Gesundheit & Wohlbefinden
Karte


Arrow Down

Vertrauen Sie Ihrem Arzt? 40 Prozent der Arznei-Rezepte sind laut neuer Studie fehlerhaft

40 Prozent der älteren Patienten bekommen ein Rezept mit Fehlern, manchmal so falsch, dass es für den Patienten mit dem Tode endet. Alles in allem produzieren z.B. die Ärzte in Großbritannien jedes Jahr 45 Millionen Rezepte mit Fehlern. Das hat jetzt eine neue Studie herausgefunden.

Bei 180.000 der Fälle war der Fehler so gravierend, dass das Leben der betroffenen Patienten bedroht war, so die Veröffentlichung, die von der Royal Pharmaceutical Society durchgeführt worden war. Und da war es auch keine Überraschung mehr, als die Studie feststellen konnte, dass die über 75-Jährigen das größte Risiko tragen, einfach weil sie die meisten Medikamente verschrieben bekommen. 4 von 10 älteren Patienten bekamen ein Rezept mit Fehlern während des Jahres, in dem die Studie lief.
Attention

Fernsehkonsum wirkt sich auf Körpergewicht von Kindern aus

Wer als Kleinkind schon Stunden vor der Glotze hängt, ist später dicker und unbeweglicher als Sprösslinge mit Fernsehverbot. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Forscher.

Jede Stunde vor dem Fernseher wirkt sich bei Kleinkindern einer kanadischen Studie zufolge langfristig auf Körperumfang und Sportlichkeit aus. Je länger Kinder in jungen Jahren vor dem Fernseher sitzen, desto grösser ist ihr Hüftumfang zum Ende der vierten Klasse, berichten Forscher der Universität Montreal im International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity.

Die Wissenschaftler um Caroline Fitzpatrick und Linda Pagani hatten die Eltern von mehr als 1300 Kindern im Alter von etwa 2,5 Jahren nach deren Fernsehgewohnheiten befragt. Zu späteren Messzeitpunkten erfassten sie den Hüftumfang und die Fähigkeit der Kinder, aus dem Stand zu springen.
Question

Bauchfett und Knochenschwund stehen in Verbindung zueinander? Studie scheint dies zu belegen

Gesundheitsstudie: Knochenschwund durch übermäßiges Bauchfett?

© Unbekannt
Erhöhtes Osteoporose Risiko durch Bauchfett
Fett in der Bauchhöhle kann zum Rückgang der Knochendichte führen und Osteoporose auslösen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher des Massachusetts General Hospital in Boston in einer Studie zum Zusammenhang des Körperfetts bei Frauen mit dem Osteoporose-Risiko.

Das Frauen mit viel Bauchfett einem höheren Osteoporose-Risiko unterliegen, war für die US-Wissenschaftler laut Aussage von Miriam Bredella vom Massachusetts General Hospital in Boston auf dem Jahrestreffen der Radiological Society of North America, durchaus überraschend, denn bisher galt Übergewicht in Bezug auf Osteoporose eher als Risiko mindernd. Ihre Studie habe jedoch belegt, dass Frauen mit viel Fett in der Bauchhöhle verstärkt zu Osteoporose bzw. einem Rückgang der Knochendichte neigen, erklärte die die Expertin. Hingegen beeinflussen oberflächliche Fettpölsterchen und Rundungen an anderen Körperstellen die Knochendichte nicht, so Bredella weiter.
Footprints

Schlimmster Ausbruch von Tuberkulose seit 20 Jahren wird geheimgehalten

Jacksonville, Florida. Am 5. April 2012 hat der CDC (Center for Disease Control and Prevention) einen Bericht verfasst, der Gesundheitsbeamten in Florida eine massive Warnung aussprach, da der Ausbruch von Tuberkulose in Jacksonville einer der schwerwiegensten seit 20 Jahren ist, den die Gruppe untersucht hat. Verbunden mit 13 Toten und 99 Erkrankungen, einschließlich sechs Kinder, würde dies sofortige Maßnahmen zur Behandlung und Eindämmung verlangen.

Der 25-Seiten-Bericht von Dr. Robert Luo wurde von den Entscheidungsträgern im Staat jedoch ignoriert. Das Gesundheitsministerium ordnete hingegen eine um sechs Monate verfrühte Schließung des Tuberkulose-Krankenhauses an.
Syringe

Neue Hühner-Seuche in Australien die aus Impfstoffen hervorgegangen ist

Um Hühner vor einer Atemwegskrankheit zu schützen, werden sie mit abgeschwächten Herpesviren geimpft. Aus diesem Vakzin hat sich in Australien nun ein neuer, gefährlicher Erreger entwickelt. Kann so etwas auch bei Impfstoffen für Menschen vorkommen?

Eng geht es zu in modernen Hühnerställen. Von Tier zu Tier überzuspringen ist für Viren dort ein Leichtes. Deshalb werden Hühner gegen eine ganze Reihe von Krankheiten geimpft - auch gegen die Infektiöse Laryngotracheitis (ILT), eine schwere Atemwegserkrankung, die von Hühner-Herpesviren verursacht wird. Betroffene Tiere fangen an zu keuchen und husten blutigen Schleim aus. Kleinere Eier legen sie auch noch.
Hühnerhaltung, Massentierhaltung
© dpad
Um das zu verhindern, wird seit Jahren mit ILT-Viren geimpft, die abgeschwächt sind, sich aber immer noch vermehren können. Ebenso lange aber hegen Fachleute Bedenken: Könnten sich diese Impfviren womöglich mit natürlichen Herpesviren zu neuen, gefährlichen Erregern kombinieren und das Geflügel kränker machen als die ursprünglichen Keime?

Genau dieses Szenario ist wahr geworden, belegen jetzt Genetiker um Joanne Devlin von der University of Melbourne (Science, online).
X

Eine neue Form der “Nahrungsergänzungsmittel”: Dioxin

Lebensmittelskandale sind ja nun im wiedervereinten Deutschland so häufig, dass man kaum noch Notiz nimmt, wenn wieder mal einer unterwegs ist. Gammelfleischskandale hat es ja einige gegeben, frei nach dem Motto: Alle Jahre wieder kommt das Gammelfleisch. Nun aber hat es sich anscheinend ausgegammelt - aber dafür giftet es jetzt immer wieder.

Dioxin ist ein alter Bekannter unter den Giften. Es tritt auf bei Verbrennungsprozessen z.B. und gilt als eine Substanz, die mittlerweile den ganzen Erdkreis bedeckt. Aber damit noch nicht genug. Jetzt ist es sogar möglich, Dioxine in Eiern, Geflügel- und auch Schweinefleisch in großzügig hohem Maße nachzuweisen. Erst letztes Jahr im Mai wurden einige Legehennenbetriebe geschlossen, da man kontaminierten Mais als “Biofutter” ausgegeben und die Hennen damit gefüttert hatte. Im Dezember entschloss man sich zur “Zugabe”, die nicht nur die Hühner, sondern auch die Schweine mit einschloss.
Arrow Down

Bisphenol A: Hormonähnliche Chemikalien verändern das Fortpflanzungsverhalten von Fischen

Drastische Folgen hat der hormonähnliche Stoff Bisphenol A in Gewässern in den USA: Weit verbreitete Karpfenfische bandeln unter seinem Einfluss mit fremden Arten an. Und diese Seitensprünge sind nicht harmlos.

Hormonähnliche Chemikalien in Flüssen beeinflussen das Fortpflanzungsverhalten von Fischen. Mitunter erkennen die Tiere ihre eigenen Artgenossen nicht mehr und paaren sich mit fremden Arten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie amerikanischer Forscher um Jessica Ward von der University of Minnesota (Evolutionary Applications, online).

Attention

Vergiftung der Bevölkerung: Massiver Pestizid-Einsatz auf Getreidefeldern kurz vor der Ernte

Van Gogh: Getreidefeld mit Mohnblumen und Lerche

Van Gogh: Getreidefeld mit Mohnblumen und Lerche
Nur wenige Tage vor der Getreideernte spritzen viele Landwirte das Totalherbizid Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel auf Getreideflächen, um Unkräuter zu vernichten und das Getreide zum gewünschten Termin „reifen zu lassen“. Das frisch geerntete Getreide enthält noch große Mengen des hochgiftigen Herbizids, das sich nicht schnell genug abbauen kann. Weil so gut wie keine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände stattfindet, landen die gefährlichen Stoffe direkt auf unseren Tellern.

In der Beschreibung der Pestizid-Verpackungen steht sogar, dass das Stroh nach dem Ausbringen des Gifts nicht mehr verwendet werden darf. Beim Korn hingegen sei es egal, da dies ja „nur“ zu Viehfutter oder Brot verarbeitet werde.

Indessen überschlagen sich weltweit die bestätigten Gesundheitsprobleme. Vielen Landwirten sind die Gefahren ihres Handelns nicht bewusst, weil sie von niemandem darüber aufgeklärt werden. Chemie-Konzerne wollen schlicht den Absatz steigern. Es ist verantwortungslos, wenn Agrarhändler Landwirten derlei Pestizid-Spritzungen empfehlen. Und all dies geschieht mit Rückendeckung der Politik! Zwar ist Roundup zugelassen, doch das waren einst auch Tiermehl aus Kadavern, Atrazin, DDT, Contergan und Agent Orange. Heute würde niemand mehr ihre Gefährlichkeit anzweifeln.

Kommentar: Abgesehen von giftigen Pestiziden ist Getreide an sich als Nahrungsmittel nicht zu empfehlen, da der regelmäßige Verzehr - entgegen des weit verbreiteten Dogmas - folgende Krankheiten auslösen und/oder fördern kann:
  • Vitamin & Mineralstoffmängel
  • Störungen im Fettstoffwechsel
  • Autoimmunkrankheiten (z. B. Typ-1-Diabetes, Rheuma)
  • Allergien
  • Schizophrenie & neurologische Störungen (z. B. Epilepsie)
  • Koronare Herzerkrankung
  • Krebs (Krebszellen ernähren sich von Zucker - leider wird dies bei der Krankenhauskost von Krebspatienten selten berücksichtigt und wenige Ärzte sprechen dieses Thema bei ihren Krebspatienten an. Deshalb kommt weiterhin meist Brot auf den Tisch.)
  • Osteoporose
Lesen Sie in diesem Zusammenhang folgenden Artikel: Die dunkle Seite des Getreides - Teil 1

Bulb

Die wichtige Rolle des Schlafhormon Melatonin: Diabetes, Krebs, Depression...

melatonin chemische formel
© Sbrools/Wikipedia
Melatonin
Eine präventive Wirkung wird dem Schlafhormon auch bei Depressionen, Demenz und sogar Brustkrebs zugesprochen

Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass das Hormon Melatonin nicht nur den Tag-Nacht-Rhythmus beim Menschen maßgeblich steuert. Wie neuere Untersuchungen zeigen, könnte das Schlafhormon auch eine Rolle bei Depressionen, Diabetes, Demenz und sogar Brustkrebsvorbeugung spielen. "Das Hormon Melatonin ist für Wissenschaftler bei weitem mehr als ein Jetlag- oder Lifestyle-Mittel", sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Melatonin aus Nachtmilch spezialisiert. Nachfolgend sind ausgewählte Forschungsergebnisse zum Thema Melatonin zusammengefasst.

Kommentar:
Zuviel Licht tut nicht gut
Zu wenig Schlaf ist eine Ursache für Krankheit

Cheeseburger

Transfette aus Fast Food und Chips machen aggressiv

Der Effekt soll laut US-amerikanischer Studie sogar stärker sein, als nach Alkoholgenuss. Übeltäter seien Transfettsäuren in ungesundem Essen.
Fast Food
© picture-alliance/ dpa
Transfette in Fast Food wirken sich nicht nur negativ auf den Körper sondern bewirken ebenfalls Veränderungen im menschlichen Verhalten.
Für den schnellen Hunger zwischendurch greifen viele gerne zu Fast Food und Co. Aber das macht auf Dauer nicht nur dick, sondern kann auch aggressive Laune fördern. Das berichten US-amerikanische Forscher von der University California in San Diego.

Demnach mache ein erhöhter Konsum von Transfettsäuren reizbar, ungeduldig und aggressiv.

Kommentar: Transfette: Pommes, Chips und Co. - Gefahr fürs Gemüt?

Top