Höchste Fremdartigkeit
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Question

Ein "Geist" rennt durch Zuschauer und Zaun bei einem Fußballspiel in Bolivien

Fußballfans in Bolivien trauten bei dem Anblick ihren Augen nicht. Bei der TV-Übertragung des Senders "Fox" aus dem Hernando Siles Stadion in La Paz taucht in der Nachspielzeit der Partie The Strongest gegen Defensor Sporting plötzlich ein Schatten auf, der durch die Zuschauerränge huscht und für den selbst Absperrungen kein Hindernis darstellen. Ein Geist?

© Daily Mail
Das Video verbreitete sich blitzschnell im Internet und die Gerüchteküche brodelte. Eine Erklärung gibt es noch nicht. Es ist aber nicht das erste Mal, dass so ein Phänomen in Südamerika für Wirbel sorgt. So glauben viele Venezolaner, dass der Geist ihres verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez gegen Kolumbien mit einer Glanzparade gegen Radamel Falcao für den geschlagenen Keeper einen Ball an die Latte lenkte.
Book 2

Neues Buch zur historischen Aufarbeitung des Exorzismus-Falls der Anneliese Michel

In ihrer Dissertation hat sich die Würzburger Historikerin Petra Ney-Hellmuth mit dem sogenannten Exorzismus von Klingenberg auseinandergesetzt und diese Doktorarbeit nun auch in Buchform publiziert. In ihrem Werk "Der Fall Anneliese Michel - Kirche, Justiz, Presse" kommt die Historikerin zu dem Schluss, dass die Todesursache und damit einhergehend auch die Schuldfrage bislang in der Öffentlichkeit größtenteils falsch dargestellt wurde und die Berichterstattung der Presse über den Fall fiel nicht so vorverurteilend ausgefallen war, wie in Kirchenkreisen damals befürchtet. Nachweislich neu entfacht hatte der Exorzismus allerdings die Diskussion über die Realexistenz des Bösen.
Anneliese Michel

Anneliese Michel (1952 - 1976)
Würzburg (Deutschland) - Für die "erstmalige wissenschaftliche Aufarbeitung des Exorzismus von Klingenberg" hatte Petra Ney-Hellmuth vom Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Würzburg zusammen mit ihrem Doktorvater Professor Wolfgang Altgeld eigens Sondergenehmigungen zur Eröffnung der Akten des Staatsarchivs und des Diözesanarchivs Würzburg erteilt bekommen.

Ein Ergebnis der Arbeit ist die Erkenntnis, dass gleich "mehrere Details des Falls wurden bisher in der Öffentlichkeit falsch dargestellt" wurden. So wurde beispielsweise der Exorzismus mit der Todesursache gleichgesetzt - für Ney-Hellmuth der größte Fehler in der öffentlichen Darstellung.
UFO 2

Video-Vortrag: Robert Fleischer über zurückgehaltene UFO-Akten, Desinformation der Massenmedien und geschickte Propaganda gegen das UFO-Phänomen

Robert Fleischer, Gründer von exopolitik.org, referiert in diesem Vortrag u.a. über
  • die Gerichtsverhandlung über die Freigabe von zurückgehaltenen UFO-Akten in Deutschland
  • die Funktionsweise von Desinformation in den Massenmedien
  • die problematische Berichterstattung und lächerlich machende Propaganda über das UFO-Thema im Journalismus

Kommentar:

Airplane Paper

Dreieckiges Flugzeug gesichtet

Mystery Plane
© KSN.com
In letzter Zeit macht ein dreieckiges unbekanntes Flugobjekt in den USA immer wieder Schlagzeilen. Das Flugobjekt wurde bereits mehrmals am Himmel, wie zum Beispiel über Texas, gesichtet und auch abgelichtet (ShortNews berichtete).

Nun ist ein Foto veröffentlicht worden, welches von Jeff Templin in Wichita (US-Bundesstaat Kansas) aufgenommen wurde. Dies soll das selbe Objekt sein, wie das in Texas. Das UFO soll absolut keine Geräusche von sich geben und ist stellenweise in einer S-Form geflogenen.

Dabei hat es Wendungen von 180-Grad durchgeführt. Jeff Templin sah sich das Flugobjekt auf seinen PC an und ist sich sicher, dass es nicht von Außerirdischen, sondern von uns Menschen stammt. Womöglich ist es ein neuer noch geheimer Tarnkappenbomber.
Info

Schwarzer Ring über England: UFO oder Pyrotechnik?

rauch ring torus smoke ring
Sicher eine der ungewöhnlichsten Sichtungen am Himmel machte kürzlich eine Schülerin aus Leamington Spa, England. Für einige Minuten zeigte sich ein schwebendes, ringförmiges Gebilde über dem britischen Kurort. Bis jetzt weiß niemand, worum es sich bei dem mysteriösen Objekt wirklich gehandelt hat.

Was da am Himmel nahe Warwick Castle schwebte, wirkte wie ein düsterer Ring aus Rauch. Doch die Feuerwehr von Warwickshire musste am Freitag vor einer Woche nicht ausrücken - zur Zeit der Sichtung gab es keine Einsätze. Die 16-jährige Schülerin Georgina Heap spielte gerade mit ihrer Mutter Tennis, als sie auf den schwarzen Ring aufmerksam wurde. »Ich blickte nach oben und dachte nur: ›Was zum Teufel ist das?‹ - es war verblüffend. Es schwebte einfach dort wie eine Wolke und verschwand dann. Es waren auch keine Vögel ... Es ist das Verrückteste, das ich je gesehen habe.« 

Am leicht bedeckten Himmel zeigten sich keine auffälligen Wolkenformationen, nichts war anders als sonst. Bis auf jenen geheimnisvollen Ring, der sich in unbestimmter Höhe über den Bäumen zu halten schien. Wegen der unbekannten Distanz und keinerlei weiterer Vergleichsmöglichkeiten war den Zeugen kaum möglich, die Größe des Objekts sinnvoll abzuschätzen.

Kommentar: Es handelt sich wohl eher um einen Rauch-Ring, wie er gerne bei Festivals publikumswirksam durch Pyrotechnik erzeugt wird:



Magnify

Zeigen diese „Apple Maps“-Bilder Nessie?

Nessie
© Apple Maps
Was schwimmt denn da? Nahaufnahme des Satellitenbildes
Es sind Bilder von Apples Satellitenkarten-App. Sie zeigen den sagenumwobenen schottischen See Loch Ness. Unter der Wasseroberfläche schimmert ein seltsames, riesiges Objekt, das zwei Flossen zu haben scheint.

Handelt es sich um das Seeungeheuer Nessie, von dem seit dem frühesten Mittelalter immer wieder berichtet wird?

Die Aufnahmen werden gerade untersucht, wie die Daily Mail berichtet. Nun, nicht unbedingt von objektiven Forschern, sondern vom offiziellen Loch-Ness-Fanclub.

Kommentar: Auch für diesen Fall ist kürzlich bekannt geworden, dass es sich hier nicht um etwas Paranormales handelt. Zum Schutz der Privatsphäre werden von Satelliten-Bildern gewisse Objekte herausgelöscht. "Nessie" ist hier in Wirklichkeit ein Boot mit vorderen und seitlichen Bugwellen. Von Apple wurde dieses Boot nur ausgeblendet und nicht vollständig entfernt. Auf dem Foto unten ist das eigentliche Boot zu sehen. Hier zeigt sich wieder, wie kritisch und gut informiert man sein muss, um im Bereich des Paranormalen sich nicht in die Irre führen zu lassen, so wie es auch in diesem Beispiel eines pyrotechnisch erzeugten Rauch-Rings, das als UFO fehlinterpretiert wird, passiert ist.



Mars

Mysteriöses Leuchten am Mars-Horizont oder nur ein Bildfehler?

Zwei neue Aufnahmen des Mars-Rovers "Curiosity" sorgen derzeit nicht nur im Internet, sondern auch unter Forschern für Kontroversen - zeigen sie doch ein sonderbares Licht am Mars-Horizont. Ein Licht, das eigentlich dort nicht sein sollte. Während Spekulationen über Herkunft und Natur des Leuchtens derzeit hohe Wellen schlagen, glauben NASA-Wissenschaftler das Phänomen recht einfach erklären zu können.
© NASA/JPL-Caltech
Mysteriöses Leuchten am Mars-Horizont oder nur ein Bildfehler?
Pasadena (USA) - UPDATE: Wir haben unseren ursprünglichen Text korrigiert. Zuvor hieß es, dass die Kritiker der NASA-Erklärung nicht erklären könnten, warum das "Leuchten" nur auf den Aufnahmen der jeweils rechten Navcam zu sehen ist. Zumindest im Fall der Aufnahme von 3. April kann dies nun doch erklärt werden. Die entsprechende Textstelle finden Sie im folgenden fett markiert.
UFO

Umfangreiches österreichisches UFO-Archiv jetzt online verfügbar

Nach wochenlanger akribischer Arbeit konnten österreichische UFO-Forscher nun ein umfangreiches Archiv mit nahezu sämtlichen Presseberichten der österreichischen Printmedien von 1960 bis 1980 zum UFO-Thema zu digitalisieren. Das Archiv steht nun online und kostenfrei zur Verfügung.
© degufo.at
Zeitungsausschnitte (Kollage) aus dem österreichischen UFO-Pressearchiv.
Wien (Österreich) - Wie Mario Rank vom österreichischen Zweig der Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO.at) erläutert, handelt es sich dabei um, "das umfassendste Archiv der österreichischen Printmedien zu diesem Thema."
Question

Mysteriöses Knallgeräusch in Berlin gibt Rätsel auf

Ein mysteriöser Knall reißt seit Wochen immer wieder die Menschen im Norden Berlins aus dem Schlaf. Woher das extrem laute Geräusch stammt, ist völlig unklar - selbst abstruseste Theorien sind dazu bereits im Umlauf.
© imago
Nächtliche Straße im Wedding: "Wir wissen nicht, woher der Knall kommt"
Berlin - Der Knall ist eine Mischung aus Scheppern und Rumsen. Er beginnt mit einem Grollen und hebt an zu metallischem Reißen. Nachts, zwischen 23 Uhr und ein Uhr morgens, zerreißt er in Berlin-Wedding die Stille, schreckt Anwohner aus dem Schlaf und gibt ihnen Rätsel auf. Der Grund für den Lärm ist unbekannt. Obwohl es seit Wochen - einige behaupten: seit Jahren - in dem Stadtteil zu hören ist, weiß niemand, woher das Geräusch rührt.

"Unsere Gäste berichten von einem sehr lauten Knall", sagt Jennifer Roller, Mitarbeiterin im Hotel Inn-Berlin in der Weddinger Prinzenallee. Er sei laut wie ein riesiger Feuerwerkskörper - fast so, "als sprenge jemand eine Telefonzelle in die Luft", berichtet Roller. Der Knall tauche unregelmäßig auf, das aber seit Jahren.
UFO

Lachnummer: Bill Clinton äußert sich über Thema UFOs

In der US-Talkshow "Jimmy Kimmel Live" hat sich der ehemalige US-Präsident Bill Clinton zu Fragen des Moderators nach UFOs und Außerirdischen geäußert. Während Sendung und Moderator Kimmel selbst eher comedy-lastig ausgerichtet sind und das Publikum entsprechend auf die Fragen Kimmels und einige von Clintons Antworten reagiert, wissen wahrscheinlich nur die Wenigsten, dass Clintons Interesse an UFOs und Außerirdischen einen ernsten und tiefgründigen Kern besitzt und er tatsächlich in seiner Amtszeit als US-Präsident um die Offenlegung der US-UFO-Geheimnisse mehr als bemüht war.
the clintons

Wer Lügen erzählt, um Kriege zu beginnen, wird nicht die Wahrheit erzählen, wenn es um Höchste Fremdartigkeit geht.
Washington (USA) -Auf die Frage Kimmels, ob sich Clinton während seiner Amtszeit darum bemüht habe, alle klassifizierten Dokumente einzusehen, um so die Wahrheit über UFOs zu erfahren, erklärte der ehemalige US-Präsident sichtlich um eine ehrliche Antwort bemüht, jedoch begleitet von dümmlichem Gelächter des Publikums und des Moderators, dass er tatsächlich Mitarbeiter seines Stabes damit beauftragt hatte, die Gerüchte um die damals immer noch geheime Militärbasis "Area 51" zu untersuchen. Er habe dies getan, "um sicher zu gehen, dass sich da unten kein Alien befindet".

Der Grund für sein Interesse sei der gewesen, dass ihn die Vorgänge rund um die Basis misstrauisch gemacht hätten. Dann erklärte er aber, dass er heute wisse, dass dies daran gelegen habe, da dort an "unserer geheimen Tarn-Technologie gearbeitet wurde. Es gibt dort keine Aliens."

Kommentar: Es war auch nicht anders zu erwarten, dass sich ein Politiker ehrlich dazu äußert. Comedy ist dazu die beste Strategie, dass Thema im wahrsten Sinne des Wortes als Lachnummer darzustellen.

Zum Thema UFOs können Sie die Buchserie Die Welle von Laura Knight-Jadczyk lesen und ebenso die angefangene Übersetzung von Höchste Fremdartigkeit, ein Buch, dass sich explizit mit unerklärlichen Ereignissen befasst.



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