Gesundheit & Wohlbefinden
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Ebola-Patient soll nach Deutschland gebracht werden

ebola hand

Hämorrhagisches Fieber - Ebola
In Westafrika haben sich auch mehrere Helfer mit Ebola angesteckt. Einer davon könnte bald in Deutschland behandelt werden. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist darauf vorbereitet - und zerstreut die Ängste vor dem Virus.

Zum ersten Mal seit Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika könnte ein Patient in Deutschland behandelt werden. Es handelt sich um einen Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Sierra Leone, der ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verlegt werden soll. Das teilte UKE-Sprecherin Christine Trowitzsch am Montag mit. Anlass zur Sorge gibt es laut Trowitzsch nicht. Das UKE besitze für die Infektion mit lebensbedrohlichen Erregern ein spezielles Behandlungszentrum, das von der restlichen Patientenversorgung abgeschottet sei. Dort könnten die Ärzte Patienten versorgen, die sich etwa mit Coronaviren (SARS) oder Filoviren angesteckt haben: Sie sind verantwortlich für das Ebola- und Marburg-Virus. Für den Transport gelten höchste Sicherheitsvorkehrungen: Die Patienten sind von einer Art Kokon umgeben, Ärzte und Logistikmitarbeiter tragen Schutzkleidung.
Fireball 4

Bisher schwerste Ebola-Epidemie in der Geschichte! Ebola-Patient könnte in Hamburg behandelt werden

Der Ebola-Experte Sheik Umar Khan hat in seiner Heimat Sierra Leone viel im Kampf gegen die Krankheit bewirkt, sich dann selber infiziert. Eigentlich sollte er in Deutschland behandelt werden - nun ist er gestorben.
Dr. Sheik Umar Khan, Ebola-Opfer
© Reuters
Dr. Sheik Umar Khan ist an Ebola gestorben.
Sheik Umar Khan ist tot. Der Virologe hatte sich in seinem Heimatland Sierra Leone im Kampf gegen Ebola engagiert und sich dabei selber infiziert, nun ist er an der Krankheit gestorben, berichten mehrere Medien. Der Arzt hätte eigentlich in Deutschland behandelt werden sollen.

Der führende Ebola-Experte Sheik Umar Khan hatte im Kampf gegen Ebola in seiner Heimat viel bewegt. Er halte es aber eher für unwahrscheinlich, dass der Mann in die Hansestadt gebracht werde, sagte ein Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde noch am Dienstag. Der Erkrankte sei noch immer nicht transportfähig. Jetzt ist Khan seiner Krankheit erlegen.

US-Arzt Brantly infiziert

Auch der US-Arzt Kent Brantly hat sich beim Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika selbst mit dem tödlichen Virus angesteckt. Die christliche Hilfsorganisation Samaritan's Purse, für die der Mediziner Kent Brantly arbeitete, teilte mit, er befinde sich im Ebola-Zentrum des ELWA-Krankenhauses der liberianischen Hauptstadt Monrovia. Die Organisation tue alles in ihrer Macht stehende, um dem Vater zweier Kinder zu helfen. Samaritan's Purse rief dazu auf, für Brantly und seine Familie zu beten. „Kent befindet sich in der ersten Krankheitswoche“, so Dr. David Macray laut der Zeitung Star-Telegram. „Noch ist seine Situation nicht kritisch, aber er ist schwer krank.“

Kommentar:

Hinter dem "Schwarzen Tod" könnte Ebola stecken - Oder eine kosmische Verbindung


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Liberischer Arzt stirbt durch Ebola-Infektion - US-Arzt infiziert sich mit Ebola-Virus in Liberia

Ein Mediziner, der für eine Hilfsorganisation in Liberia mit Ebola-Patienten gearbeitet hat, hat sich mit dem gefährlichen Erreger angesteckt - obwohl er stets einen Schutzanzug getragen haben soll.
Ebola-Patient
© AP/Samaritan's Purse
Sicherheitsvorschriften eingehalten: Dieses Bild zeigt den nun erkrankten Arzt Kent Brantly (l.) bei der Betreuung eines Ebola-Patienten auf der Isolierstation in Monrovia.
Ein Arzt aus den USA hat sich bei einem Hilfseinsatz in Liberia mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt. Der Mediziner liege in der Hauptstadt Monrovia im Krankenhaus, teilte seine Hilfsorganisation Samaritan's Purse in den USA mit.

Kent Brantly hat als medizinischer Leiter der Ebola-Station gearbeitet, die seine Hilfsorganisation in Monrovia eingerichtet hat. Seit vergangenem Oktober ist Brantly in Liberia, vor Beginn des aktuellen Ausbruchs der Seuche. Nun habe er an sich selbst die typischen Symptome - hohes Fieber und Blutungen - festgestellt und sich in eine Isolierstation begeben. Ein Test auf Ebola sei positiv ausgefallen. Er werde medizinisch behandelt, teilte die Hilfsorganisation mit.

Kommentar: Es wurde in diesem Artikel nicht erwähnt, doch laut dieser Quelle ist der erste liberische Arzt, Samuel Brisbane, an der Krankheit gestorben. Er arbeitete als Berater in der Abteilung für internationale Medizin im größten Krankenhaus des Landes, dem John F. Kennedy Memorial Medical Center in Monrovia.



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Schlafmangel führt zur Verfälschung von Erinnerungen

Übernächtigte Augenzeugen sind deutlich unzuverlässiger Nur ausgeschlafen verlässlich: Wenn es um Zeugen eines Unfalls oder eines Verbrechens geht, zählt jedes Detail. Doch wenn wir unausgeschlafen sind, hapert es damit besonders, wie ein Experiment jetzt belegt. Bei Schlafmangel lagen die Probanden bei ihren Erinnerungen besonders oft falsch. Angesichts unserer zunehmend schlaflosen Gesellschaft sei das bedenklich, so die Forscher im Fachmagazin "Psychological Science".
Schlafmangel, übernächtigt, müde
© freeimages
Übernächtigte Zeugen haben häufiger falsche Erinnerungen.
Dass man bei Schlafmangel nicht gerade in geistiger Topform ist, ist nichts Neues. Das Lernen fällt dann schwerer und auch die Konzentration lässt nach. Was das aber für die Erinnerung an Ereignisse oder Personen bedeutet, war bisher weit weniger klar. "Ich war überrascht, wie wenige Studien es gibt, die Schlafmangel mit Gedächtnis-Verzerrungen bei Augenzeugen in Verbindung brachten", sagt Erstautor Steven Frenda von der University of California in Irvine.
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Lungenpest in China - Behörden stellen gesamtes Stadtviertel unter Quarantäne

Chinas Gesundheitsbehörden haben im Westen des Landes ein ganzes Stadtviertel unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Mann an der Lungenpest gestorben ist. 30.000 Menschen sind damit von der Außenwelt abgeschnitten.
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© argus/Shutterstock
Peking. Ein Fall von Lungenpest beschäftigt die Gesundheitsbehörden in China. In der westchinesischen Stadt Yumen stehe ein Stadtteil mit rund 30.000 Einwohnern für neun Tage unter Quarantäne, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Eine Weiterverbreitung oder eine Epidemie gelten zwar als unwahrscheinlich, doch das örtliche Gesundheitsamt will kein Risiko eingehen.

In ein Krankenhaus in Yumen war in der vergangenen Woche ein Mann mit schweren Symptomen eingeliefert worden, der inzwischen gestorben ist. „Basierend auf der Symptomatik und Labortests konnte die Erkrankung eindeutig als Lungenpest diagnostiziert werden“, schreiben die Behörden in einer offiziellen Mitteilung. Es seien 151 Personen identifiziert worden, die mit dem Mann in Kontakt gestanden haben und die nun unter besonderer Beobachtung stehen.

Kommentar: Neben der immer mehr ausufernden Pest-Epidemie in Afrika wurden kürzlich auch Fälle in Colorado gemeldet:

Drei weitere Fälle von lebensbedrohlicher Pest in Colorado

Handelt es sich hier um die Manifestation von Viren, die von Himmelskörpern auf die Erde gebracht wurden?

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung

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Steuern auf Chips und Süßes? Mögliche Diabetes-Prävention wird diskutiert, die hoffnungslos ist

Rund zwei Drittel der deutschen Männer sowie etwa die Hälfte der Frauen sind zu dick. Über sechs Millionen Menschen leiden hierzulande an Diabetes. Doch reine Appelle an die Bevölkerung, gesünder zu leben, sind offenbar gescheitert. Experten fordern nun erneut höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel. Andere Länder sind in dem Bereich viel weiter.
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© Nattika / Shutterstock
Höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel

Der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zufolge sind rund zwei Drittel der Männer (64 Prozent) und etwa die Hälfte der Frauen (49 Prozent) in Deutschland zu dick. Durch Übergewicht und Adipositas erhöht sich auch das Diabetes-Risiko. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) seien die Erkrankungszahlen zwischen 1998 bis 2011 um 38 Prozent gestiegen. Aufgrund der steigenden Zahl von Zuckerkranken in Deutschland - inzwischen über sechs Millionen Menschen - haben Diabetes-Verbände nun von der Politik erneut höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel wie Fast Food, Chips und Süßes gefordert. Dies teilte die DDG am Dienstag in Berlin mit. Eine an Zucker und Fettstoffen reiche Ernährung gilt als hohes Diabetes-Risiko.

Kommentar: Anstatt Nahrungsmittel zu verteuern, sollte die Bevölkerung darüber aufgeklärt werden, was sie konsumiert, doch das ist leider ein Wunschgedanke, das dies geschehen wird.

Die ketogene Ernährung - Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett - Für Körper, Geist und Seele!
Milch, Zucker und Getreide: Die wahren Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 und 2

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186 Menschen mit Q-Fieber von Schafen angesteckt

schafe herde
© proplanta
Das Bakterium Coxiella burnetii, Auslöser des Q-Fiebers beim Menschen, wird von Zecken u.a. auf Schafe übertragen
Karlsruhe/Hohenheim - Die Region um Heidenheim wurde kürzlich durch einen Q-Fieber Ausbruch in Schrecken versetzt.

Insgesamt infizierten sich vermutlich 186 Personen beim Mondscheinmarkt am 13. Juni 2014 auf dem Steinheimer Schafhof. Rund 80 von ihnen erkrankten so schwer, dass sie stationär und sogar intensivmedizinisch behandelt werden mussten. Die Untersuchungen ergaben, dass die Infektionen von dort ausgegangen waren. Inzwischen ist die Erkrankung aber unter Kontrolle - seit ca. einer Woche kamen keine neuen Fälle hinzu.

Übertragung des Q-Fiebers

In den 30-er Jahren wurde das Q-Fieber erstmals bei Schlachthofarbeitern in Australien beschrieben. Ausgelöst wird die Erkrankung durch ein Bakterium, namens Coxiella burnetii, das von Zecken auf ihre Wirte (Wildtiere und Haustiere wie Schafe, Ziegen, Rinder, Katzen, Hunde) übertragen wird. Die ausgewachsenen Zecken geben in das Fell der Tiere Kot ab, der die Bakterien (Coxiellen) enthalten kann. Die so infizierten Tiere scheiden den Erreger mit Kot, Urin usw. aus.
Water

Mexiko hat süßes Gift satt: Werbeverbot für Softdrinks!

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© Joachim Müller-Jung
Das „Generationenproblem“ der Mexikaner.
Mexiko setzt sich an die politische Spitze im Kampf gegen Übergewicht und Fettsucht. Wenn die meisten Kinder vor dem Fernseher oder im Kino sitzen, ist jetzt Werbung für Softdrinks verboten. Und der Feldzug gegen die Kalorienbomben geht weiter.

"Es war höchste Zeit, dass etwas passiert.“ Paulina Deschamps, Umweltforscherin aus Mexiko City und schon reichlich herumgekommen in der Welt, steht vor dem Plaza del Santo Domingo in Oaxaca und hat bis zu diesem Moment regelrechte Lobeshymnen gesprochen über den kulturellen Rang der indigenen Gruppen, die in diesen Tagen für das ,,Guelaguetza“-Festival aus dem ganzen Land angereist sind und durch die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates ziehen. Angesprochen auf die offenkundigen lukullischen Leidenschaften vor allem der jungen Mexikaner für Süßes, Fettiges und Softdrinks jeder Art und in jedweder Größe, wird sie zornig „Das süße Zeug ist Gift für die Kinder.“
Health

Mögliche Therapie für Autismus und Schizophrenie? Sozialhormon Oxytocin löscht negative Sozialerfahrungen

Wohlfühl-, Kuschel-, Treue-, Liebes- oder auch Vertrauenshormon: Blumige Bezeichnungen für Oxytocin gibt es viele. Tatsächlich heben immer neue Studien die Bedeutung des Hormons im sozialen Miteinander hervor - doch so manches Ergebnis steht auf tönernen Füßen.
Oxytocin, Paar, Beziehung, Kuss
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Dank Oxytocin empfinden Männer ihre Freundin attraktiver als fremde Frauen
Es macht freundlich, monogam und angstfrei - aber auch neidisch, unachtsam und vertrauensselig: Die Liste dem Hormon Oxytocin zugeschriebener Wirkungen ist lang. "Einige Studien sind methodisch fragwürdig", betont der Freiburger Psychologe Markus Heinrichs, ein Pionier der Oxytocin-Forschung am Menschen. Den Ergebnissen fehle dadurch die wissenschaftliche Basis. "Die Interpretationen sind mitunter schon fast esoterisch."

Jahrzehnte war es als Wehen- oder Stillhormon nur in der Geburtshilfe bekannt. Dann zeigten Versuche mit Nagern, dass es zudem das soziale Miteinander außerhalb von Mutter-Kind-Beziehungen beeinflusst und Stress oder Angst reduzieren kann. Bei der Paarung etwa wird Oxytocin im Gehirn aktiviert, fördert die Paarbindung und die Partner-Erkennung, vermindert gleichzeitig das generelle Angstverhalten, legt Stress-Systeme ruhig und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Bacon n Eggs

Gesunde Fettreserven! Die starke Seite des Übergewichts

Eine neue Studie legt den Verdacht nahe, dass ein hoher Body-Mass-Index bei Herzleiden schützend wirken könnte. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Übergewicht
© PICTURE ALLIANCE / ZB
Kann Übergewicht auch schützen?
Während sich die Übergewichts-Epidemie weltweit Bahn bricht, rätseln Wissenschaftler über ein Phänomen, das die bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf zu stellen scheint. Zwar bestehen nach wie vor keine Zweifel daran, dass starkes Übergewicht etlichen Krankheiten den Weg bereitet. So begünstigt es nachweislich die Entstehung von hohem Blutdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes - Risikofaktoren, die, insbesondere wenn sie gemeinsam auftreten, die Gefäßalterung gleichsam im Zeitraffer ablaufen lassen. Die beschleunigte Arterienverkalkung ist auch ein Grund, weshalb Personen mit großer Leibesfülle vermehrt an Herzinfarkten und anderen arteriosklerotisch bedingten Herzkreislaufleiden erkranken. Das Paradoxe ist gleichwohl: Sind sie erst erkrankt, kommt ihnen eine gute Fettpolsterung offenbar zugute. Jedenfalls legen die Ergebnisse etlicher epidemiologischer Erhebungen den Schluss nahe, dass dicke Herzkranke seltener tödlichen Komplikationen erliegen als schlanke. Die Wissenschaftler sprechen daher auch von einem Adipositas-Paradoxon.
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