Erdveränderungen
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Unwetter richten im Berner Oberland Millionenschaden an

Das Hochwasser von vergangener Woche im Berner Oberland hat Schäden von mindestens 30 Millionen Franken verursacht. Versicherungen, Bahnen und der Kanton Bern ziehen Bilanz. Die Arbeiten zur Wiederinstandsetzung werden noch lange andauern.
Beschädigter Tunnel
© keystone
Der Verkehr fliesst nur einspurig durch den provisorisch reparierten Mitholztunnel.

Insgesamt haben die Fluten im Berner Oberland 30 bis 35 Millionen Franken Schaden an Häusern, Möbeln, Strassen und Schienen angerichtet. Es wird von weiteren Kosten bei Gemeinden und Versicherungen ausgegangen.

Laut der bernischen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer werden alleine schon die Schäden an der Kantonsstrasse nach Kandersteg auf sechs bis acht Millionen Franken geschätzt.

BLS erlitt grossen Schaden

Die Berner Oberland Bahnen und die Zentralbahn schätzen die Schäden an ihren Anlagen auf zwei bis vier Millionen Franken. Der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) haben die Wassermassen noch mehr Schaden zugefügt: Der Schaden an der Lötschberglinie betrage fünf bis sechs Millionen Franken.
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Unwetter: Notstand in Mittelamerika - über 160 Tote

Überflutung Guatemala
© PL
Überfluteter Landstrich in Guatemala

San Salvador. El Salvador hat am heutigen Dienstag (Ortszeit) als viertes zentralamerikanisches Land den Notstand ausgerufen. Auch Guatemala, Nicaragua und Honduras haben diesen landesweit nach den tagelangen schweren Regenfällen und folgenden Erdrutschen erklärt, meldet der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur. Auch Costa Rica und der Süden von Mexiko leiden unter den Unwettern.

Insgesamt sind in Zentral- und Südamerika laut Agenturmeldungen schon über 160 Menschen durch die Auswirkungen dieses tropischen Tiefs umgekommen. Auch im Nordosten Kolumbiens starben laut Telesur am vergangenen Wochenende mindestens sechs Menschen in den Fluten. Viele Dörfer wurden von den Wassermassen überflutet, Brücken weggerissen und Straßen zerstört. Hunderttausende Menschen sind von den Unwettern betroffen.
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Erdbeben der Stärke 5,5 im Iran

Ein Erdbeben hat sich am 19.10.2011 um 02:52 UTC (06:22 AM Ortszeit) im Süden des Landes ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 5,5. Die Bebentiefe lag bei ca. 40,3 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 51 km nördlich von Lar (Iran), ca. 82 km von Jahrom (Iran) und ca. 185 km von Bandar-e Lengeh (Iran) entfernt. Bis zur iranischen Hauptstadt Teheran waren es ca. 877 km.

Das Erdbeben trat südlich einer Subduktionszone auf.

Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: USGS, Iris.edu
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Neue Erdbeben auf den Kanaren

Das Nationale Geographische Institut (IGN) hat am Montag weitere Erdbeben auf den Kanaren registriert. Insgesamt waren es neun, die gemessen wurden, sieben davon auf der Insel El Hierro, zwei allerdings außerhalb der seit Mitte Juli von Beben geplagten kleinen Insel.
Die ersten Beben wurden in der Gemeinde El Pinar gegen 1:29 Uhr im Südwesten und Osten von El Hierro registriert. Hier liegt auch La Restinga, der Ort war letzte Woche evakuiert worden. Auf der Richterskala erreichten diese ersten beiden Beben einen Wert von 16, bzw. 1,5.

Bereits um 2.13 Uhr gab es dann ein Beben der Stärke 1,9 in der Gemeinde Frontera, ebenfalls auf El Hierro.

Das nächste Beben betraf dann nicht mehr die Insel El Hierro. Um 6 Uhr am morgen wurde ein Beben der Stärke 1,7 im Meer zwischen Teneriffa und Gran Canaria gemessen. Danach gab es drei weitere Beben auf El Hierro in El Pinar, das stärkste Beben um 12.55 Uhr erreichte eine Stärke von 2,5. Bevor das letzte Beben am Nachmittag in Frontera (El Hierro) gemessen wurde gab es dann noch ein leichtes Erdbeben der Stärke 1,8 in Buenavista del Norte auf Teneriffa.
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Mittelamerika: Ernte durch Fluten vernichtet

FREIBURG (KNA). Nach sintflutartigen Regenfällen fliehen in Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Honduras die Menschen vor den Fluten. Behörden zufolge sind 150 000 Menschen von den Folgen der seit einer Woche anhaltenden Unwetter betroffen. "Es regnet ununterbrochen, laut Vorhersage auch die nächsten Tage. Die Lage spitzt sich immer weiter zu", so ein Sprecher von Caritas International. Allein in El Salvador seien rund 14 000 Menschen in Notunterkünfte geflohen, erklärte die Hilfsorganisation am Montag in Freiburg. In den vergangenen Tagen sind Behörden zufolge durch die Überschwemmungen sowie Erdrutsche in Mittelamerika mindestens 70 Personen ums Leben gekommen. Die Überflutungen vernichteten vielerorts weite Teile der Ernte, so dass in den kommenden Monaten Grundnahrungsmittel knapp werden könnten. Sollten die Lebensmittelpreise ansteigen, wie das erwartet wird, bedeute dies eine weitere Katastrophe vor allem für die Ärmsten, so Caritas International.
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Viele Tote durch Unwetter in Vietnam

Schwere Überschwemmungen haben in Vietnam in den letzten Tagen mindestens 47 Menschenleben gefordert. Allein im Mekong-Delta starben 43 Personen, unter ihnen 31 Kinder, so die Behörden. Vier weitere Menschen kamen im Landesinneren ums Leben. Nach Angaben der Behörden in Hanoi wurden durch die schlimmsten Überschwemmungen des vergangenen Jahrzehnts bereits über 1500 Häuser zerstört, weitere 70'000 stehen unter Wasser. Die Überschwemmungen in Thailand erreichen derweil langsam die Hauptstadt Bangkok. Soldaten errichten rund um die Stadt Schutzdämme.
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Erhöhte UV-Strahlung befürchtet - Riesiges Ozonloch über der Arktis

Extreme Kälte am Nordpol lässt die Ozonschicht schwinden. Erstmals sprechen Wissenschaftler von einem Ozonloch über der Arktis - und das hat bereits die fünffache Größe Deutschlands. Die Wissenschaftler sind in Sorge.
Grafik Ozonschicht März 2011
© dpa
Je dunkler das Blau, desto dünner die Ozonschicht. Die Grafik zeigt die niedrigen Temperaturen über der Arktis im März 2011.

Ein riesiges Ozonloch über der Arktis beunruhigt Wissenschaftler weltweit. Erstmals sei die Ozonschicht so weit zurückgegangen, dass von einem Ozonloch am Nordpol gesprochen werden könne, heißt es in einer Studie, die das britische Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht hat.

Das Loch von der fünffachen Größe Deutschlands habe sich aufgrund ungewöhnlicher Kälte am Nordpol gebildet und sei binnen zwei Wochen über Osteuropa, Russland und die Mongolei hinweggezogen. Dabei seien Menschen bisweilen hohen Strahlungen von ultraviolettem Licht ausgesetzt gewesen.

Ein Ozonloch über der nördlichen Polkappe könnte so wie im Süden der Erdkugel auch in der nördlichen Erdhälfte Gefahren für Pflanzen und Tiere bedeuten. Das Ozon absorbiert in der Stratosphäre das ultraviolette Licht.
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Notstand wegen Wassermangels: La Niña trocknet Pazifikstaat Tuvalu aus

Tuvalu im Südpazifik ist einer der kleinsten Staaten der Welt und leidet unter massivem Wassermangel: Wegen der anhaltenden Trockenheit musste die Regierung jetzt den Notstand ausrufen, in einigen Gegenden soll das Trinkwasser nur noch bis Dienstag ausreichen. Und der ersehnte Regen wird wohl noch wochenlang auf sich warten lassen.
Tuvalus Hauptstadt Funafuti
© AP
Tuvalus Hauptstadt Funafuti im Südpazifik: Der winzige Staat musste jetzt wegen Wassermangels den Notstand ausrufen. Das Archivbild von 2007 zeigt allerdings Überschwemmungen aufgrund des ansteigenden Meeresspiegels.

Wegen anhaltender Trockenheit hat die Regierung des winzigen Pazifikstaats Tuvalu den Notstand ausgerufen. In der Hauptstadt Funafuti und auf mehreren vorgelagerten Inseln herrscht großer Wassermangel - in einigen Gegenden soll das Trinkwasser dem Roten Kreuz zufolge nur noch bis Dienstag ausreichen.

Neuseeland habe ein Transportflugzeug mit Trinkwassercontainern und zwei Anlagen zur Wasserentsalzung nach Tuvalu entsandt, erklärte der neuseeländische Außenminister Murray McCully. Die Regierung von Tuvalu warnte die Menschen davor, Grundwasser aus Tümpeln zu trinken.

Tuvalu ist einer der kleinsten Staaten der Welt. Dem Roten Kreuz zufolge ist der nur rund 10.500 Einwohner zählende Pazifikstaat fast vollständig vom Regenwasser abhängig. Wegen des Wetterphänomens La Niña blieben die Regenfälle in den vergangenen Monaten jedoch spärlich. Seit etwa sechs Monaten regnet es nicht mehr ausreichend - und die Dürre wird Metrologen zufolge möglicherweise bis Dezember andauern.
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Türkei: Sturmwarnungen in 14 Provinzen

Die Unwetterwarnungen in der Türkei nehmen kein Ende. Nach dem plötzlichen Wintereinbruch im Nordwesten des Landes erwartet nun fast die gesamte Schwarzmeerküste heftige Stürme.
Sturm Istanbul
© Zaman
Istanbul erwarten heftige Unwetter am Dienstagmittag. Schon in der Nacht zum Dienstag kam es zu heftigen Regenfällen.

Der Sturm wird voraussichtlich in den Mittagsstunden die Nordwestküste der Türkei treffen und bis Dienstagnacht den Osten der Küste erreicht haben. In der vergangenen Nacht musste Istanbul mit heftigen Sturmböen kämpfen. Bäume wurden umgeworfen und im Bezirk Besiktaş wurden ganze Steinplatten aus dem Boden gerissen. Vier Schiffe haben sich an der Schwarzmeerküste von Istanbul von ihren Verankerungen gelöst und sind auf Grund gelaufen.

Sturmböen mit bis zu 100 km/h fegen über die Türkei

Für die Mittagstunden wird in Istanbul, Kırklareli, Kocaeli, Sakarya, Ordu und Giresun vor starken Unwettern gewarnt. Der Sturm soll am Nachmittag mit bis zu 100 km/h über die Küstenregionen fegen. Düzce, Zonguldak, Bartın und İnebolu werden erst am Abend betroffen sein. In der Nacht werden die Sturmböen den Nordosten erreicht haben. In Trabzon, Rize, Tunceli und Bingöl wird die Bevölkerung dem einem nächtlichen Sturm mit heftigen Regenfällen gewarnt. Das gab die Türkische Meteorologie Behörde bekannt.
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Flut in Thailand - Krokodile brechen in der Königsstadt aus

Bangkok trotzt dem Hochwasser, es sind aber nicht nur die Wassermassen, unter denen die Menschen in Thailand leiden: In der ehemaligen Hauptstadt Ayutthaya sind über hundert Krokodile ausgebrochen.
Gefangenes Krokodil
© Reuters
Eine thailändische Rettungskraft mit einem in der überfluteten Provinz Ayutthaya gefangenen Krokodil.

Thailand leidet weiter unter den Fluten: Am Sonntag wurden unter anderem die Provinzen Nonthaburi und Ayutthaya überschwemmt. Menschen standen dort teilweise bis zur Brust im Wasser, anderswo stieg das Wasser sogar noch höher. Ein Industriegebiet in Ayutthaya wurde komplett überflutet, wie die Zeitung Bangkok Post unter Berufung auf Behörden berichtete. Dort hätten die Fluten eine Höhe von knapp zwei Metern erreicht.

Die Bewohner der alten Königsstadt Ayutthaya werden nun von einer weiteren Plage heimgesucht: Etwa hundert Krokodile wurden von den Wassermassen aus einer Aufzucht geschwemmt und bedrohen nun die Einwohner der ehemaligen Hauptstadt, einem beliebten Touristenziel. Die Behörden setzten umgerechnet 25 Euro Prämie für jedes der Reptilien aus, das lebend zurückgebracht wird. "Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren", erklärte Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri.

Es sind die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten in Thailand. Ein Drittel der Provinzen des Landes steht unter Wasser. Etwa 300 Menschen starben bislang, ob einige der Todesfälle auf Krokodilangriffe oder Schlangenbisse zurückzuführen sind, ist bislang unbekannt. Derzeit ist die Einrichtung einer Telefon-Hotline in Arbeit, bei der Menschen gesichtete Tiger, Schlangen und Krokodile melden können.
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