Gesundheit & Wohlbefinden
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Weiße Partikel im Grippe-Impfstoff gefunden

novartis gebäude
© dpa
In Deutschland wurden bislang keine Ausflockungen in Impfstoffen von Novartis beobachtet.
Zwei Impfstoffe des Schweizer Pharma-Unternehmens Novartis werden wegen ungewöhnlicher weißer Partikel zurückgerufen. Das Paul-Ehrlich-Institut warnt vor gefährlichen Nebenwirkungen.

Neuer Ärger um Grippeimpfungen: Nach den Lieferengpässen gibt es jetzt Qualitätsprobleme. Möglicherweise sind die Mittel des Schweizer Pharmakonzerns Novartis verunreinigt. Betroffen sind Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. Das Unternehmen nannte die Impfstoffe sicher.

Am Donnerstag wurden in Deutschland vier Chargen des Impfstoffs Begripal und eine Charge des Impfstoffs Fluad aus dem Verkehr gezogen. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker kritisierte „das andauernde Grippe-Impf-Chaos“.
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Folge von Diabetes mellitus Typ 2: Abnahme des Hirnvolumens und höheres Demenz-Risiko

Sind Diabetiker von Demenzerkrankungen besonders gefährdet?

Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die im mittleren Lebensalter zwischen 40 und 60 Jahren an Diabetes mellitus erkranken, besonders häufig an einer gefäßbedingten Demenz erkranken. Das Risiko ist bei dieser Patientengruppe signifikant höher als bei Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel. Hypertonie (Bluthochdruck), die bei Diabetespatienten sehr oft begleitend auftritt, verstärkt die Tendenz für die Entwicklung einer Demenzerkrankung zusätzlich.

Stress, Demenz
© i-Stock
Folge von Diabetes mellitus: allmähliche Abnahme des Hirnvolumens

Eine neue Studie hat den Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und den so gefürchteten “demenziellen Erkrankungen” untersucht. Die Ergebnisse der Studie sind besorgniserregend. Bei Patienten mit manifesten Störungen des Zuckerstoffwechsels hat sich vor allem der Hirnbereich des Hippocampus verkleinert. Der Hippocampus gehört zu den entwicklungsgeschichtlich ältesten Bereichen unseres Gehirns. Es gibt im Temporallappen jeder Hirnhemisphäre einen Hippocampus. Zu den Funktionen des Hippocampus gehören neben den Steuerungen auf der emotionalen Ebene auch die Leistungen des menschlichen Intellekts. Deshalb sind bei Gehirnsubstanzverlust im Hippocampus vor allem das Gedächtnis und das Denkvermögen bei den Betroffenen eingeschränkt.

Kommentar:
Schädliche Behandlungsmethoden: Diabetes-Arznei kann Herzschwäche auslösen
Diabetes besiegen ohne Medikamente?
Reduktions-Diät heilt Typ-2-Diabetes mellitus
Kohlenhydratarme Ernährung und Fett wirkt sich positiv aus bei Diabetikern
Kohlenhydratarme Ernährung gegen Übergewicht, Insulinresistenz, Entzündungen und Krankheit
Milch, Zucker und Getreide: Die wahren Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 und 2
Insulinresistenz im Gehirn: Alzheimer ist in Wirlichkeit nur "Typ-3"-Diabetes

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Weltgesundheitsorganisation bestätigt Ebola-Fälle in Liberia

Die Weltgesundheitsorganisation hat zwei Fälle des Ebola-Fiebers in einem Gebiet an der Grenze zu Guinea und Sierra Leone gemeldet.
Ebola-Virus
© en.wikipedia.org
In Guinea forderte dieses unheilbare hämorrhagische Fieber mindestens 70 Menschenleben. Auch in Sierra Leone wurden Verdachtsfälle des Ebola-Fiebers registriert.

Am Sonntag schloss Senegal die Grenze zu Guinea. Das Land befürchtet die Ausbreitung der gefährlichten Krankheit.


Das Ebola-Virus wurde erstmals 1976 in Zaire entdeckt. Die Sterberate kann 90 Prozent erreichen. Momentan gibt es kein Vakzin gegen diese Erkrankung.

Kommentar: Die Ausbrüche von Ebola sind besonders interessant bzw. alarmierend in Bezug auf folgende Meldung:

Studie: Der "Schwarze Tod" war ein Ebola-ähnliches Virus, das von Mensch zu Mensch übertragen wurde

Auszug:
Anstelle von Pestbakterien trägt der "Schwarze Tod" alle Kennzeichen für eine Virus-Erkrankung. (...) Die Geschichtsbücher liegen falsch. (...)

Die Symptome des "Schwarzen Todes" weisen auf ein hämorrhagisches Fieber hin, das durch ein Ebola-ähnliches Virus verursacht wurde. Das Fieber setzte plötzlich ein, verursachte Schmerzen und Blutungen innerer Organe, sowie rote Flecken, verursacht durch Blutergüsse unter der Haut. Dies sind klassische Symptome von Ebola-artigen Erkrankungen.
In diesem Zusammenhang erinnern wir an die immer weiter ansteigende Anzahl von Meteoren und Meteoriten in der Erdatmosphäre, sowie folgenden Artikel:

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung


Attention

Ebola-Epidemie wird zur Bedrohung: Senegal schließt Grenze zu Guinea

Senegal hat die Grenze zum benachbarten Guinea geschlossen, um die Ausbreitung der Epidemie des Ebola-Fiebers, die mindestens 70 Menschenleben in Guinea gefordert hat, zu vereiteln.
Ebola-Virus
© EPA
Das Innenministerium kündigte die Schließung der Grenze an und betonte, dass die Beamten in der südlichen Region Kolda die Arbeit des Wochenmarktes, den gewöhnlich Tausende Menschen aus Nachbarländern wie Guinea, Gambia und Guinea-Bissau besuchen, einstellen.

In den Ländern Liberia und Sierra Leone, die an Guinea angrenzen, wurden auch Fälle, die dem Ebola-Fieber ähneln, registriert.
Ebola-Virus, Ebola-Ausbruch
© Reuters, WHO
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Hebammen in Deutschland droht Berufsverbot und brauchen Hilfe durch Petition

Die freiberuflichen Hebammen in Deutschland stehen kurz vor dem beruflichen Aus! Lesen Sie, warum die Hebammen schon ab Juli 2014 ihren Beruf kaum noch freiberuflich ausüben können und was Sie tun können, um diesen lebenswichtigen Berufsstand zu retten.
Hebammen Protest
© Noel Matoff
Schwangere Frauen in ländlichen Regionen, aber auch städtische Frauen, die eine Hausgeburt bevorzugen, sind auf frei berufliche Hebammen angewiesen. In Deutschland könnte es jedoch bald schwierig werden, eine Hebamme zu finden. Ein grosser Versicherer hat angekündigt, zum Sommer 2015 aus der Hebammen-Berufshaftpflicht-Versicherung auszusteigen. Ohne Berufshaftpflichtversicherung jedoch dürfen frei berufliche Hebammen nicht arbeiten. Worum geht es hierbei wirklich und warum hat sich die Situation so dramatisch zugespitzt? Was können SIE tun, um den Hebammen zu helfen, ihren Berufsstand zu erhalten?
Nuke

Ein Dogma der Krebsmedizin fällt

 Positronen-Emission-Tomographie
© ribs, universität duisburg essen
Durch Positronen-Emission-Tomographie sichtbar gemachte Metastasierung. Das hinterlegte Skelettbild ist Resultat einer Computertomographie.
Metastasen im Körper, heißt es, können Krebszellen genauso streuen wie der Primärtumor. Deshalb werden Lymphknoten oft radikal entfernt. Das ist falsch, haben jetzt Münchner Forscher eindeutig belegt.

Die Bedeutung von Krebsregistern wird hierzulande noch immer unterschätzt. Sie sind nicht nur zur Beurteilung der Qualität der medizinischen Versorgung unerlässlich, sondern bieten, wenn sie konsequent den Krankheitsverlauf einer Population verfolgen, auch die Chance, die Wissenschaft voranzubringen. Beispielhaft dafür sind Erkenntnisse über die Metastasierung von Tumoren, die jetzt das Tumorregister München veröffentlicht hat (Zentralblatt für Chirurgie, Bd. 133, S. 1).

Die von Dieter Hölzel vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München geleitete Forschungsgruppe stürzt ein Dogma der Krebsbekämpfung, indem sie die routinemäßige Entfernung der Lymphknoten, die Lymphadenektomie, „als nicht mehr zeitgemäß“ betrachtet. Sie stellt fest, dass die von Metastasen befallenen Lymphknoten nicht zur weiteren Ausbreitung des Tumorleidens beitragen. Ihr Fazit: „Lymphknoten metastasieren nicht“.
Clock

Studie: 25% mehr Herzinfarkte bei Umstellung auf Sommerzeit in den USA

Zeitumstellung
© AFP
Risiko Zeitumstellung: Schlafmangel gefährdet Herz
Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit führt Wissenschaftlern zufolge am Folgetag zu einem markanten Anstieg von Herzinfarkten. Die Fallzahl schnelle am Montag nach der Umstellung um 25 Prozent nach oben, hieß es in einer auf einem Kardiologenkongress in Washington vorgestellten US-Studie. Ursache dafür sei vermutlich der Verlust von einer Stunde Schlaf. Umgekehrt ist der Studie zufolge der Effekt beim Wechsel zurück zur Winterzeit: Am darauf folgenden Dienstag sinkt die Herzinfarktrate - vermutlich infolge des verlängerten Schlafs - demnach um 21 Prozent.

Den Forschern zufolge gleicht sich der jeweilige Effekt im Laufe der Woche allerdings aus - über sieben Tage betrachtet liege die Gesamtzahl der Infarkte auf ähnlichem Niveau wie im Restjahr. "Das könnte bedeuten, dass Menschen mit erhöhter Anfälligkeit für Herzerkrankungen unmittelbar nach Zeitumstellungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind", sagte Studienautor Amneet Sandhu von der University of Colorado.

Zum Zwecke der Untersuchung wurden allerdings nur Daten einer einzigen Klinik in Michigan ausgewertet. Frühere Studien zeigen zudem, dass Montage ohnehin ganzjährig die Wochentage mit den meisten Herzinfarkten sind.

In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um 02.00 Uhr wieder um eine Stunde auf 03.00 Uhr vorgestellt, die Nacht ist damit um eine Stunde verkürzt. Über das Für und Wider der bei vielen Menschen unbeliebten Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert. In einer früheren Umfrage der DAK-Gesundheit sprachen sich 70 Prozent der Deutschen für die Abschaffung der Sommerzeit aus - immerhin kämpft demnach jeder Vierte gesundheitlich mit der Zeitumstellung.
Pills

Wikipedia und die alternative Medizin

Naturheilkunde
© unbekannt
Ich schätze das Online-Lexikon Wikipedia. Viele Menschen machen sich die Arbeit um dessen Artikel zu verbessern und zu erweitern. Im Bereich der Alternativmedizin beobachte ich allerdings seit Jahren einen sehr bedenklichen Trend. Und vor kurzem entdeckte ich auch eine Petition, die genau diese “bedenkliche Entwicklung” aufgreift: https://www.change.org/petitions/jimmy-wales-founder-of-wikipedia-create-and-enforce-new-policies-that-allow-for-true-scientific-discourse-about-holistic-approaches-to-healing.

Worum geht es?

In der Petition wird bemängelt, dass ein Großteil der Informationen über holistische (alternative) Medizin auf Vorurteilen beruht oder aber missverständlich dargestellt werden, nicht auf einem aktuellen Stand sind, beziehungsweise komplett (wissentlich) falsch wiedergegeben werden.
Health

Genetische Gemeinsamkeiten psychischer Erkrankungen

Genetik
© unbekannt

Haben verschiedene psychiatrische Störungen genetische Gemeinsamkeiten? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in einer internationalen Studie nach. Erforscht wurde das Ausmaß genetischer Gemeinsamkeiten zwischen fünf psychiatrischen Erkrankungen, die in der Bevölkerung besonders häufig vorkommen: Schizophrenie, Bipolare Störung, Majore Depression, Autismus und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die Ergebnisse zeigen eine starke genetische Korrelation zwischen Schizophrenie und Bipolarer Störung. Deutlich, wenn auch weniger stark, ist die Überlappung zwischen der Majoren Depression mit Bipolaren Störungen und Schizophrenie sowie zwischen Bipolarer Störung und ADHS. Die Ergebnisse der Studie, an der auch Forscher des ZI beteiligt waren, wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.


An der Entstehung psychiatrischer Störungen sind, neben Umweltfaktoren, besonders erbliche Faktoren beteiligt. Familienstudien wiesen bereits in der Vergangenheit darauf hin, dass bei einzelnen, diagnostisch abgegrenzten klinischen Störungen eine Überlappung der beteiligten genetischen Faktoren besteht. Erst jetzt war es jedoch durch neue, Genom-weite Untersuchungsmethoden möglich, diese Überlappung systematisch auf der molekularen Ebene zu untersuchen. An der Studie beteiligten sich mehr als 300 Forscher weltweit, darunter auch eine Vielzahl deutscher Forscher, die im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes „MooDs“ die molekularen Ursachen affektiver und schizophrener Störungen untersuchen. Im Rahmen der Studie wurden etwa eine Million variable Stellen im Genom, sogenannte „Single Nucleotide Polymorphisms“ (SNPs), bei mehr als 75.000 Personen miteinander verglichen. Untersucht wurden Patienten mit Schizophrenie, Bipolarer Störung, Majorer Depression, Autismus, ADHS sowie gesunde Kontrollpersonen.
Ambulance

Spitäler sind gefährliche Orte für Patienten

operation krankenhaus
© ap / strangmann
Die Qualität eines Spitals hängt auch von der Häufigkeit der Operationen ab.
Die neue Grazer Datenfirma Watchdogs durchleuchtete das österreichische Spitalswesen und förderte brisante Details über die oft mangelnde Qualität in den heimischen Krankenhäusern zutage.

Mit vielem hatte er gerechnet, nicht aber mit einer derartigen Explosion: "Sie Ahnungsloser", habe ihn der Spitzenmediziner angeblafft. Es seien "offenbar noch zu wenige Datenschweine erschossen worden".

Dabei hatte Martin Zechner dem Klinikchef eigentlich nur mitteilen wollen, dass er über Daten verfüge, die darauf hindeuten, dass der Mediziner im Bundesvergleich einem gut situierten Spital vorstehe. Der Ausbruch sei wohl nur so zu interpretieren, dass gläserne Daten im Spitalsbereich nach wie vor ein explosives Thema darstellen, sagt Zechner.
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