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So, 14 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Better Earth

Stärkstes Erdbeben seit Jahrzehnten in Österreich

Ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4,5 nach Richter hat sich am Samstagnachmittag in den Kärntner Karawanken ereignet. Das Epizentrum lag in der Nähe von Bad Eisenkappel. Nach vorläufigen Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik dürfte es das stärkste Erdbeben in Kärnten seit Jahrzehnten gewesen sein.

Vor knapp zwei Monaten hatte es etwa 25 Kilometer südöstlich der slowenischen Grenze in den Karawanken ein Beben der Stärke 4,3 gegeben, das auch in Südkärnten deutlich zu spüren war. Das Beben vom Samstag war in weiten Teilen Unterkärntens deutlich spürbar, Meldungen über Schäden gab es vorerst nicht.

APA

Bizarro Earth

Erdbeben mittlerer Stärke in Chile

In Chile hat sich am Mittwoch ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,9 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 17:15 Uhr Ortszeit (21:15 Uhr deutscher Zeit) in circa zehn Kilometern Tiefe. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

dts

Blue Planet

Nordosten Australiens überflutet - Tausende in Notunterkünften

Sydney - Der Nordosten Australiens unter Wasser, Tausende in Notunterkünften. Brisbane zittert. «Nicht in einer Million Jahren hätte ich gedacht, dass das Wasser so hoch steigen kann», sagt ein fast 80-Jähriger.
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© dpa/Dave Hunt
Der Brisbane River führt Hochwasser und bedroht die Millionenstadt Brisbane.
Mit Orkanwinden und Sturzregen richtete Monstersturm Oswald weitreichende Verwüstung an. Das Tief zog am Dienstag an der Küste entlang weiter Richtung Süden. Vier Menschen kamen in den vergangenen Tagen ums Leben, zuletzt ein dreijähriger Junge, der am Montag von einem umstürzenden Baum erschlagen worden war. Nach den verheerenden Überschwemmungen im Bundesstaat Queensland richteten sich Ortschaften weiter südlich auf die Katastrophe ein. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom. Tausende Menschen harrten in Notunterkünften aus.

«Hören Sie das Getöse? Das ist kein Hubschrauber, das ist das reißende Wasser», sagte Queenslands Premierminister Campbell Newman bei einem Kurzbesuch in der von der Außenwelt fast abgeschnittenen Stadt Bundaberg. Nur noch per Flugzeug ist die Stadt zu erreichen. Vor allem die Fließgeschwindigkeit des Wasser erschreckt die Einwohner. «Es sieht vielerorts aus, als stünde man an Stromschnellen - sehr gefährlich», sagte Newman ungläubig.

Bad Guys

Erdfall in China verschlingt Haus

In Chinas südlicher Provinz Guangdong wurde ein kompletter Baukomplex mit vier Häusern in Schutt und Asche gelegt, weil ein Erdfall es verschluckte.

Das entstandene Kraterloch hatte sich in der Nähe einer Baustelle gebildet, wo Arbeiter eine neue unterirdische Bahnstation bauten.

Das erste Gebäude stürzte morgens zusammen und die anderen drei folgten später am Abend. Ungefähr 300 Einwohner der Umgebung mussten evakuiert werden. Es wurde keiner verletzt.

Quelle: news.discovery.com

Cloud Precipitation

Zyklon Oswald verursachte Überschwemmung in Australien

Australische Rettungskräfte haben 20 Menschen vor Überschwemmung gerettet, die durch Regengüsse am Donnerstag im nördlichen Bundesstaat Queensland verursacht wurden. Dies teilten australische Medien am Freitag mit.
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© EPA
Insbesondere konnten eine Frau und drei Kinder aus dem Wagen, der durch den Wasserstrom angeschnitten war, gerettet werden. Sieben weitere Menschen wurden aus zwei überfluteten Häusern in Sicherheit gebracht.

Bizarro Earth

White-Island-Vulkan in Neuseeland grummelt

Auckland. Der aktivste Vulkan Neuseelands grummelt. Experten warnten am Dienstag, der White-Island-Vulkan auf einer Insel 40 Kilometer vor der Nordküste könne jederzeit ausbrechen. «Die hydrothermalen Aktivitäten sind stärker als alles, was ich in den letzten Jahren auf der Insel gesehen habe. Das führt in aller Regel zu stärkerer Vulkantätigkeit und macht uns Sorge», teilte Vulkanologe Brad Scott mit. Aus dem Kratersee stiegen Gas- und Dampfwolken auf.

Der Vulkan war zuletzt im August vergangenen Jahres ausgebrochen. Der Vulkan ist der größte Neuseelands. 70 Prozent des Berges liegen unter Wasser. Der Krater selbst ragt nur 320 Meter über den Meeresspiegel.

dpa

Blue Planet

Kohlendioxid verantwortlich für Ernteausfälle?

Baierbrunn - Viele Nahrungspflanzen wurden auf kurze Halme und hohen Ertrag hin gezüchtet, etwa durch das Fehlen der wachstumsfördernden Gibberellinsäure in der Reissorte IR8. So geht mehr aufgenommene Energie in das Korn, weniger in den Halm. Doch inzwischen sinken die Erträge von IR8, der Anbau lohnt sich nicht mehr. Wie die Apotheken Umschau" berichtet, vermuten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts und der Universität Potsdam Kohlendioxid (CO2) als Ursache. Seit den 60er-Jahren stieg dessen Konzentration in der Atmosphäre um ein Viertel. Da CO2 ähnlich wirkt wie die Gibberellinsäure, macht der Klimawandel die Ertragssteigerung offenbar zunichte.

ots

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 1/2013 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Frog

Flucht aus Krokodilfarm: 15.000 Tiere nutzten Überschwemmungen in Südafrika

In Südafrika bedrohen Überschwemmungen die Heimat zahlreicher Menschen. Nun müssen diese mit einer weiteren Gefahr klarkommen: Tausende Krokodile sind aus einer Zuchtfarm entwichen und machen sich nun überall dort breit, wo Wasser ist.
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© Reuters
Krokodile: Wegen ihres Fleisches und ihrer Haut werden sie zu Tausenden gezüchtet
Im Norden Südafrikas regnet es seit Wochen heftig. Den Menschen bereitet das viele Wasser ernsthafte Probleme, eine Horde Zuchtkrokodile dagegen soll die Fluten zur Flucht genutzt haben: 15.000 Tiere seien aus der Krokodilfarm Rakwena an der Grenze zu Botswana geflohen, berichtet die BBC und beruft sich auf eine auf Afrikaans erscheinende Lokalzeitung.

Der Eigentümer der Krokodilfarm soll die Tore der Zuchteinrichtung selbst geöffnet haben, um eine Überschwemmung zu verhindern. Jetzt sollen sich über die Hälfte der ausgebüchsten Krokodile im Busch oder im nahe gelegenen Limpopo herumtreiben, dem zweitgrößten Fluss Südafrikas. Für die Menschen könnte das zu einem ernsthaften Problem werden.

Snowflake Cold

Deutschlands Wintermärchen? Unfälle, Flugausfälle und Schulfrei

© dpa
Schnee und Glätte machen den Autofahrern in Deutschland weiter zu schaffen. Bei einem schweren Unfall in Brandenburg sterben drei Menschen. Und Besserung ist nicht in Sicht.

Schnee und Glätte haben den Verkehr in Deutschland auch am Dienstag ausgebremst. Auf vielen Straßen kam es zu Staus und Behinderungen. Besonders im Norden gerieten viele Autofahrer ins Rutschen und krachten ineinander. Dabei kam es aber oft nur zu Blechschäden. Auch am Flughafen Frankfurt sorgte das Wetter erneut für Flugausfälle. Zahlreiche Starts und Landungen wurden gestrichen, hinzu kamen etliche Verzögerungen. Allerdings entspannte sich die Lage bereits etwas. Doch das Bibbern geht weiter: In der zweiten Wochenhälfte wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes noch kälter - teilweise bis zu minus 20 Grad.

Am Frankfurter Flughafen wurden bis zum Mittag 104 von 1200 geplanten Flügen annulliert. 60 Verbindungen nach und 44 ab Frankfurt wurden witterungsbedingt gestrichen. Passagiere mussten weiterhin mit Verspätungen rechnen. Das derzeitige Wetter lasse zwar einen normalen Betrieb zu, dieser müsse sich jedoch erst wieder einpendeln, erklärte ein Sprecher von Deutschlands größtem Airport. Da die Minustemperaturen anhalten, müssen die Flugzeuge weiter aufwendig enteist werden, was zu weiteren Verzögerungen führt.

Snowflake

Winter lässt Europaweit Flüge und Verkehrsmittel stilllegen

Das Winterwetter hat Europa fest im Griff. Zahlreiche Flüge werden gestrichen und Autobahnen gesperrt. Fußgänger im Südwesten Deutschlands trauen sich nicht auf die vereisten Gehwege und bleiben daheim.
Bild
© Michael Schick
Schnee vom Frankfurter Flughafen wird auf dem Rhein-Main Deponiepark in Flörsheim-Wicker entsorgt.
Frankfurt - Eis und Schnee haben in vielen Teilen Europas zu gefährlicher Glätte geführt. Flughäfen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich strichen am Wochenende Hunderte Flüge. Autobahnabschnitte wurden gesperrt. In Ludwigsburg wurde am Sonntag der Busverkehr eingestellt. Die Bahn rechnete im Südwesten Deutschlands mit Verspätungen im Zugverkehr wegen der vereisten Oberleitungen. Viele Menschen blieben dort zu Hause, da auch die Gehwege nach gefrierendem Regen dick mit einer Eisschicht überzogen waren. In Karlsruhe liefen Kinder auf vereisten Straßen Schlittschuh.

In Baden-Württemberg wurden am Sonntag Autobahnabschnitte gesperrt, damit die Streudienste durchkamen. Betroffen waren unter anderem die Autobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Baden-Baden und Rastatt-Nord und die Autobahn 8 zwischen dem Dreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Karlsbad.