Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Vogelsterben durch Kälte im Wattenmeer

tote vögel
© Lothar Koch
Diese Vögel sind der Kälte zum Opfer gefallen.
Die Kälte in Schleswig-Holstein macht den Vögeln an der Nordseeküste zu schaffen. Die Schutzstation Wattenmeer geht davon aus, dass derzeit täglich mehrere Hundert Tiere verenden. Auf den vereisten Wattflächen finden sie keine Nahrung mehr. In Büsum (Kreis Dithmarschen) haben die Umweltschützer zahlreiche tote Vögel gefunden. Allein an dem nur gut zwei Kilometer langen Abschnitt am westlichen Büsumer Außendeich wurden mehr als 90 verendete Tiere eingesammelt. Vor allem Austernfischer sind der sibirischen Kälte zum Opfer gefallen. Auch auf den Inseln Amrum und Sylt wurden tote Vögel gemeldet. Hier sind Dutzende verendete Rotschenkel, Knutt- und Alpenstrandläufer angeschwemmt worden.

Die Vögel haben keine Fettreserven

Nach Ansicht des Vogelexperten der Schutzstation Wattenmeer, Klaus Günther, hält die Kälte jetzt schon so lange an, dass die Tiere ihre Fettreserven aufgebraucht haben. Er geht deshalb davon aus, dass weitere Vögel verenden werden, solange die Frostperiode andauert. Die hohen Winterverluste könnten die ohnehin schon negative Bestandsentwicklung einiger Arten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer weiter verschärfen. Spaziergänger werden aufgerufen, möglichst großen Abstand zu den rastenden Vögeln zu halten. Werden die Tiere nämlich aufgeschreckt, kostet sie das viel Energie.
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Island: Vulkanausbruch am Mount Lokon

Am Freitagmorgen ist auf der indonesischen Insel Sulawesi der Mount Lokon ausgebrochen. Die explosive Eruption förderte eine Aschewolke die 2 km hoch aufstieg. Die Anwohner in einem 3,5 km Radius wurden aufgefordert ihre Häuser zu verlassen. Der Vulkan war zuletzt 2011 aktiv.
Igloo

Klirrende Kälte hält an

Die frostigen Temperaturen haben auf der Balkaninsel und anderen Teilen Europas für Stromausfälle gesorgt. Mehr als 600 Menschen, meist Obdachlose kamen seit Beginn der Kältewelle ums Leben. In Rumänien waren Zehntausende in über 70 Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten. Es herrschte Mangel an Essen, Wasser und Medizin.

Viele fühlen sich von den Behörden allein gelassen, so wie eine 77-Jährige Frau: “Niemand kam hier her, um zu fragen, ob wir noch leben. Erst heute kam die Polizei, um uns zu helfen.”

Auch Italien ist im Ausnahmezustand. Ein ungewohntes Bild im Badeort Rimini an der Adriaküste: Es lag mehr Schnee als mancherorts in Deutschland. In der Region mussten 400 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Im Norden des Landes fielen bis zu drei Meter Schnee. Im Straßen- und Bahnverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen.
Sun

Zwei Sonnen über Krim

Die folgenden Fotos wurden diesen Morgen in Krim aufgenommen:
© Yaplakal.com

Kommentar: Wir haben einige Leute vorschlagen hören, dass es sich um eine Art 'Nebensonne' handelt, die entsteht, wenn das Sonnenlicht sich an Eiskristallen bricht und eindrucksvolle Lichthof-Effekte erzeugt. Da es sich jedoch nicht um ein isoliertes oder ausschließlich im Winter vorkommendes Phänomen handelt, schlagen wir vor, dass „zwei Sonnen“ und andere ähnliche anormale Phänomene eine Art 'Luftspiegelungs-Effekt' sind, bei der die Sonne sich an der veränderten Atmosphäre bricht. Das heißt, eine Kombination aus möglicher Anreicherung von Kometenstaub und Veränderungen in den Schichten der Atmosphäre.

Abgesehen davon, wann haben Sie das letzte Mal gehört, dass über „zwei Sonnen“ berichtet wurde oder solche beobachtet wurden? Dies sind sehr starke Beweise für große Veränderungen in der Atmosphäre und die Frage, die Sie sich selbst stellen sollten lautet: Warum?

Igloo

Kälte im Balkan: Stromsystem droht «auseinanderzufliegen»

Weiteres Wetter-Chaos im Balkan: Montenegro hat mit den heftigsten Schneefällen seit 63 Jahren zu kämpfen. In Serbien und Bosnien-Herzegowina müssen Schüler und Studenten die zweite Woche in Folge zu Hause bleiben. Belgrad gibt für die kommenden Tage sogar arbeitsfrei.

In Montenegro sorgen die intensiven Schneefälle für Probleme. In der Hauptstadt Podgorica selbst fiel ein halber Meter Schnee. Strassen mussten gesperrt werden und der Flughafen der Hauptstadt blieb geschlossen. Mit dem Schnee stieg im gebirgigen Land auch die Lawinengefahr.

In der Nähe der montenegrinischen Stadt Kolasin, nördlich der Hauptstadt Podgorica, wurden Dutzende Reisende in einem Zug gefangen. Eine Lawine hatte die Schienen blockiert.

50'000 Menschen wurden in Serbien eingeschneit. Laut dem serbischen Notfallstab sind seit Beginn der Extremtemperaturen 19 Menschen den Kältetod gestorben. Unzählige Strassen können nach wie vor nicht befahren werden.
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Island: Schwarmbeben am Reykjanes Ridge

Ca. 50 km vor der isländischen Südwestküste ereignete sich eine Serie von Schwarmbeben. 3 Erdbeben hatten eine Magnitude größer als 3. Der Reykjanes Ridge ist bekannt für seine hohe seismische Aktivität, denn er liegt genau auf der kontinentalen Nahtstelle des mittelatlantischen Rückens.

Möglicher Weise stehen die Schwarmbeben in Zusammenhang mit der Intrusion eines magmatischen Gangs (Dyke). Dabei steigt Magma in Risse auf und erstarrt in diesen, sodass eine (mehr oder weniger) senkrecht stehende Platte aus magmatischem Gestein entsteht.
Cow Skull

Schmallenberg-Virus breitet sich aus

Würzburg - In Unterfranken breitet sich das Schmallenberg-Virus aus. Am Mittwoch meldete das Landratsamt Würzburg zwei Verdachtsfälle aus einem Schafstall im Landkreis, wo ein Lämmchen-Zwillingspaar mit den typischen missgebildeten Gliedmaßen geboren wurde. In ganz Unterfranken gibt es bereits mehr als ein Dutzend Verdachtsfälle und mehrere bestätigte Fälle. Zum ersten Mal in Bayern hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen den Erreger vor einer Woche in der Milz und dem Gehirn eines verendeten Lamms aus Gemünden (Landkreis Main-Spessart) nachgewiesen. Das Virus, das in Afrika, Asien und Australien schon länger bekannt ist, wurde im Herbst in den Niederlanden entdeckt und im November bei Rindern in Schmallenberg im Sauerland nachgewiesen. Kranke Rinder geben weniger Milch, bekommen Fieber und Durchfall. Sind die Tiere trächtig, kommen oftmals missgebildete oder tote Kälber zur Welt. Ebenso ist es bei Schafen. Als Überträger der Krankheit gelten Stechmücken. Für Menschen ist das Virus nicht gefährlich.

kaa
Cow Skull

Rätselhafte Seuche bei Fledermäusen

Ein weißer Pilzbelag legt sich um die Nase der Tiere, dringt in ihre Haut ein und tötet sie am Ende. 5,7 Millionen Fledermäuse hat eine mysteriöse Seuche in den USA bereits dahingerafft. Nun wurde erstmals in Europa ein Tier mit dem sogenannten Weißnasensyndrom entdeckt.

Mysteriös ist die Seuche, sie treibt in Höhlen ihr Unwesen und befällt ihre Opfer im Schlaf. 5,7 Millionen Fledermäuse sind in den USA bereits dem Weißnasensyndrom erlegen, seit diese Pilzkrankheit Anfang 2006 in einer Höhle im Staat New York entdeckt wurde. "Es ist eines der schlimmsten Wildtierdesaster, das wir je in Nordamerika hatten", sagt Winifred Frick von der kalifornischen Universität Santa Cruz. Nun ist das Weißnasensyndrom erstmals auch bei einer Fledermaus in Europa diagnostiziert worden.

Zoologen um Natália Martinková vom Institut für Wirbeltierbiologie im tschechischen Brno haben ein Tier mit dem verdächtigen weißen Pilzbelag um die Nase entdeckt (Journal of Wildlife Diseases, Bd. 48, S. 207). Gewebeproben zeigten, dass sich der Pilz auch in die Haut des Flugsäugers eingegraben hatte. Anders als seine amerikanischen Artgenossen mit weiß verfärbter Nase war die tschechische Fledermaus aber quicklebendig.
Better Earth

USA: Spektakuläre 'Wolkentsunamis' bewegen sich über Florida

© JR Hott / Panhandle Helicopter
Panama City Beach, Florida -- Fog rolls up along the shore of Panama City Beach, Florida on Feb. 5th, 2012.
Es ging ganz schnell: Gewaltige Nebelwogen stiegen in Nordflorida aus dem Meer und schwappten über die Skyline von Panama City. Einem Hubschrauberpiloten gelangen spektakuläre Fotos des Wetterphänomens - bevor er vor den dichten Schwaden flüchten musste.

Von weitem wirken die Nebelschwaden am Strand von Panama City im US-Staat Florida wie Wasserwände, die sich aus dem Golf von Mexiko erheben. Höher als die Hochhäuser an der Promenade türmen sie sich. Über den Dächern brechen die Wogen und stürzen in die Tiefe. Von Nebel-Tsunamis sprechen Lokalmedien.

Das erstaunliche Phänomen beeindruckt die Bewohner der Region an mehreren Tagen im Jahr. Doch diesmal stieg der Hubschrauberpilot J. R. Hott auf, um die beeindruckenden Ansichten festzuhalten. "Es geht extrem schnell", erzählte er dem Wetter-Blog von katu.com. Mit ein paar Schwaden fange es an, doch bald liege die ganze Stadt im Nebel.
© JR Hott / Panhandle Helicopter
Blackbox

Tote Streifendelfine in Süddalmatien

Streifendelfin
© U.Karlowski
Starben die Delfine wegen Seismikuntersuchungen vor Dubrovnik?

München - Ende Januar wurde an der kroatischen Küste bei Dubrovnik ein toter Streifendelfin gefunden. Der Kadaver trug keine sichtbaren äußeren Verletzungen. Er wurde nach Zagreb in die tierärztliche Fakultät transportiert, um die Todesursache zu klären. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) vermutet, dass der 1,90 m lange und ca. 70 kg schwere Delfin durch die mysteriösen, seit vielen Wochen auftretenden Unterwasserdetonationen vor Dubrovnik getötet wurde.

Mysteriöse Unterwasserdetonationen vor Dubrovnik

Taucher aus Dubrovnik hatten der GRD von Detonationsgeräuschen unter Wasser berichtet, die etwa alle acht Sekunden auftraten. Der Lärm sei nahezu unerträglich, sagen sie. Recherchen des kroatischen Nachrichtenportals "Index.hr" zufolge setzte der kroatische Mineralöl- und Gaskonzern INA angeblich mit allen erforderlichen Genehmigungen 2-D- und 3-D-Seismikuntersuchungen bei der Suche nach Erdöl und Erdgas etwa 40 Seemeilen vor Dubrovnik ein. Allerdings behauptet INA im Gespräch mit "Index.hr", dass man nichts mit den derzeitigen Detonationen zu tun habe.
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