Gesundheit & Wohlbefinden
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Wine n Glass

Leiden Sie unter unerklärlichen Symptomen nach manchen Lebensmitteln? Natürliche Behandlungsmethoden bei Histaminintoleranz

Sind Sie allergisch auf Wein? Unwohlsein nach Weingenuss ist gar nicht so selten. Das liegt jedoch nicht unbedingt am Alkohol. Möglicherweise ist auch nicht der Wein daran schuld, sondern vielmehr ein Darmproblem.
Die Histaminintoleranz ist noch recht unbekannt - und viele, die darunter leiden, wissen es nicht. Menschen mit Histaminintoleranz leiden - z. B. nach dem Genuss von Rotwein - an Hautausschlag, Kopfschmerzen, Durchfall, Fliessschnupfen, Herzklopfen, Brechreiz oder vielen anderen Problemen. An der Alkoholdosis kann es nicht liegen, da die Beschwerden schon nach einem einzigen Gläschen Wein auftreten. Doch ist es nicht nur der Wein, der die Symptome einer Histaminintoleranz verursacht, sondern auch Käse, Schokolade und sogar manche Früchte. Was steckt hinter der "Weinallergie" bzw. der Histaminintoleranz?

Histaminintoleranz - Die Symptome

Ein Glas guter Rotwein am Abend ist für den einen der Inbegriff von Gemütlichkeit, für den anderen jedoch die Garantie für die typischen Beschwerden einer Histaminintoleranz: Hautausschlag, Durchfall, Erbrechen, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Magenkrämpfe, eine laufende Nase und geschwollene Augen - und zwar fast unmittelbar nach Weingenuss.

Bei manchen Menschen kann eine Histaminintoleranz gar zu Langzeit-Symptomen führen wie zum Beispiel Ekzemen, Kopfschmerzen und Migräne sowie chronischer Erschöpfung und Stimmungsschwankungen. Was ist der Grund? Ist es wirklich eine Histaminintoleranz oder doch nur eine Art Weinallergie?

Syringe

Plötzlicher Kindstod: Sind Impfstoffe die wahren Übeltäter?

Ein Paar in Texas versucht, einen Sinn im plötzlichen Tod ihres 14 Monate alten Sohnes zu sehen. Der Junge zählt zu den Opfern des rätselhaften, wie es im Medizinsystem heißt, »Sudden Unexplained Death in Childhood«, kurz »SUDC«, des plötzlichen unerklärlichen Todes im Kindesalter.

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Screenshot: Video unten..
Er wird als Weiterführung des »Syndroms des plötzlichen Kindstods« (»SIDS«) beschrieben, einem Phänomen, bei dem Kinder unter einem Jahr plötzlich ohne erkennbaren Grund sterben. Bei älteren Kindern von über einem Jahr spricht man in solchen Fällen von »SUDC«.


Jessica und »J.« Pieratt berichten, ihr Sohn Moss sei gesund zur Welt gekommen, er habe die normale SIDS-Schwelle überlebt und deshalb nicht als gefährdet gegolten. Als er jedoch plötzlich krank wurde und mit 14 Monaten starb, war das Paar schockiert, dass es noch eine weitere, mit SIDS verwandte tödliche Erkrankung gibt, an der Moss gestorben war.

Kommentar: Impfen: 27 zerschmetternde Fakten über die Pharmaindustrie und ihre Impfstoffe


Ice Cream Bar

Grüne "Coca-Cola Life" ist nur Tarnung: Sie ist dennoch eine Zuckerbombe

Verbraucherschützer: Grüne „Coca Cola Life“ ist eine Zuckerbombe
Der Limonaden-Konzern Coca Cola hat nach einer „Light“- und einer „Zero“-Version nun auch „Coca Cola Life“ auf den Markt gebracht. Die neue Variante, die mit Stevia-Extrakt gesüßt ist und in grünem Design präsentiert wird, soll dem Konsumenten Natürlichkeit suggerieren. Verbraucherschützer nennen das Getränk eine „Zuckerbombe“.

Cola im grünen Design

Schon seit längerem bemüht sich der Limonaden-Konzern Coca Cola um ein besseres Image. Erst vor kurzem hat er in den USA eine laktosefreie Milch auf den Markt gebracht. In Deutschland gibt es nach „Coca Cola Light“ und „Coca Cola Zero“ nun eine weitere Variante in den Supermarktregalen: „Coca Cola Life“. In Südamerika wird diese Version schon seit Jahren verkauft, hierzulande wird sie seit Monaten intensiv beworben. Mit ihrem grünen Design und dem Hinweis darauf, dass die Version mit Stevia-Extrakt gesüßt wird, soll dem Verbraucher offenbar eine natürlichere und vermeintlich gesündere Alternative zur klassischen Cola vermittelt werden. Verbraucherschützer warnen davor, sich vom Etikett täuschen zu lassen und nennen das neue Produkt eine „Zuckerbombe“.

Kommentar:


Arrow Down

Deutschland und USA auf dem Weg zum totalen Impf-Polizeistaat - Kinder sollen gegen den Willen der Eltern geimpft werden: Tausende Eltern protestieren

In Kalifornien baut sich ein politisches und medizinisches Monster auf. Es heißt »SB 277« und ist ein Gesetz, das beim Gouverneur des Bundesstaates, Jerry Brown, zur Unterschrift vorliegt. Signiert Brown das Papier, dürfen Eltern ihre Kinder nicht mehr aus persönlichen Gründen von Impfprogrammen fernhalten.

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Jetzt schlagen die Wogen hoch: Während die Mainstream-Medien in den USA »SB 277« als Akt der Vernunft begrüßen, laufen Tausende von Eltern Sturm. Auf der Facebook-Seite der »Kalifornier für eine freie Impfwahl« wird gegen die Zwangsmaßnahme protestiert. Die Seite zeigt eine Frau in einem Geschäftsanzug mit roten Boxhandschuhen und der Überschrift: »Wir werden unsere Kinderbeschützen und SB 277 stoppen.« 

Der Elternprotest wird flankiert von einem Aufschrei in den Blogs, die sich mit dem Thema Gesundheit befassen. Mike Adams warnt auf der Webseite Natural News vor dem Krieg, den der Gouverneur den Kindern im »Sunshine State« erklärt hat.


Syringe

Supermärkte in der Schweiz verbannen Monsanto Produkte: Bayrischer Landtag lehnt Verbot ab

Der WHO-Bericht darüber, dass Glyphosat offenbar krebserregend ist, zeigt in der Schweiz Wirkung. Die Handelsketten Migros und Coop nehmen Glyphosat nun aus ihren Läden. In Bayern stand ein Verbot zur Debatte, der Landtag sprach sich nun jedoch dagegen aus.

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© dpa
Mit seinem bekanntesten Unkrautbekämpfungsmittel „Roundup“ mach Monsanto einen Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar.
Im März stufte ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO Monsantos Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Damit hat eine neuerliche Debatte über die Verwendung des des umstrittenen Wirkstoffs begonnen.

Glyphosat ist der weltweit meistverwendete Unkrautvernichter. Der Wirkstoff wird nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch von Hobbygärtnern eingesetzt. Über seine Risiken für Mensch und Umwelt wird seit Jahren gestritten. 1971 ließ der US-Konzern Monsanto Glyphosat als Herbizid patentieren - heute macht Monsanto allein mit seinem bekanntesten Unkrautbekämpfungsmittel „Roundup“ einen Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar.

Kommentar:


Family

Chemotherapie schädigt dauerhaft das Gehirn: Gibt es wirksamere Alternativen ohne schlimme Nebeneffekte?

Dass das »Chemo-Brain« - Chemo-Gehirn - real ist, wird von Wissenschaftlern bestätigt. Sie fanden klare Beweise dafür, dass die kognitiven Fähigkeiten von Patienten, die eine Chemotherapie durchmachen, beeinträchtigt sind. Wie die neuen Studien zeigen, kann eine Chemotherapie zu Konzentrations- und Erinnerungsstörungen führen, die sich in einer Art »Gehirnnebel« äußern, wie viele Teilnehmer beschreiben. Es gab und gibt viele Theorien über negative Auswirkungen einer Chemotherapie auf das Gehirn; eine neue wissenschaftliche Studie beschreibt erstmals den Mechanismus des Ablaufs.

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Die Studie wurde an der Abteilung für Psychologie und Physiotherapie der University of British Columbia durchgeführt. Die teilnehmenden Brustkrebspatientinnen mussten zunächst bestimmte Aufgaben ausführen, wobei die Gehirnaktivität aufgezeichnet wurde. Es zeigte sich, dass Menschen mit Chemo-Brain Schwierigkeiten haben, sich über längere Zeit zu konzentrieren.

Viele Patienten und Pfleger nutzen den Begriff »Chemo-Brain« oder »Chemo-Nebel«, doch Ärzte beschreiben den Zustand lieber als »leichte kognitive Beeinträchtigung« (»LKB« oder »MCI« nach dem englischen »mild cognitive impairment«) oder »kognitive Dysfunktion«. Viele Patienten, die ander Störung - wie immer sie genannt wird - leiden, können alltägliche Dinge problemlos erledigen.

Kommentar: Ein näherer Blick auf diese Artikel, könnte hilfreich sein:


Moon

Wenn Schlaf zu einem Problem wird: Licht aus!

Einschlafprobleme sind häufiger als gedacht. Manche Menschen können am Abend schlichtweg nicht abschalten - da ist keinesfalls an Schlaf zu denken. Andere Menschen wiederum wachen nachts oder früh am Morgen auf. Das ist beides nicht erholsam. Wer Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen hat, sollte ein paar einfache Regeln beachten.
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Wer schlecht ein- oder durchschläft, nutzt sein Schlafzimmer besser nicht zum Arbeiten. Denn dadurch fällt das abendliche Runterkommen schwerer. Darauf weist Martina Riepold hin, Heilpraktikerin und Dozentin für Entspannungsverfahren. Außerdem helfen regelmäßige Zeiten mit Abweichungen von bis zu einer halben Stunde beim Einschlafen. Tagsüber sollte man sich höchstens einen Power-Nap gönnen: Also maximal 10 bis 20 Minuten schlafen und sich viel bewegen. Denn wer am Tag aktiv ist, kommt abends besser zur Ruhe.

Bei Einschlafproblemen nicht vor dem Fernseher schlafen

Wer abends fernsieht, vermeidet dabei am besten das Eindösen. Das helle blaue Licht etwa von Computern, Tablets oder Smartphones sollte man mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen meiden, rät Riepold in der Zeitschrift Naturarzt (Ausgabe Juni 2015). Auch auf Alkohol verzichtet man besser: Der hilft zwar beim Einschlafen, sorgt aber für Störungen beim Durchschlafen und beeinträchtigt somit - schon in moderaten Mengen - die Erholsamkeit des Schlafes.

Kommentar: In Lights Out beschreibt T. S. Wiley detailliert, dass künstliches Licht (nach Sonnenuntergang) die Prozesse im Körper durcheinanderbringt, wichtige hormonelle und regenerative Prozesse im Körper nicht mehr richtig ablaufen, und im Zusammenhang mit dem Auftreten von bspw. Krebs steht. Desweiteren führt diese hohe, unnatürliche Licht-Exposition dazu, dass der Appetit auf Kohlenhydrate steigt. Dies ist laut Wiley eine typische Verhaltensweise für den Sommer, in dem die Natur reichlich Kohlenhydrate anbietet, und der Mensch zum Beispiel mit Fettspeicherung für den bevorstehenden Winter beschäftigt ist: es sind die Kohlenhydrate, die den Körper veranlassen, Fett zu speichern, da Fett nur durch die Ausschüttung von Insulin gespeichert wird, was durch Kohlenhydrate ausgelöst wird.

Der Schlaf (Melatonin und Prolaktin) kontrolliert den Appetit für Kohlenhydrate (Insulin); in der Natur wäre der Insulinspiegel des Menschen vier Monate im Jahr erhöht, doch wir leben das ganze Jahr hindurch mit hohem Insulin, weil das Licht immer an ist und Zucker (Kohlenhydrate) immer verfügbar ist. Durch diese extreme Licht-Exposition das ganze Jahr hindurch, jahrein jahraus, isst der Mensch also ständig Kohlenhydrate, wodurch sich Insulinresistenz, Übergewicht, und irgendwann Diabetes mellitus entwickeln. Kurzum: der völlig durcheinandergebrachte Tag-Nacht-Rhythmus trägt zu den Zivilisationskrankheiten bei.

Wiley empfiehlt 9,5 Stunden Schlaf pro Nacht (in einem vollständig abgedunkelten Raum) für sieben Monate im Jahr, wobei ab 21.00 Uhr kein Fernsehen oder PC mehr benutzt werden sollte. Auf diese Weise ist es möglich, so nach Wiley, Gewicht zu verlieren, Heißhunger auf Kohlenhydrate zu reduzieren, Depressionen loszuwerden, Blutdruck und Stress zu vermindern, Diabetes Typ II umzukehren, das Risiko für Herzinfarkte zu minimieren und dabei zu helfen, Krebs vorzubeugen.


Eggs Fried

Fehlende Kommunikation: Wenn Ärzte Fachchinesisch mit ihren Patienten sprechen

Viele Patienten fühlen sich beim Arzt abgefertigt
© Sott.net
Viele Patienten beklagen sich darüber, dass sie sich bei ihrem Arzt nicht gut aufgehoben fühlen. Häufig sind Zeitmangel und das Fachchinesisch der Ärzte die Ursache. Auf dem Deutschen Ärztetag in Frankfurt sind sich viele Mediziner einig: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient muss besser werden. Eine Herausforderung für alle Beteiligten angesichts der wenigen Zeit, die für ein Gespräch beim Arzt zur Verfügung steht.

Viele Ärzte gehen aus Zeitmangel nicht auf die Probleme des Patienten ein

Die Sprechstundenhilfe ruft den Namen des Patienten auf und führt ihn in das Behandlungszimmer, nachdem er bereits 50 Minuten im Wartezimmer gewartet hat. Der Patient setzt sich auf den ihm zugewiesenen Stuhl und wartet weitere 10 Minuten bis der Arzt das Zimmer betritt. Auf die Frage des Allgemeinmediziners, was ihm fehle, antwortet der Patient, dass er sich seit Wochen schlapp und abgeschlagen fühle. Statt dem Problem auf den Grund zu gehen, schreibt der Arzt den Mann für drei Tage krank und rät ihm „sich mal was Gutes zu tun“. Auf die Frage, was denn die Ursache des Krankheitsgefühls sein könnte, antwortet der Arzt schon halb aus der Tür des Behandlungszimmers getreten, dass häufig Stress die Ursache sei. Zur Sicherheit würde er noch ein großes Blutbild machen. Und schon ist er weg - beim nächsten Patienten. Die Arzthelferin nimmt noch kurz Blut ab und verabschiedet den Mann mit den Worten: „Wir melden uns, falls etwas sein sollte.“

Wenn der Arzt spricht, verstehen Patienten oft nur “Fachchinesisch”

Arztbesuche wie diesen sollte es eigentlich nicht geben. Der Patient ist genauso ratlos wie vorher und fühlt sich nicht gut aufgehoben bei seinem Arzt. Auch wenn dem Patienten zumindest auf den ersten Blick nichts ernstes fehlt, vermutete der Allgemeinmediziner eine psychische Ursache - Stress - als Grund für das Unwohlsein des Patienten. Doch darauf ging er in dem Gespräch kaum ein.

Kommentar: Wie im Artikel genannt, ist das eine verkehrte Welt und Lösung, Patienten ärztliches Fachchinesisch übersetzen zu lassen. Ärzte sollten eigentlich ihr Verhalten ändern und auf die Bedürfnisse von Patienten eingehen.


Bulb

Gluten, Zucker und Milch: Die Erzfeinde eines gesunden Körpers und Hirns - Und ja: Es betrifft auch dich, mehr als du denkst!

Viele Menschen können Gluten schlecht oder überhaupt nicht vertragen; denn für die richtige Verdauung von Gluten brauchen wir jede Menge gesunde Darmbakterien. Unsere Vorfahren konnten Gluten unter anderem deshalb problemloser verdauen als wir heute, weil sie beim Brotbacken eine probiotische Kultur verwendeten, die die Gluten-Proteine vorverdaute.

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Außerdem steigt der Zuckerkonsum seit Jahrzehnten und es besteht eine direkte Korrelation zwischen dem gestiegenen Zuckerverbrauch und praktisch allem, das im Körper schief läuft. Vom Zucker ernährt sich Candida, vermehrt sich und zerstört die natürliche nützliche Darmflora.


Kommentar: Oder anders ausgedrückt: Zucker ist im Endeffekt ein Kohlenhydrat und Gluten ein schädliches Protein und Opiat, das im Körper wie eine Droge wirkt und außerdem zu systemischen Entzündungen führt, die für viele Beschwerden und Krankheiten verantwortlich sind. Zu viele Kohlenhydrate sind äußerst schädlich für unseren Körper und sind die Nahrung von Candida und vielen anderen Parasiten, Krankheiten und Beschweren.

Wobei Gluten, Zucker und Milch im Speziellen reines Gift für unseren Körper sind.

Dr. Gabriela Segura bringt es auf den Punkt:

Ist der Darm nicht gesund (d.h. ist die Darmflora nicht im Gleichgewicht), können Gluten-Proteine den Darmtrakt schädigen, das Ergebnis sind Reizung und Entzündung. Bei Menschen mit einer genetischen Prädisposition für eine Zöliakie führt der Verzehr von Gluten auch bei einem gesunden Darmtrakt zu einer gewissen Schädigung der Innenauskleidung des Darms, durch die Candida angelockt wird und andere »nicht nützliche« oder »schlechte« Mikroben gedeihen. Solange sich ein Betroffener mit einer solchen Prädisposition gesund ernährt und nur selten Weizen isst, kann der Darm ohne erkennbare Symptome wieder gesund werden.


Kommentar: Es scheint einiges dafür zu sprechen, dass Gluten den Darmtrakt auch in den kleinsten Mengen schädigt. Sich davon zu erholen kann Monate dauern. Desweiteren betrift dies nicht nur "Menschen mit einer genetischen Prädisposition für eine Zöliakie" sondern wahrscheinlich so ziemlich jeden:

Kommentar: Mariendistel - Für eine effektive Entgiftung des Körpers muss vor allem die Leber richtig funktionieren


Question

Drogen für alle? - Illegale Drogen kriminalisieren Menschen

Der Downing-Street-Report
Ein von der Downing Street geheim gehaltener Bericht über Crack und Heroin bescheinigt dem von der Regierung geführten Krieg gegen Drogen das Scheitern. Aus dem Dokument geht hervor, dass Forscher herausgefunden haben, dass die Repression harter Drogen durch die Polizei kaum einen Effekt auf die Drogenproduktion hat, schließlich können festgenommene Kleindealer schnell ersetzt werden. Damit ist eine dauerhafte Versorgung der Märkte durch Festnahmen nicht gefährdet.

Es gibt dem Bericht zufolge auch keine Hinweise darauf, dass eine Bekämpfung des Drogenangebots eine positive Auswirkung auf die Beschaffungskriminalität hätte. Berichtet wird, dass eine Angebotsreduktion maximal die Preise steigen ließe mit der Folge, dass die Drogenkriminalität zunimmt, weil Drogenabhängige mehr für ihre Drogen zahlen müssen, infolgedessen mehr Geld beschaffen müssen und nebenher den Drogenbaronen natürlich höhere Profite winken.

Es ist erstaunlich, dass in jedem Land, welches eine starke Drogenprohibition durchgesetzt hat, gleichzeitig die Anzahl der Menschen, die illegale Drogen konsumieren, besonders hoch ist. Gleichzeitig wird von Gegnern argumentiert, es könne einen Drogenboom geben, was somit eindeutig widerlegt wäre, da es keine empirischen Stützen gibt, die die Aussage bekräftigen. Tatsächlich entstehen durch die Prohibition neue, gefährlichere Drogen. Krokodil wird aus Codein, Iod und rotem Phosphor hergestellt, außerdem ist der Herstellungsprozess so ähnlich wie der von Meth. Dabei wird Pseudoephedrin benutzt, weshalb das Endprodukt unrein und äußerst toxisch ist. Demgegenüber stehen die Legal Highs, deren Zusammensetzung variiert und niemand genau kennt. Das ist äußerst gefährlich und außerordentlich gesundheitsschädlich.


Kommentar: In den Niederlanden, wo Cannabis erlaubt ist, ist der Drogenkonsum weltweit am niedrigsten. Das wäre zumindest ein Beispiel, wo dies nicht der Fall ist.


Kommentar: Viele - wenn nicht alle Menschen - die drogenabhängig sind, hatten bestimmte Erlebnisse in ihrer Kindheit, die das Gehirn (emotional) so verdrahteten, dass sie heute Drogen nehmen, um die emotionalen Löcher zu stopfen. Die abhängigen Menschen werden durch Verbote niemals erreicht und wie es im Artikel beschrieben wird, letztendlich kriminell, damit sie ihre Bedürfnisse befriedigen können.

Allgemein betrachtet ist die Drogensucht ein gesellschaftliches Problem, sei es zum Beispiel durch die Vergabe von Antidepressiva, und es fehlt ein gleichwertiger und menschlicher Ansatz gegenüber Drogenabhängigen.