Erdveränderungen
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Irdische Wolkenhöhe sinkt

Auckland/ Neuseeland - Anhand von Daten des NASA-Satelliten "Terra" haben neuseeländischer Wissenschaftler einen weltweiten Trend einer sich absinkenden Wolkenhöhe um bislang ein Prozent alleine während des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts ausgemacht. In Form eines sogenannten Negativ-Feedback-Mechanismus könnte die Entdeckung auch Auswirkungen auf die globale Erwärmung haben.
© NASA/JPL-Caltech
Archiv: Wolken über dem südlichen Indischen Ozean am 23. Juli 2007.

Wie die Forscher um Roger Davies von der University of Auckland aktuell im Fachmagazin "Geophysical Research Letters" berichten, senkte sich die global durchschnittliche Wolkenhöhe um 30 bis 40 Meter ab. Der Grosseil dieses Effekts werde durch zusehends weniger Wolken an der höchsten Wolkengrenze hervorgerufen.

Während bislang zwar erst die Daten von 10 Jahren vorliegen und somit die Datengrundlage noch zu gering sei um als definitiv bezeichnet werden zu können, zeichne sich doch ein Trend ab, der für die zukünftige Klimaentwicklung von Wichtigkeit sein könnte, so die Forscher. Eine Langzeitstudie sei nun von Nöten, um die Bedeutung der Beobachtung für die Entwicklung der globalen Temperaturen einschätzen zu können.

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Russischer Wisssenschaftler: Neue Eiszeit beginnt 2014

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Meteorologen sagen, dass bald eine neue Eiszeit beginnt. Habibullo Abdusamatov, ein Wissenschaftler des Pulkovo Observatoriums der Russischen Akademie der Wissenschaften, denkt, dass der rapide Temperatureinbruch im Jahr 2014 auf der Erde beginnen wird.

Dem Wissenschaftler zufolge begann unser Planet in den 1990ern "kalt zu werden". Die neue Eiszeit wird mindestens zwei Jahrhunderte lang anhalten, und ihren Höhepunkt 2055 erreichen.

Es ist interessant, dass dasselbe Datum von den Anhängern der Theorie der globalen Erwärmung ausgesucht wurde. Ihnen zufolge wird 2055 die Erde anfangen zu "kochen".

Der erwartete Temperatureinbruch würde der fünfte seiner Art innerhalb der vergangenen neun Jahrhunderte sein, berichtet das Hydrometeorologische Zentrum in Russland. Experten nennen dieses Phänomen "Kleine Eiszeit"; es wurde im 12., 15., 17. und 19. Jahrhundert beobachtet. Diese Zyklizität lässt die Theorie von aufkommendem kalten Wetter im 21. Jahrhundert als wahr erscheinen.

Quelle: vmdaily.ru

Kommentar: Um die wissenschaftlichen Hintergründe/Zusammenhänge hierzu besser zu verstehen, lesen Sie Die Punkte Verbinden: Erdveränderungen Haben Uns Erfasst.


Cloud Lightning

Schwede überlebte zwei Monate in eingeschneitem Auto

STOCKHOLM. Zwei Monate im zugeschneiten Auto eingesperrt und wie durch ein Wunder noch am Leben: Ein Schwede (45) ist am Wochenende abgemagert, unterkühlt und stark verwirrt aus seinem eiskalten Gefängnis befreit worden.
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© EPA

Der Winter in Schweden ist lang, dunkel und extrem kalt. Anfang Februar lagen die Temperaturen in der Stadt Umeå - 640 Kilometer nördlich der Hauptstadt Stockholm - unter minus 20 Grad. Dass bei diesen Temperaturen ein Mensch monatelang überleben kann - noch dazu ohne Essen - , erscheint schwer zu glauben. Doch seit Freitag ist es Gewissheit. An diesem Tag, an dem sich das Thermometer nur leicht unter dem Gefrierpunkt eingependelt hatte, hetzten ein paar Schweden mit Schneemobilen zwischen Umeå und dem 18 Kilometer entfernten Sävar herum. Und machten dabei eine außergewöhnliche Entdeckung.

Etwa eineinhalb Kilometer abseits der E4, die beide Städte verbindet, sahen sie einen tief eingeschneiten Wagen und dachten zuerst an ein Autowrack. Doch als sie die Scheiben vom Schnee befreiten, nahmen sie eine Bewegung im Inneren wahr, berichtet die schwedische Zeitung Västerbottens-Kuriren. Ein Mann lag auf dem Rücksitz, eingegraben in einen Schlafsack. Der 45-Jährige war blass, stark abgemagert und kaum noch ansprechbar. Die alarmierten Rettungskräfte brachten ihn sofort ins Spital.

Bizarro Earth

USA: Mindestens 3 Tote nach Lawinenabgang

Im US-Bundesstaat Washington sind bei einem Lawinenabgang mindestens drei Menschen gestorben, acht weitere Personen werden noch vermisst. Dies berichten US-Medien am Sonntagabend. Demnach sagte die örtliche Polizei, dass am Sonntagmittag (Ortszeit) Berichte über eine Lawine bei ihr eingegangen seien.

Rettungskräfte würden derzeit zur Unglücksstelle eilen. Weitere Informationen sind zur Stunde noch nicht bekannt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Cow Skull

Tausende Heringe stranden - Vögel fallen tot vom Himmel

© epa/Warren Watkins/The Daily Citizen, Searcy, Arkansas, dpa
Toter Vogel in Bebee, Arkansas. Nicht nur in dem südlichen US-Bundesstaat sind Anfang 2011 zahlreiche Vogelkadaver gefunden worden, sondern auch im benachbarten Louisiana und in Schweden.
Tausende Heringe sind an Norwegens Küste gespült worden. In den USA fielen wieder hunderte Vögel tot vom Himmel. Experten Rätseln. Im Netz kursieren Gerüchte über HAARP.

Tonnen an Heringen sind zum Jahreswechsel 2011/2012 an der Küste Nordnorwegens gestrandet. Wie das Institut für Meereskunde in Norwegen am Dienstag bekannt gab, geben die Beobachtungen vom Strand bei Nordreisa den Forschern Rätsel auf. Etwa 20 Tonnen Heringe lagen demnach dicht an dicht am Ufer - ein solches Massensterben von Heringen wurde noch nie zuvor gesehen.

Tausende Heringe stranden an Küste im Norden Norwegens

Der Biologe Ole Kristian Berg von der Uni Trondheim erklärte, möglicherweise seien die Heringe von anderen Fischen oder von Meeressäugern verfolgt worden. Es könne jedoch auch so gewesen sein, dass sie von einer ungewöhnlichen Flut an Land geschwemmt worden seien oder dass sie durch ein ungewohnt hohen Süßwasseranteil im Meereswasser irritiert wurden. Mit späteren Gezeitenwechseln wurden die meisten der Heringe zwischenzeitlich wieder zurück ins Meer gezogen.

Kommentar: HAARP kann als Ablenkungsmanöver verstanden werden, um zum Beispiel von den Erdveränderungen abzulenken, wozu eventuell die mysteriösen Artensterben gehören.


Question

Ostallgäu: Rätsel um mysteriöses Vogelsterben

In Kaufbeuren sind über 30 tote Tiere gefunden worden. Bei der Suche nach der Ursache für das Vogelsterben tappen die Behörden bislang im Dunkeln.
© Mathias Wild
In Kaufbeuren sind über 30 tote Tiere gefunden worden.

Ein geheimnisvolles Vogelsterben wird derzeit aus dem Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz vermeldet: „Ungefähr 30 verschiedene Vögel lagen tot auf einem Fleck in meinem Garten“, berichtet eine Frau. Sie benachrichtigte die Behörden, die daraufhin tätig wurden. Doch eine Ursache für den rätselhaften Vorgang liege noch nicht vor, erklärt Oberregierungsrat Ralf Kinkel, im Landratsamt Ostallgäu unter anderem für öffentliche Sicherheit und das Veterinäramt zuständig.

Wie überall sonst auch, waren Vögel bisher oft im Garten der Frau zu Gast. Doch jüngst wollte sie ihren Augen nicht trauen: Viele der gefiederten Tiere lagen in einer Ecke des Gartens. „Es waren ganz verschiedene Vögel - wie Buchfinken und Meisen, Amseln und viele Goldammern. Sogar ein Specht war darunter“, erzählt sie. Deshalb rief sie bei der Stadt Kaufbeuren an, die einen Mitarbeiter des Umweltamtes hinschickte, der die Angaben bestätigte. „Wir haben uns dort umgeschaut und dann ein Verfahren eingeleitet“, erläutert Hermann Grondinger vom Umweltamt.

Bizarro Earth

Wieder ein Delfin verendet

© unbekannt
Ein Heaviside-Delfin ist am Wochenende bei Vineta-Point aus dem Meer gespült worden. Die Todesursache ist unbekannt.
Ein Heaviside-Delfin ist am Wochenende bei Vineta-Point aus dem Meer gespült worden. Die Todesursache ist unbekannt. Für viele Strandgänger von Swakopmund ein trauriger Anblick: Binnen drei Wochen sind zwei Delfine und ein Wahl tot aus dem Meer an Land gespült worden (AZ berichtete). Zuletzt wurde am Sonntagmittag ein Heaviside-Delfin beim sogenannten Vineta-Point, in der Nähe der geplanten Waterfront, am Strand entdeckt.

Eine Erklärung zu diesem Phänomen konnte vom Namibia Delfin Projekt nicht eingeholt werden. Ruth Leeney, die das Projekt zusammen mit Simon Elwen gegründet hatte, wollte sich zu dem aktuellen Vorfall und zu den beiden anderen Tieren nicht äußern. Heaviside-Delfine (Cephalorhynchus heavisidii) kommen ausschließlich an der Küste von Namibia und der Westküste Südafrikas vor. Es ist ein relativ kleiner Delfin, der maximal 1,80 Meter Länge erreicht und bis zu 75 Kilogramm wiegt. Die Tiere ähneln wegen ihrer Färbung „kleinen Schwertwahlen“. Die Flanken sowie der vordere Bereich des Körpers sind hellgrau gefärbt, die hintere Körperhälfte sowie alle Flossen sind wieder dunkelgrau. Die Bauchseite ist weiß und auf den Flanken befinden sich auch einige weiße Flecken unterhalb der Rückenfinne.

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USA: Zum wiederholten Mal sind Delphine an der Cape Cod Bay gestrandet

Elf Delphine sind an der Cape Cod Bay gestrandet. Eine mögliche Erklärung gibt es noch nicht.


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Tibet: Vom Unwetter betroffene Gebiete erwarten weitere Schneefälle

Nachdem bereits vergangene Woche ein Schneesturm über die tibetischen Gebiete im Südwesten Chinas gezogen sind, werden nun laut Prognosen des lokalen Wetteramts vom Donnerstag weitere Stürme und Schnee erwartet.
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© Unbekannt

In den Gebieten Nyalam und Burang in der Präfektur Xigaze der Autonomen Region Tibet hat am Mittwoch wieder der Schneefall eingesetzt, sagten die Beamten des Wetteramts von Tibet. In einigen Teilen von Nyalam liegen inzwischen bis zu 38 Zentimeter Schnee auf dem Boden. Die Behörden rechnen damit, dass der neueste Schneefall den Transport von Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete verlangsamen könnte.

Ein Schneesturm hatte vom 7. bis 9. Februar zwölf Landkreise in Xigaze heimgesucht. Dabei waren Straßen unpassierbar und die Bewohner der Region von Strom, Wasser und Kommunikationsmöglichkeiten abgetrennt worden. Es wurden zwar keine Verletzten gemeldet, doch mussten über 2.500 Menschen umgesiedelt werden, weil mehr als 689 Häuser zerstört oder beschädigt wurden. Außerdem waren laut Angaben der Beamten vom vergangenen Sonntag mehr als 20.000 Stück Vieh getötet worden. Die Regierung hat Hilfsgelder in der Höhe von über 25 Millionen Yuan (4 Millionen US-Dollar) gesprochen. Sie schickte Nahrung, Kleider, Decken und Schuhe in die betroffenen Gebiete.

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Touristenregionen in Chile überschwemmt

Berlin - Überschwemmungen nach starken Regenfällen behindern im Norden Chiles den Reiseverkehr. Urlauber sollten sich über die aktuelle Lage kundig machen, rät das Auswärtige Amt.

Starke Regenfälle haben im Norden Chiles zu schweren Überschwemmungen geführt. Laut dem Auswärtigen Amt ist davon vor allem die Region um San Pedro de Atacama betroffen. Dort sorgten unterspülte Straßen für Einschränkungen im Reiseverkehr, einige Touristenattraktionen seien nicht erreichbar. Gebirgspässe mit Grenzübergängen zu Argentinien und Bolivien seien teilweise geschlossen. Da mit weiterem Regen zu rechnen sei, sollten Touristen mit ihren Reiseveranstaltern Kontakt halten und sich vor Ort über die aktuelle Lage informieren, rät das Auswärtige Amt in seinem Sicherheitshinweis vom Freitag (17. Februar).

dpa/tmn