Erdveränderungen
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Cloud Lightning

Zyklon "Heidi" erreicht australische Westküste

Sydney (dpa) - Mit Sturmböen und heftigem Regen ist Zyklon «Heidi» über die Westküste Australiens hereingebrochen. Die Notdienste riefen die Menschen auf, sturmsichere Notunterkünfte aufzusuchen. «Dies ist eine Bedrohung für Leib und Leben», teilte die Behörde für Katastrophenschutz mit. In Port Hedland war die Stromversorgung teilweise unterbrochen und Bäume wurden entwurzelt. Der Zyklon traf in der Bergwerksregion um Port Hedland rund 1600 Kilometer nördlich von Perth auf Land.
Footprints

Gewaltiger Teppich von Tsunami-Trümmern erreicht USA

Zehn Monate nach dem dramatischen Tsunami vor Japan treibt jetzt ein gewaltiger Teppich von Wrackteilen vor den Küsten der USA und Kanadas. Das gewaltige Trümmerfeld sei so groß wie der Bundesstaat Kalifornien, also deutlich größer als Deutschland.
Tsunamiwelle
© dpa / EPA/AFLO/Mainichi Newspaper/Archiv

Die Teile des treibenden Teppichs hätten eindeutig nach Japan zurückverfolgt werden können, meldet CNN am Mittwoch.

So seien Bojen angeschwemmt worden, die an einer japanischen Austernfarm befestigt gewesen waren. Vor Vancouver Island in Kanada wurde nach Angaben der kanadischen Zeitung Vancouver Sun Holz mit japanischem Exportstempel gefunden. Viele andere Überreste seien noch angeschwemmt worden, das meiste treibt jedoch vor der Küste im Meer und hat in den vergangenen zehn Monaten die etwa 7500 Kilometer zurückgelegt. Mit der Strömung war das Trümmerfeld also etwas schneller als einen Kilometer in der Stunde.
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Fukushima: Erneutes Erdbeben - Stärke 5,8

Die japanische Region um das schwer beschädigte Atomkraftwerk von Fukushima ist erneut von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden.

TOKIO. Erneut hat ein Erdbeben der Stärke 5,8 die japanische Katastrophenregion im Nordosten des Landes erschüttert. Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht, meldete die Meterologische Behörde. Auch lagen keine Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden vor. Der Betreiber des durch ein Erdbeben im März vergangenen Jahres schwer beschädigten Atomkraftwerks in Fukushima meldete ebenfalls keine Schäden oder Probleme an der Anlage in Folge des Bebens von 12.20 Uhr Ortszeit (04.20 Uhr MEZ), meldete der TV-Sender NHK.

Das Zentrum des Erdbebens lag vor der Provinz Fukushima im Pazifik in einer Tiefe von 20 Kilometern unter dem Meeresboden. Auch in der 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio gerieten Hochhäuser ins Schwanken. Am 11. März 2011 hatte ein Beben der Stärke 9,0 in Japan einen Tsunami ausgelöst, mehr als 15 000 Menschen kamen ums Leben. Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wurde dabei schwer beschädigt. In den Reaktoren 1 bis 3 kam es in der Folge zu Kernschmelzen.
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Erdbeben in Nähe von AKW Temelin

Die südböhmische Gemeinde Lisov - Luftlinie rund knapp 30 Kilometer vom Atomkraftwerk Temelin entfernt - ist von einem Erdbeben mit einer Magnitude von 3,1 erschüttert worden. In Tschechien wurde bisher nicht über den Vorfall berichtet.
Temelin
© APA

Die südböhmische Gemeinde Lisov - Luftlinie rund knapp 30 Kilometer vom Atomkraftwerk Temelin entfernt - ist am Donnerstag um 0.57 Uhr von einem Erdbeben mit einer Magnitude von 3,1 erschüttert worden. Das berichtete der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) in einer Presseaussendung. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bestätigte das. Es bestehe aber kein Grund zur Panik, versicherten beide.

Das Beben sei in Österreich aufgezeichnet und im Bereich des Epizentrums deutlich wahrgenommen worden, so Wolfgang Lenhardt von der ZAMG. Die Bruchlinie habe aber mit Temelin nichts zu tun. Anschober beklagte, dass in Tschechien bisher nicht über den Vorfall informiert worden sei. "Die Nachricht über das Erdbeben ist kein Grund zur Panik, aber sie zeigt, dass unsere Bedenken über den Standort des Atomkraftwerks leider berechtigt sind."
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El Hierro: Acht Erdbeben in 24 Stunden

Acht Erdbeben in 24 Stunden: El Hierro kann nicht wirklich aufatmen, der Vulkan bleibt weiter auf Sendung.

Immerhin: Der Ausstoß von Kohlendioxid hat weiter abgenommen. Manfred Betzwieser berichtet vor Ort: "Waren es im November noch Spitzenwerte von 2398 Tonnen am Tag, so liegt der jüngste gemessene Wert jetzt bei 664 t/Tag."

Betzwieser erklärt: "Erst ab weniger als 345 Tonnen pro Tag kann wieder von einer Normalisierung geredet werden. Vor der Krise lag der CO2-Ausstoß bei 145 t/Tag."

Erwähnenswert war laut Betzwieser vor allem das Erdbeben am Mittwoch abend um 19.03 Uhr mit einer Stärke von 1,5 auf der Richterskala. Es lag in nur elf Kilometern Tiefe, rund drei Kilometer nordwestlich von Restinga im Inselinnern.
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Zyklon "Heidi" kommt: Australien rüstet sich

Zur Erinnerung: In Australien ist Sommer. Der tropische Norden der Insel wird in dieser Jahreszeit immer wieder von Unwettern heimgesucht. Jetzt bedroht ein Zyklon die Westküste des Kontinents.
Wellen drücken Schiff gegen Kai
© Reuters
Riesige Wellen drückten bereits ein großes Schiff gegen Kaianlagen auf den Weihnachtsinseln.

Die australische Westküste rüstet sich für Zyklon "Heidi". Eines der größten Eisenerz-Terminals der Welt in Port Hedland wurde geschlossen, teilten die Behörden mit. Offshore-Plattformen für die Öl- und Gasförderung stellten die Arbeit ebenfalls ein.

Die Schiffe wurden aus dem Hafenbecken auf das offene Meer dirigiert, wo sie den Sturm sicherer überstehen können. Das Wetterbüro sagte Sturmböen mit mehr als 100 Kilometern in der Stunde voraus sowie hohen Wellengang und heftigen Regen.
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Starker Sturm in Otjiwarongo lässt Mauer fallen

20 mm Regen in 15 Minuten - Sichtweite unter zehn Meter - Straßen teils unpassierbar - Sachschäden an Lodge
Out of Africa Lodge
© Unbekannt
Die Out of Africa Lodge hat am meisten von dem Sturm abgekommen. Die 58 Meter lange und 3,5 Meter hohe Außenmauer stürzte an der Südseite völlig ein und beschädigte ein Gebäude.

Windhoek/Otjiwarongo - Die Bewohner von Otjiwarongo sind am vergangenen Sonntagnachmittag von einem starken Unwetter heimgesucht worden. Dieses hat Sachschäden angerichtet, die bis jetzt noch nicht genau beziffert wurden.

Das Unwetter - mit Regen, Hagel und Sturm, der von Norden nach Süden durch die Innenstadt peitschte, sowie Sichtweite unter zehn Meter - habe nur 15 Minuten gedauert, danach seien 20 Millimeter Niederschlag gemessen worden. Der größte Schaden wurde wohl bei der Out of Africa Lodge verzeichnet, die am südlichen Ortsrand liegt. Eine 58 Meter lange und 3,5 Meter hohe Außenmauer fiel um, nachdem der starke Sturm auf sie prallte. Ein Teil der Mauer fiel auf ein Konferenzgebäude der Lodge und wurde durch die Wucht selbst stark beschädigt. Es seien Fenster zu Bruch gegangen, zudem habe sich die beschädigte Wand bis zu 15 Grad nach innen geneigt. Die Höhe des Schadens konnte bisher noch nicht ermittelt werden.
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Entwarnung nach Erdbeben der Stärke 7,1 vor Sumatra

Vor der Westküste Sumatras hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Der Erdstoß erreichte mindestens eine Stärke von 7,1. Bewohner von Küstenorten rannten in Panik auf die Straßen. Indonesiens Regierung gab eine Tsunami-Warnung heraus, hob sie jedoch bald wieder auf.
Familie nach Erdbeben im Freien
© dpa
Familie in Banda Aceh: Nach dem Erdbeben ins Freie geflüchtet

Jakarta - Vor der Westküste der Insel Sumatra hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Die indonesischen Behörden gaben Dienstagabend eine Tsunami-Warnung heraus. Der Erdstoß ereignete sich 420 Kilometer vor der Küste der Provinz Aceh in 30 Kilometern Tiefe, wie der Geologische Dienst der USA mitteilte. Ersten Angaben zufolge soll das Erdbeben eine Stärke von 7,1 bis 7,3 gehabt haben.

"Das Beben hat sich westlich des Sundagrabens vor der Westküste Sumatras ereignet", sagte Harald Spahn, der für die GIZ in Indonesien am Aufbau eines Tsunami-Frührwarnsystems beteiligt war. "Wir sind im Warnbereich eines Tsunamis. An die entsprechenden Behörden sind Warnungen per SMS herausgegangen."

Bewohner der Provinzhauptstadt Banda Aceh flüchteten nach dem Beben aus Gebäuden, berichtete ein Augenzeuge. In der unmittelbar am Meer gelegenen Stadt hatte der Tsunami im Dezember 2004 besonders viele Menschen das Leben gekostet. Auch in anderen Küstenorten liefen Menschen auf die Straßen, viele von ihnen waren im Schlaf von dem Beben überrascht worden. Ein Krankenhaus wurde vorsorglich evakuiert.
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Vögel und Falter leiden unter dem Klimawandel

Halle (dpa/akj) Einer europäischen Studie zufolge halten Vögel und Schmetterlinge offenbar nur unzureichend mit dem Klimawandel mit. Demnach weichen kälteliebende Arten trotz Erwärmung nur sehr zögernd in den Norden aus. Neben alpinen Arten leiden auch weit verbreitete Formen wie der kleine Fuchs unter den steigenden Temperaturen. Wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle mitteilte, hat sich der ideale Lebensraum für europäische Tagfalter in den vergangenen beiden Jahrzehnten im Mittel um 239 Kilometer nach Norden verschoben, der von Vögeln um 249 Kilometer. Die Falter folgten idealen Bedingungen immerhin noch 114 Kilometer weit, die Vögel nur 37 Kilometer.

An der vom Fachmagazin "Nature Climate Change" online veröffentlichten Studie beteiligten sich neben dem Helmholtz-Zentrum das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung in Montpellier und die Niederländische Schmetterlingsstiftung. Als Überraschung empfanden die Wissenschaftler die unterschiedlich schnellen Reaktionen der Tiere. Für die deutlich raschere Anpassung der Schmetterlinge sei wahrscheinlich ihre größere Sensibilität für Temperaturen verantwortlich, hieß es. Die Empfindlichkeit der Falter ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Falter als wechselwarme Tiere schwankenden Außentemperaturen wenig entgegensetzen können. Dagegen lässt der höhere Akzeptanzbereich der Vögel, die als gleichwarme Tiere eine konstante Körpertemperatur um 42 Grad Celsius haben, diese länger verharren, bevor sie sich auf Wanderschaft gen Norden begeben.
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Opferzahl bei Erdbeben in Brasilien steigt

RIO DE JANEIRO - In Brasilien ist die Zahl der Toten nach einem Erdrutsch inzwischen auf zwölf gestiegen.
Rettungsarbeiten Brasilien
© sda
Rettungsarbeiten in Sapucaia

Bei den Opfern handelt es sich nach Behördenangaben von Dienstag um zehn Erwachsene und zwei Kinder.

Es werden noch immer mehrere Menschen unter den Schlamm- und Geröllmassen vermutet. Bei dem Erdrutsch waren am frühen Montagmorgen in dem Ort Sapucaia etwa 150 Kilometer nordöstlich Rio de Janeiros acht Häuser verschüttet worden. Eines der Opfer rief nach Zeugenberichten mehrere Stunden lang um Hilfe, konnte aber von seinen Angehörigen nicht lokalisiert werden.

Die genaue Zahl der Vermissten blieb unklar. Schätzungen zufolge könnten es mehr als zehn sein. Zu den Vermissten gehört auch eine Familie, die Zuflucht in einem Auto gesucht hatte, das von den Schlammmassen verschüttet wurde. Anhaltende Regenfälle erschwerten auch am Dienstag die Bergungsarbeiten.
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