Erdveränderungen
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Unwetter fordert Menschenleben in Belgien

Brüssel (dpa) - Bei schweren Unwettern ist am Donnerstag ein 64-jähriger Belgier ums Leben gekommen. Der Mann wurde im flämischen Roosdaal bei Brüssel von einer etwa fünf Meter hohen Tür erschlagen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Bei den Unwettern im ganzen Land gab es zudem mehrere Verletzte.

Der Wind fegte mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde über das Land. Häuser wurden abgedeckt, Bäume stürzten um, überflutete Straßen waren unpassierbar.

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge verspäteten sich auf dem Weg von den Niederlanden nach Brüssel. Wie Thalys mitteilte, hatten die Züge bis zu eine Stunde Verspätung.
Ambulance

Unwetter: Furcht vor tödlicher Krankheit nach Flut auf Philippinen

Manila (dpa) - Nach den Überschwemmungen auf den Philippinen haben die Behörden die Bevölkerung vor einer tödlichen Infektionskrankheit gewarnt. Bereits elf Menschen seien auf der Insel Mindanao an Leptospirose gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit. 200 weitere Menschen seien erkrankt. Leptospirose kommt oft in Überschwemmungsgebieten vor. Die Krankheit wird über Tierurin, der ins Wasser gelangt, übertragen. Menschen können sich beim Kontakt mit kontaminiertem Wasser über kleine Hautverletzungen infizieren.
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Wintersturm: Schwere Unwetter in Großbritannien - zwei Tote

Bei schweren Unwettern in Großbritannien kommen zwei Menschen ums Leben. In mehreren Städten sorgt der heftige Sturm für Verkehrschaos. Auch über Deutschland fegen Sturmböen hinweg und richten Schäden an.

© dapd
Reste eines Daches in Papenburg.
Bei einem heftigen Sturm sind am Dienstag in Großbritannien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde auf einem Tanker im Ärmelkanal schwer verletzt, als eine riesige Welle das Schiff traf, und starb nach einer Rettungsaktion per Hubschrauber später im Krankenhaus. In der Stadt Tunbridge Wells südöstlich von London wurde ein weiterer Mann in seinem Wagen von einem Baum erschlagen.

Der Sturm wütete über großen Teilen Großbritanniens und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Hafen im südenglischen Dover musste geschlossen werden, angesichts von Winden der Windstärke elf auf offener See wurde der Fährbetrieb in das französische Calais eingestellt. An den schottischen Flughäfen in Glasgow und Edinburgh wurden zahlreiche Flüge gestrichen oder verschoben. Starker Regen und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern behinderten zudem den Zug- und Busverkehr.
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Dominikanische Republik: Erdbeben südwestlich von Santo Domingo

Santo Domingo - Nur 55 km westlich der Hauptstadt Santo Domingo bebte um 5.35 Ortszeit die Erde. Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe von 10 km. Die Erschütterungswellen in den frühen Morgenstunden konnten von der gesamten Inselbevölkerung wahrgenommen werden. Die Intensitätsmagnitude war nicht hoch genug um eine Tsunamiwarnung auszugeben. Die umliegenden Menschen besonders in der Nähe des Epicentrum wurden im Schlaf vom Beben überrascht und flohen panisch aus ihren Häusern. Der dominikansiche Erdbebendienst ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf und prognostiziert eine Reihe von kleinen Nachbeben im Laufe des Tages.

rw
Dollar

Erdbeben führen zu höchsten Schäden aller Zeiten

München (aktiencheck.de AG) - Eine Reihe schwerster Erdbeben und eine Vielzahl wetterbedingter Katastrophen haben nach Angaben der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re) (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) 2011 zum Jahr mit den höchsten Schäden aus Naturkatastrophen aller Zeiten gemacht. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden lagen weltweit mit etwa 380 Mrd. US-Dollar fast um zwei Drittel höher als 2005, dem bisherigen Rekordjahr mit Schäden von 220 Mrd. US-Dollar.

Wie der Rückversicherer am Mittwoch verkündete, verursachten allein die Erdbeben in Japan im März und Neuseeland im Februar fast zwei Drittel dieser Schäden. Die versicherten Schäden übertrafen mit 105 Mrd. US-Dollar ebenfalls den Rekordwert von 2005 von damals 101 Mrd. US-Dollar, hieß es weiter.

Die Aktie von Munich Re notiert aktuell mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 97,50 Euro. (04.01.2012/ac/n/d)

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Fish

Australische Forscher finden Hybride aus zwei Hai-Arten

Vor der australischen Küste haben Forscher eine Kreuzung aus dem Australischen und dem Großen Schwarzspitzenhai entdeckt. Die Hybride überleben auch in kühleren Gewässern.

Haie unterschiedlicher Arten haben Nachkommen geboren. Bei Untersuchungen an Haien in Australien fanden Forscher insgesamt 57 Hybride.

Die Nachkommen sind eine Mischung aus dem örtlichen Australischen Schwarzspitzenhai (Carcharhinus tilstoni) und dem in anderen Teilen der Welt anzutreffenden Großen Schwarzspitzenhai (Carcharhinus limbatus). Nach Ansicht der Forscherin Jess Morgan von der Universität Queensland hat die Kreuzung der beiden Arten Auswirkungen auf die gesamte Welt der Haie. "Das ist Evolution in Aktion", sagte Morgan.

Hybride aus verwandten Tierarten sind meist nicht besonders überlebensfähig und können sich nicht weiter fortpflanzen - was jedoch die Voraussetzung für die Entstehung einer neuen Art wäre. Ersten Untersuchungen zufolge sind die hybriden Haie, die man in Australien fand, aber relativ robust und in der Lage, sich zu vermehren, sagte Colin Simpfendorfer von der James-Cook-Universität.
Question

Forscher rätseln über Vogel-Massensterben

Waren es Stromschläge, Silvesterknaller, schlechte Sicht? Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für das rätselhafte Massensterben von Vögeln in zwei US-Bundesstaaten. Jetzt fielen auch in Europa tote Tiere vom Himmel.

Die meisten Körper zeigen deutliche Zeichen von Verletzungen: Rund 500 tote Singvögel lagen am Montag auf einem Highway im US-Bundesstaat Louisiana. Die Kadaver fanden sich auf einer Strecke von rund einem halben Kilometer. Es ist der zweite derartige Vorfall in den USA binnen weniger Tage: In der Silvesternacht fielen in der Kleinstadt Beebe in Arkansas, rund 600 Kilometer weiter nördlich gelegen, rund 5000 Vögel tot auf die Erde. In beiden Fällen waren es Rotschulterstärlinge, eine in Nordamerika häufige Singvogelart. Auf der Straße nördlich von Baton Rouge, Louisiana, wurden auch einige tote Stare und Braunkopf-Kuhstärlinge gefunden.

In der Nacht zu Mittwoch wurden nun auch 50 bis 100 Kadaver von Dohlen auf einer Straße in Südschweden entdeckt. Der Amtsveterinär habe fünf Tiere mitgenommen, um die Todesursache zu erforschen, sagte ein Sprecher der Rettungsdienste in der Ortschaft Falköping. Einige der Vögel hätten noch gelebt, die meisten "waren aber tot".

Experten gehen davon aus, dass kein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht. Solche Vorfälle seien nicht ungewöhnlich, sagte ein Mitarbeiter des U. S. Geological Survey dem "Baton Rouge Advocate". Laut den Daten der Behörde sind in den vergangenen 30 Jahren 16 Fälle bekannt, in denen mehr als tausend Stärlinge auf einmal gestorben sind.
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USA: Behörden entdecken Millionen tote Fische

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© DPA/AGFC
An der Chesapeake Bay, der größten Flussmündung in den USA, sind rund zwei Millionen tote Fische entdeckt worden. Die lokalen Behörden gehen nicht davon aus, dass die Tiere durch Gift starben - sondern durch zu kaltes Wasser.

Washington - Wenn in diesen Tagen größere Mengen von toten Tieren entdeckt werden, dann sorgt das für Schlagzeilen. Nach einem Fisch- und Vogelsterben in den US-Bundesstaaten Arkansas und Louisiana ist die Öffentlichkeit sensibilisiert. Nun gibt es beunruhigende Beobachtungen aus dem US-Bundesstaat Maryland. Nach Angaben des Maryland Department of the Environment sind an der Chesapeake Bay, der größten Flussmündung in den USA, etwa zwei Millionen tote Fische gefunden worden.

Es handelt sich offenbar vor allem um Jungfische des Augenfleck-Umber und einige Atlantische Menhaden. Vor allem die erste Art gilt als sehr kälteempfindlich. Die Behörden gehen nicht davon aus, dass Umweltgifte zu dem Massensterben geführt haben. Die Wasserqualität sei akzeptabel, hieß es. Stattdessen sei wohl die ungewöhnlich niedrige Wassertemperatur für den Tod der Fische verantwortlich. Teile der US-Ostküste hatten im Dezember Kälterekorde verzeichnet.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass in Maryland derart viele tote Fische gefunden wurden: Wie eine Behördensprecherin der "Baltimore Sun" sagte, waren auch in den Jahren 1976 und 1980 Millionen Tiere wegen kalter Wassertemperaturen verendet.
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Fischsterben in Norwegen: Forscher rätseln über tonnenweise toter Heringe am Strand

Tausende tote Fische bedecken einen Strand in Norwegen - was hat das Massensterben verursacht? Wissenschaftler haben mehrere Theorien: Hat ein Raubfisch die Tiere an die Küste getrieben?
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© Reuters

Oslo - Tonnenweise tote Heringe bedecken einen Strand im Norden Norwegens. Der Fall gibt Wissenschaftlern und Anwohnern Rätsel auf. Fachleute vermuten nach örtlichen Medienberichten vom Montag, dass ein Schwarm der Fische vom Gezeitenwechsel überrascht worden sein könnte - möglicherweise nachdem ein Raubfisch sie nahe an die Küste getrieben habe.

Anderen Erklärungsversuchen zufolge wurden die Tiere von einem Sturm auf den Strand bei Nordreisa getrieben oder sie verendeten wegen des Süßwassers aus einer nahen Flussmündung. Analysen sollen nun die Ursache für das Massensterben ermitteln. Anwohner treibt derweil eine ganz andere Sorge um: Werden die Fischleiber nicht bald weggespült oder anders beseitigt, droht bestialischer Verwesungsgestank.

Immer wieder verenden Massen von Fischen an Küsten. Letztes Jahr verstopften tote Sardinen ein Hafenbecken nahe Los Angeles; kurz zuvor hatten Behörden Millionen toter Fische im US-Bundesstaat Maryland entdeckt.
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Vergiftete Vögel fallen vom Himmel und verenden qualvoll

Sind sie absichtlich vergiftet worden? Spaziergänger haben in Neuenburg zehn tote Raben entdeckt. "Es war ein Leichenfeld", berichtet einer von ihnen. Zwei der Tiere werden jetzt untersucht. Die Polizei ermittelt.
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© dpa

Es muss ein gespenstischer Anblick gewesen sein, der sich Oliver Niklaus und seiner Freundin Alexandra Schaber bot, als sie am Dienstag mit ihrem Hund im Wuhrlochpark spazieren gegangen sind. In der Nähe von Pavillon und Kinderspielplatz entdeckten die beiden auf dem Boden mehrere Rabenvögel. Einige waren schon tot, andere zappelten noch. "Das war ein Leichenfeld", sagt Oliver Niklaus. Doch das Vogelsterben war offenbar noch in vollem Gang. Während sich Niklaus und Schaber dort aufhielten, fielen noch weitere Vögel von den Bäumen. Insgesamt lagen später laut Niklaus rund zehn Tiere auf dem Boden.

Kurzerhand sammelte das Pärchen fünf Vögel ein, die noch Lebenszeichen von sich gaben, und brachte sie in die Praxis des Müllheimer Tierarztes Elmar Breuer. Ein Vogel verendete auf dem Weg dorthin, die vier verbliebenen erreichten zumindest noch lebend die Praxis.

Ein Rabe überlebt

Die Diagnose des Tierarztes klingt eindeutig: "Die Tiere hatten die typischen Anzeichen einer Phosphorsäurevergiftung", sagt Breuer. Sie hätten massiv geschleimt, sich erbrochen und Durchfall gehabt. Außerdem litten die Vögel laut Breuer unter Krämpfen. Drei Vögel starben innerhalb kurzer Zeit in der Praxis des Tierarztes; es klingt nach einem qualvollen Tod. Ein Tier konnte über Nacht in der Praxis aufgepäppelt und am Mittwochmorgen wieder freigelassen werden.
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