehende Erscheinungen neutralisiert worden: erstens durch mehrere La-Nina-Ereignisse - ein monatelanges Aufsteigen kalten Wassers im tropischen Pazifik - in den Jahren 2007 bis 2011 und zweitens durch die verringerte Aktivität der Sonne in den vergangenen Jahren.

Kommentar: Das heißt, es findet keine Erwärmung mehr statt? Alan Caruba berichtet, dass die Temperatur seit 1998 nicht mehr angestiegen ist.

Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel:

Widerlegung des CO2-Treibhauseffektes anhand der physikalischen Gesetze

Die große Luftnummer - CO2 ist nicht verantwortlich für den Klimawandel und dennoch müssen wir Steuern dafür zahlen

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