Erdveränderungen
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Nuke

Fukushima strahlt immer noch

Ein Jahr nach dem Erdbeben und dem Tsunami, der in der japanischen Atomanlage zur Katastrophe führten, sind die Reaktoren offiziell unter Kontrolle - doch ist die Strahlenbelastung in einigen Teilen der Anlage so hoch, dass Mitarbeiter bei den Aufräumarbeiten nur bedingt eingesetzt werden können.


Bizarro Earth

Die Invasion der Bananenseuche

Wissenschaftler warnen vor einem Pilz, der nicht nur ganze Bananen-Plantagen weltweit gefährdet, sondern sich in einem "beispiellosen Szenario einer Invasion" ausbreitet. Droht der Schädling gerade jene Sorte auszurotten, die wir besonders gern verzehren?

Die ersten Flecken sehen harmlos aus. Doch sie genügen, um Bananen-Bauern in Sorge zu versetzen. Die kleinen Punkte auf den Blättern sind das erste Symptom der gefürchteten Schwarzen Blattmasern. Diese Bananen-Seuche wird von dem Pilz Mycosphaerella fijiensis verursacht, und der begnügt sich nicht mit einer einzelnen Pflanze, auch nicht mit einer ganzen Plantage.
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Vielmehr habe sich der Schädling in einem "beispiellosen Szenario einer Invasion" ausgebreitet, schreibt ein Team um Stephanie Robert vom Agrarforschungszentrum Cirad in Montpellier (Molecular Ecology, online).

Die Forscher untersuchten das Erbgut des Pilzes aus Proben, die sie von 735 Bananenblättern aus 35 Ländern gewonnen hatten. Aus den Unterschieden zwischen den Genomen der einzelnen Proben konnten die Forscher den Weg des Schädlings näherungsweise rekonstruieren.

Bizarro Earth

Extreme Überschwemmung teilt Stadt in Australien

Stärkste Regenfälle im Osten seit den 1920er Jahren

In den Hochwassergebieten in Australien gilt weiter höchste Alarmstufe: Am Mittwoch mussten sich in Griffith, rund 600 Kilometer westlich von Sydney, rund 600 Menschen in Sicherheit bringen, weil ihren Häusern Überflutungen drohten. Durch die Flüsse Lachlan und Murrumbidgee und sonst trockene Bachbetten rauschten Wassermassen. Weite Teile der Weinbaugegend um Griffith waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die überschwemmte Fläche erreichte ein Ausmaß von rund 300 Quadratkilometern.

Neben Griffith am Murrumbidgee mit 18 000 Einwohnern war auch Forbes am Lachlan mit 8000 Einwohnern in Gefahr. Das Städtchen war am Mittwoch in zwei Teile geteilt. Nach Angaben des Meteorologischen Dienstes könnte es bis Freitag dauern, ehe das Wasser zurückgeht.

Die größte Inlandsstadt des Bundesstaates New South Wales, Wagga Wagga, hatte das Schlimmste dagegen hinter sich. Noch in der Nacht waren tausende Einwohner geflüchtet, weil der Deich, der die Innenstadt schützt, zu brechen drohte. »Die Lage hat sich über Nacht deutlich entspannt«, so Notrufkoordinator James McTavish.

Bad Guys

Erdfall: Ackerland um zwei Meter abgesackt

Im Gebiet «Ried» nördlich von Reuenthal hat sich ein Stück Landwirtschaftsland mit einem Durchmesser von 80 Meter um eineinhalb bis zwei Meter abgesenkt. Als Ursache wird ein Erdfall im Stollensystem des ehemaligen Bergwerks vermutet.

Der durch das Senkungsgebiet führende Feldweg musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Das Landwirtschaftsland kann vorderhand nicht bewirtschaftet werden. Als Ursache für die massive Absenkung vermutet Matthias Schifferli vom Klingnauer Ingenieurbüro Schifferli AG einen Erdfall im Inneren der Fullerhalde, in der sich ein mehr als 20 Kilometer langes Stollensystem des stillgelegten Gipsbergwerks befindet.

Franz Graf, Gemeinderat und Ressortvorsteher Tiefbau, erklärt gegenüber der Aargauer Zeitung, dass sich in der Vergangenheit im Gebiet «Ried» immer wieder kleinere Senkungen ereignet hätten. Das aktuelle Ereignis habe aber doch grössere Ausmasse. Der Gemeinderat und das bei der Schliessung des Bergwerks und der Renaturierung der Stolleneingänge beteiligte Ingenieurbüro Schifferli nehmen die Situation heute Mittwoch genauer unter die Lupe und entscheiden dann über mögliche Massnahmen, mit denen das Ackerland landwirtschaftlich nutzbar und der Feldweg für Spaziergänger wieder nutzbar gemacht werden kann.

Bad Guys

Kosten der Klimafolgen auf Rekordniveau

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Erdbeben, Tsunami, Überschwemmungen: Schäden durch Naturkatastrophen gab es 2011 so viele wie noch nie. Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es aber auch eine gute Nachricht.

Der Klimawandel zeigt immer deutlicher sein Gesicht - in Form von Erdbeben, Tsunamis und Überschwemmungen. Sie bedeuten für Menschen und Tiere oft den Tod, für die Wirtschaft immense Kosten. Die Vereinten Nationen haben das Ausmaß von Naturkatastrophen im vergangenen Jahr versucht zu beziffern. Die wirtschaftlichen Schäden haben 2011 so viel gekostet wie nie zuvor. Am teuersten war die Katastrophe von Fukushima,die sich am 11. März das erste Mal jährt. Als Konsequenz aus dem Unglück sollen in Deutschland bis 2022 alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden.

Die UN-Sonderbeauftragte für die Risikominimierung von Naturkatastrophen, Margareta Wahlström, kommt auf eine Rekordsumme von mehr als 380 Milliarden US-Dollar. Das sind derzeit rund 290 Milliarden Euro und zwei Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr 2005. Der Rückversicherer Munich Re sprach von "extremen Belastungen" in einem rabenschwarzen Jahr.

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Tropensturm in Madagaskar: Mindestens 65 Tote

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Bei einem Tropensturm sind in Madagaskar mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer durch den Sturm "Irina" habe es in der Region Ifanadiana im Südosten der Insel gegeben, erklärte das Katastrophenschutzamt. Fast 74.000 Menschen wurden durch das Unwetter obdachlos.

Den offiziellen Angaben zufolge wurde in Madagaskar durch "Irina" mindestens ein Mensch verletzt, drei weitere galten zunächst noch als vermisst. In weiten Teilen des großflächigen Inselstaates brach das Kommunikationsnetz zusammen, viele wichtige Straßen waren durch umgestürzte Bäume unpassierbar. Hinzu kamen viele Erdrutsche und überschwemmte Flüsse. In Mosambik wurde durch den Tropensturm ein Mensch getötet. Ein älterer Mann sei von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, teilten die mosambikanischen Behörden mit.

Nach seinem tödlichen Zug durch Madagaskar und Mosambik bewegte sich "Irina" Richtung Südafrika. In der Küstenstadt Durban wurden vorsichtshalber die Strände gesperrt, Schiffe mussten im Hafen bleiben. Die Wellen seien bis zu drei Meter hoch geschlagen, berichtete ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Meteorologen warnten, dass das Zentrum des Sturms erst am Donnerstag auf die Küste treffen werde.

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Indien von Erdbeben erschüttert - bereits zum 19. Mal in diesem Jahr

Neu Delhi. Ein Erdbeben hat am Montag die Bewohner der indischen Hauptstadt Neu Delhi in Angst versetzt. Die Erschütterungen brachten Gebäude ins Wanken.

Vielerorts liefen Menschen in Panik aus Wohnhäusern und Büros auf die Straßen. Berichte über Schäden und Opfer gab es zunächst nicht. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der indischen Meteorologiebehörde in Bahardurgah, rund 50 Kilometer westlich vom Zentrum der Millionen-Metropole.

Es hatte danach eine Stärke von 4,9. Der US-Erdbebendienst USGS gab die Stärke mit 5,2 an. Neu Delhi liegt in der Nähe der seismisch aktiven Himalaya-Region und wird immer wieder von Erdstößen erschüttert. Im September waren im Nordosten Indiens mehr als 100 Menschen bei einem Beben der Stärke 6,8 ums Leben gekommen.

dpa

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Starkes Erdbeben in Nordargentinien

Buenos Aires. Ein starkes Beben im Norden Argentiniens ist offenbar glimpflich und ohne Schäden verlaufen. Zunächst wurden nach den Erdstößen der Stärke 6,1 am Montag weder Personenschäden noch Schäden an Gebäuden gemeldet.

Das Zentrum des Bebens um 04.46 Uhr (Ortszeit) lag 112 Kilometer südöstlich der Stadt Santiago del Estero. Das Zentrum befand sich 550 Kilometer unter der Oberfläche und damit außergewöhnlich tief unter der Erde.

Attention

Winterliches Intermezzo sorgt für Unfälle und Staus

Regensburg - Nach dem einsetzenden starken Schneefall am 05.03.2012, gegen 10 Uhr ereigneten sich am Montag fast zeitgleich mehrere Verkehrsunfälle auf der A 93 in Fahrtrichtung München zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Süd und der Rastanlage Pentling.

Etwa auf Höhe der Rastanlage kam ein Hängerzug aus Niederbayern nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Zugfahrzeug kam im Graben zum Liegen, der Hänger blockierte die rechte Spur. Der Chauffeur wurde leichtverletzt in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert.

Ein weiterer Sattelzug kam unmittelbarer dahinter nach links in den Grünstreifen und blieb dort im Bereich der Mittelschutzplanke hängen. Dieses Schicksal ereilte ferner einen zweiten Sattelzug kurz hinter diesem. Ebenfalls ins Schleudern kam ein Opelfahrer aus Regensburg. Dieser prallte zuerst gegen einen Pkw aus Österreich und landete schließlich im Graben. Der Opelfahrer musste auch hier leichtverletzt in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert werden.

Snowflake

140 000 Haushalte ohne Strom in Frankreich

Lille - Wegen starker Schneefälle ist in Nordfrankreich der Flughafen von Lille zeitweise geschlossen worden und 140 000 Haushalte mussten ohne Strom auskommen. Die Stromausfälle betrafen die Region Nord/Pas-de-Calais. Hauptursache war ein Schaden im Hochspannungsnetz. Am Flughafen von Lille-Lesquin fielen nach Angaben der Flughafenleitung rund ein dutzend Flüge aus. Der Flughafen sollte am Abend aber wieder geöffnet werden.