Erdveränderungen
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Starkes Erdbeben erschüttert Papua-Neuguinea

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Opfer gab es nicht.
Erdbeben
© dpa
Ein Erdbeben der stärke 7,1 hat den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert.

BANGKOK. Der Inselstaat Papua-Neuguinea ist am Mittwoch von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Die Messgeräte der US-Geologiebehörde USGS zeigten zunächst eine Stärke von 7,3 an. Später wurden die Angaben auf 7,1 korrigiert. Das Epizentrum des Bebens lag knapp 90 Kilometer südwestlich von Lae, der zweitgrößten Stadt des Landes mit etwa 80.000 Einwohnern. Eine Tsunami-Warnung hatte es nicht gegeben. Lae liegt rund 600 Kilometer nordöstlich der Nordspitze Australiens.

Über Schäden gab es zunächst keine Angaben. Das Zentrum des Bebens lag mit 120 Kilometern relativ tief unter der Erdkruste, wie USGS berichtete. In der rund 220 Kilometer entfernten Hauptstadt Port Moresby hätten die Fenster des Parlamentsgebäudes länger als eine Minute gezittert, meldete die australische Nachrichtenagentur AAP. Beschädigt wurden sie jedoch nicht.
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Chinesische Studie: Nicht der Mensch sondern Sonnenaktivität ist für Klimawandel verantwortlich

Eine wesentliche Grundlage für die berüchtigte falsche Temperatur-Rekonstruktion im sogenannten Hockeystick war eine mit wenigen Baumstämmen durchgeführte Untersuchung. Der Hockeystick ist bis zum heutigen Tag ein oft eingesetztes Instrument, mit dem „bewiesen" werden soll, daß die ab etwa 1980 zu beobachtende Erwärmung vom Menschen verursacht worden sei. Aus China kommt jetzt eine umfangreiche Studie auf ganz andere Ergebnisse.

Eine chinesische Studie über tibetanische Baumringdaten zeigt detailliert, daß die Gegenwart einen ganz gewöhnlichen Klimawandel aufweist. Verglichen mit den Daten der letzten 2.485 Jahren haben die Forscher festgestellt, dass der stärkste Anstieg der Temperaturen nicht heute, sondern in der Spätantike (343 bis 425) stattfand. Die Temperaturen, die Geschwindigkeit der Veränderungen, all das ist schon einmal da gewesen. Einen Blick auf die Grafik verdeutlicht das:

Die Regelmäßigkeit eines 600-jährigen Temperaturanstiegs und eines 600-jährigen Temperaturabfalls legen nahe, dass die Temperaturen noch für etwa 200 Jahre ansteigen werden, denn der Trend hält seit 400 Jahren an. Allerdings können dabei die Temperaturen auch kurzfristig wieder abnehmen. Dies sei gerade der Fall. Die Forscher wagen eine Prognose für das Klima der nächsten Jahrzehnte. Demnach sollen die Temperaturen bis 2068 sinken, um danach wieder zu steigen. Jedoch werden die Temperaturen das Niveau von 2006 nicht mehr erreichen:
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Erdrutsch verschüttet mindestens 15 Menschen in Kolumbien

Bogotá (dpa) - Mindestens 15 Menschen wurden von einem Erdrutsch im Südwesten Kolumbiens verschüttet. Teile eines Berghanges fielen nach heftigen Regenfällen der letzten Wochen auf drei Häuser in einem Ort an der Grenze zu Ecuador. Trümmer und Geröll hätten die Menschen in dem Ort Moncayo unter sich begraben, erklärte der Feuerwehrchef der regionalen Hauptstadt Pasto dem Fernsehsender RCN. Die betroffene Gegend sei wegen weiterer Erdrutsche nur schwer erreichbar. In der winterlichen Regenzeit sind in Kolumbien in den letzten drei Monaten 141 Menschen ums Leben gekommen.
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Unwetter: Orkantief schneidet Nord- und Ostsee-Inseln vom Festland ab

Kiel (dpa) - Ein Orkantief hat mehrere Nord- und Ostseeinseln vom Festland abgeschnitten. An der Nordseeküste stellten die Reedereien den Fährverkehr zu den Inseln und Halligen sowie nach Helgoland ein. Auch der Sylt-Shuttle fuhr wegen des stürmischen Wetters vorerst nicht. An der Ostseeküste wurde die Fehmarnsund-Brücke für Fahrzeuge mit hohen Aufbauten, leere Lastwagen und Autos mit Anhängern komplett gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor allem an der Nordsee vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten um 110 Stundenkilometern.

© sueddeutsche.de
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Ölleck durch Erdrutsch an Kolumbiens Grenze zu Venezuela

Bogotá (dpa) - Nach einem Erdrutsch droht in der Umgebung der kolumbianischen Stadt Cúcuta eine Umweltverschmutzung durch Erdöl. Durch die Gerölllawine war vorgestern die größte Pipeline Kolumbiens beschädigt worden. Jetzt droht Erdöl den Fluss Pamplonita zu verseuchen, die wichtigste Wasserquelle Cúcutas. In der Stadt an der venezolanische Grenze wurde nach lokalen Presseberichten der Notstand ausgerufen. Durch die starken Regenfälle der vergangenen drei Monate sind in Kolumbien bereits 141 Menschen ums Leben gekommen.
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Leichtes Erdbeben bei Innsbruck

Laut ZAMG hatte das deutlich spürbare Beben eine Stärke von 2,3 nach Richter. Das Epizentrum lag zwischen Innsbruck und Hall.

Innsbruck - Am späten Sonntagnachmittag hat in Tirol die Erde gebebt. Deutlich spürbar war das Erdbeben mit einer Magnitude nach Richter von 2,3 um kurz nach 18 Uhr in der Landeshauptstadt; es trafen auch Meldungen aus Rum, Sistrans und dem 20 Kilometer entfernten Scharnitz ein. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat das Epizentrum zwischen Innsbruck und Hall lokalisiert. „Mit Schäden ist nicht zu rechnen“, sagte Wolfgang Lenhardt, der Leiter der Abteilung Geophysik.

Der Raum Hall war seit Ende November immer wieder von kleineren Erdbeben erschüttert worden. Ein so genannter Erdbebenschwarm hat insgesamt 152 Mal den Boden zum Beben gebracht. Das stärkste Ereignis hatte eine Magnitude von 1,6 nach Richter. Da der Erdbebendienst der ZAMG bei Innsbruck ein Nahbebenstationsnetz mit hochempfindlichen Messgeräten betreibt, ist es möglich, auch sehr schwache Beben aufzuzeichnen.

(chris)
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Vulkanausbrüche: El Hierro, Kilauea und Katla

An zwei hot-spot Vulkanen ereignen sich derzeit interessante Vulkanausbrüche, die noch mit der gestrigen Mondfinsternis zusammentrafen.

El Hierro: Der Tremor weißt weiterhin starke Pulse auf, die als phreatomagmatische Explsoionen interpretiert werden. An der Wasseroberfläche über dem Förderschlot ist ein Jacuzzi aktiv. Schwimmende Bimssteine wurden gestern nicht gesichtet. Unter El Golfo wurden keine Erdbeben mehr registriert. Entweder ist der Magmaaufstieg beendet, oder die Wegsamkeiten sind frei, dass es zu keinen neuen Erschütterungen kommt. Die Hangneigung ist an vielen Stellen weiterhin erhöht und es fand nur geringe Deflation statt. Das bedeutet, dass die oberflächennahe Magmakammer gut gefüllt ist und die Eruption noch lange weitergehen kann, selbst wenn aus großen Tiefen kein neues Magma aufsteigen sollte.

Kilauea: Gesternabend erreichte zum erstenmal seit der Flankeneruption im März wieder Lava die Küste und floss ins Meer. Dies geschah zeitgleich mit der Mondfinsternis!
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Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko

Bei einem Erdbeben im Südesten Mexikos sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Beben war bis Mexiko-Stadt zu spüren und löste dort Panik aus.
Menschen in Mexiko nach Erdbeben
© Yuri Cortez / AFP / Getty Images
Nach einem schweren Erdbeben verharren Menschen in Mexiko-Stadt auf der Straße.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 sind in Mexiko mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum des Bebens lag im süd-westlichen Bundesstaat Guerrero, etwa 130 Kilometer entfernt vom Touristenort Acapulco. Die Zivilschutzbehörden meldeten zahlreiche Gebäudeschäden und mehrere eingestürzte Häuser.

Nach Behördenangaben kam in der Stadt Iguana ein elfjähriger Junge ums Leben. Er wurde unter den Trümmern eines Hauses begraben. Ein weiterer Mensch starb, als sein Auto auf der Straße von Mexiko-Stadt nach Acapulco von einem herabstürzenden Felsen getroffen wurde.
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Hurrikan ähnliches Unwetter überzog gestern Ciudad del Este und Presidente Franco

Überflutete Straße
© wochenblatt/Abc/Ultima Hora
Ciudad del Este: Gedauert hat das gestrige Wetterphänomen vom Nachmittag nur 20 Minuten. Dabei fiel, laut Aussagen von den Einwohnern, eine nie gesehene Menge an Regen begleitet von Windböen mit mehr als 100 km/h und Hagel. Der meiste materielle Schaden kam durch den Wind zustande, der Werbetafeln und Bäume im Bereich zwischen den Städten Ciudad del Este und Presidente Franco problemlos umknickte.

Überdachte Sportplätze, „Polideportivos“ genannt, wurden ebenso in beiden Städten zerstört. Auf Höhe von km 7 flogen die Werbetafeln mehrere Meter und zerstörten dabei eine wichtige Stromlinie, welche wiederum für den Ausfall an Energie sorgte.

Minuten nach dem furchteinflößenden Unwetter rückten die Ande Mitarbeiter aus um den elektrischen Dienst zu reparieren, eine Aufgabe die nach fast jedem Unwetter erledigt werden muss.
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Unwetter: Erdrutsch verschüttet Bus in Kolumbien

Auto in Fluten
© dpa/Luis Alfredo Zapata
Mindestens elf Tote und zahlreiche Vermisste - so lautet die vorläufige Bilanz von Überschwemmungen in Südamerika.
Ein Erdrutsch hat in Kolumbien einen Bus verschüttet und sechs Menschen in den Tod gerissen. Eine Frau konnte noch über ihr Mobiltelefon mit ihrer Mutter sprechen. Als am Donnerstag das Bergungsteam den Bus erreichte, war sie jedoch erstickt.

Auch der Fahrer und vier weitere Passagiere kamen bei dem Unglück am Mittwochabend im nördlichen Departement Santander ums Leben, wie der Fernsehsender RCN berichtete.

In Bogotá sind 45 000 Einwohner von Überschwemmungen betroffen, wie Bürgermeisterin Clara López nach einem Hubschrauberflug über die Hauptstadt mitteilte. In Kolumbien sind nach Angaben des Innenministeriums in den vergangenen zwei Monaten 140 Menschen aufgrund der ungewöhnlich heftigen Regenfälle ums Leben gekommen.
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