Erdveränderungen
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Schwere Unwetter in Österreich

Im Bezirk Amstetten ist am späten Dienstagnachmittag ein schweres Unwetter niedergegangen. Zahlreiche Keller stehen unter Wasser. Sogar 500 Kilo schwere Strohballen wurden von den Wassermassen mitgerissen.

Die Unwetter sind vor allem in Ertl und Kürnberg im Urltal niedergegangen, aber auch in St. Michael am Bruckbach wo die Feuerwehr verhindern konnte, dass eine Brücke von den Wassermassen mitgerissen wird. Straßen wurden vermurt, Keller überflutet. Die Feuerwehren waren an über 40 Orten im Einsatz, die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich bis in die Nachtstunden dauern.

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Einmarsch der haarigen Giftraupen: Eichenprozessionsspinner

Das Pflanzenschutzamt hat giftige Raupen am Autobahnkreuz Hamburg-Süd entdeckt. Vorsicht: Die Tiere sind gesundheitsschädigend.
© dpa
Eichenprozessionsspinner-Raupen breiten sich aus
Hamburg. Optisch haben sie etwas von unter dem Sofa vergessenen Lakritzstangen, an denen die Katzenhaare der vergangenen fünf Jahre hängen geblieben sind. Doch während man die Uralt-Süßigkeiten eventuell mit Ekel, aber einfach entsorgen kann, stellen die Raupen des Eichenprozessionsspinners Fachleute vor eine Herausforderung. Die Tiere sind neu nach Hamburg eingewandert, und sie schädigen durch ihren Fraß nicht nur Eichen, sondern sind vor allem für den Menschen gefährlich. Ihre Brennhaare führen zu toxischen Reaktionen, die bis zu einem anaphylaktischen Schock führen können und deshalb immer vom Arzt behandelt werden sollten.

"Wir haben bisher zehn befallene Bäume gefunden", sagt Gregor Hilfert vom Hamburger Pflanzenschutzamt. "Diese befinden sich am Autobahnkreuz Hamburg-Süd, auf einem sogenannten Ohr, der innen liegenden Grünfläche bei einer Abfahrt." An den Bäumen kann man deutlich erkennen, woher die Tiere ihren Namen haben: In langen Prozessionen wandern die Raupen von Thaumetopoea processionea, so der wissenschaftliche Name, den Stamm der Eichen entlang, lassen bei ihren Beutezügen von den Blättern nur die Blattmittelrippe stehen und bilden Gespinste am Stamm und den Ästen, die von Handballgröße bis auf einen Meter Länge anwachsen und dann Hunderte Raupen beherbergen können.

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Erdbeben erschüttert Afghanistan

Kabul - Nach den beiden Erdbeben im Norden Afghanistans könnte die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf mehr als 80 ansteigen. In der Provinz Baghlan sei durch die Erschütterungen ein Erdrutsch ausgelöst worden, der mindestens 25 Häuser unter sich begraben habe, sagte Polizeichef Asadullah Shersad. In und um diese Gebäude herum hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks bis zu 90 Menschen aufgehalten. Sie seien vermutlich fast alle ums Leben gekommen.

dpa

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Naturkatastrophen Rhythmus wird entdeckt

Erdbeben und Vulkane können ganze Regionen verwüsten. Sonnenstürme bedrohen die moderne Infrastruktur. Doch wie häufig kommt es zu besonders schweren Katastrophen? Forscher haben die Abstände untersucht: Sie sind kürzer als gedacht.
© AFP
Explosion im Wasser bei Tonga: Vulkanausbrüche lassen Experten rätseln - offenbar hängen manche zusammen.
Hamburg - Geoforscher geraten leicht in den Ruf von Unheilspredigern. Ihre Mahnungen vor Naturkatastrophen mag kaum jemand hören, viele halten sie für übertrieben. Dabei kamen allein im vergangenen Jahrhundert vier Millionen Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben. Seit Urzeiten machen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Stürme die Erde zu einem gefährlichen Ort. Wir leben eigentlich in den Pausen zwischen Katastrophen. Doch wie lange dauern die Pausen?


Wissenschaftler haben nun den Rhythmus schwerer Erdbeben, Vulkanausbrüche und Sonnenstürme bestimmt. Ihren Analysen zufolge kommen die Desaster häufiger vor als vermutet.

Kommentar: Im Zusammenhang mit Mike Baillie können diese beiden Artikel gelesen werden:

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung

Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation

Und andere Artikel über Kometen:

Deutschland im Mittelalter: Chronik der Naturereignisse und Seuchen, Teil 1

Deutschland im Mittelalter: Chronik der Naturereignisse und Seuchen, Teil 2

Deutschland im Mittelalter: Chronik der Naturereignisse und Seuchen, Teil 3


Bizarro Earth

Überflutung in Wales

Schwere Regenfälle haben am Samstag weite Landstriche im Westen Großbritanniens überflutet.

Bad Guys

Schweres Erdbeben der Stärke 7,8 in Mexiko - 5 Tote

Mexiko übersteht Erdbeben glimpflich

Mexiko-Stadt - Mexiko hat ein schweres Erdbeben nach ersten Informationen relativ glimpflich überstanden. 500 beschädigte Häuser im Bundesstaat Guerrero, fünf Verletzte, aber keine Toten, so lautete die offizielle Bilanz. Die Erde hatte im Süden des Landes mit einer Stärke von 7,8 gebebt. Das Epizentrum lag im Bundesstaat Guerrero. Im rund 300 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt stürzte eine Fußgängerbrücke ein und zertrümmerte einen Kleinbus, in dem aber niemand saß. In der Millionenstadt schwankten einige Hochhäuser.

(dpa)

Bad Guys

Erdbeben erschüttert Ägäis - 60 Verletzte

Athen - Ein starkes Beben vor der Küste der Türkei hat am Sonntagnachmittag die griechischen Dodekanes-Inseln sowie den Südwesten der Türkei erschüttert. Etwa 60 Menschen wurden verletzt.

Bei einem starken Erdbeben in der Südost-Ägäis sind am Sonntag in der Türkei rund 60 Menschen verletzt worden. Aus Griechenland wurden durch die Erdstöße bis etwa Stärke 6 dagegen keine Schäden gemeldet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anatolian kamen in der türkischen Küstenstadt Fethiye mehr als 50 Menschen in Krankenhäuser - meist als Folge der Panik. Auch in anderen Orten der Urlaubsregion am Mittelmeer zitterte die Erde. Dennoch seien unter den Verletzten, von denen einige Herzattacken erlitten, keine Touristen, hieß es.

Bad Guys

Schweres Erdbeben in Taiwan

Die Erschütterungen waren im ganzen Land zu spüren. Berichte über Opfer oder Schäden gibt es noch keine.

Taipeh - Ein starkes Erdbeben hat am frühen Sonntag das ostasiatische Taiwan erschüttert. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 6,0 an, veröffentlichte aber keine Tsunamiwarnung. Den Angaben zufolge lag das Zentrum des Erdbebens im Nordosten Taiwans in einer Tiefe von 70 Kilometern.

Nach Angaben der taiwanischen Behörden waren die Erschütterungen im ganzen Land zu spüren. Informationen über Opfer oder Schäden lagen demnach nicht vor.

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Erneuter Mini-Tornado im Landkreis Nienburg

© Nonstopnews
Die Windhose hat Bäume in der Mitte gekappt und auseinander gerissen
Wieder Sturm-Chaos im Landkreis Nienburg!

Uchte/Nienburg - In Uchte zog Donnerstag-Abend ein Mini-Tornado im Zickzack-Kurs durchs Dorf, deckte Scheunendächer ab, brach Baumstämme wie Streichhölzer. Feuerwehr-Sprecher Nils Raake: „Auch einige Dächer waren betroffen, zum Glück wurden nur wenige Dachziegel abgedeckt.“

Die Feuerwehr war bis in die Nacht beschäftigt, musste Äste absägen, Straßen vor umstürzenden Bäumen bewahren.

Gefährlich: Bei Landesbergen wirbelte eine Windhose die Abdeckfolie eines Spargelfeldes in einen 380 000-Volt-Hochspannungsmast! Kurzschluss, plötzlich ging in den umliegenden Dörfern das Licht aus. Glück: Der Strom wurde über einen Knotenpunkt bei Lehrte umgeleitet, so blieb‘s bei ca. 6 Minuten Stromausfall.

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Bild der Zerstörung: Unwetter zerstört Reben und ruiniert Kirsch-Ernte

60 Liter Regen pro Quadratmeter und bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner haben in den Rebbergen große Schäden angerichtet. Die Kirschernte könnte in Haltingen ganz ausfallen.
© Frey
Abgeschlagene Triebe, durchlöcherte Blätter – Ralf Röschard begutachtet nach dem Hagel seine Burgunderreben am Weiler Schlipf.
Das Unwetter haben am Donnerstag gegen 18 Uhr hat die Hoffnung vieler Landwirte und Bauern in Weil und Haltingen auf eine gute Ernte in wenigen Minuten zerstört. In den Rebbergen, vor allem in Richtung Altweil und Tüllingen, bietet sich ein Bild der Zerstörung. "Einfach schockierend", umschreibt Markus Büchin, Kellermeister und Geschäftsführer der Haltinger Winzer das, was er am Freitagmorgen in den Rebbergen gesehen hat. Während die großen Lagen in Haltingen wohl gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen sein dürften, habe der Hagel in Richtung Altweil und Tüllingen eine regelrechte Schneise in den Rebberg gerissen. 80 Prozent der Triebspitzen seien dort abgebrochen, während Büchin den Schaden in den Haltinger Reben auf rund 30 Prozent beziffert.