ErdveränderungenS


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Alpen: Mehr Neuschnee als zuvor im gesamten Winter

Plötzlich versinken Teile der Alpen im Schneechaos: Innerhalb weniger Tage fällt regional mehr Neuschnee als zuvor im gesamten Winter. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

räumfahrzeug, winterdienst, symbolbild
© Silas Stein / dpaRäumfahrzeug des Winterdiensts bei Vöhrenbach
München - Was sich in den vergangenen Tagen in Teilen der Alpen abgespielt hat, wirkt fast surreal: Während der Winter in vielen Regionen zuvor ungewöhnlich schneearm und zu mild verlief, sorgte eine späte Wetterumstellung jetzt für eine regelrechte Schnee-Explosion. Besonders entlang des Alpennordhangs, etwa in Vorarlberg, Nordtirol oder im Berner Oberland, kamen innerhalb kürzester Zeit teils 30 bis 60 Zentimeter Neuschnee zusammen, lokal sogar noch mehr. Teile Österreichs befinden sich im Ausnahmezustand.

In einigen mittleren Höhenlagen entspricht das tatsächlich der gesamten Schneemenge, die zuvor über Wochen hinweg gefallen war. Der Grund dafür liegt in einer klassischen Nordwestlage, bei der feuchte Luftmassen gegen die Alpen gedrückt werden und sich dort regelrecht ausregnen - beziehungsweise ausschneien. Auch für Bayern liegen Wetter-Warnungen vor.

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SOTT Fokus: Änderung des Magnetfeldes? Ostsee-Buckelwal verirrt sich wieder

Ein schwer geschwächter Buckelwal sorgt weiterhin in der Ostsee für Sorge. Das etwa 12 bis 15 Meter lange Tier ist nach seiner Befreiung von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand nun erneut in der Wismarer Bucht gestrandet. Fachleute berichten von einem schlechten Gesundheitszustand: Die Haut löst sich großflächig, und die Laute des Wals wirken klagend.

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© Marcus Brandt / dpaGestrandeter Buckelwal vor Niendorf: Gestresst und geschwächt
Wasserschutzpolizei, Meeresschutzorganisationen und Forschungsinstitute sind vor Ort im Einsatz, um das Tier zu überwachen und im Notfall zu helfen. Am Sonntag soll versucht werden, den Wal in tieferes Wasser zu begleiten, damit er - im besten Fall - den Weg zurück über Nordsee und Atlantik in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet findet.

Könnte es daran liegen, dass sich das Magnetfeld der Erde verändert?

Pierre Lescaudron und Laura Knight-Jadczyk erörterten in ihrem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung (engl. Originaltitel: Earth Changes and the Human-Cosmic Connection), dass es für diese Zunahme von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Erdfällen folgende Gründe geben könnte:

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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - Januar 2026: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

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Es scheint, als hätte der 25. Sonnenzyklus mit plötzlichen Aktivitäten auf hohem Niveau noch immer einige Überraschungen parat - obgleich er in der "abklingenden Phase" ist. Am 18. Januar kam es um 18:09 UTC zu einer Sonneneruption der Klasse X1.9 aus AR4341, welche als stärkste des Monats eingestuft wurde und einen Funksignalausfall der Stärke R3 auslöste. Ihr folgte ein schneller koronaler Massenauswurf (CME), der sich mit ca. 1.700 km/s Richtung Erde bewegte. Dies führte am 19. Januar zu einem schweren solaren Sonnenstrahlungssturm der Stärke S4 - seit 2003 das erste Ereignis dieser Art -, der Risiken für Astronauten und Flüge in die Polarregionen mit sich brachte, während er lebhafte Polarlichter erzeugte, die weltweit sichtbar waren.

Die Spitzenwerte der Sonnenaktivität haben die seismische Aktivität dieses Monats beeinflusst, die Intensität von Stürmen verstärkt und zu atmosphärischen Instabilitäten weltweit beigetragen.

Im Januar 2026 gab es extremes Wetter, darunter Rekordschneefälle in Nordamerika und für die Jahreszeit unübliche Kälteeinbrüche in Europa, neben verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen in Asien und Afrika. Die seismische Aktivität schloss zahlreiche Erdbeben der Stärke 6+ in Mexiko, Japan, auf den Philippinen und in Pakistan mit ein. Ausbrüche der Vulkane Mayon und Merapi auf den Philippinen sowie in Indonesien stellten Risiken für die Luftfahrt dar, während schwere Stürme wie atmosphärische Flüsse und Zyklone großflächig für Behinderungen sorgten. Auch Feuerbälle wurden überall in den USA und Europa gesichtet.

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Vier Kilometer langer Erdrutsch in Sizilien

Nach extremen Regenfällen ist es im Süden Siziliens zu einer dramatischen Naturkatastrophe gekommen.
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© Screenshot RT
In der Kleinstadt Niscemi ist über eine Länge von etwa vier Kilometern ein Hang abgerutscht. Mehrere Häuser gerieten an die Abbruchkante. Da der Boden weiterhin instabil ist, wurden über 1.500 Menschen sicherheitshalber evakuiert.


Videoaufnahmen vom Montag zeigen einen weiteren Hangabbruch: Dadurch stürzte ein bereits beschädigtes Gebäude direkt an der Abbruchkante zusammen.

Die Lage vor Ort bleibt angespannt, da weitere Erdrutsche zu befürchten sind. Todesfälle oder Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - Dezember 2025: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

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Im Dezember 2025 kam es zu einer sprunghaft erhöhten Sonnenaktivität innerhalb des Sonnenzyklus 25. Früh im Monat führte ein koronaler Massenauswurf aus einem M8.1 Flare am 6. Dezember zu einem starken geomagnetischen Sturm der Stärke G3 am 9. Dezember, wodurch es verstärkt zu Polarlichtern kam. Mitte des Monats gab es am 8. Dezember einen Flare der Stärke X1.1 - dem stärksten in diesem Zeitraum - sowie zu mehreren Flares der Klassen C und M.

Die Aktivität verstärkte sich gegen Ende des Monats mit einem M5.1 Flare am 27. Dezember, einem M4.2 Flare am 28. Dezember und erreichte einen Höhepunkt mit einem M7.1 Flare am 31. Dezember, begleitet von potenziell die Erde streifenden koronalen Massenauswürfen. Sonnenfleckencluster und schnelle Strömungen aus koronalen Löchern trugen während des gesamten Zeitraums zu geringfügigen geomagnetischen Störungen bei.

Wir können in den nächsten Monaten mit weiteren extremen Wetterereignissen, Erdbeben und erhöhter Sonnenaktivität rechnen.

Dezember 2025 war geprägt von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Südostasien, welche in Sri Lanka und Indonesien über 1.500 Todesopfer forderten, sowie von beträchtlichen seismischen Aktivitäten, darunter ein Erdbeben der Stärke 7,6 vor der Ostküste Japans, das eine Tsunami-Warnung auslöste.

Es kam zu Ausbrüchen des Vulkans Semeru in Indonesien und Schlammvulkanen in Indien und Trinidad, während für die Jahreszeit untypische Schneefälle und Kälteeinbrüche Gebiete von Australien bis Kanada in Mitleidenschaft zogen. Weltweit wurden mehrere Feuerbälle gesichtet, und extreme Wetterereignisse wie atmosphärische Flüsse und Stürme verursachten großflächig Störungen in Nordamerika und Europa.

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Ein ganz normaler Winter in der Klimaerwärmungszeit

Es scheint paradox: Trotz globaler Erwärmung erleben die USA einen schweren Wintersturm und extreme Kälte. Auch bei uns in Deutschland war es in den letzten Wochen schneereich und kalt. Was steckt dahinter? Die Ursache für diese winterlichen Kälteeinbrüche liegt rund 50 Kilometer über unseren Köpfen - in der Stratosphäre. Denn dort sorgt eine Störung des Polarwirbels dafür, dass arktische Luft weiter nach Süden gelangen kann als normal. Aber wie entsteht diese Anomalie? Und wie beeinflusst sie unser Wetter?
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© NASA Goddard Space Flight CenterDer polare Jetstream verläuft von West nach Ost und ist bestimmend für das Klima in Europa und Nordamerika
Der Klimawandel heizt die Atmosphäre immer weiter auf und macht dadurch auch die Winter milder - eigentlich. Tatsächlich zeigen Messdaten, dass Kältetage und Schnee bei uns in den letzten Jahrzehnten seltener geworden sind. Umso erstaunlicher scheint es, dass Nordamerika und Europa trotzdem immer wieder extreme Wintereinbrüche und Kälteperioden erleben, zuletzt im Winter 2019, im Frühjahr 2021 und auch wieder in diesem Jahr.

Was aber steckt dahinter? Ein Grund für extreme Winterkälte ist der Polarwirbel - eine starke Ringströmung rund um den Nordpol. Sie entsteht durch ein weitgehend stationäres Tiefdrucksystem über der Arktis und die Luftmassengrenze zu wärmeren, gemäßigten Regionen. Dadurch bilden sich schnelle Windbänder in der oberen und unteren Atmosphäre aus. Dieser polare Vortex ist im Winter besonders ausgeprägt und schließt die arktischen Luftmassen ein - normalerweise.

Wenn der Polarwirbel schwächelt

Doch manchmal schwächt sich der Polarwirbel ab und gerät aus der Form. Die sonst nahe am Pol liegende Ringströmung bildet dann Bögen aus, die bis weit in die gemäßigten Breiten reichen können. "Diese Störung des polaren Vortex entsteht typischerweise durch einen Anstieg der Temperaturen und des Luftdrucks in der arktischen Stratosphäre - ein sogenanntes stratosphärisches Wärmeereignis", erklärt Matthew Barlow von der University of Massachusetts.

Ein solches Wärmeereignis ist auch zurzeit über dem Nordpol messbar, wie Barlow berichtet. Durch diese Anomalie verringert sich der Kontrast zwischen den arktischen Luftmassen und den umgebenden Regionen. Dies nimmt dem Polarwirbel seine Energie und erlaubt es der Ringströmung gleichzeitig, sich in einem weiten Bogen nach Süden auszubreiten - über fast die gesamte USA. Diese "Beule" transportiert arktische Kaltluft weit nach Süden und erklärt die extremen Tieftemperaturen selbst in den südlichen US-Bundessstaaten.

Jetstream als Sturmtreiber

Aber es kommt noch etwas dazu: Der schwere Sturm und die starken Schneefälle über den USA werden durch eine weitere atmosphärische Anomalie verstärkt. Die Südausbreitung des Polarwirbels wirkt auch auf den in geringerer Höhe liegenden Jetstream. Dieses in zehn Kilometer Höhe liegende Windband zieht sich zwischen dem 40. Und 50. Breitengrad einmal um den Globus. Seine Bögen und Wellen sind für die gemäßigten Breiten wetterbestimmend.

Kommentar: Ja, es ist paradox. Nachdem jahrzehntelang von einer stetigen Erwärmung gesprochen worden war. Auf unserer Erde passiert viel, als viele Klimawissenschaftler wahrhaben wollen:


Snowflake Cold

Mehr als eine Million Haushalte in den USA wegen Wintersturms ohne Strom

Im Süden und im Mittleren Westen der USA sind wegen eines Wintersturms inzwischen mehr als eine Million Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In mehr als 20 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.

Heavy snow and ice to impact millions as winter storm sweeps across US
Laut dem Portal poweroutage.us sind insbesondere die Bundesstaaten Texas, Louisiana und Mississippi betroffen. Im ganzen Land wurden seit gestern mehr als 15.000 Flüge gestrichen. An großen Flughäfen wie in Washington, New York und Philadelphia fielen fast alle Flüge aus. Außerdem sind Autobahnen aufgrund gefährlicher Straßenbedingungen teilweise gesperrt. Die Gesundheitsbehörde von Louisiana berichtete von zwei Menschen, die in der Region Caddo Parish an Unterkühlung starben.

Schnee und Eisregen haben mittlerweile auch die Ostküste erreicht, darunter New York und Washington. Viele Bundesstaaten im Norden und Osten bereiten Notfall-Maßnahmen vor. Meteorologen sagen eine Rekordkälte von bis zu minus 40 Grad voraus.

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Historische Schneemassen treffen auf Kamtschatka

Ganze Viertel sind abgeschnitten, Brot wird knapp, Menschen müssen sich freischaufeln: Historische Schneestürme stürzen den Osten Russlands in einen Ausnahmezustand.

Kamtschatka schneechaos
Die russische Halbinsel Kamtschatka versinkt im Schnee. Meterhohe Verwehungen legen ganze Städte lahm. Besonders schwer getroffen ist Petropawlowsk-Kamtschatski, die Hauptstadt der Region Kamtschatka in Russlands Föderationskreis Fernost. Hier türmt sich der Schnee teilweise bis zu einer Höhe von neun Stockwerken auf, wie Aufnahmen zeigen.

Zahlreiche Wohnhäuser sind von außen nicht mehr erreichbar. Bewohner können ihre Wohnungen nur noch über höhergelegene Fenster und Balkone verlassen und betreten - Türen und Eingänge sind zugeschüttet.

Meteorologen sprechen von den schlimmsten Schneestürmen der vergangenen 30 Jahre. Bereits im Dezember hatten die Schneemassen das Dreifache der üblichen Norm erreicht. Ein Zyklon vom Ochotskischen Meer brachte am 13. und 14. Januar mehr als die Hälfte der durchschnittlichen monatlichen Niederschlagsmenge binnen eines Tages. Inzwischen ist die Lage so dramatisch, dass die Stadtverwaltung den Notstand ausgerufen hat. Denn der Schneefall hört nicht auf.

Kommentar:




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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - November 2025: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Im November 2025 kam es zu starker Sonnenaktivität, wobei die Sonnenfleckenregion AR4274 mehrere Flares der Klasse X hervorbrachte, darunter einen X5.1 am 11. November - den stärksten des Jahres 2025. Diese Ereignisse lösten koronale Massenauswürfe aus, welche zwischen 11. und 13. November einen schweren geomagnetischen Sturm der Stärke G4 auslösten, dem stärksten des Jahres, der atemberaubende Polarlichter hervorrief, die in ganz Nordamerika (bis hinunter nach Florida) und in Europa zu sehen waren.

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Funkausfälle störten die Kommunikation, und hochenergetische Flüsse nahmen erheblich zu. Dies führte weltweit zu erhöhter seismischer Aktivität, verstärkten Regenfällen und atmosphärischer Instabilität.

Im November kam es zu beträchtlichen vulkanischen und seismischen Ereignissen, darunter Eruptionen des Kilauea auf Hawaii und des Hayli Gubbi in Äthiopien, sowie zu Starkregenfällen, welche in Südostasien und Afrika zu großflächigen Erdrutschen und Überschwemmungen führten

Taifune trafen die Philippinen und Vietnam und hatten gewaltige Evakuierungen zur Folge. Schwere Hagelstürme und für die Jahreszeit untypische Kälteeinbrüche wirkten sich auf verschiedene Regionen aus, während weltweit weiterhin vermehrt Feuerbälle gesichtet wurden.

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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - Oktober 2025: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Ein durch koronale Massenauswürfe ausgelöster schwerer Sonnensturm Mitte des Monats erzeugte kurze Funkausfälle und Polarlichter, die bis in den Südosten der USA zu sehen waren. Von Ende September bis Anfang Oktober trafen mehrere Flares der Klassen M und C auf die Erde, mit geringen bis mäßigen Werten bis Ende Oktober und einer geringen Wahrscheinlichkeit für Ereignisse der M-Klasse.
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Der "X-Flare-Faktor" trat Mitte des Monats zusammen mit geomagnetischen Störungen erneut auf, welche möglicherweise die atmosphärischen Muster beeinflussten und in diesem Monat zu seismischen Ereignissen, verstärkten Sturmsystemen wie Hurrikan "Melissa" und für die Jahreszeit untypischen Wetteranomalien geführt haben. Wir erwarten, dass es in den kommenden Monaten zu ähnlichen Ereignissen kommen wird.

Die erhöhte seismische und vulkanische Aktivität richtete im Oktober weiterhin verheerende Schäden an: