Gesundheit & Wohlbefinden
Karte


Bacon n Eggs

Gesunde Fettreserven! Die starke Seite des Übergewichts

Eine neue Studie legt den Verdacht nahe, dass ein hoher Body-Mass-Index bei Herzleiden schützend wirken könnte. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Übergewicht
© PICTURE ALLIANCE / ZB
Kann Übergewicht auch schützen?
Während sich die Übergewichts-Epidemie weltweit Bahn bricht, rätseln Wissenschaftler über ein Phänomen, das die bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf zu stellen scheint. Zwar bestehen nach wie vor keine Zweifel daran, dass starkes Übergewicht etlichen Krankheiten den Weg bereitet. So begünstigt es nachweislich die Entstehung von hohem Blutdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes - Risikofaktoren, die, insbesondere wenn sie gemeinsam auftreten, die Gefäßalterung gleichsam im Zeitraffer ablaufen lassen. Die beschleunigte Arterienverkalkung ist auch ein Grund, weshalb Personen mit großer Leibesfülle vermehrt an Herzinfarkten und anderen arteriosklerotisch bedingten Herzkreislaufleiden erkranken. Das Paradoxe ist gleichwohl: Sind sie erst erkrankt, kommt ihnen eine gute Fettpolsterung offenbar zugute. Jedenfalls legen die Ergebnisse etlicher epidemiologischer Erhebungen den Schluss nahe, dass dicke Herzkranke seltener tödlichen Komplikationen erliegen als schlanke. Die Wissenschaftler sprechen daher auch von einem Adipositas-Paradoxon.
Bug

WHO ist besorgt über Chikungunya-Epidemie

mücke
© dpa
Das Chikungunya-Virus wird von tagaktiven Stechmücken der Gattung "Aedes" übertragen.
In der Karibik und in Mittelamerika breitet sich das Chikungunya-Fieber immer weiter aus. Über 5000 Fälle wurden bestätigt. Die WHO fürchtet eine Epidemie. In der Karibik sind bereits 21 Menschen an der Krankheit gestorben. Um das Infektionsrisiko so klein wie möglich zu halten, müssen sich Urlauber in diesen Gegenden vor Mückenstichen schützen.

Virus wird von Stechmücken übertragen

Ähnlich wie das Dengue- wird das Chikungunya-Fieber von Mücken übertragen. Nach einer Inkubationszeit von knapp einer Woche verursacht die Krankheit plötzliche, starke Gelenkschmerzen an Händen und Füßen. Begleitet werden diese Symptome von rasch ansteigendem und hohem Fieber mit hoher Berührungsempfindlichkeit. Andere häufige Symptome sind Muskel- und Gliederschmerzen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden, so das Auswärtige Amt.

Die akute Phase dauert ein bis zwei Wochen. Danach klingt die Erkrankung von selbst wieder ab. Normalerweise bleiben keine Schäden zurück. Wer die Krankheit überstanden hat, ist danach lebenslang immun. Bei geschwächten Patienten kann die Krankheit aber auch tödlich enden.
Smoking

Neue Studie beweist: Kein Passivrauch bei E-Zigaretten

Keine Giftstoffe im Dampf von elektrischen Zigaretten: Das ist das Ergebnis einer Studie des renommierten Wessling Laboratoriums in Altenberge. Das Labor testete auf vier typische Schadstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen und sich auch im Zigaretten-Qualm nachweisen lassen. Außerdem wurde untersucht, ob sich in der Atemluft eines eZigaretten-Dampfers Spuren des Liquid-Bestandteils Propylenglykol befinden. Das Resultat des Gutachtens: Alle getesteten Stoffe liegen unterhalb der Nachweisgrenze und stellen somit keine Belastung für die Raumluft oder Nichtraucher in der Umgebung dar.

Kommentar: Und trotzdem wird riesige Panikmache sogar rund um die relativ harmlosen E-Zigaretten betrieben:

Anti-Raucher-Hetzkampagnen wie zu Nazi-Zeiten: New York verbietet jetzt auch E-ZigarettenAnti-Raucher Hysterie um Werbetext für E-Zigaretten
E-Zigaretten: EU-Kommission plant Verfassungsbruch
Verwirrung um E-Zigaretten
Mehr Schwachsinns-Propaganda: E-Zigaretten sollen in Nichtraucherzonen verboten werden
Die Hatz weitet sich aus: Wieder Grossrazzia auf E-Zigaretten
Panik?! Gesundheitsministerin Steffens warnt vor E-Zigaretten, die Nikotin enthalten

Wir können sehen, dass echte Wissenschaft offenbar nicht mehr die Basis für Entscheidungen der Politik ist, sondern nur das, was bequem ist. Aber was ist der wahre Grund, dass Rauchen völlig und total ausradiert werden muss, obwohl die Raucher dem Staat zu mehr Steuer-Einnahmen verhelfen? Ist es das Nikotin? Die alten Schamanen haben sich schon mit Nikotin versorgt! Hier ein kleiner Auszug aus unserer Sott.net Artikeldatenbank über das "extrem giftige, gefährliche und tödliche" Nikotin, das man laut populärer Meinung unter allen Umständen meiden sollte:
Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent
Nikotin ist nützlich
Nikotin verlangsamt Demenz
Nikotin kurbelt Omas Gedächtnis an
Studie: Nikotin statt Gehirnjogging - Neues aus der Forschung zur Demenz-Vorsorge
Nikotin schützt das Gehirn vor Parkinson
Nikotin stoppt Chemotherapie
Nikotin vergrößert “Arbeitsspeicher”
Gehirnzellen funktionieren anders als bisher vermutet: Nikotin hilft, Kreativität zu entfachen
Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Nikotin positiv fürs Gehirn, steigert Aufmerksamkeit
Studie: Rauchen hat positive Auswirkung auf den Verlauf von Morbus Crohn
Neurowissenschaftler: Wenn rauchen beendet wird, schwächen sich Nervenverbindungen


Health

Wie Kohlenhydrate Darmkrebs auslösen könnten

Löffel Zucker
© dpa
Nicht nur Zucker ist ein Kohlenhydrat, auch alle Backwaren. Obst und Gemüse enthält ebenfalls einen großen Teil Kohlehydrate.
Toronto - Der Grund für die starke Zunahme von Darmkrebs in westlichen Gesell­schaften wird in den veränderten Ernährungsgewohnheiten vermutet. Während die meisten Experten den Verzehr von rotem Fleisch und den bei der Zubereitung entstandenen Karzinogenen als Ursache vermuten, stellt ein Forscherteam aus Kanada Kohlenhydrate unter Krebsverdacht. Ihre Experimente in Cell (2014; 158: 288 - 299) zeigen, dass Darmbakterien daraus Butyrat herstellen, das bei Mäusen die Bildung von Polypen förderte.

Der Anteil an leicht aufschließbaren Kohlenhydraten in der Ernährung ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Gleichzeitig kam es zu einer Zunahme von Darmkrebs. Mehrere epidemiologische Untersuchungen haben den Zusammenhang untersucht und eine Assoziation gefunden. Zuletzt konnten US-Forscher zeigen, dass Darmkrebs­patienten, deren Diät eine hohe glykämische Last aufwies, häufiger ein Rezidiv erlitten (JNCI 2012; 104: 1702 - 1711). Bislang fehlte jedoch ein Pathomechanismus, mit dem der Zusammenhang biologisch plausibel erklärt werden könnte.

Das Team um Alberto Martin von der Universität Toronto vermutet, dass die Darmbak­terien und die von ihnen bei kohlehydratreicher Diät vermehrt produzierte Buttersäure (Butyrat) für das Krebswachstum veranwortlich sind. Die Forscher führten hierzu Experimente an Mäusen durch, denen die Gene APC und MSH2 fehlten.
Syringe

70 Prozent der Keuchhusten-Kinder waren voll geimpft und wurden trotzdem krank

Die Keuchhustenimpfung wird Kindern schon im ersten Lebensjahr bis zu vier Mal verabreicht - selbstverständlich mit den umstrittenen Aluminiumverbindungen als Impfstoff-Adjuvantien. Nach einer aktuellen Studie darf die bisher angenommene langjährige Wirkung der Keuchhustenimpfung nun jedoch in Frage gestellt werden. Forscher der Universität von Oxford stellten fest, dass Keuchhusten bei geimpften Kindern etwa genauso häufig auftritt wie bei ungeimpften Kindern und vermuten, dass die Impfung gegen Keuchhusten nur unter bestimmten Umständen nützlich sein kann.

© absolutimages - Fotolia.com
Keuchhustenimpfung - Vier Mal im ersten Lebensjahr

Gegen Keuchhusten wird routinemässig geimpft. Schon ab der 8. Lebenswoche erhalten Säuglinge ihre erste Keuchhustenimpfung. Ab der 12. Woche gibt es die nächste Keuchhustenimpfung, vier Wochen später die dritte und mit etwa einem Jahr die vierte. Dann - so heisst es - sei die Grundimmunisierung abgeschlossen.

In Grossbritannien ist es ganz ähnlich. Allerdings kommt man dort mit drei Impfungen aus, bis dann die Auffrischimpfung im Vorschulalter folgt - die natürlich auch in Deutschland und der Schweiz zum Impfplan gehört.

Selbstverständlich wird nicht allein gegen Keuchhusten geimpft. Stattdessen erhält der Säugling die Keuchhustenimpfung meist im Zuge einer Fünffach- oder Dreifachimpfung, die auch die umstrittenen Aluminiumverbindungen als Adjuvantien enthält.

Auch ist bekannt, dass die Keuchhustenimpfung zu jenen Impfungen gehört, nach denen Babys scheinbar grundlos, aber stundenlang in den schrillsten Tönen schreien und die Eltern damit zur Verzweiflung bringen können.


Kommentar:

Attention

Aspartam: Der süße Giftstoff

Der Streit über Aspartam, einen der beliebtesten künstlichen Süßstoffe der Welt (NutraSweet, Equal), währt mittlerweile über 30 Jahre, seit er von Pharmainteressen trotz seiner dokumentierten Gefahren durch das Zulassungsverfahren gepeitscht wurde. Bis zum heutigen Tag wissen viele Menschen nichts über die schmutzige Geschichte des Süßmittels, geschweige denn über dessen Zusammensetzung oder seine Wirkung auf den Körper und das Gehirn.


süß und giftig
Für viele ist Aspartam einfach nur ein weiterer von der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassener Zuckerersatz, der doch sicher sein muss, denn sonst wäre er wohl kaum auf dem Markt. Doch leider ist die Wahrheit über Aspartam nicht so rosig, eingeschlossen die Art und Weise, wie es die Marktzulassung erhielt. Und dank der Absprachen zwischen Regierung und mächtigen Pharmainteressen gibt es noch viel mehr in dieser Aspartam-Story, das Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben.
  1. Aspartam wird vom Körper in die krebsverursachende Chemikalie Formaldehyd umgewandelt.
  2. Aspartam, das aus drei Komponenten besteht, ist eine synergistisch toxische Chemikalie. Das bedeutet, dass die Summe seiner drei Bestandteile giftiger ist als jeder allein. Und sogar isoliert sind die drei Hauptbestandteile von Aspartam - Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol - jeweils auf ihre eigene Weise giftig.

Kommentar:

Cookie

"Altersdiabetes"-Epidemie verbreitet sich weiter bei Kindern in den USA

In den USA ist die Inzidenz von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen binnen acht Jahren um 31 Prozent angestiegen.
Diabetes
Berlin. Die Rate von Diabetes steigt bei Zehn- bis 19-Jährigen in den USA deutlich an, wie eine aktuelle Langzeitanalyse belegt: Danach gab es 2001 in dieser Altersgruppe 1,48 Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes pro 1000 und 2009 bereits 1,93 pro 1000 (JAMA 2014; 311: 1778-1786).

Aber auch der früher als Alterszucker bezeichnete Typ-2-Diabetes nimmt dort nach der Analyse zu: von 0,34 pro 1000 (2001) auf 0,46 pro 1000 (2009).

Kommentar: Sehen Sie dazu den vorherigen Kommentar.

Laptop

Juckender Hautauschlag? Ihr iPad könnte Schuld sein

Hautausschlag durch Nickel-Spuren im iPad?
ipad
Viele Menschen reagieren auf Nickel allergisch. Sie entwickeln bei Berührung mit dem Metall ein sogenanntes Kontaktekzem, das als juckender Hautausschlag in Erscheinung tritt. Als mögliche Auslöser waren bislang vor allem Jeansknöpfe, Gürtelschnallen und Modeschmuck mit Nickel-Legierung bekannt. Doch auch das iPad könnte möglicherweise eine entsprechende allergische Reaktion hervorrufen, berichten US-Ärzte im Fachmagazin Pediatrics.

Die Mediziner der Universität von Kalifornien in San Diego beschreiben in ihrem Artikel den Fall eines elfjährigen Jungen, der aufgrund eines massiven Hautausschlages am gesamten Körper stationär versorgt werden musste. Als Ursache wurde eine Nickelallergie identifiziert, wobei sich jedoch die Frage stellte, an welcher Stelle der Junge einer entsprechenden Nickel-Exposition ausgesetzt war. Die Ärzte um Sharon Jacob und Shehla Admani kamen zu dem Verdacht, dass ein im Jahr 2010 gekauftes iPad im Zusammenhang mit den Beschwerden des Kindes stehen könnte. Bei Labortests des Materials seien Bestandteil des hoch-allergenen Metalls nachgewiesen worden. Obwohl nicht eindeutig geklärt ist, in welchen iPad-Modellen mit Nickel-Bestandteilen zu rechnen ist, empfiehlt sich nicht nur bei bekannter Nickelallergie dringend die Verwendung einer Schutzhülle.
Health

Ebola breitet sich ungehindert weiter aus in Sierra Leone und Liberia - WHO besorgt, dass das Virus sich global ausbreiten könnte

Ebola: Weitere Infektionen und Todesfälle in Westafrika
ebola, ärzte schutzanzüge,isolierstation,infektionsrisiko
© Seylou/AFP/Getty Images
Ärzte in Schutzanzügen arbeiten in der Isolierstation.
Seit Monaten grassiert die Ebola-Epidemie in Westafrika. 44 neue Infektionen und 21 Todesfälle wurden allein in dieser Woche bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet. Während in Guinea die Zahl der Neuinfektion rückgängig scheint, ist derzeit in Liberia und Sierra Leone eine deutlich verstärkte Ausbreitung der tödlichen Seuche zu beobachten.

Vor knapp einem Monat hatte die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ bereits gewarnt, dass die Ebola-Epidemie in Westafrika völlig außer Kontrolle geraten sei. Seither ist die Zahl der Infektionen und Todesfälle weiter in die Höhe geschnellt. Insgesamt 888 Fälle, darunter 539 Todesfälle, wurden bisher an die WHO gemeldet, wobei allerdings von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist und die Zahl der tatsächlich Erkrankten deutlich höher liegen dürfte. Denn das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Ärzten und dem Gesundheitspersonal ist groß, so dass Betroffene oder deren Angehörige oftmals eine Untersuchung verweigern.

Kommentar: "Northern Voices Online" berichtet darüber, dass die WHO besorgt darüber ist, das Virus könne sich global ausbreiten. Wie ernst der Ausbruch der Krankheit genommen wird, könnte anhand der Tatsache deutlich werden, dass es in Ghana kürzlich ein Treffen von Staatsabgeordneten, Experten und Ärzten gegeben hat, um nach Wegen zu suchen, um zu verhindern, dass sich die Krankheit in andere Teile der Welt ausbreitet.

Erinnern Sie sich hierbei an folgende Artikel:

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung
Hinter dem "Schwarzen Tod" könnte Ebola stecken - Oder eine kosmische Verbindung

Attention

Können Plastik-Chemikalien zu Unfruchtbarkeit und gesundheitlichen Problemen bei Menschen führen?

Verbreitete Unfruchtbarkeit in spanischen Schweinezuchtbetrieben wird mit Plastik-Chemikalien in Verbindung gebracht, die den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Die Chemikalien finden sich auch in Lebensmittelprodukten für Menschen. Eine entsprechende Studie wurde von Forschern der Universität Saragossa durchgeführt und im Mai in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

Bei der Studie wurde »erstmals der Zusammenhang zwischen Störungen der Fortpflanzung und chemischen Verbindungen aus Plastikmaterialien untersucht und nachgewiesen«, sagte Erstautorin Cristina Nerín.

Kontaminierte Samenbeutel

Im Frühjahr 2010 brachten Sauen auf 41 Schweinefarmen in ganz Spanien plötzlich keine Jungen mehr zur Welt, oder die Würfe waren deutlich kleiner als normal. Forscher untersuchten sowohl die Sauen als auch die Samen, die bei der künstlichen Befruchtung verwendet worden waren. Sie fanden keine Abnormalitäten oder Hinweise auf eine Krankheit oder eine Kontamination von Futter oder Wasser.

Allerdings entdeckten sie schließlich, dass der gekühlte Samen, der zur Befruchtung der Sauen verwendet worden war, in Beuteln geliefert wurde, die alle von derselben Firma stammten. Nerín, Expertin für Lebensmittelverpackung, wurde von dem Hersteller der Beutel hinzugezogen, um die Sache aufzuklären. Bei ihren vorläufigen Tests fand sie mehrere Chemikalien in den Beuteln, die mit Hormonstörungen und Fruchtbarkeitsproblemen in Verbindung gebracht werden, insbesondere zyklische Lactone und BADGE (Bisphenol-A-diglycidylether).


Kommentar:

Top