ErdveränderungenS


Snowflake Cold

Mitten im Frühling: Moskau von starkem Schneetreiben überrascht

Moskau Snow
Mitten im Frühling ist überraschend der Winter in die russische Hauptstadt zurückgekehrt. Zwar haben die Wettervorhersager viel Regen am Samstag versprochen, aber einen Schneesturm hat wohl niemand erwartet, vor allem weil erst vor einigen Tagen sonniges Frühlingswetter in Moskau herrschte.

Bad Guys

Stärkstes Beben seit 1979 trifft Ecuador- Gebäude und teilweise Brücken eingestürzt

Erschütterungen der Stärke 7,8: Regierung in Quito verhängt Ausnahmezustand / Bisher über 40 Tote gemeldet / Suche nach Überlebenden in Erdbebengebiet in Südjapan - auch hier mehr als 40 Tote
ecuador earthquake 2016
© USGS
Berlin. Ecuador hat nach dem stärksten Erdbeben in dem Land seit 1979 den Ausnahmezustand verhängt. Die Behörden sprechen nach ersten Informationen von mindestens 41 Toten, es wird aber mit mehr Opfern gerechnet. Das teilte Vizepräsident Jorge Glas in der Nacht zum Sonntag mit. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 7,8 an. Das Epizentrum lag in der westlichen Provinz Esmeraldas, zunächst war von einem Ort vor der Küste die Rede gewesen. Über die Zahl der Verletzten machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Erdstöße waren auch in den Nachbarländern Peru und Kolumbien zu spüren. Eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Ecuador liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. An dem Vulkangürtel stoßen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstöße keine Seltenheit sind.


Kommentar: In letzter Zeit sind diese Platten sehr häufig in Bewegung.


In der Stadt Portoviejo seien 16 Tote geborgen worden, sagte Glas. Zehn Menschen seien in Manta gestorben und zwei weitere in der Provinz Guayas. Die Behörden seien in »größter Alarmbereitschaft«, sagte Glas, der die Stärke des Bebens mit 7,6 angab. Die US-Erdbebenwarte (USGS) hatte zuvor von einem Erdbeben der Stärke 7,8 gesprochen. Die größten Schäden wurden aus den Regionen im Nord- und Südwesten des Landes gemeldet. In der Stadt Guayaquil stürzten eine Brücke und das Dach eines Einkaufszentrums ein. Der Flughafen in der Stadt Manta an der Pazifikküste musste geschlossen werden. Auch in Quito wurden Gebäude beschädigt. Alle öffentlichen Veranstaltungen in der Hauptstadt wurden abgesagt.

Kommentar:




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Krebse zu Tausenden auf Wanderschaft am sauerstoffarmen Meeresboden bei Panama

Tausende Exemplare der Spezies Pleuroncodes planipes bewegen sich im sauerstoffarmen Wasser über den Meeresboden
Krebswanderung Meeresboden
© ScreenshotEin schier endloser Krebsteppich wogt auf den von den Forschern festgehaltenen Aufnahmen über den Meeresboden in über 350 Metern Tiefe.
Washington/Panama-Stadt - Wenn Tausende Krebse unterwegs sind, ergibt das beeindruckende Bilder: Auf ihrer Forschungstauchfahrt an einem Tiefseeberg vor der Pazifik-Küste Panamas sind US-Forschern einzigartige Videoaufnahmen gelungen. Sie zeigen, wie ein gewaltiger Krebsschwarm enggedrängt im sauerstoffarmen Wasser über den Meeresboden klettert und wirbelt. Die Bilder sind Teil ihrer Veröffentlichung im Fachjournal PeerJ über die Artenvielfalt am Tiefseeberg Hannibal Bank.

Solche unterseeischen Berge gelten als sogenannte ökologische "Hotspots". Der Biologe Jesus Pineda berichtet von der hypnotisierenden Erfahrung: "Zuerst dachten wir, es seien Felsstrukturen biologischer Herkunft. Als wir sahen, dass sie sich bewegen - wie schwärmende Insekten - konnten wir es nicht glauben." Bei den Krebsen handelt es sich um Pleuroncodes planipes, die sonst vor allem an den Küsten der Baja California in Mexiko vorkommen. Erstmals wurden sie nun so weit südlich entdeckt.


Bizarro Earth

Sylts Südspitze bricht ab: Ausgerechnet die Schutzmaßnahme von 1972 ist Schuld

Sylt droht der Zerfall: Die Südspitze der Insel haben die Bewohner aufgegeben, sie steht offenbar kurz vor dem Abbruch. Schuld war ausgerechnet eine Schutzmaßnahme.
Sylt
© dpaDie Luftaufnahme zeigt die Südspitze der Nordsee-Insel Sylt (Schleswig-Holstein)
"Deutschland verliert ein Stück", trauert eine Niederländerin auf Twitter. "Man könnte heulen", schreibt ein anderer Nutzer. Deutschland schrumpft - ein kleines bisschen jedenfalls. Und der Teil, der schwindet, ist ausgesprochen prominent.

"Die Hörnum Odde ist tot"

Vielleicht passiert es schon in den nächsten Tagen, denn derzeit rollen Sturmfluten gegen die Nordseeinseln. "Die Hörnum Odde ist tot", meldet bereits Sylt TV.

Bizarro Earth

Gewaltiger Erdrutsch radiert ganzen Landstrich aus als Folge der japanischen Erdbeben

Nach den zwei schweren Erdbeben am letzten Donnerstag und Samstag und einem Vulkanausbruch in Japan kam es zu einem riesigen Erdrutsch, der einen einen ganzen Landstrich quasi eliminiert hat. Hier eine Luftaufnahme der Region:
Erdfall Japan durch Erdbeben
© EPA/YOMIURI SHIMBUN/dpaLANDSTRICH ELIMINIERT
Eine Luftaufnahme zeigt das verheerende Ausmaß der Zerstörung durch das schwere Erdbeben in der Region Aso, im Südwesten von Japan. (16. April 2016)

Tornado2

Tornado fegte durch uruguayanische Kleinstadt

Ein Tornado ist über eine Kleinstadt in Uruguay hinweggefegt und hat mindestens vier Menschenleben gefordert. Erst Tornado, dann Plünderungen: Ein schweres Unwetter zieht über die uruguayanische Stadt Dolores.
tornado
© Screenshot/youtube
Wie ein Vertreter von Präsident Tabaré Vázquez, Juan Andrés Roballo, mitteilt, wurden am Freitag in Dolores sieben Menschen schwer verletzt und mindestens vier getötet. Häuser seien von dem Wirbelsturm zerstört und Autos umhergeworfen worden. Ein Grossteil der Einwohner habe seine Unterkünfte verloren.

Die Feuerwehrsprecherin Mariela Vivone sagte dem Fernsehsender Channel 12, zwei der Getöteten seien von umherfliegenden Autos getroffen worden, die der Sturm in die Luft gehoben habe. Lokale Medien berichteten von Plünderungen.

Bad Guys

Überblick über Erdbeben dieser Woche - Der aktive Feuerring: Japan, Kamtschatka, Philippinen, Vanuatu

Update 15.04.16: Die Schäden und Opferzahlen des Erdbebens in Japan wurden in den letzten Stunden deutlich nach oben korrigiert: bisher wurden 9 Todesopfer und mehr als 1000 Verletzte bestätigt. Zahlreiche Häuser wurden stark beschädigt oder zerstört. 40.000 Menschen wurden in Evakuierungszentren untergebracht. Der Katastrophenschutz ist im Einsatz.
erdbeben und vulkane
© Sott Worldview/GoogleMaps
Update: Beim Beben in Japan stürzten in Mashiki mindestens 10 Häuser ein und einige Menschen wurden verletzt. Der Bahnverkehr wurde eingestellt und die höchste Erdbebenwarnstufe ausgesprochen. Es besteht Gefahr von starken Nachbeben.

Originalmeldung: In den letzten 24 Stunden ereigneten sich einige interessante Erdbeben in vulkanisch aktiven Regionen. Vor der Ostküste Kamtschatkas bebte die Erde mit einer Magnitude von 5,9. Das Hypozentrum lag in 40 km Tiefe. Das Beben könnte sich auf die Vulkane Zentralkamtschatkas und Karymsky auswirken. Letzterer war in den letzten Wochen ungewöhnlich still.

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Black Cat 2

Tiger in unterschiedlichen Zoos töteten ihre Pfleger

In den Zoos von El Salvador und Miami sind Raubkatzen auf ihre Pfleger losgegangen und haben sie getötet.
zoo el salvador
© Keystone/Damon Higgins/Palm Beach Post via APFür die Zoogbesucher bestand keine Gefahr: Polizisten betreten das Büro des Palm Beach Zoo, Florida, nachdem Wärterin Stacey Konwiser tödlich von einem Tigermännchen verletzt wurde. (15. April 2016)
San Salvador - Ein weißer Tiger hat in einem privaten Zoo in El Salvador seinen Pfleger getötet. Die Raubkatze sei entkommen, nach einigen Stunden aber wieder eingefangen worden, teilte die Polizei mit. Der Tierpfleger habe offenbar Sicherheitsvorschriften missachtet, als er am Freitag den Tiger fütterte.

Auch in Florida hat ein Tiger laut Berichten eines lokalen Fernsehsenders eine erfahrene Wärterin in einem Zoo getötet. Der Sender WSVN berichtete unter Berufung auf die Polizei von West Palm Beach, der Tiger sei nach dem Angriff am Freitag betäubt worden.

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Fire

Nach den Erdbeben in Japan folgte ein kleinerer Vulkanausbruch

Mount Aso
© Associated Press
Kumamoto - Die Zahl der Todesopfer bei dem erneuten Erdbeben der Stärke 7,3 im Südwesten Japans ist am Samstag auf mindestens elf gestiegen. Das berichtete der Fernsehsender NHK. Unterdessen kam es an dem in der Region gelegenen Vulkan Aso zu einer kleineren Eruption. Sie sei jedoch nicht auf das Beben zurückzuführen. Mehr als 760 Menschen wurden laut NHK in Folge des Bebens mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Erschütterung verursachte beträchtliche Schäden. In der Ortschaft Minamiaso ging ein gewaltiger Erdrutsch nieder und verschüttete eine Straße. Häuser wurden beschädigt.


Die Region auf der südlichen Hauptinsel Kyushu war erst am Donnerstag von einem schweren Beben heimgesucht worden. Dabei waren mindestens neun Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1100 verletzt worden. Seither wird die Region ständig von Nachbeben erschüttert.

(dpa)

Kommentar:




Bad Guys

Erneute Erschütterungen: Hauptbeben traf jetzt Japan

Ein Tag nach dem schweren Erdbeben in Japan zittertete die Erde dort erneut. Bei einem Erdstoß der Stärke 7,3 im Südwesten Japans sind am frühen Samstag (Ortszeit) mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1000 Menschen wurden nach lokalen Medienberichten mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.
erdbeben
© AFP/Kazuhiro NogiEin Mann räumt den Schutt in Mashiki in der Provinz Kumamoto beiseite
Die Zahl der Todesopfer nach einem erneut schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist weiter gestiegen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag meldete, kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Hunderte wurden verletzt.

Ein Regierungssprecher in Tokio kündigte die Entsendung von 20.000 Soldaten in die Katastrophenregion an.

Eigentliches Hauptbeben

Das Erdbeben der Stärke 7,3 war erheblich stärker als ein erstes Beben vom Donnerstag, bei dem neun Menschen getötet worden waren. Dieses hatte eine Stärke von 6,5 und war lediglich ein Vorausschock gewesen, gefolgt von zahlreichen weiteren Erschütterungen, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Das Beben in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) sei das eigentliche Hauptbeben gewesen.

Viele Häuser in der am schwersten betroffenen Provinz Kumamoto sind zerstört. In der Ortschaft Minamiaso ging ein gewaltiger Erdrutsch nieder und verschüttete eine Straße.

Kommentar: Hier lesen Sie Informationen zu dem Beben von gestern:
  • Schweres Erdbeben mit 6,5 trifft Präfektur Kumamoto, Japan - Mehrere Verletzte