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Fr, 12 Feb 2016
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Bell

Autismus-Risiko bei Kindern kann sich verstärken, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft Asthma-Medikamente einnehmen

© Lopolo
Asthma-Medikamente scheinen das Risiko für Autismus zu erhöhen, wenn sie von der werdenden Mutter während der Schwangerschaft eingenommen werden. Forscher der Drexel University hatten über neun Jahre hinweg diese Zusammenhänge untersucht. Es zeigte sich, dass Kinder häufiger eine Autismus-Diagnose erhalten, wenn ihre Mütter Asthma-Medikamente nahmen. Auch Antidepressiva und Paracetamol können gehäuft zu Autismus beim Kind führen, wenn die schwangere Mutter diese Medikamente einnimmt.

Medikamente erhöhen Autismus-Risiko

Autismus kann viele verschiedene Ursachen haben. Immer häufiger zeigt sich, dass Medikamente zu diesen Ursachen gehören können, wenn diese von Schwangeren eingenommen werden. Eine aktuelle Studie, die in der Pediatrics-Februarausgabe (2016) veröffentlicht wurde, untersuchte das Autismus-Risiko, das von Asthma-Medikamenten ausgehen kann.
“Das kindschädigende Potential der meisten Medikamente ist im Hinblick auf neurologische Entwicklungsstörungen noch gar nicht umfassend erforscht”,
erklärt Doktorandin Nicole Gidaya von der Drexel`s Dornsife School of Public Health and Leiterin der vorliegenden Studie. “Ich hoffe, dass meine Forschungserkenntnisse viele andere Wissenschaftler dazu ermuntern werden, verschreibungspflichtige Medikamente und ihr Autismus-Risiko zu untersuchen.”

Kommentar: Ähnliche Artikel zum Thema: Und auch nach der Geburt gibt es für das Kind viele Risiken, an Autismus zu erkranken. Einige große Faktoren sind bspw. Impfungen, die Ernährung und Giftstoffe im Allgemeinen...


Family

Die häufigsten Fehler, die Eltern in der Erziehung ihrer Kinder machen

Als ich Mutter wurde, bekam ich jede Menge Ratschläge, wie ich mein Kind lieben sollte. Aber erst vor ein paar Jahren machte mich jemand darauf aufmerksam, was ein Kind zu lieben wirklich bedeutet: Das zu wollen, was langfristig das Beste für es ist.
Als meine vier Töchter noch klein waren, war mir der Begriff langfristig herzlich egal. Damals ging es nur ums nackte Überleben, ums Erfüllen der täglichen Aufgaben und darum, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten.

Doch jetzt, da meine Kinder älter geworden sind, lichtet sich so langsam der Nebel. Ich „versuche" mich nicht mehr nur am Muttersein, sondern bin ein eingeweihtes Mitglied im Club der Eltern. Das Gute an diesem Stadium ist, dass meine Kinder tatsächlich Zeit mit mir verbringen wollen.

Wir haben echte Gespräche, in denen sich ihre wundervollen Persönlichkeiten offenbaren. Und seit meine Kinder durchschlafen, komme auch ich nachts zur Ruhe. Ich kann wieder zusammenhängend denken und gehe in meiner Erziehung gezielter vor.

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Syringe

Zika oder nicht? Hängen die wahren Ursachen der Neugeborenen-Mikrozephalie in Brasilien mit der Schwangeren-Impfung zusammen?

Woran denken Sie, wenn Sie dieses Bild sehen? An das Zikavirus und die schockierenden Fälle von Neugeborenen-Mikrozephalie in Brasilien? Falsch geraten - und gleichzeitig doch richtig. Wir erklären Ihnen, warum.
Diese Fotos eines Jungen, auf die uns eine Leserin hingewiesen hat, sind schon ein paar Jahrzehnte alt und sind auf Seite 285 des Impfkritiker-Klassikers Impfen, das Geschäft mit der Angst (emu-verlag) des vor wenigen Jahren verstorbenen Arztes Dr. Gerhard Buchwald zu finden. Dr. Buchwald schreibt zu dieser Abbildung:
 »Alexander K., geboren am 18.5.1983. Er wurde am 22.9.1983 mit einem Kombinationsimpfstoff geimpft (DPT). Er erlitt eine Schädigung des Gehirns. Heute ist er blind und leidet an einem hochgradigen, schwersten Intelligenzdefekt und an verkrampfenden Lähmungen aller vier Gliedmaßen. Die computertomografische Untersuchung des Gehirns ergab eine fast vollständige Zerstörung des Großhirns. In dem (anerkennenden) Gutachten wurde diskutiert, ob die Keuchhustenkomponente des Impfstoffs möglicherweise zu einer Aktivierung einer Herpes-Enzephalitis geführt haben könnte.« 

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Post-It Note

Zika-Virus genau dort ausgebrochen, wo 2015 genetisch veränderte Stechmücken freigelassen wurden - Zusammenhang?

Der Zika-Virus ist der jüngste Virus, der verständlicherweise bei vielen Menschen Angst und Besorgnis hervorruft, weil er bekannterweise Geburtsschäden und neurologische Probleme auslöst. Was vor Kurzem als ein vorwiegend auf Brasilien beschränktes Problem galt, erreicht nun offenbar Ausmaße einer Pandemie. In Brasilien waren seit Oktober 2015 4000 Babys mit der Schädelfehlbildung Mikroenzephalie (d.h. mit einem deutlich zu kleinen Kopf) geboren worden.
© picture-alliance
Und der Virus hat nun auch die USA erreicht. »Wir haben einen Fall im US-Bundesstaat Massachusetts, wo eine Person infiziert ist, die in eine Region gereist war, von der wir wissen, dass dort der Zika-Virus übertragen wird«, erklärte Dr. Larry Madoff, Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Immunisierung im Gesundheitsministerium. Man geht davon aus, dass sich der Mann aus Boston in Massachusetts von der Infektion erholen wird, die durch Stechmücken und in manchen Fällen auch durch sexuelle Aktivitäten übertragen wird.

Derzeit kommt es zu zahlreichen Dringlichkeitssitzungen von Experten etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um das Ausmaß der Krise und deren Ursachen zu erfassen. Dazu müssen sie vielleicht nicht so weit zurückgehen, denn in Brasilien wurden 2015, also nur wenige Monate vor den ersten Geburten von Babys mit Schädel- und Gehirnfehlbildungen in dieser Region, genetisch veränderte Stechmücken freigelassen.

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Info

Deos und Antitranspiranten verändern die Hautflora

Deodorant und Antitranspirant verändern die Gemeinschaft unserer kleinsten Organismen
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Deos schaden der Hautflora.
Die Vorteile von Deos und Antitranspiranten sind unverkennbar. Unangenehmer Körpergeruch wird durch solche Produkte zuverlässig unterdrückt. Somit müssen wir nicht den ganzen Tag die stinkenden Ausdünstungen von anderen Mitmenschen ertragen. Allerdings haben solche Mittel auch Nachteile, stellten Forscher aktuell in einer Studie fest.

Es gibt unzählige Deodorant Produkte, die uns helfen unseren Körpergeruch zu unterdrücken. Allerdings könnte diese Frische auch Nachteile mit sich bringen. Deodorant beeinflusst unser Mikrobiom, die Gemeinschaft unserer winzigen Organismen aus Bakterien, Viren und Pilzen. Umso mehr wir Antitranspirationsmittel verwenden, umso mehr verändern wir die mikrobielle Gemeinschaft, die unter unseren Armen lebt. Somit werden zwar schlecht riechende Bakterien beseitigt, aber wir schaffen auch Platz für neue Bakterien. Die Wissenschaftler von der „North Carolina Central University“ veröffentlichten die Ergebnisse ihrer aktuellen Untersuchung in dem Fachjournal Peerj.

Kommentar: Menschen, die ausgiebige Entgiftungskuren durchgemacht haben und sich gesund ernähren, wissen bereits, dass man nach einer gewissen Zeit einfach kein Deo mehr braucht, weil der Geruch des Körpers nicht mehr so penetrant ist. Generell sollte man von Antitranspiranten Abstand halten, da diese die Schweißbildung unterdrücken und somit eine natürliche und wichtige Körperfunktion einfach blockieren. Doch es hat einen Grund warum der Körper Schweiß produziert (siehe Artikellink). Auch sollte man unbedingt darauf achten, dass Deos kein Aluminium enthalten. Ein natürliches Deo ist z.B. die Anwendung von etwas Natron unter den Achselhöhlen.



Health

Warum Muskeltraining wichtig für den Körper ist

Muskeln als Kommunikationszentrale: Warum Krafttraining für den Körper wichtig ist
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Ohne Muskeltraining verstummt der Körper.
Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, das Risiko für zahlreiche Erkrankungen deutlich zu mindern. Zudem hält körperliche Fitness Herz und Gehirn jung. Besonders populär wurde in den vergangenen Jahren das Krafttraining. Es geht dabei nicht vordergründig um die optischen Resultate, die erzielt werden. Die Effekte auf unser Organsystem sind viel wichtiger, erläutert ein Experte.

Regelmäßige Bewegung ist gesund


Sport ist gesund: Regelmäßige Bewegung kann unter anderem dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt zu mindern. Außerdem wird Experten zufolge durch regelmäßige sportliche Aktivität das Risiko für Diabetes Typ 2, Alzheimer und manche Krebs-Arten reduziert. Immer mehr Menschen praktizieren ihre - oft täglichen - Trainingseinheiten, durch die man bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben kann. Eine ganz wichtige Rolle spielt hierbei die Stärkung der Muskeln. Bereits mit ein wenig mehr Muskelkraft kann man jung und dynamisch bleiben. Ein Experte hat interessante Informationen zum Thema.

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Info

Warum nehmen Frauen schneller zu und haben es schwerer abzunehmen?

Weibliches Gehirn ist anders „vernetzt“, deswegen nehmen Frauen schneller zu
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Frauen haben es beim Abnehmen offenbar deutlich schwerer als Männer.
Gehören Sie zu den Menschen, die etwas zu viel Gewicht mit sich herumtragen? Dann haben Sie sicher schon einmal versucht abzunehmen. Egal ob durch Diät oder mehr Sport, meist ist das Abnehmen keine wirklich einfache Angelegenheit. Für Frauen scheint es aber noch schwerer zu sein, Gewicht zu verlieren. Zu diesem Schluss kamen britische Wissenschaftler auf Basis ihrer aktuellen Untersuchungsergebnisse.

Viele Menschen haben Probleme abzunehmen. Für Frauen scheint es allerdings noch schwerer zu sein, Gewicht zu verlieren. Das könnte an einem Teil des weiblichen Gehirns liegen, in dem ein Hormon zur Regulierung von unserem Appetit, körperlicher Bewegung und Kalorienverbrauch produziert wird. Dieses funktioniert bei Frauen anders als bei Männern, behaupteten die Forscher von der „University of Aberdeen“. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Molecular Metabolism.

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Aufschlussreiche Versuchsreihen zur Darm-Hirn-Achse und die Wechselwirkung von Stimmung und Wohlbefinden mit Bakterien

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Neurowissenschaftler untersuchen, wie das Darm-Mikrobiom die Gehirnentwicklung beeinflusst.

Fast ein Jahr ist vergangen, seit Rebecca Knickmeyer die Teilnehmer ihrer neusten Studie zum ersten Mal traf. Die Neurowissenschaftlerin von der University of North Carolina School of Medicine in Chapel Hill untersucht die Entwicklung unseres Gehirns und beobachtet in einer Reihe von Tests zum Verhalten und Temperament, wie sich 30 Neugeborene innerhalb eines Jahres in krabbelnde, neugierige Kleinkinder entwickeln. Bei einem Experiment soll die Mutter erst aus dem Raum verschwinden, um anschließend mit einem Fremden zurückzukommen; bei einem anderem werden den Kindern nach und nach immer noch furchterregendere Halloweenmasken gezeigt. Wenn das überstanden ist, sollen die Kleinen friedlich schlafen, während ein lauter Kernspintomograf ihr Gehirn scannt.

"Wir versuchen, auf alles vorbereitet zu sein, und wissen genau, was zu tun ist, falls die Kinder eine Pause brauchen", sagt Knickmeyer. Neben den Vorgängen im kindlichen Gehirn interessiert sich die Forscherin aber auch für etwas ganz anders: Die Zusammensetzung des Mikrobioms im Stuhl, sprich die gesamte Darmflora mit all den Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen, die im Darm der Kinder leben. Ihr Projekt - liebevoll als "Scheiße-Studie" bezeichnet - beleuchtet die immer häufiger gestellte Frage, ob Mikroorganismen im Darm auch die Hirnentwicklung von Kindern beeinflussen. Das Projekt läuft genau zur richtigen Zeit, denn immer mehr Untersuchungen an steril und keimfrei gehaltenen Versuchstieren legen nahe, dass Mikroorganismen aus dem Darm nicht nur unser Verhalten beeinflussen, sondern auch die Physiologie und Neurochemie des Gehirns verändern.

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Bei Stress und Unordnung greift man öfter zu Keksen

Wenn man gestresst ist, beeinflusst Chaos das Essverhalten - Karotten bleiben verschont.
In einem unordentlichen Raum isst man mehr Kekse, meint der australische Forscher Lenny Vartanian. Er und sein Team untersuchten, wie 98 Frauen im Alter von 17 bis 27 Jahren beim Warten in einer Küche mit ungeschützt herumstehenden Lebensmitteln interagierten - Keksen, Crackern und Karotten. Der Raum war dabei entweder aufgeräumt oder unordentlich und zugestellt mit Geschirr, die Versuchspersonen wurden zuvor durch eine Schreibübung positiv, negativ oder neutral eingestellt. In der unaufgeräumten Küche aßen die zuvor gestressten Frauen im Durchschnitt mehr als die positiv vorgestimmte Gruppe - allerdings nur von den Keksen. Bei den Crackern und Karotten zeigte sich kein Unterschied.

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Syringe

Zika-Virus: WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Montagabend in Genf wegen des Zika-Virus und seiner möglichen Verbindung zu Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen den globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Dies meldet die Agentur Reuters.
© REUTERS/ Pilar Olivares
Das Virus verbreitet sich in weiten Teilen Lateinamerikas und der Karibik, aber auch in einigen europäischen Ländern und in den USA gibt es inzwischen Infektionen.

Letzte Woche ließ die WHO zu, dass die Zahl der Ansteckungsfälle in den Ländern Süd- und Nord-Amerikas bis zu drei, vier Millionen erreichen kann, eingerechnet 1,5 Millionen Fälle in Brasilien.

Die Ausrufung des Gesundheitsnotstandes soll Staaten auch außerhalb der Seuchengebiete auffordern, Maßnahmen einzuleiten, die eine Ausbreitung des Erregers oder seines Überträgers verhindern sollen, sowie der Untersuchung dieser Krankheit und der Erarbeitung von entsprechenden Medikamenten die höchste Priorität zu verleihen.