Gesundheit & Wohlbefinden
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Sheeple

186 Menschen mit Q-Fieber von Schafen angesteckt

schafe herde
© proplanta
Das Bakterium Coxiella burnetii, Auslöser des Q-Fiebers beim Menschen, wird von Zecken u.a. auf Schafe übertragen
Karlsruhe/Hohenheim - Die Region um Heidenheim wurde kürzlich durch einen Q-Fieber Ausbruch in Schrecken versetzt.

Insgesamt infizierten sich vermutlich 186 Personen beim Mondscheinmarkt am 13. Juni 2014 auf dem Steinheimer Schafhof. Rund 80 von ihnen erkrankten so schwer, dass sie stationär und sogar intensivmedizinisch behandelt werden mussten. Die Untersuchungen ergaben, dass die Infektionen von dort ausgegangen waren. Inzwischen ist die Erkrankung aber unter Kontrolle - seit ca. einer Woche kamen keine neuen Fälle hinzu.

Übertragung des Q-Fiebers

In den 30-er Jahren wurde das Q-Fieber erstmals bei Schlachthofarbeitern in Australien beschrieben. Ausgelöst wird die Erkrankung durch ein Bakterium, namens Coxiella burnetii, das von Zecken auf ihre Wirte (Wildtiere und Haustiere wie Schafe, Ziegen, Rinder, Katzen, Hunde) übertragen wird. Die ausgewachsenen Zecken geben in das Fell der Tiere Kot ab, der die Bakterien (Coxiellen) enthalten kann. Die so infizierten Tiere scheiden den Erreger mit Kot, Urin usw. aus.
Water

Mexiko hat süßes Gift satt: Werbeverbot für Softdrinks!

generationen übergewicht mexiko
© Joachim Müller-Jung
Das „Generationenproblem“ der Mexikaner.
Mexiko setzt sich an die politische Spitze im Kampf gegen Übergewicht und Fettsucht. Wenn die meisten Kinder vor dem Fernseher oder im Kino sitzen, ist jetzt Werbung für Softdrinks verboten. Und der Feldzug gegen die Kalorienbomben geht weiter.

"Es war höchste Zeit, dass etwas passiert.“ Paulina Deschamps, Umweltforscherin aus Mexiko City und schon reichlich herumgekommen in der Welt, steht vor dem Plaza del Santo Domingo in Oaxaca und hat bis zu diesem Moment regelrechte Lobeshymnen gesprochen über den kulturellen Rang der indigenen Gruppen, die in diesen Tagen für das ,,Guelaguetza“-Festival aus dem ganzen Land angereist sind und durch die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates ziehen. Angesprochen auf die offenkundigen lukullischen Leidenschaften vor allem der jungen Mexikaner für Süßes, Fettiges und Softdrinks jeder Art und in jedweder Größe, wird sie zornig „Das süße Zeug ist Gift für die Kinder.“
Health

Mögliche Therapie für Autismus und Schizophrenie? Sozialhormon Oxytocin löscht negative Sozialerfahrungen

Wohlfühl-, Kuschel-, Treue-, Liebes- oder auch Vertrauenshormon: Blumige Bezeichnungen für Oxytocin gibt es viele. Tatsächlich heben immer neue Studien die Bedeutung des Hormons im sozialen Miteinander hervor - doch so manches Ergebnis steht auf tönernen Füßen.
Oxytocin, Paar, Beziehung, Kuss
© Colourbox
Dank Oxytocin empfinden Männer ihre Freundin attraktiver als fremde Frauen
Es macht freundlich, monogam und angstfrei - aber auch neidisch, unachtsam und vertrauensselig: Die Liste dem Hormon Oxytocin zugeschriebener Wirkungen ist lang. "Einige Studien sind methodisch fragwürdig", betont der Freiburger Psychologe Markus Heinrichs, ein Pionier der Oxytocin-Forschung am Menschen. Den Ergebnissen fehle dadurch die wissenschaftliche Basis. "Die Interpretationen sind mitunter schon fast esoterisch."

Jahrzehnte war es als Wehen- oder Stillhormon nur in der Geburtshilfe bekannt. Dann zeigten Versuche mit Nagern, dass es zudem das soziale Miteinander außerhalb von Mutter-Kind-Beziehungen beeinflusst und Stress oder Angst reduzieren kann. Bei der Paarung etwa wird Oxytocin im Gehirn aktiviert, fördert die Paarbindung und die Partner-Erkennung, vermindert gleichzeitig das generelle Angstverhalten, legt Stress-Systeme ruhig und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Bacon n Eggs

Gesunde Fettreserven! Die starke Seite des Übergewichts

Eine neue Studie legt den Verdacht nahe, dass ein hoher Body-Mass-Index bei Herzleiden schützend wirken könnte. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Übergewicht
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Kann Übergewicht auch schützen?
Während sich die Übergewichts-Epidemie weltweit Bahn bricht, rätseln Wissenschaftler über ein Phänomen, das die bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf zu stellen scheint. Zwar bestehen nach wie vor keine Zweifel daran, dass starkes Übergewicht etlichen Krankheiten den Weg bereitet. So begünstigt es nachweislich die Entstehung von hohem Blutdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes - Risikofaktoren, die, insbesondere wenn sie gemeinsam auftreten, die Gefäßalterung gleichsam im Zeitraffer ablaufen lassen. Die beschleunigte Arterienverkalkung ist auch ein Grund, weshalb Personen mit großer Leibesfülle vermehrt an Herzinfarkten und anderen arteriosklerotisch bedingten Herzkreislaufleiden erkranken. Das Paradoxe ist gleichwohl: Sind sie erst erkrankt, kommt ihnen eine gute Fettpolsterung offenbar zugute. Jedenfalls legen die Ergebnisse etlicher epidemiologischer Erhebungen den Schluss nahe, dass dicke Herzkranke seltener tödlichen Komplikationen erliegen als schlanke. Die Wissenschaftler sprechen daher auch von einem Adipositas-Paradoxon.
Bug

WHO ist besorgt über Chikungunya-Epidemie

mücke
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Das Chikungunya-Virus wird von tagaktiven Stechmücken der Gattung "Aedes" übertragen.
In der Karibik und in Mittelamerika breitet sich das Chikungunya-Fieber immer weiter aus. Über 5000 Fälle wurden bestätigt. Die WHO fürchtet eine Epidemie. In der Karibik sind bereits 21 Menschen an der Krankheit gestorben. Um das Infektionsrisiko so klein wie möglich zu halten, müssen sich Urlauber in diesen Gegenden vor Mückenstichen schützen.

Virus wird von Stechmücken übertragen

Ähnlich wie das Dengue- wird das Chikungunya-Fieber von Mücken übertragen. Nach einer Inkubationszeit von knapp einer Woche verursacht die Krankheit plötzliche, starke Gelenkschmerzen an Händen und Füßen. Begleitet werden diese Symptome von rasch ansteigendem und hohem Fieber mit hoher Berührungsempfindlichkeit. Andere häufige Symptome sind Muskel- und Gliederschmerzen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden, so das Auswärtige Amt.

Die akute Phase dauert ein bis zwei Wochen. Danach klingt die Erkrankung von selbst wieder ab. Normalerweise bleiben keine Schäden zurück. Wer die Krankheit überstanden hat, ist danach lebenslang immun. Bei geschwächten Patienten kann die Krankheit aber auch tödlich enden.
Smoking

Neue Studie beweist: Kein Passivrauch bei E-Zigaretten

Keine Giftstoffe im Dampf von elektrischen Zigaretten: Das ist das Ergebnis einer Studie des renommierten Wessling Laboratoriums in Altenberge. Das Labor testete auf vier typische Schadstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen und sich auch im Zigaretten-Qualm nachweisen lassen. Außerdem wurde untersucht, ob sich in der Atemluft eines eZigaretten-Dampfers Spuren des Liquid-Bestandteils Propylenglykol befinden. Das Resultat des Gutachtens: Alle getesteten Stoffe liegen unterhalb der Nachweisgrenze und stellen somit keine Belastung für die Raumluft oder Nichtraucher in der Umgebung dar.

Kommentar: Und trotzdem wird riesige Panikmache sogar rund um die relativ harmlosen E-Zigaretten betrieben:

Anti-Raucher-Hetzkampagnen wie zu Nazi-Zeiten: New York verbietet jetzt auch E-ZigarettenAnti-Raucher Hysterie um Werbetext für E-Zigaretten
E-Zigaretten: EU-Kommission plant Verfassungsbruch
Verwirrung um E-Zigaretten
Mehr Schwachsinns-Propaganda: E-Zigaretten sollen in Nichtraucherzonen verboten werden
Die Hatz weitet sich aus: Wieder Grossrazzia auf E-Zigaretten
Panik?! Gesundheitsministerin Steffens warnt vor E-Zigaretten, die Nikotin enthalten

Wir können sehen, dass echte Wissenschaft offenbar nicht mehr die Basis für Entscheidungen der Politik ist, sondern nur das, was bequem ist. Aber was ist der wahre Grund, dass Rauchen völlig und total ausradiert werden muss, obwohl die Raucher dem Staat zu mehr Steuer-Einnahmen verhelfen? Ist es das Nikotin? Die alten Schamanen haben sich schon mit Nikotin versorgt! Hier ein kleiner Auszug aus unserer Sott.net Artikeldatenbank über das "extrem giftige, gefährliche und tödliche" Nikotin, das man laut populärer Meinung unter allen Umständen meiden sollte:
Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent
Nikotin ist nützlich
Nikotin verlangsamt Demenz
Nikotin kurbelt Omas Gedächtnis an
Studie: Nikotin statt Gehirnjogging - Neues aus der Forschung zur Demenz-Vorsorge
Nikotin schützt das Gehirn vor Parkinson
Nikotin stoppt Chemotherapie
Nikotin vergrößert “Arbeitsspeicher”
Gehirnzellen funktionieren anders als bisher vermutet: Nikotin hilft, Kreativität zu entfachen
Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Nikotin positiv fürs Gehirn, steigert Aufmerksamkeit
Studie: Rauchen hat positive Auswirkung auf den Verlauf von Morbus Crohn
Neurowissenschaftler: Wenn rauchen beendet wird, schwächen sich Nervenverbindungen


Health

Wie Kohlenhydrate Darmkrebs auslösen könnten

Löffel Zucker
© dpa
Nicht nur Zucker ist ein Kohlenhydrat, auch alle Backwaren. Obst und Gemüse enthält ebenfalls einen großen Teil Kohlehydrate.
Toronto - Der Grund für die starke Zunahme von Darmkrebs in westlichen Gesell­schaften wird in den veränderten Ernährungsgewohnheiten vermutet. Während die meisten Experten den Verzehr von rotem Fleisch und den bei der Zubereitung entstandenen Karzinogenen als Ursache vermuten, stellt ein Forscherteam aus Kanada Kohlenhydrate unter Krebsverdacht. Ihre Experimente in Cell (2014; 158: 288 - 299) zeigen, dass Darmbakterien daraus Butyrat herstellen, das bei Mäusen die Bildung von Polypen förderte.

Der Anteil an leicht aufschließbaren Kohlenhydraten in der Ernährung ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Gleichzeitig kam es zu einer Zunahme von Darmkrebs. Mehrere epidemiologische Untersuchungen haben den Zusammenhang untersucht und eine Assoziation gefunden. Zuletzt konnten US-Forscher zeigen, dass Darmkrebs­patienten, deren Diät eine hohe glykämische Last aufwies, häufiger ein Rezidiv erlitten (JNCI 2012; 104: 1702 - 1711). Bislang fehlte jedoch ein Pathomechanismus, mit dem der Zusammenhang biologisch plausibel erklärt werden könnte.

Das Team um Alberto Martin von der Universität Toronto vermutet, dass die Darmbak­terien und die von ihnen bei kohlehydratreicher Diät vermehrt produzierte Buttersäure (Butyrat) für das Krebswachstum veranwortlich sind. Die Forscher führten hierzu Experimente an Mäusen durch, denen die Gene APC und MSH2 fehlten.
Syringe

70 Prozent der Keuchhusten-Kinder waren voll geimpft und wurden trotzdem krank

Die Keuchhustenimpfung wird Kindern schon im ersten Lebensjahr bis zu vier Mal verabreicht - selbstverständlich mit den umstrittenen Aluminiumverbindungen als Impfstoff-Adjuvantien. Nach einer aktuellen Studie darf die bisher angenommene langjährige Wirkung der Keuchhustenimpfung nun jedoch in Frage gestellt werden. Forscher der Universität von Oxford stellten fest, dass Keuchhusten bei geimpften Kindern etwa genauso häufig auftritt wie bei ungeimpften Kindern und vermuten, dass die Impfung gegen Keuchhusten nur unter bestimmten Umständen nützlich sein kann.

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Keuchhustenimpfung - Vier Mal im ersten Lebensjahr

Gegen Keuchhusten wird routinemässig geimpft. Schon ab der 8. Lebenswoche erhalten Säuglinge ihre erste Keuchhustenimpfung. Ab der 12. Woche gibt es die nächste Keuchhustenimpfung, vier Wochen später die dritte und mit etwa einem Jahr die vierte. Dann - so heisst es - sei die Grundimmunisierung abgeschlossen.

In Grossbritannien ist es ganz ähnlich. Allerdings kommt man dort mit drei Impfungen aus, bis dann die Auffrischimpfung im Vorschulalter folgt - die natürlich auch in Deutschland und der Schweiz zum Impfplan gehört.

Selbstverständlich wird nicht allein gegen Keuchhusten geimpft. Stattdessen erhält der Säugling die Keuchhustenimpfung meist im Zuge einer Fünffach- oder Dreifachimpfung, die auch die umstrittenen Aluminiumverbindungen als Adjuvantien enthält.

Auch ist bekannt, dass die Keuchhustenimpfung zu jenen Impfungen gehört, nach denen Babys scheinbar grundlos, aber stundenlang in den schrillsten Tönen schreien und die Eltern damit zur Verzweiflung bringen können.


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Aspartam: Der süße Giftstoff

Der Streit über Aspartam, einen der beliebtesten künstlichen Süßstoffe der Welt (NutraSweet, Equal), währt mittlerweile über 30 Jahre, seit er von Pharmainteressen trotz seiner dokumentierten Gefahren durch das Zulassungsverfahren gepeitscht wurde. Bis zum heutigen Tag wissen viele Menschen nichts über die schmutzige Geschichte des Süßmittels, geschweige denn über dessen Zusammensetzung oder seine Wirkung auf den Körper und das Gehirn.


süß und giftig
Für viele ist Aspartam einfach nur ein weiterer von der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassener Zuckerersatz, der doch sicher sein muss, denn sonst wäre er wohl kaum auf dem Markt. Doch leider ist die Wahrheit über Aspartam nicht so rosig, eingeschlossen die Art und Weise, wie es die Marktzulassung erhielt. Und dank der Absprachen zwischen Regierung und mächtigen Pharmainteressen gibt es noch viel mehr in dieser Aspartam-Story, das Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben.
  1. Aspartam wird vom Körper in die krebsverursachende Chemikalie Formaldehyd umgewandelt.
  2. Aspartam, das aus drei Komponenten besteht, ist eine synergistisch toxische Chemikalie. Das bedeutet, dass die Summe seiner drei Bestandteile giftiger ist als jeder allein. Und sogar isoliert sind die drei Hauptbestandteile von Aspartam - Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol - jeweils auf ihre eigene Weise giftig.

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"Altersdiabetes"-Epidemie verbreitet sich weiter bei Kindern in den USA

In den USA ist die Inzidenz von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen binnen acht Jahren um 31 Prozent angestiegen.
Diabetes
Berlin. Die Rate von Diabetes steigt bei Zehn- bis 19-Jährigen in den USA deutlich an, wie eine aktuelle Langzeitanalyse belegt: Danach gab es 2001 in dieser Altersgruppe 1,48 Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes pro 1000 und 2009 bereits 1,93 pro 1000 (JAMA 2014; 311: 1778-1786).

Aber auch der früher als Alterszucker bezeichnete Typ-2-Diabetes nimmt dort nach der Analyse zu: von 0,34 pro 1000 (2001) auf 0,46 pro 1000 (2009).

Kommentar: Sehen Sie dazu den vorherigen Kommentar.

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